Russland Rundreise

Trekking im Herzen Sibiriens

Tournummer 102516
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
DIAMIR Erlebnisreisen
  • 19-tägige Aktivreise durch Russland
  • Altai – das metaphysische Königreich Shambala entdecken
  • Rustikales Zelttrekking mit Packpferden erleben
ab 2.390 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf dieser Trekkingtour wird Sie nicht nur die durchwanderte landschaftliche Vielfalt begeistern. Der Altai (UNESCO-Weltnaturerbe) bietet noch viel mehr: Hier schlägt auch das spirituelle Herz Asiens. Orientalische Philosophen und buddhistische Legenden sehen im Altai das metaphysische Königreich Shambala, eine Art irdisches Paradies zu Füßen der Belucha. Nach einer Raftingetappe auf dem Katun und einer mehrtägigen Trekkingtour zum Ak-Kem-See gelangen Sie direkt unter die von Eis und Schnee gleißende, 1000 m hohe senkrechte Nordwand der Belucha. Es gibt wohl nichts schöneres im Altai als die abendlichen Reflexionen dieser Wand im Ak-Kem-See. Vorbei an den traditionellen Ails im Yarlu-Tal führt der Weg bis zum Roerich-Schrein. Über den Yarlu-Pass gelangen Sie ins selten besuchte obere Tekeliu-Tal mit seinen zahlreichen Wildziegen. Zum Abschluss steigen Sie durch das Tal des Kutscherla-Flusses wieder hinab zum Ausgangspunkt der Wanderung in Ihr Lager am Ufer des Katun.
1.Tag: Flug nach Barnaul
Flug in den Altai.
2.Tag: Ankunft & Fahrt in den Altai
Ankunft in Barnaul, dem Tor zum Altai. Abholung vom Flughafen und Beginn der 750 km langen Busfahrt in den Altai zum Touristenlager Vysotnik nahe des Dörfchens Tjungur. Auch wenn sich die Anreise strapaziös gestaltet, wird man im Herzen des Altai für alle Mühen belohnt. Beim ersten gemeinsamen Abendbrot lernen Sie Ihren einheimischen Bergführer und die Begleitmannschaft kennen. Übernachtung in rustikaler Holzhütte. (Fahrzeit: 8-10h). - 1×A
3.Tag: Erste Eingehtour zum „Beobachtungsposten“
Der erste Tag beginnt geruhsam. Die lange Anreise sitzt immer noch in den Knochen. Nach dem Frühstück machen Sie sich fertig für eine erste Eingehtour zur allgemeinen Akklimatisation. Sie begutachten das Dorf Tjungur und gelangen auf einem schönen Pfad zu einem wunderbar gelegenen „Beobachtungsposten“. Von dort haben Sie einen fantastischen Blick über das gesamte Panorama der Täler Katun und Kucherla, die Dörfer Tjungur und Kucherla, die schneebedeckten Gipfel und Pässe des bekannten Belucha-Massivs (4506 m). Sie wandern entlang von Weiden, alpinen Wiesen und traditionellen Hütten, wie sie nur für den Altai typisch sind. Später Rückkehr ins bekannte Lager. Abendessen und gegebenenfalls Ausklang am Lagerfeuer. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit: ca. 5-6h, 650 m??). - 1×(F/M (LB)/A)
4.Tag: Rafting und Wanderung ins Ak-Kem-Tal
Nach letzten Vorbereitungen beginnen Sie gegen Mittag Ihre Tour zunächst auf dem Wasser des Katun und fahren den Fluss ca. 18 Kilometer hinab bis zur Mündung des Ak-Kem. Das Raften ist technisch nicht schwierig. Vom Endpunkt der Bootstour wandern Sie mit Tagesrucksack noch etwa 10 km das Ak-Kem-Tal hinauf. Am Abend wird auf einer Waldlichtung erstmals Ihr kleines Zeltlager errichtet. Gekocht wird von nun an unterwegs jeden Abend an einer vorbereiteten Feuerstelle. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 2-3h, 200 m?). - 1×(F/M (LB)/A)
5.Tag: Entlang des Oroktoy und hinauf auf ca. 2200 m
Sie setzen den Weg entlang des Oroktoy fort und steigen dabei etwa 1200 Höhenmeter auf. Die Zelte werden auf einem malerischen Platz direkt oberhalb der Waldgrenze bei 2200 m aufgeschlagen, von wo aus Sie am Abend ein großartiges Panorama auf die Belucha genießen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-8h, 1200 m?, ca. 11 km). - 1×(F/M (LB)/A)
6.Tag: Entlang der Waldgrenze zum See Gulduairy
An diesem relativ gemütlichen Trekkingtag laufen Sie nahezu ohne Höhengewinn immer entlang der Waldgrenze bis zum Zeltplatz am See Gulduairy. Mit etwas Glück können Sie unterwegs auch Marale, sibirische Hirsche und Murmeltiere beobachten. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-8h, 300 m?, 350 m?, ca. 17 km). - 1×(F/M (LB)/A)
7.Tag: Kurze Etappe zum Fluss Tekeliu
Eine kurze Etappe führt zunächst mit einem kleinen Anstieg auf ein Plateau mit bizarr geformten Steinen und Felsen – ein idealer Klettergarten im festen Granit. Ein steiler Abstieg bringt Sie schon am frühen Nachmittag hinab zum Zeltplatz am Ufer des Flusses Tekeliu auf 1850 m. Wer möchte, kann den Tekeliu noch eine Stunde hinaufwandern zu zwei Wasserfällen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-5h, 250 m?, 550 m?, 6,5 km). - 1×(F/M (LB)/A)
8.Tag: Über den Sarybel-Pass ins Yarlu-Tal und zum Ak-Kem-Fluss
Sie überqueren den Tekeliu und steigen 600 m zum Sarybel-Pass auf. Eine lange Kammtraverse endet mit einem steilen Abstieg ins Yarlu-Tal. Sie gelangen an die Ufer des Flusses Ak-Kem und erreichen bald schon das Basislager ca. 1,5 km unterhalb des Ak-Kem-Sees. Inmitten aufgelockerter Waldtundra bieten sich vom See aus atemberaubende Ansichten auf das doppelgipflige Belucha-Massiv. Heute kann auch wieder sauniert werden. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-8h, 600 m?, 400 m?, 11 km). - 1×(F/M (LB)/A)
9.Tag: Aufstieg über den Ak-Kem-Gletscher zur Belucha bis auf 2800 m
Für diejenigen, die gern die Belucha besteigen möchten, gilt es heute ab der Nordwand einen anderen Weg einzuschlagen. Trekkingruppe: Über den Ak-Kem-Gletscher Aufstieg zur Belucha bis auf 2800 m (F/M (LB)/A) Auf den Spuren der Gipfelaspiranten nähern Sie sich heute der Belucha. Zunächst führt der Weg durch Waldtundra entlang des Ak-Kem-Flusses, über die wassergesättigte Schwemmebene des Sees und schließlich über den Blockschotter der Gletschermoränen. Nach sechs Stunden Aufstieg hinauf auf ca. 2800 m geht es auf die Seitenmoräne des Ak-Kem-Gletschers und weiter auf dem Gletscher bis direkt unter die senkrechte 1000 m hohe Nordwand der Belucha. Weitere vier Stunden Abstieg benötigen Sie zurück zum Lager Ak-Kem. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 8-10h). Bergsteigergruppe: Aufstieg zu den „Tomskie Natschjevki“ auf 3000 m (F/M (LB)/A) Nun endlich beginnt die eigentliche Besteigung der Belucha. Ab heute müssen Sie auch Ihr eigenes Gepäck und Ihren Anteil am Gemeinschaftsgepäck tragen. Sie starten gegen Mittag und laufen durch Waldtundra entlang des Ak-Kem-Flusses und über die wassergesättigte Schwemmebene des Sees zunächst direkt auf die Belucha-Nordwand zu. Über den Ak-Kem-Gletscher gelangen Sie zu den „Tomskie Natschjevki“ und errichten in 3000 m Höhe Ihr Lager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit 6-8h). - 1×(F/M (LB)/A)
10.Tag: Ruhetag / Aufstieg zum Berelskoje-Plateau
Trekkingruppe: Ruhetag im Lager Ak-Kem. Übernachtung wie am Vortag. Bergsteigergruppe: Über den Delone-Pass zum Berelskoje-Plateau auf 3600 m (F/M (LB)/A) Heute gilt es, früh aufzubrechen, um die Schlüsselstelle, den 3500 m hohen Delone-Pass, unter optimalen Bedingungen angehen zu können. Ehe Sie auf dem Pass stehen, ist vom Bergschrund an in sieben Seillängen eine bis zu 45° steile Schnee- und Eiswand zu bezwingen. Dann geht es auf 3200 m hinab zum Mensu-Gletscher und schließlich sanft ansteigend über den Berelskoje-Pass hinauf zum Berelskoje-Plateau auf 3600 m. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit 6-8h, 600 m?). - 1×(F/M/A)
11.Tag: Zum „Tal der sieben Seen“ / Gipfeltag
Trekkinggruppe: Aufstieg in das „Tal der sieben Seen“ (F/M (LB)/A) Vom Ak-Kem-See aus steigen Sie fast 1000 m hinauf ins wildromantische „Tal der sieben Seen“. Dabei ist der Name Programm – ein verträumter See nach dem anderen ist in diesem Tal versteckt und diese werden von den ringsum bis fast zum Talboden hinabreichenden Gletscherzungen gespeist. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6-8h, 600 m??). Bergsteigergruppe: Belucha: Gipfeltag (F/M (LB)/A) Start bereits 2 oder 3 Uhr nachts. Ziel ist das Erreichen des 4506 m hohen Ostgipfels der Belucha. Die Belucha mit ihrem eindrucksvollem Doppelgipfel, dem reichlichen Schnee und den steilen Eis- und Firnflanken ist zweifelsohne der schönste und interessanteste Berg im ganzen Altai. Und sie macht ihrem Namen alle Ehre, denn „Belucha“ heißt im Russischen nichts anderes als „die Weiße“. Dieses Ziel vor Augen beginnen Sie früh am Morgen die Besteigung über den einfachen Normalweg. Doch „einfach“ heißt auch hier zunächst einmal die Überwindung anspruchsvoller kombinierter Passagen mit acht Seillängen im bis zu 50° steilen Eis und Firn. Fixseile unterstützen Sie dabei. Über den Gipfelgrat steigen Sie die letzten Meter hinauf zum Ziel. Endlich geschafft – der höchste Punkt Sibiriens. Bei guter Fernsicht breitet sich der Altai unter Ihnen aus, und der Blick schweift über die Gipfel, Gletscher, Ströme, Taigawälder und Steppen des hier nahen Länderzusammentreffens von Russland, Kasachstan, Mongolei und China. Über den gleichen Weg geht es wieder hinab zu den Zelten auf dem Berelskoje-Plateau. Übernachtung im Zelt auf dem Gletscher. (Gehzeit 10-12h, 910 m??). - 1×(F/M (LB)/A)
12.Tag: Zum „See der Berggeister“ / Reservetag Belucha
Trekkinggruppe: Zum „See der Berggeister“ auf ca. 2500 m (F/M (LB)/A) Im Karaoyuk-Tal, einem weiteren Seitental des Ak-Kem, besuchen Sie den tiefschwarzen „See der Berggeister“ auf etwa 2500 m. Wer den Tag entspannt genießen möchte, wandert vom See direkt zurück nach Ak-Kem. Sportlichere Ziele kann man vom „See der Berggeister“ aus verwirklichen, z.B. mit der Besteigung eines kleinen 3000ers. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit je nach Tour 6-11h, 500 m??). Bergsteigergruppe: Belucha: Reservetag (F/M (LB)/A) Reservetag für die Besteigung der Belucha. Sollte dieser Tag nicht benötigt werden, wird er als Ruhetag im Lager am Ak-Kem-See verbracht. Übernachtung im Zelt auf dem Gletscher. - 1×(F/M (LB)/A)
13.Tag: Über den Karatjurek-Pass in das Tal des Kutscherla / Abstieg
Trekkinggruppe: Nun beginnt der dritte Teil der Trekkingrunde, die Sie hinüberführen wird ins Nachbartal des Flusses Kutscherla und dann talauswärts bis zum Ausgangslager in Tjungur. Zunächst ist der 3060 m hohe Karatjurek-Pass zu erklimmen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-8h, 1100 m?, 850 m?). Bergsteigergruppe: Abstieg zu den „Tomskie Natschjevki“ (F/M (LB)/A) Abbau des Lagers und Abstieg zu den Tomskie Natschjevki über die Aufstiegsroute. Übernachtung im Zelt am Platz Tomskie Natschjevki. - 1×(F/M (LB)/A)
14.Tag: Hinab zum schönsten See im Altai / Reservetag
Trekkinggruppe: Hinab zum schönsten See im Altai (F/M (LB)/A) Weitere 600 m geht es hinab bis zum Ufer des unvergleichlichen Kutscherlinskoje-Sees – für viele der schönste See im Altai. Hier ist auch das Nachtlager, so dass genug Zeit für die Erkundung des Sees bleibt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h). Bergsteigergruppe: Reservetag (F/M/A) Dieser Tag steht als Reservetag für das Bergprogramm zur Verfügung. Übernachtung im Zelt. - 1×(F/M (LB)/A)
15.Tag: Entlang des Kutscherla / Über den Karatjurek-Pass
Trekkinggruppe: Entlang des Kutscherla (F/M (LB)/A) Entlang des Kutscherla setzen Sie den Abstieg ins Lager Issykkeri fort. Reich mit Früchten behangene Büsche von Preiselbeeren und Heidelbeeren laden immer wieder zum Kosten und Verweilen ein. Für das Abendessen können Sie Rotkappen und Birkenpilze sammeln. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-7h). Bergsteigergruppe: Über den Karatjurek-Pass (F/M (LB)/A) Heute beginnt zunächst der Aufstieg zum Karatjurek-Pass (3060 m). Der Bergpass ist oft von Schnee bedeckt. Die Aussicht vom Pass lässt alle Mühen schnell vergessen. Abstieg in wärmere Gefilde zur sogenannten Pinienwaldlichtung. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-8h, 1100 m?, 850 m?). - 1×(F/M (LB)/A)
16.Tag: Zurück nach Tjungur / Kujlju-Schlucht
Trekkinggruppe: Zurück nach Tjungur (F/M (LB)/A) Unweit der Zelte erreichen Sie nach einer Stunde Marsch die Felsen mit den Petroglyphen. Weiterhin sanft absteigend gelangen Sie nach Tjungur – dem Ausgangspunkt dieser Trekkingrunde. Wieder locken die Banja und ebenso das ausgedehnte Abendessen, bei dem Sie sich nach den Erlebnissen der gemeinsamen Altaiwanderung von Ihrem Bergführer verabschieden. Übernachtung in Holzhütte. (Gehzeit ca. 5-7h). Bergsteigergruppe: Kujlju-Schlucht (F/M (LB)/A) Vom Lager führt Sie der Weg in die Chok-Chok-Schlucht und über Hochalmen in die waldlose Schlucht Kujlju Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-7h, 14 km). - 1×(F/M (LB)/A)
17.Tag: Freier Tag im Lager Vysotnik in Tjungur / Letzte Etappe ins Lager
Trekkinggruppe: Freier Tag im Lager Vysotnik in Tjungur (F/M (LB)/A) Dieser freie Tag dient gewissermaßen auch als Reservetag. Sie können entweder im Lager relaxen oder noch an aktiven Unternehmungen teilnehmen. Es bestehen Möglichkeiten zum Rafting, Pferdetouren, Mountainbiken oder einem Museumsbesuch (Extrakosten). Am Abend findet dann ein gemeinsames Abschiedsessen statt. Übernachtung wie am Vortag. Bergsteigergruppe: Letzte Etappe ins Lager Vysotnik (F/M (LB)/A) Eine letzte Etappe bringt Sie vom Kujlju- ins Kutscherlatal und schließlich ins Lager Vysotnik zurück. Dort haben Sie dann Zeit zur Erholung und/oder für eine Banya. Am Abend Abschiedsessen. Übernachtung in Hütten. (Gehzeit ca. 4-6h, 16 km). - 1×(F/M/A)
18.Tag: Rückfahrt nach Barnaul
Die Rückfahrt nach Barnaul wird in aller Frühe begonnen. Unterwegs begleitet Sie der Altai mit letzten Impressionen. Mittag gibt es in einem Straßencafe, bevor Sie spät am Abend Barnaul erreichen. Übernachtung im Hotel. - 1×F
19.Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Russland (RU)
Bilder:
Russland
Das größte Land der Erde fasziniert nicht nur mit seinen immensen Ausdehnungen, sondern auch mit der darin enthaltenen Vielfalt.

Die Russische Föderation ist ungefähr doppelt so groß wie Australien und besitzt alle Qualitäten eines einzelnen Kontinents. Aufgrund seiner Größe verfügt es über unzählige Zeit-, Vegetations- und Klimazonen.

Allein die 6430 Kilometer Luftlinie zwischen der russischen Hauptstadt Moskau im Westen des Landes und der Hafenstadt Wladiwostok im äußersten Südosten zeigt die überwältigenden Ausmaße dieses einzigartigen Landes. Bei einer Fahrt durch das Land bekommt man die unterschiedlichsten Landschaften zu Gesicht.

So kann man im Westen des Landes das Uralgebirge bestaunen. Weiter östlich trifft man dann schon auf das westsibirische Tiefland mit ausgedehnten Nadelwäldern und Sümpfen. Im Norden befinden sich Taiga und Tundra mit Permafrostboden und einer spärlichen Vegetation. In der Mitte und weiter im Osten schließen sich dann Bergländer an.

Diese riesige Vielfalt kann man am besten während einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn erleben. Diese fährt von Moskau bis nach Wladiwostok und zeigt ihnen auf einer Strecke von über 9000 Kilometern den ganzen Reichtum der russischen Natur.

Doch nicht nur die Landschaften Russlands sind atemberaubend, sondern auch die Städte. Allen voran St. Petersburg und Moskau, welche natürlich die bekanntesten und beliebtesten sind.

St. Petersburg beeindruckt vor allem mit seinen vielen kolossalen Bauten und wird nicht umsonst auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Die Zarenstadt ist eines der wichtigsten Kulturzentren Europas und der Welt. Zu den Highlights zählen die Eremitage, die Auferstehungskirche, die Admiralität und das monumentale Siegesdenkmal der Roten Armee.

Auch Russlands Hauptstadt, Moskau, ist reich an Kultur und Geschichte. Gesehen haben sollte man den Kreml, den Roten Platz, den Triumphpalast und die Basilius-Kathedrale.

Weitere sehenswerte russische Städte sind Nowgorod, Novosibirsk, Jekaterinenburg, Wolgograd und Samara.
Somit bietet sich auch Städtereisen in Russlands Metropolen besonders an.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit ist von Juni bis August.
 
Klima:
Im Norden herrscht ein arktisches Klima. Nach Süden hin geht es zum Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern über. Im Allgemeinen ist es aber trocken.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/russischefoederationsicherheit/201536

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


Währung:
1 Rubel = 100 Kopeken

Flugdauer:
ca. 3 Stunden

Ortszeit:
Russland verfügt über 11 Zeitzonen:
Kaliningrad: MEZ +1h,
St. Petersburg/Moskau: MEZ +2h,
Ischersk/Samara: MEZ +3h,
Amderma/Novyy Port: MEZ +4h,
Omsk: MEZ+5h,
Dikson: MEZ +6h,
Irkutsk: MEZ +7h,
Jakutsk/Tiksi: MEZ +8,
Ochotsk/Wladiwostok: MEZ +9h,
Magadan/Sachalin: MEZ +10h,
Petropawlowsk/Port Prowidenija/Pewek: MEZ +11h

Gut zu wissen:
Guten Tag heißt auf Russisch „Sdrastwuitje“ und „Kak dela?“ heißt „Wie geht’s?“.

Bei der Frage nach den sanitären Einrichtungen sollte man das Wort „Toilette“ unbedingt unterlassen, außerdem gilt Naseputzen in der Öffentlichkeit als unhöflich.


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