Aserbaidschan/Georgien/Armenien Rundreise

Kaukasus

Tournummer 120845
Kleine Gruppe
Durchführungsgarantie
Inklusive Flug
Chamäleon
  • 14-tägige Kleingruppenreise durch Armenien, Aserbaidschan & Georgien
  • Nachhaltig reisen - 100 m² Regenwald auf Ihren Namen
  • Viele Weltkulturerbestätten vereint in einer Reise
ab 2.699 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Seien Sie nicht nur Gast in gleich drei fremden Ländern, sondern werden Sie Teil ihrer Kultur und Natur. Fast täglich besuchen Sie eine beeindruckende Weltkulturerbestätte. Eine garantierte Durchführung mit maximal 12 Reiseteilnehmern in kleiner Gruppe sichert Ihnen ein intensives Erlebnis im Land. Die Betreuung vor Ort erfolgt durch erfahrene und einheimische Reiseleiter, die Ihnen ihr Land spürbar näher bringen.
1. Tag Auf ans Kaspische Meer!
Von Frankfurt startet gegen Mittag Ihr knapp fünfstündiger Flug nonstop ans Kaspische Meer. Am Abend landen Sie in die Hauptstadt von Aserbaidschan, wo Sie Ihre Reiseleitung bereits erwartet und zu Ihrem Boutique-Hotel im Herzen von Baku begleitet.
2. Tag Weltkulturerbe Teil 1: die Altstadt von Baku
Nach dem Frühstück geht es in die von einer Mauer umgebene Altstadt von Baku. Besonders sehenswert ist der prachtvolle Palast der Schirwanschahs, ein Ensemble mittelalterlicher Paläste, Mausoleen und Moscheen auf einem Hügel im Zentrum der Altstadt. Das berühmteste Geäude ist dabei der Jungfrauenturm nahe dem Kaspischen Meer. Forscher rätseln bis heute, wozu das sagenumwobene Wahrzeichen der aserbaidschanischen Hauptstadt gedient haben könnte. Auf Ihrer Entdeckungstour durch die kleinen Gassen kommen Sie an mittelalterlichen Moscheen, Bädern, Karawansereien und beeindruckenden Handwerksstätten vorbei. Beeindruckend sind die Teppich- und Antiquitätengeschäfte, wo Sie vielleicht ein schönes Souvenir finden. Gestärkt vom Mittagessen machen Sie dann einen Ausflug zum ehemaligen Feuertempel Ateschgah auf der Halbinsel Apscheron, im dem einst sowohl Anhänger des Zoroastrismus als auch des Hinduismus ihre Rituale abhielten. Zum Schluss fahren Sie noch zum Yanardag. Die Hauptattraktion am »brennenden Berg« ist ein ständig brennender Grat mit bis zu drei Meter hohen Flammen, die durch austretendes Erdgas gespeist werden. Ein sehr seltenes Naturschauspiel, das besonders eindrucksvoll zur Abenddämmerung ist. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute im Preis eingeschlossen.
3. Tag Weltkulturerbe Teil 2: die Felszeichnungen von Gobustan
Heute besuchen Sie den Gobustan-Nationalpark, der vor allem für seine steinzeitlichen Felszeichnungen bekannt ist, die bereits in den 1930er-Jahren entdeckt wurden. Rock Art vom Feinsten! Die Fundstätten wurden dann 2007 auch von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Der nächste Stopp führt Sie wieder zu einem Naturspektakel. Rund ein Drittel der weltweit bekannten Schlammvulkane befinden sich in Aserbaidschan und so fahren Sie mit lokalen Fahrzeugen zu diesen blubbernden Matschhaufen, bei denen Geologen von »kaltem Vulkanismus« sprechen. Nach dem Mittagessen geht es zurück nach Baku, an die moderne Strandpromenade, die zum Spazieren und Verweilen einlädt. Genießen Sie die Aussicht auf die Skyline und das Kaspische Meer. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute inkludiert.
4. Tag Weltkulturerbe Teil 3: der Khanspalast von Scheki
Sie verlassen die aserbaidschanische Hauptstadt in Richtung Nordwesten des Landes. Ihr erster Stopp bringt Sie zum Diri-Baba-Mausoleum in der Stadt Gobustan. Das zweistöckige Grab ist ein architektonisches Meisterwerk, das einzigartig mit den umgebenden Felsen harmoniert. Der nächste Stopp führt Sie zu einer der ältesten und größten Moscheen des Landes, der Juma-Moschee von Schemacha. Angekommen in Scheki startet der Rundgang durch die UNESCO-geschützte Altstadt mit der Besichtigung des Khanspalasts, der im persischen Stil errichteten Sommerresidenz der Khane von Scheki. Außerdem können Sie sich auf eine mittelalterliche Karawanserei, eine Moschee und den Marktplatz dieser einst bedeutenden Stadt an der ehemaligen Seidenstraße freuen. Zum Abschluss des Tages besuchen Sie eine Werkstatt, in welcher die bunten Shebeke-Fenster, kunstvolle Glasfenster im Holzrahmen, hergestellt werden, die Sie schon im Khanspalast bewundern konnten. Ein Kunsthandwerk der besonderen Art, welches viel Geduld und Können erfordert. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute inklusive.
5. Tag Tschüss Aserbaidschan, hallo Georgien!
Ihre georgische Reiseleitung erwartet Sie gegen Mittag in der Grenzstadt Lagodechi. Hier wechseln Sie das Fahrzeug und die Fahrt geht weiter in die Region Kachetien im Osten von Georgien. Nach dem Mittagessen in der Weingegend Kvareli besichtigen Sie die ehemalige Residenz der kachetinischen Könige – die Burganlage Gremi, welche malerischer zwischen Weinreben und Wiesen nicht liegen könnte. Ein tolles Fotomotiv! Wir verlassen die traumhafte Kulisse und fahren in das kleine Dorf Kisiskhevi, wo man Sie im Schuchmann Wines Chateau bereits erwartet. Freuen Sie sich auf eine Führung über das herrschaftliche Weingut mit anschließender Weinprobe. Gut, dass das Weingut auch ein Hotel hat, in dem Sie heute übernachten. Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis eingeschlossen.
6. Tag Hoch hinauf zum Großen Kaukasus
Auf dem Weg in den hohen Norden von Georgien, werden Sie heute die Naturlandschaft des Großen Kaukasus genießen. An der Georgischen Heerstraße, die Russland und Georgien verbindet, halten Sie an der Wehrkirche Ananuri. In der zur Festung ausgebauten Burg befindet sich heute ein orthosoxes Kloster. Umgeben von grünen Wäldern und dem klaren Wasser des Schinwali-Stausees, bietet das historische Gemäuer eine spektakuläre Kulisse. Dann geht es hoch hinauf nach Stepanzminda, dem letzten Ort vor der Grenze zu Russland. Bei gutem Wetter haben Sie hier einen tollen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Kasbek. Laut griechischer Mythologie sollen die Götter Prometheus mit Ketten an diesen Berg gefesselt haben, weil er ihnen das Feuer geraubt und den Menschen geschenkt hatte. Im Hier und Jetzt besuchen Sie im Dorf eine Filzwerkstatt und sehen, wie beispielsweise Pantoffeln hergestellt werden. Vielleicht ist auch etwas für Sie dabei? Für kalte Tage in der Heimat bestimmt nicht verkehrt. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute inkludiert.
7. Tag Noch höher hinauf zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche
Sie starten den Tag mit einem Gang zur Kirche, die aber in 2.170 Metern Höhe hoch über dem Dorf steht. Eine ungeteerte Straße und ein steiler Pfad durch den Wald führen hinauf zur Gergetier Dreifaltigkeitskirche. Allein die exponierte Lage macht das Gotteshaus schon sehenwert. Wer noch ein paar Höhenmeter weiter aufsteigt, legt sich am besten ins Gras und verfolgt die Schatten, die über die Wiesen, die Kirche und das Bergmassiv auf der anderen Talseite ziehen. Eine Aussicht von poetischer Schönheit. Nach diesem sprichwörtlichen Höhepunkt der Reise geht es zurück ins Dorf Stepanzminda, wo Ihre Fahrt hinab in die georgische Hauptstadt Tiflis beginnt. Zur Stärkung erwartet Sie zunächtst ein Mittagessen mit Weinprobe in Saguramo. Freuen Sie sich dann auf weitere Welterbestätten in der alten Hauptstadt Mzcheta des Königreichs Iberien, ein antiker georgischer Staat im Kaukasus. Sie besuchen die mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale, bei der der Legende nach ein Engel half, die Säulen der ältesten am Ort gebauten Kirche zu setzen. Auf einem Bergrücken auf der anderen Seites des Flusses erhebt sich das »Kreuzkloster«, genau an der Stelle, wo die Heilige Nino einst ein großes Holzkreuz errichtet haben soll. Sie soll das Christentum nach Georgien gebracht haben. Anschließend ist die Fahrt in die neue Hauptstadt Tiflis nicht mehr weit, wo Sie für zwei Nächte in ein modernes Boutique-Hotel einchecken. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute im Preis inbegriffen.
8. Tag Noch kein Weltkulturerbe: die Altstadt von Tiflis
Tiflis lag an der berühmten Seidenstraße und hat deshalb eine reiche Geschichte. Was beim Rundgang durch die historische Altstadt auffällt, sind die bunten Häuser mit geschnitzten Balkonen an den Hängen und die vielen Kirchen. Die Metechi-Kirche, einst von den Mongolen zerstört, wurde am Steilufer des Kura-Flusses wieder aufgebaut. Besonders heilig ist die Sioni-Kathedrale, Hauptsitz des Patriarchen der georgischen Kirche. Und die Antschischati-Basilika aus dem sechsten Jahrhundert ist die älteste Kirche der Stadt. Am Rande der Altstadt befindet sich das Bäderviertel mit den Schwefelbädern. Die heißen Thermalquellen gaben Tiflis - eigentlich Tbilisi - seinen Namen, von tbili, warm. Eine kurze Seilbahnbahn führt Sie dann hinauf zur Festung Narikala, die hoch über der Stadt thront. Zu Füßen der Festung besuchen Sie den Botanischen Garten, der größte im Kaukasus, der nach einem Erdbeben einst auf Bauschutt angelegt wurde. Zum Abschluss des Tages mischen Sie sich dann auf dem Rustaweli-Boulevard, der großen Prachtstraße, unter die ausgelassenen Menschen, die sich hier in Tiflis mehrheitlich als Europäer fühlen. Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis eingeschlossen.
9. Tag Bye bye Georgia, hello Armenia!
Sie fahren in Richtung Süden zur Grenze, wo wieder die Reiseleitung und das Fahrzeug wechselt. Ihr erster Stopp bringt Sie zu zwei Klöstern im Norden von Armenien. Das Wehrkloster Achtala wurde auf einem erhöhten Felsvorsprung errichtet, der auf drei Seiten von tiefen Schluchten umgeben ist. Das unweit gelegene Kloster Haghpat gilt als ein herausragendes Beispiel für die mittelalterliche armenische Architektur und zählt deshalb zum UNESCO-Welterbe. Im kleinen Dorf Fioletovo werden Sie etwas später zu einer Tasse Tee in das Haus eines »Milchtrinkers« eingeladen. Die Molokanen sind eine christliche Gemeinschaft, die sich von der Russisch-Orthodoxen Kirche abgespaltet hat und bis heute nach ihren eigenen Sitten und Gebräuchen friedlich zusammen lebt. Danach geht es weiter nach Dilidschan. Die Kleinstadt war schon im Mittelalter ein beliebter Kurort der armenischen Könige. Wegen der gebirgigen Umgebung wird sie auch gerne als »Kleine Schweiz« bezeichnet. Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis eingeschlossen.
10. Tag Die »blaue Perle Armeniens«
Nach dem Frühstück geht es zum Kloster Haghartsin im Nationalpark Dilidschan. Die Pracht des Klosters liegt in seiner Lage, denn die elfenbeinfarbene Fassade steht in perfektem Kontrast zum umgebenden grünen Wald. Danach sind Ihre Backkünste gefragt, bei der Zubereitung von einer armenischen Brotspezialität, die vorwiegend zur Osterzeit zubereitet wird. Gestärkt vom süßen Brot geht es dann an den Sewansee, der in einer Höhe von 1.900 Metern gelegen einer der größten Hochgebirgsseen der Welt ist. An seinem nordwestlichen Ufer halten Sie beim Kloster Sewanawank. Einst auf einer unbewohnten Insel erbaut, ist es heute durch den gesunkenen Wasserspiegel auch leicht zu Fuss zu erreichen. Nachdem alle Erinnerungsfotos geschossen und gespeichert sind, fahren Sie dann in die Hauptstadt von Armenien, wo Sie heute das letzte Mal Ihre Koffer auspacken dürfen. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute inklusive.
11. Tag Unerreichbar und doch so nah: der biblische Berg Ararat
Am Morgen geht es zum Kloster Chor Virap. Je früher Sie losfahren, desto besser sind Ihre Chancen, einen Weltklasseblick auf den Berg Ararat zu erhaschen, bevor der Gipfel in den Wolken verschwindet. Der für Armenier heilige Berg, an dem die Arche Noah nach der Flut gestrandet sein soll, ist das Wahrzeichen des Landes, das allerdings unerreichbar jenseits der Grenze in der Türkei liegt. Ankara zürnt bis heute darüber, dass Armenien den »türkischen« Ararat in seinem Wappen führt. Ein Vorwurf, der schon zu Sowjetzeiten bestand, woraufhin Moskau damals konterte, die türkische Flagge zeige ja auch ein Stück des Mondes. Aber genug der Politik, denn das Kloster Norawank wartet nicht nur auf Ihren Besuch, sondern auch seit 2002 darauf, dem Welterbekomitee zur Aufnahme vorgeschlagen zu werden. Wie die meisten armenischen Kirchen hat es einen kreuzförmigen Grundriss mit einer steinernen Kuppel darüber. Zur Ehre Gottes und zum Schutz vor Andersgläubigen hängt das zeitlos schlichte Kloster seit Jahrhunderten über einer Schlucht an ziegelroten Klippen. Heute heiratet man hier zu Hochzeiten im Viertelstundentakt. Stolze Bräute schleifen lange Schleier hinter sich her über 700 Jahre alte Steine. Von einer Kirchenwand blickt gütig ein Mann mit Rauschebart und vollen Wangen: Gott. Auf der Rückfahrt nach Jerewan legen Sie noch einen Stopp ein, um auf einem Weingut den roten »Areni« zu probieren. Als man bei Ausgrabungen in einer Höhle bei Areni die älteste Weinpresse der Welt gefunden hatte, dachte man, dass die Ur-Armenier die ersten Weinbauern der Menschheit waren. Bis die Nachbarn in Georgien jüngst 8.000 Jahre alte Weinreste entdeckten und das nun von sich behaupten. Aber egal: Alles deutet darauf hin, dass Noah und seine Angehörigen, kaum dem Rettungsschiff entstiegen, als erstes Weinreben pflanzten – so wie es die Bibel in Kapitel neun der Genesis beschreibt. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute im Preis inkludiert.
12. Tag Wirklich alles Welterbe? Im Prinzip ja, sagt Radio Eriwan.
Die armenische Hauptstadt Jerewan ist eine der ältesten Städte der Welt, gegründet im achten Jahrhundert vor Christus. Schön ist sie auf den ersten Blick nicht, was auch daran liegt, dass alles, was nach dem Erdbeben im 17. Jahrhundert noch übrig blieb, zu Sowjetzeiten durch neoklassizistische Gebäude aus rotem Tuffstein ersetzt wurde. Stadt in Pink. Einen Besuch ist die »Bibliothek«, ein Aufbewahrungsort von alten armenischen Handschriften aber allemal wert, zumal sie von der UNESCO als Weltdokumentenerbe geadelt wurde. Etwas westlich von Jerewan erwarten Sie mit der archäologischen Ruinenstätte von Swartnos und der Kathedrale von Etschmiadsin zwei weitere Welterbestätten. Edschmiatsin, das bedeutet »herabgestiegen ist der Eingeborene«, Sitz des Katholikos, sozusagen der Vatikan der armenisch-apostolischen Kirche. Hier soll Jesus höchstpersönlich »Gregor dem Illuminator« mit einem goldenen Hammer gezeigt haben, wo er die erste Kirche des jungen christlichen Landes zu errichten habe. Bis heute ist die Kathedrale das religiöse Zentrum des Landes. Hier ehren sie ein Stück Treibgut, angeblich eine Planke der Arche Noah. Hier taufen sie am liebsten ihre Kinder. Denn die Armenier hielten all die Jahrhunderte an ihrem Glauben fest. Zurück in Jerewan besuchen Sie das Mahnmal für die Opfer des Völkermordes. Es erinnert an den Genozid an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der jungtürkischen Regierung des Osmanischen Reichs. Das Frühstück und das Mittagessen sind heute im Preis inkludiert.
13. Tag Zum Abschluss eine »Symphonie der Steine« von Mutter Natur
Heute führt Sie die Reise zu den Sehenswürdigkeiten östlich der Hauptstadt. Ihren erster Stopp machen Sie in der Kleinstadt Garni, die einige Jahrhunderte lang Sommerresidenz der armenischen Könige war. Diese ließen hier in vorchristlicher Zeit den hellenistischen Mithras-Tempel mit ionischen Säulen errichten, der heute als Tempel von Garni bekannt ist. In der nahe gelegenen Azat-Schhlucht erwartet Sie dann wieder ein Naturwunder. Als »Symphonie der Steine« werden hier die grandiosen Basaltformationen beschrieben, die aus Hunderten bis zu 300 Meter hohen Säulen bestehen, die wie Orgelpfeifen aneinander gereiht sind. Entstanden sind sie durch das langsame Abkühlung von Lavamassen. Eine beeindruckende Kulisse mitten in der Natur. Nach so viel Zeit an der frischen Luft, bietet es sich an, die armenische Küche weiter auszutesten. Vor Ihren Augen werden die ungesäuerten Lavash-Fladenbrote zubereitet, indem man den Teig auf einem harten Untergrund ausrollt und ihn auf die Wände eines Ofens gibt, der in die Erde eingegraben ist und mit Kohle beheizt wird. Heraus kommt ein leichtes, luftiges, weiches und vor allem leckeres Brot. Kosten Sie es mit Käse und frischen Kräutern, riecht sehr gut und schmeckt genauso. Gestärkt geht es zum Felsenkloster Geghard. Viele Jahrhunderte lang wurde hier der Speer aufbewahrt, mit dem die Römer der Legende nach Jesus in den Leib gestochen haben - im »Kloster zur Heiligen Lanze«. Heute befindet sich die Reliquie zwar nicht mehr hier, sondern im Museum der Kathedrale von Etschmiadsin, aber das Kloster ist weiterhin eines der bedeutendsten Wallfahrtsziele der armenischen Christen. Den letzten Abend in Jerewan lassen Sie dann bei einer Verkostung des armenischen Weinbrands ausklingen. Dieser kann es mit bestem französischen Cognac aufnehmen. Behaupten zumndest die Armenier. Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis eingeschlossen.
14. Tag Adios Armenien!
Am frühen Morgen fahren Sie zum Flughafen von Jerewan. Vor hier startet Ihr Rückflug über Wien zu Ihrem Heimatflughafen, wo Sie bereits am Vormittag ankommen.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Baku - Jungfrauenturm
6. Tag Berg Kasbek
8. Tag Tiflis - Antschischati-Kirche
Tiflis - Metechi-Kirche
Tiflis - Sioni-Kathedrale
10. Tag Eriwan - Sewan-See
12. Tag Eriwan - Kathedrale von Etschmiadsin
13. Tag Eriwan - Kathedrale von Etschmiadsin
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Schemacha
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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Aserbaidschan
Aserbaidschan gehört zum Gebiet Kaukasiens und bildet die größte der drei Kaukasusrepubliken. Dementsprechend hat es auch Anteile am großen und kleinen Kaukasus, deren Ausläufer sich im Osten und Norden des Landes befinden. Diese bieten herrliche Landschaften zum Wandern und Erkunden. Also ideal geeignet für Aktivurlauber. Wer weniger an Natur interessiert ist, dafür aber an Kultur, der wird besonders in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku fündig. Der Name der Stadt wird in vielen Theorien mit „Stadt der Winde“ übersetzt. Die Altstadt Bakus zählt seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier befinden sich zahlreiche, gut erhaltene Paläste, Moscheen und Festungsbauten. Zu den schönsten und bekanntesten Bauten zählen der Palast der Schirwanschahs, die Burg Dschebachan, die Schah-Moschee und der Jungfrauenturm. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Theater sowie ein lebendiges und vielfältiges Nachtleben.
Wer allerdings das ursprüngliche und traditionelle Aserbaidschan erleben möchte, der muss die Großstadt verlassen und die kleineren Dörfer besuchen, hier leben die Menschen noch sehr traditionell und für viele hier ist das Wort Moderne ein Fremdwort. Auch die aserbaidschanische Küche sollten während einer Reise probiert haben, sie bietet wirklich ausgesprochene Köstlichkeiten. Durch die wechselvolle Geschichte und immer wieder aufflammende Konflikte in der Vergangenheit ist Aserbaidschan kein typisches Reiseland und der Tourismus steckt hier quasi noch in den Kinderschuhen. Deshalb eignet sich ein Aufenthalt in diesem bezaubernden Land eher für Abenteurer und Individualreisende.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aserbaidschansicherheit/201888

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


Bilder:
Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.



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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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