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Bolivien Rundreise

Naturparadiese im bolivianischen Tiefland

Tournummer 107717
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Rundreisen mit Kreuzfahrt
Ikarus Tours bei www.rundreisen.de
  • 19-tägige Erlebnisreise durch Bolivien
  • Fokus auf Natur- und Tierbeobachtung
  • Fluss-Kreuzfahrt im bolivianischen Teil des Amazonas-Tieflands
ab 4.990 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Trotz seines immensen touristischen Potenzials wird Bolivien als Reiseland generell viel zu wenig wahrgenommen. Erst in den letzten Jahren hat eine kleine verschworene Gemeinschaft von Reiseexperten das Land für sich entdeckt und weiß dessen landschaftliche Großartigkeit und kulturelle Ursprünglichkeit zu schätzen. Und doch gibt es auch innerhalb des Landes noch Regionen, die selbst an den moderaten bolivianischen Ansprüchen gemessen, touristisch fast unberührt sind. Hier ist zweifelsohne an vorderster Stelle das bolivianische Tiefland zu nennen. Dabei bietet gerade die tropisch heiße Urwald- und Savannenlandschaft östlich der Anden Dschungel- und Naturerlebnisse, die ihresgleichen suchen.
Lange ist dieser weiße Fleck auf der südamerikanischen Landkarte faktisch nicht zu bereisen gewesen, aber nun ermöglicht eine bescheidene touristische Infrastruktur es uns, den Schritt zu wagen. Auf unserer Expedition erkunden wir mit einem erfahrenen Landeskenner die unentdeckten bolivianischen Naturparadiese. Wir erforschen den Kaa Iya-Nationalpark mit seinen Pumas, Tapiren und der wohl größten Einzelpopulation an Jaguaren. Auch begeben wir uns ins bolivianisch-brasilianisch-paraguayische Dreiländereck zu einer biologischen Station auf der Suche nach Ameisenbären und Gürteltieren. Wir genießen den Amazonas-Dschungel auf einer Flusskreuzfahrt fernab der Hauptrouten des Amazonas-Tourismus.

Unser Amazonas-Schiff „Reina de Enin“ ist mit seinem geringen Tiefgang ideal für die flachen Flussgewässer. 12 Kabinen mit Dusche/WC, großen Fenstern und stundenweise mit Klimaanlage sorgen für bescheidenen Komfort an Bord. Die großen Terrassenflächen sind ideal für Naturbeobachtungen.
1. Tag: DO Hinflug
Abends Abflug von Deutschland. Linienflug über Madrid nach Santa Cruz de la Sierra.
2. Tag: FR Santa Cruz - Amboro NP
Morgens Ankunft in Santa Cruz, der größten Stadt Boliviens. Anschl. gut zweistündige Fahrt zum Amboro-Nationalpark, einer der artenreichsten Regionen der Erde, zu unserer Lodge. Nachm. erste Dschungelspaziergänge im Nebelwald rund um die Lodge.
MA
3. Tag: SA Amboro-Nationalpark
Weitere Dschungelausflüge von unserer Lodge aus,am Rande des Amboro-Nationalparks in einer spektakulären Gebirgslandschaft, dicht bewachsen von Nebelwäldern, gelegen.
FMA
4. Tag: SO Amboro-Nationalpark - Santa Cruz
Rückfahrt vom Amboro Nationalpark nach Santa Cruz. Unterwegs ein Abstecher zu den versteckt liegenden Wasserfällen 'Cataratas del Jardín' am Ende einer abenteuerlichen Allradstrecke mit Fluss- und Bachquerungen. Dort eine Wanderung zu den Wasserfällen, die bis zu 80m im tropischen Wald herabstürzen (Fahrzeit ca. 5 Stunden).
F
5. Tag: MO San José de Chiquitos
Morgens Fahrt gen Osten zur Jesuitenmission San José de Chiquitos (ca. 280km). Nachm. Besichtigung der dortigen, zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Missionskirche. Anschl. Ausflug nach Santa Cruz la Vieja und Spaziergang durch das Valle de la Luna. Zum Sonnenuntergang an der Laguna Leteï mit fantastischem Ausblick vom Rand der Meseta.
F
6. Tag: DI Kaa Iya Nationalpark
Langer Tagesausflug in den Kaa Iya-Nationalpark, einem fantastischen Naturparadies mit einer der größten Jaguarpopulationen Südamerikas. Im Park Fahrt in Richtung der Pumpstation Isoso, um auf dem Weg dorthin Affen, Vögel und mit etwas Glück eben auch Jaguare, Pumas oder Tapire zu beobachten. Am späten Nachmittag Rückfahrt zur Parkwächterstation Tucavaca. Unterwegs werden wir Kamerafallen platzieren, die dann am nächsten Tag ausgewertet werden (ca. 360 Tages-km).
FM
7. Tag: MI Kaa Iya-NP - Santiago de Chiquitos
Heute eine weitere, lange Ganztagesexkursion in den Kaa Iya-Nationalpark. Auf dem Weg zu unserer Beobachtungsstelle Auswertung der am Vortag aufgestellten Kamerafallen. Zu Fuß geht es dann zur Wasserstelle von Las Petas, wo eine Beobachtungsplattform gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung - darunter oftmals auch Tapire - bietet. Hier können wir auch viele Tierspuren in Augenschein nehmen. Nachmittags rund um die Buschlandepiste weitere Möglichkkeiten zur Tierbeobachtung, bevor wir dann gegen Abend zu einem anderen Parkausgang und anschl. weiter zur Jesuiten-Mission Santiago de Chiquitos fahren. Und auch auf dieser Strecke gilt: Immer die Augen offenhalten (ca. 240 Tages-km)!
FM
8. Tag: DO Serranía Santiago
Halbtageswanderung im Naturreservat Tucavaca mit fantastischen Steinformationen in der Serrania de Santiago. Besuch der Cueva de Miserandino Höhle mit seinen frühzeitlichen Felsmalereien. Nachmittags in Aguas Calientes ein Bad im Thermalwasser inmitten einer paradiesischen Umgebung (70 Tages-km).
F
9. Tag: FR Serranía de Santiago - Puerto Suarez
Vorm. ein weiterer, kurzer Ausflug in die Serranía de Santiago zum Aussichtspunkt Antesala del Cielo, dem 'Wartezimmer des Himmels', mit fantastischen Ausblicken über den umliegenden Chiquitano Trockenwald. Nachm. Fahrt von Santiago de Chiquitos nach Puerto Suarez kurz vor der brasilianischen Grenze (Fahrzeit ca. 3,5 Std.).
F
10. Tag: SA Pantanal
Von Puerto Suarez aus geht es auf einer aufgeschütteten Piste hinein in den Otuquis-Nationalpark. Hier im südlichen Teil des bolivianischen Pantanals können Vögel, Säugetiere und Reptilien beobachtet werden. Beidseitig der Piste erleben wir die für das Pantanal so typische Pampas Landschaft. Nach gut dreistündiger Fahrt erreichen wir Puerto Bush am Rio Paraguay, ein entfernter Außenposten des bolivianischen Militärs. Dort Umstieg in ein Motorboot, ca. eine Stunde weiter auf dem Río Paraguay und dem Río Negro im Dreiländereck Bolivien-Brasilien-Paraguay. Unser Ziel ist die Forschungsstation Tres Gigantes im Río NegroNationalpark auf paraguayischer Seite. Gegen Abend erste Erkundungen rund um die Lodge.
FA
11. Tag SO Pantanal
Vor dem Frühstück Vogelbeobachtung in der Nähe der Lodge. Tagsüber dann Möglichkeit zu verschiedenen Exkursionen zu Fuß, mit dem Motorboot oder mit dem Kajak. Immer wieder werden hier Jaguare, Pumas, Gürteltiere, Tapire und Riesenotter gesichtet.
FMA
12. Tag: MO Pantanal - Puerto Quijarro
Morgens eine kurze Wanderung zur Tierbeobachtung. Anschl. Rückfahrt im Motorboot nach Puerto Bush. Von dort aus gut 3 Stunden lang überland zurück nach Puerto Suarez mit Zeit für weitere Tierbeobachtungen entlang des Wegs. Am späten Nachmittag Einstieg in den bequemen Nachtzug der Ferrocarril Oriental nach Santa Cruz (ca. 12 Stunden). Eine Übernachtung im Zug.
FM
13. Tag: DI Santa Cruz
Morgens Ankunft am Bahnhof von Santa Cruz und Fahrt zum Hotel. Anschl. Besuch des Lomas de Arena-Parks vor den Toren der Stadt. Nachmittags frei.
14. Tag: MI Trinidad - Amazonas-Kreuzfahrt
Vorm. Flug nach Trinidad im bolivianischen Amazonas-Tiefland. Von dort aus Fahrt zum Río Mamoré, dem größten Amazonas-Nebenfluss auf bolivianischem Territorium, und weiter mit dem Motorboot zum Naturschutzgebiet Ibare-Mamoré. Dort Einschiffung auf unserem Flussschiff 'Reina de Enin'. Beginn der dreitägigen Expeditionskreuzfahrt durch dichten Dschungel, vorbei an Flussmündungen, sandigen Uferbänken, indigenen Gemeinden und rosafarbenen Flussdelfinen.
FMA
15. Tag: DO Amazonas-Kreuzfahrt
Es erwartet uns ein abwechslungsreiches Programm, das, wie immer im Dschungel, abhängig ist von Wasserstand und Wetter. Die Route kann auch in umgekehrter Richtung gefahren werden. Für den Vormittag ist eine zwei- bis dreistündige Dschungelwanderung entlang eines Naturpfades geplant. Am Nachmittag Besuch einer vom Fluss abgeschnittenen Lagune, wo die Möglichkeit zum Piraña-Fischen und zu weiteren Tierbeobachtungen besteht.
FMA
16. Tag: FR AmazonasKreuzfahrt
Vormittags Besuch der Estancia El Carmen, wo wir hoch zu Ross durch die Savannen und Wälder der Llanos de Mojos reiten können. Alternativ Besuch einer indigenen Yuracare-Gemeinde, wo wir viel über das Leben am Fluss erfahren können. Am Nachmittag Weiterfahrt den Fluss entlang, Zeit zur Entspannung auf der Sonnenterrasse. Nach dem Abendessen ein nächtliches 'Caiman-Spotting'.
FMA
17. Tag: SA Trinidad - Santa Cruz
Morgens am Zusammenfluss der Flüsse Mamoré und Ibare, im Herzen des Naturschutzgebietes mit den verschiedensten Tierarten. Mittags Rückkehr mit einem kleinen Motorboot zum Hafen und Transfer zum Flughafen Trinidad. Von dort aus Flug nach Santa Cruz.
F
18. Tag: SO Rückflug
Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug über Madrid.
F
19. Tag: MO Ankunft
Morgens Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Deutschland.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Amboro Nationalpark
3. Tag Amboro Nationalpark
4. Tag Amboro Nationalpark
6. Tag Kaa Iya Nationalpark
7. Tag Kaa Iya Nationalpark
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Santa Cruz de la Sierra.
San José de Chiquitos
Puerto Suarez
Puerto Quijarro
Trinidad
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bolivien (BO)
Bilder:
Bolivien
Bolivien ist der geheime Schatz im Herzen Südamerikas. Das Land beheimatet Zeugnisse aus längst vergangenen Tagen von unvorstellbarem Wert.

Hier befinden sich atemberaubende Berglandschaften der Anden und die beeindruckende Uyuni Salzwüste mit dem faszinierenden Uyuni Salzsee, welcher mit einer Fläche von 12000 km² der weltweit größte Salzsee ist.

Der absolute Höhepunkt einer Reise durch den südamerikanischen Binnenstaat ist allerdings der Madidi-Nationalpark im Nordwesten des Landes. Dieser ist rund 18000 km² groß und gehört zu den artenreichsten Gebieten der Erde.
Der Nationalpark beheimatet neben Affen und Papageien auch Tapire, Kaimane und Faultier. All diese faszinierenden Kreaturen können sie bei Tierbeobachtungen aus nächster Nähe betrachten.

Ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ist der weltberühmte Titicacasee. Er ist der höchstgelegene, kommerziell schiffbare See der Erde und die Heimat der Urus. Diese bevölkern die Gebiete um den Titicacasee schon seit Jahrhunderten.

Außerdem hat Bolivien auch Anteile an den tropischen Regenwaldgebieten des Amazonas.

Die größeren Städte des Landes wie die Hauptstadt Sucre oder der Regierungssitz La Paz bieten dagegen ein Kontrastprogramm mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen.
La Paz ist der höchstgelegene Regierungssitz der Welt. Außerdem bietet die Metropole Sehenswertes wie den Plaza Murillo mit dem Parlamentsgebäude und dem Präsidentenpalast.
In der Hauptstadt Sucre gibt es die Skulptur zu Ehren von Juana Azurdy, die Altstadt, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde und die Casa de la Libertad zu bestaunen.

Also Natur und Kultur pur in einem der abgeschiedensten Länder Südamerikas.

Beste Reisezeit:
Von Mai bis Oktober fäll in den meisten Regionen weniger Regen und die Temperaturen sind angenehm. Somit eignet sich diese Zeit am besten um das Land zu bereisen.
 
Klima:
Es herrscht gemäßigtes Klima, der meiste Niederschlag fällt zwischen November – März. Die Temperaturen schwanken sehr stark zwischen Tag und Nacht.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/boliviensicherheit/213428

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Boliviano = 100 Centavos
 
Flugdauer:
ca. 20 Stunden (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ -5h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung)somit MESZ -6h

Gut zu wissen:
Für Bolivianer sind Traditionen besonders wichtig. Reisende sollten diese deshalb besonders respektieren.

Legere Freizeitkleidung wird akzeptiert.

Die in den ländlichen Regionen Boliviens lebenden Menschen werden Campesinos und nicht Indios genannt. Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier.


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