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Spanien Rundreise

Madrid – Kastilien das Herz Spaniens

Tournummer 126013
Inklusive Flug
Studiosus Reisen
  • 8-tägige Busrundreise durch Spanien
  • Die Städte Kastiliens von zentral gelegenen Hotels aus entdecken
  • Übernachtung mit Spezialitätenessen in einer romantischen Posada in Pedraza
ab 1.695 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ein Weltreich, in dem die Sonne nie unterging, regierte im Escorial ein asketischer König vor schroffer Bergkulisse. Ein Platz voller Geschichte und voller Geschichten – wie so mancher auf dieser Studienreise. Schließlich ist Kastilien mit seinen stolzen Burgen, granitgrauen Städten, weltentrückten Klöstern und einer traditionsreichen Universität Spaniens Herzland. Mit Musik und Poesie entführt Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie zwischen Toledo und Salamanca immer wieder ins Mittelalter, lässt Sie aber auch ins Alltagsleben mit all seinen Facetten eintauchen. In Madrid beginnt und endet unsere genussvolle Runde – eine Lifestyle-Metropole, wo das Feiern Volkssport ist, aber auch die Prachtstraße der Stadt, die Gran Via, vor der Hoteltür liegt.
1. Tag: Bienvenidos a Madrid!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug nach Madrid. Wir holen Sie am Flughafen ab und bringen Sie ins Hotel. Früh angekommen? Dann haben Sie noch Zeit für Dalí, Picasso und andere Leinwandkünstler im Königin-Sofia-Museum. Eine poetische Einstimmung auf die Reise erwartet Sie abends im Hotelzimmer. Drei Übernachtungen in Madrid.
2. Tag: Madrid - alte Meister, junges Leben
Bürotürme, die an den Wolken kratzen, gleiten auf der Stadtrundfahrt mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter am Fenster vorbei. Den Bauboom der Vergangenheit holte die Realität ein: Die schiefen Bankentürme an der Plaza de Castilla, einst Symbol für den Aufbruch in die Moderne, stehen heute für Korruptionsskandale. Dann vor dem Busfenster eine Ikone für Fußball-Aficionados: das Bernabéu-Stadion, wo die Fans ihren Club Real Madrid anfeuern. Im Prado, Madrids heiligen Hallen der Malkunst, erwarten uns anschließend spanische Meister von Velazquez bis Goya. Am Nachmittag geht es auf Altstadtspaziergang: Stierkampfarena, Theaterbühne, Scheiterhaufen – die Plaza Mayor war alles. Heute feiern die Madrilenen auf dem Platz der Plätze das Leben. Und auch wir kommen bei einem Glas Fino in einer der Altstadtbars beschwingt in Kastilien an.
3. Tag: Metropole des Mittelalters
In Toledo (UNESCO-Welterbe) pochte im Mittelalter das Herz Kastiliens, die besten Künstler ihrer Zeit malten und meißelten um die Wette. Wir erleben die Stadtansicht, die El Greco meisterhaft auf die Leinwand bannte, auf der Panoramafahrt, bevor wir ins Mittelalter eintauchen. Zwischen den Kirchen, Klöstern und Synagogen Toledos träumte Alfons der Weise seinen Traum von religiöser Toleranz. Ihr Reiseleiter lotst Sie durchs Gassenlabyrinth, in die Kathedrale und eine der Synagogen. Dabei haben Sie nicht nur seine Stimme, sondern auch Worte des weisen Herrschers und sefardische Musik per Studiosus-Audioset im Ohr. Und natürlich bleibt Zeit, von Toledos süßer Sünde zu naschen: dem berühmten Marzipan der Stadt. 160 km.
4. Tag: El Escorial und Avila
Die Berge der Sierra de Guadarrama im Blick nähern wir uns dem Escorial und lassen den Klosterpalast zunächst aus der Ferne auf uns wirken. Hinter granitgrauen Mauern tauchen wir dann in die Welt Philipps II. ein. Der asketische Herrscher regierte ein Reich, in dem die Sonne nie unterging. Ein Hingucker am Nachmittag: die trutzige Mauer mit 88 Wehrtürmen, hinter der sich Avila, die Heimatstadt der heiligen Teresa, versteckt. In der Kathedrale (UNESCO-Welterbe) und der Kirche San Vicente erweckt Ihr Reiseleiter eine längst vergangene Welt zum Leben und lässt Teresa, eine Powerfrau des 16. Jahrhunderts, zu uns sprechen. Den Alltag im rauen Hochlandklima auf 1130 m versüßen sich die Klosterfrauen wie schon zu Teresas Zeiten mit köstlichen Törtchen, Yemas de Santa Teresa. 110 km.
5. Tag: Studentenflair in Salamanca
Auf nach Salamanca (UNESCO-Welterbe), ins Heidelberg Spaniens! 160 km. Altehrwürdig die Uni, quicklebendig die junge Szene: Paläste, Universität und gleich zwei Kathedralen, wo Ihr Reiseleiter zum munteren Suchspiel nach den Streichen der Restauratoren einlädt, sind Traumkulisse für Lehre, Forschung und Fiesta. Finale unseres Stadtrundgangs dann auf der Plaza Mayor, dem schönsten Platz Spaniens. Bleiben Sie am besten gleich da auf einen Vino blanco, denn der Nachmittag gehört Ihnen! Vielleicht kommen Sie ja mit Studenten ins Gespräch über ihre Berufsaussichten und die Jugendarbeitslosigkeit im Land. Dann shoppen oder einfach schauen? Junge Mode und starken "café" gibt es an jeder Straßenecke. Wer keine Halbpension gebucht hat, macht es wie die Spanier und probiert sich abends häppchenweise durch die Tapasbars.
6. Tag: Kastilien für alle Sinne
Weizenfelder, so weit das Auge reicht, auf dem Weg nach Segovia (UNESCO-Welterbe). Den Soundtrack zum Roadmovie liefert Ihr Reiseleiter: spanische Liedermacher. Wir nähern uns Segovia durch die Hintertür – mit Panoramablick auf den Alcázar, das kastilische Neuschwanstein. Die Römer hinterließen in der Stadt ein Aquädukt, die Baumeister des Mittelalters Perlen der Gotik – wie die himmelstrebende Kathedrale mit lichtdurchflutetem Innenleben. Auf unserer Altstadtrunde spazieren wir durch die Jahrhunderte. Dann geht es mit Gipfelblick in unser romantisches Landhotel in Pedraza. 200 km. Verführerisch duftet es schon aus dem Ofen – die Vorfreude auf unser gemeinsames Spezialitätenessen steigt: butterweiches Spanferkel, ein Stück Kastilien für Genießer. Que aproveche!
7. Tag: Traditionsreiches Handwerk und mehr Madrid
Im kleinen Sepúlveda steht die Handwerkskunst im Fokus: Mit einem Steinmetz sprechen wir über Vergangenheit und Zukunft seines Gewerbes und den Weg aus der Wirtschaftskrise. 150 km. Dann laufen wir wieder in Madrid ein, wo sich der Kreis schließt. Den Nachmittag verbringen Sie, wie es Ihnen gefällt! Vielleicht ein Aperitivo auf einer der schicken Dachterrassen? Lieber die großartige Kunstsammlung Thyssen-Bornemisza besuchen? Oder im Bernabéu-Stadion mit Fußballfans aus aller Welt vor funkelnden Pokalen fachsimpeln? Und natürlich sind die Madrider Nächte lang! Ein Daiquiri in der legendären Art-déco-Bar Museo Chicote ist schon mal ein guter Einstieg.
8. Tag: Adiós, Madrid!
Sie haben noch ein paar Verlängerungstage gebucht? Mit den Madridtipps Ihres Reiseleiters sind Sie bestens gerüstet. Alle anderen werden im Laufe des Tages zum Flughafen gefahren. Gute Reise!

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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La Seu liegt direkt in der Hafenstadt Palma de Mallorca und ist vor allem für die prächtige Größe und den gotischen Stil bekannt. Der Grundstein für den Erbau der Kathedrale wurde im Jahre 1230 gesetzt. Damals war allerdings eine Moschee geplant. Nachdem eine Fertigstellung dieser nicht mehr erfolgte, wurde etwa 100 Jahre später eine Kathedrale darauf erbaut, die der königlichen Familie von Mallorca als Mausoleum dienen sollte. Der Bau der Kathedrale La Seu wurde erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts abgeschlossen. Erst etwa 20 Jahre später, Anfang des 17. Jahrhunderts, wurde diese geweiht. Die Hauptfassade der La Seu wurde Anfang des 20. Jahrhunderts fertiggestellt.
Die Kathedrale La Seu hat eine Länge von fast 110 Metern und eine Breite von über 30 Metern. Alleine das Hauptschiff der mächtigen Kathedrale weist eine Länge von fast 80 Meter auf. Besonders charakteristisch für La Seu sind die insgesamt 14 Pfeiler, die sich aus der Decke in den Himmel strecken. Sie erreichen eine Höhe von fast 45 Metern und ersetzen einen eigentlichen Hauptturm, den es bei der Kathedrale La Seu nicht gibt. Das große Rundfenster der Kathedrale wurde Ende des 14. Jahrhunderts gebaut und etwa 200 Jahre später verglast und weist eine Gesamtfläche von fast 100 Quadratmetern auf. Es ist auch als „größte gotische Rosette der Welt“ bekannt.
Der Hauptbaustil der Kathedrale wurde in den vergangen Jahrhunderten durch zahlreiche andere Baustile beeinflusst. Die Spätgotik, der platereske Stil und viele Barockelemente, machen die Kathedrale La Seu zu einem sehr beliebten Reiseziel für Interessierte und Historiker. Vor allem auch die Mitarbeit des bekannten Architekten Gaudì, welcher Anfang des 20. Jahrhunderts bei der Renovierung im Chorraum mitwirkte, macht diese Sakralbaut zu etwas ganz besonderem. Die Kathedrale kann das ganze Jahr über besucht und besichtigt werden. Auch der große Platz vor der La Seu ist sehr bekannt und Treffpunkt für viele Veranstaltungen.
Die Stierkampfarena in Ronda ist auch unter dem Namen Plaza de Toros bekannt. Die Arena ist rund gebaut und ähnelt einem Amphitheater. Bei jedem Stierkampf kommen Tausende von Zusehern in die Arena und verfolgen die Veranstaltung. Es gibt drei Kategorien von Sitzplätzen, wobei sich diese nicht in der Sicht auf die Arena, sondern in der Sonnenbelichtung unterscheiden. Die teuersten Plätze sind während des ganzen Stierkampfes im kühlen Schatten, die billigsten jedoch in der prallen Sonne. In der Plaza de Toros, in Ronda, sind mittlerweile alle Sitze überdacht. Die Stierkampfarena in Ronda hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und vier Ausgänge. Die Kampffläche ist durch eine Bretterwand von den Zuschauerplätzen getrennt. Dadurch kann der Torero, der spanische Stierkämpfer im Notfall über die Bretter springen und so vor dem Stier flüchten. Jede Stierkampfarena, so auch die Plaza de Toros in Ronda, hat eine eigene Metzgerei. Meist sind auch ein eigener Pferdehof, ein Stiergehege und eine Krankenstation im Bau der Stierkampfarena integriert. Nachdem ein Tier durch die Hand eines Toreros getötet wurde, wird das Fleisch in der Metzgerei entsprechend verarbeitet und in den Geschäften in und um Ronda zum Kauf angeboten. Meist wird der dadurch entstandene Erlös, karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte des Stierkampfes hat in der Stadt Ronda eine besondere Richtung eingeschlagen, denn im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier einige Mitglieder der Familie Romero, die noch heute geltenden Regeln des Stierkampfs. Diese sogenannte „Ronda-Schule“, die „Escuela Rondeña“ legt von der Kleidung, bis hin zum Tuch und dem Verhalten des Toreros dem Tier gegenüber, alle wichtigen Punkte des Stierkampfes fest. Seit dieser Zeit kamen immer wieder berühmte Persönlichkeiten nach Ronda, um sich einen dieser legendären Stierkämpfe anzusehen. Unter anderem Frank Sinatra und Francesco Rosi. Sogar Madonna drehte in der Stierkampfarena von Ronda ihr Video zum Song „Take a Bow“.
Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit findet der Besucher in der Stadt El Escordial, die Klosteranlage. Diese nüchterne aber majestätische Anlage verfügt über 2000 Zimmer und eine Grundfläche von 33000 gm. Errichtet wurde die Anlage Ende des 15. Jahrhunderts auf Gesuch des Königs von Spanien, Philipp II. Das Renaissanceschloss ist das größte Weltweit und beherbergt neben dem Kloster eine Bibliothek, eine Schule und eine Kirche. Ebenfalls findet man ein Museum und die Grabstätte der Habsburger in Spanien. Der königliche Palast ist im Desornamentado-Stils erbaut und Unesco Weltkulturerbe. Von Silla de Felipe II hat der Besucher einen atemberaubenden Blick über die gesamte Anlage.
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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Palma liegt direkt auf der berühmten Ferieninsel Mallorca und ist zugleich die Hauptstadt der Balearen Insel. Zudem ist Palma de Mallorca das Versorgungszentrum der gesamten Balearen Inselgruppe und hat den größten Hafen und den größte Flughafen auf zuweisen. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf eine Fläche von knapp 210 Quadratkilometer und beheimatet über 400 Tausend Einwohner. Ein großer Teil davon sind Zuwanderer, die die Balearenstadt in den letzen Jahren zur Wahlheimat gemacht haben. Palma ist in die Kernstadt und in weitere 30 Orte unterteilt. Die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale „La Seu“ und viele andere hübsche Sakralbauten in und um Palma.
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Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und hat etwa 3,3 Millionen Einwohner. Nicht nur politisch und kulturell steht Madrid im Mittelpunkt von Spanien, sondern auch geografisch. Mit einer Höhe von 667 Metern ü. NN ist sie die höchstgelegene Hauptstadt Europas. Sie liegt in der historischen Landschaft Kastilien auf der Hochebene Meseta. Nordwestlich befindet sich die Sierra de Guatarrama die 2429 Meter hoch aufragt. Vom Osten, durch das Tal des Henares kommt der Besucher über die Eisen- oder Autobahnen von Saragossa und Barcelona aus in die Hauptstadt Spaniens.
Madrid besteht aus 21 Stadtbezirken, die wiederum in verschiedene Barrios (Stadtteile) aufgegliedert sind. In vielen dieser Barrios findet der Besucher historische Bauten, bekannte Plätze und Museen. Auch sechs Universitäten, Hochschulen und viele Kultureinrichtungen befinden sich in Madrid. Viele großzügige Anlagen und weitläufige Parks prägen auch das Bild von der Hauptstadt Spaniens. Da wäre erst mal der Königspalast, der große Ausmaße hat und von einem weitläufigen Platz von der Straße getrennt ist. Auch den Plaza Mayor muss man erwähnen, der mitten in der Stadt als rechteckiger Platz von viergeschossigen Wohngebäuden umgeben ist, deren viele Balkone auf den Platz schauen.
Dann darf man natürlich nicht die Gotteshäuser vergessen, wie zum Beispiel die Almudena Kathedrale, die vom 18. Jahrhundert bis 1993 gebaut wurde. Sie befindet sich in der Nähe des Königspalastes. Das Innere der Kathedrale ist einzigartig modern gestaltet. 2004 hat der Kronprinz Felipe von Spanien seine Frau Letizia in der Almudena Kathedrale geheiratet. Natürlich findet man in Madrid viele alte Kirchen, die sehenswert sind.
Die spanische Hauptstadt kann mit vielen Plätzen aufwarten, an denen der Besucher Sehenswürdigkeiten findet, wie beispielsweise Plaza de Cibeles. Hier ist zum einen der Kybelebrunnen, dann das Rathaus sowie die Banco de Espana. Auf dieser Plaza werden auch die Meisterschaftsfeiern von dem Fußballverein Real Madrid abgehalten. Oder Gran Via mit seinen Kinos.
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Ronda ist eine kleine Stadt im Süden Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 500 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 37 Tausend Einwohner in Ronda. Die Stadt gehört zur spanischen Provinz Málaga und liegt etwa 723 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist Ronda für seine schönen Berglandschaften, die sich rund um die Stadt erheben und immer wieder als Motiv auf Postkarten und Souvenirs zu finden sind. Ronda ist sowohl in architektonischer, als auch in kultureller Hinsicht einen Besuch wert. Die Stadt Ronda ist vor allem für seine Stierkämpfe bekannt, die in Spanien sehr traditionell und gesellschaftlich wichtig sind.
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Die Stadt Toledo, welche Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist, befindet sich etwa fünfundsechzig Kilometer südwestlich von Madrid und liegt am Fluss Tajo. Sie gehört, wie Segovia und Ávila, zu den historischen Metropolen im Umkreis der spanischen Hauptstadt. Hier ist eine mittelalterliche Brücke vorhanden, welche die Querung über den Fluss bildet.

Mitte der Achtziger Jahre wurde die sehenswerte Altstadt mit der Kathedrale Santa Maria und dem Alcázar in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Weiterhin gehören diverse Kirchen, Museen sowie ein Kloster dazu. Der Hauptzugang nach Toledo war seinerzeit die Puente de Alcántara und wurde später durch die Puente de San Martin ergänzt.
Die Stadt El Escorial in der Region Madrids gelegen ist einer der meistbesuchten Orte in dieser Region. Dieser malerische Ort ungefähr 45 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Madrid gelegen lädt zu unzähligen Sehenswürdigkeiten ein.  Auf Spanisch wird er Real Sitio de San Lorenza de El Escorial genannt und befindet sich in 1028 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt El Escordial liegt inmitten einer herben Landschaft eingebettet in dem schönsten Landstrich des Landes und bietet dem Besucher ganzjährig einen abwechslungsreichen und vor allem interessanten Veranstaltungskalender. Ob Architektur, Wanderungen mit Aussichtspunkt oder Wintersport, für jeden Besucher hat El Escorial etwas zu bieten.
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Avila ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Avila in der Region Kastilien-Leon. Die etwa 50.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf einer Höhe von 1.128 Metern und ist etwa 110 Kilometer von Madrid entfernt. Seit 1985 ist die Stadt Weltkulturerbe der Unesco. In Avila befinden sich zahlreiche romanische Kirchen, die teilweise aus Platzmangel außerhalb der Stadtmauern liegen. Als Übernachtungsmöglichkeit steht zum Beispiel das Parador-Hotel Raimondo de Borgona zur Verfügung. Dieses befindet sich im Palacio Piedras Albas und lehnt sich an der Puerta del Carmen an die Innenseite der Stadtmauer. Eine bekannte Spezialität Avilas ist das berühmte Rindersteak „Chuleton de Avila“.
Vic
In der spanischen Region Castilla y León ist die Stadt Salamanca zu finden. Sie befindet sich am Rio Tormes nahe der portugiesischen Grenze in einem kargen Umland. Wirtschaftlich wird sie durch die Viehzucht geprägt. Bekannt ist Salamanca durch ihre Universität, welche nicht die älteste Spaniens ist, obwohl viele Jahre angenommen.

Die Universität besitzt ein Maskottchen, was über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, nämlich ein Frosch auf einem Totenschädel. Dieses befindet sich an der Fassade. Durch die Vielzahl an Studenten hat Salamanca ein jugendliches Erscheinungsbild, was sich im Nachtleben der Stadt anhand einer Vielzahl von Bars, Diskotheken und sonstigen Lokalen wiederspiegelt.
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Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
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Nordwestlich von Madrid liegt die Stadt Segovia auf einer etwa Tausend Meter hohen Felszunge zwischen den beiden Flüssen Eresman und Clamores. Sie gehört, ebenso wie Toledo und Ávila zu den historischen Metropolen in der unmittelbaren Umgebung der spanischen Hauptstadt. Übersetzt bedeutet der Stadtname Siegeshöhe. Sie wurde bereits im Jahr 80 vor Christus gegründet und befand sich bis in das 11. Jahrhundert hinein in maurischen Besitz.

Im historischen Stadtkern befinden sich mehr als zwanzig romanische Kirchen. Weiterhin sind hier romanische Profanbauten und eine Vielzahl an Monumenten sehr sehenswert. Mitte der Achtziger Jahre wurde der Stadtkern in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
Bilder:
Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebtestes Urlaubsziel weltweit. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.

Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs. Gerade wegen der traumhaften Strände, der relaxten Atmosphäre, dem herrlichen Klimas, der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie der pittoresken Landschaften.

Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs. Auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden. Beispielsweise in der Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause. Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao.

Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober

Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/spaniensicherheit/210534

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h)

Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt.

Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen. Das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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