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Äthiopien Rundreise

Traditionen und Alltag am südlichen Omo-Fluss

Tournummer 138004
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Wanderreise
Flexibel Stornieren
Naturreise
DIAMIR Erlebnisreisen
  • 17-tägige Erlebnisreise durch Äthiopien
  • 3-tägiges leichtes Trekking von Jinka durch das Hochland der Ari
  • Wochenmärkte der Hamer in Dimeka und der Benna und Tsemay in Key Afer
ab 3.390 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Von der Quellregion im Hochland Shewas schlängelt sich der Omo zunächst durch fruchtbare Bergtäler und später karge Savannenebenen, bis er nach über 700 Kilometern den Turkana-See erreicht. Der mächtige Fluss bietet zahlreichen äthiopischen ‚Nationen‘ und ‚Volksgruppen‘ eine Heimat und vor allem sein Unterlauf wird von einer sprachlich-kulturellen Vielfalt geprägt, die weltweit ihresgleichen sucht. Auf dieser Kulturreise mit Expeditionscharakter erwarten Sie eine umfassende Erkundung der Landschaftsräume am südlichen Omo und ein intensives Eintauchen in den Alltag, die komplexen Lebensweisen und vielfältigen Traditionen der Menschen am Fluss.
Anreise
Flug von Frankfurt nach Addis Abeba in Äthiopien.
Addis Abeba – Jimma
Willkommen in Addis Abeba! Genießen Sie die frische Morgenbrise auf 2350 Metern Höhe! Am Bole International Airport erwarten Sie Ihr DIAMIR-Reiseleiter und Ihre äthiopische Fahrer-Crew. Nach der Begrüßung brechen Sie direkt in den Westen des Landes auf. Entlang rasant wachsender Condominium-Siedlungen, neuer Gewerbeparks und Schnittblumenfarmen verlassen Sie den urbanen Großraum Addis Abeba und bekommen Eindrücke vom aufstrebenden Äthiopien. Die kurzweilige Fahrt führt durch die Kleinstädte Wolliso und Welkite, wo Sie eine Kaffeepause einlegen und letzte Erledigungen (Geldtausch, Besorgung von 5-Birr-Scheinen etc.) für Ihre Süd-Omo-Expedition tätigen. Danach geht es weiter durch eine reizvoll bäuerliche Hochlandregion und am Gibe-Fluss, dem größten Zustrom des Omo, machen Sie zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Fluss, der Sie die kommenden zwei Wochen begleiten wird. Am späten Nachmittag erreichen Sie Jimma, die mit 200000 Einwohnern größte Stadt Westäthiopiens. Übernachtung im Hotel Central Jimma. (Fahrzeit ca. 5-6h, 360 km). - 1×(F/A)
Jimma – Kaffa – Mizan Teferi – Bebeka Kaffeeplantage
Jiren, der nördliche Stadtteil Jimmas, war einst die Hauptstadt des Oromo-Gibe-Königreichs Jimma und ein bedeutender Umschlagplatz im innerafrikanischen Sklavenhandel. Am Morgen besichtigen Sie den gut erhaltenen Palast von Oromo-König Abba Jiffar II, der 1930 von Kaiser Haile Selassie entmachtet und durch dessen Schwiegersohn ersetzt wurde. Danach führt die Fahrt durch die Hügel der historischen Provinz Kaffa, deren Wildkaffee-reiche Bergnebelwälder als Ursprungsort des Kaffees gelten. Unterwegs passieren Sie die Kleinstädte Bonga und Mizan Teferi, wichtige Handelszentren für Rohkaffee, der zumeist in kleinbäuerlichen Kooperativen erzeugt wird. Circa 50 Kilometer hinter Mizan Teferi erreichen Sie Bebeka, wo Sie in der Nähe einer der ältesten Kaffeeplantagen des Landes ihr Camp aufschlagen. Am späten Nachmittag unternehmen Sie eine Besichtigung der Plantage und können allerlei Wissenswertes über den Anbau der Kaffeebeeren, ihre Fermentierung und Trocknung erfahren. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 4-5h, 270 km). - 1×(F/A)
Im Land der Suri – Alltag im Kibish-Flusstal
Die Fahrt führt weiter Richtung Süden in das Gebiet zwischen dem Omo und der Grenze zum Südsudan. Durch sattgrüne Buschsavanne und bewaldete Hügel erreichen Sie das Land der Suri, die als Viehzüchter und Kleinbauern die Region um den Kibish-Fluss und den Tirma-Höhenrücken bewohnen. Während sich die Frauen um den Ackerbau und den Haushalt kümmern, ziehen die jungen Männer mit den Rindern über Land und verbringen die überwiegende Zeit des Jahres in Weidelagern. Die Suri sprechen eine surmische Sprache und teilen auch sonst viele kulturelle Merkmale mit den Mursi – z.B. die Institution politisch-ritueller Führer (komoru), rituelle Stockkämpfe (donga), das Tragen von Lippentellern usw. Die kommenden 3 Tage werden von den Ereignissen und der Improvisation vor Ort bestimmt. Sie werden in kleinen Suri-Siedlungen im Umland von Kibish, Tulgit oder Koka campieren und von dort aus das Dorfleben erkunden, über Land wandern, oder mit den Fahrzeugen, Orte außer Fussreichweite besuchen. Ihr Reiseleiter wird sich mit dem lokalen Guide besprechen und schauen welche besonderen Ereignisse im Umkreis stattfinden. Nach den Regen der vorherigen Monate ist die Landschaft üppig grün und diese Zeit ist traditionell eine Zeit der Freude, Tänze und ritueller Stockkämpfe (sagine, donga). Drei Übernachtungen im Zelt. (Fahrzeit ca. 4h, 150 km). - 3×(F/M (LB)/A)
Adikas – Dizi – Omo-Nationalpark
Heute verlassen Sie das Gebiet der Suri, umrunden die Maji-Berge und durchfahren das Gebiet der Dizi. Die Dizi sprechen ebenfalls eine surmische Sprache, leben aber als Ackerbauern in einer oftmals konfliktbeladen Beziehung zu den benachbarten, vorwiegend pastoralen Suri und Mursi. Bei kurzen Zwischenstopps unterwegs können Sie Einblicke in den bäuerlichen Alltag der Dizi gewinnen und im kleinen Ort Maji nach frischem Obst auf dem Markt schauen. In den Mittagsstunden erreichen Sie das Hauptquartier des kaum erschlossenen Omo-Nationalparks. Der Nationalpark ist Teil des grenzüberschreitenden Boma-Omo-Gambella-Ökosystems und wird von einem Landschaftsmosaik aus Grasebenen, Buschsavannen und bewaldeten Flussauen geprägt. Er wurde 1959 als erster Nationalpark Äthiopiens gegründet und verfügt über die vermeintlich größte Tierdichte des Landes. Fast 60 Säugetierarten, darunter Büffel, Zebras, Elen- und Tiang-Antilopen sowie kleinere Populationen von Giraffen, Elefanten und Löwen, leben im Park. Am Nachmittag werden Sie die Grasebenen und Galeriewälder entlang des Mui-Flusses erkunden und mit etwas Glück einige gute Tiersichtungen in diesem schwierigen Terrain haben. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3h, 120 km). - 1×(F/M (LB)/A)
Omo NP – Nyangatom – Omo-Fluss – Turmi
Mit dem ersten Tageslicht brechen Sie Richtung Süden auf und es erwartet Sie ein erlebnisreicher, aber auch leicht bedrückender Tag. In den weiten Gras- und Buschsavannen westlich des Omo fallen riesige Ländereien Zuckerprojekten zum Opfer und Sie können hautnah erleben was wirtschaftliche Entwicklung und sozialer Wandel im Süd-Omo-Gebiet aus Sicht des äthiopischen Staates bedeuten. Im Verlauf des Vormittags erreichen Sie das immer weiter schrumpfende Land der Nyangatom oder Bume. Diese sind mit den Toposa im Südsudan verwandt, gehören zum weiteren Karimojong-Cluster und sind wahrscheinlich Mitte des 19. Jahrhunderts aus Norduganda in diese Gegend eingewandert. Die Nyangatom leben mit ihren Herden als vorwiegend halbnomadische Pastoralisten zwischen dem Omo und dem Ilemi-Dreieck. Die Frauen der Nyangatom sind für ihre reichen, bunten Perlenkettenschmuck bekannt und unterwegs besteht die Gelegenheit eine Siedlung zu besuchen und mehr über die Kultur der Nyangatom und die bestehenden Herausforderungen zu erfahren. Nach einer Mittagsrast an der neuen Omo-Brücke im kleinen Ort Kangatan setzen Sie die Fahrt auf der Ostseite des Omo fort und befinden sich bereits im Land der Hamer. Übernachtung in der Emerald Lodge. (Fahrzeit ca. 7h, 180 km). - 1×(F/M (LB)/A)
Wochenmarkt in Dimeka – Alltag im Land der Hamer
Der heutige Tag ist ganz der Kultur der Hamer gewidmet, die zwischen dem Omo und den Buska-Bergen siedeln und wie die verwandten Gruppen der Bashada und Benna, für ihr Mannbarkeitsritual des Rindersprungs bekannt sind. Am Morgen werden Sie sich zunächst in dem Hamer-Dorf vorstellen, in dem Sie am Abend zelten werden. Sie haben Gelegenheit zum Austausch mit der Familie, können sich umschauen und fahren dann zum Wochenmarkt der Hamer nach Dimeka. Auf dem Wochenmarkt werden Nahrungsmittel, Kleidung und beliebte Genussmittel wie Schnupftabak und Kaffeeschalen (shoforo) gehandelt. Auch das Ockerpulver (asile) und die Butter, die verheiratete Frauen für Ihre kunstvoll gezwirbelten Haare und die Hautpflege verwenden, finden Sie dort. Auf dem Markt können Sie auf Entdeckungstour gehen, die Symbolik der Kleidung und Erscheinung ergründen und lernen, wie man sozialen Unterschieden, wie dem zwischen ‚Erst-‘ und ‚Zweitehefrau‘, optisch Ausdruck verleiht. Ihr Reiseleiter und der lokale Guide werden die Nachrichtenbörse des Marktes nutzen, um herauszufinden, wo im weiten Land der Hamer ein Rindersprung stattfindet. Mit etwas Glück werden sie fündig und Sie brechen am Nachmittag zum Ort des Geschehens auf. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 40 km, ca. 1h). - 1×(F/A)
Hamer – Jinka
Genießen Sie die Morgenstimmung im Dorf und probieren Sie anstatt eines Kaffees doch einfach mal den ‚Kaffeeschalen-Tee‘ der Hamer. Der heutige Tag dient der Entspannung und der Vorbereitung der kommenden Trekking-Tage. Im Lauf des Vormittags fahren Sie nach Jinka, dem größten Ort und der Hauptstadt der Süd-Omo-Verwaltungszone. Auf einem Hügel oberhalb der Stadt befindet sich das South Omo Research Center (SORC), ein kleines internationales Forschungszentrum mit angegliedertem Museum, das anhand von Alltagsgegenständen und Schautafeln einen guten Überblick über die ethnischen Gruppen der Süd-Omo-Region bietet. Schauen Sie sich im Museum um, genießen Sie den tollen Ausblick vom Museumsgarten auf die Stadt, besuchen Sie auf dem Rückweg zum Hotel den bunten Markt und sammeln Sie Kräfte für die anstehenden Tage. Übernachtung im Orit Hotel. (Fahrzeit ca. 2-3h, 110 km). - 1×(F/A)
Trekking vom Ari-Hochland nach Mursi
Nachdem Sie sich am Morgen mit dem lokalen Ari-Guide und den Trägern bekannt gemacht haben, brechen Sie zu einer dreitägigen Trekking-Tour von Jinka zur Makki Mission auf. Der Weg führt durch die fruchtbaren Täler des Ari-Hochlandes zum Mago-Fluss und jeden Tag sind circa 8 Kilometer Wegstrecke mit moderaten Höhenunterschieden zu bewältigen. Die Ari selbst gelten als die Landwirte der Südomo-Region und bauen eine Vielzahl von Getreiden (Gerste, Sorghum, Teff etc.), stärkehaltigen Wurzeln (Ensete, Maniok, Taro etc.), Gemüsen (Bohnen, Kohl, Chilli etc.) und Cash Crops, wie Kaffee und Kardamom, an. Zudem sind sie als begnadete Schmiede, Töpfer und Schnapsbrenner bekannt und produzieren einen bedeutenden Teil der Werkzeuge und Alltagsgegenstände für die Region. Bei den zahlreichen Dorfbesuchen in den kommenden Tagen können Sie lernen, wie man mit einfachen Mitteln ein Beil schmiedet, das landestypische Fladenbrot bäckt oder Areke brennt. Die ersten beiden Nächte campieren Sie bei Ari-Familien und die dritte Nacht verbringen Sie im Gebiet der Mursi. Diese leben halbnomadisch in der trockenen Gras- und Buschsavanne zwischen Mago- und Omo-Fluss und bauen nur einfache, temporäre Siedlungen. Ihr größter Reichtum sind ihre unzähligen Rinder, deren Milch und Blut sie nutzen und denen sie enorme soziale und rituelle Bedeutung zusprechen. Fragen Sie doch einmal nach der Höhe des Brautpreises, den ein Vater für die Hochzeit seines Sohnes aufbringen muss! Bei der Gelegenheit können Sie sich auch nach der Bedeutung der runden Tonscheiben erkundigen, mit denen sich Mursi-Frauen die Lippen und Ohren verzieren. Drei Übernachtungen im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, ca. 8 km pro Tag). - 3×(F/M (LB)/A)
Mursi – Wochenmarkt in Key Afer – Konso
Die Fahrer-Crew ist bereits am Vorabend in Makki angekommen und nachdem Sie das Camp abgebaut haben, besuchen Sie eine weitere Mursi-Siedlung. Danach fahren Sie durch den Mago-Nationalpark zurück nach Jinka und weiter nach Key Afer. Am Ort der „Roten Erde“ finden sich allwöchentlich Ari, Benna und Tsamay zu einem äußerst lebhaften und sprichwörtlich bunten Wochenmarkt ein. Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Marktecken können Sie nicht nur sehen wie Rinder und Ziegen, Getreide und wilder Honig, oder Plastikhaarspangen und Transistorradios aus Fernost gehandelt werden, sondern erleben auch die neuesten Styling-Trends der Benna-Jugendlichen auf Brautschau und den lebhaften Austausch der letzten regionalen Neuigkeiten. Das quirlige Treiben Key Afers bedeutet auch gleichzeitig den Abschied von der Süd-Omo-Region. Durch die trockene Ebene des Weyto-Flusstals, dem Land der Tsamay und Arbore, kommen Sie in die fruchtbaren Hügel des Königreiches Konso. Der Kala (König) der Konso empfängt selbst gern Gäste und wenn er im Land ist und keinen anderweitigen Verpflichtungen nachgeht, können Sie direkt bei ihm Ihr Zelt aufschlagen. Im Idealfall wird Ihnen also der König höchstpersönlich von der Architektur, dem Terrassenfeldbau, den Grabstelen (Waka) und der faszinierenden Königsfolge der Konso erzählen, die in ihrer Gesamtheit als Kulturkomplex zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 5-6h, 230 km). - 1×(F/A)
Konso – Arba Minch – Chamo-See
Der Tag beginnt mit einem ausgedehnten Spaziergang durch eines der Konso-Dörfer. Bestaunen Sie die massiv steinernen Ringmauern des Dorfes, seiner ‚Stadtviertel‘ (Kanta) und Gehöfte! An zentralen Orten, wie dem Versammlungsplatz und dem Haus der Jungmänner, werden die Geschichte und Kultur der Konso lebendig und Sie erfahren viel Wissenswertes über die Klanorganisation, die Geschlechterbeziehungen, den Begräbniskult und die Textilweberei. Nicht minder faszinierend ist der praktizierte Mischfeldbau, ein Paradebeispiel für nachhaltige Landwirtschaft. Seit Jahrhunderten terrassieren die Konso ihre Berghänge, halten die Erde mit natürlicher Düngung und Brachezeiten produktiv und haben ganz nebenbei eine einzigartige Kulturlandschaft geschaffen. Nach der Mittagsrast fahren Sie dann weiter nach Arba Minch, dem Ort der 40 Quellen, mitten im Großen Afrikanischen Grabenbruch. Dort erwartet Sie am späten Nachmittag eine ca. 2-stündige Bootstour auf dem Chamo-See, bei der Sie einige der größten Nilkrokodile Afrikas, Flusspferde und eine Vielzahl von Wasservögeln – wie afrikanische Schreiseeadler, Pelikane und Nimmersatt-Störche – bewundern können. Übernachtung im Emerald Resort. (Fahrzeit ca. 2h, 90 km). - 1×(F/A)
Arba Minch – Flug nach Addis Abeba – Heimreise
Genießen Sie beim Frühstück den grandiosen Blick über den Chamo- und den Abaya-See, aber lassen Sie sich von den frechen Pavianen, die am Morgen aus den tieferliegenden Wäldern zur idyllischen Hotelanlage heraufklettern, nicht die Butter vom Brot nehmen! Nutzen Sie den Vormittag, um im Pool zu entspannen, oder auf der Aussichtsterrasse die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren zu lassen. Gegen 11:00 fahren Sie zum Flughafen in Arba Minch und fliegen nach Addis Abeba. Dort angekommen machen Sie in einem Testzentrum in unmittelbarer Nähe des Flughafens den Corona-PCR-Test (ca. 50,- Euro) und fahren dann zum Hotel. Der weitere Nachmittag steht zur freien Verfügung und Sie können die Zeit nutzen, um die lebhafte Haya-Hulet-Area zu erkunden, oder mit der neuen Stadtbahn die wenigen Stationen bis ins Zentrum zu fahren. Am Abend holen Sie Ihr Testergebnis ab und Ihr Diamir-Reiseleiter verabschiedet Sie am Flughafen. Tageszimmer im Debre Damo Hotel. - 1×F
Ankunft
Ankunft in Deutschland am Morgen.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
“Neue Blume” das bedeutet der Name der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ins Deutsche übersetzt. In der Sprache der einheimischen Oromo wird sie auch Shaggar oder Finfinne genannt. Die über 3 Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich nahezu im Mittelpunkt des ostafrikanischen Staates. Äthiopien gilt mit seinen geschichtlichen Vorgängern als ältester noch bestehender Staat der Erde.
Hinter Addis Abeba erhebt sich majestätisch der Berg Entoto, von dessen Plateau in rund 3.000 Meter Höhe hat man einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Stadt. Aber auch in der Stadt gibt es vieles zu entdecken und zu bestaunen. Beispielsweise die Universität, das malerische Hager-Fikir-Theater, die Georgskathedrale, die prächtige Africa Hall, das Menelik Mausoleum und die Dreieinigkeitskathedrale.
Bilder:
Die Stadt Arba Minch liegt im Süden des afrikanischen Landes Äthiopien. Auf einer Höhe von ca. 1.285 Metern gelegen bietet die Umgebung ein grünes Landschaftsbild in gemäßigten klimatischen Verhältnissen. Mit ca. 18 Grad durchschnittlicher Temperatur ohne große Schwankungen eignet sich die Stadt sehr gut einen Besuch während einer Rundreise in Afrika bzw. Äthiopien.
Die an zwei Seen liegende Stadt hat ca. 200.000 Einwohnerinnen und Einwohner und bietet herausragende Möglichkeiten für einen touristischen Aufenthalt während einer Rundreise. Mit den Seen direkt um Umfeld sowie der Hügelkette, welche als "Gottes Brücke" bezeichnet wird, gibt es einmalige natürliche Highlights. Auf den Seen werden Bootstouren angeboten. Als Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt die vierzig Quellen, welche sich im Umfeld befinden sowie eine Krokodil-Farm. Weiterhin gibt es Bootstouren zur Beobachtung von Nilpferden. In dem nahe gelegenen Nechisar-Nationalpark sind verschiedene Wildtiere zu sehen.
In der Stadt selbst bietet der Besuch von einem der Märkte ein unvergleichliches Erlebnis.
Bilder:
Konso in Äthiopien liegt ca. 90 Kilometer südlich von Arba Minch. Die Region befindet sich umgeben von grünen und fruchtbaren Berghängen. In diesem herrlichen Umfeld lebt zudem das Volk der Konso. Diese Volk ist bekannt für das Handwerk, welches die Männer herstellen bzw. verarbeiten. Während einer Rundreise in Afrika lohnt sich ein Ausflug in diesen fruchbaren Bereich. Mit der traditionellen Bauweise der Dörfer auf Hügeln bieten sich für Touristen einmalige Erlebnisse und Erfahrungen mit dem seit Generationen traditionell verwurzelten Volk.
Besonders empfehlenswert ist der Besuch eines bunten Wochenmarktes. Dieses unvergleichliche Ereignis bleibt allen Besucherinnen bzw. Besuchern des Dorfes in bleibender Erinnerung. Mit dem Angebot von englischsprachigen und geführten Touren in Form einer Rundreise bspw. als mehrtägige Trekkingtour durch das Hochland oder einer direkten Wanderung in das Dorf bieten sich zahlreiche Optionen für eine tolle Reise. Mit dem Totenkult des Volkes, wobei die Verstorbenen als Erinnerung als Holzfiguren aufgestellt werden, gibt es eine weitere traditionelle Besonderheit zu sehen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Äthiopien (ET)
Bilder:
Äthiopien
Äthiopien ist eine der ältesten Zivilisationen unserer Erde, davon zeugen heute noch zahlreiche Bauwerke und andere Sehenswürdigkeiten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Land im äußersten Osten des schwarzen Kontinents einen florierenden Tourismus erlebt. Zudem hat das Reisen in Äthiopien auch eine sehr lange Tradition, weshalb es in jedem noch so kleinen Ort des Landes Hotels oder Herbergen gibt. Allerdings sind diese in den kleineren Ortschaften oft nicht mit den europäischen Standards zu vergleichen. Größere Städte hingegen bieten Hotel mit westlichen Standards und entsprechendem Komfort.

In Äthiopien sind nicht nur besondere Touristenattraktionen Zeitzeugen vergangener Tage sondern auch die vielen Nationalparks. Diese beschützen eine ausgesprochenen Vielfalt, Artenreichtum und beeindruckende Landschaften. Zu den beliebtesten gehört dabei der Simien-Nationalpark, in welchem sich die imposanten Simien-Berge und seltene Tierarten wie der Äthiopische Wolf befinden. Ebenfalls sehr beliebt ist der Bale-Mountain-Nationalpark. Er beheimatet die größte alpine Landschaft in ganz Afrika und auch die biologische Vielfalt ist hier beachtlich.

Zu den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem die Kirchen in Lalibela, die Klöster am Tanasee, der Palast in Gonder und vor allem die Stadt Harar. Letztere beheimatet allein 90 Moscheen sowie das Rimbaud-Haus. Ihre malerische Altstadt zählt seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Selbstverständlich sollte man als Besucher Äthiopiens auch die sehr sehenswerte Hauptstadt Addis Abeba kennen lernen. Hier lohnt es sich die Georgs- und die Dreieinigkeitskathedrale sowie die Africa Hall und das Hager-Fikir-Theater zu besuchen.

Urlauber die das Unbekannte suchen und Erlebnisse in Kultur und Natur perfekt verbinden wollen sind in Äthiopien goldrichtig.

Beste Reisezeit:
Als beste Reisezeit empfehlen wir die Zeit von Oktober bis Mai, wobei das Klima von November bis Januar am angenehmsten ist.
 
Klima:
Drei Klimazonen:
in Höhenlagen bis 1000m feucht- oder trockenheiß
Höhenlagen zwischen 1000 – 2500m gemäßigt
Höhenlagen über 2500m kühl

Die Regenzeit im Hochland dauert von Juni–September und von Februar-April.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aethiopiensicherheit/209504

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Äthiopischer Birr = 100 Santim

Flugdauer:
7 Stunden  (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +1h

Gut zu wissen:
Bevorzugt wird konservative Kleidung.

Das Fotografieren auf Flughäfen, von militärischen Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden ist zumeist verboten. Wer Personen fotografieren möchte, sollte diese immer erst um Erlaubnis fragen.

Frauen ist zu vielen religiösen Stätten der Zutritt untersagt.


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