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Rumänien Rundreise

Rumänien - Karpatengipfel und Moldauklöster

Tournummer 103193
Inklusive Flug
Aktivreise
Studiosus Reisen
  • 12-tägige Aktivreise durch Rumänien
  • Einzigartigen Rundgang durch Hermannstadt erleben
  • Erwandern Sie die stillen Landschaften mit Wiesen, Wäldern und sanften Hügeln
ab 1.695 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine Hauptstadt mit Pariser Flair, Siebenbürgens prachtvolle Altstädte, trutzige Kirchenburgen und bildgewaltige Moldauklöster – am südöstlichen Ende Europas gibt es viel zu entdecken! Außerdem stille Landschaften mit Wiesen, Wäldern und sanften Hügeln, die zum Wandern einladen. Deshalb müssen Sie auf unserer WanderStudienreise in der Heimat Draculas zwar nicht bissfest sein, aber trittsicher. Und zwischen Schritt und Tritt erwarten Sie besondere kleine Momente wie ein Picknick auf der Alm mit frischem Ziegenkäse oder ein Bauernessen mit deftiger Balkanküche, Wein, Schnaps und Gesang.
1. Tag: Willkommen in Bukarest!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Lufthansa von München oder Frankfurt oder mit Austrian von Wien nach Bukarest. Wann immer Sie ankommen, ein Vertreter von Studiosus erwartet Sie und begleitet Sie auf der Fahrt zu Ihrem zentral gelegenen Luxushotel. Beim gemeinsamen Abendessen in der Altstadt lernen Sie die Gruppe und Ihren Reiseleiter kennen.
2. Tag: Großstadtflair und ein Karpatenschloss
Auf Citytour in Bukarest: Ein Hauch von Paris weht uns am Triumphbogen entgegen, und Belle-Epoque-Villen versprühen dank neuer Farbe wieder den Charme alter Zeiten. Gigantomanie pur von außen wie von innen: das Haus des Volkes (Besichtigung von außen), heute Parlamentspalast, wo man für Exdiktator Ceausescu eine Million Kubikmeter Marmor und 3500 Tonnen Kristall verbaute. Dann nehmen wir Kurs auf die Berge. In der mondänen Karpatenperle Sinaia staunen wir nicht schlecht: Hier baute König Carol I. sein rumänisches Neuschwanstein. Maurisch, türkisch, italienisch – Zimmer für Zimmer ein origineller Stilmix. Abends in Kronstadt (Brasov), der alten Handelsstadt der Siebenbürger Sachsen, ist in einem Altstadtlokal der Tisch für uns gedeckt. 140 km. Drei Übernachtungen in Kronstadt.
3. Tag: In und um Kronstadt
Perfekt zum Einlaufen der Wanderstiefel: unsere Wanderung (2 Std., leicht, ?350 m ?350 m) durch Laub- und Nadelwälder zum Ferienort Schulerau (Poiana Brasov). Mit dem Bus geht es dann weiter zur Kirchenburg von Tartlau (Prejmer, UNESCO-Welterbe), wo ein mächtiger Mauerring mit Schießscharten, Pechnasen und Todesorgel eine filigrane Kirche beschützt. Mittags sind wir zurück in Kronstadt. Die mittelalterliche Stadtmauer, barocke Handelshäuser rund um den Marktplatz, die angeblich schmalste Gasse Europas und die Schwarze Kirche mit geheimnisvollen Orientteppichen und klangvoller Orgel – auf dem Stadtrundgang gibt es viel zu entdecken! Heute und morgen Abend entscheiden Sie, was auf den Tisch kommt. Ihr Reiseleiter hat natürlich Tipps parat. 70 km.
4. Tag: Auf Draculas Spuren
Unbedingt ein paar Knoblauchzehen einpacken - zwischen Siebenbürgen und der Walachei liegt am Rande der Karpaten das Reich von Graf Dracula. Hinter den Mauern der Törzburg (Bran) gehen wir auf Spurensuche nach dem berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte. Dann zuckeln wir im Kutschwagen mit einer Pferdestärke durchs Dorf Moeciu und am Fluss entlang, während wir uns aufs Mittagessen freuen: die fangfrischen Forellen brutzeln schon in der Pfanne. Zurück in Kronstadt besteigen wir (2 Std., leicht, ?350 m ?350 m) den Hausberg, die Zinne. Der Weg führt durch einen lichten Laubwald, und oben wartet eine Aussichtsplattform auf uns, von der wir einen schönen Blick auf Kronstadt haben. Busstrecke 70 km.
5. Tag: Karpatengipfel und Klosterfrauen
Von Siebenbürgen geht es heute in die Bukowina – mit dramatischen Ausblicken auf die Karpaten unterwegs. Im orthodoxen Kloster Agapia leben und arbeiten über 300 Nonnen. Wir schauen den geschickten Klosterfrauen in der Werkstatt beim Teppichweben und Ikonenmalen zu. Hingucker der anderen Art: die Malereien in der Klosterkirche und die weiß getünchten Dorfhäuser mit ihren bunten Blumengärten. 340 km. Zwei Übernachtungen in Gura Humorului.
6. Tag: Moldauklöster und Ziegenalm
Ein Platz voller Wunder: das Kloster Moldovita – außen und innen mit farbenfrohen Fresken, die Bibelszenen und Heiligenlegenden erzählen. Nach dem Kunstgenuss wandern wir (3 Std., mittel, ?300 m ?300 m) vom Kloster durch Wiesen und Wälder. Unterwegs ist der Picknicktisch auf einer Ziegenalm für hungrige Wanderer gedeckt. Der Käse aus dem hauseigenen Keller verleiht unserer Brotzeit die richtige Würze. Dazu serviert der Hirte Pflaumenschnaps als flüssige Stärkung. Noroc – prost! Vom Wanderziel weiter mit dem Bus zum prächtigsten aller Moldauklöster: Sucevita (UNESCO-Welterbe). Selige schweben auf Wolken, und Sünder purzeln von Himmelsleitern – außen und innen erzählen bunte Bildteppiche ausdrucksstark von Himmelsglück und Höllenqualen. 120 km.
7. Tag: Das magische Blau von Voronet
Am Fluss Humor entlang wandern wir (1,5 Std., mittel, ?100 m ?100 m) zum gleichnamigen Kloster. Warum es eine turmlose Schönheit ist, weiß Ihr Reiseleiter. Das Kloster Voronet erreichen wir wieder mit dem Bus. In der "Sixtinischen Kapelle des Ostens" mildert das leuchtende Lapislazuli-Blau der Fresken den apokalyptischen Schrecken des Jüngsten Gerichts. 145 km.
8. Tag: Wandern am See
Auf dem Weg zurück nach Siebenbürgen umrunden wir (1,5 Std., leicht, ?0 m ?0 m) den Roten See (Lacul Rosu). Zur Belohnung gibt’s eine Kostprobe vom besten Baumkuchen der Welt. In Neumarkt (Targu Mures), dem Zentrum der ungarischen Minderheit in Rumänien, nehmen wir nachmittags zwei Architekturperlen unter die Lupe: die orthodoxe Kathedrale und den Jugendstil-Kulturpalast mit Spiegelsaal. Abends in Schäßburg (Sighisoara) locken gemütliche Lokale für das individuelle Abendessen. Ihr Reiseleiter weiß, wo es am besten schmeckt. 300 km.
9. Tag: Der Vampir von Schäßburg
Eine Oberstadt wie eine Puppenstube, mit geduckten Häusern, Kirchtürmen und Kopfsteinpflastergassen. Inmitten von Schäßburgs (UNESCO-Welterbe) Idylle erblickte Fürst Vlad Tepes – besser bekannt als Graf Dracula – das Licht der Welt. In dessen Geburtshaus verrät Ihr Reiseleiter die Fakten hinter der Vampirgeschichte. Weinlaub schmückt Birthälms (Biertan) Häuser in Siebenbürger Barock. Mittendrin: die wehrhafte Kirchenburg (UNESCO-Welterbe) mit ihrem steinernen Sternenhimmel. Auf der Wanderung (2,5 Std., leicht, ?100 m ?100 m) durchs sanfte Hügelland nach Tobsdorf (Dupus) kreisen vielleicht die Schelladler über uns. Abends in Hermannstadt gibt es Siebenbürger Spezialitäten in einem traditionellen Restaurant. 100 km. Drei Übernachtungen in Hermannstadt (Sibiu).
10. Tag: Historisches Hermannstadt
Beim Rundgang durch Hermannstadt zeigt sich Rumänien von seiner schönsten Seite: Patrizierhäuser und Treppengassen verschmelzen in der mittelalterlichen Altstadt zu einem eleganten Ensemble. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen mit der evangelischen Stadtpfarrkirche ein stolzes Monument der Reformation. Er weiß aber auch, wo Franz Liszt Spuren hinterlassen hat, was es mit der Lügenbrücke auf sich hat und womit der ehemalige deutschstämmige Bürgermeister heute sein Geld verdient. Nachmittags umkreisen wir die berühmte Windmühlensammlung im größten Freilichtmuseum des Landes. Am Abend entscheiden Sie, was auf den Tisch kommt.
11. Tag: Ein Tag in den Bergen
In Paltinis brausen im Winter Skifahrer über die Pisten. Wir wandern (3 Std., leicht, ?300 m ?300 m) durch Nadelwälder zum Gipfel des Oncestis mit Panoramablick übers Cibingebirge. Für eine Rast in der Berghütte mit einem kleinen Imbiss bleibt unterwegs natürlich Zeit. Nachmittags empfangen uns im Dorf Sibiel Reiter in ihren traditionellen Trachten zum Gruppenfoto mit Lokalkolorit. Nach einem Spaziergang durch die Ikonensammlung im Museum erwarten uns schon Bergbauern zum Abendessen. Mit Hausmannskost und Hauswein feiern wir Abschied. Ein Glas Tuica, Pflaumenschnaps, darf nicht fehlen. Und wenn Sie wissen wollen, wie sich das Leben auf dem Lande nach dem EU-Beitritt geändert hat, dann fragen Sie jetzt! 90 km.
12. Tag: Rückreise
Sie fliegen nicht allzu früh ab? Dann haben Sie noch Zeit für einen letzten Bummel durch Hermannstadt. Im Laufe des Tages Rückflug.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

8. Tag Targu Mures - Kulturpalast-Targu Mures
Targu Mures - orthodoxe Kathedrale-Targu Mures
10. Tag Sibiu - Lügenbrücke
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
Bilder:
Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.

Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.

Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.

Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara.

Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.

Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.

Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.

Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.

Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.

Beste Reisezeit:
Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
 
Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/rumaeniensicherheit/210822

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Leu = 100 Bani

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.

Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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