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Rumänien Rundreise

Siebenbürgen und Moldauklöster

Tournummer 127888
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Keine Anzahlung
Studiosus Reisen
  • 10-tägige Busrundreise durch Rumänien
  • Gemütliche Hotels und Gasthöfe mit Komfort
  • Durch die bekanntesten Landschaften Rumäniens, Transsilvanien und Bukovina.
ab 1.645 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Graf Dracula, der berühmteste Bewohner Transsilvaniens, bescherte seiner Heimat ein Imageproblem. Tatsächlich ist Siebenbürgen, so heißt Transsilvanien auf Deutsch, nicht nur blutsaugerfrei, sondern mit seinen mittelalterlichen Städten, Kirchenburgen und Landidyllen auch sehr attraktiv. Ein Abstecher zu den Moldauklöstern macht unser rumänisches Potpourri komplett. Passend zur Kleingruppe: die charmanten Unterkünfte – vom Gutshof bis zum zeitgenössischen Stadthotel.
1. Tag:
Im Laufe des Tages reisen Sie mit der Bahn 1. Klasse zum Flughafen und fliegen nach Hermannstadt (Sibiu). Sie werden am Flughafen abgeholt und beziehen Ihr Zimmer im • Art Hotel , einem 27-Zimmer-Haus mit stylish-modernem Innenleben, nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt. Abends lernen Sie bei traditioneller siebenbürgischer Küche und prächtiger Stimmung in einem Traditionslokal die Gruppe und Ihren Studiosus-Reiseleiter kennen. Zwei Übernachtungen.
2. Tag:
Zwischen Hermannstadts mächtigen Mauerringen entdecken wir vormittags Patrizierhäuser, Treppengassen, eine lutherische Pfarrkirche und eine Lügenbrücke. Am Nachmittag können Sie nach Lust und Laune die berühmte Windmühlensammlung im Dorfmuseum umkreisen oder die Altstadt noch einmal im eigenen Tempo durchstreifen. Vor dem Abendessen verraten uns unsere Gastgeber auf einem Bauernhof ein paar Geheimnisse der Siebenbürger Küche. Nichts für Kalorienzähler, aber authentisch und gut. Dazu Wein aus eigener Produktion und zum Verdauen das ein oder andere Glas Pflaumenschnaps. "Pofta buna" – guten Appetit!
3. Tag:
Wir machen uns auf den Weg in die Bukowina. Unterwegs kosten wir Schätze aus transsilvanischen Kellern im Weingut Liliac: Bei einer Weinprobe überzeugen wir uns, dass Rumäniens frische, mineralische Weißweine längst über alle Vorurteile erhaben sind. Beschwingt geht es weiter durch Transsilvaniens Wälder und die Bergwelt der Karpaten. Eine echte Landidylle: unser Gasthaus • Hilde's Residence in Gura Humorului mit 17 rustikalen, gemütlichen Zimmern. Zwei Übernachtungen .
4. Tag:
Welches ist das schönste der Moldauklöster ? Das entscheidet jeder für sich nach unserem Drei-Klöster-Tag. Selige schweben auf Wolken, Sünder purzeln von Himmelsleitern – außen und innen erzählen bunte Bildteppiche im Kloster Sucevita von Himmelsglück und Höllenqualen. Im Kloster Voronet mildert leuchtendes Lapislazuli-Blau den apokalyptischen Schrecken des Jüngsten Gerichts. Die Fresken im Kloster Moldovita schließlich entschlüsselt eine Nonne für uns. Abends dann rumänische Frauenpower auf einem Bauernhof: Die Damen bekochen uns vorzüglich und erzählen wortgewandt vom nicht immer einfachen ländlichen Alltag.
5. Tag:
Auf dem Rückweg nach Siebenbürgen schauen wir im orthodoxen Kloster Agapia Klosterfrauen beim Teppichweben und Ikonenmalen zu. Klagen auch Rumäniens Klöster über Nachwuchsprobleme? Ihr Reiseleiter bringt die Dienerinnen Gottes zum Plaudern. Vor dem Endspurt noch Frischluftschnappen am Mördersee , dessen Geheimnisse Ihr Reiseleiter natürlich auch kennt. Kein bisschen gefährlich, sondern sehr familiär: unser • Gästehaus Viscri 125 im Weltkulturerbedorf Deutsch-Weißkirch (Viscri). Zwei Übernachtungen.
6. Tag:
Eine Oberstadt wie eine Puppenstube, mit geduckten Häusern, Kirchtürmen und Kopfsteinpflastergassen – die gute Stube von Schäßburg (Sighisoara). Hier soll Fürst Vlad Tepes alias Graf Dracula geboren worden sein. Ihr Reiseleiter liefert die Fakten zur Vampirgeschichte. Darauf einen Schnaps! Zurück in Deutsch-Weißkirch (Viscri) holpern wir mit Pferdewagen vorbei an sächsischen Höfen zur wehrhaften Kirchenburg . Warum der Ort heute ein "Sockendorf" ist? Das verrät uns ein Denkmalpfleger der Stiftung, die sich um die Erhaltung des Dorfes bemüht. Der Rest des Nachmittags gehört Ihnen.
7. Tag:
Auf dem Weg nach Kronstadt zeugt in Tartlau (Prejmer) eine weitere Kirchenburg von unruhigen Zeiten. Nachmittags in Kronstadt (Brasov) checken wir am Rande der Altstadt ein: im Hotel Kolping , einem familiären Haus mit 43 Zimmern am Hang. Ein besonderer Vorzug sind der freundliche Garten und die Lage am Waldrand. Gleichzeitig ist es ein guter Startpunkt für unseren Stadtspaziergang durch die angeblich schmalste Gasse Europas zur Schwarzen Kirche. Abendessen in einem Restaurant. Drei Übernachtungen in Kronstadt.
8. Tag:
Unbedingt ein paar Knoblauchzehen einpacken – in der Törzburg (Bran) begeben wir uns heute auf die Spuren des berühmtesten Vampirs der Literaturgeschichte. Nachmittag und Abend gehören Ihnen! Für das Abendessen auf eigene Faust hat Ihr Reiseleiter viele Tipps parat.
9. Tag:
Im mondänen Wintersportort Sinaia staunen wir nicht schlecht: Zwischen Karpatengipfeln baute König Carol I. sein rumänisches Neuschwanstein, Schloss Peles . Bodenständiger zeigt sich Kloster Sinaia – Rückzugsort rumänisch-orthodoxer Mönche. Das prickelnde Ausflugsfinale: feine Schaumweine in der Sektkellerei Azuga. Zurück in Kronstadt feiern wir abends Abschied in einem Altstadtlokal mit Slow Food auf siebenbürgische Art.
10. Tag:
Vormittags geht es gemeinsam zum Flughafen von Hermannstadt, und Sie fliegen zurück. Ankunft nachmittags.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Nahe der Südkarpaten, am Fluss Zibin in Rumänien, liegt Hermannstadt. Einst von deutschen Siedlern gegründet, wurde Hermannstadt oder Sibiu, wie der rumänische Name lautet, in 2007 neben Luxemburg zur Kulturhauptstadt in Europa ernannt. Die charmante Stadt in Siebenbürgen hat neben imposanten, wunderschönen Kirchen, wie die orthodoxe Kathedrale mit ihren beeindruckenden Zwiebeltürmen, Museen und Theatern eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, die Sie sich während Ihrer Rundreise durch Rumänien nicht entgehen lassen sollten - die Lügenbrücke von Hermannstadt.
Sie ist ein gusseisernes Schmuckstück und die erste gusseiserne Brücke in Rumänien. Das Tragwerk der Brücke ist mit wunderschönen Rosetten, eisernen Pflanzenornamenten und einer Bordüre verziert. Oben flankieren auf vier steinernen Sockeln schmiedeeiserne, alte Straßenlampen die Brücke. Um die Lügenbrücke ranken sich viele Legenden. So heißt es in einer Legende, dass, wenn auf der Brücke eine Lüge erzählt wird, die Brücke ächzende Geräusche von sich gibt - gerade so, als ob sie jeden Moment zusammenbricht. Kaum zu glauben? Probieren Sie es während Ihrer Rundreise einfach einmal aus.
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Eine Rundreise durch Rumänien ist nicht komplett ohne einen Besuch der außergewöhnlichen und überwältigend schönen Moldauklöster.
Die Moldauklöster in der südlichen Bukawina in Rumänien sind eine Gruppe von rumänisch-orthodoxen Klöstern. Das Besondere an diesen Klöstern ist nicht die schöne Bauweise oder die liebevoll gestalteten Innenräume, sondern die Fassaden einiger der Kloster-Kirchen sind über und über mit eindrucksvollen, illustren Wandmalereien überzogen.
Die schönsten Beispiele dieser Klöster in der Bukawina sind die Moldauklöster Voronet, Moldovita und Sucevita. Die Kloster-Kirche Voronet ist die prächtigste und berühmteste dieser Kirchen. "Schuld" daran ist die Grundfarbe der Malereien, einem intensiven, aus gemahlenem Lapislazuli hergestellten, einzigartigen Blau, welches heute genauso bekannt ist wie das sogenannte "Rubens-Rot".
Inmitten eines prächtigen Gartens thront die Kloster-Kirche Moldovita. Die Fassadenmalereien dieser bezaubernden Kirche sind teilweise zwar nicht mehr so gut erhalten, begeistern jedoch durch ihre Detailgenauigkeit.
Auch die Kirche des Klosters Sucevita zeigt auf ihrer Fassade eine überwältigende Pracht. Die Fresken der Kirche sind die am besten erhaltenen der einzelnen Klöster.
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Die in den rumänischen Karpaten in der Provinz Siebenbürgen gelegene Stadt Brasov, deutsch Kronstadt, ist bekannt für seine mittelalterliche Struktur und Architektur. Besonders imposant ist dabei die schwarze Kirche im gotischen Baustil im Stadtzentrum. Brasov ist die ideale Ausgangs- und Aufenthaltsstation auf Ihrer geplanten Rundreise durch Rumänien. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten beeindruckt die Stadt auch mit ihrer Nähe zu den imposanten Karpaten. So ergibt sich mit einer Reise nach Brasov eine ideale Kombination aus Städtetourismus und Naturerlebnis. Wem der Trubel der Altstadt zu viel wird, der kann sich bei einer entspannten Wanderung in den karpatischen Gebirgspfaden der Ruhe der Natur widmen.
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Auf dem Felsen Dietrichstein, umgeben von tiefen Wäldern und der unberührten Natur, befindet sich das imposante Schloss Bran. Einst in der Obhut vom berühmt berüchtigten Grafen Dracula, zählt das Schloss heute zu den wohl beliebtesten Attraktionen in Rumänien. Ein Ausflug zur Burg lohnt sich. Das Schloss blickt auf eine lange Geschichte zurück und die Legende vom Grafen Dracula fasziniert Reisende auf der ganzen Welt. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie das Schloss Bran nicht auslassen und können auch zu langen Spaziergängen in die Umgebung starten.
Das Schloss, welches auch Törzburg genannt wird, liegt in Siebenbürgen. Zahlreiche Erzählungen ranken um den walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, der auch "Sohn des Teufels" genannt wurde. Die wohl Bekanntest ist die vom Autor Bram Stoker. Im Schloss Bran finden Sie ein Museum und auch an einer geführten Tour können Sie teilnehmen. Begeben Sie sich auf eine einzigartige Fantasiereise.
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Ganz in der Nähe der Stadt Sinaia befindet sich das ehemalige Königsschloss Peles. Das imposante Bauwerk erinnert an ein Märchenschloss und im Inneren können Sie im Museum beeindruckende Gemälde, Skulpturen und nostalgische Möbel bewundern. Auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen werden Ihnen viele Attraktionen begegnen. Im schönen Schloss Peles finden zahlreiche Ausstellungen statt, die Ihnen die Geschichte Rumäniens nahe bringen. Doch auch das Umland sollten Sie nicht außer Acht lassen. Nicht nur die Hauptstadt Bukarest ist schnell zu erreichen, auch eine Wanderung lohnt sich.
Das Schloss Peles stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird von sieben Terrassen umsäumt. Auch beherbergt es ein Theater und war einst die Sommer-Residenz von König Karol I. Genießen Sie einen Blick in den türkischen Salon, oder nehmen Sie an einer Führung teil, um die 160 Zimmer zu erkunden. Und nach vielen aufregenden Stunden können Sie einen Ausflug in die herrliche Natur unternehmen.
Bilder:
Eine Rundreise durch Rumänien bietet eine Vielfalt an Natur- und Kulturerlebnissen. In Siebenbürgen ist das Sinaia Kloster ein beliebtes Ausflugsziel. Das Kloster liegt auf etwa 800 Meter Seehöhe inmitten der herrlichen Kulisse des Bucegi Gebirges. Es stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Damals war General Mihai Cantacuzino vom Kloster "Der heiligen Helena" auf der ägyptischen Halbinsel Sinai so fasziniert, dass er in seiner Heimat Siebenbürgen ein ähnliches Bauwerk errichten ließ. Daher kommt auch der Name des Klosters.
Im Kloster Sinaia beeindruckt vor allem der Glockenturm aus dem Jahre 1892. Im Inneren des Turms befindet sich die 1.700 kg schwere Glocke, die aus Bukarest gebracht wurde. Die sich im Kloster befindliche Kirche war das erste öffentliche Gebäude, das in Rumänien elektrisch beleuchtet wurde. Viele Touristen suchen das Sinaia Kloster auch auf, weil es ein historisch bedeutsames Museum aus dem 19. Jahrhundert beherbergt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Hermannstadt, rumänisch Sibiu, ist ein beliebtes Reiseziel in Rumänien. Es ist eines der größten Städte des Landes und eine kulturell bedeutsame Stadt. Hermannstadt ist das Zentrum von Siebenbürgen und liegt am Fluss Zibin, am Fuß der Karpaten. Hermannstadt mit seiner bewegten Geschichte, sollten Sie sich auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt ansehen. Schon 1147 ließen sich die ersten deutschen Siedler im heutigen Hermannstadt nieder. Rund 550 Jahre später wurde ganz Siebenbürgen an Österreich angegliedert, bevor es 1867 Teil des Königreichs Ungarn wurde. Seit Ende des Ersten Weltkrieges gehört es zu Rumänien.
Sibiu oder Hermannstadt wartet mit charmanten Sehenswürdigkeiten. Der Hauptplatz der Stadt, Großer Ring genannt, ist eines der größten Plätze in Rumänien und von zahlreichen historischen Gebäuden, wie dem Brukenthal-Palast, dem Blauen Stadthaus und der katholischen Stadtpfarrkirche, umgeben. Bekannt ist auch der Ratsturm, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und eine wunderschöne Aussicht über die Stadt bietet.
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Kronstadt ist eine Stadt mit rund 280.000 Einwohnern in Siebenbürgen in Rumänien. Sie liegt im Bergland der Karpaten. Von Rittern des Deutschen Orden wurde die in der Landessprache Brasov genannte Großstadt im 13. Jahrhundert gegründet. Kronstadt ist bekannt, weil Bran mit Draculas Schloss in der Nähe liegt. Für einen Besuch dieses Schlosses und der charmanten Stadt Brasov sollten Sie auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt genug Zeit einplanen.
In Kronstadt gibt es einiges zu entdecken: Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schwarze Kirche, eine gotische Hallenkirche, die 1477 gebaut wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Rathausplatz mit dem Alten Rathaus, das 1420 gebaut wurde. Dazu gibt es unzählige gotische und barocke Fassaden und Türme in der Altstadt zu bewundern. Rund um die Altstadt sind die Reste der Stadtmauer, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, zu sehen.
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Das Dorf Kimpolung befindet sich im Landkreis Suceava im Nordosten von Rumänien. Auf einer Rundreise zu den Sehenswürdigkeiten des Landes sollten Besichtigungen der Moldauklöster in der südlichen Bukawina nicht fehlen. Die Innen- und Außenwände sowie die Schutzmauern dieser einzigartigen Klöster sind über und über mit farbenfrohen Fresken bedeckt. Einige dieser außergewöhnlichen Gotteshäuser zählen seit dem Jahr 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Bemalungen dienten dazu dem Volk, welches weder schreiben noch lesen konnte, die Inhalte der Heiligen Schrift näherzubringen. Und so wurden in den Zeichnungen Gleichnisse und Szenen aus der Bibel dargestellt. Dadurch wurden auch Menschen auf das Christentum aufmerksam, die vorher keine Kirchen betreten hatten. Die Fresken gelten als Meisterwerke der byzantinischen Kunst und wurden von unbekannten Künstlern geschaffen. Ein Großteil der Bemalungen ist bis heute gut erhalten, nur wenige Teile wurden durch die Witterung zerstört.
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Ein Abstecher zum etwa 60 km nördlich von Sibiu (Hermannstadt) liegenden 30.000-Einwohner-Städtchen Sighisoara ist bei einer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt zu empfehlen. Der deutsche Name des im 12. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründeten Orts lautet "Schäßburg" und deutet auf den Ursprung der Stadt als Wehrsiedlung hin. Dieser historische Aspekt ist im "Oberstadt" oder auch "Burg" genannten ältesten Stadtviertel immer noch nachzuspüren. Ein Dutzend Türme und viele Burgmauern haben nämlich die bewegten Zeitläufte bis heute überstanden und geben Zeugnis von Schäßburgs Geschichte. Dabei ist das ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Burgviertel nicht etwa museal, sondern voller Leben in den verwinkelten Gassen mit seinen zahlreichen charmanten Häusern. Eine Sonderheit dieser Häuser sind deren unterschiedliche Fassadenbemalung, der das "Rothenburg ob der Tauber von Rumänien", wie Sighisoara gelegentlich auch genannt wird, seine außergewöhnliche Buntheit verdankt.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im offiziell dreisprachigen  (Rumänisch, Ungarisch, Deutsch) Schäßburg zählt der als Stadtwahrzeichen geltende, vierzig Meter hohe Piata Muzeuluij (Stundturm) aus dem Mittelalter. Der Turm beherbergt ein Museum. Und natürlich darf  hier im Herzen von Transsylvanien auch kein Hinweis auf den wohl berühmtesten einst im "Land jenseits des Waldes" (von Ungarn aus gesehen) heimischen Mann fehlen: Dracula. Angeblich soll der Gruselfürst Vlad III. um 1430 in einem Haus der Oberstadt geboren worden sein.
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Schloss Bran (Törzburg) war ursprünglich als Verteidigungsfestung gedacht und ist heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Rumänien. Hoch oben thront das Schloss über der Schlucht und verbindet Siebenbürgen mit der Walachei. Im Inneren befindet sich ein Museum, welches sich über 4 Stockwerke verteilt. Sammlungen historischer Waffen, Rüstungen sowie persönliche Dinge der Familie Habsburg werden hier ausgestellt. Darunter befinden sich die Krone, ein Zepter und ein silberner Dolch. Ein kleines Dorfmuseum, welches ebenfalls auf dem Gelände liegt, zeigt die Traditionen und die Lebensweise der transsylvanischen Dorfbewohner und Bauern. Einer Legende nach soll es sich bei Schloss Bran um das Dracula-Schloss handeln. Ein Besuch sollte bei einer Rundreise durch Rumänien auf jeden Fall mit auf der Tagesordnung stehen. In regelmäßigen Abständen wird auf dem Schloss ein Folklore-Markt veranstaltet. Dort wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt und man kann landestypische Gerichte aus Rumänien probieren.
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Auf einer Rundreise durch Rumänien darf ein Ausflug Richtung Südkarpaten nicht fehlen. Dieses Gebirge liegt zwischen Siebenbürgen im Norden und der Walachai im Süden und wird häufig auch als Transsilvanische Alpen bezeichnet. Inmitten dieser Gegend liegt die Kleinstadt Sinaia.
Obwohl Sinaia nur um gute 10.000 Einwohner hat, kann die Stadt einiges anbieten: Vor allem die eindrucksvolle bergige Landschaft macht sie zu einem idealen Ausflugsziel für Wanderer und Naturfreunde. In den Wintermonaten besuchen Wintersportler die Gegend um Sinaia gerne, auch weil sich in der Nähe das Skigebiet Bucegi-Gebirge befindet. Wer auf den kulturellen und historischen Spuren dieser Stadt wandeln möchte, wird sich an einem Besuch des Schlosses Peles und des Klosters Sinaia erfreuen. Dieses Kloster bildet den Ursprung der Stadt und trägt seinen Namen nach dem religiösen Berg Sinai. Wenn Sie sich auf eine Reise durch Rumänien begeben, sollten Sie Sinaia daher nicht außer Acht lassen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
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Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.

Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.

Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.

Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara.

Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.

Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.

Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.

Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.

Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.

Beste Reisezeit:
Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
 
Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/rumaeniensicherheit/210822

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Leu = 100 Bani

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.

Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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