Rumänien Rundreise

Siebenbürgen erleben

Tournummer 131649
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Keine Anzahlung
Marco Polo Reisen
  • 10-tägige Erlebnisreise durch Rumänien
  • Besichtigung der Schwarzen Kirche
  • Einmaliges Erlebnis:Trüffelwanderung mit Verkostung
ab 1.949 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Siebenbürgen erleben und schmecken! Wir genießen den Wein, die Trüffeln, den herben Charme der Karpaten, entdecken trutzige Burgen und Draculas Schloss. In Städten wie Hermannstadt und Klausenburg und in reizvollen Dörfern sind wir live im Alltag des Landes dabei.
1. Tag: Flug nach Hermannstadt
Im Laufe des Tages Flug nach Hermannstadt (Sibiu). Abends führt uns der Marco Polo Scout in ein Altstadtrestaurant zum Essen und Kennenlernen. Drei Übernachtungen in Hermannstadt.
2. Tag: Hermannstadt
Hermannstadt aus der Vogelperspektive. Hinauf auf den Turm der mächtigen evangelischen Stadtpfarrkirche. Wir nehmen die Altstadt von oben ins Visier. Rathaus, pittoreske Häuser und Palais ziehen unsere Blicke magisch an. Also runter vom Turm und rein ins Vergnügen. Gassen wie vor sechshundert Jahren bringen uns zu lebendigen Plätzen. Nachmittags freie Zeit. Der Scout versorgt uns mit Tipps. Am frühen Abend schauen wir bei Familie Henning in Michelsberg vorbei. Hausherr Michael führt uns in die Kunst des Kachelbrennens ein. Seine Frau Emma danach in die Kunst der siebenbürgischen Küche. Guten Appetit!
3. Tag: Hahnbach und Großau
Ein kulinarischer Festtag! Es geht nach Hahnbach (Hamba), wo Familie Tartler im Pfarrhaus imkert. Wir probieren uns durch die Honigsorten und den Met. In Großau (Cristian) erwartet uns der Speckturm. Er diente früher als Nahrungsspeicher – für alle Fälle. Wir genehmigen uns eine Probe von allem, was der Turm hergibt, und starten anschließend gut gesättigt unsere Tour durch die Kirchenburg. Nachmittags empfängt uns das Landleben im Freilichtmuseum ASTRA: Ein riesiges Gelände, Bauernhöfe aus ganz Rumänien wurden hier wieder aufgebaut - zwischen Windmühlen und Gemüsegärten gehen wir auf Entdeckungsreise. Zurück in Hermannstadt hat unser Scout Tipps für den Abend. Die Sperrstunde ist hier so wenig bekannt wie schlechtes Essen: Siebenbürgen gehört heute zu den kulinarisch spannendsten Regionen Europas.
4. Tag: Hermannstadt - Kronstadt
Heute geht es ostwärts, dorthin, wo es einsam und bergig wird. Aussichtsreich kurven wir die Transfogarascher Hochstraße hinauf oder wir nehmen die Gondel, je nach Jahreszeit. Auf 2050 m bringt uns der glitzernde Balea-See zum Halten. Wir machen Rast am kühlen Gletschersee, lassen uns auf den spröden Reiz der Karpaten ein. Dann hinunter zur Kirchenburg in Kerz (Carta) – ein Traumziel für Ruinenromantiker. In Kronstadt (Brasov) angekommen, beziehen wir unser Hotel am Hang und genießen den privilegierten Blick auf die Stadt. Die erforschen wir morgen. Zwei Übernachtungen in Kronstadt.
5. Tag: Kronstadt
Am Fuße der Berge unter der Hohen Zinne laufen wir in die großzügige Fußgängerzone von Kronstadt ein. In der Schwarzen Kirche, die mal gelb war, fallen uns die Teppiche auf. Sie wirken orientalisch. Wer kennt die Geschichte dieser Knüpfkunstwerke? Wir wissen, wen wir fragen können. Nachmittags Freizeit. Wer will, begleitet den Scout zur Törzburg (60 €). Auf dem berühmten Schloss Bran wartet eine exklusive Weinverkostung auf Sie – nur die roten Tropfen! Sie sind bei Dracula zu Hause. Aber keine Angst: Sie bleiben nicht über Nacht.
6. Tag: Kronstadt - Reußdorf
In Deutsch-Weißkirch (Viscri) leben kaum noch Siebenbürger Sachsen, aber manchmal Prinz Charles. Von Zeit zu Zeit beehrt der Thronfolger das Dörfchen mit einem Besuch in seinem himmelblauen Anwesen. Wir ruckeln im Pferdewagen übers Kopfsteinpflaster bis zur strahlend weißen Kirchenburg und gucken hinter die dicken Mauern. Auch in Schäßburg (Sighisoara) weht das Mittelalter durch die Gassen. Beim Stadtrundgang imponiert uns der gewaltige Stundturm, Draculas Geburtshaus nehmen wir gelassen von außen zur Kenntnis. Denn auf uns wartet noch ein Highlight inmitten schönster Natur: unser Resort bei Reußdorf (Cund). Zwei Übernachtungen.
7. Tag: Reußdorf oder Malmkrog
Auf Trüffelsuche: Die Wälder um unser Resort sind bekannt für die begehrten Knollen. Wir machen uns mit einem Trüffel-Scout auf die Suche – unsere Vorbereitung auf das Abendessen. Der Nachmittag in unserem komfortablen Resort mit sauberem Schwimmteich statt gechlortem Pool gehört Ihnen. Oder Sie begleiten den Marco Polo Scout nach Malmkrog (Malancrav) mit Schloss und einer kleinen Kirchenburg (35 €). Zum Glück haben deren gotische Fresken dem Bildersturm widerstanden. Abends verspeisen wir gemeinsam unseren Trüffelfund.
8. Tag: Reußdorf - Klausenburg
Im Tal des Flusses Tarnave liegt eine der ältesten Weinregionen Transsilvaniens. Da wollen wir hin! In der Villa Vinea schwenken wir die Gläser und verkosten die Weißweine. Die Sauvignons und Kerner des Weinguts haben diverse Goldmedaillen abgeräumt. Rekordverdächtig ist auch das Salzbergwerk Turda, in das wir anschließend absteigen. In dem gigantischen Salzdom hat sogar ein Riesenrad Platz. Mit der gesunden Luft der Tiefe in der Lunge geht's dann nach Klausenburg (Cluj-Napoca). Zwei Übernachtungen.
9. Tag: Klausenburg
In den letzten Jahrzehnten hat sich Klausenburg zu einem der wichtigsten kulturellen Hot Spots Rumäniens gemausert. Wir streifen durch die viertgrößte Stadt des Landes und bestaunen in der Altstadt zwischen Michaelskirche, orthodoxer Kathedrale und Nationaloper den spannenden Mix an Baustilen. Am freien Nachmittag schauen Sie, was Sie am meisten interessiert – vielleicht die "Wiener" Cafés? Abends ziehen wir zusammen um die Häuser: Auf Siebenbürgen! Auf diese Reise! Auf Wiedersehen!
10. Tag: Rückflug
Letzte Stunden in Klausenburg. Nutzen Sie die verbleibende freie Zeit für Souvenirshopping oder einen Abschiedskaffee. Mittags Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Beim Namen Rumänien kommt vielen wohl der berühmte Graf Dracula in den Sinn und die schaurig schönen Geschichten, welche sich um den Mythos des berühmten siebenbürgischen Fürsten ranken. Dass dieses kleine unscheinbare Land im Osten Europas zu einem der unberührten Flecken der Erde zählt, lässt sich zweifelsohne bestätigen.
Nutzen Sie im Rahmen einer Rundreise die Gelegenheit und tauchen Sie ein in das besondere Flair von Hermannstadt. Die Stadt galt lange als Zentrum der Siebenbürgen Sachsen, welche sich dem lutherischen Glauben anschlossen. Die evangelische Stadtpfarrkirche von Hermannstadt gilt heute noch als höchstes und markantestes Gebäude der Provinz Siebenbürgen. Mit ihrem markanten Fünfknopfturm ist sie bereits von außerhalb zu erkennen und sollte im Rahmen eines Stadtbesuches unbedingt besichtigt werden. Die in der Kirche installierten Orgeln zählen zu den größten und bekanntesten in ganz Rumänien.
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Auf dem Felsen Dietrichstein, umgeben von tiefen Wäldern und der unberührten Natur, befindet sich das imposante Schloss Bran. Einst in der Obhut vom berühmt berüchtigten Grafen Dracula, zählt das Schloss heute zu den wohl beliebtesten Attraktionen in Rumänien. Ein Ausflug zur Burg lohnt sich. Das Schloss blickt auf eine lange Geschichte zurück und die Legende vom Grafen Dracula fasziniert Reisende auf der ganzen Welt. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie das Schloss Bran nicht auslassen und können auch zu langen Spaziergängen in die Umgebung starten.
Das Schloss, welches auch Törzburg genannt wird, liegt in Siebenbürgen. Zahlreiche Erzählungen ranken um den walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, der auch "Sohn des Teufels" genannt wurde. Die wohl Bekanntest ist die vom Autor Bram Stoker. Im Schloss Bran finden Sie ein Museum und auch an einer geführten Tour können Sie teilnehmen. Begeben Sie sich auf eine einzigartige Fantasiereise.
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Die in den rumänischen Karpaten in der Provinz Siebenbürgen gelegene Stadt Brasov, deutsch Kronstadt, ist bekannt für seine mittelalterliche Struktur und Architektur. Besonders imposant ist dabei die schwarze Kirche im gotischen Baustil im Stadtzentrum. Brasov ist die ideale Ausgangs- und Aufenthaltsstation auf Ihrer geplanten Rundreise durch Rumänien. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten beeindruckt die Stadt auch mit ihrer Nähe zu den imposanten Karpaten. So ergibt sich mit einer Reise nach Brasov eine ideale Kombination aus Städtetourismus und Naturerlebnis. Wem der Trubel der Altstadt zu viel wird, der kann sich bei einer entspannten Wanderung in den karpatischen Gebirgspfaden der Ruhe der Natur widmen.
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Auf den Spuren Graf Draculas wandeln - das ist während einer Rundreise durch Siebenbürgen in Rumänien möglich. Der Name Siebenbürgen entstand durch sieben herrlichen Burgen - inklusive der Festung Draculas, Schloss Bran. Siebenbürgen ist auch der deutsche Name für das mystische, wunderschöne und ursprüngliche Transsilvanien: Draculas Heimat.
Graf Dracula ist kein Mythos  - es gab ihn wirklich. Nicht ganz so, wie er in dem berühmten Roman von Bram Stoker dargestellt wurde, doch war der echte Dracula der Romanfigur recht ähnlich. Vlad III Draculea trug den Beinamen "der Pfähler", da er seine Feinde bevorzugt durch Pfählen hinrichten ließ. Man sagt sogar, er habe das Blut seiner Feinde getrunken.
Auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen können Sie Draculas Geburtshaus besuchen, und zwar in Schäßburg. Hier soll Dracula von 1431 und 1436 gelebt haben. Schäßburg, oder auch Sighsoara, ist ein herrlicher, mittelalterlicher Ort, mit kunterbunten Häusern, einer malerischen Altstadt und einem unvergleichlichen Charme. Nicht umsonst wurde die einzigartige, historische Altstadt 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
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Der Stundturm oder auch Uhrturm der siebenbürgischen Stadt Sighisoara ist eines der bekanntesten touristischen Besuchsziele Rumäniens und wurde mittlerweile auch zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der Uhrturm von Sighisoara befindet sich an der Ostseite des Burgberges und wurde vor Angriffen durch massive Tore geschützt.
Die Stadt Sighisoara in der Provinz Siebenbürgen ist die ideale Ausgangsstation für eine Rundreise durch Rumänien und wurde bereits 1999 zum Weltkulturerbe erklärt. Literaturfans wurde Sighisoara vermutlich durch die Bücher des Bram Stoker und seines Graf Dracula bekannt. Dieser wird immer wieder mit der siebenbürgischen Stadt in Verbindung gebracht, soll er doch im 15. Jahrhundert hier für kurze Zeit residiert haben.
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In Klausenburg vereint sich die Vergangenheit der historischen Landschaft Siebenbürgen in Rumänien mit der Gegenwart: Der herrliche Stadtkern mit verwinkelten Gassen, romantischen Plätzen, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und den prächtigen, historischen Gebäuden, wie die imposante St. Michaelskirche, ist umgeben von Plattenbauten aus der kommunistischen Zeit, die dem mittelalterlichen Charme der Stadt aber nichts nehmen.
Die Klausenburger St. Michaelskirche ist mit einer der schönsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Der 80 Meter hohe Turm begrüßt Besucher schon von weitem. Gebaut wurde die beeindruckende Kirche mit ihren drei gleichhohen Kirchenschiffen wahrscheinlich Mitte des 14. Jahrhunderts. Aber nicht nur mit ihrem Äußeren beeindruckt die große, schöne St. Michaelskirche. Alte, meisterhafte Fresken, Holzschnitzereien, Statuen, das imposante Gewölbe und speziell der prunkvolle Altar hinterlassen einen unvergesslichen Eindruck.
Die wunderschöne, barocke Kanzel stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von lokalen Künstlern der Stadt erschaffen. Die herrliche Kanzel ist eine der besonderen Sehenswürdigkeiten der St. Michaeliskirche auf einer Rundreise durch Siebenbürgen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Hermannstadt, rumänisch Sibiu, ist ein beliebtes Reiseziel in Rumänien. Es ist eines der größten Städte des Landes und eine kulturell bedeutsame Stadt. Hermannstadt ist das Zentrum von Siebenbürgen und liegt am Fluss Zibin, am Fuß der Karpaten. Hermannstadt mit seiner bewegten Geschichte, sollten Sie sich auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt ansehen. Schon 1147 ließen sich die ersten deutschen Siedler im heutigen Hermannstadt nieder. Rund 550 Jahre später wurde ganz Siebenbürgen an Österreich angegliedert, bevor es 1867 Teil des Königreichs Ungarn wurde. Seit Ende des Ersten Weltkrieges gehört es zu Rumänien.
Sibiu oder Hermannstadt wartet mit charmanten Sehenswürdigkeiten. Der Hauptplatz der Stadt, Großer Ring genannt, ist eines der größten Plätze in Rumänien und von zahlreichen historischen Gebäuden, wie dem Brukenthal-Palast, dem Blauen Stadthaus und der katholischen Stadtpfarrkirche, umgeben. Bekannt ist auch der Ratsturm, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und eine wunderschöne Aussicht über die Stadt bietet.
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Kronstadt ist eine Stadt mit rund 280.000 Einwohnern in Siebenbürgen in Rumänien. Sie liegt im Bergland der Karpaten. Von Rittern des Deutschen Orden wurde die in der Landessprache Brasov genannte Großstadt im 13. Jahrhundert gegründet. Kronstadt ist bekannt, weil Bran mit Draculas Schloss in der Nähe liegt. Für einen Besuch dieses Schlosses und der charmanten Stadt Brasov sollten Sie auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt genug Zeit einplanen.
In Kronstadt gibt es einiges zu entdecken: Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schwarze Kirche, eine gotische Hallenkirche, die 1477 gebaut wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Rathausplatz mit dem Alten Rathaus, das 1420 gebaut wurde. Dazu gibt es unzählige gotische und barocke Fassaden und Türme in der Altstadt zu bewundern. Rund um die Altstadt sind die Reste der Stadtmauer, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, zu sehen.
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Schloss Bran (Törzburg) war ursprünglich als Verteidigungsfestung gedacht und ist heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Rumänien. Hoch oben thront das Schloss über der Schlucht und verbindet Siebenbürgen mit der Walachei. Im Inneren befindet sich ein Museum, welches sich über 4 Stockwerke verteilt. Sammlungen historischer Waffen, Rüstungen sowie persönliche Dinge der Familie Habsburg werden hier ausgestellt. Darunter befinden sich die Krone, ein Zepter und ein silberner Dolch. Ein kleines Dorfmuseum, welches ebenfalls auf dem Gelände liegt, zeigt die Traditionen und die Lebensweise der transsylvanischen Dorfbewohner und Bauern. Einer Legende nach soll es sich bei Schloss Bran um das Dracula-Schloss handeln. Ein Besuch sollte bei einer Rundreise durch Rumänien auf jeden Fall mit auf der Tagesordnung stehen. In regelmäßigen Abständen wird auf dem Schloss ein Folklore-Markt veranstaltet. Dort wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt und man kann landestypische Gerichte aus Rumänien probieren.
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Ein Abstecher zum etwa 60 km nördlich von Sibiu (Hermannstadt) liegenden 30.000-Einwohner-Städtchen Sighisoara ist bei einer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt zu empfehlen. Der deutsche Name des im 12. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründeten Orts lautet "Schäßburg" und deutet auf den Ursprung der Stadt als Wehrsiedlung hin. Dieser historische Aspekt ist im "Oberstadt" oder auch "Burg" genannten ältesten Stadtviertel immer noch nachzuspüren. Ein Dutzend Türme und viele Burgmauern haben nämlich die bewegten Zeitläufte bis heute überstanden und geben Zeugnis von Schäßburgs Geschichte. Dabei ist das ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Burgviertel nicht etwa museal, sondern voller Leben in den verwinkelten Gassen mit seinen zahlreichen charmanten Häusern. Eine Sonderheit dieser Häuser sind deren unterschiedliche Fassadenbemalung, der das "Rothenburg ob der Tauber von Rumänien", wie Sighisoara gelegentlich auch genannt wird, seine außergewöhnliche Buntheit verdankt.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im offiziell dreisprachigen  (Rumänisch, Ungarisch, Deutsch) Schäßburg zählt der als Stadtwahrzeichen geltende, vierzig Meter hohe Piata Muzeuluij (Stundturm) aus dem Mittelalter. Der Turm beherbergt ein Museum. Und natürlich darf  hier im Herzen von Transsylvanien auch kein Hinweis auf den wohl berühmtesten einst im "Land jenseits des Waldes" (von Ungarn aus gesehen) heimischen Mann fehlen: Dracula. Angeblich soll der Gruselfürst Vlad III. um 1430 in einem Haus der Oberstadt geboren worden sein.
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Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien werden Sie an Siebenbürgen nicht vorbei kommen. Diese historische Region, die auch heute noch unter dem mittelalterlichen Namen Transsilvanien bekannt ist, erstreckt sich über das Zentrum und den Norwesten des Landes und beinhaltet die zweitgrößte Stadt Rumäniens: Klausenburg, oder Cluj-Napoca, wie sie auf Landessprache genannt wird.
Die Gegend um Klausenburg ist geprägt von bergigen und bewaldeten Landschaften, sowie zahlreichen über- und sogar unterirdischen Gewässern. Sie ist damit ideal zum Wandern, Spazierengehen und Erholen geeignet. Klausenburg selber liegt im Westen der Region Siebenbürgen, direkt am Fluss Kleiner Somesch, bzw. Somesul Mic. Klausenburgs Altstadt ist geprägt von historischen Gebäuden, kulturellen Einrichtungen und Museen. Eine Besonderheit ist die Mehrsprachigkeit im kulturellen Sektor: So lassen sich auch in einigen Theatern multilinguale Angebote finden und bieten damit auch Touristen, die der Landessprache nicht mächtig sind, die Chance auf ein besonderes Erlebnis.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
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Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.

Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.

Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.

Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara.

Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.

Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.

Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.

Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.

Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.

Beste Reisezeit:
Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
 
Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/rumaeniensicherheit/210822

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Leu = 100 Bani

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.

Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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