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Usbekistan/Kirgisistan Rundreise

Seidenstraße im Wandel der Zeit

Tournummer 120598
Inklusive Flug
Keine Anzahlung
Studiosus Reisen
  • 15-tägige Busrundreise durch Usbekistan und Kirgisistan
  • Zentralasien kompakt im spannenden Wechsel von Kultur und Landschaften
  • Auf spektakulären Passstraßen durch Kirgisistan
ab 3.295 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Nur harte Kerle wagten sich einst auf die Seidenstraße. Heute fühlt sich das Abenteuer Usbekistan und Kirgisistan streichelzart wie ein frisch gewebtes Seidentuch an. Sie folgen den Spuren der alten Karawanenrouten, doch statt Kamelen nehmen Sie den Bus, den Zug oder auch mal den Jeep. In prachtvollen Heiligtümern schwelgen Sie in der Vergangenheit, am See Issyk-Kul genießen Sie Urlaubsidylle zwischen Almwiesen und Viertausendern, in Oasenstädten verschmelzen Sie mit dem orientalischen Alltag von heute. Bummeln Sie über Basare, plaudern Sie mit einem Keramikmeister und erleben Sie auf der Seidenstraße von heute, wie der Spagat zwischen uralter Tradition, Sozialismus und Moderne gelingt.
1. Tag: Auf nach Usbekistan!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Nachmittags Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Nach einer Umsteigezeit von ca. drei Stunden Weiterflug nach Samarkand (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.).
2. Tag: Orient pur in Samarkand
Landung nach Ortszeit frühmorgens, Ihr Studiosus-Reiseleiter begleitet Sie ins Hotel, wo Sie frühstücken und sich entspannen können. Dann heißt es: Vorhang auf für das orientalische Märchen! Am Registanplatz (UNESCO-Welterbe) begrüßen uns prachtvolle Heiligtümer, beim Mittagessen hoch über den Dächern 1001 schöne Blicke. Dabei schenkt Ihnen Ihr Reiseleiter ein kleines Stück Stoff, um das er eine abenteuerliche Legende spinnt. Wir ziehen weiter in die Bibi-Khanum-Moschee, probieren Nüsse, Rosinen & Co. im Basar und beenden den Tag im Gur-Emir-Mausoleum, der letzten Ruhestätte des Eroberers Timur. Zwei Übernachtungen in Samarkand.
3. Tag: Samarkand gestern und heute
In den Ausgrabungsfeldern von Afrosiab erahnen wir Samarkands einstige Blütezeit. Im benachbarten Museum erzählen uns farbenprächtige Wandmalereien vom früheren Leben am Hofe, außerdem Fundstücke wie Schmuck, Figuren und Werkzeuge von der untergegangenen Welt der Sogder, einem der wichtigsten Völker der Seidenstraße. Danach an der Gräberstraße Schah-e Sinda: mehr als ein Dutzend Mausoleen aus dem Mittelalter und viele einheimische Pilger. Den Nachmittag haben Sie für sich. Zum Abendessen treffen wir uns in einem familiengeführten Restaurant.
4. Tag: Die Seidenstraße lebt
Mit sphärischen Klängen im Ohr fahren wir in die Wüste und halten an der Karawanserei Rabat-e Malek. Den regen Handel von heute signalisiert uns dagegen der hochmoderne Frachtflughafen mitten in der Wüste. Ganz im Sinne von Usbekistans neuem Regierungschef, wie Ihr Reiseleiter auf dem Weg nach Buchara betont. 290 km. Abends haben wir Romantisches vor: ein traditionelles Schaschlikessen mit Blick auf den spiegelglatten Teich am Labi-Hauz-Komplex und Kalligrafieversuche in den Altstadtgassen an einem besonders stimmungsvollen Ort. Ihr Reiseleiter versorgt Sie mit Papier und Stiften. Zwei Übernachtungen in Buchara.
5. Tag: Buchara – Zauber der Altstadt
Buchara galt als reichste Stadt der Seidenstraße (UNESCO-Welterbe). Auch im Jahr 2019 surrt und klackert es noch in den Handwerkergewölben. Wir widmen uns heute den schönen Dingen: Kalan-Moschee, Ark-Zitadelle und Samanidenmausoleum, Mittagessen unter Einheimischen in einer lauschigen Chaikhana, wie man hier zur Teestube sagt. Nachmittags handeln Sie, wie Sie wollen: Verwöhnprogramm im Hamam, danach ein Dinner in einem der Dachterrassen-Restaurants?
6. Tag: Tour de luxe rund um Buchara
Vormittags verzaubert uns die Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara mit Pfauen im Garten und Kunst aus aller Welt im Inneren des Palastes. Im riesigen Komplex von Tschor Bakr staunen wir danach über die Gräber, Minarette und Höfe von Mohammeds Nachkommen. Und nachmittags im Hochgeschwindigkeitszug nach Taschkent (Fahrzeit ca. 4 Std.) verwöhnt Sie Ihr Reiseleiter mit frischem Brot, Käse und Gemüse, und in Ihrem Becher dampft der Tee. Zwei Übernachtungen in Taschkent.
7. Tag: Taschkent – Liebe auf den zweiten Blick
Für manche ist sie die schönste Plattenbaustadt der Welt: Taschkent. Sie lernen die Altstadt kennen, seit der Unabhängigkeit von Russland wieder voll islamisch, die Koranschule Barak Khan und das Kaffali-Schaschi-Mausoleum. Am Denkmal des Poeten Alisher Navoij zitiert Ihr Reiseleiter voller Inbrunst Gedichte. In einem Künstlerzentrum dürfen Sie zwischen Miniaturmalern und Schnitzern Mäuschen spielen. Und als Highlight am Abend legt Ihnen das Panoramarestaurant im Fernsehturm die größte Stadt Zentralasiens zu Füßen.
8. Tag: Die Schätze des Ferganatals
Per Zug (Fahrzeit ca. 4 Std.) geht es in den Gemüsegarten des Landes, das Ferganatal. Fliesen, Stuck und Wasserspiele begeistern uns im Palast des Chudoyar Khan in Kokand, bevor unser Bus den Bewässerungskanälen bis nach Rischtan folgt. Hier offenbart uns Keramikmeister Rustam Usmanov die Kniffe für seine blau-goldenen Fayencen und lädt uns zum Tee in den Garten ein. Danach kündigen Maulbeerbäume den Exportschlager des Landes an: Seide. Wie der feine Stoff gewonnen wird, erfahren wir in einer Manufaktur. Busstrecke 110 km. Übernachtung in Fergana.
9. Tag: Spannung voraus - Kirgisistan
Haben wir die Grenzformalitäten geschafft, heißt es umsteigen in Minibusse. Anschließend folgt eine Stadtrundfahrt im nahen Osch. Wobei der buchstäbliche Höhepunkt der mitten in der Stadt jäh aufsteigende Suleiman-Berg (UNESCO-Welterbe) ist. Warum ihm Kirgisinnen jauchzend den Buckel herunterrutschen, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Probieren Sie es selbst einmal! Busstrecke 120 km. Bis zum Abendessen haben Sie Zeit für sich. In Ihrem Zimmer erwartet Sie dann eine kuschelige Überraschung, die Sie mit nach Hause nehmen dürfen.
10. Tag: Auf in die Berge!
Vormittags besuchen wir in Ösgön das Minarett, die Mausoleen und den authentischen Sonntagsmarkt, der von handgezimmerten Wiegen bis zum Sitzmöbel Tapchan alles anbietet. Auch Kumys, vergorene Stutenmilch, zum Probieren. Die Weiterfahrt über kurvige Straßen ist wildromantisch, die Pause könnte kein Starregisseur imposanter inszenieren: Filmmusik im Ohr, Toktogulsee und teils schneebedeckte Viertausender im Blick, Gipfelschnaps in der Hand. In aller Abgeschiedenheit erwartet uns am Seeufer unser einfaches Hotel. Für diesen Panoramablick verzichten wir gern auf den gewohnten Komfort. 340 km.
(F/A)
11. Tag: Hohe Pässe, wilde Schluchten
Umsteigen in Kleinbusse: Wir rollen durch die Schlucht des Flusses Chichkan in den gleichnamigen Nationalpark. Danach fahren wir hinauf auf den 3184 m hohen Ala-Bel-Pass und durchs Susamyr-Hochtal, das uns herrliche Aussichten schenkt: Hirten hoch zu Ross inmitten ihrer grasenden Schafe und Kühe, saftige Almwiesen, Filzjurten und dramatische Gebirgszüge am Horizont. Übernachtung in Tokmok. 415 km.
(F/A)
12. Tag: Auf zum Issyk-Kul
Wieder mit einem großen Bus geht's am Vormittag nach Tscholpon Ata zu den beeindruckenden, Tausende von Jahren alten Felszeichnungen. Danach besuchen wir einen Berkutschi, einen Adlerjäger. Er stellt uns sein gefiedertes Familienmitglied vor, das schon sein Vater ausgebildet und gepflegt hat. Am Nachmittag erreichen wir den Issyk-Kul-See, und Sie führen Programmregie. Zwei Übernachtungen in einem weitläufigen Urlaubsresort am See.
(F/A)
13. Tag: Glücksmomente am See
Heute haben Sie die Wahl: Urlaubsstimmung am See mit atemberaubenden Blicken auf Viertausender und ein erfrischendes Bad? Oder mit dem Reiseleiter den Hochgebirgssee vom Boot aus erleben und einen Abstecher in die Semenowskaja-Schlucht wagen (45 €)?
(F/A)
14. Tag: Nach Bischkek
Auf dem Weg nach Bischkek lassen wir die Reise mit besonderen Gesellen ausklingen: dem weithin sichtbaren Burana-Turm – einem alten Minarett – und den Balbals, einer Kriegerschar aus Stein, gleich daneben. Ihr Reiseleiter findet hier einen besonders schönen Platz für ein Abschiedspicknick. In Bischkek unternehmen wir eine Stadtrundfahrt, bevor wir dann zum letzten Mal gemeinsam zu Abend essen. 410 km.
(F/A/P)
15. Tag: Adieu, Orient!
Transfer zum Flughafen und vormittags Rückflug nach Istanbul (Flugdauer ca. 5,5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden Weiterflug. Ankunft gegen Abend.
(F)

Änderung des Reiseverlaufs und der Hotels vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der bezaubernden Stadt Samarkand gehört zweifelsohne die berühmte Bibi-Khanum-Moschee, auch Moschee Bibi Chanum oder Moschee Bibi Hanim genannt. Noch im 15. Jahrhundert zählte sie zu den prächtigsten und größten Moscheen der islamistischen Welt. Ab dem Ende des 16. Jahrhundert verfiel die Moschee allerdings. Erdbeben, Wetter und die Bewohner Samarkands machten sich an ihr zu schaffen.
Letzteres war besonders tragisch, denn auf der Suche nach Baumaterial plünderten die Bewohner die Ruine weshalb wichtige Einrichtungsgegenstände und ganze Marmorsäulen verschwanden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts fristete diese einst grandiose und einzigartige Moschee ihr Dasein als Ruine, dann erst begann man mit einer großangelegten Restaurierung dieses imposanten Bauwerks. So können schon heute wieder einige bedeutende Teile der Moschee in ihrem restaurierten Zustand besichtigt werden.
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In der historisch und kulturell bedeutenden Stadt Samarqand in Usbekistan befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, das Gur-Emir-Mausoleum. Dies ist die Grabstätte Timur Lenks und einiger weiterer bedeutender Persönlichkeiten (unter anderem auch Ulug Beg). Das Mausoleum wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Das imposante Gebäude zählt zu den herausragendsten Exemplaren der timuridischen Monumental-Architektur.

Unverkennbares Merkmal des Bauwerkes ist die hohe und melonenförmige Kuppel. Mit dem Ende der Herrschaft der Schaibaniden in der Gegend, verlor auch Samarqand seine Bedeutung und dementsprechend verfielen zahlreiche Gebäude. So geschah es auch mit dem Gur Emir Mausoleum, welches bis Mitte des 20. Jahrhunderts nur noch als Ruine existierte. In den 50er Jahren wurde die monumentale Attraktion schließlich renoviert. Somit kann man es heute wieder in seiner ganzen Pracht bestaunen.
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Im Herzen der usbekischen Stadt Samarkand befindet sich einer der prächtigsten Plätze ganz Mittelasiens, der Registan oder auch Registan-Platz. Sein Name bedeutet übersetzt so viel wie „sandiger Platz“. Der weit angelegte Platz wird von drei imposanten Bauwerken eingeschlossen, zur Linken von der Ulugbek-Medresse, zur Rechten von der Sher-Dor-Medresse und in der Mitte von der Tilya-Kori-Medresse mit dazu gehöriger Moschee.

Dieses atemberaubende und bezaubernde Ensemble herausragender Architektur bildet nicht nur das Herz des antiken Samarkands sondern ist auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Der Registan versprüht wie viele andere Plätze in Usbekistan auch den romantischen und faszinierenden Zauber aus „1000 und einer Nacht“.
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Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
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Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
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Die Stadt Buchara, im Süden Usbekistans, gehört zu den bedeutendsten Städten des Landes, vor allem wegen ihrer zahlreichen imposanten und historisch wichtigen Bauwerke. Zu diesen historisch bedeutenden Gebäuden gehört auch das Samaniden Mausoleum, welches das älteste erhaltene Zeugnis islamischer Architektur ist und das in ganz Zentralasien. Zudem ist es auch das einzige noch bestehende Baudenkmal der Samaniden Dynastie.

Wann die reich verzierte Grabstätte Ismail Samanis entstand ist bis heute nicht genau geklärt, sicher ist, dass Ismail das damalige Chorasan von 900 bis 907 regierte, deshalb ist es nur logisch den Bau seines Mausoleums auf das 10. Jahrhundert zu datieren. Ein Grund warum das Samaniden Mausoleum so hervorragenden erhalten ist, ist der das es eine sehr lange Zeit unter mehreren Schichten Sand verborgen lag und erst im 20. Jahrhundert komplett freigelegt wurde.
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Die sogenannte Seidenstraße ist ein Netz aus Karawanenstraßen welche Europa und Asien verbindet, die bekannteste Route führt vom Mittelmeer bis nach Ostasien. Einige Strecken der Seidenstraße verlaufen auch durch den zentralasiatischen Staat Usbekistan. Bis heute kann man hier auf den Pfaden der einstigen Händler, welche auf der Seidenstraße reisten, wandeln.

Die usbekischen Städte Buchara, Samarkand und Taschkent lagen alle direkt an oder unweit der Seidenstraße, was sie schon früh zu einflussreichen und wohlhabenden Handelsstädten machte. Somit darf ein Besuch der Städte Buchara, Samarkand und Taschkent während einer Rundreise durch das atemberaubende und überwältigende Usbekistan in keinem Fall fehlen.
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Die usbekische Stadt Buxoro (Buchara) besticht vor allem durch ihre zahlreichen historischen Bauwerke wie beispielsweise dem Mausoleum der Samaniden (dem ältesten Gebäude der Stadt) oder dem atemberaubend schönen Kalon-Minarett. Zu diesen bedeutenden und beeindruckenden Bauwerken gehört auch die imposante Zitadelle Ark.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christus befindet sich an der Stelle der heutigen Zitadelle Ark eine Festung. Mehrmalige Zerstörungen und Wiederaufbauten führten dazu, dass sich hier ein mittlerweile 20 Meter hoher Hügel gebildet hat auf dem nun die Zitadelle Ark thront.

Das Bauwerk wie wir es heute kennen, entstand im 18. Jahrhundert. Im Inneren der Zitadelle befindet sich zum einen der einstige Palast des Emirs und zum anderen auch eine Moschee. 1920 fiel der Ark einem Brand zum Opfer wobei sämtliche hölzerne Bauten vernichtet wurden, diese wurden allerdings nach historischen Plänen wieder errichtet.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Zu den meistbesuchten und historisch wichtigsten Städten in Usbekistan gehört zweifelsohne auch das märchenhafte Samarkand. Die Stadt im Osten des Landes befindet sich direkt an den westlichen Ausläufern des Alai Gebirges und somit rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Name Samarkand kommt aus dem Sogdischen und bedeutet so viel wie „steinerne Stadt“.

In Samarkand kann man bis heute den orientalischen Charme aus längst vergangenen Zeiten erleben, anders als in vielen anderen usbekischen Städten, in denen die Moderne die Überhand gewonnen hat. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Bibi-Khanum Moschee, der bekannte Registanplatz mit den umliegenden Medressen wie beispielsweise der malerischen Sher-Dor-Madrasa ebenso wie das Gur-Emir Mausoleum und das Schahi-Sinda-Ensemble.
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Zu den bedeutendsten Städten Usbekistans gehört die reizvolle Metropole Buchara, auch als Buxoro bekannt. Diese befindet sich im Südosten des Landes und zählt rund 240.000 Einwohner. Vor allem die Altstadt Buxoros ist bemerkenswert, wegen ihrer zahlreichen imposanten Bauwerke darunter viele Moscheen und Madaris („Ort des Lernens“, islamische Hochschulen), gehört sie seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist das Mausoleum der Samaniden, welches aus dem 10. Jahrhundert stammt. Weitere beeindruckende Bauwerke Buxoros sind das Kalon Minarett, die Zitadelle Ark und der Sommerpalast des letzten Emirs Bucharas, letzterer befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Auch die Basare, welche teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, sind in jedem einen Besuch wert.
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Im Nordosten Usbekistans befindet sich Taschkent, die Hauptstadt des Landes, welche mit einer Fläche von knapp 335 km² und mehr als 2 Millionen Einwohnern zugleich auch die größte Stadt Usbekistans ist. 1966 wurde die heutige Metropole von einem starken Erdbeben erschüttert, durch den Wiederaufbau bekam die Stadt ein modernes Gesicht und gilt heute als sehr grüne und wasserreiche Stadt mit zahlreichen Parks und Springbrunnen.

In der Altstadt Taschkents findet man aber dennoch den einstigen orientalischen Flair und zahlreiche historische Bauwerke wie beispielsweise die eindrucksvolle Kukeldash-Madrasa. Zu den modernen Wahrzeichen der Stadt gehört der imposante Fernsehturm. Einige weitere sehenswerte Bauwerke ist das pittoreske Timuriden-Museum und das herrliche Theatergebäude.
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Fergana, im Ferghanatal und im Osten des Landes gelegen ist eine Stadt, die Sie bei einer Usbekistan Rundreise in die Vergangenheit und die heutige Lebensart Usbekistans entführt.Hier finden Sie eine wundervolle und gelungene Mischung aus Tradition und modernster Lebensweise. Die Stadt, die im 18. Jahrhundert noch ein unscheinbares Dorf war, begeistert weniger durch Sehenswürdigkeiten, sondern durch die atemberaubend schöne Landschaft und ihren ganz besonderen Flair. Sie ist eher ein "riesiger Garten" als eine Stadt. Robinien, uralte Eichen und Platanen, Blumen und blühende Sträucher säumen fast jede Straße des malerischen Ortes und im Frühjahr, wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, ist sie ein fast magischer Anblick.Den besonderen Charme der Stadt macht die Kombination aus westlichen und traditionellen usbekischen Einflüssen aus. Neben orientalischen Basaren finden Sie moderne Restaurants und Bars, moderne Architektur neben alten historischen Gebäuden und Geschäfte für Kunsthandwerk neben modernen Einkaufsläden. Fergana, die schöne Stadt in Usbekistan, ist einfach eine Reise wert.
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Am Eingang zum Ferghanatal liegt die schöne Stadt Kokand an der Seidenstraße. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt von den Mongolen zerstört und im Jahr 1732 wieder errichtet. Erkunden Sie die herrliche Stadt auf eigene Faust und besichtigen Sie auch den Palast des Xudayar Khan mit seinen fantastischen Ornamenten. In Kokand werden Sie auf zahlreiche hervorragende Lokalitäten treffen. Im Fergana Green Club können Sie sich mit internationaler Küche verwöhnen lassen und das herrliche Ambiente genießen.Der Kriegsgefangenenfriedhof der Stadt ist ein Muss, wenn Sie auf Ihrer Usbekistan Rundreise die schöne Stadt besuchen. Der Friedhof wurde 1998 wiederhergestellt und dient heute als Mahnmal. Im hiesigen Museum der Stadt können Sie in die Geschichte eintauchen und Palastschätze aus der Khan-Dynastie bewundern. Bummeln Sie durch die "Mahala", dem alten Wohnviertel der Stadt und besichtigen Sie die Holzpfeiler mit ihren beeindruckenden Schnitzwerken. In der lebhaften Stadt gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.
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Die zweitgrößte Stadt des zentralasiatischen Landes befindet sich im Südwesten in unmittelbarer Nähe zur usbekischen Grenze und zählt ca. 300.000 Einwohner. Die geographische Lage der Stadt erklärt ihre Zusammensetzung, denn rund die Hälfte ihrer Einwohner sind Usbeken. Dank seiner äußerst fruchtbaren Erde dient die Region um Osch als wichtiger Wirtschaftsstandpunkt. Touristen können sich zudem über ein südländisches Flair freuen.Das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt ist der Sulajman Too, ein Heiligtum der Kirgisen. Der Felsmassiv, welcher mitten durch die Stadt verläuft, verzückt mit Mausoleum und einer Grotte. Dieser Ort hat eine wichtige religiöse Bedeutung und gilt als wahre Attraktion. Nicht umsonst ist er Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Ein Besuch auf dem Markt der Stadt ist zudem ein absolutes Highlight. Eine unvergleichlich schöne orientalische Atmosphäre und das Eintauchen in die kirgisische Kultur können bei einem Stadtbummel erkundet werden. Auch die lokalen Speisen sind empfehlenswert.
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Bei einer Kirgisistan Rundreise ist die Stadt Uzgen oder Ösgön ein beliebtes Reiseziel. Die schöne Stadt hat heutzutage etwa 50.000 Einwohner und eine Geschichte, die in das 1. und 2. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht. Chinesischen Berichten zu Folge war die Stadt ein Wegpunkt an der Seidenstraße. Schon zuvor soll der Ort als Truppenlager von Alexander dem Großen gedient haben. Die vorchristlichen Ausgrabungen und Artefakte sind in einem Museum zu besichtigen. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt Uzgen sind das frei stehende Minarett und die drei Karachaniden-Mausoleen aus dem 11. und dem 12. Jahrhundert, die nur etwa 150 Meter voneinander entfernt sind. Die Mausoleen sind mit zahlreichen Ornamenten verziert. Das Minarett hat eine Höhe von etwa 27,5 Meter und wurde bei einem Erdbeben im 16. Jahrhundert beschädigt. Trotzdem ist die Aussichtsplattform begehbar. Die Stadt ist etwa 670 km von der Hauptstadt Bischkek entfernt und sehr gut mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen erreichbar.
Tscholpon Ata ist ein beliebter Badeort am Nordufer des Yssykköl-Sees in Kirgisistan. Schon zu Sowjet-Zeiten war der Ort, der etwa 10.000 Einwohner hat, bei vielen Sommergästen sehr beliebt. Für den Empfang von Touristen befinden sich in der Stadt zahlreiche Hotels, Sanatorien und auch private Gästehäuser. Das relativ warme Seewasser und die feinen und flachen Strände locken jedes Jahr Gäste aus dem Inland, aus Kasachstan und Usbekistan an. Falls Tscholpon Ata auf ihrem Weg bei einer Kirgisistan Rundreise liegt, sollten Sie außerdem die archäologische Stätte, etwa 2 Kilometer außerhalb des Orts, mit etwa 2000 Felszeichnungen besuchen. Die vielen verschiedenen Zeichnungen zeigen verschiedene Tiere oder Jagdszenen und stammen aus dem 8. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. Auf dem Areal sind außerdem Steinkreise, Grabhügel, Mauerreste und Steinskulpturen zu sehen. Die Anreise aus der Hauptstadt Bischkek ist mit dem Mietwagen am einfachsten. Die Fahrt auf der A363 oder der A365 dauert etwa 4 Stunden.
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Wenn Sie Naturliebhaber sind und sich für einen Roadtrip in Zentralasien begeistern können, stellt eine Kirgisistan Rundreise ein ideales Reiseziel dar. Kirgisistan ist geprägt von vielen unberührten Landschaften wie Seen, Schluchten und Tälern und dem Tienschan-Gebirge, welches einen großen Teil des Landes einnimmt. Zu seinen Füßen liegt die moderne und bevölkerungsreiche Hauptstadt Bischkek. Im Winter kann es sehr kalt und im Sommer sehr heiß sein, daher bietet sich eine Kirgisistan Rundreise im Frühling und Herbst an. Auf dem Weg durch die kirgisische Hauptstadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Darunter etwa der Ala-Too-Platz im Herzen der Stadt, ein Ort, an dem sich Familien zum Flanieren versammeln und in dessen Zentrum sich die zum Jahrestag der Unabhängigkeit errichtete Statue von Manas befindet. Sehenswert ist auch das von Blumen umgebene Siegesdenkmal, das als beliebter Ort für Hochzeitsfotos gilt und an den Zweiten Weltkrieg erinnert. Der Oak Park lädt zum Flanieren und ausgedehnten Spaziergängen ein. In der Nähe des Ala-Too-Platzes befindet sich der Osch-Basar, ein riesiger Markt, auf dem Sie interessante Lebensmittel und typische Kleidung der Region finden. Von der Hauptstadt Bishkek aus können Sie weitere Sehenswürdigkeiten wie den Nationalpark Chichkan oder den Issykkul See, um den herum sich die traditionelle Kultur Kirgisistans mit ihrer Pferdezucht erhalten hat.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Usbekistan
Für viele ist Usbekistan auch das „Herz Zentralasiens“, denn es ist das kulturhistorische Kernstück Zentralasiens. Das Land ist sehr reich an Geschichte und Kultur, so zogen hier schon die einstigen Karawanen der Großen Seidenstraßen durch und auch Alexander der Große führte sein Heer auf dem Weg nach Indien durch Usbekistan. Eine besonders beliebte Region im Land ist das Städte-Dreieck Chiwa – Buchara – Samarkand. In diesen sogenannten „Märchenstädten“ gibt es unzählige eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten wie den Palast Tasch-Hauli, die Altstadt Itchan-Kala, die Zitadelle Buchara, den Kalyan Komplex, das Bibi-Khanum-Mausoleum und den Registanplatz mit seinen angrenzenden Medressen.
Die Hauptstadt Usbekistans ist Taschkent. Diese pulsierende Metropole ist das Herz des Landes und beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Attraktionen wie dem Timuriden-Museum, dem Denkmal des Eroberers Amir Timur und der christlichen Kirche. Doch trotz der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt auch sehr zukunftsorientiert und von vielen modernen und beeindruckenden Gebäuden durchzogen. Aber nicht nur Kultur- und Geschichtsinteressierte wird Usbekistan begeistern, auch für Wanderer, Aktivurlauber und Naturfreunde hat das Land einiges zu bieten. So führen zahlreiche Reisen nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten sonder auch in die atemberaubende Natur des Landes. Beispielsweise in das Nurata-Gebirge. Somit zeigt sich „das Herz Zentralasiens“ unglaublich vielfältig und begeistert viele Reisende, egal was sie im Urlaub suchen.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit sehr hohen Temperaturen im Süden und sehr niedrigen Temperaturen im Norden. 

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/usbekistansicherheit/206790

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Som = 100 Tiyin


Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten (nonstop)


Ortszeit:
MEZ +4h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3h 


Gut zu wissen:
Der Großteil der Bevölkerung in Usbekistan sind Muslime. Kurze Hosen sollten nach Möglichkeit gar nicht getragen werden.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.


Bilder:
Kirgisistan
Die Landschaften des zentralasiatischen Binnenstaates Kirgisistan sind geprägt von den endlosen Weiten der Steppen und der imposanten Bergwelt des Tienshan, welche Höhen bis zu 7400 Meter erreichen.

Ähnlich wie in der Mongolei ist auch in Kirgisistan das Leben in Jurten weit verbreitet. Deren Bedeutsamkeit für das wird schon in der Nationalflagge deutlich, auf welcher Teile einer Jurte abgebildet sind. Eine ebenso zentrale Rolle der kirgisischen Kultur spielt die Pferdezucht.

Die Hauptstadt des Landes ist Bischkek welche sich im äußersten Norden befindet. Der Hauptplatz ist der Ala-Too. Hinter der modernen Stadt erhebt sich das Kirgisische Gebirge, welches der Stadt ein atemberaubendes Panorama verleiht.

Bei Abenteurern und Aktivurlaubern ist Kirgisistan besonders beliebt, da es sich hier herrlich wandern lässt. Auch Trekkingtouren werden oft angeboten. Ein besonderes Erlebnis dabei ist es einige Nächte in einer Jurte zu verbringen. So kann man eine ganz besondere und intensive Nähe zur Natur aber auch zur Kultur und Lebensweise des Landes zu erleben.

Bei einer Reise in das aufregende Kirgisistan sollte man unbedingt auch etwas über die Geschichte lernen, welche von einem oft entbehrungsreichen Leben und zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt ist.

Heute allerdings ist es weitestgehend sicher Kirgisistan zu bereisen. Iin jedem Fall aber ist es ein Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis.

Beste Reisezeit:
Rundreisen sollte man für die Monate im Frühling und Herbst planen. Winterurlauber kommen in der Zeit von Dezember bis April auf ihre Kosten.
 
Klima:
Es herrscht ein trockenes Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Die Temperaturen im Tagesverlauf können erheblich schwanken.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kirgisistansicherheit/206738

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Som = 100 Tyin
 
Flugdauer:
ca. 8 Stunden und 30 Minuten (mit Zwischenstopp)
 
Ortszeit:
MEZ +4h

Gut zu wissen:
Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird zu besonderer Umsicht aufgefordert. Von Reisen in einige Regionen, besonders in den Süden des Landes, wird abgeraten, da es häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und Usbeken kommt.


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