Marokko Rundreise

Marrakesch

Tournummer 123312
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Chamäleon
  • 16-tägige Kleingruppenreise durch Marokko
  • Übernachtung, wie die einstigen Berberfürsten im Wüstencamp
  • Marmor und Ornamente im punktvollen Palästen erwarten Sie in den Königstädten
ab 2.799 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Marrakesch, hinter meterdicken Stadtmauern liegt die Stadt mit vielen Gesichtern. Unzählige Kunsthandwerker verkaufen Ihre Ware in engen Gassen. Lassen Sie sich nicht von den Gerüchen, den Trubel und den Geräuschen beirren, so lebt Marokko. Ein erfahrener Reiseleiter wird Sie während der Reise begleiten und ihnen wissenswerte Informationen über das Land geben.
1. Tag Los geht’s!
Per Bahn oder Flugzeug reisen Sie zum Flughafen Frankfurt, von wo aus Sie am späten Abend nach Casablanca fliegen. Nach der Landung werden Sie von Ihrer Reiseleitung mit einem Lächeln erwartet und in Ihre Unterkunft gebracht.
2. Tag Über Rabat in Richtung Norden
Nach dem Frühstück starten Sie Ihr marokkanisches Abenteuer. Los geht’s in Casablanca, denn Sie statten der berühmten, 1993 eingeweihten, Hassan-II.-Moschee einen Besuch ab. Die moderne Moschee mit ihrem 210 Meter hohen Minarett ist nicht nur das größte Gotteshaus des Landes, sondern auch die zweitgrößte Moschee der Welt. Etwa 100 Kilometer weiter nördlich liegt Rabat. Nicht nur Hauptstadt Marokkos (seit 1912), sondern auch die erste Königsstadt auf Ihrer Reise. Bei einer Erkundungstour durch die seit 2012 zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Stadt, besichtigen Sie unter anderem den Hassan-Turm, der das bekannteste Wahrzeichen der Stadt darstellt, sowie das prunkvolle Mausoleum Mohammed V. Nicht weit entfernt, an der Mündung des Bou Regreg in den Atlantik, liegt die Kasbah des Oudaias und der prachtvolle Andalusische Garten. Entlang der Atlantikküste geht es weiter bis zum kleinen Fischerdorf Asilah. Die gut erhaltene Medina stammt aus der Zeit der portugiesischen Eroberung und war einst wichtiger Handelsstützpunkt. Unternehmen Sie einen Spaziergang über die alte Stadtmauer, besichtigten Sie die Medina oder testen Sie die Temperatur des Atlantiks. Am späten Nachmittag setzen Sie die Reise fort bis in die Millionenmetropole Tanger. Die Stadt an der Nahtstelle zwischen europäischem und afrikanischem Kontinent hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Morgen erfahren Sie mehr darüber. Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
3. Tag Mythos Tanger und das Rif-Gebirge
Während der Protektoratszeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Tanger eine internationale Freihandelszone und unterlag einigen Steuerprivilegien - ein Eldorado für Exzentriker aller Art. Spekulanten, Schmuggler, Drogenkuriere, Waffenschieber aber auch Glücksritter und Kreative strandeten hier. Nach der Unabhängigkeit im Jahre 1956 stagnierte die Stadtentwicklung weitestgehend. Inzwischen hat die Regierung neue Pläne für die Stadt, um ihr zu altem Glanz zu verhelfen. Sie erkunden zunächst die Medina, die auf einem Hügel liegt und den alten Hafen überblickt. Besonders sehenswert ist der spanisch geprägte »Petit Socco« - der kleine Platz - im Herzen der Altstadt. Unmittelbar daneben liegt die Große Moschee und etwas weiter nördlich die Kasbah, die auf dem höchsten Punkt der Medina erbaut wurde. Weiter geht’s zum Kap Spartel, dem nordöstlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. In der Nähe befinden sich auch die Herkulesgrotten. Erinnert Sie die meerseitige Öffnung vielleicht an etwas? Sie fahren weiter auf der reizvollen Küstenstraße N 16, immer zwischen Mittelmeer und Rif-Gebirge und können ein paar schöne Blicke auf das Meer werfen. Bei der Kleinstadt Tetouan verlassen Sie die Küste und fahren bis zum Talassemtane Nationalpark, um sich die Beine zu vertreten. Eine Wanderung durch das traumhafte Rif-Gebirge führt Sie zu den »Petit Cascades« der Akchour Wasserfälle. Am frühen Abend erreichen Sie schließlich die kleine Stadt Chefchaouen. Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
4. Tag Die blauste Stadt der Welt
Die blaue Medina der Kleinstadt Chefchaouen nistet sich zwischen zwei Berge und zählt zu den schönsten in ganz Marokko. 1470 als Bollwerk gegen die ausländischen Eroberer errichtet, zeigt sich die Stadt heute friedlich mit weiß-blau getünchten Häusern. Werfen Sie auch einen Blick auf die ungewöhnlichen blauen Haustüren. Sie werden feststellen, dass kaum eine der anderen gleicht. Am Vormittag unternehmen Sie eine Erkundungstour durch die Medina. Durch die engen Gassen, die von den Bewohnern liebevoll bepflanzt werden, steigen Sie die vielen Windungen empor bis zum zentralen Place Outa el Hammam. Hier gibt es viele kleine Geschäfte und Cafés, von denen aus Sie das Treiben auf dem Platz beobachten können. Probieren Sie doch mal den hausgemachten Ziegenkäse. Eine lokale Spezialität, die auf die traditionelle Ziegenzucht in der Region zurückzuführen ist. Die Ziegen ernähren sich von einheimischen Pflanzen, die sehr aromagebend sind. Typischerweise genießt man den Käse mit etwas Olivenöl und Brot. Wer ein wenig Ruhe vom Trubel der Stadt braucht, ist im üppigen Garten im Innenhof der Kasbah gut aufgehoben. Übrigens: Die Mauern der Kasbah sind begehbar und eröffnen einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Nach so vielen Eindrücken steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Entspannen Sie sich in Ihrer Unterkunft oder erkunden Sie auch die letzten Winkel von Chefchaouen. Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.
5. Tag Eintauchen in die Geschichte Marokkos
Heute steigen Sie wieder in den Tourbus und fahren in Richtung Süden. Ihr erster Stopp ist die antike Römerstadt Volubilis. Die Ruinenstätte steht seit 1997 unter dem Status des UNESCO Weltkulturerbes und ist inzwischen zu einem interessanten Freilichtmuseum geworden. Das Ensemble vermittelt einen guten Eindruck von der Lebensweise vor etwa 2000 Jahren. Besonders beeindruckend sind die gut erhaltenen und detailreichen Fußbodenmosaike. In direkter Nachbarschaft liegt die heilige Stadt Moulay Idriss, die im Jahre 877 gegründet wurde. Der Gründer der Stadt, Moulay Idris I., war ein direkter Nachkomme des Propheten Mohammed und brachte den Islam nach Nordmarokko. Noch heute ist die Stadt, insbesondere der Zaouia-Komplex, ein wichtiger Pilgerort. Nichtmuslime dürfen seine heilige Grabstätte nicht betreten, es ist aber möglich die Anlage zu Umrunden und dabei einige Blicke in das Innere zu werfen. Weiter geht es in die Königsstadt Meknès, die auch das Versailles Marokkos genannt wird. Die Lage an verschiedenen Karawanenstraßen brachte der Handelsstadt schon frühzeitig einen großen Aufschwung, sodass sie im 17. Jahrhundert von Sultan Moulay Ismail zur Residenzstadt gemacht wurde. Auf einem Rundgang durch die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) und das jüdische Viertel sehen Sie unter anderem das mit Marmorsäulen verzierte Stadttor Bab Mansour, das prachtvolle Mausoleum Moulay Ismails sowie den Königspalast. Am frühen Abend erreichen Sie den letzten Stopp des Tages und die dritte Königsstadt auf dieser Reise: Fès. Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück und Abendessen.
6. Tag Die Königsstadt Fès
Fès ist die älteste der vier Königstädte und bis heute spirituelles, sowie Kunst- und Handwerkszentrum des Landes. Von der Festungsanlage Borj Sud aus verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über die gesamte Stadt. Im Anschluss gehen Sie auf Erkundungstour durch die von den Meriniden gegründete mittelalterliche Neustadt Fès El Djedid. Hier befinden sich der Königspalast und das jüdische Viertel. Die meisten Bewohner sind in den 1960er Jahren nach Israel ausgewandert, doch die Häuser können noch heute betrachtet werden. Weiter geht es in die alte Medina Fès El Bali, die im Jahr 1980 von der UNESCO in die Liste des kulturellen Welterbes aufgenommen wurde. Während Sie einen Blick in die Koranschule Bou lnania werfen und am Mausoleum von Idris II. sowie dem Kairaouine-Komplex vorbeispazieren, erklärt Ihre Reiseleitung Ihnen die Bedeutung dieser Orte für gläubige Muslime. Nicht unweit dieser alten Bildungsstätte befindet sich das berühmte Gerberviertel. Hier werden Tierfelle in riesige Bottiche mit Naturfarben getaucht und zum Trocknen aufgehangen. Streifen Sie noch etwas durch die Gassen der Souks, wo noch heute gewebt, gezimmert, geschmiedet und um die Wette gefeilscht wird. Eine gute Gelegenheit um Ihr Verhandlungsgeschick mit den Fassis, wie die Bewohner von Fés genannt werden, zu testen. Am Nachmittag fahren Sie in die Neustadt und erleben eine ganz andere Seite von Fès. In einem gemütlichen Café an der Allee Hassan II. lassen Sie das Treiben auf sich wirken. Anschließend kehren Sie zurück in die Altstadt und haben Zeit, sich in Ihrer Unterkunft zu entspannen oder die Souks auf eigene Faust zu erkunden. Das Frühstück ist heute eingeschlossen.
7. Tag Über den Hohen Atlas in den Süden Marokkos
Heute nehmen Sie Abschied von Fès und fahren zunächst durch große Zedernwälder des Mittleren Atlas in Richtung Süden. Nahe dem Ort Azrou, was so viel bedeutet wie »Felsen«, machen Sie einen kleinen Zwischenstopp, um sich die Beine zu vertreten. Mit etwas Glück können Sie auch die hier beheimateten Makaken beobachten. Insgesamt gibt es 23 Makakenarten, die vorwiegend in Asien beheimatet sind. Lediglich die Berberaffen leben im nördlichen Afrika, davon 70 Prozent in Marokko. Im Anschluss geht es weiter gen Süden. Sie werden bemerken, dass die grünen Wälder und Berge des Nordens allmählich weichen und mehr und mehr schroffe Felsformationen des Hohen Atlas die Landschaft prägen. Nach einer Mittagspause im kleinen Ort Midelt passieren Sie das Ziz-Tal und kommen am frühen Abend in Merzouga an. Genießen Sie zum Abschluss des Tages einen Spaziergang zum Sonnenuntergang in den Dünen von Erg Chebbi oder entspannen Sie sich im Hotel. Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen.
8. Tag Entlang der Straße der Kasbahs
Erg Chebbi ist nicht nur das größte zusammenhängende Sandwüstengebiet Marokkos, auch die Dünen hier sind die höchsten, die Sie im Land finden werden. Wer möchte, kann heute früh aufstehen, um dem Sonnenaufgang auf einem Kamel entgegenzureiten und das besondere Licht- und Schattenspiel in den Dünen zu beobachten. Nach dem Frühstück geht es weiter über kleine Berberdörfer wie Jorf, Touroug und Tinejdad bis Sie die Straße der Kasbahs erreichen. Eine Kasbah ist eine typische Festungsanlage der Berber, die als Wohnanlage und Gemeinschaftsspeicher genutzt wird. Das Bauwerk aus Stampflehm besteht aus einem mehrstöckigen Zentralbau, der von einer hohen Mauer mit Ecktürmen umrundet ist. Wie auf einer Perlenkette reiht sich auf den nächsten Kilometern eine malerische Lehmburg an die nächste. Später am Vormittag erreichen Sie die markante Todra-Schlucht mit ihren senkrecht aufragenden und überhängenden fast 300 Meter hohen Felswänden. Lassen Sie die imposante Natur auf sich wirken, bevor Sie die Fahrt auf der Straße der Kasbahs und durch viele grüne Oasensiedlungen fortsetzen. Besonders schön ist die Oase El-Kelaa des M’Gouna, denn hier gibt es ausgedehnte Obst- und Rosenplantagen. Aus den Rosen wird Öl gewonnen, das zur Parfümherstellung genutzt wird. Am späten Nachmittag treffen Sie in Skoura ein. Die Stadt ist bekannt für die Palmenoase, die dank guter Bewässerungskanäle auf fruchtbarem Land gedeihen kann. Auch Dattel-, Granatapfel-, Oliven- und Mandelbäume gedeihen hier vortrefflich. Frühstück, Mittag- und Abendessen sind inkludiert.
9. Tag Hollywoodfilme und das Draatal
Am Morgen brechen Sie in Skoura auf und fahren nach Ait Benhaddou, ein befestigtes Dorf am Fuße des Hohen Atlas. Der Ortskern zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe, und die markanten, ineinander verschachtelten Lehmbauten kommen Ihnen vielleicht sogar bekannt vor. Denn sie dienten als Filmkulisse für diverse Hollywoodfilme wie »Sodom und Gomorrha«, »Lawrence von Arabien« oder »Gladiator«. Auf dem weiteren Weg in Richtung Süden passieren Sie ein ausgetrocknetes Flusstal, das Wadi Draa, das bei seltenen, aber intensiven Regenfällen zum längsten Fluss des Landes anschwillt. Im kleinen Ort Tamegroute machen sie am Nachmittag halt. Hier wurde im 17. Jahrhundert der Nassiriya-Orden gegründet, der schnell zu einem der einflussreichsten Orden des Islam aufstieg. Die Bruderschaft hat im Laufe der Zeit eine Bibliothek gegründet, die wahre Schätze beherbergt: An die 4000 mittelalterliche Handschriften, mitunter Hadithe und Korane, Texte über Fès und das alte Alexandria sowie Lehrbücher der Medizin, Astronomie und Mathematik. Am späten Nachmittag erreichen Sie den Ort Mhamid, wo Sie heute übernachten werden. Das Frühstück ist inkludiert, ebenso das Abendessen.
10. Tag Sand so weit das Auge reicht
Nach dem Frühstück brechen Sie auf in Ihr Wüstenabenteuer. Mit einer Fläche von neun Millionen Quadratkilometern – das entspricht in etwa der Fläche der Vereinigten Staaten von Amerika – ist die Sahara die größte Trockenwüste der Erde. Einen sehr kleinen, aber nichtsdestotrotz beeindruckenden Teil davon werden Sie heute per Geländewagen erkunden. Verabschieden Sie sich für die kommenden Stunden von der Zivilisation, denn Sie lassen die letzten menschlichen Siedlungen hinter sich und begeben sich in ein Meer aus Sand. Auf Ihrer Fahrt durch die weite Wüstenlandschaft durchqueren Sie zunächst die Hamada, die typische Stein und Fels Wüste, die ein Großteil der Sahara ausmacht, und erreichen gegen Mittag Ihr komfortables Zeltcamp zwischen den Sanddünen von Erg Chegaga. Hier wechseln Sie das Fortbewegungsmittel erneut und steigen um auf den Rücken eines Kamels, um die beeindruckende Wüstenlandschaft zu erkunden und den Sonnenuntergang zu erleben. Genießen Sie im Anschluss den Abend in gemütlicher Lagerfeuer-Atmosphäre in Ihrem Zeltcamp. Bei guter Wetterlage werden Sie heute Nacht einen einzigartigen Blick auf den Sternenhimmel werfen können. Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen.
11. Tag Auf der Rallye-Paris-Dakar-Strecke ins Tal der Ammeln
Durch die atemberaubende Wüstenlandschaft der Sahara fahren Sie heute im Geländewagen auf einem Teilstück der ehemaligen Rallye-Paris-Dakar-Strecke in Richtung Westen. Bis zur Verlegung auf den südamerikanischen Kontinent im Jahr 2009 führte die bekannteste Wüstenrallye der Welt zuletzt regelmäßig über die abgeschiedenen Pisten im Süden Marokkos. Gegen Mittag erreichen Sie die kleine Berberoase Foum Zguid und steigen wieder in den Tourbus um. Durch die Berglandschaft des Antiatlas geht die Fahrt über Tata weiter nach Tafraoute. Die im Tal der Ammeln gelegene Kleinstadt ist von bizarren Granitformationen umgeben, die das Sonnenlicht je nach Tageszeiten golden oder rosa in den Talkessel reflektieren. Über der Stadt thront der Chapeau de Napoléon, ein Felsen, der nach dem Dreispitz des französischen Kaisers benannt ist. Die erdfarbenen Häuser im Tal fügen sich hervorragend in die Landschaft ein und es gibt zahlreiche Mandelbäume sowie Palmen- und Olivenhaine. Das Frühstück, Mittag- und Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
12. Tag Von Tafraoute nach Taroudannt
Am Morgen schlendern sie über den örtlichen Markt von Tafraoute und machen sich dann auf den Weg nach Norden durch die Berge des Antiatlas. Diese Region von Marokko ist bekannt für seine Arganbäume, die nur hier gedeihen. Aus den Früchten der Bäume wird Arganöl gewonnen, das auch das »weiße Gold Marokkos« genannt wird. Der aufwendige Herstellungsprozess, also das Ernten, Schälen, Sortieren, Rösten, Mahlen und Pressen der Samenkerne, ist seit jeher Frauensache. Für einen einzigen Liter Arganöl werden etwa 100 Kilogramm Arganfrüchte benötigt. Kein Wunder, dass die Preise für das international gefragte Produkt durch die Decke gehen. Arganöl wird nicht nur in der Kosmetikbranche verwendet, sondern findet auch in der Küche sowie der Alternativmedizin Anwendung. Mit etwas Glück können Sie auf der Fahrt auch die baumkletternden Ziegen beobachten, die ebenfalls auf den Geschmack der Früchte gekommen sind. Schon bald erreichen Sie das heutige Etappenziel Taroudant. Die Stadt zwischen Oliven- und Orangenplantagen ist nahezu vollständig von einer acht Kilometer langen und bis zu acht Meter hohen Mauer umgeben. Der ehemalige Berberfürstensitz wird auch als die kleine Schwester von Marrakesch bezeichnet. Noch heute zeugen die quirligen Souks, in denen Silberwaren, Leder- und Kunsthandwerk hergestellt und feilgeboten werden, von der einst wichtigen Rolle der Stadt als Handels- und Karawanenzentrum. Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
13. Tag Entlang der Atlantikküste bis nach Essaouira
Genießen Sie einen entspannten Morgen in Ihrer Unterkunft, dann heißt es Abschied nehmen vom Antiatlas und weiter geht es entlang der Küstenstraße N1 in Richtung Essaouira. Bei einem Zwischenstopp am Strand von Taghazout lernen Sie eine weitere Facette Marokkos kennen. Das kleine Fischerdorf hat sich seit den 1990ern zu einem Surf- und Badeort entwickelt und bietet einen herrlichen Blick auf den Atlantik. Im Anschluss beschäftigen Sie sich nochmals mit dem Thema Arganöl und besuchen eine Frauenkooperative, die Ihnen bei einem Rundgang die Gewinnung des wertvollen Öls zeigen wird. Sie wollen diese Kooperative unterstützen? Kein Problem, denn zum Abschluss des Besuches pflanzen Sie einen Arganbaum. Weiter geht’s gen Norden bis Sie am späten Nachmittag Essaouira, auch die »weiße Perle« genannt, erreichen. Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen.
14. Tag Essaouira, die »weiße Perle«
Essaouira, die zwischen Halbinsel und Meeresbucht gelegene weiße Stadt, zählt zu den sehenswertesten Orten Marokkos. Die rechtwinklig (!) angelegte Medina ist von einer hohen Mauer umgeben und steht seit 2001 auf der Welterbeliste der UNESCO. Erkunden Sie die Festungsanlage Scala de la Kasbah mit ihren mächtigen Mauern und die unterhalb liegenden Holzkunstwerkstätten, die bekannt sind für ihre detailreichen und hochwertigen Intarsienarbeiten. Im Fischereihafen sehen Sie, wie Schiffe noch in traditioneller Handarbeit aus Holz gefertigt, Netze geflickt und Angelschnüre mit Ködern bestückt werden. Nutzen Sie die Zeit, um durch die Souks zu schlendern oder einen Strandspaziergang zu unternehmen bevor es am späten Nachmittag weiter geht nach Marrakesch. Das Frühstück und das Mittagessen sind inkludiert.
15. Tag 1001 Nacht in Marrakesch
Seien Sie bereit für einen Tag voller Eindrücke, denn kaum irgendwo anders fühlt man sich so in Tausendundeine Nacht zurückversetzt wie in der Königsstadt Marrakesch. Beginnen Sie die Erkundungstour mit dem kunstvoll angelegten botanischen Garten Jardin Majorelle. Danach geht es in die Medina (UNESCO-Weltkulturerbe) zur Medersa Ben Youssef, der ehemals größten Koranschule des gesamten Maghreb. Ihr Weg für Sie weiter zum Bahia-Palast mit seinem mosaikverzierten Innenhof und zu den prachtvollen Saadier-Gräbern. Die etwa 500 Jahre alte Nekropole wird ebenfalls von Mosaiken, Stuck und Zedernholz geziert. Sieben Sultane und ihre Angehörigen finden hier ihre letzte Ruhe. Architektonisches Wahrzeichen der Stadt ist das 70 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee, die wiederum in unmittelbare Nähe zum berühmten Djemaa-el-Fna-Platz liegt. Von hier aus starten Sie einen Rundgang durch die ausgedehnten Souks, die auch heute noch als wichtige Zentren des lokalen Kunsthandwerks gelten. Metallwaren, Leder, Gewürze, Textilien und Teppiche – alles, was das Herz begehrt, wird hier feilgeboten. Die Erkundungstour endet am Djemaa-el-Fna-Platz. Lassen Sie sich von der eigenen Dynamik des Platzes treiben. Das Frühstück und das Abendessen sind inkludiert. Das Abschiedsessen am Abend wird Ihnen im Restaurant L’ibzar serviert. Küchenchefin Assia Kabous kombiniert von marokkanischen Hausfrauen inspirierte traditionelle Rezepte mit moderner Küche. 
16. Tag Abflug und Ankunft zu Hause
Nutzen Sie den Vormittag, um ein paar letzte Souvenirs zu kaufen oder zum Entspannen in Ihrer Unterkunft. Dann werden Sie zum Flughafen von Marrakesch gebracht und fliegen am Nachmittag zurück nach Frankfurt. Anschließend erfolgt die Weiterreise per Bahn oder Flugzeug in Ihren Heimatort. Das Frühstück ist heute eingeschlossen.


Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Wer in das schöne Marokko reist, sollte einige Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Zu diesen zählt zweifelsohne der Hassan Turm. Er ist so nicht geplant gewesen, denn eigentlich hatte die islamische Bevölkerung den Bau einer Moschee geplant. Der Bauherr starb jedoch zum Ausklang des 12. Jahrhunderts und so wurde kurzerhand das Vorhaben anders gestaltet. Heute kann man den Hassan Turm durchaus als unvergessliches Wahrzeichen der Stadt Rabat bezeichnen. Mächtig und pompös erstreckt sich das weiße Gebäude, dass einem die schiere Ehrfurcht einflößt, wenn man davor steht. Lassen Sie das Gebäude auf sich wirken und Sie werden erstaunt sein, was mit Ihnen passiert.
Einige Kilometer vom Kap Spartel entfernt befinden sich die „Grottes d'Hercule" - die Herkulesgrotten. Dort vermischt sich das Mittelmeer mit dem Atlantik. Nach der griechischen Mythologie soll der Halbgott Herkules sich in den Grotten ausgeruht haben, nachdem er die Meerenge von Gibraltar geschaffen hatte. Diese wurden auch die „Säulen des Herkules“ genannt.

Man kann leider nur einen Teil der Herkulesgrotten besichtigen, andere Teile stehen bei Flut unter Wasser. Ein vormals überfluteter Eingang zur Grotte soll, so die Überlieferung, den Umriss einer umgekehrten Karte Afrikas darstellen. Es wird erzählt, dass zu früheren Zeiten auch Menschen in den Grotten gelebt haben.
Im Norden Marokkos, direkt an der Mittelmeerküste erstreckt sich auf einer Länge von rund 350 Kilometern der zum Atlas gehörende Rif Gebirgszug. Der höchste Punkt dieser absolut beeindruckenden Gebirgskette ist der Tidiquin mit einer Höhe von 2.448 Metern.

Die Einheimischen nennen diesen nördlichsten Teil des Atlasgebirges auch Dschebel er-Rif, zu dessen speziellen Besonderheiten die hier heimische mediterrane Pflanzenwelt gehört. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist in dieser Region neben den Korkeichenbeständen vor allem der hier sehr ausgedehnte Cannabisanbau, besonders im mittleren Teil des Rif.

Die Gegend um das Gebirge ist nicht sehr dicht besiedelt, Reisende die auf der Suche nach eher abgelegenen Zielen sind, kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten, Wanderer und Outdoor-Begeisterte sowieso.
Tanger - Tanger-Altstadt
Die Stadt Tetouan befindet sich im äußersten Norden Marokkos und beheimatet rund 500.000 Einwohner. Wegen des sehr milden Klimas ist der Küstenort seit 1999 die Sommerresidenz von König Mohammed VI. Häufig wird die Stadt auch als „Die weiße Taube“, auf Französisch „La colombe blanche“ bezeichnet.

Ihre Hauptattraktion ist die teilweise noch von Stadtmauern umgebene Altstadt, die Medina, welche sage und schreib 70 Moscheen beheimatet. Aus diesem Grund ernannte die UNESCO im Jahre 1997 die Altstadt von Tetouan zum Weltkulturerbe. Die weitläufige Medina ist mit ihren engen verwinkelten Gassen für den Reisenden nur schwer zu überschauen, auf Grund dessen empfiehlt es sich die Altstadt nur mit einem ortskundigen Fremdenführer zu besichtigen.

Neben den zahlreichen Moscheen ist auch der beeindruckende Place Hassan II eine sehr sehenswerte Attraktion. Zudem bietet dieser ausgedehnte Platz am Südwestrand der Medina einen idealen Ausgangspunkt zur Erkundung des Weltkulturerbes.
Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour. Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
Die beeindruckende marokkanische Metropole Fes ist nicht nur die drittgrößte Stadt des Landes sondern auch die älteste der vier berühmten Königsstädte. Ihr Stadtbild gliedert sich in drei Teile, die Altstadt, die mittelalterliche Neustadt und die Ville Nouvelle.

Besonders faszinierend ist die mittelalterliche Neustadt, auch Fes el Jdid genannt. In ihrem Zentrum befindet sich der atemberaubende Königspalast und das jüdische Viertel. Die Gründung El Jedids geht auf die Dynastie der Meriniden zurück, welche hier vom 13. bis zum 15. Jahrhundert herrschten.

Ebenfalls sehr sehenswert sind die zahlreichen hier befindlichen Souks, die typisch orientalischen Märkte, deren Besuch ein wahres Erlebnis sein kann.
Das zauberhafte Fes ist nicht nur die drittgrößte Stadt Marokkos sondern auch die älteste der berühmten vier Königsstädten, somit gehört sie zu den beliebtesten und am häufigsten besuchten Zielen in Marokko. Besonders sehenswert ist die Altstadt von Fes, welche sich im Tal des Oued Fes befindet und von einer mächtigen Stadtmauer mit insgesamt 12 eindrucksvollen Toren umschlossen ist.

Die Altstadt ist in verschiedene Teile untergliedert, zum einen das Kairaouineviertel und zum anderen das Andalusierviertel, welche durch den Oued Fes voneinander getrennt sind. Zu den wichtigsten Attraktion von Fes el Bali gehört das Bab Boujeloud, die Medersa Bou Inania, die Grabstädte des Moulay Idriss II, die Moschee El Kairaouine und die Moschee El Andalous.
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Auf einem Plateau im Zentrum von Fes el Jedid, also der mittelalterlichen Neustadt von Fes, befindet sich der prunkvolle und imposante Königspalast Dar El Makhzen. Es ist ein höchst eindrucksvolles Bauwerk und schon allein der atemberaubende Haupteingang zeigt die Pracht der arabischen und maurischen Baukunst.

Zu erreichen ist der einzigartige Prachtbau von dem Place des Alaouites aus. Allerdings können lediglich die Außenmauern und des überwältigende Eingangsportal von Besuchern besichtigt werden, das Innere des Dar El Makhzen ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da hier immer noch der König während seiner Aufenthalte in Fes residiert.

Doch auch schon von außen kann der Besucher den Zauber aus „Tausend und einer Nacht“, den der Königspalast ausstrahlt spüren und sich in diesem faszinierenden und märchenhaften Charme verlieren.
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Mit neun Millionen Quadratkilometern ist die nordafrikanische Sahara die größte Trockenwüste der Erde. Sie reicht von der Atlantikküste bis zum Roten Meer und erstreckt sich dabei über die Länder Ägypten, Libyen, Mali, Niger, Tschad, Sudan, Mauretanien, Westsahara, Marokko, Algerien und Tunesien.

In Marokko zählen unter anderem die roten Dünen von Merzouga zu den schönsten Landschaften der Sahara. Sie gehören zu den gefragtesten und eindrucksvollsten Touristenzielen in dieser Region.

Eine besonders beliebte Unternehmung in den beeindruckenden Weiten der roten Dünen von Merzouga sind Kamelwanderungen, sie bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit die herrliche Landschaft auf eine sehr ursprüngliche Weise zu erkunden.
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Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.

Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
Bilder:
Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.

Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
Der Höhepunkt einer jeden Rundreise durch Marokko ist mit Sicherheit die „Straße der Kasbahs“, sie ist sehr beliebt bei Touristen und verzaubert mit ihren zahlreichen Attraktionen und ihrem ganz eigenen Charme. Sie ist zudem die einzige Ferienstraße in ganz Marokko, welche mit einem eigenen Namen versehen wurde, die Bezeichnung „Straße der Kasbahs“ geht im Übrigen auf die Franzosen zurück.

Manche bezeichnen die Strecke auch als „Straße der 1000 Kasbahs“. Sie erstreckt sich entlang des Hochplateaus vor der Sahara und führt durch traumhafte und exotische Oasenlandschaften. Die Hauptstrecke verläuft zwischen Ouarzazate, Tinerhir und Tafilalet. Entlang dieser Straße gibt es vieles zu entdecken, doch vor allem der Mix aus beeindruckenden Landschaften, imposanten Bauwerken und das einzigartige Zusammenspiel aus Farben und Düften macht diese Route so besonders und atemberaubend.
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Zu den reizvollsten Landschaften im gesamten Königreich Marokko gehört die Todra Schlucht, welche durch den gleichnamigen Fluss geschaffen wurde. Sie befindet sich östlich des Hohen Atlas, nahe der Kleinstadt Tinerhir. Dieser Ort ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schlucht.

Lange Zeit galt das Gebiet als abgeschieden und schwer zugänglich, doch mittlerweile erleichtern einige gute Asphaltstraßen die Zufahrt. Allerdings sollte man sich vor Antritt der Reise unbedingt über den Straßenzustand in der Schlucht informieren.

Besonders beliebt sind die Gorges de Todra bei Abenteuer-Urlaubern und Kletterern, denn die imposanten Steilwände gelten als wahres Eldorado für Extremsportler und Reisenden die auf der Suche nach etwas Nervenkitzel sind. Aber auch wer einfach nur durch die Schlucht wandern und die herrliche Landschaft genießen will kommt hier auf seine Kosten.
Das Draa-Tal in Zagora reicht fast bis nach Ouarzazate. Wunderschöne Palmen wachsen auf diesem Streifen, welcher ein bis zwei Kilometer breit ist, in den Himmel. Die Palmen werden durch den entlangfließenden Oued Draa, einem Fluss, bewässert. Die Landwirtschaft macht sich das Draa-Tal zunutze, denn der Boden hier ist sehr fruchtbar.
Das ganze Draa-Tal wird komplett von kleinen Bewässerungsbächen durchzogen, sodass hier Gemüse, Getreide und sogar Minze parzellenartig angebaut werden können. Wenn Touristen das Draa-Tal durchqueren, ist es keine Seltenheit, dass ihnen Bauern und deren Eselkarren entgegen kommen. Es besteht die Möglichkeit, von Zagora aus durch dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu spazieren. Ein lohnendes Erlebnis.
10. Tag Zagora - Erg Chegaga
Tinerhir - Hamada
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Das Tal der Ammeln befindet sich in der Nähe von Tafraoute, einer kleinen Oasenstadt. Das Tal der Ammeln ist etwa 15 km lang und befindet sich im westlichen Antiatlas in Marokko. Den Namen hat das Tal von den Ammeln. Das war ein Volk, welches zu den Chleu gehörigen Berberstamm dazugehörte.
Das nahe gelegene Zentrum ist die schöne Stadt Tafraoute. Ist man in dieser Stadt, dann sollte der Ausflug zu dem Ammeln Tal mit aufgenommen werden. Besonders im Februar, wenn die Blütezeit bevorsteht, ist der Ort ein Traum für sich. Alles steht hier in Blüten und ein Meer aus zahlreichen, leuchtenden Blüten erblickt man in diesem Tal.
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Rissani liegt umgeben von zahlreichen Dünen. Dass man sich hier schnell wie in einem Karawanenzentrum fühlt, ist nicht verwunderlich. So starten und enden in der Stadt Touren durch die Wüste, inklusive Übernachtungen in Beduinenzelten. Doch nicht nur längere Touren durch die Wüste sind im Angebot, auch Tagesprogramme, wie das Reiten von Kamelen, ist darin enthalten. Ebenso kann man auf dem Markt in Rissani Kamele entdecken, die zum Verkauf angeboten werden. Die Stadt, die oft auch als Karawanenzentrum bezeichnet wird, ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Ausflüge mit dem Kamel zur Ruinenstadt Sijilmassa wurden mit in das Angebot integriert. Diese historische Stätte liegt nur 2 km von Rissani entfernt.
Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Rund 170 Kilometer westlich der Stadt Marrakesch, an der Atlantikküste Marokkos befindet sich die faszinierende Hafenstadt Essaouira, deren Name übersetzt „Die Vollendete“ bedeutet. Zu ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten zählt in jedem Fall auch die Altstadt, die sogenannte Medina. Diese ist noch sehr gut erhalten und unterscheidet sich von anderen marokkanischen Altstädten weil sie einen sehr regelmäßigen Grundriss.

Ihre Straßen verlaufen geradlinig und kreuzen sich rechtwinklig, eine Besonderheit die vor allem bei dem Besuch mehrerer marokkanischer Medinas auffällig ist. Sehr beeindruckend sind auch die massiven Befestigungsanlagen, welche von dem französischen Architekten Theodore Cornut erdacht wurden und der Altstadt somit einen eher europäischen Flair verleihen.
Bilder:
1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.

Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Stadt Marrakesch gehört unter anderem auch die imposante Ben Youssef Moschee, welche bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Von dem ursprünglichen Bau sind heute allerdings nur noch die Grundmauern erhalten, da das Gebäude sowohl im 16. als auch im beginnenden 19. Jahrhundert umgebaut und damit stark verändert wurde.

Charakteristisch für die Ben Youssef Moschee ist das rund 40 Meter hohe, aus Kalkstein gefertigte Minarett. Etwas weiter östlich des Sakralbaus befindet die Medersa Ben Youssef, eine ehemalige Koranschule. Diese zählt zu den eindrucksvollsten und herrlichsten Gebäuden der gesamten Metropole. Beide Attraktionen sollten während eines Aufenthaltes in Marrakesch unbedingt besichtigt werden.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
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1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.

Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Gleich neben der prächtigen Moschee Ben Youssef befindet sich die beeindruckende Medersa Ben Youssef. Beide Bauwerke gehören zu den Wahrzeichen und absoluten Highlights von Marrakesch. Die Medersa ist eine ehemalige Koranschule und wurde etwa in der Mitte des 14. Jahrhunderts auf Geheiß Abou el Hassans errichtet. Von 1564 bis 1565 veranlasste der Saaditen-Sultan Moulay Abdallah el Ghalib einen Neubau des Gebäudes, welcher der Mederssa ihr heutiges Aussehen verlieh.

Dieser Umbau bewirkte zudem, dass die Medersa Ben Youssef zur größten und bedeutendsten im gesamten Maghreb wurde, Überlieferungen besagen, dass hier bis zu 900 Studenten gelernt haben und erst 1960 wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Danach wurde eine umfassende Renovierung des Gebäudes vorgenommen und seitdem ist die Medersa Ben Youssef ein nationales Denkmal, welches auch für den Tourismus geöffnet ist.
In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.

Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.

Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.

Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die faszinierende Stadt Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos sondern in vielen Bereichen auch die eigentliche Hauptstadt des Landes. Sie ist sowohl der wichtigste Hafen des Landes als auch Universitätssitz und zudem bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Und auch in der Geschichte hat Casablanca Spuren hinterlassen, so fand hier während des zweiten Weltkriegs beispielsweise die wichtige Casablanca Konferenz statt. Natürlich ist der Name auch allen Kinofans ein Begriff und so trug auch der Film „Casablanca“ zu der ungeheuren Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt bei.

Die Bezeichnung „Casablanca“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „weißes Haus“. Die knapp vier Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich in einer Bucht direkt an der Atlantikküste. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die imposante Moschee Hassan II, aber auch der Place des Nations Unies sowie der Place Mohammed V, die Kathedrale Sacre Coeur, die Eglise Notre Dame de Lourdes und die Nouvelle Medina sind einen Besuch wert.
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Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
Asilah
Tanger
Larache ist eine lebhafte Hafenstadt in Marokko mit dem größten Hafen der Region. Trotz der Lebhaftigkeit, die besonders durch das bunte Markttreiben und den Fischhandel hervorgerufen wird, kann man in Larache auch Ruhe und Erholung finden. Gerade die Altstadt ist eine Oase der Ruhe. Wunderbar spazieren kann man in den Gassen, die Richtung Meer verlaufen. Im Kontrast dazu steht die Neustadt, die an den zentralen „Place de la Libération“ angrenzt.

In Larache trifft man auf Geschichte und aktuelles Leben gleichermaßen. Seit Jahrhunderten ist Larache als Wirtschaftsstandort am Atlantik bekannt. Larache ist ein Kleinod, in dem die westliche mit der arabischen Welt zusammentrifft, wenngleich der Tourismus noch nicht voll erschlossen ist.
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Im Nordwesten Marokkos befindet sich die rund 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idris, welche nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt liegt. Auf zwei verschieden hohen Hügeln erstreckt sich der Ort mit seinen mehreren Stadtvierteln, den sogenannten Hays.

Für Marokkaner ist sie eine heilige Stadt sowie eines der wichtigsten Wahlfahrtsziele des Landes. Grund dafür ist die hier befindliche Grabstätte des berühmten Herrschers Moulay Idris, welcher der Begründer der ersten marokkanischen Dynastie war. Moulay Idris gehört zu den heiligsten und am meisten verehrten Herrschern Marokkos.

Mehr als 40.000 Pilger kommen jedes Jahr auf Grund der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren Moulay Idris hierher. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da sie dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können. Doch nicht nur für gläubige Muslime ist ein Besuch der Stadt lohnenswert, auch Touristen werden die malerische Stadt mit ihren kulturellen Attraktionen lieben.
Tetouan
Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
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Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
Volubilis
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Im Südosten Marokkos, nur etwa 35 Kilometer von der Stadt Rissani entfernt befindet sich das kleine Dorf Merzouga. Der Ort liegt nur rund 50 Kilometer vor der algerischen Grenze und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen zum Erg Chebbi, der größten Sandwüste des Landes, welche bis zu 150 Meter hohe Sanddünen beheimatet.

Somit verwundert es nicht, dass der kleine Ort zu den beliebtesten Touristendestinationen in ganz Marokko gehört. Zudem verfügt das Dorf auch über das größte natürliche Gewässer des Landes. Während einer Rundreise durch Marokko sollte ein Besuch der kleinen beschaulichen Ortschaft also in jedem Fall zur Reiseroute gehören.
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Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
Eingerahmt von den majestätischen Bergen des Mittleren Atlas, liegt im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet die beschauliche Stadt Azrou. Sie beheimatet rund 52.000 Menschen und ist sowohl bei den Marokkanern als auch bei ausländischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Der Name Azrou bedeutet übersetzt so viel wie „Felsen“ und nimmt Bezug auf die sagenhafte Lage des Ortes.

Diese Lage war auch während der französischen Kolonialzeit strategisch wichtig und brachte Azrou einige Bedeutung ein. Heute ist der Ort vor allem für den Tourismus von Bedeutung, in der Stadt gibt es einige imposante Bauwerke wie beispielsweise das Lycee Qualifiant Tarik Ibn Ziad. Auch der wunderschön angelegte Place Mohammed V im Zentrum der Stadt ist ein Besuchermagnet.
In Zentralmarokko, zwischen den Bergen des Mittleren und des Hohen Atlas befindet sich die beschauliche Stadt Midelt. Hier leben rund 45.000 Menschen, die Stadt ist ein bedeutendes kommerzielles Zentrum für die von Landwirtschaft geprägte Umgebung. Aber auch der Tourismus ist in der Stadt ein bedeutender Wirtschaftszweig. Vor allem die herrliche Lage und das milde Klima ziehen zahlreiche Besucher an.

Besonders sehenswert in Midelt sind die Hinterlassenschaften aus der französischen Kolonialzeil, so wie die ehemalige Residenz des französischen Gouverneurs, welches heute als Kulturzentrum dient oder das alte französische Viertel. Sehr beliebt sind auch die Waren, welche in Midelt produziert werden. Vor allem die handgearbeiteten Teppiche und Decken sind heiß begehrt und werden sogar in die größeren Städte von Marokko exportiert.
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In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
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Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.

Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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Die marokkanische Kleinstadt Skoura in der Provinz Ouarzazate in der Region Souss Massa Draa beheimatet etwa 15.000 Menschen. Der zum größten Teil von Berbern bewohnte Ort liegt im Süden des Landes an den Ausläufern des Hohen Atlas. Die Oasenstadt gliedert sich in einen neueren Stadtteil im Osten und einen älteren Stadtteil im Süden, welche etwa 3 Kilometer voneinander entfernt sind.

Für Reisende ist aber vor allem der westlich ältere Teil der Stadt, das sogenannte vieux Skoura, interessant. Hier befinden sich die eindrucksvollen Palmenoasen und die zahlreichen herrlichen Kasbahs, von denen einige zu wunderschönen Hotels umgebaut wurden. Die bekannteste und schönste Kasbah des Ortes ist aber die viertürmige Kasbah Amerhidil, welche neben einem Hotel auch ein Museum beherbergt.
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Im bergigen Osten Marokkos befinden sich zahlreiche ursprüngliche Kasbahs, welche sich herrlich in das Landschaftsbild einfügen. Wer diese einmal während einer Marokko-Rundreise erkunden möchte, der sollte unbedingt die beschauliche Stadt Zagora als Ausgangspunkt wählen. Von hier aus kann man ganz herrlich die traumhafte Umgebung mit den malerischen Landschaften und den imposanten Bauwerken entdecken.

Aber auch die 34.000 Einwohner zählende Stadt Zagora selbst ist einen Aufenthalt wert, hier findet man zahlreiche prachtvolle Bauwerke, wie einige fantastische Tore. Zudem findet jedes Jahr der beliebte und vielbesuchte Zagora Marathon statt, bei dem sowohl Männer und Frauen als auch Kinder und Jugendliche teilnehmen können.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
Tamegroute
Ourika
Tafraoute
Tata
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Vor langer Zeit war die prunkvolle Ortschaft Rissani einst die Hauptstadt der Tafilalet Oase. Wegen ihrer günstigen Lage war die Stadt von großer Bedeutung, von hier stammt auch der große Herrscher Moulay Ali Cherif. An ihn erinnert noch heute das prächtige Mausoleum, welches sich am südlichen Rand der Stadt befindet.

Doch nicht nur wegen des prachtvollen Bauwerks kommen die Touristen in Scharen nach Rissani, sondern auch weil sich die Stadt am Rande des Erg Chebbi befindet und somit ein guter Ausgangsort für Touren in die beeindruckende Sandwüste ist. Hier beeindrucken am meisten die mächtigen, bis zu 150 Meter hohen Sanddünen.
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Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
Klein-Marrakesch oder „Petit Souer“ von Marrakesch so bezeichnen viele den paradiesischen Ort Taroudannt im Süden Marokkos und dies obwohl die große Schwester sich rund 160 Kilometer weiter nördlich befindet. Taroudannt hat zudem den Ruf die größte und schönste Stadt am Souss Fluss zu sein, sie beeindruckt vor allem mit ihrer mächtigen Stadtmauer.

Aber auch die aus dem 18. Jahrhundert stammende und komplett aus Lehr erbaute Medina (Altstadt) strotz nur so vor Schönheit und Pracht. Hinter der rund 73.000 Einwohner zählenden Stadt erheben sich die malerischen und imposanten Berge des Hohen Atlas und laden zum Wandern und Erkunden ein. In Taroudannt selbst steht Kultur und Entspannung im Vordergrund.
Die kleine Hafenstadt Essaouira liegt direkt an der Insel Mogador an der marokkanischen Küste. Etwa 170 km nördlich liegt die Stadt Agadir und 170 km westlich gelegen die Stadt Marrakesch. Außerdem wurde die Stadt vor der Unabhängigkeit Marokkos Mogador genannt. Der Name weist auf die Portugiesen zurück. Allerdings wird der Name heute nur noch für die vorgelagerte Insel benutzt.
Heute liegt der Hauptwirtschaftszweig Essaouiras direkt im Fischfang. Zahlreiche Kutter und Restaurants sind zu finden. Touristen wissen den frischen und leckeren Fisch zu schätzen. Schließlich sind die Varianten sehr verschieden und bieten immer ein leckeres Gericht. Des Weiteren gehört Essaouira seit dem Jahre 2001 zu der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
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Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“, liegt im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt.

In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore. Außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, welches das wohl sehenswerteste Stadtviertel in Rabat.
Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“. Dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee.
Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut attraktives Reiseziel. Außerdem bietet die Hauptstadt auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen.
Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen.

Casablanca, die größte Stadt Marokkos, gehört zu den jungen Städten Marokkos. Sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika.
Zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee.

Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt.

Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt. Ihre Hauptattraktion ist der Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, labyrinthartigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein.

Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme. Dieser kann während einer Rundreise besonders erlebt und aufgenommen werden.

Beste Reisezeit:
Während für die Küstengebiete die Zeit vom April bis November empfehlenswert ist, sollte man das Landesinnere besser zwischen Oktober und Mai bereisen. Für eine Rundreise durch ganz Marokko, eignen sich die Monate April/Mai oder Oktober/November am besten.

Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen. Im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, weshalb es dort heißer und trockener ist. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/marokkosicherheit/224080

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 
Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h

Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam. Traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden.
Beleidigungen des Staates und gegen die Regierung (Monarchie) sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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