Rumänien Rundreise

Siebenbürgen

Tournummer 135438
Empfehlung der Redaktion
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Chamäleon
  • 11-tägige Erlebnisreise durch Rumänien
  • Austausch mit einer Ordensschwester im Kloster Moldovita
  • Besichtigung des Bärenschutzprojektes
ab 1.899 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Sollen sich die Geographen ruhig streiten, ob Kroatien nun zu Mittel-, Südeuropa oder zum Balkan gehört. Sollen Naturforscher mit Historikern und die Kulinariker mit den Romantikern klären, wer von ihnen hier reicher beschenkt wird. Hrvatska hat sich schulterzuckend, Halleluja singend und bis über beide Ohren in den adriatischen Sonnenuntergang lächelnd für alles auf einmal entschieden. Mit Jahrhunderte alten Städtchen und Wäldern, rauschenden Wasserfällen und Trüffeltraditionen, herrlichen Küsten und Inseln, die zu den schönsten der Welt gehören.
1. Tag Willkommen in Rumänien!
Sa mergem - auf geht’s! Am Nachmittag fliegen Sie von München nach Bukarest, Rumäniens aparte Hauptstadt. Hübsche Altbauten, reihen sich im bunten Mix der Stile, neben Plattenbauten und modernen Wolkenkratzern ein und schaffen damit ein einzigartiges Stadtbild. Bukarest ist eine Stadt der Kontraste, oft unterschätzt, macht doch genau das die Faszination aus. Am Flughafen werden Sie von Ihrer Reiseleitung in Empfang genommen und ins Hotel gefahren. Das Abendessen im Hotel als 3-Gang-Menü ist inklusive.
2. Tag Kontrastreiches Bukarest & königliche Sommerresidenz Peles
Bei einem Spaziergang durch Bukarest ist deutlich der Einfluss französischer Architekten, die die Stadt im 19. Jahrhundert umgestalteten, zu erkennen. Da liegt der Beiname »Paris des Ostens« nahe, denn mit seinen breiten Boulevards, dem Triumphbogen auf der Soseaua Kiseleff, den vielen Kaffeehäusern und Jugendstil-Gebäuden wähnt man sich in manchen Vierteln noch heute tatsächlich oftmals in Frankreich statt in Rumänien. Während der Amtszeit des Diktators Nicolae Ceau?escu mussten viele historische Gebäude seinen größenwahnsinnigen Projekten weichen, so auch für den Bau des heutigen Parlamentspalasts, den Sie von außen besichtigen. Der monumentale Palast ist mit über 12 Stockwerken und 1.000 Räumen das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Nur das Pentagon ist noch größer. Auf ihrem Stadtrundgang sehen Sie den Platz der Revolution, an dem die kommunistische Diktatur 1989 ihr Ende fand und das Athenäum. Das Hauptkonzerthaus von Bukarest, besticht durch seinen Mix an architektonischen Stilen und ist dank seiner grandiosen Akustik ein Garant für erstklassige Konzertabende. Sie legen einen Stopp am Vereinigungsplatz ein und besuchen die schöne Patriarchenkirche, im 17. Jahrhundert als Metropolitenkirche erbaut, bevor Sie sich auf den Weg nach Kronstadt (rumänisch: Brasov) machen. Unterwegs besuchen Sie das Schloss Peles. Im bayerischen Stil gebaut, diente es als Sommerresidenz der rumänischen königlichen Familie. Neben dem prächtigen Schloss befindet sich das Kloster Sinaia, das Mönche einem Vorbild auf der Sinai-Halbinsel nachbauten, und das dem Ort später seinen Namen verlieh.  Das Frühstück ist im Preis inbegriffen.
3. Tag Kronstadt: Historische Altstadt und reizvolle Umgebung
Die Geschichte des Braunbärenreservats Zarnesti begann mit Maya, einer gefangenen Braunbärin, deren Rettung zwar scheiterte, aber deren Schicksal viele Menschen berührte und eine Reihe von Ereignissen in Bewegung setzte, die zu der Gründung dieses Schutzgebietes führten. Heute das größte Braunbärenreservat der Welt bietet es einen Einblick in das Leben von misshandelten Bären, die jetzt in Frieden leben. Kein Land der Welt ist so sehr mit Vampiren und gruseligen Orten verknüpft wie das rumänische Transsilvanien, so auch Törzburg (Bran). Hier soll Vlad III. Draculea im Schloss gewohnt haben. Das Dracula-Schloss, wie es umgangssprachlich gerne bezeichnet wird, diente als Vorlage für mehrere Hollywood-Filme, in denen Dracula die Hauptfigur war. Die Burg beeindruckt mit ihren zahlreichen Türmen und Schießscharten sowie mit seiner Lage inmitten der Südkarpaten. Ursprünglich als militärische Verteidigungsfestung auf einen Felsen gebaut, wurde sie im Jahr 1920 in eine königliche Residenz umgewandelt. Bei einem Spaziergang durch das malerische Zentrum Kronstadts lassen sich an jeder Ecke barocke und gotische Türme und Fassaden bewundern. Umgeben von den Resten einer Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert versprüht die Altstadt mittelalterlichen Charme. Unterwegs erkunden Sie den alten Rathausplatz, früher Umschlagplatz für Händler aus allen Regionen Rumäniens und aus Ungarn, die Seilgasse und das Katharinentor. Sie besichtigen die Schwarze Kirche, eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche und eine der bedeutendsten Monumente der gotischen Architektur im Land. Sie ist mit einer Länge von über 89 Metern die größte Kirche in Rumänien. Der Name stammt von dem Großbrand aus dem Jahr 1689, als die Kirche stark beschädigt und ihre Wände durch das Feuer geschwärzt wurden. Das Frühstück und das Abendessen in einem lokalen Restaurant in Kronstadt als 3-Gang-Menü sind inkludiert. Zum Abendessen ist Wasser inkludiert.
4. Tag Durch die Ostkarpaten nach Piatra Neamt
Schon von weitem bietet die gewaltige Kirchenburg von Tartlau (rumänisch: Prejmer) einen überwältigenden Anblick. Am weitesten östlich von allen Kirchenburgen Siebenbürgens gelegen, musste sie sich als erste gegen feindliche Truppen verteidigen und ist daher mit ihrer gewaltigen Größe sowie der mächtigen weißen Ringmauer die am stärksten befestigte Kirche der Region. 1998 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt, beeindruckt sie Besucher mit ihrer Erhabenheit und Eleganz. Nächster Stopp ist der sagenumwobene Rote See, der Lacul Rosu. Der idyllische See hat seinen Namen Eisenoxiden zu verdanken, die sein Wasser manchmal rötlich schimmern lassen. Durch einen massiven Felsrutsch, der einen ganzen Wald mit sich riss, ragen noch bis heute die Stümpfe der Bäume aus dem Wasser und verleihen dem See etwas Mystisches. Die acht Kilometer lange Bicaz Klamm, im Rumänischen Cheile Bicazului genannt, zählt zu den spektakulärsten Gebirgsstraßen Rumäniens. Direkt an der Straße streben schroffe Steilwände bis zu 300 Meter in die Höhe und schaffen ein fantastisches Landschaftsbild. Piatra Neamt, heutiges Tagesziel, gilt dank seiner Lage in den Ostkarpaten, umgeben von Bergen und vom Fluss Bistritz durchzogen, als eine der malerischsten Städte in Rumänien. Das Frühstück und das Abendessen im Hotel sind inbegriffen.
5. Tag Moldauklöster: Voronet & Moldovita
Die Region Buchenland (rumänisch: Bucovina) ist bekannt für die Moldauklöster mit ihren weltberühmten Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Einige von ihnen wurden aufgrund der Bemalungen 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, so auch die Klöster Voronet und Moldovita, die Sie heute besuchen. Als die rumänisch-orthodoxen Klöster errichtet wurden, hieß das Gebiet noch Fürstentum Moldau, wovon sich der heutige Name ableitet. Die Mönche wollten dem niederen Volk, das weder Schreiben noch Lesen konnte, die Inhalte der Heiligen Schrift mit Hilfe von lebhaften Zeichnungen, Malereien und Fresken näherbringen. Dafür verwendeten sie Innenwände, Fassaden und Schutzmauern der Klöster. Die farbenprächtige Bemalung am Kloster Voronet beispielsweise ist ein Meisterwerk byzantinischer Kunst, die sich auch im Inneren der Kirche fortsetzt und sie damit zu einer der prächtigsten Kirchen der Region macht. Von tiefer Religiosität geprägt, spielt das Osterfest und das Ei als Symbol des Lebens für die Menschen hier eine wichtige Rolle und somit ist auch immer noch die Tradition der bemalten Ostereier lebendig. In vielen Stuben und Küchen sitzen Menschen mehrerer Generationen am Abend beieinander und bemalen mit alten Techniken wunderschöne Ostereier. Einen Eindruck von dieser Kunstfertigkeit erhalten Sie im Eiermuseum in Moldovita. Die Klosterkirche des Ortes thront imposant mit ihren kunstvoll bemalten Mauern inmitten eines herrlichen Gartens empor. Das bekannteste Fresko ist die fantastische Darstellung der Belagerung Konstantinopels an der Südfassade. Eine orthodoxe Nonne führt Sie durch das Kloster und erzählt Ihnen mehr vom Alltag der Ordensschwestern. Das Frühstück und das Abendessen im Hotel sind inklusive.
6. Tag Verträumtes Maramures: »Land des Holzes« und der Holzkirchen
In Rumänien werden Sie manchmal das Gefühl haben, die Zeit sei stehengeblieben, so auch heute in der verträumten Region Maramures. Hier weit oben im Norden Rumäniens wird die Ruhe nur gelegentlich durch das Läuten von Glocken in der Nähe von kunstvoll bemalten, alten Holzkirchen gestört. Es ist eine der wohl traditionellsten und schönsten Fleckchen im Land. Die Region zeichnet sich aber nicht nur durch die unberührte Landschaft aus, sondern auch durch die kleinen Dörfer, in denen besonders das Holzhandwerk großgeschrieben wird. Die Holzkirchen sind weltbekannt und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie besichtigen die Holzkirche in Bogdan Voda gänzlich aus Tannenholz im maramureser Stil gebaut, ist sie beinahe identisch mit den Stabkirchen in Norwegen. Die Malereien und Fresken im Inneren zeigen Motive aus dem Leben der Heiligen und aus dem Alten Testament. Die Kirche von Ieud ist eine der ältesten Holzkirchen Rumäniens. Nicht nur die historische Bauweise und die Fresken sind sehenswert, sondern auch die von Hand geknüpften und mit pflanzlichen Farben gefärbten Teppiche, die wertvollen Ikonen aus Glas und die kostbaren, ebenfalls pflanzlich gefärbten Bücher aus dem 15. Jahrhundert. Die Klosteranlage in Barsana mit zwei Kirchen, einer Kapelle, zwei Häusern, einem Sommerschiff und einem traditionellen Tor wurde von lokalen Handwerkern komplett aus Holz gefertigt. Es ist zu heiligen Feiertagen eine beliebte Pilgerstätte für Besucher aus dem ganzen Land. Zum Mittagessen kehren Sie in einem Dorf ein und lernen die deftige Balkanküche kennen. Rumänisch zu kochen, bedeutet aus der Fülle an regionalen Produkten und Zutaten zu schöpfen und alles mit einer Brise an Besonderem abzuschmecken. Guten Appetit!  Das Frühstück und das Mittagessen bei Einheimischen in einem Dorf in Maramures sind inklusive. Zum Mittagessen ist Hauswein, Schnaps und Wasser mit dabei.
7. Tag Neumarkt am Mieresch und Dorfidylle in Corund
Im idyllischen Städtchen Neumarkt am Mieresch (rumänisch: Targu Mures) treffen drei verschiedene Kulturen aufeinander, Rumänisch, Ungarisch und Deutsch. Wie stark die Einflüsse dieser Länder noch heute den Ort prägen, spiegelt sich in seiner Architektur wider. Aber auch in den Ortsschildern, die in der Regel dreisprachig ausgeschrieben sind. Im Zentrum werden Sie die barocken Bauwerke, die von deutschen Einwanderern errichtet wurden, aber auch die Zeugnisse des ungarischen Jugendstils mit betont vielen Majolika-Ziegeln begeistern. Sie sehen den Kulturpalast (von außen) als Beispiel der ungarischen Jugendstilbewegung und erkunden das historische Zentrum mit seinen weitläufigen Marktplätzen, die zum Flanieren einladen. Über den Rosenplatz, den zentralen Stadtplatz, spazieren Sie zur orthodoxen Kathedrale, die im Inneren mit hübschen Wandmalereien gestaltet ist. Im Pferdewagen erkunden Sie später das Dorf Corund. Als Gäste bei Einheimischen besichtigen Sie eine Töpferei und verkosten beim Imker vor Ort den lokalen Honig. Sie besuchen eine Weberei und lernen in einer kleinen Werkstatt wie Zunderschwammprodukte hergestellt werden. Aus dem Zunderschwammpilz wird Tramaleder hergestellt, früher ein bekanntes Textilmaterial, ist das Handwerk heute fast ausgestorben. Der Szekler Kürtoskalacs (Baumkuchen) ist ein ganz spezielles traditionelles Gebäck, welches den Namen seiner rohrähnlichen Form verdankt. Sie verkosten den süßen Hefeteig, der um Holzrollen gewickelt und über offenen Holzkohlefeuer gebacken wird. Lassen Sie es sich schmecken! Etappenziel ist heute Schäßburg (Sighisoara), deren Stadtzentrum zu den schönsten mittelalterlichen Vermächtnissen Europas zählt. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
8. Tag Märchenhaftes Schäßburg & Wehrkirche Birthälm
Die Altstadt von Schäßburg ist die einzig noch erhaltene und bewohnte mittelalterliche Festung Europas. Als herausragendes Beispiel für eine mittelalterliche Stadt wurde sie 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Wehrtürme, krumme Häuschen und bunte Häuserfassaden säumen die verwinkelten Gassen der Stadt und verleihen ihr etwas Märchenhaftes. Vor allem nachts, wenn die Gassen schummrig beleuchtet sind, fühlt man sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzt. Mittelalterliche Bauweise gepaart, mit Farbenfreude erwartet Sie auf Ihrem Rundgang durch die Stadt. Sie sehen den Stundturm, der heute die Verbindung zwischen Unter- und Oberstadt darstellt und besichtigen die Bergkirche, die auf dem Gipfel des Schulberges über der Altstadt thront. Beinahe jeder Ort scheint in Rumänien in irgendeiner Form mit der Dracula-Legende in Verbindung zu stehen. Das ist auch in Schäßburg nicht anders. Hier soll Dracula geboren worden und in einem kleinen Haus in der Altstadt aufgewachsen sein. Sie besuchen das vermeintliche Geburtshaus, das Vorbild für Bram Strokers Dracula-Geschichten sein soll. Anschließend statten Sie der imposanten Wehrkirche von Birthälm (rumänisch: Biertan) einen Besuch ab. Das Dorf musste früher viele Angriffe über sich ergehen lassen und befestigte seine Kirche, weil das Geld fehlte, die ganze Stadt mit einer Wehranlage zu umgeben. Das eindrucksvolle Gotteshaus ist UNESCO-Weltkulturerbe und verbindet harmonisch den gotischen Stil mit der Renaissance. Zum Abschluss des Tages kehren Sie in einem alten familienbetriebenen Schnapskeller ein und verkosten vier verschiedene Schnapssorten. Zum Wohl oder besser »Noroc« wie man in Rumänien sagt! Das Frühstück ist heute inbegriffen.
9. Tag Weinverkostung & Altstadt von Karlsburg
Das Schloss Bethlen-Haller in Kokelburg (rumänisch: Cetatea de Balta) ist im französischen Renaissance-Stil erbaut und dem Schloss Chambord am Ufer der Loire in Frankreich nachempfunden, allerdings im Kleinformat. Seinen Namen verdankt es einer Heirat der Familien Bethlen und Haller. Das Anwesen hat im Laufe der Zeit unzählige Besitzerwechsel hinter sich. Mal wurde es verschenkt, mal vererbt und auch schon mal beim Kartenspielen verloren. Die Region Seiden (rumänisch: Jidvei), in der Nähe des Schlosses, ist bekannt für seine fruchtig milden Weißweine. Sie nehmen an einer Weinverkostung im Schloss teil und haben später die Möglichkeit ein Weingut in der Gegend zu besuchen. Die Altstadt von Karlsburg (rumänisch: Alba Iulia) mit ihren vielen historischen Bauwerken aus der Habsburgerzeit ist noch gut erhalten und von einer barocken Zitadelle umgeben. Die eindrucksvolle Zitadelle Alba Carolina ist eine Befestigungsanlage mit Bastionen im Vauban-Stil und prächtig geschmückten Stadttoren. Sie besteht aus sieben Basteien, die mit einer zwölf Kilometer langen Festungsmauer in Sternform verbunden sind und zählt heute zu den eindrucksvollsten Bollwerken Europas. Weiter geht es nach Hermannstadt (rumänisch: Sibiu), eine mittelalterliche Stadt am Rand der Südkarpaten und Zentrum der deutschsprachigen Minderheit. Das Frühstück ist heute inklusive.
10. Tag Streifzug durch Hermannstadt & zu Gast bei Bauern in Bubenbach
»Hermannstadt ist entzückend, bestes, altes, gutes Deutschland. Winklige Gassen, eine wundervolle Bevölkerung, sehr gutes Essen, nicht zu vergessen«. Das schrieb Kurt Tucholsky in einem Brief an seine spätere Ehefrau Mary Gerold als er 1918 als Feldpolizist in Rumänien im Einsatz war. Als weitläufigster Platz in Hermannstadt (rumänisch: Sibiu) gilt der Große Ring oder auch die Piata Mare, umsäumt von prächtigen Gebäuden wie der katholischen Stadtpfarrkirche, dem Rathaus und dem barocken Brukenthal-Palais. In den Cafés und Restaurants rundherum herrscht meistens reger Betrieb und aus den Bäckereien steigt Besuchern der verführerische Geruch heißer Gogosi in die Nase, eine Art gefülltes Schmalzgebäck. Den Kleinen Ring prägen die ehemaligen Zunfthäuser und der Ratturm, der zu den Wahrzeichen der Stadt gehört. Um die Hermannstädter Lügenbrücke ranken sich viele Geschichten. Der Legende nach, bricht das Bauwerk zusammen, wenn man auf ihr eine Lüge erzählt. Die schönste Brücke Rumäniens ist die älteste gusseiserne Liegebrücke Südosteuropas. Auf dem Huet-Platz sehen Sie den Sagturm aus dem 13. Jahrhundert, das älteste Bauwerk von Sibiu und erreichen später die orthodoxe Kathedrale »Heilige Dreieinigkeit«. Die Kirche wurde nach dem Vorbild der Hagia Sofia erbaut und beeindruckt mit ihrer detailreichen Deckenbemalung. Ein Treffen mit einem Vertreter der deutschen Minderheit erwartet Sie im Teutsch-Haus, das landeskirchliche Museum in Hermannstadt. In Budenbach (rumänisch: Sibiel) besichtigen Sie zunächst das einzigartige Glasikonenmuseum und genießen anschließend ein traditionelles Abendessen bei Einheimischen. Lassen Sie gemeinsam die schönen Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren, denn nachher heißt es Abschied nehmen von Ihrer Reiseleitung. Das Frühstück und ein traditionelles Abendessen bei Einheimischen in Bubenbach sind inklusive. Als Getränk beim Abendessen gibt es Hauswein, Schnaps und Wasser.
11. Tag Der letzte Tag Ihrer Reise beginnt
Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen Hermannstadt gebracht, wo Sie gegen Mittag wieder Richtung Heimat abheben. Im Gepäck: Unvergesslicher Erinnerungen an eine fremde Welt. Das Frühstück ist im Preis inbegriffen.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Bukarest,  Hauptstadt und größte Stadt der Walachai in Rumänien, ist eine quicklebendige, kosmopolitische Metropole, die geradezu  von ihren Widersprüchen lebt. Hier finden Sie bei Ihrer Rundreise durch die Walachai Plattenbauten im Stil der 60er Jahre neben historischen alten Gebäuden. Kleine Häuser schmiegen sich in den Schatten von Blöcken im Bauhaus-Stil und prachtvollen Villen im neurumänischen Stil, der orientalische und italienische Merkmale in sich vereint. Der französische Einfluss auf die Architektur überwiegt jedoch, weshalb Bukarest auch liebevoll das "kleine Paris" oder "Paris des Ostens" genannt wird.
Die schönste Sehenswürdigkeit der charmanten, attraktiven Metropole ist zweifelsohne das Athenäum Bukarest. Das Athenäum Bukarest ist das feinste Gebäude der Stadt. Der schöne weiße Bau mit seiner herrlichen blauen Barockkuppel liegt stolz und erhaben am belebtesten Platz der Stadt, in direkter Nachbarschaft zum Königspalast und der alten Nationalbibliothek.
Das imposante Bauwerk des französischen Architekten Albert Galleron wurde im Jahr 1888 eingeweiht und ist heute ein Auditorium, welches weltweit für die ausgezeichnete Akustik bekannt ist.
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Eine Rundreise durch die Walachei ist besonders für Kulturinteressierte zu empfehlen. Hier befindet sich auch die rumänische Hauptstadt Bukarest mit ihrem imposanten Parlamentspalast. Die Dimensionen des Gebäudes sprengen jede Vorstellungskraft. Für die Realisierung des gigantischen Bauvorhabens wurden über 20 Kirchen, 6 Synagogen und Wohnhausanlagen mit 40.000 Wohneinheiten dem Erdboden gleich gemacht. Mehr als 20.000 Arbeiter und 700 Architekten waren in den Bau des Parlamentsgebäudes involviert. Eine unfassbare Million Kubikmeter Marmor, 700.000 Tonnen Stahl sowie 900.000 Kubikmeter Holz wurden insgesamt verarbeitet.
Laut Guinnessbuch der Rekorde ist der Parlamentspalast in Rumänien mit 4,1 Millionen Tonnen das schwerste Gebäude der Welt. Auch die sonstigen Maße beeindrucken: Das Parlament ist 270 Meter lang, 245 Meter breit sowie 45 Meter hoch. Damit ist es das größte Gebäude Europas und das weltweit zweitgrößte Parlament. Enormere Ausmaße hat nur das amerikanische Pentagon. Auch das prunkvoll gestaltete Innere des Gebäudes ist sehenswert.
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Bei einer Rumänien-Rundreise kommen Natur- und Kulturbegeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. Häufig ist die Hauptstadt Bukarest in der Walachei Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Bukarest wird auch "Paris des Ostens" genannt, da es mit einer imposanten Architektur und bedeutenden historischen Hinterlassenschaften aufwartet. Ein solches Schmuckstück aus dem 17. Jahrhundert ist die  Patriarchenkirche.
Damals gründete der Fürst der Walachei, Constantin Serban Basarab, die Kirche als Teil eines Klosters. Die Weihe fand im Jahre 1658 statt. Viele Jahre diente das Kloster als Sitz des Metropoliten von Bukarest. Es stand stets im Raum, die Kirche in eine große Kathedrale umzuwandeln. Allerdings erfolgten nur Restaurierungen. Im Jahre 1925 wurde der Kirche der Rang eines Patriarchats verliehen. Heute wird das Gotteshaus von unzähligen Besuchern aufgesucht. Besonders beeindruckend sind die fein und detailgetreu ausgearbeiteten Säulen, die versilberten Ikonen und die goldenen Ikonostasen.
2018 wurde nach mehrjähriger Bauzeit die neue prunkvolle Patriarchenkathedrale in der Innenstadt von Bukarest eingeweiht.
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Eine Rundreise durch die Walachei startet meist in Bukarest. Die rumänische Hauptstadt verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Das wohl meist besuchte Monument der Stadt ist der Triumphbogen aus dem Jahre 1935. Tatsächlich wurde das Bauwerk erstmals 1878 aus Holz errichtet. Der Anlass dafür war, dass Rumänien nach dem "Russisch-Türkischen Krieg" die Unabhängigkeit erlangte.
Erst 1935 erhielt der Triumphbogen sein heutiges Aussehen als 25 Meter hohes Granitdenkmal. Zahlreiche Reliefs und Skulpturen von namhaften Künstlern schmücken seither seine Fassaden. Im Inneren befindet sich eine Treppe, die zu einer Terrasse führt. Ein Zutritt wird aber nur zu besonderen Anlässen (am 1. Dezember zum Nationalfeiertag und am 9. Juni zum Veteranentag) gewährt. An den Triumphbogen grenzt der Herastrau-Park an, der Entspannung in der Großstadt bietet.
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Ganz in der Nähe der Stadt Sinaia befindet sich das ehemalige Königsschloss Peles. Das imposante Bauwerk erinnert an ein Märchenschloss und im Inneren können Sie im Museum beeindruckende Gemälde, Skulpturen und nostalgische Möbel bewundern. Auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen werden Ihnen viele Attraktionen begegnen. Im schönen Schloss Peles finden zahlreiche Ausstellungen statt, die Ihnen die Geschichte Rumäniens nahe bringen. Doch auch das Umland sollten Sie nicht außer Acht lassen. Nicht nur die Hauptstadt Bukarest ist schnell zu erreichen, auch eine Wanderung lohnt sich.
Das Schloss Peles stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird von sieben Terrassen umsäumt. Auch beherbergt es ein Theater und war einst die Sommer-Residenz von König Karol I. Genießen Sie einen Blick in den türkischen Salon, oder nehmen Sie an einer Führung teil, um die 160 Zimmer zu erkunden. Und nach vielen aufregenden Stunden können Sie einen Ausflug in die herrliche Natur unternehmen.
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Eine Rundreise durch Rumänien bietet eine Vielfalt an Natur- und Kulturerlebnissen. In Siebenbürgen ist das Sinaia Kloster ein beliebtes Ausflugsziel. Das Kloster liegt auf etwa 800 Meter Seehöhe inmitten der herrlichen Kulisse des Bucegi Gebirges. Es stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Damals war General Mihai Cantacuzino vom Kloster "Der heiligen Helena" auf der ägyptischen Halbinsel Sinai so fasziniert, dass er in seiner Heimat Siebenbürgen ein ähnliches Bauwerk errichten ließ. Daher kommt auch der Name des Klosters.
Im Kloster Sinaia beeindruckt vor allem der Glockenturm aus dem Jahre 1892. Im Inneren des Turms befindet sich die 1.700 kg schwere Glocke, die aus Bukarest gebracht wurde. Die sich im Kloster befindliche Kirche war das erste öffentliche Gebäude, das in Rumänien elektrisch beleuchtet wurde. Viele Touristen suchen das Sinaia Kloster auch auf, weil es ein historisch bedeutsames Museum aus dem 19. Jahrhundert beherbergt.
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Auf dem Felsen Dietrichstein, umgeben von tiefen Wäldern und der unberührten Natur, befindet sich das imposante Schloss Bran. Einst in der Obhut vom berühmt berüchtigten Grafen Dracula, zählt das Schloss heute zu den wohl beliebtesten Attraktionen in Rumänien. Ein Ausflug zur Burg lohnt sich. Das Schloss blickt auf eine lange Geschichte zurück und die Legende vom Grafen Dracula fasziniert Reisende auf der ganzen Welt. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie das Schloss Bran nicht auslassen und können auch zu langen Spaziergängen in die Umgebung starten.
Das Schloss, welches auch Törzburg genannt wird, liegt in Siebenbürgen. Zahlreiche Erzählungen ranken um den walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, der auch "Sohn des Teufels" genannt wurde. Die wohl Bekanntest ist die vom Autor Bram Stoker. Im Schloss Bran finden Sie ein Museum und auch an einer geführten Tour können Sie teilnehmen. Begeben Sie sich auf eine einzigartige Fantasiereise.
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Die in den rumänischen Karpaten in der Provinz Siebenbürgen gelegene Stadt Brasov, deutsch Kronstadt, ist bekannt für seine mittelalterliche Struktur und Architektur. Besonders imposant ist dabei die schwarze Kirche im gotischen Baustil im Stadtzentrum. Brasov ist die ideale Ausgangs- und Aufenthaltsstation auf Ihrer geplanten Rundreise durch Rumänien. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten beeindruckt die Stadt auch mit ihrer Nähe zu den imposanten Karpaten. So ergibt sich mit einer Reise nach Brasov eine ideale Kombination aus Städtetourismus und Naturerlebnis. Wem der Trubel der Altstadt zu viel wird, der kann sich bei einer entspannten Wanderung in den karpatischen Gebirgspfaden der Ruhe der Natur widmen.
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Auf einer Rundreise durch  Siebenbürgen in Rumänien gibt es viele beeindruckende Orte und Plätze zu entdecken. Einer dieser Orte ist Târgu Mures.
Târgu Mures, oder zu Deutsch Neumarkt am Mieresch ist die Hauptstadt des Kreises Mures im historischen Siebenbürgen in Rumänien. Die märchenhafte Stadt mit ihren beeindruckenden, mittelalterlichen Gebäuden liegt umschlossen von ursprünglichen Wäldern und Bergen am Ufer des Flusses Mures und bezaubert mit einem ganz besonderen Charme.
Die Geschichte von Neumarkt am Mieresch, die um 1300 in Siebenbürgen in Rumänien gegründet wurde, ist heute noch geprägt von dem ungarischen Einfluss auf die schöne Hauptstadt.
Die beliebteste Sehenswürdigkeit von Neumarkt am Mieresch ist der Kulturpalast der Stadt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der prunkvollen Fassade des mächtigen Gebäudes, die in einer reich verzierten ungarischen Jugendstilarchitektur erstrahlt, die ihresgleichen sucht, sondern speziell wegen der kulturellen Schätze im Inneren. So finden sich hier wundervolle Fresken, venezianische Spiegel und Reliefs, eine Bibliothek, ein Kunst- und ein historisches Museum und ein Konzertsaal.
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Rumänien begrüßt seine Besucher immer wieder mit großer Herzlichkeit und trumpft mit nahezu unberührten Landstrichen und Provinzen auf. Genießen Sie die rumänische Gastfreundschaft im Rahmen einer Rundreise durch Siebenbürgen und erleben Sie hautnah die kulturell bunte Vergangenheit der Städte und ihrer Architektur. Besuchen Sie im Rahmen Ihres Aufenthaltes die siebenbürgische Stadt Neumarkt am Mieresch, rumänisch Targu Mures, und tauchen Sie ein in die vielfältige Kultur und Historie der Stadt. Einen Höhepunkt der Stadtbesichtigung stellt die orthodoxe Kirche dar. Diese befindet sich nahe der mittelalterlichen Burg aus dem 15. Jahrhundert, beide Gebäude sind mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt. Die Geschichte der reformierten Kirche reicht in Rumänien bereits bis ins 14. Jahrhundert zurück. In Targu Mures findet sich darüber hinaus auch eine katholische Kirche in unmittelbarer Nähe zur orthodoxen Burgkirche.
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Der Stundturm oder auch Uhrturm der siebenbürgischen Stadt Sighisoara ist eines der bekanntesten touristischen Besuchsziele Rumäniens und wurde mittlerweile auch zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der Uhrturm von Sighisoara befindet sich an der Ostseite des Burgberges und wurde vor Angriffen durch massive Tore geschützt.
Die Stadt Sighisoara in der Provinz Siebenbürgen ist die ideale Ausgangsstation für eine Rundreise durch Rumänien und wurde bereits 1999 zum Weltkulturerbe erklärt. Literaturfans wurde Sighisoara vermutlich durch die Bücher des Bram Stoker und seines Graf Dracula bekannt. Dieser wird immer wieder mit der siebenbürgischen Stadt in Verbindung gebracht, soll er doch im 15. Jahrhundert hier für kurze Zeit residiert haben.
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Nahe der Südkarpaten, am Fluss Zibin in Rumänien, liegt Hermannstadt. Einst von deutschen Siedlern gegründet, wurde Hermannstadt oder Sibiu, wie der rumänische Name lautet, in 2007 neben Luxemburg zur Kulturhauptstadt in Europa ernannt. Die charmante Stadt in Siebenbürgen hat neben imposanten, wunderschönen Kirchen, wie die orthodoxe Kathedrale mit ihren beeindruckenden Zwiebeltürmen, Museen und Theatern eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, die Sie sich während Ihrer Rundreise durch Rumänien nicht entgehen lassen sollten - die Lügenbrücke von Hermannstadt.
Sie ist ein gusseisernes Schmuckstück und die erste gusseiserne Brücke in Rumänien. Das Tragwerk der Brücke ist mit wunderschönen Rosetten, eisernen Pflanzenornamenten und einer Bordüre verziert. Oben flankieren auf vier steinernen Sockeln schmiedeeiserne, alte Straßenlampen die Brücke. Um die Lügenbrücke ranken sich viele Legenden. So heißt es in einer Legende, dass, wenn auf der Brücke eine Lüge erzählt wird, die Brücke ächzende Geräusche von sich gibt - gerade so, als ob sie jeden Moment zusammenbricht. Kaum zu glauben? Probieren Sie es während Ihrer Rundreise einfach einmal aus.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, liegt mitten in der großen Walachei und wird das i-Tüpfelchen Ihrer Rundreise durch Rumänien sein. Die ungewöhnliche Stadt besticht mit historischen Attraktionen und hier können Sie noch den alten Sagen und Legenden lauschen. Besichtigen Sie den bekannten Triumphbogen, oder schlendern Sie über den Platz der Revolution. Werfen Sie einen Blick in das Nationalmuseum und wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte. Das rumänische Athenäum zählt wohl zu den schönsten Bauwerken der Hauptstadt. Hier finden viele Konzertabende statt.
Schlendern Sie durch die fantastische Altstadt. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich hier und neben imposanten Altbauten finden Sie auch moderne Hochhäuser. Das berühmte "Haus des Volkes" können Sie hautnah erleben. Es ist das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt und suchen Sie ein wenig Ruhe, dann sollte Sie Ihr Weg auch in den Herastrau Park führen. Das Naherholungsgebiet bietet einen japanischen Garten und auch erholsame Bootstouren.
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Kronstadt ist eine Stadt mit rund 280.000 Einwohnern in Siebenbürgen in Rumänien. Sie liegt im Bergland der Karpaten. Von Rittern des Deutschen Orden wurde die in der Landessprache Brasov genannte Großstadt im 13. Jahrhundert gegründet. Kronstadt ist bekannt, weil Bran mit Draculas Schloss in der Nähe liegt. Für einen Besuch dieses Schlosses und der charmanten Stadt Brasov sollten Sie auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt genug Zeit einplanen.
In Kronstadt gibt es einiges zu entdecken: Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schwarze Kirche, eine gotische Hallenkirche, die 1477 gebaut wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Rathausplatz mit dem Alten Rathaus, das 1420 gebaut wurde. Dazu gibt es unzählige gotische und barocke Fassaden und Türme in der Altstadt zu bewundern. Rund um die Altstadt sind die Reste der Stadtmauer, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, zu sehen.
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Schloss Bran (Törzburg) war ursprünglich als Verteidigungsfestung gedacht und ist heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Rumänien. Hoch oben thront das Schloss über der Schlucht und verbindet Siebenbürgen mit der Walachei. Im Inneren befindet sich ein Museum, welches sich über 4 Stockwerke verteilt. Sammlungen historischer Waffen, Rüstungen sowie persönliche Dinge der Familie Habsburg werden hier ausgestellt. Darunter befinden sich die Krone, ein Zepter und ein silberner Dolch. Ein kleines Dorfmuseum, welches ebenfalls auf dem Gelände liegt, zeigt die Traditionen und die Lebensweise der transsylvanischen Dorfbewohner und Bauern. Einer Legende nach soll es sich bei Schloss Bran um das Dracula-Schloss handeln. Ein Besuch sollte bei einer Rundreise durch Rumänien auf jeden Fall mit auf der Tagesordnung stehen. In regelmäßigen Abständen wird auf dem Schloss ein Folklore-Markt veranstaltet. Dort wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt und man kann landestypische Gerichte aus Rumänien probieren.
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Das Dorf Kimpolung befindet sich im Landkreis Suceava im Nordosten von Rumänien. Auf einer Rundreise zu den Sehenswürdigkeiten des Landes sollten Besichtigungen der Moldauklöster in der südlichen Bukawina nicht fehlen. Die Innen- und Außenwände sowie die Schutzmauern dieser einzigartigen Klöster sind über und über mit farbenfrohen Fresken bedeckt. Einige dieser außergewöhnlichen Gotteshäuser zählen seit dem Jahr 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Bemalungen dienten dazu dem Volk, welches weder schreiben noch lesen konnte, die Inhalte der Heiligen Schrift näherzubringen. Und so wurden in den Zeichnungen Gleichnisse und Szenen aus der Bibel dargestellt. Dadurch wurden auch Menschen auf das Christentum aufmerksam, die vorher keine Kirchen betreten hatten. Die Fresken gelten als Meisterwerke der byzantinischen Kunst und wurden von unbekannten Künstlern geschaffen. Ein Großteil der Bemalungen ist bis heute gut erhalten, nur wenige Teile wurden durch die Witterung zerstört.
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Mitten in der rumänischen Region Siebenbürgen liegt die Stadt Neumarkt am Mieresch - oder Targu Mures, wie sie auf Landessprache heißt. Diesen Namen trägt die Stadt auch aufgrund der Lage, denn sie ist direkt am Fluss Mures zu finden. Die gesamte Landschaft ist geprägt von Gewässern, Bergen und Wäldern, die sofort Erinnerungen an Bram Stokers Dracula-Romane wecken.
Targu Mures zeichnet sich durch eine Vielzahl alter Gebäude und historischer Sehenswürdigkeiten aus und sollte daher auf Ihrer Rundreise durch Rumänien unbedingt als Zwischenstopp in Erwägung gezogen werden. Die frühesten Spuren der städtischen Besiedlung lassen sich noch aus dem Zeitalter des Neolithikum, der Bronze- und Eisenzeit, finden. Besonders sehenswert ist die mittelalterliche Burg inklusive der Reformierten Burgkirche, die noch aus dem 15. Jahrhundert stammt. Historisch bedingt lassen sich zudem noch viele mehrsprachige Ortsschilder finden, mit Bezeichnung in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache - ein kleines Highlight für alle Geschichtsfreunde und Touristen.
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Ein Abstecher zum etwa 60 km nördlich von Sibiu (Hermannstadt) liegenden 30.000-Einwohner-Städtchen Sighisoara ist bei einer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt zu empfehlen. Der deutsche Name des im 12. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründeten Orts lautet "Schäßburg" und deutet auf den Ursprung der Stadt als Wehrsiedlung hin. Dieser historische Aspekt ist im "Oberstadt" oder auch "Burg" genannten ältesten Stadtviertel immer noch nachzuspüren. Ein Dutzend Türme und viele Burgmauern haben nämlich die bewegten Zeitläufte bis heute überstanden und geben Zeugnis von Schäßburgs Geschichte. Dabei ist das ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Burgviertel nicht etwa museal, sondern voller Leben in den verwinkelten Gassen mit seinen zahlreichen charmanten Häusern. Eine Sonderheit dieser Häuser sind deren unterschiedliche Fassadenbemalung, der das "Rothenburg ob der Tauber von Rumänien", wie Sighisoara gelegentlich auch genannt wird, seine außergewöhnliche Buntheit verdankt.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im offiziell dreisprachigen  (Rumänisch, Ungarisch, Deutsch) Schäßburg zählt der als Stadtwahrzeichen geltende, vierzig Meter hohe Piata Muzeuluij (Stundturm) aus dem Mittelalter. Der Turm beherbergt ein Museum. Und natürlich darf  hier im Herzen von Transsylvanien auch kein Hinweis auf den wohl berühmtesten einst im "Land jenseits des Waldes" (von Ungarn aus gesehen) heimischen Mann fehlen: Dracula. Angeblich soll der Gruselfürst Vlad III. um 1430 in einem Haus der Oberstadt geboren worden sein.
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Mitten im schönen Siebenbürgen liegt die Gemeinde Biertan mit ihrer spätgotischen Kirchenburg. Das Bauwerk wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und besticht mit seinem Pyramidendach und den sechs Türmen. Möchten Sie auf Ihrer Rundreise durch Rumänien möglichst viel von der Geschichte des Landes kennenlernen, sollte Sie ihr Weg ins idyllisch Biertan führen. Die Ortschaft wird auch Birthälm genannt und befindet sich im Seitental der Târnava Mare. Vergessen Sie Ihre Wanderstiefel nicht, denn die Umgebung lädt zu langen Spaziergängen ein. Romantische Sonnenblumenfelder und zauberhafte Weingärten machen aus Ihrer Rundreise ein Erlebnis.
Die kleine Ortschaft Biertan hat Reisenden viel zu bieten. Nicht nur fantastische Blicke über den Ort vom Wehrturm aus können Sie hier genießen, auch ein Besuch im hiesigen Museum lohnt sich. Hier können Sie Utensilien aus den Weinbaugebieten bewundern und in die Vergangenheit eintauchen. Besichtigen Sie auch das bekannte "Ehegefängnis", in dem zerstrittene Eheleute zwei Wochen lang eingesperrt wurden.
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Die Stadt Karlsburg, auch Weißenburg oder Alba Iulia genannt, befindet sich mitten am Hochplateau von Siebenbürgen. Karlsburg gehört zu den ältesten Siedlungen von Rumänien. Sie war Hauptstadt vieler Reiche, unter anderem wurde sie von Ungarn, Römern und Slawen beherrscht. Innerhalb der sternenförmig angelegten Festung kann man auf einer Rundreise interessante Bauwerke in der Altstadt von Karlsburg besichtigen. Direkt hinter dem Stadttor Nummer 4 liegt die prächtige orthodoxe Kathedrale der Stadt. Direkt auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die römisch-katholische Kathedrale St. Michael. Hier liegt die Grabstätte von János Hunyadi, der in den Jahren 1446 bis 1452 König von Ungarn war. Der Kirchenbau wurde im 11. Jahrhundert errichtet und zählt zur ältesten Kirche von Rumänien. Ein Reiterdenkmal erinnert an den einstigen Regenten Mihai Viteazul, welcher auch Michael der Tapfere genannt wurde. Seine prächtig verzierte Fürstenresidenz wurde später von den Türken teilweise zerstört und wirkt daher heutzutage eher schmucklos.
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Hermannstadt, rumänisch Sibiu, ist ein beliebtes Reiseziel in Rumänien. Es ist eines der größten Städte des Landes und eine kulturell bedeutsame Stadt. Hermannstadt ist das Zentrum von Siebenbürgen und liegt am Fluss Zibin, am Fuß der Karpaten. Hermannstadt mit seiner bewegten Geschichte, sollten Sie sich auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt ansehen. Schon 1147 ließen sich die ersten deutschen Siedler im heutigen Hermannstadt nieder. Rund 550 Jahre später wurde ganz Siebenbürgen an Österreich angegliedert, bevor es 1867 Teil des Königreichs Ungarn wurde. Seit Ende des Ersten Weltkrieges gehört es zu Rumänien.
Sibiu oder Hermannstadt wartet mit charmanten Sehenswürdigkeiten. Der Hauptplatz der Stadt, Großer Ring genannt, ist eines der größten Plätze in Rumänien und von zahlreichen historischen Gebäuden, wie dem Brukenthal-Palast, dem Blauen Stadthaus und der katholischen Stadtpfarrkirche, umgeben. Bekannt ist auch der Ratsturm, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und eine wunderschöne Aussicht über die Stadt bietet.
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Auf einer Rundreise durch Rumänien darf ein Ausflug Richtung Südkarpaten nicht fehlen. Dieses Gebirge liegt zwischen Siebenbürgen im Norden und der Walachai im Süden und wird häufig auch als Transsilvanische Alpen bezeichnet. Inmitten dieser Gegend liegt die Kleinstadt Sinaia.
Obwohl Sinaia nur um gute 10.000 Einwohner hat, kann die Stadt einiges anbieten: Vor allem die eindrucksvolle bergige Landschaft macht sie zu einem idealen Ausflugsziel für Wanderer und Naturfreunde. In den Wintermonaten besuchen Wintersportler die Gegend um Sinaia gerne, auch weil sich in der Nähe das Skigebiet Bucegi-Gebirge befindet. Wer auf den kulturellen und historischen Spuren dieser Stadt wandeln möchte, wird sich an einem Besuch des Schlosses Peles und des Klosters Sinaia erfreuen. Dieses Kloster bildet den Ursprung der Stadt und trägt seinen Namen nach dem religiösen Berg Sinai. Wenn Sie sich auf eine Reise durch Rumänien begeben, sollten Sie Sinaia daher nicht außer Acht lassen.
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Piatra Neamt oder  Kreuzburg an der Bistritz, ist die Hauptstadt des Kreises Neamt in Siebenbürgen - im geheimnisvollen Transsylvanien.
Die einzigartige, spektakuläre Stadt liegt im Flusstal der Bistrita, umgeben von majestätischen Bergen, die die Stadt fast wie eine Insel in der Bergwelt erscheinen lassen.
Piatra Neamt ist eine der ältesten Städte in der Moldauer Region. Genauso alt und vielfältig sind Kultur und Geschichte dieser hinreißenden Stadt. Darüber hinaus verfügt Kreuzburg an der Bistritz über einen unvergleichlichen Charme und einer geradezu magischen Ausstrahlung, die Sie sich während einer Rundreise durch Rumänien nicht entgehen lassen sollten.
Wunderschöne historische Gebäude, wie das Casa Domneasca, das "Herrenhaus" mit seinem wunderschönen Glockenturm in der Altstadt von Piatra Neamt, die herrlichen Klöster, Burg Neamt, Museen, Wintersportangebote, die Wanderwege durch die ursprüngliche Natur, all das macht Piatra Neamt zu einer der schönsten und malerischsten Städte in Rumänien. Nicht umsonst heißt es: "Wer die Stadt einmal von einem der herrlichen Aussichtspunkte aus bei Nacht gesehen hat, ist ihr sofort verfallen."
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
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Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.

Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.

Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.

Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara.

Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.

Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.

Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.

Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.

Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.

Beste Reisezeit:
Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
 
Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/rumaeniensicherheit/210822

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Leu = 100 Bani

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.

Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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