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Rumämien Rundreise

Rumänien- Karpatengipfel und Moldauklöster

Tournummer 130902
Inklusive Flug
Aktivreise
Keine Anzahlung
Studiosus Reisen
  • 12-tägige Studienreise durch Rumänien
  • Besichtigung der Moldauklöster in Bukowina
  • Mit mehreren Wanderungen durch Rumänien
ab 1.845 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine Hauptstadt mit Pariser Flair, Siebenbürgens prachtvolle Altstädte, trutzige Kirchenburgen und bildgewaltige Moldauklöster – am südöstlichen Ende Europas gibt es viel zu entdecken! Stille Landschaften mit Wiesen, Wäldern, sanften Hügeln und schroffen Karpatengipfeln, die zum Wandern einladen. Deshalb müssen Sie auf unserer WanderStudienreise in der Heimat Draculas zwar nicht bissfest sein, aber trittsicher. Zwischen Schritt und Tritt erwarten uns besondere Momente wie ein Picknick auf einer Alm mit frischem Ziegenkäse, und an zwei Abenden kehren wir auf einem Bauernhof ein – zu rumänischer Hausmannskost, Wein, Schnaps und Gesang.
1. Tag: Willkommen in Bukarest!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug nach Bukarest. Wann immer Sie ankommen, ein Mitarbeiter von Studiosus begleitet Sie zum Hotel. Beim Abendessen in einem Altstadtlokal, wo deftige Küche mit viel Balkanseele auf den Tisch kommt, lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und Ihre Mitreisenden kennen. Noch nicht müde? Dann ziehen Sie doch noch durchs alte Handelsviertel, das vor Leben nur so sprüht!
2. Tag: Bukarester Flair und rumänische Royals
Ein Hauch von Paris weht uns auf unserer Citytour am Triumphbogen entgegen, und Belle-Epoque-Villen versprühen dank neuer Farbe wieder den Charme alter Zeiten. Gigantomanisch dagegen das Haus des Volkes, heute Parlamentspalast, in dem Diktator Ceausescu allein 2000 Kronleuchter von den Decken baumeln ließ. Beim Fotostopp erzählt Ihr Reiseleiter, wie der sozialistische Spuk sein Ende fand. Dann tauschen wir Hauptstadt- gegen Bergluft. In der mondänen Karpatenperle Sinaia brettern im Winter Skifahrer über die Pisten, und König Carol I. baute hier sein rumänisches Neuschwanstein. Maurisch, türkisch, italienisch – Zimmer für Zimmer begegnet uns ein wunderbarer Mix der Stile. 150 km. Zwei Übernachtungen in Sinaia.
3. Tag: Das steinerne Herz Rumäniens
Mit der Seilbahn schweben wir ins Bucegigebirge im Ostzipfel der Südkarpaten. Oben angekommen, schnüren wir unsere Wanderstiefel für eine aussichtsreiche • Runde (3 Std., mittel, ?400 m ?400 m) – über Stock und Stein, vorbei an bizarren pilzförmigen Steinskulpturen, an denen Wind und Wetter jahrmillionenlang meißelten. Wildziegen leisten uns beim Wandern Gesellschaft, und vielleicht kreisen Steinadler und Gänsegeier mit elegantem Flügelschlag über uns. Immer wieder zum Seufzen schön: der Blick auf schneeweiße Karpatengipfel. Konditionsstarke können auch • weiterwandern zum Caraiman-Kreuz in 2334 m Höhe (2,5 Std., anspruchsvoll, ?400 m ?400 m).
4. Tag: Auf Draculas Spuren
Unbedingt ein paar Knoblauchzehen einpacken - zwischen Siebenbürgen und der Walachei liegt am Rande der Karpaten das Reich von Graf Dracula. Hinter den Mauern der Törzburg (Bran) gehen wir auf Spurensuche nach dem berühmtesten Vampir der Literaturgeschichte. Dann • wandern wir (3 Std., mittel, ?450 m ?450 m) wie einst die Siebenbürger Sachsen, die keine Schlacht verloren gaben, zünftig zum Gebirgsdorf Magura und nach Moesch (Moieciu de Jos). Abends erwartet uns himmlische Ruhe in unserem Landhotel. 70 km. Zwei Übernachtungen in Wolkendorf (Vulcan), in einem Biohotel mit Spa.
5. Tag: Kronstadt - Mittelalter trifft Barock
Von Schulerau (Poiana Brasov) • wandern wir (2,5 Std., leicht, ?0 m ?500 m) gemächlich durch Laub- und Nadelwälder nach Kronstadt (Brasov), der alten Handelsstadt der Siebenbürger Sachsen. Appetit auf Mehlspeisen bekommen? Ihr Reiseleiter kennt die besten Kaffeehäuser für die Mittagspause. Die mittelalterliche Stadtmauer, barocke Handelshäuser rund um den Marktplatz, die angeblich schmalste Gasse Europas und die Schwarze Kirche mit geheimnisvollen Orientteppichen und klangvoller Orgel – das sind nur einige der Höhepunkte auf unserem Stadtrundgang am Nachmittag. Fahrtstrecke 50 km.
6. Tag: Durch die wilden Ostkarpaten
Sanft geschwungene Waldkuppen begleiten die Fahrt durch die Ostkarpaten bis zum Roten See, wo uns tote Baumstümpfe gespenstisch ihre kahlen Äste entgegenrecken. Warum er auch Mördersee genannt wird, erzählt Ihr Reiseleiter. Weiter zwängt sich unser Bus durch die steilen Felstore der Bicazklamm, wo Ziegen und Sportler um die Wette klettern, in die Bukowina. 450 km. Zwei Übernachtungen in Gura Humorului.
7. Tag: Klöster, Käse und Frauenpower
Ein Platz voller Wunder: Das Kloster Moldovita (UNESCO-Welterbe) schmückten Künstler im Mittelalter innen wie außen mit farbenfrohen Bibelszenen. Nach diesem Kunstgenuss • wandern wir (3 Std., mittel, ?300 m ?300 m) durch Wiesen und Wälder. Unterwegs ist der Picknicktisch auf einer Ziegenalm für uns gedeckt. Käse aus dem hauseigenen Käsekeller sorgt für die richtige Brotzeitwürze, dazu serviert der Hirte geistige Getränke als flüssige Stärkung für die nächste Besichtigung: Im Kloster Sucevita (UNESCO-Welterbe) erzählen Bildteppiche bunt und fantasiereich von Himmelsglück und Höllenqualen. Auf einem Bauernhof erwartet uns am Abend rumänische Frauenpower: Die Bäuerinnen bekochen uns vorzüglich und erzählen wortreich vom nicht immer einfachen ländlichen Alltag. 130 km.
8. Tag: Das magische Blau von Voronet
Um unsere Köpfe herum schweben Selige auf Wolken, und Sünder purzeln von Himmelsleitern – in der "Sixtinischen Kapelle des Ostens", dem Kloster Voronet (UNESCO-Welterbe), mildert das leuchtende Lapislazuli-Blau der Fresken den apokalyptischen Schrecken des Jüngsten Gerichts. Danach können wir diskutieren, welches wohl die schönste der drei Klosterperlen der Bukowina ist. Dann windet sich unser Bus über den Borgopass nach Neumarkt (Targu Mures), wo uns der architektonische Stolz der Ungarisch sprechenden Szekler, der Kulturpalast, mit feinstem Jugendstil überrascht. 320 km. Zwei Übernachtungen in Schäßburg (Sighisoara).
9. Tag: Schäßburg – bissfest und eichenhart
Eine Oberstadt wie eine Puppenstube, mit geduckten Häusern, Kirchtürmen und Kopfsteinpflastergassen. Inmitten der Idylle von Schäßburg (UNESCO-Welterbe) erblickte Fürst Vlad Tepes – besser bekannt als Graf Dracula – das Licht der Welt. Vor dessen Geburtshaus verrät Ihr Reiseleiter die Fakten hinter der Vampirgeschichte. Nachmittags • wandern wir (2,5 Std., mittel, ?50 m ?50 m) auf dem Plateau der Schäßburger Breite unter uralten Eichen. Im ehemaligen Landschloss der Familie Apafy speisen wir abends in Malmkrog (Malancrav).
10. Tag: Mittelalterperle Hermannstadt
Weinlaub schmückt Birthälms (Biertans) Häuser im Siebenbürger Barock. Mittendrin: die wehrhafte Kirchenburg (UNESCO-Welterbe) mit ihrem steinernen Sternenhimmel. Nach dem Besuch • wandern wir (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m) durchs sanfte Hügelland nach Tobsdorf (Dupus). Nachmittags geht es treppauf, treppab durch Hermannstadt (Sibiu). Patrizierhäuser, Kirchen und Brücken verschmelzen bestens restauriert in der mittelalterlichen Altstadt zu einem prächtigen Ensemble. Ihr Reiseleiter bringt Franz Liszt zum Klingen und erzählt, warum die Stadt deutsche Investoren anzieht. 100 km. Zwei Übernachtungen in Hermannstadt.
11. Tag: Hirtenpfade und Bauernküche
Mit dem "Käse-Express", der alten Straßenbahn, zuckeln wir nach Städterdorf (Rasinari) – Ausgangspunkt unserer • Wanderung (5,5 Std., mittel, ?500 m ?500 m) auf alten Hirtenpfaden durch Buchenwälder und das Silberbachtal zum Halben Stein bei Michelsberg (Cisnadioara). Wir besichtigen die kleine romanische Kirche, die schon den Angriffen der Mongolen trotzte. Ein stiller Platz zum Innehalten. Abends feiern wir mit Bergbauern bei Hausmannskost und Hauswein feuchtfröhlich Abschied. Ein Glas Tuica, Pflaumenschnaps, darf nicht fehlen – Noroc! Zum Wohl!
12. Tag: Zurück in die Heimat
Wenn vormittags noch Zeit bleibt – wie wär's mit einer letzten Runde durch Hermannstadt? Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Eine Rundreise durch die Walachei ist besonders für Kulturinteressierte zu empfehlen. Hier befindet sich auch die rumänische Hauptstadt Bukarest mit ihrem imposanten Parlamentspalast. Die Dimensionen des Gebäudes sprengen jede Vorstellungskraft. Für die Realisierung des gigantischen Bauvorhabens wurden über 20 Kirchen, 6 Synagogen und Wohnhausanlagen mit 40.000 Wohneinheiten dem Erdboden gleich gemacht. Mehr als 20.000 Arbeiter und 700 Architekten waren in den Bau des Parlamentsgebäudes involviert. Eine unfassbare Million Kubikmeter Marmor, 700.000 Tonnen Stahl sowie 900.000 Kubikmeter Holz wurden insgesamt verarbeitet.
Laut Guinnessbuch der Rekorde ist der Parlamentspalast in Rumänien mit 4,1 Millionen Tonnen das schwerste Gebäude der Welt. Auch die sonstigen Maße beeindrucken: Das Parlament ist 270 Meter lang, 245 Meter breit sowie 45 Meter hoch. Damit ist es das größte Gebäude Europas und das weltweit zweitgrößte Parlament. Enormere Ausmaße hat nur das amerikanische Pentagon. Auch das prunkvoll gestaltete Innere des Gebäudes ist sehenswert.
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Eine Rundreise durch die Walachei startet meist in Bukarest. Die rumänische Hauptstadt verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Das wohl meist besuchte Monument der Stadt ist der Triumphbogen aus dem Jahre 1935. Tatsächlich wurde das Bauwerk erstmals 1878 aus Holz errichtet. Der Anlass dafür war, dass Rumänien nach dem "Russisch-Türkischen Krieg" die Unabhängigkeit erlangte.
Erst 1935 erhielt der Triumphbogen sein heutiges Aussehen als 25 Meter hohes Granitdenkmal. Zahlreiche Reliefs und Skulpturen von namhaften Künstlern schmücken seither seine Fassaden. Im Inneren befindet sich eine Treppe, die zu einer Terrasse führt. Ein Zutritt wird aber nur zu besonderen Anlässen (am 1. Dezember zum Nationalfeiertag und am 9. Juni zum Veteranentag) gewährt. An den Triumphbogen grenzt der Herastrau-Park an, der Entspannung in der Großstadt bietet.
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Auf dem Felsen Dietrichstein, umgeben von tiefen Wäldern und der unberührten Natur, befindet sich das imposante Schloss Bran. Einst in der Obhut vom berühmt berüchtigten Grafen Dracula, zählt das Schloss heute zu den wohl beliebtesten Attraktionen in Rumänien. Ein Ausflug zur Burg lohnt sich. Das Schloss blickt auf eine lange Geschichte zurück und die Legende vom Grafen Dracula fasziniert Reisende auf der ganzen Welt. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie das Schloss Bran nicht auslassen und können auch zu langen Spaziergängen in die Umgebung starten.
Das Schloss, welches auch Törzburg genannt wird, liegt in Siebenbürgen. Zahlreiche Erzählungen ranken um den walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, der auch "Sohn des Teufels" genannt wurde. Die wohl Bekanntest ist die vom Autor Bram Stoker. Im Schloss Bran finden Sie ein Museum und auch an einer geführten Tour können Sie teilnehmen. Begeben Sie sich auf eine einzigartige Fantasiereise.
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Die in den rumänischen Karpaten in der Provinz Siebenbürgen gelegene Stadt Brasov, deutsch Kronstadt, ist bekannt für seine mittelalterliche Struktur und Architektur. Besonders imposant ist dabei die schwarze Kirche im gotischen Baustil im Stadtzentrum. Brasov ist die ideale Ausgangs- und Aufenthaltsstation auf Ihrer geplanten Rundreise durch Rumänien. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten beeindruckt die Stadt auch mit ihrer Nähe zu den imposanten Karpaten. So ergibt sich mit einer Reise nach Brasov eine ideale Kombination aus Städtetourismus und Naturerlebnis. Wem der Trubel der Altstadt zu viel wird, der kann sich bei einer entspannten Wanderung in den karpatischen Gebirgspfaden der Ruhe der Natur widmen.
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Auf einer Rundreise durch  Siebenbürgen in Rumänien gibt es viele beeindruckende Orte und Plätze zu entdecken. Einer dieser Orte ist Târgu Mures.
Târgu Mures, oder zu Deutsch Neumarkt am Mieresch ist die Hauptstadt des Kreises Mures im historischen Siebenbürgen in Rumänien. Die märchenhafte Stadt mit ihren beeindruckenden, mittelalterlichen Gebäuden liegt umschlossen von ursprünglichen Wäldern und Bergen am Ufer des Flusses Mures und bezaubert mit einem ganz besonderen Charme.
Die Geschichte von Neumarkt am Mieresch, die um 1300 in Siebenbürgen in Rumänien gegründet wurde, ist heute noch geprägt von dem ungarischen Einfluss auf die schöne Hauptstadt.
Die beliebteste Sehenswürdigkeit von Neumarkt am Mieresch ist der Kulturpalast der Stadt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der prunkvollen Fassade des mächtigen Gebäudes, die in einer reich verzierten ungarischen Jugendstilarchitektur erstrahlt, die ihresgleichen sucht, sondern speziell wegen der kulturellen Schätze im Inneren. So finden sich hier wundervolle Fresken, venezianische Spiegel und Reliefs, eine Bibliothek, ein Kunst- und ein historisches Museum und ein Konzertsaal.
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Auf dem Felsen Dietrichstein, umgeben von tiefen Wäldern und der unberührten Natur, befindet sich das imposante Schloss Bran. Einst in der Obhut vom berühmt berüchtigten Grafen Dracula, zählt das Schloss heute zu den wohl beliebtesten Attraktionen in Rumänien. Ein Ausflug zur Burg lohnt sich. Das Schloss blickt auf eine lange Geschichte zurück und die Legende vom Grafen Dracula fasziniert Reisende auf der ganzen Welt. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie das Schloss Bran nicht auslassen und können auch zu langen Spaziergängen in die Umgebung starten.
Das Schloss, welches auch Törzburg genannt wird, liegt in Siebenbürgen. Zahlreiche Erzählungen ranken um den walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, der auch "Sohn des Teufels" genannt wurde. Die wohl Bekanntest ist die vom Autor Bram Stoker. Im Schloss Bran finden Sie ein Museum und auch an einer geführten Tour können Sie teilnehmen. Begeben Sie sich auf eine einzigartige Fantasiereise.
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Über 70 steile, überdachte Stufen führen hinauf auf den Burgberg, der sich inmitten der Stadt Biertan in Siebenbürgen erhebt und  hinauf zu der Kirchenburg Birthälm - oder Biertan, wie der rumänische Name des Ortes lautet. Tritt man aus dem dunklen Treppenaufgang heraus, bietet sich ein unvergesslicher Anblick. Mächtig und wehrhaft thront die Burganlage auf ihrem Berg, umgeben von drei Ringmauern, Zwingern und neun imposanten Wehrtürmen.
Die turmlose, dreischiffige Hallenkirche wurde circa 1500 erbaut und ist bis heute fast unverändert erhalten. So imposant und mächtig die Kirchenburg Birthälm von außen erscheint, so schön und zart sind die Innenräume der herrlichen Kirche gestaltet. Ein  Highlight ist der spätgotische Flügelaltar, mit 28 Tafelbildern und filigranem Sprengwerk.
Viele Geschichten und Legenden erfährt man bei einem Besuch der prachtvollen Kirchenburg während einer Rundreise durch Siebenbürgen in Rumänien. So gab es das Ehegefängnis in der Ostbastei. Paare, die sich scheiden lassen wollten, wurden hier 14 Tage zusammen eingesperrt - mit nur einem Bett, Stuhl, Teller und Besteck - und angeblich wurde in 400 Jahren nur eine Ehe geschieden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, liegt mitten in der großen Walachei und wird das i-Tüpfelchen Ihrer Rundreise durch Rumänien sein. Die ungewöhnliche Stadt besticht mit historischen Attraktionen und hier können Sie noch den alten Sagen und Legenden lauschen. Besichtigen Sie den bekannten Triumphbogen, oder schlendern Sie über den Platz der Revolution. Werfen Sie einen Blick in das Nationalmuseum und wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte. Das rumänische Athenäum zählt wohl zu den schönsten Bauwerken der Hauptstadt. Hier finden viele Konzertabende statt.
Schlendern Sie durch die fantastische Altstadt. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich hier und neben imposanten Altbauten finden Sie auch moderne Hochhäuser. Das berühmte "Haus des Volkes" können Sie hautnah erleben. Es ist das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt und suchen Sie ein wenig Ruhe, dann sollte Sie Ihr Weg auch in den Herastrau Park führen. Das Naherholungsgebiet bietet einen japanischen Garten und auch erholsame Bootstouren.
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Schloss Bran (Törzburg) war ursprünglich als Verteidigungsfestung gedacht und ist heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Rumänien. Hoch oben thront das Schloss über der Schlucht und verbindet Siebenbürgen mit der Walachei. Im Inneren befindet sich ein Museum, welches sich über 4 Stockwerke verteilt. Sammlungen historischer Waffen, Rüstungen sowie persönliche Dinge der Familie Habsburg werden hier ausgestellt. Darunter befinden sich die Krone, ein Zepter und ein silberner Dolch. Ein kleines Dorfmuseum, welches ebenfalls auf dem Gelände liegt, zeigt die Traditionen und die Lebensweise der transsylvanischen Dorfbewohner und Bauern. Einer Legende nach soll es sich bei Schloss Bran um das Dracula-Schloss handeln. Ein Besuch sollte bei einer Rundreise durch Rumänien auf jeden Fall mit auf der Tagesordnung stehen. In regelmäßigen Abständen wird auf dem Schloss ein Folklore-Markt veranstaltet. Dort wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt und man kann landestypische Gerichte aus Rumänien probieren.
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Kronstadt ist eine Stadt mit rund 280.000 Einwohnern in Siebenbürgen in Rumänien. Sie liegt im Bergland der Karpaten. Von Rittern des Deutschen Orden wurde die in der Landessprache Brasov genannte Großstadt im 13. Jahrhundert gegründet. Kronstadt ist bekannt, weil Bran mit Draculas Schloss in der Nähe liegt. Für einen Besuch dieses Schlosses und der charmanten Stadt Brasov sollten Sie auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt genug Zeit einplanen.
In Kronstadt gibt es einiges zu entdecken: Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schwarze Kirche, eine gotische Hallenkirche, die 1477 gebaut wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Rathausplatz mit dem Alten Rathaus, das 1420 gebaut wurde. Dazu gibt es unzählige gotische und barocke Fassaden und Türme in der Altstadt zu bewundern. Rund um die Altstadt sind die Reste der Stadtmauer, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, zu sehen.
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Das Dorf Kimpolung befindet sich im Landkreis Suceava im Nordosten von Rumänien. Auf einer Rundreise zu den Sehenswürdigkeiten des Landes sollten Besichtigungen der Moldauklöster in der südlichen Bukawina nicht fehlen. Die Innen- und Außenwände sowie die Schutzmauern dieser einzigartigen Klöster sind über und über mit farbenfrohen Fresken bedeckt. Einige dieser außergewöhnlichen Gotteshäuser zählen seit dem Jahr 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Bemalungen dienten dazu dem Volk, welches weder schreiben noch lesen konnte, die Inhalte der Heiligen Schrift näherzubringen. Und so wurden in den Zeichnungen Gleichnisse und Szenen aus der Bibel dargestellt. Dadurch wurden auch Menschen auf das Christentum aufmerksam, die vorher keine Kirchen betreten hatten. Die Fresken gelten als Meisterwerke der byzantinischen Kunst und wurden von unbekannten Künstlern geschaffen. Ein Großteil der Bemalungen ist bis heute gut erhalten, nur wenige Teile wurden durch die Witterung zerstört.
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Mitten in der rumänischen Region Siebenbürgen liegt die Stadt Neumarkt am Mieresch - oder Targu Mures, wie sie auf Landessprache heißt. Diesen Namen trägt die Stadt auch aufgrund der Lage, denn sie ist direkt am Fluss Mures zu finden. Die gesamte Landschaft ist geprägt von Gewässern, Bergen und Wäldern, die sofort Erinnerungen an Bram Stokers Dracula-Romane wecken.
Targu Mures zeichnet sich durch eine Vielzahl alter Gebäude und historischer Sehenswürdigkeiten aus und sollte daher auf Ihrer Rundreise durch Rumänien unbedingt als Zwischenstopp in Erwägung gezogen werden. Die frühesten Spuren der städtischen Besiedlung lassen sich noch aus dem Zeitalter des Neolithikum, der Bronze- und Eisenzeit, finden. Besonders sehenswert ist die mittelalterliche Burg inklusive der Reformierten Burgkirche, die noch aus dem 15. Jahrhundert stammt. Historisch bedingt lassen sich zudem noch viele mehrsprachige Ortsschilder finden, mit Bezeichnung in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache - ein kleines Highlight für alle Geschichtsfreunde und Touristen.
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Ein Abstecher zum etwa 60 km nördlich von Sibiu (Hermannstadt) liegenden 30.000-Einwohner-Städtchen Sighisoara ist bei einer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt zu empfehlen. Der deutsche Name des im 12. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründeten Orts lautet "Schäßburg" und deutet auf den Ursprung der Stadt als Wehrsiedlung hin. Dieser historische Aspekt ist im "Oberstadt" oder auch "Burg" genannten ältesten Stadtviertel immer noch nachzuspüren. Ein Dutzend Türme und viele Burgmauern haben nämlich die bewegten Zeitläufte bis heute überstanden und geben Zeugnis von Schäßburgs Geschichte. Dabei ist das ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Burgviertel nicht etwa museal, sondern voller Leben in den verwinkelten Gassen mit seinen zahlreichen charmanten Häusern. Eine Sonderheit dieser Häuser sind deren unterschiedliche Fassadenbemalung, der das "Rothenburg ob der Tauber von Rumänien", wie Sighisoara gelegentlich auch genannt wird, seine außergewöhnliche Buntheit verdankt.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im offiziell dreisprachigen  (Rumänisch, Ungarisch, Deutsch) Schäßburg zählt der als Stadtwahrzeichen geltende, vierzig Meter hohe Piata Muzeuluij (Stundturm) aus dem Mittelalter. Der Turm beherbergt ein Museum. Und natürlich darf  hier im Herzen von Transsylvanien auch kein Hinweis auf den wohl berühmtesten einst im "Land jenseits des Waldes" (von Ungarn aus gesehen) heimischen Mann fehlen: Dracula. Angeblich soll der Gruselfürst Vlad III. um 1430 in einem Haus der Oberstadt geboren worden sein.
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Mitten im schönen Siebenbürgen liegt die Gemeinde Biertan mit ihrer spätgotischen Kirchenburg. Das Bauwerk wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und besticht mit seinem Pyramidendach und den sechs Türmen. Möchten Sie auf Ihrer Rundreise durch Rumänien möglichst viel von der Geschichte des Landes kennenlernen, sollte Sie ihr Weg ins idyllisch Biertan führen. Die Ortschaft wird auch Birthälm genannt und befindet sich im Seitental der Târnava Mare. Vergessen Sie Ihre Wanderstiefel nicht, denn die Umgebung lädt zu langen Spaziergängen ein. Romantische Sonnenblumenfelder und zauberhafte Weingärten machen aus Ihrer Rundreise ein Erlebnis.
Die kleine Ortschaft Biertan hat Reisenden viel zu bieten. Nicht nur fantastische Blicke über den Ort vom Wehrturm aus können Sie hier genießen, auch ein Besuch im hiesigen Museum lohnt sich. Hier können Sie Utensilien aus den Weinbaugebieten bewundern und in die Vergangenheit eintauchen. Besichtigen Sie auch das bekannte "Ehegefängnis", in dem zerstrittene Eheleute zwei Wochen lang eingesperrt wurden.
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Hermannstadt, rumänisch Sibiu, ist ein beliebtes Reiseziel in Rumänien. Es ist eines der größten Städte des Landes und eine kulturell bedeutsame Stadt. Hermannstadt ist das Zentrum von Siebenbürgen und liegt am Fluss Zibin, am Fuß der Karpaten. Hermannstadt mit seiner bewegten Geschichte, sollten Sie sich auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt ansehen. Schon 1147 ließen sich die ersten deutschen Siedler im heutigen Hermannstadt nieder. Rund 550 Jahre später wurde ganz Siebenbürgen an Österreich angegliedert, bevor es 1867 Teil des Königreichs Ungarn wurde. Seit Ende des Ersten Weltkrieges gehört es zu Rumänien.
Sibiu oder Hermannstadt wartet mit charmanten Sehenswürdigkeiten. Der Hauptplatz der Stadt, Großer Ring genannt, ist eines der größten Plätze in Rumänien und von zahlreichen historischen Gebäuden, wie dem Brukenthal-Palast, dem Blauen Stadthaus und der katholischen Stadtpfarrkirche, umgeben. Bekannt ist auch der Ratsturm, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und eine wunderschöne Aussicht über die Stadt bietet.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Rumänien (RO)
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Rumänien
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.

Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.

Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.

Weitere wichtige rumänische Städte sind Iasi, Cluj-Napoca, Constanta und Timisoara.

Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.

Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.

Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.

Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.

Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.

Beste Reisezeit:
Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
 
Klima:
Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/rumaeniensicherheit/210822

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Leu = 100 Bani

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.

Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.


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