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Georgien/Armenien Rundreise

Vom Großen in den Kleinen Kaukasus

Tournummer 127284
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
DIAMIR Erlebnisreisen
  • 17-tägige Kombinationsreise durch Armenien & Georgien
  • Georgische Heerstraße & Stepantsminda mit Kasbek-Blick
  • Verkostung georgischer Weine und armenischer Brandys
ab 2.390 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Länderkombination aus Georgien und Armenien zählt zu unseren beliebtesten Reisen im Südkaukasus. Schon immer zählte das Gebiet zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer zu den wildesten und abenteuerlichsten Regionen der Welt.

Eine Reise, die Georgien und Armenien perfekt kombiniert
Beide Länder üben mittlerweile eine enorme Anziehungskraft auf Wanderbegeisterte, aber auch Kultur- und Naturliebhaber aus. Unsere Reise enthält viele dieser Elemente und ist ein Mix aus Kultur, Natur und auflockernden Wanderungen. Die Route umfasst nahezu alle wichtigen Höhepunkte beider Länder und ist mit ihrem Facettenreichtum eine kurzweilige Unternehmung.

Auf leichten Wanderungen durch die Sagenwelt des Kaukasus
Folgen Sie den Spuren einstiger Weltreisender von Kachetien über den Kasbek ins verborgene Swanetien bis hin ins leicht orientalisch anmutende Armenien mit seinen jahrhundertealten Kirchenbauten. Der Kaukasus – ein Mythos? Warum strandete gerade hier die Arche Noah, warum suchten die Argonauten genau hier das Goldene Vlies und warum brachte Prometheus das himmlische Feuer an diesen Ort?
Anreise
Flug nach Tiflis.
Tiflis – Ankommen und Stadtbesichtigung
Ankunft in Tiflis am frühen Morgen und Abholung vom Flughafen. Nach dem späten Frühstück starten Sie zum Stadtrundgang in Tiflis, die seit dem 5. Jh. die Hauptstadt Georgiens ist. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Vorbei geht es an den Schwefelbädern zur Nariqala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Die Antschischati-Kirche aus dem 6. Jh. ist die älteste Kirche der Stadt. Abends Begrüßungsessen in einem typisch georgischen Restaurant. Übernachtung im Hotel. - 1×(F/A)
Kachetien – Heimat des georgischen Weines
Sie fahren heute in die Provinz Kachetien. Ihre erste Station ist sogleich die vielleicht schönste Stadt Georgiens – Signagi. Sie ist von einer Verteidigungsmauer mit mehr als 20 Türmen umgeben ist, die vom König Erekle II im 18. Jh. erbaut wurde. Die engen verwinkelten Gassen mit dem 2-3 Stockwerke hohen Häusern, die im italienischen Stil erbaut und mit georgischen Ornamenten verziert sind, versprühen mediterranes Flair. Man glaubt beinahe in der Toskana unterwegs zu sein. Zum Mittag sind Sie bei einer Bauernfamilie eingeladen. Nachmittags besuchen Sie noch die Burganlage von Gremi und einen alten Weinkeller. Ihr Tagesziel ist Telawi. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 3-4h, 210 km). - 1×(F/M (LB)/A)
Von Kachetien zum Kasbek
Morgens fahren Sie über den Gombori-Pass nach Tiflis. Nun nehmen Sie die Ausfahrt gen Norden und legen noch einen Abstecher ein, um das Dschwari-Kloster (UNESCO) bei Mzcheta zu besichtigen. Auf der Georgischen Heerstraße geht es nun weiter über den Kreuzpass (2395 m) zum Gebirgsdorf Kasbegi (1700 m). Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17. Jh.). Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 5-6h, 250 km). - 1×(F/M/A)
Am Prometheusberg Kasbek
Der ganze Tag steht für Erkundungen und Wanderungen rund um Kasbegi zur Verfügung. Gegebenenfalls Treffen mit den Teilnehmern, die aus Russland kommen (3-Länder-Kombination). Lohnend ist in jedem Fall ein Ausflug zu Fuß in die Natur. Eine schöne Wanderung führt hinauf zur Dreifaltigkeitskirche „Zminda Zameba“ aus dem 14. Jahrhundert. Von der Kirche, auf immerhin 2180 m, hat man den vielleicht besten Blick hinüber zum Prometheusberg Kasbek (5047 m). Das Mittagessen findet bei einer Familie in Kasbegi statt. Wenn am Nachmittag noch Zeit ist besuchen Sie die Gweleti-Wasserfälle. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h, 470 m??). - 1×(F/M/A)
Ins Land des Goldenen Vlies
Auf der Heerstraße geht es zurück nach Süden. Kurze Stippvisite in Gori. Weiterhin Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche aus dem 1. Jh. v. Chr., an der ein Zweig der legendären Seidenstraße vorbeiführte. Die altertümliche Stadtstruktur mit ihrem eigenwilligen Straßensystem, den Theatern und verschiedenen Palästen ist noch heute gut erkennbar. Weiterfahrt nach West-Georgien in die Provinz Imereti, ins Land des Goldenen Vlies. Übernachtung in Kutaissi in einem Gästehaus. (Fahrzeit ca. 7h, 320 km). - 1×(F/A)
Bergregion Swanetien
Am Morgen fahren Sie zum Gelati-Klosterkomplex aus dem 12. Jh. sowie zur dazugehörigen Akademie (beides UNESCO-Weltkulturerbe). Danach geht es für Sie zum vielleicht schönsten Flecken Georgiens – nach Swanetien. Swanetien – das sind schneebedeckte Bergriesen, unberührte Wiesen, wilde Flüsse und Wasserfälle sowie mittelalterliche Wehrturmanlagen. Beeindruckend sind bis heute erhaltene Riten und Gepflogenheiten, ganz zu schweigen von der eigenen Sprache der Swanen, die mit Georgisch überhaupt nichts gemein hat. Am Nachmittag erreichen Sie Mestia (1400 m), das administrative Zentrum Swanetiens. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 4-5h, 300 km). - 1×(F/A)
UNESCO im Hohen Kaukasus – Ushguli
Mit Geländewagen geht es hinauf nach Ushguli auf 2200 m. Ushguli gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die höchste ganzjährig besiedelte Ortschaft Europas. In Ushguli selbst scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Besuch des Marien-Kirchenkomplexes und einiger sehr alter Wehrtürme. Während der Wanderung zum Turm der Königin Tamara machen Sie ein schönes Picknick im Freien. Von Ushguli bietet sich Ihnen der beste Blick auf die imposante Südwand des höchsten Berges des Landes – den Schchara (5068 m). Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Fahrzeit ca. 2h, 50 km, Gehzeit ca. 2h, 450 m??, 6 km). (Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Komfort in dieser abgelegenen Region sehr eingeschränkt ist!) - 1×(F/M (LB)/A)
Wanderung zum Schchara-Gletscher
Herrliche Tageswanderung entlang des Oberlaufs des Enguri zum Fuße der Schchara (5068 m), dem höchsten Berg Georgiens. Unterwegs Picknick. Am Abend Rückfahrt nach Mestia und Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 3h, 50 km, Gehzeit ca. 5h, 320 m??, 18 km). - 1×(F/M (LB)/A)
Rückfahrt nach Tiflis
Fahrt zurück nach Tiflis. Unterwegs Besuch im Familienweingut „Iago Maranis Weinkeller“ im Dorf Chardachi, wo der Winzer seit vielen Jahren wieder alte heimische Traubensorten anbaut und biologische Weine nach georgischer Methode herstellt. Nach der Weinverkostung Weiterfahrt nach Mzcheta. In Mzcheta besuchen Sie die Swetizchoveli-Kathedrale (UNESCO). Ankunft in Tiflis am späten Nachmittag. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8h, 480 km). - 1×F
Armenien im „Kleinen Kaukasus“
Von Tiflis bis zur armenischen Grenze ist es nur eine gute Stunde Autofahrt. Die Szenerie wechselt plötzlich – weite Getreidefelder und Wiesen säumen die Straßen. Auch wird es spürbar heißer als in den Tagen im Gebirge. Nach kurzer Grenzformalität und Verabschiedung Ihrer georgischen Begleiter, nimmt Sie die armenische Agentur in Empfang und los geht es zur Klosterstraße. Sie besuchen die beiden bedeutendsten Klöster des Landes „Sanahin“ und „Haghpat“ (beide UNESCO-Weltkulturerbe). Von Haghpat (990 m) wandern Sie auf einsamen Mönchspfaden nach Sanahin (1060 m). (Die Wanderung kann auch in umgekehrter Richtung stattfinden). Dieser wilde Pfad verband schon im Mittelalter diese beiden Meisterwerke aus dem 10. Jahrhundert. Ganz nebenbei durchzieht einer der tiefsten Canyons diese Landschaft. Weiterfahrt am Nachmittag nach Dilidschan. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, ca. 200 km, Gehzeit ca. 2h, 10 km). - 1×(F/M/A)
Sewansee und Selim-Passstraße (2410 m)
Heute besichtigen Sie die hübsche Ortschaft Dilidschan. Bei den Einheimischen wird diese Gegend auch als „Schweiz Armeniens“ bezeichnet. In Serpentinen geht es hinauf zum Meer der Armenier – dem Sewansee. Vom Nordufer gelangen Sie zur Sewan-Halbinsel und besuchen das Kloster Sewanavank. Weiterhin stoppen Sie in Noratus, einem Friedhof mit der größten Anzahl an Chatschkaren (Kreuzsteinen) in Armenien. Mittagessen unweit von Noratus. Sie fahren hinauf Richtung Selim-Pass (2410 m). Unterhalb des Passes besichtigen Sie die Selim-Karawanserei (14. Jh). Das ehemalige Gästehaus zählt zu den am besten erhaltenen Karawansereien der Seidenstraße. Übernachtung im Gästehaus oder Hotel in der Nähe der Ortschaft Yeghegnadzor. (Fahrzeit ca. 2-3h, 160 km). - 1×(F/M/A)
Ins Ararattal
Der Tag beginnt mit der Besichtigung des Klosters Noravank, welches am Ende einer engen Schlucht auf einem Felsen thront. Bevor Sie Jerewan erreichen stoppen Sie in Chor Virap. Kein anderes Kloster Armeniens wird häufiger abgebildet, an keinem anderen Ort scheint der Ararat so zum Greifen nah wie hier. Genießen Sie den fantastischen Blick zum biblischen Berg, der sich zum Leidwesen der Armenier heute auf türkischem Territorium befindet. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 260 km). - 1×(F/M)
Jerewan und Umgebung
Fahrt nach Etschmiadsin, der alten Hauptstadt Armeniens, die heute Sitz des Katholikos der Armenier, des geistlichen Oberhauptes der Armenisch Apostolischen Kirche, ist. Höhepunkt des Tages ist die Führung durch die Bibliothek von Matenadaran mit einer der größten und wertvollsten Handschriftensammlungen der Welt. Ein wahrer Geheimtipp in Jerewan ist der Besuch des Museums des umstrittenen armenischen Ausnahmekünstlers und Kinoregisseurs Sergei „Kinorebell“ Paradschanov. Gegen Abend Besuch der weltbekannten Brandy-Destille in Jerewan, gelegen in einer alten Festung mit tiefen Kellern und dunklen Verließen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1h). - 1×F
Höhlenkloster Geghard und Sonnentempel von Garni
Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst zum Höhlenkloster von Geghard, dem beliebtesten Wallfahrtsort Armeniens. Die Kirche selbst ist zum Teil im Felsen verborgen und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier beginnt Ihre Wanderung in Richtung Garni. Dieses Bauwerk stammt aus dem 1. Jh. und steht ebenfalls unter dem Schutz der UNESCO. Nach Besichtigung des Tempels Mittagessen auf einem Bauernhof bei Garni. Zuvor können Sie in einer traditionellen Bäckerei die Herstellung des berühmten Lavasch (armenische Brotfladen UNESCO) erleben. Rückfahrt nach Jerewan ins Hotel. Gemeinsames Abendessen. (Gehzeit ca. 4-5h, 600 m?, 400 m?, 13 km). - 1×(F/M (LB)/A)
Freizeit oder Aragats-Besteigung (Aufpreis)
Für alle, die nicht zum Berg möchten, steht der Tag in Jerewan zur freien Verfügung. Optional zubuchbar: Für die Gipfelstürmer beginnt der Tag zeitig am Morgen mit der Fahrt zum Aragats-Hochland, um am Akna-See (3200 m) mit der Bergwanderung zum Südgipfel des Aragats (3900 m) zu beginnen. Nach ca. 4-5h stehen Sie auf dem Südgipfel des Aragats und genießen die Ausblicke „hinüber“ zum Ararat und hinein in die Kraterlandschaft dieses beeindruckenden Berges. Am Abend Abschiedsessen in einem armenischen Restaurant. Wunderbare zwei Wochen liegen hinter ihnen – es gibt viel zu erzählen. (Fahrzeit ca. 2-3h, 120 km, Gehzeit ca. 6-7h, 800 m??, 8 km). Hinweis: Die Mittags-Lunchbox ist nur für die Teilnehmer der Aragats-Besteigung vorgesehen! - 1×(F/M (LB)/A)
Heimreise
Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Änderungen der Reiseroute und Flüge bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Eines der ältesten georgisch orthodoxen Kirchengebäude steht in Tiflis. Im 18. Jahrhundert war unter ihrem Dach eine der ersten Bildungseinrichtungen für Grammatik, Literatur, Logik, Mathematik und Physik untergebracht. Im 6. Jahrhundert wurde sie als dreischiffiger Bau errichtet, im 16. Jahrhundert um den freistehenden Glockenturm ergänzt. Bei der Renovierung wurden Spuren von Fresken aus dem 17. Jahrhundert gefunden. Wie die Kirche ursprünglich hieß, ist unbekannt. Der Name der Antschischati-Kirche stammt von einer angeblich wundertätigen Ikone, die vom Silberprägemeister Opisari geschaffen wurde. Sie ist heute im Staatlichen Museum der Künste in Georgien ausgestellt. 1989 wurde der Chor der Basilika gegründet, nachdem die Kirchenmusik in den Jahren davor verboten war. Die neun Sänger haben sich auf mittelalterliche mehrstimmige Kirchen- und Volksmusik aus Georgien spezialisiert. Sogar das Internationale Festival orthodoxer Musik hat der Antschischati-Chor 1999 in Moskau eröffnet. Vielleicht kommen Sie auf Ihrer Rundreise durch dieses schöne Land in den Genuss einer kleinen Darbietung!
In der Hauptstadt Tiflis befindet sich die Metechi-Kirche in Georgien. Die georgisch-orthodoxe Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und thront auf einem Felsen über der Stadt. Die Geschichte des Bauwerks ist lang und so sprach einst König Wachtang Gorgasali: "Ak me wteche pizi". Hier habe ich den Eid gebrochen! So entstand der Name der Kirche, die eine von insgesamt fünf Kirchen ist. Das alte Denkmal der Hauptstadt befindet sich im historischen Viertel. Die Stadt wurde bereits 40 Mal zerstört, durch die zahlreichen Invasionen der Vergangenheit. Auf ihrer Rundreise sollten Sie die legendäre Metechi-Kirche nicht auslassen. Im Gefängnis der Kirche, welches unterhalb ihrer Mauern zu finden ist, war auch einst Stalin inhaftiert. Viele Sagen und Legenden ranken um das herrliche Bauwerk. Auch das Denkmal des König Vakhtang Gorgasali sollten Sie besichtigen. Die ursprüngliche Form der Kirche wurde bis heute erhalten und ihr prunkvolles Innere mit Heiligenbildern und Ikonen wird Sie begeistern.
Tiflis - Sioni-Kathedrale
Tiflis - Synagoge von Tiflis
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Besonderes Highlight jeder Georgien - Rundreise sind die Schwefelbäder von Tiflis. Zehn Gehminuten von der Altstadt mit Glockenturm und Friedensbrücke liegt das historische Bäderviertel Abanotubani. Allein der Blick auf die Kuppeln der Bäder versetzt die Besucher in eine entfernte Zeit. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier mit Schwefelwasser geheilt und gebadet.Das Viertel war lange Anziehungsort diverser, auch nicht-georgischer Volksgruppen; so weist die Bäderarchitektur starke Einflüsse persischer Baukunst auf. Diese Einflüsse sind bis heute sicht- und spürbar - so erinnern Fassaden wie die des Orbeliani-Bads an Portale persischer Moscheen. Einst soll es hier mehr als fünfzig Heilbäder gegeben haben, etwa zehn davon sind heute noch aktiv. Das kohlensäurehaltige Schwefelwasser, welches mit über 45 Grad Celsius aus den Quellen sprudelt, dient seit Jahrhunderten der Behandlung von Hautkrankheiten oder Knochenproblemen. In den Schwefelbädern stehen den Besuchern neben öffentlichen Räumen auch private Einzelbecken zur Verfügung, und manche der Schwefelbäder haben 24 Stunden geöffnet.
Bilder:
Hoch erhoben auf einem grünen Hügel schmiegt sich das Dschwari Kloster in die Landschaft ein. Sattblauer Himmel mischt sich mit dem Grün der Wälder und dem Glitzern des Wassers der Flüsse Kurs und Aragwi die sich hier treffen. Vor über 1500 Jahren wurde die Kreuzkuppelkirche als älteste ihres Landes Georgien hier erbaut. Das berühmte Gebäude liegt in der Nähe von Mzcheta, einer Hauptstadt im Osten Georgiens. Von hier aus erblicken Sie bereits die weltberühmte Sehenswürdigkeit. Diese Rundreise durch die malerische Landschaft Georgiens lohnt sich in jedem Fall, denn Sie besuchen hier ein Bauwerk, das auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geführt wird.
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Das Kloster Haghpat gehört der armenischen apostolischen Kirche in Haghpat an. Es besteht aus acht Gebäuden, die bewusst in der Nähe eines Dorfes gebaut wurden, wie Sie auf der Armenien-Rundreise sehen werden. Sie sind von einer Mauer mit Türmen umgeben. Der Glockenturm besteht aus drei Etagen. In jedem Stockwerk finden sich Nischen und Apsiden mit mindestens einem Altar. Das oktogonale Gebäude steht an der höchsten Stelle des Klostergeländes und wurde 1245 errichtet. Die Ikone in der Apsis der Heiligkreuzkirche zeigt Christus Pantokrator. Das Fresko zeigt Figuren mit Heiligenschein und scheint einen Blick auf die Gemeinschaft der Heiligen darzustellen. Das Dach ist von 4 Säulen gestützt. Die Bibliothek und das Kapitelhaus schließen an die Kirche an. Ihr Standort zeigt, wie wichtig diese beiden Gebäude neben der Kirche sind. Auch eine Muttergottes-Kapelle gibt es auf dem Klostergrund. Kreuzsteine mit kunstvollen Gravuren findet man auf dem Grundstück, ebenso wie die Grabstätten mehrere Bischöfe.
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Auf knapp 2000 Metern liegt der Sewan-See, der größte See des Kaukasus. Eine beeindruckende Bergkulisse, sanfte grüne Wiesen und das tiefblaue Wasser machen den See zu einem der beliebtesten Urlaubsdestinationen, die auf keiner Armenien-Rundreise fehlen sollte. Doch rund um den See gibt es weitaus mehr zu entdecken als nur die herrliche Natur. Wunderschön an den Ufern gelegen befinden sich neben dem berühmten Kloster Sewanavank auch die Abtei Hayrawank, zwei tolle Sehenswürdigkeiten für Architektur- und Geschichtsinteressierte.Doch die Bedeutung der Perle Armeniens reicht noch viel weiter zurück. So zeugen Ausgrabungen aus der Bronzezeit oder der persischen Herrschaft davon, wie wichtig dieses einmalige Süßwasserreservoir schon immer war. So entstand auch die armenische Legende über die Entstehung des Sees. Demnach sollen die Frauen immer zu einer besonderen Wasserquelle zum Wasser holen geschickt worden sein. Nachdem die Krüge voll waren verschlossen sie die Quelle immer wieder. Eine Unvorsichtige vergaß dies und so wurde das gesamte umliegende Gebiet überflutet.
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Malerisch an den Ufern des gleichnamigen Sees liegt das Kloster Sewanawank und thront auf einer Halbinsel inmitten des tiefblauen Wassers. Heutzutage ist das im Jahre 874 gegründete Kloster nur noch eine Ruine, das jedoch bis zu seiner Auflösung in der Sowjetzeit Bestand hatte. Mittlerweile gehört das Kloster Sewanawank zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in ganz Armenien - auch dank seiner guten Anbindungen an die Hauptstadt Erewan und der herrlichen Landschaft ringsum. Doch nicht nur Naturfreunde kommen in der UNESCO-Welterbestätte und im umliegenden Nationalpark voll auf ihre Kosten. Die beiden erhaltenen Kirchen sind im traditionellen armenischen Stil erbaut und sind daher auch architektonisch äußerst interessant. Im Zentrum der zwei kreuzförmigen Bauten ragt der typische achteckige Turm in die Höhe. Im Innern der mystischen Gotteshäuser sind noch einige gut erhaltene Chatschkare, kunstvoll bearbeitete Steine mit Kreuzrelief, zu bestaunen. Ein einmaliger Mix aus Geschichte und Natur machen das einstige Kloster zu einem Muss auf jeder Armenien Rundreise.
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Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Eriwan befindet sich die kleine Stadt Ararat in der gleichnamigen Region. Abgeleitet wird der Name vom nahen Berg Ararat - einem der größten Wahrzeichen Armeniens, das sich jedoch auf türkischem Staatsgebiet befindet. So soll an seinen Hängen einst die Arche Noah angelandet sein, was den Gebirgszug für viele gläubige Armenier zum Ursprung des christlichen Lebens in der Region macht. Auch Sie sollten auf Ihrer Armenien-Rundreise keinesfalls die grandiose Aussicht auf die schneebedeckte Kuppe des Fünftausenders verpassen.
Wunderbarer Ausgangspunkt dafür ist die Provinzhauptstadt, die erst in den 1920ern zu wachsen begann. Auch wenn die Stadt selbst nicht allzu viel zu bieten hat, so ist ihre Umgebung eine wahre Perle für Naturfreunde und Wanderlustige. Das berühmte Kloster Chor Virap liegt beispielsweise nur einen knapp 16 Kilometer langen Fußmarsch entfernt. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein wahrhaft grenzenloser Blick auf den majestätischen heiligen Berg auf türkischer Seite.
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In Sichtweite zur türkischen Grenzen und dem schneebedeckten Gipfel des majestätischen Ararat liegt das Kloster Chor Virap. Trotz ihrer geringen Größe wird der kleinen Anlage große Bedeutung beigemessen. Der Legende nach erklärte König Trdat III. im Jahre 301 von hier aus das Christentum zur Staatsreligion des Landes. Zudem ist das Kloster heute die nächstgelegene Stelle zum armenischen Nationalsymbol Ararat, der sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf türkischem Staatsgebiet befindet.
Seine herrliche Lage auf einer kleinen Anhöhe und dem mächtigen Gebirgszug im Rücken ist Chor Virap heute eines der sehenswertesten Ausflugsziele Armeniens. Immerhin bietet sich von hier aus einer der schönsten Blicke auf den Berg Ararat und bei guten Wetterbedingungen haben auch Sie die Möglichkeit eines der beliebtesten Fotomotive des Landes mit Ihrer Kamera festzuhalten. Zudem liegt das Kloster nur rund 40 Kilometer von Eriwan entfernt und kann auch im Rahmen eines Tagesausflugs während Ihrer Armenien Rundreise gut erreicht werden.
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Das Kloster Norawank liegt wie eine kleine Stadt von einer Mauer umgeben in der Schlucht des Amaghu und ist ein beliebtes Ziel einer Armenien-Rundreise. Seit dem 13. Jahrhundert trotzt es den Witterungseinflüssen. 1339 wurde die Mausoleumskirche vollendet. Bis ins 19. Jahrhundert wurden hier die Verstorbenen der fürstlichen Orbelian-Dynastie bestattet. Die alte Täuferkirche wurde bei einem Erdbeben zerstört. Die neue Täuferkirche ist nun das älteste erhaltene Gebäude aus der 1. Hälfte des 13.Jahrhunderts. Direkt angebaut ist die Gregorkirche. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich die Mutter Gottes-Kirche und die Ruine der alten Täuferkirche. Momi Wardpet war ein bedeutender armenischer Architekt, Bildhauer und Buchmaler des 14. Jahrhunderts. Er schuf die kunstvollen Verzierungen der Klosterkirchen und vermutlich auch das untere Tympanon über dem westlichen Eingang der Mausoleumskirche. Es stellt die Muttergottes mit dem Jesuskind dar, flankiert von zwei Engeln. Interessant ist die Abbildung von zwei Vögeln, die den Ibissen des alten Ägyptens ähneln.
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Kirchengeschichte pur erleben Sie auf Ihrer Armenien Rundreise in Etschmiadsin. In der Stadt westlich von Erewan befindet sich die berühmte Kathedrale von Etschmiadsin, die als wichtigstes Heiligtum des Landes gilt. Doch dieser Ort ist noch weitaus mehr. Als älteste vom Staat errichtete Glaubensstätte ist die Kathedrale identitätsstiftend für das gesamte Land und daher auch Sitz des Oberhauptes der Armenischen Kirche, des Katholikos. Die im Jahr 303 geweihte Kirche bildet somit das religiöse Zentrum des christlichen Armeniens.
Das Gotteshaus im einzigartigen armenischen Baustil ist Teil einer Klosteranlage und seit 2000 sogar UNESCO-Welterbestätte. Im Innern des Baudenkmals mit seinem markanten Rundturm im Zentrum befindet sich heutzutage ein sehenswertes Museum. Hier sind zahlreiche Kirchenschätze und Reliquien, wie Handschriften oder Mosaike, ausgestellt, die man einst während archäologischer Ausgrabungen fand. Am besten erkunden Sie dieses besondere Bauwerk im Rahmen einer Führung. So entgeht Ihnen mit Sicherheit keines der unzähligen interessanten Details, die es zu entdecken gilt.
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Der heidnische Mithras-Tempel von Garni ist ein leuchtendes Beispiel für die wechselvolle armenische Geschichte. Auf dem Gelände des Tempels begegnen Sie auch den Überresten eines römischen Bades mit gut erhaltenem Mosaikfußboden sowie einer jüngeren Kirche. Der Tempel liegt inmitten eines Festungsgeländes. Der armenische König hatte hier, oberhalb der Basaltschlucht, nämlich seine Sommerresidenz. Der Tempel wurde aus Basaltsteinen der Schlucht erbaut. 24 ionische Säulen tragen das Dach. Dem Gott der Sonne ist der Altar geweiht. Überreste einer christlichen Kirche aus blauschwarzem Basalt findet man neben der Tempelruine. Ihre Bauweise war der Gregorkirche in Swartnoz nachgeahmt. Ganz in der Nähe liegt das Chosrow-Reservat. Es ist ein Zufluchtsort für seltene Tierarten wie zum Beispiel die Wildziege und den Persischen Leopard. Auch das Geghard- Kloster befindet sich unweit von Garni. Es ist teilweise in den Fels gehauen. Auf der Armenien-Rundreise kann man auch in Jerewan die neuere Kaskade mit ihren Kunstobjekten und Konzerten erleben.
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Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Eriwan befindet sich die kleine Stadt Ararat in der gleichnamigen Region. Abgeleitet wird der Name vom nahen Berg Ararat - einem der größten Wahrzeichen Armeniens, das sich jedoch auf türkischem Staatsgebiet befindet. So soll an seinen Hängen einst die Arche Noah angelandet sein, was den Gebirgszug für viele gläubige Armenier zum Ursprung des christlichen Lebens in der Region macht. Auch Sie sollten auf Ihrer Armenien-Rundreise keinesfalls die grandiose Aussicht auf die schneebedeckte Kuppe des Fünftausenders verpassen.
Wunderbarer Ausgangspunkt dafür ist die Provinzhauptstadt, die erst in den 1920ern zu wachsen begann. Auch wenn die Stadt selbst nicht allzu viel zu bieten hat, so ist ihre Umgebung eine wahre Perle für Naturfreunde und Wanderlustige. Das berühmte Kloster Chor Virap liegt beispielsweise nur einen knapp 16 Kilometer langen Fußmarsch entfernt. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein wahrhaft grenzenloser Blick auf den majestätischen heiligen Berg auf türkischer Seite.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tiflis, offiziell Tbilissi, gehört zu den Höhepunkten einer Rundreise durch Georgien. In der Landeshauptstadt existieren moderne Glaspaläste wie selbstverständlich neben bröckelnden Jugendstil-Fassaden, selbst Überreste einer persischen Festung aus dem 4. Jahrhundert sind erhalten. In Tiflis erleben Sie eine Stadt im Wandel zwischen Tradition und Moderne, die voller Gegensätze ist und zugleich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Starten Sie an der futuristischen Friedensbrücke, die die beiden Ufer des Mtkvari verbindet, bevor Sie mit der Standseilbahn auf den Hausberg Mtatsminda fahren. Von oben bietet sich nicht nur ein traumhafter Ausblick über die Stadt mit ihren Glasfassaden, Holzhäusern und Kirchen, sogar eine Fahrt mit dem Riesenrad ist dort möglich. Danach bietet sich ein Spaziergang durch das Sololaki-Viertel an, wo Haustüren und Balkone im Jugendstil oft ihrem Verfall ausgesetzt sind. Ebenso verhält es sich im angrenzenden Bezirk des Unteren Kala, der morbide Charme der Gegend zieht aber immer mehr Cafébesitzer an, sodass Sie hier prima eine kleine Verschnaufpause einlegen können. Zur Entspannung bietet sich auch ein Besuch in einem der im persischen Stil erbauten Schwefelbäder im Bäderviertel Abanotubani an. Die farbenfrohe Architektur des Viertels und ganz besonders die Mosaike das Blauen Bades ziehen viele Touristen an- tolle Fotomotive sind hier am Geburtsort der Stadt Tiflis garantiert.

Im Oberen Kala geht es moderner zu. Besuchen Sie das Museum für Stadtgeschichte und machen Sie einen Abstecher zur Sioni-Kathedrale, einer Stätte, die den georgischen Orthodoxen als heilig gilt. Über die Trockene Brücke geht es nach Neu-Tiflis, wo es deutlich weltoffener und kosmopolitischer ist. Nicht nur auf der Agmashenebeli Avenue kann in kleinen Geschäften nach Herzenslust gestöbert werden. Viele Restaurants bieten die Möglichkeit, georgische Spezialitäten oder modernes Trend-Food zu probieren. Versuchen Sie unbedingt das georgische Brot Tonis Puris, das in speziellen Lehmöfen gebacken wird und warm gleich aus der Hand am besten schmeckt. Ein Tipp für den Abend ist es, noch einmal zur Friedensbrücke zurückzukehren, die mittels einer Lichtinstallation von tausenden Lampen bestrahlt wird. Entscheiden Sie selbst, zu welcher Tageszeit Ihnen die Brücke besser gefällt. Wer noch mehr Futurismus sehen möchte, nimmt ein Taxi und fährt vorbei am fast durchsichtigen Polizeipalast oder am Bürgeramt mit seinem Dach in Eierschalen-Optik.
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Bei einer Rundreise durch Georgien lohnt ein Abstecher nach Sighnaghi, einem der kleinsten Städte Georgiens. Der malerische Ort befindet sich 50 Kilometer südöstlich von Telavi, der Hauptstadt von Kachetien inmitten der berühmtesten und wichtigsten Weinregion in Georgien. Zahlreiche Restaurants sowie Weinbars bieten Weinproben an. Doch auch für kulturell Interessierte hat Sighnaghi einiges zu bieten. Sehenswert ist die gut erhaltene Stadtmauer aus dem 18. Jahrhundert, die dem Örtchen ebenso seinen Charme verleiht wie die aus Pflastersteinen erbauten Gässchen und Straßen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählt das stattliche Kloster Bodbe sowie das Museum, das neben der Stadtgeschichte archäologische Werke und Funde von Lado Gudiaschwili und Niko Pirosmani zeigt. Unterhalb des Klosters liegt die Quelle der Heiligen Nino, welche denen, die darin baden, ewige Jugend verspricht. Aufgrund der schönen Kulisse ist das Städtchen bei Heiratswilligen sehr beliebt. Hier hat das Standesamt rund um die Uhr geöffnet, was dem Ort den Beinamen" Hochzeitsstadt"verliehen hat.
Die lange und spannende Geschichte der Stadt Telawi können heute noch Besucher während einer Rundreise durch Georgien spüren. Schon im 2. Jahrhundert war der Ort auf der Weltkarte "Geographike Hyphegesis" des griechischen Geografen Ptolemäus verzeichnet. Im 9. Jahrhundert war der Ort Hauptstadt des Königreichs Kachetien-Heretien.
Im weiteren Verlauf der Jahrhunderte war Telawi aufgrund seiner Lage an der Seidenstraße ein wichtiges Handelszentrum. Heute ist die Stadt und die Region das Zentrum des georgischen Weinanbaus. So kann man an der Staatlichen Jacob Gogebashwili Universität sogar die Weinproduktion studieren. In der Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Reiterdenkmal von König Irakli II., dem Herrscher des Königreichs Kachetien-Heretien. In der Nähe der Statue steht zudem der älteste Baum Georgiens, eine 900 Jahre alte Platane. Auch die königliche Residenz mit der Königsfestung aus dem 17. Jahrhundert ist gut erhalten und zu besichtigen. Die bekannte Akademie von Ikalto aus dem 6. Jahrhundert liegt etwas außerhalb.
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Rund 8.000 Menschen leben in Mzcheta. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der georgischen Hauptstadt Tiflis am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus. Die Stadt und die unmittelbare Gegend hat einen sehr frühen Ursprung.Die Gräberfelder von Samtavro wurden nämlich schon 3.000 Jahre vor Christus benutzt. Ausgrabungen belegen darüber hinaus, dass die damaligen Bewohner ihre Verstorbenen bis ins 10. Jahrhundert nach Christus dort begraben haben. Mzcheta war zudem bis zum 6. Jahrhundert die Hauptstadt des iberischen Reichs und ein wichtiger Handelsplatz. Ein Besuch während einer Rundreise durch Georgien lohnt sich hier immer, denn es gibt sehr viel zu sehen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale mit dem beeindruckendem Monument über dem "Heiligen Rock von Mzechta" gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die antike Festung Armasziche aus dem 3. Jahrhundert vor Christus können genauso so besichtigt werden wie die Armasziche-Akropolis aus dem späten 1. Jahrtausend vor Christus.
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Sie lieben Rundreisen und sind auf der Suche nach einer außergewöhnlichen, nicht alltäglichen Rundreise? Dann ist Georgien mit Sicherheit das richtige Ziel. Vor allem die Besichtigung der Stadt Gori, die Hauptstadt der Region Innerkartlien, wird in ewiger Erinnerung bleiben. Mit seinen etwa 48.000 Einwohner kann die Stadt auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Der kleine Staat zwischen Europa und Asien liegt zwischen zwei Meeren und beeindruckt vor allem durch seine geografische Vielfalt. Felder, Hochtäler, Schluchten und Wiesen vereinen sich zu einer abwechslungsreichen Zauberwelt. Bei dieser Rundreise werden Sie auch die Stadt Gori kennenlernen, die einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. In der Nähe befinden sich die Ruinen der Festung Ksanis-Ziche, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Zwölf Kilometer südlich befindet sich die Sioni Kirche von Ateni, die in einer felsigen Schlucht, umgeben von wilder Natur und Weingärten liegt. Erleben Sie die uralte Kultur im Kaukasus, deren Völkervielfalt sowie die geografische Vielfalt des kleinen Staates.
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Ausgangspunkt einer jeden Armenien Rundreise ist wohl die bunte Hauptstadt Eriwan. Die heutige Millionenstadt war Anfang des 20. Jahrhunderts lediglich eine bedeutungslose Kleinstadt. Dieses Bild hat sich heute jedoch grundlegende gewandelt und die Metropole ist mittlerweile kulturelles, wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum des kleinen Landes. Hier haben Sie die Gelegenheit in die unterschiedlichen Epochen der armenischen Geschichte einzutauchen. Besonders berührend ist dabei die Gedenkstätte zum Völkermord an den Armeniern im Jahre 1915. Sie thront oberhalb der Stadt und gibt im unterirdischen Museum einen guten Einblick in diesen furchtbaren Teil der Historie.
Moderne und Altertum vereinen sich in der 2001 errichteten Kathedrale, die dem Religionsstifter Gregor dem Erleuchteten gewidmet ist. Der beeindruckende Bau in aprikosenfarbenen Tuffstein ist die größte Kirche der Armenisch Apostolischen Kirche. In den zahlreichen Museen Eriwans erfahren Sie mehr über armenische Kunst vergangener Tage, wie zum Beispiel im Historischen Museum, oder bestaunen zeitgenössische Werke im imposanten Treppenkomplex Kaskaden von Eriwan.
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Die Stadt Etschmiadsin gilt als der Ursprungs des christlichen Lebens in Armenien und ist daher sowohl für inländische als auch für ausländische Touristen ein absolutes Muss. Auf Ihrer Armenien Rundreise können Sie den heiligen Ort entweder als eigene Stopp oder als Tagesausflug aus dem nur 20 Kilometer entfernten Eriwan einplanen. Zentrum Etschmiadsins ist die wunderschöne, wenn auch schlichte, Kathedrale. Sie ist heutzutage auch Sitz des religiösen Oberhauptes des Landes.
Hier soll einst Gregor der Erleuchter gewirkt haben und auf den Ruinen eines heidnischen Tempels die erste christliche Kirche des Landes erbaut haben. Und das sogar noch bevor das Christentum zur Staatsreligion ernannt wurde. Darauf deuten vor allem zwei Säulen im nördlichen Teil des Sakralbaus, die in etwa aus dieser Zeit stammen sollen. Die künstlerisch äußerst interessanten Fresken im Inneren der Kathedrale hingegen entstanden 1720. Um auf all diese unterschiedlichen Stilepochen aufmerksam zu werden, empfiehlt es sich an einer geführten Tour teilzunehmen.
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Vor der Kulisse einer atemberaubenden Schlucht und mehrerer Berggipfel liegt der berühmte griechisch-römische Tempel von Garni, der zu den wichtigsten touristischen Zielen des Landes gehört. Der heidnische Bau ist der einzige Hinweis darauf, dass das heutige Armenien einst Teil des Römischen Reiches war. Entdeckt wurde der Komplex bei Ausgrabungen im Jahr 1910. Spätere Funde brachten zudem ein römisches Badehaus und gut erhaltene Mosaike ans Tageslicht. Mittlerweile hat sich der Bau, der dem Sonnengott Mithras gewidmet ist, zu einem Highlight einer jeden Armenien Rundreise gemausert.
Ebenfalls geschichtsträchtig wird es im beeindruckenden Geghard-Kloster, das teilweise direkt in einen massiven Felsen gehauen wurde. Naturfreunde erfreuen sich hingegen vor allem an der einmaligen Umgebung Garnis. So liegt die Kleinstadt oberhalb der bizarren Basaltschlucht von Awan. Das nahe Chosrow-Reservat mit seinen steilen grünen Hängen und Plateaus ist Heimat seltener Tierarten wie dem Persischen Leoparden oder der Wildziege. Und das Beste: Alles ist nur einen Katzensprung von Eriwan entfernt.
Die idyllische Kleinstadt Mestia liegt im nordwestlichen Georgien und besticht mit beeindruckenden Wehrtürmen und einer malerischen Landschaft. Aus dem verschlafenen Örtchen hat sich eine schmucke Stadt entwickelt. Im Zentrum der Stadt können Sie das Queen Tamar Denkmal bewundern, welches der Königin Tamar gewidmet wurde. Gepflasterte Straßen und fantastische Blicke auf den Berg Uschba prägen die Stadt. Die historische Region Swanetien wird Sie begeistern. Die imposanten Wehrtürme wurden einst zum Schutz vor Lawinen und Feinden erbaut und verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre. Im Matschubi-Familienmuseum können Sie Einblicke in die Geschichte der Stadt werfen und auch einen Wehrturm besichtigen. "Das Dorf der Swanen" wie Mestia auch genannt wird, lädt Sie zu einem Bummel über den urigen Markt ein. Hier können Sie sich mit Obst und Gemüse eindecken und die swanetischen Gewürze probieren. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein und machen aus Ihrer Rundreise ein aufregendes Erlebnis.
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Haghpat ist ein knapp 800 Seelen-Dorf in der Nähe der größeren Stadt Alawerdi und liegt unweit der georgischen Grenze. Der Ort ist vor allem bei einer Armenien-Rundreise wegen seines weltberühmten Klosters Haghpatavank aus dem 10. Jahrhundert bekannt. Es zählt zusammen mit dem benachbarten Kloster Sanahin zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Kloster gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher armenischer Baukunst. Außer einigen kleineren Renovierungen im 11. und 12. Jahrhundert blieben die Gebäude bis heute im Originalzustand. Das Kloster steht auf einer Anhöhe in einem kesselförmigen Tal, das oft wolkenverhüllt. Das wurde im Mittelalter bewusst so gewählt, um eine gewisse Weltabgeschiedenheit zu zeigen, obwohl das Kloster nah am Dorf liegt. Beeindruckend sind der oktogonale Glockenturm, der auf der höchsten Stelle steht. Die große Vorhalle - Gawit genannt - ist typisch für diese Bauweise. Als ein Kleinod der Baukunst gilt auch die Bibliothek. Auch die Surb Nschan-Kirche -Heiligkreuz-Kirche - ist ebenfalls sehenswert. Insgesamt gibt es acht Gebäude.
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Rund 20 Kilometer entlang des Flusses Aghstafa liegt die "kleine Schweiz" Armeniens. Der hübsche Kurort Dilijan gehört zu den Höhepunkten einer jeden Armenien Rundreise und hat mit seinem tollen Mix aus Natur und Kultur für jeden etwas zu bieten. Bei einem Bummel durch die komplett restaurierte Altstadt und entlang der pittoresken Scharambejan-Straße bekommen Sie einen wunderbaren Eindruck des Armeniens des beginnenden 20. Jahrhunderts. Kulturinteressierte sollten in den niedlichen Galerien und dem kleinen Museum vorbeischauen. Das mittelalterliche und wunderbar sanierte Kloster Haghartsin mit seinen drei Kirchen und einem Refektorium ist ebenfalls einen Besuch wert. Nicht weit entfernt im Dorf Gosch befindet sich ein weiteres Kloster, das anmutig auf einem Hügel thront. Sportbegeisterte und Naturfreunde vergnügen sich auf einer Fahrrad- oder Wandertour durch den umliegenden Nationalpark. Dichter Wald und weite alpine Wiesen laden dazu ein. Und bei einem Bad im heilenden Mineralwasser des Ortes werden dann auch die müdesten Glieder schnell wieder fit.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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