China/Pakistan Rundreise

Seidenstrasse - Tibet überland

Tournummer 96418
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Ikarus Tours bei www.rundreisen.de
  • 23-tägige Busrundreise durch China & Pakistan
  • Fahrt auf der höchsten Eisenbahnstrecke der Welt
  • Zahlreiche Klöster und Tempel warten auf ihre Entdeckung
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Dies ist eine Traum-Tour für diejenigen, die sich eine Kombination aus den Höhepunkten der Antiken Seidenstraße mit Tibet wünschen. Dafür benötigen wir verhältnismäßig viel Zeit. Doch welch ein fantastischer Routenverlauf ergibt sich dabei. Um unterwegs möglichst viel zu entdecken, und um ja nichts auszulassen, reisen wir möglichst viel überland, auch um die wunderschöne landschaftliche Szenerie intensiv auf uns einwirken zu lassen. Die Fahr-Distanzen sind respektabel. Bis Kashgar sind es, auf recht bewegter Oberfläche, jedoch meist ordentliche Straßen, etwa 1.300 Bus-km. Von Turfan nach Dunhuang 682 Bahn-km. Von Dunhuang nach Lhasa und dann weiter nach Zedang sind es weitere knapp 2.500 Bus/Bahn-km.

Es gibt Gründe für eine solche Kombinationstour. Zum Beispiel der Rhythmus des Überlandfahrens, in den man sich schnell eingestimmt hat, Höhepunkt folgt auf Höhepunkt. Dann das Komfort-Niveau, das durchweg einfach, aber ordentlich ist. Wir müssen mit dem zufrieden sein, was wir vorfinden. Dazu der Studienreise-Charakter, der sowohl für die Seidenstraße als auch für Tibet zutrifft, die gleichgewichtige Mixtur aus Kulturhistorie, Ethnographie, Religions- und Geomorphologie.

Ein ehrgeiziges Programm, überland nach Tibet zu gelangen, nicht von China oder von Nepal her, sondern auf dem langen Weg der Antiken Seidenstraße. Unvergesslich dabei die Strecke auf dem Karakorum-Highway nach China und über das tibetische Hochplateau nach Tibet, auf der historischen "Entdecker-Route". Eine absolute Traum-Tour für Interessierte!

1. Tag: SA Hinflug - Islamabad-Rawalpindi
Mittags Abflug von Frankfurt, Linienflug via Doha nach Islamabad-Rawalpindi.
2. Tag: SO Taxila - Besham
Ankunft frühmorgens. Rest der Nacht im *** MARGALLA-Hotel. Vormittags Busfahrt nach Taxila (35 km), archäologischer Hauptort der Gand­hara-Kultur, Übern. in einem einfachen *** Hotel in Besham.
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3. Tag: MO Karakorum Highway
Tagsüber im Bus, das Tal des Indus entlang, auf dem Karakorum-Highway, abends Ankunft in Chilas (knapp 400 km). Einfaches ** Hotel.
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4. Tag: DI Gilgit - Hunza
Fahrt am 8.126m hohen Nanga Parbat vorbei ins Hunzatal nach Karimabad (ca. 240 km). Einfaches ** Hotel. Nachmittags ein Rundgang im Fort Altit und evtl. im Schloss von Baltit.
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5. Tag: MI Hunza
Aufenthaltstag im Hunza-Tal mit einem Ausflug in das nahegelegene Nagar-Tal.
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6. Tag: DO Taxkurgan
In ca. sechs Fahrstunden auf die Passhöhe des Khunjerab von etwa 4.800m. Hier der Grenzübergang nach China, Fahrt nach Taxkurgan (ca. 3 Std.), einfaches *** Hotel.
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7. Tag: FR Kashgar
Busfahrt über das Pamir-Plateau nach Kashgar (296 km), am malerischen Kala Kule-See vorbei. **** Bangchen International Hotel (2 Näch­te).
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8. Tag: SA Kashgar
Heute erfolgen Besichtigungen in Kashgar: z.B. das Hoja-Mausoleum und die Idkab-Moschee. Außerdem Besuch einer uigurischen Familie.
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9. Tag: SO Kashgar - Urumqi
Der Sonntagsmarkt von Kashgar ist das wichtigste Wochenereignis der Provinz Xinjiang. Vormittags ein Bummel über diesen bunten und quirligen Markt. Danach fahren wir zum interessanten Viehmarkt von Kashgar. Spätabends Linienflug in die Provinzhauptstadt nach Urumqi. Ankunft kurz vor Mitternacht. Übern. im **** GRAND HOTEL.
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10. Tag: MO Turfan
Vormittags Busfahrt oder Bahnfahrt nach Turfan, **** HUO ZHOU Hotel. Heute und morgen stehen auf dem Besichtigungsprogramm: Die Ruinen von Jiaohe, die Flammenden Berge (riesige rote Sandsteinfelsen), das Kiziltagh-Tal, die Tausend-Buddha-Höhlen von Bezeklik, Gaochang (Lehmziegel-Ruinen) und die Astana-Gräber (mit Fundgegenständen aus der Jin-Dynastie).
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11. Tag: DI Turfan
Heute weitere Besichtigungen, wie für den Vortag skizziert. Wir bleiben heute noch in Turfan.
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12. Tag: MI Turfan - Dunhuang
Vormittags Bahnfahrt mit dem Hochgeschwendigkeitszug nach Dunhuang.Gegen Mittag Ankunft in Dunhuang. Übern. im **** Tian Run International Hotel (2 Nächte).
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13. Tag: DO Dunhuang
Besichtigung der Mogao-Höhlen (27 km) mit den Tausend-Buddha-Grotten, kulturhistorischer Höhepunkt der Antiken Seidenstraße. Nachmittags Fahrt zu den Sanddünen und zum Mondsichel-See.
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14. Tag: FR Golmud
Die große Antike Seidenstraße verlassend, Fahrt nach Nord-Tibet, auf die Tsaidam-Ebene und das Qinghai-Plateau. Eine lange Fahretappe (knapp 600 km) bis Golmud, einfaches *** Hotel.
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15. Tag: SA Bahnfahrt nach Lhasa
Nach Mittenacht Abfahrt mit der Eisenbahn von Golmud, Anfangsstation der neuen Tibet-Qinghai-Eisenbahn, nach Lhasa. Wir fahren durch das Kunlun-, das Tanggula- und das Nianqing-Tanggula-Gebirge. Aus dem Zug Blick auf die großartigen Hochgebirgs-Szenerien. Zwischen Golmud und Lhasa befinden sich insges. 1.966 Brücken und Tunnel. Die heutige Fahrt dauert ca. 12 Stunden. Nachmittags Ankunft in Lhasa (1.110 km). Transfer zum *** DOHUD Hotel im Zentrum.
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16. Tag: SO Lhasa
Besichtigungsprogramm in Lhasa und Umgebung: Der Jokhang-Tempel und die Innere Pilgerstraße (Parkhor). Besuch des Klosters Drepung, dem 'Vatikan' des Lamaismus.
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17. Tag: MO Lhasa
Vormittags Besuch des Potala, des Winterpalastes der Dalai Lamas. Nachmittags das Kloster Sera.
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18. Tag: DI Lhasa - Gyantse
Fahrt zur Tsangpo-Brücke (Brahmaputra), von hier auf südlicher Route, am Yamdrok-See ('Türkis-See') vorbei und über den Karo-Pass (5.010m), nach Gyantse (265 km). Besuch des Klosters Palkor Choide und des Kumbum-Stupa. Übern. im *** Gyantse Hotel.
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19. Tag: MI Shigatse
Vormittags Busfahrt nach Shigatse (100 km). Unterwegs Abstecher zum Kloster Shalu. Nachmittags Besichtigung des Großklosters Tashi lhunpo, traditioneller Sitz des Panchen Lama. Übern. im *** Hotel.
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20. Tag: DO Shigatse - Zedang
Busfahrt von Shigatse nach Zedang. Wir besuchen das Kloster Samye, das älteste Kloster Tibets, das dem Gründer der Rotmützensekte Patmasambawa zugeschrieben wird. Übern. im *** Zedang Hotel.
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21. Tag: FR Zedang
Wir fahren das Tal des Yarlung entlang zur Burg Yumbu Lhakang (12 km), dem ältesten Königspalast in Tibet (2. Jhd. v. Chr.), nach seiner Zerstörung 1960 wieder aufgebaut. Am Nachm. Ausflug ins 'Tal der Könige' (30 km) zu den Grab-Tumuli der acht Ur-Könige Tibets, dabei das Grab des Songtsen Gampo, der Lhasa zur neuen Hauptstadt Tibets machte.
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22. Tag: SA Zedang - Chengdu
Vormittags Transfer zum Flughafen (ca. 100 km), Flug nach Chengdu, der Provinzhauptstadt Sichuans, inmitten des Roten Beckens und über 2.500 Jahre alt. Wir besuchen das Jinsha-Museum und das Haus des bekannten Dichters Du Fu. Heute Abend unser Abschiedsessen mit der scharfen Sichuan-Küche, dann Transfer zum Flughafen.
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23. Tag: SO Rückflug - Ankunft
Rückflug von Chengdu via Doha, ein Tagesflug, 'zeitschluckend' in westliche Richtung nach Frankfurt. Ankunft am selben Vormittag.

(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

4. Tag Nanga Parbat
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Für den tibetischen Buddhismus ist das Jokhang Kloster ein zentrales Heiligtum, zu dem jeder Gläubige mindestens einmal im Leben pilgern sollte. Diese Tatsache verdeutlicht die große Bedeutung des Klosters für Tibet.

Zwischen 1966 und 1976 wurde Jokhang von den Chinesen ausgeplündert, woran jedoch die Bevölkerung Lhasas nicht unbeteiligt blieb. Schließlich musste das Kloster als Hauptquartier der Roten Garden herhalten und wurde von diesen als Gästehaus und Filmtheater missbraucht.

Zusammen mit dem Potala Palast und dem Norbulingka Palast gehört das Jokang Kloster heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Klostergebäude sind ein musterhaftes Beispiel tibetischer Architektur und sind mit zahlreichen vergoldeten Statuen ausgeschmückt.
Das Kloster Drepung liegt zehn Kilometer westlich von Lhasa. Es gehörte zu den drei großen Staatsklöstern des früheren Tibet und war eines der bedeutendsten Klöster der sogenannten Gelug Schule, einer der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus. Drepung wurde im Jahre 1416 als Residenz für den Dalai Lama erbaut, erst später siedelte dieser in den Potala Palast über.

Vor 1959 war Drepung mit mehr als 10.000 Mönchen das größte Kloster in ganz Tibet, es besaß weitverzweigte Ländereien, unterteilt in 186 Landgüter. Von dieser Großartigkeit war nach der Kulturrevolution nichts mehr zu spüren, in den 1980er Jahre lebten dort noch zwanzig Mönche.
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Der Potala Palast, früherer Sitz des Dalai Lama, liegt in der tibetischen Hauptstadt Lhasa, hoch oben auf dem noch 130 Meter die Stadt überragenden Berg Maburi, dem 'Roten Berg'. Der imposante Palast erstreckt sich vom Fuße bis zum Gipfel des Berges. Er ist die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Lhasas, wenn nicht ganz Tibets. Bereits im Jahre 637 wurde mit dem Bau des Palastes begonnen.

Nach einem Brand im achten Jahrhundert, der eine massive Zerstörung zur Folge hatte, wurden immer wieder architektonische Veränderungen und Erweiterungen durchgeführt, zuletzt 1922, als der 13. Dalai Lama noch zwei weitere Stockwerke hinzufügen ließ. Die bedeutendste Wiederaufbau Arbeit leistete jedoch der fünfte Dalai Lama im 17. Jahrhundert. Der Potala Palast wird heute Winterpalast genannt, das ist aber erst so, seit der Sommerpalast Norbulingka gebaut war.

Während der chinesischen Kulturrevolution diente der Potala Palast als Unterkunft für die Besatzungsarmee, was ihm wohl die Erhaltung einbrachte, denn viele andere tibetische Kulturdenkmäler fielen der Revolution zum Opfer. Heute wird der Palast nicht mehr als Kloster genutzt, man hat ein Museum daraus gemacht. Dennoch blieb er eine der wichtigsten Pilgerstätten für tibetische Buddhisten. Zusammen mit dem Sommerpalast Norbulingka und dem Jokhang Tempel wurde der Potala Palast im Jahre 1994 zum UNESCO Welterbe erklärt.

Der riesige Palast erstreckt sich auf ungefähr 350 Meter mal 300 Meter, hat 13 Stockwerke und 999 Räumlichkeiten. Acht Dalai Lamas, beziehungsweise seine Reinkarnationen, haben hier ihre prunkvolle Grabstätte, allein für den fünften Dalai Lama wurden sagenhafte 3.700 Kilogramm Gold verarbeitet.

Der Potala Palast ist für den Besucher eine wahre, beinahe unerschöpfliche Schatzkammer. Unzählige Kostbarkeiten und kunstvoll verarbeitet Kulturgegenstände gibt es zu entdecken. An den Wänden hängen Gemälde aus Gold, Silber und Perlen. Annähernd tausend historische Tangkas zieren den Palast, das sind Rollbilder des tantrischen Buddhismus, die zur Meditation verwandt wurden, außerdem beherbergt der Palast wundervolle historische Schriften.
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Das drei Kilometer nördlich von Lhasa gelegene Sera Kloster ist das dritte der drei großen Staatsklöster des Gelug Ordens. Der Name bedeutet Wildrose oder Hagebutte.

Das Sera Kloster war ein Studienzentrum, zunächst für die Tantra Lehre, später für Philosophie. Bis 1959 gab es ungefähr 400 sogenannte lesende Mönche, die dort studierten. Insgesamt beherbergte das Sera Kloster jedoch bis zu 10.000 Mönche. Nach 1959 wurde das Kloster aufgelöst und als Kaserne benutzt.

Ein großer Teil der Gebäude wurde während der Kulturrevolution zerstört, jedoch in den 1980er Jahren durch die Chinesen renoviert. Der Klosterbetrieb wurde wieder aufgenommen, jedoch nicht die philosophische Fakultät.
Im Westen der Stadt Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets befindet sich der Sitz des Penchen Lama, nach dem Dalai Lama der zweithöchste Würdenträger im tibetischen Buddhismus, die rund 18 Hektar große Klosteranlage Trashilhünpo. 1447 wurde es vom 1. Dalai Lama Gendün Drub gegründet.Zudem gehört Trashilhünpo zu den wichtigsten Klosteruniversitäten der Gelug-Schule.
Während der chinesischen Kulturrevolution 1966 bis 1976 wurden zahlreiche Teile des Klosters beschädigt oder zerstört. Zudem inhaftierte und ermordete man Tausende von Mönchen, andere flohen ins Exil, erst in den 80er Jahren wurde die Religionsausübung wieder erlaubt und man begann das Kloster wieder aufzubauen. Seit 1961 gehört das auch als Tashi Lhunpo bezeichnete Kloster zu den Denkmälern der Volksrepublik China.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Islamabad
Rawalpindi
Taxila
Karimabad
Die Oasenstadt Kashgar war einst ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße und befindet sich am Rande des Tarimbeckens, nahe der Grenze zu Kirgisistan. Deshalb ist die Bevölkerung Kashgars auch vorwiegend islamisch geprägt.
Das Wahrzeichen der Stadt ist das beeindruckende Minarett. Ein allwöchentliches Highlight ist der Sonntagsmarkt, bei dem alles erdenklich Mögliche von Lebensmitteln über Haushaltsgegenstände bis hin zu Tieren angeboten wird.
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Die zentralasiatische Metropole Urumqi liegt im nordwestlichen Teil der Volksrepublik China. Die Megapolis ist Bestandteil von vielen Rundreisen durch Nordchina und ist umgeben von einer malerischen Naturkulisse aus den endlosen Weiten der Dsungarei-Wüstenregion und den schneebedeckten Gebirgszügen vom Bogodo Ola.

Der wohlklingende Name der Stadt bedeutet im Mongolischen »liebliche Weide«. Urumqi liegt dreitausend Kilometer vom Meer entfernt in einer Höhe von etwa neunhundert Metern. Am Fuße liegt die berühmte Turfan-Oase knapp 150 Meter unter Meeresniveau, die sich im Sommer in einen Glutofen verwandelt. Im Gegensatz dazu stehen die mit Eis und Schnee bedeckten Gipfel des Bogodo Ola in knapp viertausend Meter Höhe.

Urumqui ist eine pulsierende, geräuschvolle wie auch farbenfrohe Stadt.
An der nördlichen Route der Seidenstraße, im Westen der Volksrepublik China liegt die Oasenstadt Turpan. Heute ist sie Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von 13.650 km². Es leben etwa 255.000 Einwohner in der Stadt.

Turpan befindet sich am Nordrand der Turpan-Senke, deren tiefste Stelle bei 154,50 Metern unter null liegt, hier befindet sich der Aydingkol See, welcher damit nach dem Toten Meer der am zweittiefsten gelegene See der Erde ist.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Emin-Minarett, welches aus dem Jahr 1776 stammt und dessen Besonderheit darin besteht, dass es aus ungebranntem Lehm errichtet wurde. Mitte August findet jährlich das Highlight von Turpan statt, das sogenannte Weintraubenfest, der Anbau dieser Frucht hat in der Stadt eine sehr lange Tradition und wird deshalb einmal im Jahr gefeiert.
Auch im Westen Chinas verliefen Routen der Seidenstraße, eine wichtige Station auf dieser war die Oasenstadt Dunhuang in der Provinz Gansu. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihrer zahlreichen Attraktionen in der umliegenden Umgebung bekannt. So befinden sich nur 25 Kilometer weiter im Südosten die berühmten buddhistischen Mogao-Grotten, rund 1000 Höhlen wurden hier zwischen dem 4. Und dem 11. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen in Sandsteinfelsen geschlagen.
Nur 5 Kilometer südlich der Stadt befindet sich ein weiteres Highlight, die sogenannten widerhallenden Sanddünen der Mingsha Shan. Unmittelbar davor erstreckt sich der eindrucksvolle Mondsichelsee, der wie es der Name verspricht, die Form eines Halbmondes hat und zusammen mit den umliegenden Sanddünen für einen imposanten Anblick sorgt, bei dem man leicht vergessen kann, dass man sich noch in China befindet.
„Die größte Stadt der Welt“ so wird die in der chinesischen Provinz Qinghai gelegene Stadt Golmund häufig auch genannt, denn sie erstreckt sich auf einer Fläche von rund 118.960 km², was ungefähr der Größe Griechenlands entspricht. Allerdings leben hier nur etwa 270.000 Menschen.
Die geringe Bevölkerung resultiert wahrscheinlich aus der isolierten Lage Golmuds, denn die Stadt liegt im Süden des wüstenartigen Qaidam Becken, auf einer Höhe von 2.800 Metern und mindestens 700 Kilometer entfernt von der nächsten Großstadt. Allerdings befindet sich die Stadt an der Qinghai-Tibet-Bahnlinie, über welche man die Stadt bequem erreichen kann. Zudem gibt es auch einen Flughafen.
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Das Land Tibet ist ein autonomes Gebiet innerhalb der Volksrepublik China mit der Hauptstadt Lhasa. In der Übersetzung bedeutet das tibetische Wort 'Lhasa' auf deutsch 'Götterort'. Und Lhasa ist in der Tat ein göttlicher Ort, allein die Lage im Transhimalya Gebirge auf 3.600 Metern über dem Meeresspiegel ist außergewöhnlich. Die Stadt liegt im Tal des Flusses Kyi Chu, der südlich an ihrem Rande verläuft. Lhasa wurde rund um einen Tempel angesiedelt und hat durch den berühmten Potala Palast auch heute noch eine große religiöse Bedeutung für die Tibeter, hatte hier doch einst ihr spiritueller Führer, der Dalai Lama, seine Residenz.
Die kleine Stadt oder auch Großgemeinde Gyangze befindet sich im gleichnamigen Kreis im Tibet. Sie liegt an der sogenannten Freundschaftsautobahn, welche Katmandu in Nepal mit dem tibetischen Lhasa verbindet.
Die Hauptsehenswürdigkeit von Gyangze ist das Kloster Pelkhor Chöde, welche vor Jahrhunderten eine Bergfestung war und für sein Kumbum, dem größten Chörte Tibets bekannt ist. Das Gebäude verfügt über vier Stockwerke mit über einhundert Kapellen und mehr als zehntausend Wandbildern. Noch heute wohnen hier Mönche von insgesamt drei tibetischen Schulen des Buddhismus. Weiterhin liegt auf dem Festungsberg auf etwa halber Höhe ein altes Fort, welches zur Abwehr britischer Truppen diente.
Die zweitgrößte Stadt Tibets ist nach der Hauptstadt Lhasa die rund 90.000 Einwohner zählende Stadt Xigaze. Allerdings sind diese beiden auch die einzigen Städte in Tibet. Xigaze ist Hauptort des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 3.650 km².
Bekannt ist die Stadt vor allem auf Grund der Tatsachen, dass sich hier das bedeutende Kloster Trashilhünpo, der Sitz den Penchen Lama befindet. Der Penchen Lama ist nach dem Dalai Lama die zweithöchste Autoritätsperson im tibetischen Buddhismus.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die wiederaufgebaute Festung Shigatse Dzong auch als Samdrubtse bekannt. Diese wurde 1950 zerstört aber von 2005 bis 2007 mit Hilfe von Spendengeldern rekonstruiert.
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Shengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan in China. Diese hat sich unter anderem zu einem Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt hat. Gleichermaßen gehört sie aber zu den bekanntesten historischen Kulturstädten Chinas und liegt im westlichen Teil des Sichuan Beckens sowie in der Mitte der Chengdu-Ebene. In der Tang-Dynastie war die Stadt auch bekannt für ihren Brokat, aber ebenfalls für sein scharfes und dennoch preiswertes Essen. Die Spezialität der Stadt ist der Feuertopf.
In Chengdu gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche die Touristen alljährlich anziehen. Dazu gehört unter anderem das Wolong-Naturschutzgebiet, was nicht nur für Naturfreunde sehr interessant ist. Hier leben unter anderem Pandas und Takins, aber ebenso wird der Besucher mehr als zwanzig seltene Pflanzenarten vorfinden. Das Naturschutzgebiet zählt zu Chinas größtem und schönstem Gebiet Chinas und wurde daher im Jahr 1980 in das Programm UNESCO-Naturschutzgebiet Mensch und Biosphäre aufgenommen.
Natürlich hat Chengdu noch viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken wie beispielsweise der Tempel Wenshu Yuan. Er ist der größte buddhistische Tempel der Stadt sowie gleichzeitig am besten erhalten. Hier wird der Besucher zehn eiserne Figuren buddhistischer Gottheit vorfinden sowie etwa einhundert bronzene Figuren. Wer sich diesen Tempel mit seiner elfstöckigen Pagode im Innenhof ansieht, kann in den Parkanlagen, die sehr schön angelegt sind, spazieren und sich im Teehaus ausgiebig entspannen.
Eine besondere Attraktion von Chengdu ist ebenfalls die Strohhütte von Du Fu, welche am Huanhuaxi-Bach liegt. Heute zieht der traditionelle Garten mit seinen alten Bauten viele Besucher an, denn im Garten befindet sich ein Museum, in denen Kulturgegenstände und Bücher aus längst vergangenen Zeiten aufbewahrt werden.
Trotz zahlreicher, weiterer Sehenswürdigkeiten ist Chengdu auch eine sehr moderne Stadt geworden mit interessanten Restaurants und Kneipen sowie schönen Straßen und Gebäuden. Dennoch wechseln sich vielfache Grünanlagen sowie ein Landschaftsgebiet gekonnt mit der Moderne ab, so dass diese Stadt einen ganz besonderes Flair ausstrahlt.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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Pakistan
Das südasiatische Pakistan wird durch das Zusammentreffen der drei höchsten Gebirgszüge der Erde, nämlich dem Hindukusch, dem Karakorum und dem Himalaya, von Zentralasien abgegrenzt. Die ehemalige Hauptstadt Pakistans ist Karachi, sie ist bis heute auch die größte Stadt des Landes und beheimatet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, beispielsweise das Qualz-e-Azam’s Mazar, das Mausoleum des Gründers Pakistans. Aber auch die jetzige Hauptstadt Islamabad hat einiges sehr sehenswertes zu bieten, wie die Faisal-Moschee, sie ist die derzeitig größte geschlossene Moschee der Welt oder auch der Saudi-Pak Tower, die National Art Gallery und das Lok Virsa-Museum. Auch in Lohore gibt es was zu sehen, hier befindet sich das Fort von Lahore, welches den Status eines UNESCO-Weltkulturerbe genießt. Unbedingt besuchen sollte man auch die Ruinenstädte Moerjodaro und Taxila, diese zählen ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer mehr zu den Aktivurlaubern zählt und weniger mit Kultur anfangen kann, der ist in der faszinierenden Bergwelt Pakistans genau richtig. Hier im Norden und Osten des Landes befinden sich einige der höchsten Berge der Welt, sie bieten ein sprichwörtlich atemberaubendes Panorama und laden zum Wandern und erkunden ein. Pakistan ist also in jedem Fall einen Besuch wert, denn das Land überzeugt sowohl Kulturinteressierte als auch Naturfreunde. Der Tourismus im Land ist allerdings noch wenig entwickelt und deshalb eher für Abenteurer und Individualtouristen geeignet.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/pakistansicherheit/204974

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


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