Madagaskar Rundreise

Madagaskar - Insel der Lemuren

Tournummer 121981
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Wanderreise
Keine Anzahlung
Studiosus Reisen
  • 18-tägige Erlebnisreise durch Madagaskar
  • Traumhafte Wanderungen in den schönsten Nationalparks
  • Die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt Madagaskars genießen
ab 5.390 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Madagaskar klingt wie sanftes Meeresrauschen, Madagaskar weckt Sehnsüchte. Darum führt unsere Reise in einige der schönsten Nationalparks, Rückzugsorte der Natur vor Brandrodung und Kahlschlag. Die Hotels sind zuweilen einfach, doch werden wir entschädigt mit einer einzigartigen endemischen Pflanzen- und Tierwelt. Unterwegs begegnen wir den aus Asien stammenden Kulturen der vielen Völker von Madagaskar und immer wieder liebenswerten Menschen: Sie engagieren sich für eine faire Gesellschaft, trotz ständiger Regierungskrise, internationaler Isolation und der im Land herrschenden Armut.
1. Tag: Flug nach Afrika
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Abends Flug nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 7,5 Std.). Kleiner Literaturtipp für schlaflose Stunden: der Roman "Die verbotene Frau" der madagassischen Autorin Michèle Rakotoson.
2. Tag: Willkommen in Madagaskar!
Am Morgen Ankunft in Addis Abeba und Anschluss nach Madagaskar (Umsteigezeit ca. 3 Std., Flugdauer ca. 4,5 Std.). Ankunft in der Hauptstadt Antananarivo gegen 14 Uhr. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung, bevor wir uns zum Welcome-Dinner treffen.
3. Tag: Sommerfrische in Antsirabé
Heute startet unsere große Rundreise. Wir fahren ins Hochland nach Antsirabé. Unterwegs überraschende Begegnungen: mit Handwerkern, die in improvisierten Recyclingwerkstätten Aluminiumtöpfe produzieren, mit Händlern am Straßenrand, die die kargen Früchte ihrer Felder feilbieten. Antsirabé war einst der Kurort der französischen Kolonialherren. Heilwasser sprudelt in der Therme, in vielen Werkstätten werden Edelsteine für die kaufkräftige Kundschaft geschliffen. Das madagassische Vichy bietet magenfreundliche Wässerchen und das weithin berühmte "Drei-Pferde-Bier". 170 km.
4. Tag: Vom Hochland zum Regenwald
Kunstvolle Reisterrassen zauberte das Volk der Betsileo in die Hänge des Hochlands, und noch mehr malaiisches Erbe entdecken wir unterwegs: hübsche Ziegelhäuser mit Balkonen sowie kunstvolle Holzschnitzereien in Ambositra. Wir sehen junge Eukalyptusplantagen - aber auch abgefackelte Waldstücke. Auf der Fahrt weiter in den Süden sprechen wir über die Auswirkungen der Brandrodungen, die eine naturzerstörende Antwort auf das rapide Bevölkerungswachstum sind. 250 km. Zwei Übernachtungen am Rande des Ranomafana-Nationalparks.
5. Tag: Regenwald in Ranomafana
Mit einem Ranger wandern wir (3 bis 4 Std., mittel, ?150 m ?150 m) tief in das dichte Grün des Ranomafana-Nationalparks (UNESCO-Welterbe). Wasserfälle und Thermalquellen speisen Flora und Fauna, Orchideen und Baumfarne bilden den Lebensraum für zahlreiche Halbaffen- und Vogelarten. Würzig duftet die dicke Luft. Am Nachmittag besuchen wir im nahen Dorf den örtlichen Wahrsager - er ist für die Einheimischen eine Institution und bleibt auch den Besuchern keine Antwort schuldig. Und auf dem kleinen Markt heißt es: Gewürze – heute oder nie! Vanilleschoten müssen unbedingt mit, dann Nelken, Zimt, Muskatnuss und was wir sonst noch finden. Und wer die nachtaktiven Tiere erleben möchte, bricht abends noch einmal zum Waldrand auf.
6. Tag: Weinstraße und Papierkunst
Wir passieren Fianarantsoa, die zweitgrößte Stadt der Insel. Ungewohnt: der Anblick von Weinfeldern auf dieser tropischen Insel. In Ambalavao besuchen wir mittags eine Papierfabrik. Das Volk der Antaimoro erlernte dieses Handwerk von arabischen Händlern. Geschickt verwandeln die Arbeiterinnen vor unseren Augen die Rinden des Avahobaums in handgeschöpfte Blätter. Sie haben Fragen zur Herstellung? Ihr Reiseleiter dolmetscht gerne. Der Nachmittag wird abenteuerlich: Mit einem umgebauten Lkw fahren wir auf einer rauen Piste zu unserem traumhaft gelegenen Zeltcamp im Andringitra-Nationalpark. Wir wohnen in geräumigen Zelten mit privatem Sanitärbereich. 240 km. Zwei Übernachtungen im einfachen Tsara Camp.
7. Tag: In den Andringitrabergen
An den Hängen der Andringitraberge überlebt ein letzter Primärwald des Hochlands. Starten Sie mit Ihrem Reiseleiter nach dem Frühstück zu Fuß in den heiligen Wald (3 bis 4 Std., leicht bis mittel, ?50 m ?50 m). Lemuren und viele Vögel haben dort ihr Revier. Wir bestaunen Pachypodien, Euphorbien und andere exotische Pflanzen, die nur auf Madagaskars Boden wachsen. In einem nahe gelegenen Dorf können wir beobachten, wie die Menschen einer jahrhundertealten Lebensweise nachgehen, die scheinbar im Einklang mit der Natur steht. Aber wie werden ihre Kinder auf die Zukunft vorbereitet? Werden die zukünftigen Generationen noch mit Zebuzucht sowie Reis- und Maniokanbau überleben können? Fragen für nachdenklich stimmende Diskussionen!
8. Tag: Durch die Savanne
Mit dem Lkw gelangen wir am Vormittag zurück zur Hauptstraße. Schlagartig ändert sich das Landschaftsbild: Aus einer weiten Savannenlandschaft erhebt sich die Bischofsmütze, ein markanter Monolith, der dem australischen Ayers Rock ähnlich sieht! Und bald darauf Isalo, ein 180 km breites, zerklüftetes Erosionsgebirge. An seinem Fuße liegt die Ortschaft Ranohira: "Wasser der singenden Lemuren" - so poetisch benannten die Einwohner ihre Kleinstadt, denn jede Nacht erklangen hier die Rufe der Kattas. Spitzen wir abends im Hotel die Ohren - vielleicht hören ja auch wir das heisere Klagen der Lemuren! 240 km. Zwei Übernachtungen in Ranohira.
9. Tag: Isalo-Nationalpark
Heute wandern wir (3 Std., mittel, ?100 m ?100 m) im Isalo-Nationalpark durch Schluchten und zwischen bizarren Felstürmen, vorbei an Steinpyramiden und mystischen Friedhöfen. Beobachtet von Gottesanbeterinnen, Skorpionen und Stabheuschrecken, flankiert von Bambuspalmen. Entspannen Sie anschließend im Hotelpool! Wer den Nachmittag aktiver gestalten möchte, kann sich mit dem Reiseleiter auf den Weg machen zum malerischen Wasserfall Cascade des Nymphes. Die Wanderung (2 Std., mittel, ?100 m ?100 m) führt vorbei an hohen Kalksteinwänden und tropischer Vegetation - und mit etwas Glück sehen wir auch Lemuren.
10. Tag: Der dornige Weg zum Meer
Wundern Sie sich nicht über die vielen schürfenden Menschen in den Flüssen: Der Saphirrausch hält bereits einige Jahre an. Gefährliche Zustände herrschen in den primitiven Minen des Südens. Flaschenförmige Affenbrotbäume weisen den Weg zum Meer, dornige Oktopusbäume versperren ihn. Wir können das Meer schon riechen und besuchen bei Toliara (Tulear) eine botanische Station, in der uns gezeigt wird, wie perfekt die endemischen Pflanzen aus dem Süden Madagaskars an die Trockenheit angepasst sind: Ob Schwiegermutterzunge, Madagaskarpalme oder falscher Baobab - die Vielfalt ist atemberaubend. 270 km. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Ifaty.
11. Tag: Ein Tag am Meer
Weißer Korallensand, ein vorgelagertes Riff und ein unberührter Strand - paradiesisch schön lädt unser Hotel einen Tag lang zum Relaxen ein. Machen Sie, was Ihnen gefällt! Baden, schnorcheln, spazieren gehen oder einfach die Füße in den Sand stecken und die Sonne einfangen - alles geht. Sie möchten lieber die Umgebung entdecken? Wie wäre es dann mit einer Tour auf dem Zebukarren zu den Baobabs? Auch Vogelliebhaber können in Ifaty glücklich werden: Haben Sie schon einmal von Langschwanz-Erdracken und Stelzenrallen gehört? Hier können Sie diese gefiederten Exoten mit etwas Glück sehen!
12. Tag: Wieder in Antananarivo
Nach dem Frühstück kehren wir zurück nach Toliara und machen halt bei einer von der Studiosus Foundation unterstützten Manufaktur für Solarkocher: Das Sozialprojekt fördert Sonnenenergie, damit weniger Holzkohle verheizt wird. Wir sprechen mit den Leitern des Projekts über die Dramatik der Situation. Am frühen Nachmittag fliegen wir zurück nach Antananarivo. Hier stellen wir uns noch einmal der sozialen Realität: Wie das Projekt von Père Pedro Bettlern und Straßenkindern eine neue Chance gibt, erfahren wir vor Ort aus erster Hand im Gespräch mit einem Mitarbeiter.
13. Tag: Kontraste Madagaskars
Etwas außerhalb der Hauptstadt befindet sich auf einem der zwölf heiligen Hügel der ehemalige Herrschaftssitz Ambohimanga (UNESCO-Welterbe). Einst ließ hier eine Merina-Königin europäisches Hofritual inszenieren. Welch ein Gegensatz zum heutigen Leben! Auf unserem weiteren Weg stoppen wir bei einer Reptilien- und Schmetterlingsfarm. Schließlich erreichen wir unser romantisch gelegenes Hotel im Andasibe-Nationalpark bei Perinet, mitten im Urwald. Ideal, um den Stimmen des Waldes zu lauschen. 170 km.
14. Tag: Zum Pangalankanal
Vielleicht können wir die Indris bei ihrer Morgentoilette überraschen - oder eventuell auch beim Frühstück? Im Bergwald des Andasibe-Nationalparks bei Perinet leben noch etliche Familien dieser Lemurenart. Von einem kundigen Ranger geleitet, wandern wir (ca. 2 Std., mittel, ?50 m ?50 m) in den Wald hinein. Unsere Busfahrt hinunter ans Meer führt uns dann vorbei an tropischen Gärten, in denen Früchte jeder Art gedeihen. Die Natur präsentiert sich hier üppig und reich - welch ein Gegensatz zum kargen Hochland. Unser Ziel ist der Pangalankanal, eine Wasserstraße aus der Kolonialzeit, die mehrere Hundert Kilometer parallel zur Küste des Indischen Ozeans verläuft. 130 km. Wir werden mit Booten abgeholt und zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage gebracht, dem Buschhaus in wildromantischer Einsamkeit an einer Lagune. Zwei Übernachtungen.
15. Tag: Erholung und Vanille
Mit einem gemütlichen Frühstück darf der Tag beginnen. Danach queren wir den Ampitabesee und werden in einem Wildreservat kreischend von Lemuren begrüßt. Wir versuchen, Chamäleons zu entdecken, die sich in Sträuchern tarnen, um die sich die Vanilleorchidee rankt. Am Boden lauert die insektenfressende Kannenpflanze und im Baumwipfel vielleicht eine Lemurenfamilie? Der Rest des Tages bleibt frei zum Entspannen: Genießen Sie die Ruhe inmitten der Natur!
16. Tag: Zurück in die Zivilisation
Wir verlassen das Buschhaus und fahren mit dem Boot auf dem Pangalankanal. Kleine Dörfer ziehen vorbei, Fischer waten durchs Wasser und werfen ihre Netze aus, Transportboote knattern uns entgegen, voll bepackt mit Holz, Kohle und Schilf. Endstation ist Toamasina (Tamatave). Wenn wir noch etwas Zeit haben, lernen wir bei einer kurzen Rundfahrt die markantesten Bauten der größten madagassischen Hafenstadt kennen, dann geht es zum Flughafen und in einem kurzen Luftsprung zurück in die Hauptstadt. Beim Abendessen mit Musikbegleitung nehmen Sie Abschied von Ihrem Reiseleiter und den anderen Gästen Ihrer Gruppe.
17. Tag: Abschied von Madagaskar
Der Vormittag gehört Ihnen. Gegen Mittag starten Sie in Richtung Flughafen und fliegen nach Addis Abeba. Gegen Mitternacht Weiterflug von dort (Flugdauer bis Addis Abeba 4,5 Std., Umsteigezeit ca. 3,5 Std., dann Nachtflug, Flugdauer ca. 7 Std.). Alternativ Flug zur Ferieninsel Nosy Be und Beginn der Badeverlängerung.
18. Tag: Ankunft in Frankfurt
Frühmorgens Ankunft in Frankfurt.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Die kleine Stadt Ranomafana liegt zwischen dem Hochland und dem Küstenland auf Madagaskar. Das schöne Örtchen ist vor allem bekannt geworden durch seine heißen Quellen. Hier gibt es viel zu entdecken, denn der berühmte Bergnebelwald umsäumt die gemütliche Ortschaft. Von hier aus haben Sie es auch nicht weit bis zum gleichnamigen Nationalpark Ranomafana. Im Arboretum der Stadt können Sie noch die ursprüngliche Natur genießen. An den zauberhaften Bächen können Sie verweilen und mit etwas Glück werden Sie die heimischen Echsen beobachten können. Möchten Sie den Alltag ein wenig hinter sich lassen, sollten Sie erholsame Stunden in den hiesigen Thermalbädern genießen. Hier können Sie dazu noch ein Picknick veranstalten und die umliegende Natur erleben. Auch für Ihr leibliches Wohl wird in der Ortschaft bestens gesorgt. Lassen Sie sich mit einheimischen Spezialitäten verwöhnen. Auf Ihrer Rundreise durch den Inselstaat wird Ihnen nicht langweilig werden.
Bilder:
Die kleine Stadt Ranomafana liegt zwischen dem Hochland und dem Küstenland auf Madagaskar. Das schöne Örtchen ist vor allem bekannt geworden durch seine heißen Quellen. Hier gibt es viel zu entdecken, denn der berühmte Bergnebelwald umsäumt die gemütliche Ortschaft. Von hier aus haben Sie es auch nicht weit bis zum gleichnamigen Nationalpark Ranomafana. Im Arboretum der Stadt können Sie noch die ursprüngliche Natur genießen. An den zauberhaften Bächen können Sie verweilen und mit etwas Glück werden Sie die heimischen Echsen beobachten können. Möchten Sie den Alltag ein wenig hinter sich lassen, sollten Sie erholsame Stunden in den hiesigen Thermalbädern genießen. Hier können Sie dazu noch ein Picknick veranstalten und die umliegende Natur erleben. Auch für Ihr leibliches Wohl wird in der Ortschaft bestens gesorgt. Lassen Sie sich mit einheimischen Spezialitäten verwöhnen. Auf Ihrer Rundreise durch den Inselstaat wird Ihnen nicht langweilig werden.
Bilder:
Umgeben von einer atemberaubenden Berglandschaft, im südlichen Hochland Madagaskars liegt der Nationalpark Isalo. Der herrliche Park wird von tiefen Schluchten und Flüssen geprägt und lädt zu langen Wanderungen ein. Hier herrschen unterschiedliche Regionen, wie Savannenlandschaften mit einer fantastischen Tierwelt. Sind Sie ein Naturliebhaber, sollte Sie Ihre Rundreise auch zum Isalo Park führen. Sieben unterschiedliche Lemurenarten erwarten Sie im Park. Bewundern Sie die Leguane und die verschiedenen Vogelarten. Machen Sie aus Ihrem Urlaub in Madagaskar ein einzigartiges Erlebnis.
Vergessen Sie Ihre Wanderschuhe nicht, wenn Sie eine Tour zum Nationalpark planen. Nicht nur zu Fuß, auch mit einem Geländewagen lässt sich diese Region gut erforschen. Zahlreiche Wandertouren werden hier angeboten und auch die Nymphen-Wasserfälle sollten Sie sich nicht entgehen lassen, sowie sich auch ein Ausflug zur portugiesischen Grotte lohnt. Lassen Sie sich von dem schillernden Gestein inspirieren und in den hiesigen Naturpools können Sie sich erfrischen.
Ein Muss für Besucher Madagaskars während einer Rundreise ist der Besuch der spektakulären Nationalparks Perinet.Das Perinet-Naturreservat wurde im Jahr 1989 in Andasibe-Mantadia umbenannt.
Das eindrucksvolle, circa 155 Quadratkilometer große Naturreservat mit 112 verschiedenen Vogelarten, 1200 verschiedenen Pflanzen, Reptilien und Amphibien besteht nicht nur aus einem einzelnen Park, sondern ist ein Zusammenschluss aus den Waldgebieten Mantadia und Analamazaotra.Rundwanderwege führen durch tropischen Wälder der schönen Insel Madagaskar. Flussläufe, romantische Wasserfälle, traumhafte Hängebrücken und glasklare Seen prägen neben ursprünglichen Regenwäldern und wilden Orchideen das Aussehen der Landschaft.Die Nationalparks Perinet sind die Heimat der Indri Indri, der größten Lemurenart in Madagaskar. Sie sind die Stars des Parks. Aber auch andere, tagaktive Lemurenarten wie die Diadem-Sifaka, die Schwarz-Weiß Vari und der Grauen Bambuslemur und nachtaktive, wie das Aye Aye, haben hier ein Zuhause.
Wer einmal live den schaurigen und doch so schönen Gesang der Lemuren erlebt hat, wird den Besuch in dem fantastischen Nationalpark nicht so schnell vergessen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Antananarivo ist das politische Zentrum von Madagaskar und mit mehr als 1,2 Millionen Einwohnern zugleich die mit Abstand bevölkerungsreichste Metropole der Insel. Die früher als Tananarive bekannte Stadt befindet sich im Herzen des Landes und ist der Ausgangspunkt für eine unvergessliche Rundreise, bei der Sie die einzigartige Flora und Fauna mit eigenen Augen entdecken. Besuchen Sie vor Ort den Zoo Tsimbazaza und das moderne Piratenmuseum oder schauen Sie sich den historischen Königspalast Rova an, der als architektonisches Wahrzeichen Madagaskars gilt.
Bei einer Rundreise über die gesamte Insel empfehlen sich Wanderungen durch die vielen Nationalparks. Vor allem die Naturschutzgebiete Isalo, Ranomafana und Andasibe-Mantadia begeistern Sie mit einer unberührten Natur und zahlreichen exotischen Tierarten, welche Sie in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können. In den warmen Sommermonaten rund um den Jahreswechsel ist das Wetter zudem ideal für einen Tag am Strand geeignet. Die Küstenabschnitte von Nosy Be, Sainte Marie und Morondava zeichnen sich durch Palmen und einen feinen, weißen Sand aus.
Im Landesinneren von Madagaskar befindet sich die Kleinstadt Ambalavao, in der etwa 30.000 Einwohner zuhause sind. Sie eignet sich ideal als Zwischenstopp mit wenigen Übernachtungen bei Ihrer Rundreise durch die Insel an der afrikanischen Ostküste. Aus der Ortschaft sind Sie schnell am Anja Community Reserve, in dem Sie Lemuren in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können. Im Zentrum Ambalavaos finden Sie einige Geschäfte, einen Markt und kleine, charmante Häuser.
Der Isalo Nationalpark mit den eindrucksvollen Felsformationen im Westen ist aus der Gemeinde schnell zu erreichen und auch das Naturschutzgebiet Ranomafana eignet sich als nächstes Ziel bei Ihrer Rundreise. Wollen Sie nicht nur die landschaftlichen, sondern auch die kulturellen Highlights Madagaskars besichtigen, lohnt sich ein Aufenthalt in der Hauptstadt Antananarivo. Vor allem der Königspalast Rova gilt als Wahrzeichen. Wer hingegen in der afrikanischen Sonne entspannen möchte, kann dies an den Traumstränden von Nosy Be oder Ifaty tun, die für ihren weißen, feinen Sand bekannt sind.
Bilder:
Die herrliche Stadt Fianarantsoa ist die zweitgrößte Stadt auf Madagaskar. Sie ist das religiöse Zentrum und wird auch als Königsstadt bezeichnet. Umgeben von sanften Hügeln und traditionellen Häusern, können Sie hier in einer besonderen Atmosphäre durch die Gassen schlendern. Der Stadtkern Fianarantsoas ist die Unterstadt mit ihrem Marktviertel, den Einkaufsstraßen und dem Bahnhof. Sind Sie ein Geschichtsliebhaber, werden Sie hier schnell fündig werden. Im Museum Faniahy können Sie vieles über die Vergangenheit und Kultur des Landes erfahren. Nehmen Sie teil am Kulturfest der Betsileo, dem Volksfest und seinem Stierkampf, der eher dem Rodeo gleicht. Auch ein Spaziergang durch die Weingüter lohnt sich. Lassen Sie sich mit edlen Weinsorten verwöhnen. Von Fianarantsoa aus können Sie Dschungelexpeditionen planen oder mit einem der letzten vier Schienenbusse die Stadt erkunden. Am Bahnhofsplatz sollten Sie auch einen Blick auf den Edelsteinmarkt werfen. Bewundern Sie die vielfarbigen Turmaline und andere hochkarätige Schmucksteine.
Bilder:
Im südlichen Landesinneren von Madagaskar befindet sich die charmante Kleinstadt Ranohira, die sich als idealer Zwischenstopp bei einer Rundreise über die aufregende Insel an der afrikanischen Ostküste anbietet. Etwa 6.000 Menschen leben in der Gemeinde, die als Tor zum eindrucksvollen Naturreservat Isalo gilt. Besichtigen Sie bei Ihrem Aufenthalt in der Region etwa die imposanten Sandsteinmassive im Nationalpark oder beobachten Sie die Lemuren, die tag- und nachtaktiv sind.
Madagaskar verzaubert die Besucher mit vielen weiteren Nationalparks, aber auch mit traumhaften Küstenabschnitten, die bei sommerlichen Temperaturen zum Sonnen und Entspannen an den malerischen Sandstränden einladen. Möchten Sie neben der Flora und Fauna des Inselstaates auch einige kulturelle Highlight entdecken, lohnt sich die Fahrt in die 1,25 Millionen Einwohner große Hauptstadt Antananarivo. Der historische Königspalast Rova, der Freitagsmarkt Zoma und der Zoo Tsimbazaza gelten als bekannteste Attraktionen. Im Piratenmuseum der Stadt erfahren die Besucher mehr über die Seeräuber, die hier einst die Piratenrepublik Libertalia gründeten.
Bilder:
Tulear oder auch Toliara genannt ist eine Stadt im Südwesten von Madagaskar mit einer Einwohnerzahl von circa 160 000 Bewohnern. Sie ist zugleich Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Toliara.
Die Bevölkerung besteht zu einem großen Teil aus verschiedenen Kulturen und Zuwanderernationen. Bereits im Mittelalter gegründet und von Europäern erstmalig besiedelt, stellte die Stadt bereits in vergangenen Jahrhunderten den idealen Ausgangspunkt für Reisen in diese Gegend. Die Besiedlung durch die Europäer misslang jedoch auf Dauer aufgrund von klimatischen Verhältnissen und der hohen Vorkommnis von Malaria Infektionen.
Die Stadt bildet heute einen zentralen Stellenwert im Handel mit verschiedensten Lebensmitteln und Rohstoffen. Auch Touristen kommen immer gerne nach Tulear, bildet die Stadt doch einen idealen Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Madagaskar. Auch der nahe gelegene Nationalpark Tsimanampetsotsa wird ausgehend von Toliara in Kürze erreicht.
Madagaskar begeistert die Urlauber mit einer vielfältigen Flora und Fauna, die Sie am besten auf einer mehrwöchigen Rundreise durch das Land entdecken. Der Andasibe-Mantadia Nationalpark im Osten der Insel ist dabei ein beliebter Aufenthaltsort und reich an landschaftlichen Highlights. Unternehmen Sie ausgedehnte Wanderungen durch das Naturschutzgebiet, bei denen Sie die Circuit Belakato Wasserfälle, die Indri Indris und die heimischen Bambuslemuren zu Gesicht bekommen. An den warmen sonnigen Tagen bieten die Naturpools unter den Wasserfällen eine willkommene Abkühlung und beim Birdwhatching beobachten Sie die vielen heimischen Vogelarten.
Aus dem Andasibe Nationalpark sind Sie schnell in der westlich gelegenen Hauptstadt Antananarivo, in der mehr als eine Millionen Einwohner leben. Dort gilt vor allem der historische Königspalast Rova als kulturelles Highlight. Als nächstes Ziel bei Ihrer Rundreise durch Madagaskar empfehlen sich außerdem die Nationalparks Ranomafana, Tsingy de Bemaraha und Montagne d'Ambre. Die Bilderbuchstrände von Sainte Marie und Nosy Be versprechen hingegen erholsame Tage unter Palmen.
Toamasina, an der Ostküste Madagaskars gelegen, ist eine sehr vielschichtige Stadt. Die zweitgrößte Stadt und größte Hafenstadt in Madagaskar, ist bekannt für ihre zahlreichen, historischen Schätze, die Sie sich während einer Rundreise durch Madagaskar unbedingt anschauen sollten.Neben einer facettenreichen Architektur, madagassischer Handwerkskunst und herrlichen, schneeweißen Stränden finden Sie hier den einzigen, natürlichen Hafen der Ostküste Madagaskars.In früheren Zeiten war die charmante, geschichtsträchtige Stadt ein Unterschlupf für Piraten und eine Anlaufstelle für Sklavenhändler, die ihre "Ware" von hier aus in alle Länder verschifften.Heute ist Toamasina, nachdem die Stadt 1927 von einem Zyklon fast gänzlich zerstört wurde, der Hauptexporthafen für Kaffee, Vanille, und Pfeffer.Sehenswert ist die wunderschöne Altstadt Toamasinas, die durch alte, herrliche Kolonialbauten geprägt ist. Im Viertel Tamatave scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Kreolische Hütten, auf Pfählen erbaut und der Place Bien Aimé im Zentrum von Tamatave, von alten, beeindruckenden Banyanbäumen umsäumt, erzeugen eine Atmosphäre, die gleichermaßen von Ruhe und Lebendigkeit geprägt ist.
Nosy BÈ ist eine Insel im Nordwesten von Madagaskar. Ihre Besonderheit liegt im vulkanischen Ursprung, der sich deutlich in der Struktur und Gestaltung der Insel zeigt. Die Insel verfügt über circa 60 000 Einwohner, die erste Besiedelung fand bereits im 15. Jahrhundert statt, indische Händler und Swahili waren die Ersten, die sich auf Nosy BÈ niederließen.
Die Bedeutung des auf Malagasy "Große Insel" genannten Eilandes liegt auch heute noch im Handel aufgrund seiner leichten Erreichbarkeit per Schiff. Auch der Tourismus hat mittlerweile hier Fuß gefasst, liegt hier doch der Tourismushotspot Madagaskars. Im Rahmen einer Rundreise besteht nicht nur die Möglichkeit, die beeindruckende Landschaft der Insel zu erkunden. Auch die Kultur und Geschichte des Landes können hier in ihren Ursprüngen hautnah miterlebt werden.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Madagaskar (MG)
Bilder:
Madagaskar
Die vor der südostafrikanischen Küste liegende Insel Madagaskar bezaubert und fasziniert die Menschen schon seit sehr langer Zeit, da sie eine eigene artenreiche und beeindruckende Flora und Fauna besitzt.

Weil Madagaskar sehr lange Zeit vom Rest der Welt isoliert war leben dort viele nur auf der Insel vorkommende Tier- und Pflanzenarten. So zum Beispiel die Lemuren und die beeindruckenden Affenbrotbäume. Schon alleine deshalb lohnt sich ein Besuch dieses faszinierenden Eilands.

Doch das ist längst nicht alles was der „sechste Kontinent“ zu bieten hat.

In der madagassischen Hauptstadt Antananarivo kann man sich auf Spurensuche begeben und viel Interessanten über die Geschichte und Kultur der Insel erfahren. Zudem gilt es beeindruckende Bauwerke wie den alten Holzpalast Rova oder das 2008 eröffnete Piratenmuseum zu besichtigen.

Doch natürlich steht bei einem Besuch Madagaskars nicht nur Entdecken und Erfahren auf dem Programm.
Die Insel verfügt neben o. g. Attraktionen selbstverständlich auch über traumhafte, Kilometer lange Sandstrände, idyllische Badeorte und malerische Küstenabschnitte. Hier lässt es sich hervorragend entspannen und relaxen.

Somit bietet die Insel die perfekte Kombination aus Abenteuer, Entspannung, Kultur und Natur welches sich hervorragend mit einer Rundreise verbinden lässt.

Beste Reisezeit:
Die beste Zeit um die Insel zu besuchen sind die Monate von Juni bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein subtropisches Klima mit größtenteils sehr hohen Temperaturen. Die Regenzeit dauert von November bis März.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/madagaskarsicherheit/207960

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Ariary = 5 Iraimbilanja
 
Flugdauer:
ca. 13 Stunden und 30 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitverschiebung) somit MESZ +1h

Gut zu wissen:
Zwischen Januar und April muss mit zum Teil kräftigen Zyklonen gerechnet werden.

Besonders in den ländlichen Regionen gelten viele Tabus, die man beachten sollte.

Zurzeit befindet sich Madagaskar in einer politischen Krise, es kann, vor allem in der Hauptstadt Antananarivo, zu Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen.


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