Portugal Rundreise

Portugal - in Ruhe erwandern

Tournummer 103609
Inklusive Flug
Aktivreise
Studiosus Reisen
  • 14-tägige Aktivreise durch Portugal
  • Portugals Naturlandschaften von der Algarve bis in den Minho
  • Die Städte Evora, Porto, Coimbra und Lissabon erleben
ab 2.195 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Klar kann man in Portugal auch nur am Strand liegen. Wer aber mehr erleben und sich dabei auch noch "füßisch" fortbewegen will, wird bei dieser Studienreise voll auf seine Kosten kommen. Wir wandern an der Algarve, durch Korkeichenwälder, in den Weinterrassen des Dourotals, im hohen Sternengebirge. Unterwegs begegnen uns viel Natur, Sonne, Barockes und Ruinen, Parks und Meer. Wir reisen in die glanzvolle Vergangenheit der Entdeckernation und in die von der Überwindung der Krise geprägte Gegenwart und hören davon, wie empfindlich die Portugiesen auf die große Abhängigkeit von Europa reagieren. Außerdem lassen wir uns Portwein und andere regionale Leckerbissen schmecken.
1. Tag: Óla, Portugal!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug nach Faro. Ein Vertreter von Studiosus holt Sie ab und bringt Sie ins Hotel. Am Abend können Sie dann mit Ihrem Reiseleiter Ihr erstes Glas Portwein genießen. Zwei Übernachtungen in Armacao de Pera.
2. Tag: Über Lagos zum Cabo de Sao Vicente
Stiefel schnüren und los geht's! Wir sind nämlich nicht so lasch wie Heinrich der Seefahrer, der wohl eher am Schreibtisch als am Ruder stand. Wir wandern (1,5 Std., leicht, ?100 m ?100 m) an den Steilklippen am Atlantik entlang und schnuppern salzgetränkte Unendlichkeit. Dann lockt uns die Festung von Sagres. Über den riesigen steinernen Kreis am Eingang munkelten schon Generationen. Eine Windrose? Eine Sonnenuhr? Grübelnd stürzen wir uns aufs Ende Europas: Cabo de Sao Vicente. 110 km. Abends haben Sie die Gelegenheit, ein nettes Fischlokal aufzusuchen. Ihr Reiseleiter berät Sie gerne!
3. Tag: Durch den Alentejo
Buntes Programm in Aussicht: Das Barrocal, hügeliges Hinterland der Algarve, umgarnt uns Wanderer (1,5 Std., leicht, ?50 m ?50 m) mit wilden Rosen, Mandelbäumen, Trauben, Feigen, Baumerdbeeren, Zitrusfrüchten und viel Grün. Im südlichen Alentejo mutiert der Obstgarten dann zur Steppe, golden und schön, aber kaum besiedelt. Unser Tagesziel: die Altstadt von Evora (UNESCO-Welterbe) mit ihrer eindrucksvollen Kathedrale. 290 km.
4. Tag: Durch Castelo de Vide und Marvao
Um uns herum korkt es gewaltig! Logisch, mitten im Korkeicheneldorado. Danach ein Streifzug durch das hübsche Castelo de Vide. Am Ende unserer Wanderung (1,5 Std., mittel, ?300 m ?0 m) sind wir in Marvao, in 862 m Höhe auf einem Granitfelsen, und dürfen uns innerhalb der uralten Stadtmauer und unterhalb einer mächtigen Burg in schmalen Gassen tummeln. Fahrtstrecke 120 km.
5. Tag: Castelo Branco und Sternengebirge
Skurrile Heckengebilde und Fontänen belustigen uns im Barockgarten in Castelo Branco. Amüsant ist hier auch die Galerie der portugiesischen Könige. Alle sind sie da! Selbst die verhassten spanischen, die dem Bildhauer allerdings deutlich zu klein gerieten. Bei einer Wanderung erkunden wir (3 Std., mittel, ?0 m ?500 m) den Naturpark Serra da Estrela. Im höchsten Gebirge des Landes gibt es rund um den knapp 2000 m hohen Torre spektakuläre Granitformationen zu bewundern. Per Bus geht es weiter nach Seia. 130 km.
6. Tag: Lamegos Kapellen und Casa de Mateus
Wir fahren nach Lamego und betrachten das hübsche Städtchen von oben: an der eindrucksvollen Wallfahrtskirche pilgern, äh, wandern wir los (3 Std., leicht bis mittel, ?200 m ?300 m), die Treppen hinunter und hinein ins Tal von Balsemao. In Sao Pedro de Balsemao schließt uns Dona Maria Prazeres das bezaubernde Dorfkirchlein auf und zeigt uns die westgotischen Elemente. Nach einer Mittagspause in Lamego fühlen wir uns wie im Märchen und wandeln bei Vila Real entrückt durch das Barockschloss Casa de Mateus und den verspielten Park. Fahrtstrecke 140 km. Zwei Übernachtungen in Vila Real.
7. Tag: Im Dourotal
Mit dem Bus kurven wir ins Paradies der Portweinreben (UNESCO-Welterbe): Unsere heutige Wanderung (2 Std., mittel, ?50 m ?500 m) startet im pittoresken Weindorf Provesende und führt uns durch die Terrassen des Dourotals nach Pinhao, einem der wichtigsten Weinorte am Douro-Ufer. Hier schauen wir uns ein Weingut an und probieren, was an den Hängen dieses Flusses Wertvolles wächst. Am Douro entlang geht es per Bus zurück nach Vila Real. 50 km. Heute Abend entscheiden Sie selbst, wo und was Sie zu Abend speisen möchten.
8. Tag: Hinter den Bergen unterwegs nach Porto
Wir wandern im Bergland von Trás-os-Montes (3 Std., mittel, ?400 m ?200 m) nahe den inzwischen von der Natur zurückeroberten Gruben des einstigen römischen Goldbergwerks Tres Minas. Was heute die Menschen in der Serra da Padrela bewegt? Plaudern wir doch mit den Einheimischen in der Dorfschenke! Und verspeisen dazu Grillhuhn mit buntem Salat, Reis und Kartoffeln. Auf dem Weg nach Porto gibt es in Guimaraes noch zwei "Leckerbissen": die umwerfende Altstadt (UNESCO-Welterbe) und die Burg des ersten Königs von Portugal. 150 km. Zwei Übernachtungen in Porto.
9.Tag: Downtown Porto
Heute erwandern wir uns die Metropole des Nordens – schließlich geht es auch in Portos Altstadt (UNESCO-Welterbe) ordentlich auf und ab! Extra Tour Zum Beispiel vom Fliesen geschmückten Bahnhof hinab zum prächtigen Börsenpalast. Entspannen können wir uns dann bei einer geruhsamen Bootsfahrt auf dem Douro. Freier Nachmittag! Vielleicht ins Majestic auf einen Galao, den portugiesischen Milchkaffee? Oder in die Casa da Música, entworfen vom Star-Architekten Rem Koolhaas? Oder - leicht schwindelerregend - auf die große, stählerne Dourobrücke eines Schülers von Gustave Eiffel? Fürs Abendessen empfiehlt Ihnen Ihr Reiseleiter gemütliche Restaurants.
10. Tag: Bussaco und Coimbra
Portugiesen gehen gern zum Picknick in den Wald von Bussaco. Wir wandern ihnen (2 Std., leicht bis mittel, ?100 m ?200 m) hinterher und packen vorher getrockneten Schinken, Bergkäse und Wein aus der Region für unser Picknick ein. In Coimbra dagegen wird eher studiert. In der barocken Bibliothek (UNESCO-Welterbe) würden wir auch gern fürs Examen büffeln! Aber die alte Kathedrale und das Gassengewirr der Unterstadt sind ebenfalls klasse. Später bei unserem gemeinsamen Abendessen im Restaurant vielleicht Ziege im Weintopf? Großartig! Vor allem die herzzerreißenden Klänge des Fado-Sängers António Dinis, der uns den berühmten Fado de Coimbra präsentiert. 150 km.
11.Tag: Alcobaca und Nazaré
Romeo und Julia auf Portugiesisch berührt uns in Alcobaca: Hier ruhen im Kloster (UNESCO-Welterbe) im Tode vereint König Pedro I. und seine geliebte Ines. Vis-à-vis, damit sie sich bei der Auferstehung sofort in die Augen blicken können. Zur Aufmunterung spazieren wir (1,5 Std., leicht, ?0 m ?100 m) von Sitio hinunter zum Strand von Nazaré. Hier ziehen wir die Schuhe aus, laufen durch den Sand bis zum Fischerhafen und lassen uns von der wilden Brandung des Atlantiks beeindrucken, bevor wir weiter in das romantische Obidos fahren. Versuchen Sie später am Abend die berühmte Schokolade mit Ginja, einem Sauerkirschlikör. 170 km.
12. Tag: Von Obidos über Guincho nach Lissabon
Heute geht es an den westlichsten Punkt Portugals. Vom Cabo da Roca wandern wir (2 Std., leicht bis mittel, ?0 m ?200 m) zum Sandstrand von Guincho. Danach erwarten uns in Belém das Hieronymuskloster und das Entdeckerdenkmal. 170 km. Ein Tipp für den Abend in Lissabon: Ein Besuch mit Abendessen in einem Fado-Lokal vermittelt Ihnen noch einmal typisches portugiesisches Lebensgefühl. Zwei Übernachtungen in Lissabon.
13. Tag: Lissabon, Stadt des Lichts
Mal laufen wir, mal nehmen wir die Straßenbahn auf unserer Stadterkundung. Zuerst geht's auf die Georgsburg, Überblick gewinnen. Von der Altstadt Alfama lassen wir uns dann in die Baixa, die Unterstadt, treiben. Nachmittags nehmen Sie Ihr Programm selbst in die Hand. Vielleicht auf das EXPO-Gelände? Oder lieber klassische Kunststudien in den beiden Museen der Gulbenkian-Stiftung? Wer es gemütlicher mag, lässt sich mit dem Schiff über den Tejo schaukeln. Abends feiern wir Abschied in einem familiären Restaurant.
14. Tag: Adeus, Lisboa!
Heute beginnt entweder Ihre individuelle Badeverlängerung oder Sie fliegen zurück in die Heimat.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Die wunderschöne portugiesische Stadt Evora, deren atemberaubendes historisches Zentrum bereits 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, beherbergt in dieser auch eines ihrer Wahrzeichen: die imposante Kathedrale Se. Diese ist schon von weiten deutlich zu erkennen und thront majestätisch und erhaben über der Stadt.

Die Kathedrale Se bildet somit sozusagen das Herz dieser eindrucksvollen und historisch bedeutenden Stadt, somit darf ein Besuch der Kathedrale während eines Aufenthaltes in der Stadt in keinem Fall fehlen.
Häufig wird das malerische Porto im Norden Portugals auch als „Barockstadt“ bezeichnet, kein Wunder bei den zahlreichen barocken Kirchen, die sich überall in der Stadt finden lassen. Überhaupt ist gerade die Altstadt Portos, anders als die meisten Großstädte, weniger geprägt von kolossalen Einzelbauten, sonders fasziniert mit einem imposanten Gesamtgefüge zahlloser prächtiger Bauwerke.

Die meisten der bedeutenden und bemerkenswerten Barockbauten der Altstadt Portos wurden von dem italienischen Architekten Niccolo Nasoni erdacht und entworfen. Typisch für die Altstadt sind auch die vielen gewundenen und engen Gassen, sie formen zusammen mit der dichten Häuserbebauung die terrassenartige Struktur der Altstadt. Die charakteristischen Gassen wurden zudem von dem portugiesischen Institut für Architekturerbe unter Denkmalschutz gestellt.

Zu den beeindruckendsten Bauwerken der Altstadt Portos gehören wie schon gesagt viel Kirchen und Kathedralen, wie zum Beispiel die Igreja Santa Clara, die Igreja do Carmo, die Igreja Sao Francisco oder die Capela Carlos Alberto. Aber natürlich bereichern auch andere Sehenswürdigkeiten das Bild der Altstadt, so beispielsweise der Glockenturm Torre dos Clerigos, der Palacio da Bolsa, die Sinagoga Kadoori oder das Almeida-Garrett-Denkmal.
Häufig wird das malerische Porto im Norden Portugals auch als „Barockstadt“ bezeichnet, kein Wunder bei den zahlreichen barocken Kirchen, die sich überall in der Stadt finden lassen. Überhaupt ist gerade die Altstadt Portos, anders als die meisten Großstädte, weniger geprägt von kolossalen Einzelbauten, sonders fasziniert mit einem imposanten Gesamtgefüge zahlloser prächtiger Bauwerke.

Die meisten der bedeutenden und bemerkenswerten Barockbauten der Altstadt Portos wurden von dem italienischen Architekten Niccolo Nasoni erdacht und entworfen. Typisch für die Altstadt sind auch die vielen gewundenen und engen Gassen, sie formen zusammen mit der dichten Häuserbebauung die terrassenartige Struktur der Altstadt. Die charakteristischen Gassen wurden zudem von dem portugiesischen Institut für Architekturerbe unter Denkmalschutz gestellt.

Zu den beeindruckendsten Bauwerken der Altstadt Portos gehören wie schon gesagt viel Kirchen und Kathedralen, wie zum Beispiel die Igreja Santa Clara, die Igreja do Carmo, die Igreja Sao Francisco oder die Capela Carlos Alberto. Aber natürlich bereichern auch andere Sehenswürdigkeiten das Bild der Altstadt, so beispielsweise der Glockenturm Torre dos Clerigos, der Palacio da Bolsa, die Sinagoga Kadoori oder das Almeida-Garrett-Denkmal.
Porto - Börsenpalast
Bilder:
In Belem, einem Stadtteil der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich das herausragende Hieronymus Kloster, in Portugal Mosteiro dos Jeronimos genannt. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Manuelinik, welche eine portugiesische Variante der Spätgotik ist und auch einige Elemente der Renaissance aufweist. Entstanden ist dieser prunkvolle Architekturstil unter dem König Manuel I, welcher von 1495 bis 15212 über Portugal herrschte.

Das Hieronymus Kloster selbst wurde von Manuel I, kurz nachdem der berühmte portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückkehrte, in Auftrag gegeben und im Jahre 1544 fertiggestellt. Dieser hat in dem imposanten Prachtbau auch seine letzte Ruhestätte gefunden, ebenso wie Fernando Pessoa, Luis de Camoes und zahlreiche portugiesische Könige. Neben den Gräbern beheimatet das Mosteiro dos Jeronimus aber auch ein Marinemuseum sowie das Archäologische Museum.

Vor dem rund 300 Meter langen Prachtbau erstreckt sich ein großzügig angelegter Park, welcher die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung kommen lässt. Und auch von Innen ist der Prachtbau einfach überwältigend. Zudem wurde das Kloster 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Name geht auf den Orden des Heilligen Hieronymus  zurück, welcher hier bis 1834 untergebracht war.
Im Stadtteil Belem der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, das Padrao dos Descobrimentos, zu Deutsch das Denkmal der Entdeckungen. Dieses wurde im Jahre 1960 zum 500. Todestag Heinrich des Seefahrers, zur Zeit des Salazar-Regimes fertiggestellt. Das weiße Meisterwerk am Ufer des Tejo soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt dazu 33 wichtige Personen dieser Zeit.

Dazu gehören beispielsweise Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama, Ferdinand Magellan, Bartolomeu Diaz und Alfons V. Alle 33 Figuren blicken auf den Tejo. Auf dem Boden vor dem Eingang erstreckt sich eine Windrose aus Mosaiksteinen mit einem Durchmesser von 50 Metern. Diese war ein Geschenk der Republik Südafrika. Die majestätische Windrose trägt in ihrem Zentrum eine Weltkarte auf der die Routen der portugiesischen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts eingetragen sind.

Mit Hilfe eines Lifts gelangt man auch auf die Spitze des imposanten Monuments. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf den Tejo, sowie über den Stadtteil Belem mit seinen zahlreichen eindrucksvollen Bauwerken wie dem Mosteiro dos Jeronimos (Hieronymus Kloster), der Ponte 25 de Abril und dem Torre de Belem.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Lagos
Sagres
Bilder:
In der portugiesischen Region Alentejo, was übersetzt so viel wie „jenseits des Tejo“ bedeutet, liegt die historisch bedeutende und atemberaubend schöne Stadt Evora, deren Geschichte bis zur Zeit der römischen Besatzung zurückgeht. Von dieser Zeit zeugen bis heute einige Bauwerke der Stadt.

1986 wurde das historische Zentrum Evoras von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, hier befinden sich beispielsweise ein aus römischer Zeit stammender Äquadukt, die Kathedrale Se und der einstige Königssitz Paco dos Condes de Basto.

Hauptattraktion der Stadt ist aber der beeindruckende und bezaubernde Diana-Tempel, welcher mit seinen monumentalen Säulen bis heute vom römischen Erbe der Stadt zeugt. Auf dem zentralgelegenen Praca do Giraldo gibt es einen imposanten Marmorbrunnen zu bestaunen.
Castelo Branco
Lamego
Vila Real
Pinhao
Bilder:
Im Norden Portugals, direkt an der Atlantikküste erstreckt sich die malerische und faszinierende Hafenstadt Porto. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes und wird wegen ihrer enormen Größe und wirtschaftlichen Bedeutung häufig „Hauptstadt des Nordens“ genannt. Im Ballungsraum Grande Porto leben rund 1,3 Millionen Menschen.

Die Stadt verfügt über ein ausgesprochen angenehmes Klima. Die Bewohner selbst sehen ihre Stadt als heimliche Hauptstadt Portugals da sie immerhin Namensgeberin des Landes war. Gemessen an den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten könnte sie in jedem Fall Hauptstadt werden. Nicht umsonst wird sie von vielen auch als „Barockstadt“ bezeichnet.

Unbedingt gesehen haben sollte man die Kathedrale Se do Porto, den Torre dos Clerigos, den Praca da Ribeira am Rio Douro, die Börse, das Rathaus und die Avenida dos Aliados, sowie die zahlreichen imposanten Kirchen wie die Igreja di Carmo, die Igreja da Trinidade, die Igreja Sao Francisco und die Igrea de Santo Ildefonso, letztere beeindruckt ganz besonders und besticht durch ihre mit Azulejos geschmückte Außenfassade.
Guimaraes
Rund 200 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und etwa 100 Kilometer südlich von Porto befindet sich die die bezaubernde Stadt Coimbra. Sie liegt am Ufer des Flusses Rio Mondego, welcher etwa 40 Kilometer westlich der Stadt in den Atlantik mündet. Im malerischen und historisch bedeutenden Coimbra leben etwa 107.000 Einwohner.

Die Geschichte dieses Ortes geht bis in die keltische Zeit zurück, zur Zeit der Römer befand sich hier die Stadt Aeminium. Zahlreiche Bauwerke sind somit auch aus den verschiedenen Jahrhunderten in Coimbra erhalten geblieben, so zum Beispiel die Alte und die Neue Kathedrale, der Jardim do Portugal dos Pequenitos, der römische Aquädukt Arcos do Jardim, das Augustinerkloster Igreja de Santa Cruz und die Hängebrücke Ponte Rainha Santa Isabel.
An der zentralen Atlantikküste Portugals befindet sich die malerische Stadt Nazare, nur etwa 100 Kilometer von der Hauptstadt Lissabon entfernt. Der Ort zählt rund 100.000 Einwohner. Der bedeutendste Wirtschaftszweig ist neben der Fischerei vor allem der Tourismus, denn Nazare ist ein bedeutender Wallfahrtsort.

Zu den sehenswertesten Attraktionen der Stadt gehören das alte Rathaus, die Kirche der Nossa Senhora da Nazaré (in welcher sich das Sagrada Imagem de Nossa Senhora da Nazaré (Heiliges Abbild Unserer Frau von Nazaré befindet), die Überreste der alten Stadtmauer und das Santuário de Nossa Senhora da Nazaeré. Zudem befindet sich etwas außerhalb der Stadt, auf einem Felsplateau das Fort San Miguel.
Bilder:
An der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel, im äußersten Südwesten Europas liegt das bezaubernde Lissabon, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Portugals. Sie befindet sich an einer Bucht, bei der der Fluss Tejo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, in den Atlantik mündet. Schon zur Zeit des Römischen Kaiserreiches war die Stadt ein bedeutender Handelshafen.

Entsprechend der langen und wechselvollen Geschichte Lissabons beheimatet die Stadt auch zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Catedral Sé Patriarcal, das Palacio de Sao Bento, das Ozeanarium im Parque das Nacoes oder der Park Jardim Estrela. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind allerding die UNESCO Weltkulturerbestätten Torre de Belem und Mosteiro dos Jeronimos.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Portugal (PT)
Bilder:
Portugal
Bezaubernde Küstenstädte, beeindruckende Landschaften, mondäne Seebäder und die atemberaubende Hauptstadt Lissabon. All das ist Portugal.

Das Land im Westen der iberischen Halbinsel ist ein ideales Reiseziel für alle die es etwas spezieller und ausgefallener mögen.

Im Süden Portugals bietet die Algarve alles was das Urlauberherz begehrt: herrliche Küsten mit bizarren Felsformationen, traumhafte Sandstrände, azurblaues Wasser und eindrucksvolle Landschaften. Dazu bieten die vielen malerischen Ortschaften neben Erholung auch einen hervorragenden Einblick in die Geschichte und Kultur des Landes.

Die gelungene Kombination aus Tradition und Moderne bietet Ihnen die portugiesische Hauptstadt Lissabon.
Sie wurde „auf 7 Hügeln“ an der Mündung des Tejo errichtet und zieht ihre Besucher mit Highlights wie dem Castelo de Sao Jorge, dem Torre de Belem, dem Mosteiro dos Jeronimos oder dem Bairro Alto in ihren Bann.

Im Norden des Landes wartet die bezaubernde Küstenstadt Porto auf ihren Besuch. Zudem lädt das Douro-Tal zum Wandern ein. Überhaupt lässt es sich in vielen Gebieten Portugals ganz besonders gut wandern.
Neben den vielfältigen  Landschften und den lebendigen Orten auf dem Festland bietet das Land auch einige faszinierende Inseln, wie Madeira, welche ein wahres Erlebnis für die Sinne ist. Hier verbinden sich tiefgrüner Urwald und atemberaubende Steilküsten zu einem außergewöhnlichen Schauspiel.

Und wenn man von Portugals Inseln spricht müssen auch die Azoren erwähnt werden. Die neun Inseln im Atlantischen Ozean sind eine ganz eigene Welt mit heißen Quellen, dampfenden Geysiren, mächtigen, erloschenen Vulkanen, Kraterseen und einer exotischen Vegetation.

Um die vielen Gesichter Portugals kennenzulernen empfiehlt sich eine Rundreise durch das Land der traumhaften Strände, der bizarren Küsten und bezaubernden Landschaften.

Beste Reisezeit:
Es empfiehlt sich eine Reise nach Portugal in den Monaten März bis Oktober durchzuführen. Madeira und die Azoren erwarten Sie das ganze Jahr mit Urlaubswetter.
 
Klima:
Es herrschen Atlantik- und Mittelmeerklima. Auf den Azoren dominiert ein gemäßigtes Klima, auf Madeira ist es subtropisch.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/portugalsicherheit/210900

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 55 Minuten (nonstop)

Ortszeit:
MEZ -1h (Azoren: MEZ -2h, Madeira: MEZ)

Gut zu wissen:
Pünktlichkeit wird in Portugal kein hoher wert beigemessen. Verspätungen unter einer halben Stunde sind normal.

Portugiesen haben den Ruf die schlechtesten Autofahrer in Europa zu sein. Somit ist Vorsicht geboten, wenn sie in Portugal mit dem Auto unterwegs sind.


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