Studienreisen und ErlebnisreisenStudienreise-SucheSüdchile – Patagonien - Wandern in den Anden
Chile Rundreise

Südchile – Patagonien - Wandern in den Anden

Tournummer 105178
Inklusive Flug
Aktivreise
Studiosus Reisen
  • 22-tägige Busrundreise durch Südchile
  • Übernachtung im Nationalpark Torres del Paine
  • Wanderung zum Fitzro-Massiv und zum Cerro Torre
ab 6.890 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Kaum ein Ort ist so von Mythen durchtränkt wie "das Ende der Welt". Entdecken Sie mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter auf unserer Wanderreise durch Chile und Argentinien, was sich wirklich am südlichsten Zipfel der Erde versteckt! Folgen Sie den Spuren der Zeitgeschichte in Santiago de Chile und erschließen Sie sich auf den Wanderungen jenseits von Hektik faszinierende Fjorde, Regenwälder und Berglegenden! Vulkane bringen fruchtbare Böden, sind spannende Kulisse und unsere ständigen Begleiter im chilenischen Seengebiet. Erleben Sie den Alltag der Mapuche-Indianer, deutsche Lebensart in fernen Landen bei Familie Held und "Spitzenlandschaften" beim Wandern im Paine-Nationalpark. Gletscher kalben in Patagonien, und das Mekka der Tangotänzer erwartet uns in Buenos Aires.
1. Tag: Abflug nach Chile
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Abflug mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Madrid. Alternativ Zubringerflug mit Iberia von Düsseldorf, München, Wien, Zürich oder Genf nach Madrid. Von dort geht es für alle mit LATAM Airlines weiter nach Santiago de Chile mit Ankunft am nächsten Morgen (nonstop, Flugdauer ab Madrid ca. 13 Std.).
2. Tag: Buenos días, Santiago!
Nach der Landung begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter zur Fahrt zum Hotel. Die Zimmer stehen zum Ausruhen bereit. Ausgepackt? Anschließend erkunden wir die Hauptstadt: Künstler setzen neue Impulse an der Plaza de Armas, Boutiquen geben daneben den neuesten Modetrend für Südamerika an. Moderne Glastempel für coole Banker, Häuser aus der Gründerzeit - nostalgisch, mit Blattgold -, die an die Belle Epoque erinnern. Wer mag, fährt per Aufzug auf den Sky Costanera, Südamerikas höchsten Wolkenkratzer, dort liegt Ihnen die Stadt zu Füßen (ca. 20 €). Selbstbewusst kündet der Präsidentenpalast vom neuen Aufblühen der Demokratie nach der Ära Pinochet. Am Abend widmen wir uns der chilenischen Küche im stilvollen Mesón Nerudiano. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Santiago.
3. Tag: In die Küstenkordillere
Wir fahren auf der Panamericana in den Nationalpark La Campana in der Bergwelt der Küstenkordillere. Schon Charles Darwin war begeistert von der Artenvielfalt der Flora. Bei unserer ersten • Wanderung (2 Std., leicht, ?50 m ?50 m) stoßen wir auf eine Rarität: die chilenische Honigpalme. Erst ein Picknick, dann erfrischt uns Pazifikluft in Valparaíso (UNESCO-Welterbe). Die Dichter Rubén Darío und Pablo Neruda rühmten die malerische Lage der Hafenstadt. Bunte Wellblechhäuser in allen erdenklichen Farben zieren die Hügel: Kontrast zum blauen Ozean. Durch die Weinberge des Zentraltals geht es wieder zurück nach Santiago. Fahrtstrecke 270 km. Abends dann individuelle Kulinariktour, vielleicht in einem der angesagten Restaurants im Viertel Bellavista. Welchen guten chilenischen Tropfen wählen Sie zu Ihrem Abendessen?
4. Tag: Bei den Mapuche in Temuco
Im Fluge bringt uns LATAM Airlines nach Temuco - früher war die Region blühendes Zentrum der Mapuche-Indianer, heute ist die Stadt eine rasant wachsende Boomtown. Pastellfarbene Holzhäuser erinnern an die ersten europäischen Einwanderer. Welche Wirren die Mapuche-Indianer erlebten, wie sie ihre Kultur mühsam durch die Jahrhunderte retteten und wie der berühmteste Sohn der Stadt, der Dichter Pablo Neruda, zu dem alten, oft benachteiligten Indianervolk stand, darüber plaudern wir beim Matetee mit Senora Juanita in einem von der Studiosus Foundation geförderten Entwicklungsprojekt. Zeit nun auch für den chilenischen Eintopfklassiker Cazuela de Ave.
5. Tag: Zu Gletschern und Seen
Mit Kleinbussen fahren wir zum Fuße des rauchenden Vulkans Villarrica und starten unsere • Wanderung (4 Std., mittel, ?200 m ?300 m) im Nationalpark durch dichten Südbuchenwald zu versteckt liegenden kleinen Bergseen. Über Lavaströme des Ausbruchs von 2015 geht es zu einem Berghof, wo unsere Kleinbusse schon auf uns zur Weiterfahrt nach Neltume warten. Mit einer echten Überraschung werden wir in unserer Unterkunft empfangen: Wie ein ausgehöhlter Baumstamm öffnet unser Hotel Nothofagus im Naturreservat Huilo-Huilo die Tore. Die Huilo-Huilo-Stiftung bietet der örtlichen Bevölkerung Ausbildungsmöglichkeiten im Tourismus. Hotel und Stiftung wurden sogar in Deutschland mit Umweltpreisen dekoriert! Fahrtstrecke 230 km. Zwei Übernachtungen in Huilo-Huilo.
6. Tag: Naturpark Huilo-Huilo
Wanderschuhe an und rein in den chilenischen Regenwald zum • Salto León (1,5 Std., leicht, ?50 m ?50 m)! Kristallklar stürzen die Kaskaden des Rio Fuy zwischen Südbuchen und Vulkanbrocken ins Tal. Sie haben Lust, das Naturwunder am freien Nachmittag weiter zu erobern? Unternehmen Sie eine kleine • Wanderung am Gletscherfluss Rio Truful (2 Std., mittel, ?50 m ?50 m) oder nutzen Sie das Angebot im schicken Spa des Hotels. So kommt garantiert keine Langeweile auf!
7. Tag: Die Chilenische Schweiz
Unser Bus rollt auf der Panamericana nach Süden. Vulkane und Seen säumen die Straße. Chilenisch? Nicht unbedingt. Denn plötzlich erspähen wir Holstein-Kühe, akkurate Felder und Schwarzwälder Kirschtorte bei Bäcker Winkler. Ihr Reiseleiter lüftet das Geheimnis: Seit dem 19. Jahrhundert leben hier deutsche Einwanderer. Mit Familie Held plaudern wir auf deren Bauernhof bei einem knusprig gegrillten Spießbraten über ihre Vorfahren und die deutschen Sitten im heutigen Chile. 370 km. Zwei Übernachtungen im idyllisch am Llanquihuesee gelegenen Puerto Varas.
8. Tag: Wandern am Vulkan
Auf unserer • Wanderung (2 Std., mittel, ?200 m ?200 m) zu den Petrohue-Wasserfällen zeigt sich Chile in seiner ganzen Pracht. Bilderbuchreif hat sich der Vulkan Osorno eine Wolkenmütze aufgesetzt. Juwelengleich liegt der Smaragdsee im Tal. Wo früher noch Butch Cassidy und Sundance Kid mit Taschen voller Geld in die Freiheit preschten, traben heute Touristen auf den Spuren der Bankräuber. Ein zünftiges Picknick lockt zur Rast. Fahrtstrecke 140 km. Am freien Nachmittag können Sie die Uferpromenade von Puerto Varas für sich erobern.
9. Tag: Flug nach Süden
 Flug mit LATAM Airlines von Puerto Montt nach Punta Arenas: silberne Gletscher, verschlungene Fjorde und grüne Eilande unter den Wolken - Vorgeschmack auf Patagonien. In der Stadt an der Magellanstraße erinnern alte Villen an die Zeit der Schaf- und Handelsbarone. Wir machen uns selbst ein Bild vom Leben am Ende der Welt, erkunden die Stadt samt Friedhof und staunen im Schiffsmuseum in den historischen Nachbauten der Flotte Magellans über die Kühnheit der Seefahrer.
10. Tag: Wandern an der Magellanstraße
Südlich von Punta Arenas auf der Halbinsel Brunswick ist dann irgendwann mal die letzte Straße zu Ende, dann geht es zu Fuß weiter. Wir • wandern (4 Std., leicht, ?50 m ?50 m) zu einem Leuchtturm, der die Einfahrt in die Magellanstraße bewacht. Anschließend per Bus weiter durch die oft sturmgepeitschte Steppenlandschaft nach Puerto Natales zum Fjord der Letzten Hoffnung. Die müssen wir keinesfalls begraben, schließlich prasselt in unserem Hotel vielleicht schon das Kaminfeuer. 260 km.
11. Tag: Im Paine-Nationalpark
Türkisblaue Seen, steil aufragende Felstürme und eisbedeckte Gipfel - auf unseren • Wanderungen (insgesamt 4,5 Std., mittel, ?100 m ?200 m) läuft der Torres-del-Paine-Nationalpark zu seiner vollen Schönheit auf. Kondore breiten ihre Flügel aus, Segelflugzeugen gleich nehmen sie mit ganzen drei Metern Spannweite das Spiel mit der Thermik auf. Fahrtstrecke 130 km. Zwei Übernachtungen in einer rustikalen Lodge im Nationalpark.
12. Tag: Die Torres-Spitzen
Rundum gute Aussichten. Zwei kürzere • Wanderungen (insgesamt 4 Std., leicht bis mittel, ?250 m ?250 m) vom Salto Grande zum Nordenskjöldsee und durch das Guanakotal sind heute unser Outdoorerlebnis. Postkartenreif recken sich die Torres-Spitzen gen Himmel. Guanakos grasen friedlich und stets wachsam, schnarrend veranstalten Bandurria-Vögel Radau. Kein Wunder, dass dieser Fleck schon seit ewigen Zeiten Fernwehsüchtige anlockt. Fahrtstrecke 40 km.
13. Tag: Szenenwechsel
Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Grenze zu Argentinien. Hier ändert sich die Landschaft. Menschenleer zieht uns die Weite der patagonischen Steppe in ihren Bann. Wolken und Farben vereinen sich über uns zu einer unbeschreiblichen Inszenierung. In der Ferne kündigt sich Calafate am Lago Argentino an. 330 km. Gemeinsam probieren wir beim Abendessen im Restaurant die argentinische Küche. Zwei Übernachtungen in Calafate.
14. Tag: Am Moreno-Gletscher
Ganze 70 m hoch steht der Eisbruch des Moreno-Gletschers vor uns. Knirschend und krachend wirft er haushohe Eisblöcke ab, klatschend fallen sie in den Smaragdsee und schwimmen als neuer Eisberg fort. Auf unserer • Wanderung (2 Std., leicht, ?50 m ?50 m) verfolgen wir am Ufer des Lago Argentino das Spektakel. Der Gletscher ist auch ein Fernsehstar und hält die Nation zu bestimmten Daten in Atem, Ihr Reiseleiter kennt die Details. Fahrtstrecke 180 km.
15. Tag: Der wilde Fitzroy
Auf nach El Chaltén - Trekkingmekka Argentiniens und Eldorado für Abenteurer! 220 km. In El Chaltén laufen Bergsteiger dem Mt. Fitzroy und dem Cerro Torre entgegen, ihre Zelte sind Farbtupfer in der südandinen Landschaft. Warum die Berge für glänzende Augen unter den Andinisten sorgen und welche Legenden sich um sie ranken, verrät Ihr Reiseleiter. Gleich nach der Ankunft brechen wir auf zu einer • Wanderung (4 Std., mittel, ?450 m ?450 m). Zwei Übernachtungen in einem einfachen, aber sehr gemütlichen Hotel in El Chaltén.
16. Tag: Der Berg ruft!
Argentiniens Natur liegt uns zu Füßen. Einen Tag lang • wandern wir (5 bis 6 Std., mittel, ?300 m ?350 m) zum Basislager des Cerro Torre (die Wanderung kann auf Wunsch auch abgekürzt werden). Bei klarer Sicht ist uns ein Blick auf den Granitobelisken mit seiner Eishaube vergönnt. Traumziel und zugleich größte Herausforderung für Profibergsteiger - die Huberbuam, Deutschlands Extrembergsteiger, waren auch schon da. Vom patagonischen Inlandeisfeld weht ein kalter Wind herab. Wie steht's um das Klima? Gletscherschwund auch hier?
17. Tag: Flug nach Feuerland
Rückfahrt nach Calafate. 220 km. Von hier aus startet Aerolíneas Argentinas mit uns nach Feuerland. Zwischen Beagle-Kanal und Andenkette steuern wir Ushuaia an - die südlichste Stadt der Welt. Ihr Reiseleiter macht Sie neugierig auf die Legenden, die Feuerland umwehen und unser Abendessen am Ende der Welt. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.
18. Tag: Am "Ende der Welt"
Ein Bild wie im Märchen. Rot und gelb die Hochmoore, knorrige Südbuchenwälder säumen unsere • Wanderwege (4 Std., leicht, ?150 m ?150 m) durch den Feuerland-Nationalpark. Wie aus dem Nichts öffnen sich Meeresbuchten, Wasservögel schwimmen auf den Seen unter den schneebedeckten Kondorbergen. Nachmittags können Sie mit den Feuerländern durch Ushuaia schlendern. Bereit für ein echtes Gruselabenteuer? Dann besuchen Sie das Museo Marítimo und tauchen Sie ab in die Welt der Hühnerdiebe und Serienmörder! Zahlreiche Illustrationen erinnern hier an die Strafgefangenen, die sich am "Ende der Welt" ihr eigenes Gefängnis bauen mussten. Am freien Abend können Sie selbst auf Entdeckungsreise gehen. Vielleicht zu Tia Elvira? Die Königskrabbe nach Feuerländer Art schmeckt hier umwerfend!
19. Tag: Stadtbummel oder Beagle-Kanal?
Sie wollen sich heute geruhsam durch die Straßen am "Ende der Welt" treiben lassen und in eines der Museen Ushuaias schauen? Oder lassen Sie sich noch für eine Fahrt auf den Beagle-Kanal begeistern (ca. 60 €)? Dann: Schiff ahoi! Der Katamaran steuert windumtoste Eilande an. Seelöwen rekeln sich, Kormorane führen ihre Fischfangkünste vor. Kap Hoorn ist nicht mehr fern! Wolken und Wind malen Bilder über den Bergen von Ushuaia. Am Nachmittag Flug mit Aerolíneas Argentinas nach Buenos Aires. Zwei Übernachtungen im Zentrum von Buenos Aires.
20. Tag: Elegantes Buenos Aires
Argentinischer Stolz, italienisches Temperament und feine Pariser Lebensart - das alles ist Buenos Aires. Stürzen Sie sich mit Ihrem Reiseleiter ins Gewühl und erleben Sie das einzigartige Flair dieser Metropole! Imposant zeigen sich auf der Citytour der Präsidentenpalast mit Evitas Balkon, das Rathaus und die Avenida 9 de Julio. Sehnsuchtsvoll wiegen sich die Argentinier im Hafenviertel La Boca vor bunten Wellblechhütten im Tangoschritt. Argentiniens legendäre Steaks locken zum Dinner in einem guten Restaurant! Lust auf einen individuellen Absacker danach? Oder möchten Sie lieber der argentinischen Seele in einem Tangolokal nachspüren (ca. 50 €)? Wem das nicht aktiv genug ist, der tanzt in einem privaten Tanzkurs. Hier finden Sie die besten Experten!
21. Tag: Adiós, Argentina!
Sie suchen noch Ledertaschen oder Bombillas für den Mategenuss daheim? Dann schließen Sie sich Ihrem Reiseleiter an ins Mekka der Souvenirjäger, das Einkaufszentrum Galerías del Pacífico. Machen Sie es danach wie die Argentinier und relaxen Sie im Café! Für Formel-1-Legende Juan Manuel Fangio und Argentiniens Künstler wie den Schriftsteller Jorge Luis Borges hieß der beliebteste Koffeintempel ganz klar Café Tortoni. Nachmittags Fahrt zum Flughafen. Abflug mit LATAM von Buenos Aires nach Sao Paulo (Flugdauer ca. 3 Std., Umsteigezeit ca. 1,5 Std.) und von dort am Abend weiter nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.). Weine nicht um uns, Argentinien, wir kommen wieder!
22. Tag: Ankunft
LATAM landet gegen Mittag in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehaltern!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Von 1786 bis 1812 wurde in der chilenischen Hauptstadt das beeindruckende Bauwerk Palacio de La Moneda (Palast La Moneda) errichtet in dem zunächst die staatliche Münzprägeanstalt untergebracht wurde. Heute ist das imposante Gebäude der chilenische Präsidentenpalast.

Dieser erlang traurige Berühmtheit durch den Militärputsch vom 11. September 1973 gegen den damaligen Präsidenten Salvador Allende. Bei dieser blutigen Auseinandersetzung wurde der Palast so heftig bombardiert, dass er sowohl äußerlich renoviert als auch im Inneren verändert wurde.

Vor dem Präsidentenpalast La Moneda erinnert heute eine Statue an den ehemaligen Präsidenten Allende, welcher mit Hilfe von Demokratie eine sozialistische Gesellschaft in Chile etablieren wollte und in Folge des Militärputsches durch den späteren Diktator Augusto Pinochet Suizid beging.
5. Tag Villarrica Nationalpark
Im Süden Chiles, in der Region X. (Region de los Lagos) befindet sich der zweitgrößte See des südamerikanischen Andenstaates. Es ist der Llanquihue-See mit einer Fläche von 877 km². Um den See befinden sich einige sehr malerische Städte wie Puerto Varas am Südufer oder auch Frutillar und Puerto Octay. Zudem leben zahlreiche deutsche Einwanderer rund um den See.

Besonders beliebte Touristenunternehmungen am See sind neben ausgiebigen Besuchen der herrlichen Strände auch das Angeln und das Umrunden des Sees mit dem Auto. Angler kommen hier übrigens auf Grund des riesigen Fischreichtums besonders auf ihre Kosten. Weiterhin kann man vom Llanquihue-See aus, welcher etwa 70 Meter über dem Meeresspiegel liegt, die umliegenden Vulkane Osorno und Calbuco überblicken.
Bilder:
Im Süden Chiles, in der Region de los Lagos (Region X) befindet sich der häufig auch als „kleiner Berg Fuji Chiles“ bezeichnete Vulkan Osorno, welcher eine Höhe von 2.652 Metern erreicht und eines der meistbesuchten und beliebtesten Touristenattraktionen des Landes ist. Dies ist nicht verwunderlich, denn der Osorno hat so einiges zu bieten.

Zum einen befindet sich am Fuße dieses Vulkans atemberaubende Wasserfälle und Stromschnellen, die sogenannten Saltos de Petrohue. Zum anderen ist die Gegend um den Osorno aber auch ein überaus beliebtes und hervorragendes Wintersportgebiet. Aber auch Anhänger anderer abenteuerlicher Sportarten kommen hier auf ihre Kosten, beispielsweise beim Rafting, Bergsteigen oder Canyoning.
9. Tag Magellanstraße
10. Tag Magellanstraße
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Zu den bekanntesten chilenischen Nationalparks gehört ganz ohne Zweifel der Torres del Paine Nationalpark in Patagonien, im Süden des Landes. Dieser beeindruckt mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, in der sich riesige Gletscher, mächtige Berge, tiefe Seen, dichte Wälder und faszinierende Tundra-Gebiete abwechseln. Der Name des Nationalparks bedeutet übersetzt so viel wie „Türme des blauen Himmels“.

Ebenso wie die Landschaft sind auch Flora und Fauna sehr vielfältig und abwechslungsreich. Besonders bekannt sind die Lama-ähnlichen Guanakos sowie die Andenkondore und die Darwin-Nandus. Der Torres del Paine ist gut erschlossen und hat sowohl Tierfreunden als auch Bergsteigern, Trekking-Begeisterten, Gletschertouristen und anderen Outdoor-Fans einiges zu bieten.
17. Tag Beagle-Kanal
19. Tag Beagle-Kanal
Bilder:
Von 1786 bis 1812 wurde in der chilenischen Hauptstadt das beeindruckende Bauwerk Palacio de La Moneda (Palast La Moneda) errichtet in dem zunächst die staatliche Münzprägeanstalt untergebracht wurde. Heute ist das imposante Gebäude der chilenische Präsidentenpalast.

Dieser erlang traurige Berühmtheit durch den Militärputsch vom 11. September 1973 gegen den damaligen Präsidenten Salvador Allende. Bei dieser blutigen Auseinandersetzung wurde der Palast so heftig bombardiert, dass er sowohl äußerlich renoviert als auch im Inneren verändert wurde.

Vor dem Präsidentenpalast La Moneda erinnert heute eine Statue an den ehemaligen Präsidenten Allende, welcher mit Hilfe von Demokratie eine sozialistische Gesellschaft in Chile etablieren wollte und in Folge des Militärputsches durch den späteren Diktator Augusto Pinochet Suizid beging.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Etwa 40 Prozent der Chilenen leben in oder in direkter Umgebung der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile, diese ist mit mehr als 5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes und zudem auch kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum. Die Metropole befindet sich in einem Talkessel, sie wird im Westen vom Küstengebirge und im Osten von den Anden eingeschlossen, im Norden und Süden befinden sich ebenfalls Hügellandschaften.

Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören das Teatro Municipal, der Präsidentenpalast, das Museo Nacional de Bellas Artes und der Justizpalast. Zudem zieht Santiago als kulturelles Zentrum Chiles viele begnadete Künstler aus Musik, Tanz und Theater an. Auch für Entspannung ist gesorgt, in den zahlreichen Stadtparks kann man wunderbar abschalten, das bekannteste Beispiel ist wohl der Parque Forestal.
Etwa 120 Kilometer westlich der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile befindet sich die kulturelle Hauptstadt des Landes, das wunderschöne Valparaíso, in dessen Ballungsraum mehr als 900.000 Menschen leben. Der Name Valparaíso bedeutet übersetzt passenderweise „Paradiestal“, ein Name der den Charakter und die Schönheit der Stadt am besten widerspiegelt.

Neben der eigentlichen Stadt gehören auch die mehr als 1.000 Kilometer entfernten Desventuradas-Inseln zum Stadtgebiet von Valparaíso. Diese Inselgruppe ist entgegen ihres Namens, welcher übersetzt „Inseln der Unglücklichen“ bedeutet, ein sehr paradiesischer Ort und ähnlich den Galapagos-Inseln allerdings zum größten Teil unbewohnt.

Wunderschön ist auch der historische Stadtkern Valparaíso‘s, welcher stark von der Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts geprägt ist und im Jahre 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Ihre Schönheit und ihr Charme machten die Stadt weltberühmt und machten sie zum Inhalt zahlreicher künstlerischer, literarischer und musikalischer Werke.
Temuco
Der Lago Llanquihue ist ein malerischer See und mit einer Fläche von 877 km² der zweitgrößte See Chiles. Er befindet sich im Süden des Landes, in der Region de los Lagos. An seinem Südufer liegt die ebenso malerische Stadt Puerto Varas, welche den idealen Ausgangsort für Ausflüge auf den See bietet.

Doch die rund 33.000 Einwohner zählende Ortschaftbeheimatet noch einige weitere Attraktionen, beispielsweise die pittoreske Kirche und die nahe gelegenen Vulkane Osorno und Calbuco. Der Beiname von Puerto Varas lautet „die Rosenstadt“, da ihre Uferpromenade von mehreren wunderschönen Rosengärten durchzogen ist. Eine weiter Besonderheit des Ortes ist die starke deutsche Prägung, welche bis heute spürbar ist.
Die Hafenstadt Puerto Montt an der südlichen Pazifikküste Chiles ist ein ganz besonderes Touristenziel und ein beliebter Zwischenstopp während einer Rundreise durch das Land. Der beschauliche Küstenort zählt rund 180.000 Einwohner und ist das Verwaltungszentrum der Region de los Lagos. Rund 30 Kilometer östlich der Stadtbefindet sich der 2003 Meter hohe Vulkan Calbuco, welcher zu den aktivsten Vulkanen des Landes gehört und dessen letzte Eruption 1961 stattfand.

Der Calbuco ist einer der Hauptgründe warum Puerto Montt bei Touristen so beliebt ist. Doch in und um der Stadt gibt es noch vieles weiteres zu entdecken. Beispielsweise das Hafengebiet Angelmo, hier gibt es einen beeindruckenden kunsthandwerklichen Markt sowie ein reiches Angebot an lokalen Fischspezialitäten. Zudem starten von hier aus zahlreiche Kreuzfahrten in Richtung Patagonien oder Chiloe. Auch die vorgelagerte Insel Tenglo ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Auch Trekking-Freunde kommen in Puerto Montt voll auf ihre Kosten, denn die Region um die Stadt bietet zahlreiche Trekking-Pfade und Wanderwege, Hauptziel ist dabei natürlich meistens der Vulkan Calbuco ist aber auch der Vulkan Osorno oder der etwas weiter nördlich der Stadt gelegene Llanquihue-See sind bei Reisenden sehr beliebte Ausflugsziele.
Im äußersten Süden Chiles in der Region de Magallanes y de la Antartica Chilena, gegenüber der Insel Feuerland liegt die bezaubernde Stadt Puntas Arenas. Diese ist mit ihren rund 120.000 Einwohnern die größte Stadt im chilenischen Südpatagonien.

Besonders sehenswert in der Stadt ist der Friedhof von Puntas Arenas, hier zeugen die Grabinschriften, welche zumeist nicht in Spanisch verfasst wurden, sondern in Kroatisch, Englisch oder Deutsch, von der Einwanderungsgeschichte der Stadt.

Besonders beliebt ist Puntas Arenas aber als Ausgangsort für Exkursionen in die einmalig schönen Fjordlandschaften der Gegend oder den atemberaubenden Torres del Paine Nationalpark, hier kann man die ganze herausragende Schönheit Patagoniens erfahren.
In der chilenischen Region de Magallanes y de la Antarctica Chilena (Region XII) befindet sich die etwa 17.000 Einwohner zählende Stadt Puerto Natales. Der Ort ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den berühmten und beliebten Nationalpark Torres del Paine sowie Exkursionen in den Nationalpark Bernardo O’Higgins. Aber auch Reisen nach Feuerland und Patagonien sind von hier aus sehr gefragt.

Rund 250 Kilometer nordwestlich der Stadt befindet sich die ebenfalls bei Touristen sehr beliebte Stadt Punta Arenas, beide Städte sind bevorzugte Stationen während einer Chile-Rundreise. Obwohl das Klima ganzjährig rau ist, lohnt sich ein Besuch der Stadt Puerto Natales in jedem Fall, denn sie zeigt den typischen Charakter einer südchilenischen Stadt und lässt ihre Besucher in diesen ganz besonderen Charme eintauchen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Chile (CL)
Bilder:
Chile
Durch die geographischen Ausdehnungen Chiles ergeben sich viele verschiedene, zum Teil auch im extremen Gegensatz zueinander stehende, Klima- und Vegetationszonen.

Im Norden des Landes befinden sich viele Berge, welche teilweise auch zu den höchsten Bergen der Welt zählen. Auch die berühmt berüchtigte Atacama Wüste, eines der trockensten Gebiete der Erde, ist dort gelegen. Im Gegensatz dazu findet man in Mittelchile ein fast mediterranes Klima vor. Das milde Wetter und der fruchtbare Boden sind die Hauptgründe warum dieser des Landes sehr dicht besiedelt sind.

In Mittelchile befindet sich die Hauptstadt des Landes, Santiago de Chile. Sie ist das politische Zentrum Chiles und bietet sie einige sehr interessante und beeindruckende Sehenswürdigkeiten, wie den Justizpalast, das Teatro Municipal, die Academia de Bellas Artes und den Cerro Santa Lucia.

Eines der besonderen Highlights des Landes ist ganz ohne Zweifel die Osterinsel. Auf ihr wurden die mysteriösen Moais gefunden. Das sind gigantische Steinskulpturen, welche fast über die gesamte Insel verteilt sind.

Der Süden des Landes ist im Gegensatz zu Mittelchile nur sehr dünn besiedelt. Dafür beeindruckt er aber mit einer Fülle an natürlichen Sehenswürdigkeiten, allen voran dem Torres del Paine–Nationalpark. Dieser erstreckt sich auf über 2000 km² und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Berühmt wurde der Torres del Paine–Nationalpark besonders wegen seiner landschaftlichen Schönheit. Er beheimatet viele, teils schneebedeckte, Berge, zahlreiche Seen und eine vielfältige Flora und Fauna.

In Chile schlagen die Herzen der Natur- und Wanderfreunde höher. Doch auch wer nach Aktion und Abenteuer sucht wird fündig und in den größeren Städten kommen die Kulturinteressierten ganz auf ihre Kosten.

Beste Reisezeit:
In den Monaten Oktober bis April sind die Temperaturen in Nord- und Zentralchile am angenehmsten. Sie sinken je weiter man sich nach Süden bewegt. So sollten nur noch die Monate Dezember bis Februar als Hauptreisezeit für die Region Patagonien eingeplant werden.
 
Klima:
Der Norden des Landes ist sehr heiß und trocken, im Süden ist es hingegen sehr kalt und regnerisch.
Der mittlere  Teil Chiles hat ein gemäßigtes mildes Klima, welches fast mediterran ist. Die Regenzeit ist von Mai bis August.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chilesicherheit/201230

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Chilenischer Peso = 100 Centavos

Flugdauer:
ca. 18 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ -4h, MESZ -6h (Osterinsel: MEZ -6h, MESZ -8h)

Gut zu wissen:
Viele Chilenen haben zwei Nachnamen. Im Alltag und im Schriftverkehr wird aber zumeist nur der erste verwendet.

Die Kleidung sollte zwanglos aber zurückhaltend sein. Außerhalb der Tourismuszentren ist es für Frauen unangebracht Shorts zu tragen.


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