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Rumänien Rundreise

Rumänien - das Land der Vielfalt ausführlich erleb

Tournummer 134522
Inklusive Flug
Gebeco
  • 14-tägige Studienreise durch Rumänien
  • Facettenreiche Landschaften, alte Kulturen und Traditionen kennenlernen
  • Klösterrundfahrt in der Bukowina
ab 1.695 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Geheimnisvolles Rumänien - was verbinden Sie mit diesem Land? Ich freue mich darauf, Ihnen meine Heimat und deren Höhepunkte während dieser umfassenden Reise zu zeigen. Wir treffen auf vielfältige Landschaften, alte Kulturen, liebenswerte Menschen und lebenswerte Traditionen. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir auch den sagenumwobenen Graf Dracula zu Gesicht? Ihr Cristian Iancu
1. Tag Anreise nach Bukarest
Am modernen Flughafen Bukarest angekommen, fahren wir in unser Hotel im grünen Norden der Stadt. Abends treffen wir zu einem ersten gemeinsamen Essen in einem stimmungsvollen Restaurant zusammen. (A)
2. Tag Von Bukarest nach Sibiu
Wir entdecken die rumänische Hauptstadt! Es erwartet uns eine wahre Stil-Parade zwischen Parlamentsgebäude, Patriarchenkirche und Revolutionsplatz. Das einstige »Paris des Ostens« hat viel von seinem Charme bewahren können. Und dann die Walachei - kein Niemandsland, eher ein unentdecktes landschaftliches Juwel. Wir fahren nach Curtea de Arges und fragen uns, warum sich ausgerechnet hier die Kathedrale in einer Mischung aus byzantinischen und maurischen Bauformen präsentiert. Auf dem Weg über den Roten-Turm-Pass nach Siebenbürgen finden wir im Nusswäldchen eines der ältesten Baudenkmäler der Walachei - das Kloster Cozia. 310 km (F, A)
3. Tag In Sibiu (Herrmannstadt)
Sibiu ist das alte Zentrum der Siebenbürger Sachsen, was wir bei unserem Rundgang durch die schön restaurierte Altstadt bildhaft erleben werden. Wir stehen vor der evangelischen Stadtpfarrkirche und spazieren über die Lügenbrücke.
In Sibiel sehen wir uns das Glasikonen-Museum an, bevor wir zum Abendessen bei einem Bergbauern an die Tür klopfen. 30 km (F, A)
4. Tag Von Sibiu nach Sighisoara
Gesegnet mit guten Böden, aber häufig umkämpft war Siebenbürgen schon im Mittelalter. Um sich vor den Feinden zu schützen, umschloss man die Gotteshäuser mit dicken Mauern. In der Kirchenburg von Valea Viilor (Wurmloch) sehen wir das komplizierteste Befestigungswerk,in der Kirchenburg Biertan (Bierthälm) mit ihren drei Wehrmauern und sechs Türmen das mächtigste. Nachdem wir den großen Flügelaltar der spätgotischen Margarethenkirche von Medias (Mediasch) bestaunt haben, finden wir in Sighisoara (Schäßburg) ein echtes Schatzkästchen mittelalterlicher Architektur vor. Wir stehen vor dem Stundturm und dem gegenüberliegenden Geburtshaus von Vlad Dracul und steigen die Schülertreppe hinauf zur Bergkirche. 125 km (F, A)
5. Tag Von Sighisoara nach Baia Mare
Ein Stopp an der orthodoxen Kirche von Targu Mures und wir kommen nach Cluj-Napoca (Klausenburg). Wir stehen vor der Michaelskirche - der bedeutendsten gotischen Hallenkirche Siebenbürgens. An der Südseite grüßt uns König Matthias Corvinus vom Sockel seines Denkmals. 335 km (F, A)
6. Tag Von Baia Mare über Maramures nach Radauti
Maramures ist ein authentisches Stück Rumänien. Uhren messen hier nicht Zeit, sondern Ewigkeit! Dass ein Friedhof auch fröhlich sein kann, sehen wir in Sapanta. Was die Handwerker aus dem reichlich vorhandenen Holz alles zauberten, können wir in den kleinen Orten des Iza-Tals bewundern. Im Kloster Barsana und in Bogdan Voda streben über steilen Holzschindeldächern schlanke Kirchtürme in die Höhe. Rozavlea wird von der alten orthodoxen Holzkirche mit uralten Fresken überragt. 350 km (F, A)
7. Tag Klöster der Moldau
In der Bukowina, dem ehemaligen österreichischen Kronland, werden wir uns die orthodoxen Klöster der Region mit ihren farbigen Fresken des 15. und 16. Jahrhunderts ansehen und uns fragen: Wie lebt es sich in so einem Kloster? In Moldovita begegnen wir Nonnen und können uns auf Antworten freuen. Ein Bild vom Leben und vom Glauben vermitteln die Fresken der »Bibel der Armen« in Sucevita und des »Jüngsten Gerichts« im Kloster Voronet. 150 km (F, A)
8. Tag Von Radauti nach Piatra Neamt
Auch der Westen der Moldau hütet so manchen ungehobenen Schatz: Die Klöster Neamt, Agapia und Varatec gehören dazu. In der Stadt Piatra Neamt finden wir die Überreste des Fürstenhofs Stefan des Großen. Einen Besuch ist uns auch die kleine Johanneskirche mit dem separaten Glockenturm wert. 200 km (F, A)
9. Tag Von Piatra Neamt nach Tulcea
Zurücklehnen und genießen: Mehr sollten wir eigentlich bei unserer Fahrt durch den Süden der Moldau nicht tun. Sanfte Landschaften und üppige Weingärten wohin das Auge blickt. Unser Ziel ist der Donauhafen von Galati. Bei normalem Wasserstand setzen wir mit der Fähre über den Strom, andernfalls nehmen wir die Brücke. Weiter geht es durch die kleinen Dörfer der Dobrudscha bis nach Tulcea. 325 km (F, A)
10. Tag Naturparadies Donaudelta
Wir steigen vom Bus aufs Schiff um! Das wichtigste Fortbewegungsmittel in Europas größtem Flussdelta bringt uns über den Hauptkanal bis zur Meile 36 und dann über die alte Donau zum Pelikanreservat im Nebuno-See. Der Blick reicht bis zum Horizont, über Pflanzen und Tiere der kleinen Vegetationsinseln im Wasser. (F, M, A)
11. Tag Von Tulcea nach Predeal
Die Walachei hat uns zurück, wenn auch nur kurz: Über Braila und Buzau geht es gen Westen in die Karpaten. Wir durchqueren das Prahova-Tal und erreichen den Luftkurort Predeal, die höchstgelegene Stadt Rumäniens. Lassen wir den Tag beschwingt ausklingen: Wir besichtigen die königliche Kellerei Azuga und kosten den prickelnden Sekt. 350 km (F, A)
12. Tag In Brasov (Kronstadt) und auf der Törzburg
Unseren Rundgang durch Brasov beginnen wir im Viertel rund um den ehemaligen Markt- und Rathausplatz. Majestätisch wirkt die Schwarze Kirche, der größte gotische Sakralbau Osteuropas. Nachdem wir erfahren haben, was es mit der Sammlung anatolischer Teppiche im Kirchenraum auf sich hat, fahren wir zu den sächsischen Kirchenburgen in Harman (Honigberg) und Prejmer (Tartlau), beide dienten jahrhundertelang als Verteidigungsbastionen gegen die Osmanen. Schon von weitem grüßen die Zinnen der mittelalterlichen Burg Bran (Törzburg). Hier hat weder Bram Stokers fiktiver Dracula noch der echte Vlad Dracul gelebt, sondern die sehr beliebte rumänische Königin Maria. Das Abendessen gönnen wir uns in einem rustikalen Lokal mit folkloristischer Untermalung. 130 km (F, A)
13. Tag Von Predeal nach Bukarest
Pittoresk ist das Schloss Peles, die einstige Sommerresidenz der Hohenzollern aus dem 19. Jahrhundert. Ganz schlicht wirkt dagegen das nahe Kloster Sinaia, das im 17. Jahrhundert von Mönchen der Sinai-Halbinsel gebaut wurde. Ein letztes Mal grüßen wir die Berge der Karpaten, während wir durch das Prahova-Tal zurück nach Bukarest fahren. 170 km (F, A)
14. Tag Rückreise
La revedere Romania! Wir verabschieden uns von einem gastfreundlichen Land und fliegen von Bukarest aus nach Hause. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Bei einer Rumänien-Rundreise kommen Natur- und Kulturbegeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. Häufig ist die Hauptstadt Bukarest in der Walachei Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Bukarest wird auch "Paris des Ostens" genannt, da es mit einer imposanten Architektur und bedeutenden historischen Hinterlassenschaften aufwartet. Ein solches Schmuckstück aus dem 17. Jahrhundert ist die  Patriarchenkirche.
Damals gründete der Fürst der Walachei, Constantin Serban Basarab, die Kirche als Teil eines Klosters. Die Weihe fand im Jahre 1658 statt. Viele Jahre diente das Kloster als Sitz des Metropoliten von Bukarest. Es stand stets im Raum, die Kirche in eine große Kathedrale umzuwandeln. Allerdings erfolgten nur Restaurierungen. Im Jahre 1925 wurde der Kirche der Rang eines Patriarchats verliehen. Heute wird das Gotteshaus von unzähligen Besuchern aufgesucht. Besonders beeindruckend sind die fein und detailgetreu ausgearbeiteten Säulen, die versilberten Ikonen und die goldenen Ikonostasen.
2018 wurde nach mehrjähriger Bauzeit die neue prunkvolle Patriarchenkathedrale in der Innenstadt von Bukarest eingeweiht.
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Nahe der Südkarpaten, am Fluss Zibin in Rumänien, liegt Hermannstadt. Einst von deutschen Siedlern gegründet, wurde Hermannstadt oder Sibiu, wie der rumänische Name lautet, in 2007 neben Luxemburg zur Kulturhauptstadt in Europa ernannt. Die charmante Stadt in Siebenbürgen hat neben imposanten, wunderschönen Kirchen, wie die orthodoxe Kathedrale mit ihren beeindruckenden Zwiebeltürmen, Museen und Theatern eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, die Sie sich während Ihrer Rundreise durch Rumänien nicht entgehen lassen sollten - die Lügenbrücke von Hermannstadt.
Sie ist ein gusseisernes Schmuckstück und die erste gusseiserne Brücke in Rumänien. Das Tragwerk der Brücke ist mit wunderschönen Rosetten, eisernen Pflanzenornamenten und einer Bordüre verziert. Oben flankieren auf vier steinernen Sockeln schmiedeeiserne, alte Straßenlampen die Brücke. Um die Lügenbrücke ranken sich viele Legenden. So heißt es in einer Legende, dass, wenn auf der Brücke eine Lüge erzählt wird, die Brücke ächzende Geräusche von sich gibt - gerade so, als ob sie jeden Moment zusammenbricht. Kaum zu glauben? Probieren Sie es während Ihrer Rundreise einfach einmal aus.
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Beim Namen Rumänien kommt vielen wohl der berühmte Graf Dracula in den Sinn und die schaurig schönen Geschichten, welche sich um den Mythos des berühmten siebenbürgischen Fürsten ranken. Dass dieses kleine unscheinbare Land im Osten Europas zu einem der unberührten Flecken der Erde zählt, lässt sich zweifelsohne bestätigen.
Nutzen Sie im Rahmen einer Rundreise die Gelegenheit und tauchen Sie ein in das besondere Flair von Hermannstadt. Die Stadt galt lange als Zentrum der Siebenbürgen Sachsen, welche sich dem lutherischen Glauben anschlossen. Die evangelische Stadtpfarrkirche von Hermannstadt gilt heute noch als höchstes und markantestes Gebäude der Provinz Siebenbürgen. Mit ihrem markanten Fünfknopfturm ist sie bereits von außerhalb zu erkennen und sollte im Rahmen eines Stadtbesuches unbedingt besichtigt werden. Die in der Kirche installierten Orgeln zählen zu den größten und bekanntesten in ganz Rumänien.
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Mitten im Kokeltal, in Siebenbürgen in Rumänien, liegt eine kleine Stadt, für die sich ein Tagesausflug während einer Rundreise durch Rumänien lohnt -  Medias. Die charmante Stadt liegt malerisch eingebettet zwischen majestätischen Bergen, Wäldern und Weinbergen.
Wer durch die wunderschöne, historische Altstadt Medias spaziert, kann ihn nicht übersehen: den schiefen Trompeterturm der Margarethenkirche und das Wahrzeichen der Stadt. Neben der Schieflage hat der Turm noch eine weitere Besonderheit - den Turepitz. Das hölzerne Männchen steht seit dem 17. Jahrhundert in einer Nische an der südöstlichen Ecke des Tramiter und läutet die vollen Stunden ein.
Die Margarethenkirche ist eine der bedeutendsten spätgotischen Kirchenburgen des Landes. Erstmalig wurde sie im Jahr 1414 erwähnt.
Der nördliche Teil der wunderschönen Stadtpfarrkirche ist in der Form einer Basilika errichtet, während der südliche Teil als Hallenkirche gebaut wurde.
Im Inneren birgt die erhabene Saalkirche wahre Schätze. Neben dem prachtvollen spätgotischen Flügelaltar und den schönen Fresken, die erst in den 70er Jahren freigelegt wurden, hütet die Kirche ein weltweit einzigartiges Kulturerbe: die Siebenbürger Teppiche.
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Bei einer Rumänien-Rundreise darf ein Aufenthalt in der idyllischen Stadt Schäßburg in Siebenbürgen nicht fehlen. Die kleine Stadt liegt in den sanften Hügeln der endenden Karpaten am Fluss Große Kokel. Bekannt ist vor allem die Altstadt mit ihren bunten Häusern, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Mitten in der Stadt erhebt sich der Schulberg mit der Bergkirche aus dem 15. Jahrhundert. Ausgehend von der Altstadt erreichen Besucher die Kirche nach 175 Stufen.
Bei der Bergkirche handelte es sich ursprünglich um eine Kapelle, die sich in einer Szekler- oder Gräfenburg des 12. Jahrhunderts befand. Zuerst wurde sie zur dreischiffigen Basilika im romanischen Stil vergrößert. Später erfolgte der gotische Umbau. Noch heute sind in der Kirche mittelalterliche Fresken zu bewundern, die 1995 entdeckt wurden.
Heute dient die Kirche als Museum und zeigt Schmuckstücke aus vergangenen Zeiten. Dazu zählen u.a. diverse Flügelaltäre, ein spätgotisches Chorgestühl und bedeutende Grabsteine aus der Renaissance.
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Über 70 steile, überdachte Stufen führen hinauf auf den Burgberg, der sich inmitten der Stadt Biertan in Siebenbürgen erhebt und  hinauf zu der Kirchenburg Birthälm - oder Biertan, wie der rumänische Name des Ortes lautet. Tritt man aus dem dunklen Treppenaufgang heraus, bietet sich ein unvergesslicher Anblick. Mächtig und wehrhaft thront die Burganlage auf ihrem Berg, umgeben von drei Ringmauern, Zwingern und neun imposanten Wehrtürmen.
Die turmlose, dreischiffige Hallenkirche wurde circa 1500 erbaut und ist bis heute fast unverändert erhalten. So imposant und mächtig die Kirchenburg Birthälm von außen erscheint, so schön und zart sind die Innenräume der herrlichen Kirche gestaltet. Ein  Highlight ist der spätgotische Flügelaltar, mit 28 Tafelbildern und filigranem Sprengwerk.
Viele Geschichten und Legenden erfährt man bei einem Besuch der prachtvollen Kirchenburg während einer Rundreise durch Siebenbürgen in Rumänien. So gab es das Ehegefängnis in der Ostbastei. Paare, die sich scheiden lassen wollten, wurden hier 14 Tage zusammen eingesperrt - mit nur einem Bett, Stuhl, Teller und Besteck - und angeblich wurde in 400 Jahren nur eine Ehe geschieden.
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Der Stundturm oder auch Uhrturm der siebenbürgischen Stadt Sighisoara ist eines der bekanntesten touristischen Besuchsziele Rumäniens und wurde mittlerweile auch zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der Uhrturm von Sighisoara befindet sich an der Ostseite des Burgberges und wurde vor Angriffen durch massive Tore geschützt.
Die Stadt Sighisoara in der Provinz Siebenbürgen ist die ideale Ausgangsstation für eine Rundreise durch Rumänien und wurde bereits 1999 zum Weltkulturerbe erklärt. Literaturfans wurde Sighisoara vermutlich durch die Bücher des Bram Stoker und seines Graf Dracula bekannt. Dieser wird immer wieder mit der siebenbürgischen Stadt in Verbindung gebracht, soll er doch im 15. Jahrhundert hier für kurze Zeit residiert haben.
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In Klausenburg vereint sich die Vergangenheit der historischen Landschaft Siebenbürgen in Rumänien mit der Gegenwart: Der herrliche Stadtkern mit verwinkelten Gassen, romantischen Plätzen, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und den prächtigen, historischen Gebäuden, wie die imposante St. Michaelskirche, ist umgeben von Plattenbauten aus der kommunistischen Zeit, die dem mittelalterlichen Charme der Stadt aber nichts nehmen.
Die Klausenburger St. Michaelskirche ist mit einer der schönsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Der 80 Meter hohe Turm begrüßt Besucher schon von weitem. Gebaut wurde die beeindruckende Kirche mit ihren drei gleichhohen Kirchenschiffen wahrscheinlich Mitte des 14. Jahrhunderts. Aber nicht nur mit ihrem Äußeren beeindruckt die große, schöne St. Michaelskirche. Alte, meisterhafte Fresken, Holzschnitzereien, Statuen, das imposante Gewölbe und speziell der prunkvolle Altar hinterlassen einen unvergesslichen Eindruck.
Die wunderschöne, barocke Kanzel stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von lokalen Künstlern der Stadt erschaffen. Die herrliche Kanzel ist eine der besonderen Sehenswürdigkeiten der St. Michaeliskirche auf einer Rundreise durch Siebenbürgen.
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Rumänien begrüßt seine Besucher immer wieder mit großer Herzlichkeit und trumpft mit nahezu unberührten Landstrichen und Provinzen auf. Genießen Sie die rumänische Gastfreundschaft im Rahmen einer Rundreise durch Siebenbürgen und erleben Sie hautnah die kulturell bunte Vergangenheit der Städte und ihrer Architektur. Besuchen Sie im Rahmen Ihres Aufenthaltes die siebenbürgische Stadt Neumarkt am Mieresch, rumänisch Targu Mures, und tauchen Sie ein in die vielfältige Kultur und Historie der Stadt. Einen Höhepunkt der Stadtbesichtigung stellt die orthodoxe Kirche dar. Diese befindet sich nahe der mittelalterlichen Burg aus dem 15. Jahrhundert, beide Gebäude sind mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt. Die Geschichte der reformierten Kirche reicht in Rumänien bereits bis ins 14. Jahrhundert zurück. In Targu Mures findet sich darüber hinaus auch eine katholische Kirche in unmittelbarer Nähe zur orthodoxen Burgkirche.
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Auf dem Felsen Dietrichstein, umgeben von tiefen Wäldern und der unberührten Natur, befindet sich das imposante Schloss Bran. Einst in der Obhut vom berühmt berüchtigten Grafen Dracula, zählt das Schloss heute zu den wohl beliebtesten Attraktionen in Rumänien. Ein Ausflug zur Burg lohnt sich. Das Schloss blickt auf eine lange Geschichte zurück und die Legende vom Grafen Dracula fasziniert Reisende auf der ganzen Welt. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie das Schloss Bran nicht auslassen und können auch zu langen Spaziergängen in die Umgebung starten.
Das Schloss, welches auch Törzburg genannt wird, liegt in Siebenbürgen. Zahlreiche Erzählungen ranken um den walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, der auch "Sohn des Teufels" genannt wurde. Die wohl Bekanntest ist die vom Autor Bram Stoker. Im Schloss Bran finden Sie ein Museum und auch an einer geführten Tour können Sie teilnehmen. Begeben Sie sich auf eine einzigartige Fantasiereise.
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Der Rathausplatz in Brasov wurde im Jahr 1420 erbaut und lädt zu gemütlichen Shoppingtouren ein und auch für Ihr leibliches Wohl wird hier bestens gesorgt. Die Kronstadt Brasov stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt wohl zu den schönsten Städten in Siebenbürgen. Genießen Sie das Flair der Altstadt und begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Imposante Bauwerke im gotischen und barocken Stil erwarten Sie und der Rathausplatz besticht mit seinem Wahrzeichen der "Schwarzen Kirche", dem ehemaligen Rathaus.
Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie sich die Kronstadt nicht entgehen lassen. Rund um Brasov finden Sie eine Vielzahl an historischen Burgen und urigen Dörfern. Vergessen Sie die Wanderschuhe nicht. Besichtigen Sie auch die eindrucksvolle Befestigungsanlage von Brasov. Von hier aus können Sie Blicke über die Altstadt werfen. Auch ein Bummel durch die Fadengasse lohnt sich. Sie stammt noch aus dem 18. Jahrhundert und ist nur einen Meter breit.
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Die in den rumänischen Karpaten in der Provinz Siebenbürgen gelegene Stadt Brasov, deutsch Kronstadt, ist bekannt für seine mittelalterliche Struktur und Architektur. Besonders imposant ist dabei die schwarze Kirche im gotischen Baustil im Stadtzentrum. Brasov ist die ideale Ausgangs- und Aufenthaltsstation auf Ihrer geplanten Rundreise durch Rumänien. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten beeindruckt die Stadt auch mit ihrer Nähe zu den imposanten Karpaten. So ergibt sich mit einer Reise nach Brasov eine ideale Kombination aus Städtetourismus und Naturerlebnis. Wem der Trubel der Altstadt zu viel wird, der kann sich bei einer entspannten Wanderung in den karpatischen Gebirgspfaden der Ruhe der Natur widmen.
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Ganz in der Nähe der Stadt Sinaia befindet sich das ehemalige Königsschloss Peles. Das imposante Bauwerk erinnert an ein Märchenschloss und im Inneren können Sie im Museum beeindruckende Gemälde, Skulpturen und nostalgische Möbel bewundern. Auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen werden Ihnen viele Attraktionen begegnen. Im schönen Schloss Peles finden zahlreiche Ausstellungen statt, die Ihnen die Geschichte Rumäniens nahe bringen. Doch auch das Umland sollten Sie nicht außer Acht lassen. Nicht nur die Hauptstadt Bukarest ist schnell zu erreichen, auch eine Wanderung lohnt sich.
Das Schloss Peles stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird von sieben Terrassen umsäumt. Auch beherbergt es ein Theater und war einst die Sommer-Residenz von König Karol I. Genießen Sie einen Blick in den türkischen Salon, oder nehmen Sie an einer Führung teil, um die 160 Zimmer zu erkunden. Und nach vielen aufregenden Stunden können Sie einen Ausflug in die herrliche Natur unternehmen.
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Eine Rundreise durch Rumänien bietet eine Vielfalt an Natur- und Kulturerlebnissen. In Siebenbürgen ist das Sinaia Kloster ein beliebtes Ausflugsziel. Das Kloster liegt auf etwa 800 Meter Seehöhe inmitten der herrlichen Kulisse des Bucegi Gebirges. Es stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Damals war General Mihai Cantacuzino vom Kloster "Der heiligen Helena" auf der ägyptischen Halbinsel Sinai so fasziniert, dass er in seiner Heimat Siebenbürgen ein ähnliches Bauwerk errichten ließ. Daher kommt auch der Name des Klosters.
Im Kloster Sinaia beeindruckt vor allem der Glockenturm aus dem Jahre 1892. Im Inneren des Turms befindet sich die 1.700 kg schwere Glocke, die aus Bukarest gebracht wurde. Die sich im Kloster befindliche Kirche war das erste öffentliche Gebäude, das in Rumänien elektrisch beleuchtet wurde. Viele Touristen suchen das Sinaia Kloster auch auf, weil es ein historisch bedeutsames Museum aus dem 19. Jahrhundert beherbergt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Schloss Bran (Törzburg) war ursprünglich als Verteidigungsfestung gedacht und ist heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Rumänien. Hoch oben thront das Schloss über der Schlucht und verbindet Siebenbürgen mit der Walachei. Im Inneren befindet sich ein Museum, welches sich über 4 Stockwerke verteilt. Sammlungen historischer Waffen, Rüstungen sowie persönliche Dinge der Familie Habsburg werden hier ausgestellt. Darunter befinden sich die Krone, ein Zepter und ein silberner Dolch. Ein kleines Dorfmuseum, welches ebenfalls auf dem Gelände liegt, zeigt die Traditionen und die Lebensweise der transsylvanischen Dorfbewohner und Bauern. Einer Legende nach soll es sich bei Schloss Bran um das Dracula-Schloss handeln. Ein Besuch sollte bei einer Rundreise durch Rumänien auf jeden Fall mit auf der Tagesordnung stehen. In regelmäßigen Abständen wird auf dem Schloss ein Folklore-Markt veranstaltet. Dort wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt und man kann landestypische Gerichte aus Rumänien probieren.
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Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, liegt mitten in der großen Walachei und wird das i-Tüpfelchen Ihrer Rundreise durch Rumänien sein. Die ungewöhnliche Stadt besticht mit historischen Attraktionen und hier können Sie noch den alten Sagen und Legenden lauschen. Besichtigen Sie den bekannten Triumphbogen, oder schlendern Sie über den Platz der Revolution. Werfen Sie einen Blick in das Nationalmuseum und wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte. Das rumänische Athenäum zählt wohl zu den schönsten Bauwerken der Hauptstadt. Hier finden viele Konzertabende statt.
Schlendern Sie durch die fantastische Altstadt. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich hier und neben imposanten Altbauten finden Sie auch moderne Hochhäuser. Das berühmte "Haus des Volkes" können Sie hautnah erleben. Es ist das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt und suchen Sie ein wenig Ruhe, dann sollte Sie Ihr Weg auch in den Herastrau Park führen. Das Naherholungsgebiet bietet einen japanischen Garten und auch erholsame Bootstouren.
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Das Dorf Kimpolung befindet sich im Landkreis Suceava im Nordosten von Rumänien. Auf einer Rundreise zu den Sehenswürdigkeiten des Landes sollten Besichtigungen der Moldauklöster in der südlichen Bukawina nicht fehlen. Die Innen- und Außenwände sowie die Schutzmauern dieser einzigartigen Klöster sind über und über mit farbenfrohen Fresken bedeckt. Einige dieser außergewöhnlichen Gotteshäuser zählen seit dem Jahr 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Bemalungen dienten dazu dem Volk, welches weder schreiben noch lesen konnte, die Inhalte der Heiligen Schrift näherzubringen. Und so wurden in den Zeichnungen Gleichnisse und Szenen aus der Bibel dargestellt. Dadurch wurden auch Menschen auf das Christentum aufmerksam, die vorher keine Kirchen betreten hatten. Die Fresken gelten als Meisterwerke der byzantinischen Kunst und wurden von unbekannten Künstlern geschaffen. Ein Großteil der Bemalungen ist bis heute gut erhalten, nur wenige Teile wurden durch die Witterung zerstört.
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Die schöne Stadt Medias, die auch Mediasch genannt wird, liegt im historischen Siebenbürgen in Rumänien. Auf Ihrer Rundreise sollten Sie die geschichtsträchtige Stadt nicht auslassen. Von Bergen und imposanten Steilhängen umgeben, lädt die Region rund um die Stadt nicht nur zu langen Wanderungen ein, auch Spaziergänge durch die urigen Nachbardörfer lohnen sich. Medias wurde bereits im 13. Jahrhundert besiedelt und zahlreiche Heere durchstreiften einst die Umgebung. Die Stadt ist vor allem für ihren Weißwein bekannt und auch einen Blick in die Margarethenkirche sollten Sie werfen.
Von Medias aus lassen sich viele Attraktionen schnell erreichen. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Turnul Fierarilor Museum. Hier können Sie zahlreiche Kunstwerke bewundern. Und auch eine Tour durch Siebenbürgen, welches aus Transsilvanien genannt wird, wird Ihnen gefallen. Nicht nur in den Sommermonaten ist Siebenbürgen ein beliebtes Ausflugsziel, auch im Winter können Sie hier Skifahren, Rodeln oder dem Langlauf nachgehen.
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Predeal ist eine Kleinstadt in Siebenbürgen in Rumänien. Es ist rund 25 Kilometer von Kronstadt entfernt und liegt in den Karpaten. Von Bergmassiven umgeben, befindet sich Predeal auf rund 1100 Metern Höhe.
Sehenswert in Predeal sind die beiden Kirchen Sf. Nicolae, die 1819 gebaut wurde, und Nasterea Maicii Domnului von 1835 sowie das Kloster, das aus dem 19. Jahrhundert stammt. Predeal ist auch ein Luftkur- und Skiort. Wintersportler können hier Skiabfahrten von bis zu 2.400 Metern Länge absolvieren. Verpassen Sie nicht auf Ihrer Rundreise, die am höchsten gelegene Stadt in Rumänien zu besuchen. Neben den Sehenswürdigkeiten in der Stadt gilt Predeal als Ausgangspunkt für unzählige Ausflüge in die traumhafte Umgebung.
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Hermannstadt, rumänisch Sibiu, ist ein beliebtes Reiseziel in Rumänien. Es ist eines der größten Städte des Landes und eine kulturell bedeutsame Stadt. Hermannstadt ist das Zentrum von Siebenbürgen und liegt am Fluss Zibin, am Fuß der Karpaten. Hermannstadt mit seiner bewegten Geschichte, sollten Sie sich auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt ansehen. Schon 1147 ließen sich die ersten deutschen Siedler im heutigen Hermannstadt nieder. Rund 550 Jahre später wurde ganz Siebenbürgen an Österreich angegliedert, bevor es 1867 Teil des Königreichs Ungarn wurde. Seit Ende des Ersten Weltkrieges gehört es zu Rumänien.
Sibiu oder Hermannstadt wartet mit charmanten Sehenswürdigkeiten. Der Hauptplatz der Stadt, Großer Ring genannt, ist eines der größten Plätze in Rumänien und von zahlreichen historischen Gebäuden, wie dem Brukenthal-Palast, dem Blauen Stadthaus und der katholischen Stadtpfarrkirche, umgeben. Bekannt ist auch der Ratsturm, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und eine wunderschöne Aussicht über die Stadt bietet.
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Ein Abstecher zum etwa 60 km nördlich von Sibiu (Hermannstadt) liegenden 30.000-Einwohner-Städtchen Sighisoara ist bei einer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt zu empfehlen. Der deutsche Name des im 12. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründeten Orts lautet "Schäßburg" und deutet auf den Ursprung der Stadt als Wehrsiedlung hin. Dieser historische Aspekt ist im "Oberstadt" oder auch "Burg" genannten ältesten Stadtviertel immer noch nachzuspüren. Ein Dutzend Türme und viele Burgmauern haben nämlich die bewegten Zeitläufte bis heute überstanden und geben Zeugnis von Schäßburgs Geschichte. Dabei ist das ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Burgviertel nicht etwa museal, sondern voller Leben in den verwinkelten Gassen mit seinen zahlreichen charmanten Häusern. Eine Sonderheit dieser Häuser sind deren unterschiedliche Fassadenbemalung, der das "Rothenburg ob der Tauber von Rumänien", wie Sighisoara gelegentlich auch genannt wird, seine außergewöhnliche Buntheit verdankt.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im offiziell dreisprachigen  (Rumänisch, Ungarisch, Deutsch) Schäßburg zählt der als Stadtwahrzeichen geltende, vierzig Meter hohe Piata Muzeuluij (Stundturm) aus dem Mittelalter. Der Turm beherbergt ein Museum. Und natürlich darf  hier im Herzen von Transsylvanien auch kein Hinweis auf den wohl berühmtesten einst im "Land jenseits des Waldes" (von Ungarn aus gesehen) heimischen Mann fehlen: Dracula. Angeblich soll der Gruselfürst Vlad III. um 1430 in einem Haus der Oberstadt geboren worden sein.
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Mitten in der rumänischen Region Siebenbürgen liegt die Stadt Neumarkt am Mieresch - oder Targu Mures, wie sie auf Landessprache heißt. Diesen Namen trägt die Stadt auch aufgrund der Lage, denn sie ist direkt am Fluss Mures zu finden. Die gesamte Landschaft ist geprägt von Gewässern, Bergen und Wäldern, die sofort Erinnerungen an Bram Stokers Dracula-Romane wecken.
Targu Mures zeichnet sich durch eine Vielzahl alter Gebäude und historischer Sehenswürdigkeiten aus und sollte daher auf Ihrer Rundreise durch Rumänien unbedingt als Zwischenstopp in Erwägung gezogen werden. Die frühesten Spuren der städtischen Besiedlung lassen sich noch aus dem Zeitalter des Neolithikum, der Bronze- und Eisenzeit, finden. Besonders sehenswert ist die mittelalterliche Burg inklusive der Reformierten Burgkirche, die noch aus dem 15. Jahrhundert stammt. Historisch bedingt lassen sich zudem noch viele mehrsprachige Ortsschilder finden, mit Bezeichnung in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache - ein kleines Highlight für alle Geschichtsfreunde und Touristen.
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Mitten im schönen Siebenbürgen liegt die Gemeinde Biertan mit ihrer spätgotischen Kirchenburg. Das Bauwerk wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und besticht mit seinem Pyramidendach und den sechs Türmen. Möchten Sie auf Ihrer Rundreise durch Rumänien möglichst viel von der Geschichte des Landes kennenlernen, sollte Sie ihr Weg ins idyllisch Biertan führen. Die Ortschaft wird auch Birthälm genannt und befindet sich im Seitental der Târnava Mare. Vergessen Sie Ihre Wanderstiefel nicht, denn die Umgebung lädt zu langen Spaziergängen ein. Romantische Sonnenblumenfelder und zauberhafte Weingärten machen aus Ihrer Rundreise ein Erlebnis.
Die kleine Ortschaft Biertan hat Reisenden viel zu bieten. Nicht nur fantastische Blicke über den Ort vom Wehrturm aus können Sie hier genießen, auch ein Besuch im hiesigen Museum lohnt sich. Hier können Sie Utensilien aus den Weinbaugebieten bewundern und in die Vergangenheit eintauchen. Besichtigen Sie auch das bekannte "Ehegefängnis", in dem zerstrittene Eheleute zwei Wochen lang eingesperrt wurden.
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Obwohl Tulcea nur eine kleine Stadt ist, hält sie für Touristen und Besucher viele Attraktionen bereit. Sie liegt in der historischen Landschaft Dobrudscha in Rumänien direkt an der Donau. Auf einer Rundreise durch das Land sollte man unbedingt eine Zeit lang in Tulcea verweilen. Sehenswert ist das Aquarium, welches das größte in Osteuropa ist. Die Gegend verfügt außerdem über einige sehr schöne Klosteranlagen. Das Kloster Celic-Dere liegt im Norden und ist zwischen der Donau und dem Schwarzen Meer eines der wichtigsten spirituellen Zentren. Hier gibt es eine umfangreiche Sammlung von alter kirchlicher Kunst zu sehen, unter anderem die Bibel von Serban Cantacuzino aus dem Jahr 1688. Umgeben von Lindenwäldern an einem Hügelhang befindet sich das Kloster Cocos. Es liegt an einem sehr abgeschiedenen Ort und wird von einer Mönchsgemeinschaft geleitet. Im Museum sind religiöse Kunstgegenstände und alte Ikonen ausgestellt, die aus verschiedenen, das Kloster angrenzenden Pfarreien stammen.
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Kronstadt ist eine Stadt mit rund 280.000 Einwohnern in Siebenbürgen in Rumänien. Sie liegt im Bergland der Karpaten. Von Rittern des Deutschen Orden wurde die in der Landessprache Brasov genannte Großstadt im 13. Jahrhundert gegründet. Kronstadt ist bekannt, weil Bran mit Draculas Schloss in der Nähe liegt. Für einen Besuch dieses Schlosses und der charmanten Stadt Brasov sollten Sie auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt genug Zeit einplanen.
In Kronstadt gibt es einiges zu entdecken: Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schwarze Kirche, eine gotische Hallenkirche, die 1477 gebaut wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Rathausplatz mit dem Alten Rathaus, das 1420 gebaut wurde. Dazu gibt es unzählige gotische und barocke Fassaden und Türme in der Altstadt zu bewundern. Rund um die Altstadt sind die Reste der Stadtmauer, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, zu sehen.
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Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien werden Sie an Siebenbürgen nicht vorbei kommen. Diese historische Region, die auch heute noch unter dem mittelalterlichen Namen Transsilvanien bekannt ist, erstreckt sich über das Zentrum und den Norwesten des Landes und beinhaltet die zweitgrößte Stadt Rumäniens: Klausenburg, oder Cluj-Napoca, wie sie auf Landessprache genannt wird.
Die Gegend um Klausenburg ist geprägt von bergigen und bewaldeten Landschaften, sowie zahlreichen über- und sogar unterirdischen Gewässern. Sie ist damit ideal zum Wandern, Spazierengehen und Erholen geeignet. Klausenburg selber liegt im Westen der Region Siebenbürgen, direkt am Fluss Kleiner Somesch, bzw. Somesul Mic. Klausenburgs Altstadt ist geprägt von historischen Gebäuden, kulturellen Einrichtungen und Museen. Eine Besonderheit ist die Mehrsprachigkeit im kulturellen Sektor: So lassen sich auch in einigen Theatern multilinguale Angebote finden und bieten damit auch Touristen, die der Landessprache nicht mächtig sind, die Chance auf ein besonderes Erlebnis.
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Ochsenfuhrwerke, traditionelle Trachten und uralte Bräuche - dies erwartet Sie auf einer äußerst ungewöhnlichen Rundreise durch den nördlichsten Teil von Rumänien. Denkt man an Urlaub, so ist das osteuropäische Land nicht unbedingt die erste Eingebung. Doch auf den zweiten Blick ist der rumänische Norden, genannt Maramuresch, unbedingt eine Reise wert.
Die Hauptstadt des Kreises ist Baia Mare. Mit knapp 150.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der gesamten Region. Ein Spaziergang durch die historische Altstadt bietet viel Kulturelles: Kirchen, historische Häuser, Türme und Museen. Besonders erwähnenswert ist hierbei die Holzkirche von Leud mit dem ältesten bekannten rumänischen Manuskript. Die Kirche von Leud ist eine der berühmten  Holzkirchen von Maramuresch. Aufgrund ihrer einzigartigen Architektur zählen diese seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe.
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Piatra Neamt oder  Kreuzburg an der Bistritz, ist die Hauptstadt des Kreises Neamt in Siebenbürgen - im geheimnisvollen Transsylvanien.
Die einzigartige, spektakuläre Stadt liegt im Flusstal der Bistrita, umgeben von majestätischen Bergen, die die Stadt fast wie eine Insel in der Bergwelt erscheinen lassen.
Piatra Neamt ist eine der ältesten Städte in der Moldauer Region. Genauso alt und vielfältig sind Kultur und Geschichte dieser hinreißenden Stadt. Darüber hinaus verfügt Kreuzburg an der Bistritz über einen unvergleichlichen Charme und einer geradezu magischen Ausstrahlung, die Sie sich während einer Rundreise durch Rumänien nicht entgehen lassen sollten.
Wunderschöne historische Gebäude, wie das Casa Domneasca, das "Herrenhaus" mit seinem wunderschönen Glockenturm in der Altstadt von Piatra Neamt, die herrlichen Klöster, Burg Neamt, Museen, Wintersportangebote, die Wanderwege durch die ursprüngliche Natur, all das macht Piatra Neamt zu einer der schönsten und malerischsten Städte in Rumänien. Nicht umsonst heißt es: "Wer die Stadt einmal von einem der herrlichen Aussichtspunkte aus bei Nacht gesehen hat, ist ihr sofort verfallen."
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Auf einer Rundreise durch Rumänien darf ein Ausflug Richtung Südkarpaten nicht fehlen. Dieses Gebirge liegt zwischen Siebenbürgen im Norden und der Walachai im Süden und wird häufig auch als Transsilvanische Alpen bezeichnet. Inmitten dieser Gegend liegt die Kleinstadt Sinaia.
Obwohl Sinaia nur um gute 10.000 Einwohner hat, kann die Stadt einiges anbieten: Vor allem die eindrucksvolle bergige Landschaft macht sie zu einem idealen Ausflugsziel für Wanderer und Naturfreunde. In den Wintermonaten besuchen Wintersportler die Gegend um Sinaia gerne, auch weil sich in der Nähe das Skigebiet Bucegi-Gebirge befindet. Wer auf den kulturellen und historischen Spuren dieser Stadt wandeln möchte, wird sich an einem Besuch des Schlosses Peles und des Klosters Sinaia erfreuen. Dieses Kloster bildet den Ursprung der Stadt und trägt seinen Namen nach dem religiösen Berg Sinai. Wenn Sie sich auf eine Reise durch Rumänien begeben, sollten Sie Sinaia daher nicht außer Acht lassen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
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Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.

Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.

Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.

Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara.

Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.

Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.

Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.

Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.

Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.

Beste Reisezeit:
Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
 
Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/rumaeniensicherheit/210822

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Leu = 100 Bani

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.

Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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