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Frankreich Rundreise

Südfrankreich: Languedoc – Roussillon

Tournummer 96257
Empfehlung der Redaktion
Inklusive Flug
Aktivreise
Studiosus Reisen
  • 10-tägige Aktivreise durch Südfrankreich
  • Traumhafte Wanderungen in den Vorbergen der Pyrenäen
  • Entdecken Sie die einzigartige Stadt Toulouse
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Steil ragen Felskegel mit stolzen Katharerburgen zwischen den sonnenverwöhnten Weinbergen des Corbières auf. In den Dörfern klacken die Boulekugeln, und die Zeit bleibt stehen beim Pastis unter Platanen. Languedoc und Roussillon – die stillen Schwestern der Provence – versprühen reichlich ländlichen Charme, dem Sie auf unseren meist mittleren Wanderungen bestimmt Schritt für Schritt verfallen. Dazu archaische Pyrenäentäler rund um den Zwergstaat Andorra, die Festungsstadt Carcassonne und mediterranes Flair an der Grenze zu Katalonien. Voilà – fertig ist der südfranzösische Mix!
1. Tag: Flug nach Toulouse
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug nach Toulouse. Wir holen Sie vom Flughafen ab und bringen Sie ins Hotel, wo Ihre Reiseleiterin Sie begrüßt. Abends verwöhnen uns die Köche in der Brasserie Flo. Und wer mag, taucht anschließend im Vieux Quartier bei einem guten Armagnac, dem Weinbrand der Region, schon mal ins südfranzösische Lebensgefühl ein. Zwei Übernachtungen in Toulouse.
2. Tag: Toulouse: Luftfahrtzentrum am Jakobsweg
Airbus-Metropole und Studentenstadt – in Toulouse vibriert das Leben, und das vor historischer Kulisse. Beim Stadtspaziergang entdecken wir auf Schritt und Tritt Spuren der Vergangenheit: Renaissancepaläste zeugen von altem Kaufmannsgeist, im ehemaligen Kloster Les Jacobins stehen wir am Grab des Philosophen Thomas von Aquin und in der Pilgerkirche St-Sernin, wo sich einst Jakobspilger auf dem Weg nach Santiago sammelten, tauchen wir in die Welt der Romanik ein. Der restliche Nachmittag gehört Ihnen! Müßiggang im Café einlegen, die Leute vorbeiflanieren lassen, im Musée des Augustins Kunst genießen oder bei einer Bootsfahrt auf der Garonne neue Stadtperspektiven entdecken – machen Sie einfach, was Ihnen gefällt! Fürs Abendessen in Eigenregie hat Ihre Reiseleiterin sicher ein paar Schlemmeradressen auf Lager.
3. Tag: Eremiten und Höhlenkünstler
Die Pyrenäen rufen! Wir passieren die Festung von Foix, die trutzig über dem Hügelland thront, dann schnüren wir die Stiefel für unsere erste Wanderung (2 Std., mittel, ?350 m ?350 m). Sie führt uns in den gründen Vorbergen des Gebirgszug zur Kapelle St-Paul, einem romanischen Kleinod in den Bergen aus dem 10. und 11. Jahrhundert. Nachmittags reisen wir noch weiter zurück, in die Steinzeit, zu den Anfängen der Kunst: Mit Grubenlampen schleichen wir durch die Gänge der Grotte von Niaux zum Salon Noir, wo Wisente, Pferde, Steinböcke und ein Hirsch über die Wände zu huschen scheinen. Dann schlängelt sich unser Bus durch die Pyrenäen in den Zwergstaat Andorra. 210 km. Zwei Übernachtungen in Andorra.
4. Tag: Naturwunder im Pyrenäental
Das Steuerparadies Andorra ist auch ein Wanderparadies! Wir machen uns heute auf (5 Std., anspruchsvoll, ? 600 m ? 200 m) ins Madriu-Gletschertal (UNESCO-Welterbe), in eine archaische Welt: ein gurgelnder Fluss, alte Steinbrücken und verlassene Dörfer, terrassierte Felder, die sich bergwärts hangeln, vor Urzeiten abgeschliffene Felsrücken, Eidechsen, die sich auf Trockenmauern sonnen, und Adler, die über uns kreisen. Die Shoppingmeilen von Andorra-Stadt scheinen eine Zeitreise entfernt zu sein. Nachmittags bestimmen Sie das Programm. Einkaufen oder lieber im Café in die Sonne blinzeln und die Dreitausender ringsum bestaunen? Abendessen in Eigenregie.
5. Tag: Im Reich der Katharer
Im 13. Jahrhundert versetzte die Glaubensgemeinschaft der Katharer, die Askese kirchlichem Prunk entgegensetzte, Frankreichs Klerus in Angst und Schrecken. Wir wandern auf ihren Spuren von Roquefixade (4 Std., mittel, ?300 m ?200 m) zur Ruine der Katharerburg Montségur, wo 200 "Ketzer" in den Flammen starben. Wie halten es die Franzosen heute mit der Religion? Ein Thema beim Picknick zwischen alten Mauern. Baguette, Käse und Oliven sorgen für genussvolle Stärkung. Dann geht es weiter nach Couiza, wo der Rest des Tages frei bleibt – für die Urlaubslektüre am Pool zum Beispiel. Oder für eine Runde Boule? Ihre Reiseleiterin lädt zum Crashkurs mit der Stahlkugel ein. 160 km. Zwei Übernachtungen in einem Schlosshotel in Couiza.
6. Tag: Eine Burg in den Wolken
Wie ein steinernes Schiff im Felsenmeer erhebt sich die Burg von Peyrepertuse in luftiger Höhe. Die größte Bastion der Katharer und ein wunderbares Wanderziel (3,5 Std., mittel, ? 550 m ? 550 m). Zwischen den Ruinen pfeift der Wind der Geschichte durch die Mauern, und unsere Blicke schweifen endlos übers weite Hügelland der Vorberge der Pyrenäen. 90 km.
7. Tag: Multikulturelles Perpignan
Unser Bus nimmt Kurs nach Süden in die wilde Bergwelt des Roussillons. Die Abtei St-Martin du Canigou, die am Westhang des Pic du Canigou klebt, gehört nach wie vor den Wanderern. Durch eine Schlucht mit tosendem Bergbach und schattige Steineichenwälder führt der Weg (2 Std., mittel, ?300 m ?300 m) zu einem Juwel katalanischer Romanik. Zwei Kirchen, die sich übereinanderstapeln, und im Kreuzgang Kapitelle mit Löwen und geflügelten Wesen, die den Christen des Mittelalters Bibelgeschichten in Bildern erzählten. In Perpignan rücken wir später Katalonien noch etwas näher – kein Wunder, wir sind in der einstigen Hauptstadt des Königreichs Mallorca. Heute prägen auch Siedler aus Nordafrika das multikulturelle Stadtbild. Und was der Surrealist Salvatore Dalí mit dem Bahnhof von Perpignan vorhatte, erfahren wir beim Stadtrundgang. Fahrtstrecke 150 km. Zwei Übernachtungen in Perpignan.
8. Tag: Malerische Idylle am Mittelmeer
In Céret entfaltete sich im frühen 20. Jahrhundert die Malerei zur vollen Blüte, denn Picasso verbrachte hier gern seine Sommerfrische – mit Leinwand und Pinsel natürlich. Erinnerungen an seine kubistische Periode sowie Werke der Malerkollegen Gris und Braque entdecken wir im Museum. Ein Abstecher über die spanische Grenze führt ins Fischerdorf Collioure, wo vor allem Matisse als Vorreiter der farbenfrohen Stilrichtung des Fauvismus mit seinen Kollegen Inspirationen fand. Der Rest des Tages in Perpignan gehört Ihnen! Genießen Sie das mediterrane Leben beim Pastis unter Platanen! Ideen für Ihr Abendessen in Eigenregie hat Ihre Reiseleiterin. 100 km.
9. Tag: Feine Weine und trutzige Mauern
Erst Masse, dann Klasse: Eine junge Generation qualitätsbewusster Winzer keltert in den Weinbergen der Corbières heute feine Weine. Durchs grüne Rebenmeer wandern wir (ca. 2 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m) dem Genuss entgegen. Auf einem Weingut erzählt der Winzer vom Weinwunder des Languedocs und lädt zum Probieren ein. Während die edlen Tropfen samtig durch die Kehle rinnen, können Sie mit dem Rebenmeister fachsimpeln. Nachmittags rollen wir weiter nach Carcassonne (UNESCO-Kulturerbe). 130 km. Mittelalter wie aus der Filmkulisse: Im sanften Nachmittagslicht blicken wir hinter die dicken Mauern der mächtigsten Festungsstadt Europas. Mit ihrer kulinarischen Spezialität lassen wir unsere Reise ausklingen: Der Cassoulet, ein Eintopf aus Bohnen, Speck und Fleisch, ist ein deftiger Abschiedsgruß. Damit sind wir gestärkt für die Heimreise.
10. Tag: Au revoir!
Fahrt zum Flughafen von Toulouse. 100 km. Rückflug nach München oder Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Toulouse
Roussillon
Carcassonne
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Frankreich (FR)
Bilder:
Frankreich
Frankreich gilt als eines der beliebtesten Ferienziele der Welt. Da das Land sowohl Kultur als auch Natur en masse zu bieten hat verwundert das nicht. Hinzu kommen das angenehme Klima und natürlich die traumhaften Strände des Landes.

Doch natürlich sollte während eines Aufenthalts in Frankreich nicht nur gebadet werden, denn das Land bietet unwahrscheinlich viele Sehenswürdigkeiten. Somit sind Rundreisen durch Frankreich, besonders solche im Mietwagen, immer gefragter.

Allein die Hauptstadt Paris ist voll von viel besuchten Highlights. Allen voran selbstverständlich der Eiffelturm, das Wahrzeichen Frankreichs. Aber auch andere bemerkenswerte Bauten wie das Louvre, die Basilica Sacre Coeur, der Triumphbogen, das Notre Dame, das Centre Pompidou, der Invalidendom, das Moulin Rouge, das Champs-Elysees oder auch das Pantheon muss man einfach gesehen haben.

Weitere Touristenattraktionen sind: das Chateau d’If auf der Insel d’If vor der Küste Marseilles, die Kathedrale Saint-André in Bordeaux, das Liebfrauenmünster in Straßburg und die Basilika Saint-Sernin in Toulouse. Nicht unerwähnt bleiben darf auch die unglaublich beeindruckende Felseninsel Mont Saint Michel. Ihre Felsen tragen ein imposantes Kloster, dessen Anblick uns in eine Märchenwelt entführt.

Neben den kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, bietet Frankreich auch eine Menge an landschaftlichen Schönheiten. So die Alabasterküste, Teile der Alpen, die Bretagne, die Côte d’Azur, den Mont Blanc oder die Provence, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ein Badeurlaub lässt sich in Frankreich also perfekt mit Ausflügen in die spektakulären Landschaften, pulsierenden Städte oder zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten kombinieren.

Beste Reisezeit:
Für einen Badeurlaub: Sommer (Juni – September), für Rundreisen: Sommer und Herbst (Mai – Oktober) und Winterurlaub: Dezember bis Februar
 
Klima:
Im Norden herrscht gemäßigtes Klima, im Nordosten dagegen Kontinentalklima. An der Mittelmeerküste dominiert mediterranes Klima. In den Gebirgsregionen ist es kühler, teilweise alpines Klima, mit teils heftigen Schneefällen im Winter.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/frankreichsicherheit/209524

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents

Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 20 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Bei einer Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand. Nahestehende Bekannte, Verwandte und Freunde werden mit einem Kuss auf beide Wangen begrüßt.
Die formelle Anrede ist Monsieur oder Madame, häufig ohne den Familiennamen anzuhängen.
Tagsüber ist legere Kleidung üblich, am Abend, bei festlichen Anlässen, in Restaurants, Bars und auch einigen Clubs wird elegante Abendgarderobe erwartet.


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