Rumänien Rundreise

Tradition & Weltkulturerbe

Tournummer 102893
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
Wikinger Reisen
  • 8-tägige Busrundreise durch Rumänien
  • Fahrt mit der dampfbetriebenen Wassertalbahn in der Maramures
  • Wanderungen in nicht alltäglichen Landschaften
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Durch die Stadt mit den Patrizieraugen Sibiu (Hermannstadt) und über Cluj-Napoca (Klausenburg), der ehemaligen Hauptstadt des Großfürstentums Siebenbürgen, geht es weiter in die Maramure?, das „Land des Holzes“, das um die Jahrhundertwende noch zu 90 Prozent von Wald bedeckt war. Kein Wunder also, dass die Bewohner dieser wohl ursprünglichsten Region Rumäniens im Laufe verschiedener Epochen die Schnitzkunst zur Perfektion gebracht haben ...
1. Tag: Willkommen in Rumänien!
Flug nach Sibiu und kurzer Transfer zum Hotel. Zu unserem Abendessen bummeln wir durch diese schöne lebendige Stadt mit den Patrizieraugen und sehr viel Flair. Ein Sohn der Stadt und aktueller rumänischer Präsident, ehemalig langjähriger Bürgermeister, ist jetzt der Siebenbürger Sachse Klaus Johannis. Unser Abendessen nehmen wir in der Altstadt der europäischen Kulturhauptstadt 2007 ein (2 Ü).
2. Tag: Auf dem Brukenthal-Kulturweg
Vormittags machen wir eine Stadtführung in Sibiu/Hermannstadt. Sibiu hat zu Recht den Ruf eines kulturellen Zentrums. Wir entdecken unter anderem das alte Rathaus, das Bischof-Teutsch-Denkmal vor der evangelischen Stadtpfarrkirche und das Brukenthal-Palais. Darüber hinaus erfahren wir, was es mit der „Lügenbrücke“ auf sich hat. Anschließend steht die Besichtigung der Kirchenburg von Hosman/Holzmengen auf dem Programm. In der alten Mühle, in der heute wieder Brot nach alten Rezepten gebacken wird, kaufen wir Proviant für unser Picknick ein. Nachmittags wandern wir im Harbachtal auf den Spuren der Kulturen durch blühende Wiesen und durch beeindruckende Landschaften. Begegnungen mit Schäfern sind nicht ausgeschlossen (GZ: 2 Std., +/- 200 m).
3. Tag: Zwischen Karlsburg und Klausenburg
Alba Iulia (Karlsburg) blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Schon in der Römerzeit war ihre Bedeutung aufgrund des Salz- und Goldabbaus groß. Nach der Eroberung Siebenbürgens durch die Ungarn wurde Alba Iulia zur königlichen Festung. Ende des 17. Jahrhunderts kam Siebenbürgen unter österreichische Verwaltung und König Karol ließ Alba Iulia als „Karlsburg“ zu einem wahren Bollwerk ausbauen. Von sechs Toren ist das Karlstor – gekrönt von einer Reiterstatue des Kaisers – das berühmteste. Nach der Besichtigung fahren wir zur Schlucht von Aiud. Hier lassen wir unsere Fotoapparate heiß laufen. Danach geht es weiter nach Col?e?ti, wo unsere kurze Wanderung (GZ: 1 1/2 Std., +/- 100 m) beginnt. Ein Spaziergang durch das authentische Dorf Rimetea darf hierbei nicht fehlen. Anschließend fahren wir weiter nach Cluj-Napoca (Klausenburg), wo wir die nächste Nacht verbringen (195 km, 1 Ü).
4. Tag: Unterwegs in die Maramure?
Vormittags besichtigen wir Cluj-Napoca (Klausenburg), Studentenstadt und Kunsthochburg Rumäniens und die zurzeit aufstrebendste Stadt Siebenbürgens. Viel Kultur erwartet uns hier. Danach geht es weiter in den Norden Rumäniens, in die Maramures? entlang wunderschöner Landschaften. Ein besonderes Highlight der Maramures? ist der „Lustige Friedhof“ (rumänisch: Cimitirul Vesel). Hier werden die Toten mit einem lustigen Spruch auf den Grabsteinen, passend zu ihrem Lebenslauf, fröhlich ins Jenseits begleitet. Anschließend spazieren wir durch ein typisches Dorf. Die erste 75 Meter hohe Holzstabkirche lässt uns staunen. Diese ethnisch sehr vielfältige Gegend wartet gerade am Sonntag mit viel Lokalkolorit auf. Wasserbetriebene Holzmühlen, Holzschnitzkunst an Torportalen, Schnapsbrennereien, Mineralwasserquellen und die sehr herzliche Bevölkerung sind kennzeichnend für diese Region (240 km, 3 Ü).
5. Tag: UNESCO-Kirchen
Nach der Besichtigung der UNESCO-geschützten Holzkirchen vom Mara-Tal und Dese?ti steht eine Wanderung zum rustikalen Dorf Valea Streiului an. Hier bestaunen wir den typischen Stil der Holzkunstfertigkeit dieser Region. Über Co?tiui wandern wir weiter in Richtung Rona de Sus (Oberrohnen). Rona ist ein altes Minenarbeiterdorf, in dem noch Ungarisch gesprochen wird und es einiges zu entdecken gibt. Der letzte Leckerbissen des Tages führt uns zum Klosterkomplex Bârsana. Dieses wurde 1390 erstmals in schriftlichen Aufzeichnungen erwähnt, jedoch um 1800 verlassen und abgetragen. Seit dem Jahr 1993 wurden auf dem Gelände wieder Gebäude in der herkömmlichen Holzbauweise errichtet, die inzwischen wieder als Nonnenkloster genutzt werden (GZ: 2 1/2 Std., +/- 200 m).
6. Tag: Fahrt mit der Wassertalbahn
Heute steht ein besonderer Leckerbissen an. Nach einem ca. 1 1/2-stündigen Transfer (60 km pro Strecke) fahren wir mit der dampfbetriebenen Wassertalbahn in die Wälder der nahe gelegenen ukrainischen Grenze. Die Fahrt das wilde Tal hinauf in das als EU-Biosphärenreservat deklarierte Maramures?-Gebirge ist ein einmaliges Erlebnis. Abends nehmen wir ein traditionelles Abendessen bei herzlichen Gastgebern ein.
7. Tag: Sighi?oara/Schäßburg
Über den nördlichen Ausläufer des ehemaligen Königsbodens fahren wir ca. 290 km entlang der Ostkarpaten nach Sighis?oara (1 Ü), dem Rothenburg Rumäniens, im Kreis Mures? in Siebenbürgen. Auf unserer Stadtführung erforschen wir das einzigartige, historische Zentrum Sighis?oaras, das 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Es ist eine der wenigen bewohnten Burgen Europas mit einer Stadtmauer, Zunfttürmen, einer überdachten Treppe, die die Schüler ehemals trockenen Fußes die Schule erreichen ließ, dem Stundturm, vielen bunten Häusern und verwinkelten Gassen. Am Nachmittag haben wir Zeit für eigene Erkundungen. Bei einem Abendessen in der Altstadt nehmen wir Abschied von Rumänien.
8. Tag: Bis bald, Rumänien!
Je nach Abflugzeit haben wir noch etwas Zeit für einen kleinen Bummel in Sighi?oara oder Sibiu. Anschließend Transfer zum Flughafen (ca. 110 km) und Rückflug.

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Sibiu - Lügenbrücke
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Alba Iulia
Cluj-Napoca
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
Bilder:
Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.

Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.

Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.

Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara.

Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.

Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.

Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.

Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.

Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.

Beste Reisezeit:
Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
 
Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/rumaeniensicherheit/210822

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Leu = 100 Bani

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.

Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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