Kanada Rundreise

Kanada Impressionen im Osten

Tournummer 144192
Inklusive Flug
Studiosus Reisen
  • 13-tägige Erlebnisresie durch Kanada
  • Walbeobachtung auf dem St.-Lorenz-Strom
  • Osten Kanada: Montréal, Ottawa, Toronto, der Algonquin-Park & die Niagarafälle
ab 4.150 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ob Whale-Watching im St.-Lorenz-Strom, kleine Wanderungen in Naturparks oder eine Spritztour an den Niagarafällen – diese Studienreise durch Kanadas Osten ist auch im Sommer gespickt mit Naturerlebnissen. Zu den Terminen im Herbst entfaltet zusätzlich der Indian Summer seine gewaltige Farbenpracht, wenn Ahorn, Eichen und Espen in allen Rottönen leuchten. Sie begegnen außerdem der Kultur der indigenen Völker, den First Nations, genießen Kanada im Ohr und auf der Zunge und erleben eine lässige Multikulti-Szene in Ostkanadas Metropolen – mal geprägt vom britischen Lifestyle, mal vom französischen Savoir-vivre. Und auch für eigene Erlebnisse bleibt auf dieser gemütlichen Runde genügend Zeit.
1. Tag Nach Kanada
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Vormittag Flug nach Montréal (Flugdauer ca. 8,5 Std.). Mit Erzählungen der kanadischen Literaturladies Margaret Atwood und – nobelpreisgekrönt – Alice Munro vergeht die Zeit tatsächlich wie im Flug! Mittags begrüßt Ihre Studiosus-Reiseleiterin Sie am Flughafen, stimmt Sie musikalisch auf die Reise ein und nimmt Sie mit auf den Hausberg Mont Royal. Nach der Begrüßung auf kanadische Art liegt Ihnen die Skyline Montréals zu Füßen. 20 km. Wer mag, erkundet abends schon mal die Altstadt.
2. Tag Französisches Montréal
Ein Hauch Pariser Flair vor New-York-Style-Skyline – voilà Montréal! Downtown, Olympiastadt und Inselwelt: jede Menge Eindrücke auf unserer Citytour. Blau-golden empfängt uns schließlich die Basilika Notre-Dame, ein magischer Platz! Mittags bleibt Zeit fürs Altstadtviertel Vieux-Montréal mit seinen Plätzen, Gassen, Galerien und Straßenkünstlern. Lust auf Poutine, eine Fast-Food-Spezialität und Lieblingsgericht vieler Kanadier? Ihre Reiseleiterin kennt die beste Adresse. Am Nachmittag dann weiter nach Québec. 270 km. Zwei Übernachtungen am Rande der Altstadt. Verpflegung: F
3. Tag Québec – Frankreich in der Neuen Welt
Von der Zitadelle aus blicken wir auf unserem Spaziergang durch die Altstadt (UNESCO-Welterbe) wie die Gardesoldaten mit ihren englischen Fellmützen über den St.-Lorenz-Strom. Wie ernst meinen es die Frankokanadier eigentlich mit ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit? Ihre Reiseleiterin weiß Bescheid. Dann auf der Terrasse Dufferin vorbei am Chateau Frontenac – glamouröses Hotel mit Märchenschlossambiente – in die Unterstadt, wo wir uns zwischen Natursteinhäusern, Brasserien und Patisserien fast wie in der Bretagne fühlen. Nachmittags bleibt Zeit fürs kanadische Savoir-vivre. Verpflegung: F
4. Tag Vom großen Strom in die Wälder
Am St.-Lorenz-Strom immer flussabwärts zu den Wasserfällen von Montmorency, wo Gischt und Sonne Regenbögen an den Himmel malen. Über den Wallfahrtsort Ste-Anne-de-Beaupré dann zur Mittagspause mit Künstlerflair in Baie-St-Paul. Auf der Fahrt durch immer einsamere und rauere Landschaften schickt Ihnen Ihre Reiseleiterin zunächst vertraute, dann ungewohnte, aber – versprochen! – absolut passende Töne ins Ohr. Endstation Sehnsucht für heute: der alte Walfängerort Tadoussac. 220 km. Unsere stilvolle Bleibe: ein altehrwürdiges Hotel, das schon als Filmkulisse diente. Lieber ein Aperitif in der gediegenen Hotelbar oder ein Craft Beer unter Kanadiern in der Micro-Brasserie nebenan? Zwei Übernachtungen in Tadoussac. Verpflegung: F
5. Tag Wale im St.-Lorenz-Strom
Heute rechnen wir mit hoher Walbeteiligung: Die Mündung des St.-Lorenz-Stroms ist Spielplatz der Ozeanriesen. Vor unserem Schiff tauchen mit ein bisschen Glück Buckel-, Beluga-, Finn- und Minkwale auf. Nach dem Live-Erlebnis reisen wir auch multimedial mit einem Mitarbeiter des Informationszentrums für Meeressäugetiere (CIMM) durch die faszinierende Walwelt. Am Nachmittag bleibt Zeit für Wanderungen in Eigenregie. Gemeinsam zelebrieren wir später auf den Granitfelsen am Fjord die Abendstimmung, während die Wale durchs Wasser gleiten. Verpflegung: F
6. Tag Kultur der First Nations
Lange vor der Ankunft der Europäer prägten die First Nations das zweitgrößte Land der Erde; Ihre Reiseleiterin stimmt Sie mit Legenden auf den Besuch im Reservat Wendake ein. Beim Rundgang durchs Museumsdorf bringt uns ein Stammesmitglied das Alltags- und Glaubensleben seiner Vorfahren nahe. Doch wie leben die First Nations heute – am Rande der kanadischen Rainbow Nation oder mittendrin? Einfach fragen! Spätnachmittags tauchen wir in das hügelige Waldland der Laurentides ein. 460 km. Das Abendessen genießen wir heute und morgen im Hotel. Zwei Übernachtungen in einem idyllisch gelegenen Resorthotel. Verpflegung: F, A
7. Tag Die Wildnis der Laurentides
Am Vormittag wandern wir (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m) am Lac Sacacomie und auf Waldpfaden durch Kanadas wilde Natur. Der Rest des Tages gehört Ihnen! Lust auf eine Kanufahrt auf dem See? Oder Sie buchen eines der Hotelprogramme – von der Massage im Spa bis zur Schwarzbärenbeobachtungstour. Im Sommer lockt auch ein Bad im Lac Sacacomie. Verpflegung: F, A
8. Tag Hauptstadtszenen in Ottawa
Wie sieht die Einwanderungspolitik der Kanadier aus? Ein Thema Ihrer Reiseleiterin auf der Fahrt nach Multikulti-Ottawa. 300 km. Am Museum of History blicken wir mittags auf die Hauptstadt, bevor uns innen die Kultur der Westküstenindianer fesselt. Die Totempfahlsammlung ist so spannend wie das Gesamtkonzept des Museums! Quer durch die Stadt bis zum ByWard Market – erste Adresse für kulinarische Souvenirs. Ein Farmer stellt uns seine Produkte vor, und Ihre Reiseleiterin spendiert die ein oder andere Kostprobe. Der Ahornsirup frisch vom Produzenten ist sensationell! Abends haben Sie Zeit für den Blick vom Parlamentshügel oder einen Spaziergang am Rideau-Kanal (UNESCO-Welterbe), der Kanal ist einer der ältesten ununterbrochen benutzten künstlichen Wasserstraße in Nordamerika. Verpflegung: F
9. Tag Die Geheimnisse des Waldes
Zurück zur Natur! Die Wälder Ostkanadas sind besonders schön, wenn sich das Laub herbstbunt färbt. Auf dem Weg nach Huntsville halten wir im Algonquin Provincial Park, um dort auf ausgesuchten Wegen zu wandern (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m). Unterwegs steckt uns ein einheimischer Naturfreund mit seiner Begeisterung an und verrät Geheimnisse der Tier- und Pflanzenwelt. 380 km. Verpflegung: F
10. Tag Toronto von oben
Skyline in Sicht! 220 km. Weltoffen, kreativ und lebenslustig präsentiert sich Kanadas größte Stadt. Downtown, Chinatown, Harbourfront – Stationen unserer Citytour, bevor wir in die Luft gehen. Was für ein Blick vom 553 m hohen CN Tower auf den Sky Dome und die Glaspaläste, die sich im Ontariosee spiegeln! Am späten Nachmittag trennen sich unsere Wege. Zur Wahl stehen das Eaton Centre mit stylisher Mode für alle in Shoppinglaune oder der Distillery Historic District, eines der prickelnden neuen In-Viertel der Stadt. Hier sind Galerien und coole Lokale in alte Whisky-Destillerien eingezogen. Auch für den Abend ein heißer Tipp! Oder Sie spazieren in Kanadas Vielvölkerstadt von Little Tibet über Koreatown nach Little Portugal. Zwei Übernachtungen in Toronto. Verpflegung: F
11. Tag "Donnerndes Wasser" von Niagara
Das Tosen der Fluten im Ohr, ihre Urgewalt vor Augen und auf der Haut das Gefühl, auf einen riesigen Wasserzerstäuber zuzufahren – eine echte Spritztour, unsere Bootsfahrt an den Niagara Falls! Nachvollziehbar, dass die First Nations sie "Donnerndes Wasser" tauften. Zum Mittagessen dann hoch hinaus: spektakuläre Blicke über die Wasserfälle – der Skylon Tower ist Traumkulisse fürs Abschiedsessen, das Ihnen Ihre Reiseleiterin noch versüßt. Für den bildhübschen Ort Niagara-on-the-Lake mit Pionierzeitflair und einen Spaziergang am Seeufer bleibt am Nachmittag Zeit, bevor es zurück nach Toronto geht. 290 km. Verpflegung: F, M
12. Tag Bye-bye, Canada!
Am Vormittag haben Sie noch Zeit, um am Kensington Market nach Vintage-Mode zu stöbern oder das Künstlerviertel Cabbagetown zu erkunden. Oder Sie nehmen am Harbour Centre mit Blick auf den Ontariosee in aller Ruhe Abschied von Kanada. Nachmittags fliegen Sie mit Air Canada nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.). Verpflegung: F
13. Tag Zurück in Europa
Ankunft in Frankfurt am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Die Basilika Notre-Dame kann in der kanadischen Stadt Montreal gefunden werden. Diese wiederrum befindet sich in der Provinz Quebec. Übersetzt man den Namen der Kirche in das Deutsche, erhält man "Unsere Frau von Montreal". Gefunden kann die Kirche in der Altstadt an der gleichnamigen Straße werden. Bereits im Jahr 1672 wurde der Bau der Kirche angeordnet. Erst im Jahr 1720 erhielt Gaspard-Joseph Chaussegros de Lery den Bauauftrag des Königs. Im Jahr 1725 stellten die Arbeiter den Grundkorpus der Kirche fertig. In den darauffolgenden Jahren wurden Stück für Stück weitere Elemente an die Basilika hinzugefügt. Beim Material setzten die Erbauer auf grauen Kalkstein. Dieser sorgt für eine gewisse Eleganz der Kirche. Besonders an der Basilika ist auch ihre Orgel. Sie besteht aus 99 Register, welche auf vier Manuale und weitere Pedale aufgeteilt sind. Als die Orgel im Jahr 1891 erbaut wurde, war sie die erste elektronisch betriebene Orgel der Welt.
Bilder:
In der kanadischen Provinz Quebec, rund 13 Kilometer nordöstlich der gleichnamigen Provinzhauptstadt befindet sich der eindrucksvolle Montmorency Wasserfall. Hier stürzt das Wasser des Montmorency Flusses rund 83 Meter in die Tiefe. Zugleich ist es auch die Mündung jenes Flusses in dien Sankt-Lorenz-Strom. Mit seiner beachtlichen Höhe ist der Montmorency Wasserfall sogar noch 30 Meter als die wesentlich berühmteren Niagara Fälle und damit die höchsten Wasserfälle der Provinz Quebec.

Als erster Europäer entdeckte der Franzose Jean Fonteneau im Jahre 1542 während einer Expedition den Wasserfall. 1608 benannte ihn Samuel Champlain nach Charles de Montmorency. 
Heute gehört der atemberaubend schöne und mächtige Wasserfall zu den Top-Attraktionen der Provinz Quebec und zieht jedes Jahr Millionen Besucher in seinen Bann.
Bilder:
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts plante man den Bau eines Kanals, welcher die Stadt Ottawa am gleichnamigen Ottawa Fluss mit der Stadt Kingston am Onatariosee verbinden sollte. Dieser Wasserweg hatte zum sowohl militärische als auch versorgungstechnische Zwecke. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1832 wurde der Rideau Kanal ununterbrochen genutzt und ist somit der älteste, ununterbrochen genutzte künstliche Wasserweg in ganz Nordamerika, deshalb ernannte die UNESCO ihn im Jahr 2007 auch zum Weltkulturerbe.
Insgesamt misst der Rideau Kanal 202 Kilometer, allerdings sind viele natürliche Wasserwege in seinen Verlauf mit einbezogen weshalb nur etwa 19 Kilometer künstlich angelegt werden mussten. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten entlang der Wasserstraße zählt unter anderem das Pumpenhaus an der Fleet Street in der kanadischen Hauptstadt Ottawa.
Ein besonderes Highlight bietet der Rideau Kanal im Winter, wenn er zugefroren ist, dann verwandelt sich der pittoresk angelegte Wasserweg in eine wunderbare Schlittschuhbahn.
Bilder:
Einer der vielseitigsten Naturparks Kanadas befindet sich in der Provinz Ontario und nimmt eine Fläche von rund 7725 km² ein. Die Rede ist vom Algonquin Provincial Park, welcher seinen Besuchern  nicht nur Laub- und Nadelwälder sondern auch mehr als 2456 Seen sowie große Sumpfgebiete und eindrucksvoll hochragende Felswände bietet. Zudem ist er der älteste Naturpark in ganz Ontario und ein wahrer Touristenmagnet. Nicht nur Reisende aus aller Welt fasziniert sondern auch viele Kanadier selbst, welche den Park als ausgezeichnetes Erholungsgebiet schätzen und sich von dem stressigen Leben der Großstädte wie Ottawa oder Toronto entziehen. Besonders beeindruckend zeigt sich der Algonquin Provincial Park im Herbst zum sogenannten Indian Summer, wenn die Laubwälder mit einem besonderen Farbspiel aufwarten und die Landschaft verzaubern.
Das Wahrzeichen der kanadischen Millionenmetropole Toronto ist der 553 m hohe CN Tower, welcher sowohl Fernseh- als auch Aussichtsturm ist. Von 1975 bis 2009 war er sogar der höchste Fernsehturm der Welt. Begonnen wurde der Bau 1973 und nur 40 Monate später, im Jahr 1975 wurde er stolz eingeweiht, für damalige Verhältnisse eine sehr erstaunliche Leistung. 

Wenn man sich Toronto von Süden her nähert begrüßt einen der CN Tower schon lange bevor man die Skyline der Millionenmetropole ausmachen kann. Der Name CN Tower stammt von der Abkürzung „Canadian National“, welches eine Anlehnung an die kanadische Eisenbahngesellschaft „Canadian National Railway“ ist. 

Auf ca. 350 m Höhe befindet sich das für Besucher besonders interessante „Space Deck“. Hier gibt es einen Nachtklub und ein Restaurant sowie zwei Aussichtsplattformen. Das untere Deck besitzt einen Glasfußboden, der den  Gästen einen ganz besonderen Ausblick bietet.

Eine weitere Besonderheit des in Kanada auch als „Kanadas Weltwunder“ bezeichneten Wolkenkratzers ist sowohl Fluch und Segen zugleich, denn  der Y-förmige Querschnitt, sieht zwar im Gegensatz zum herkömmlichen runden Querschnitt dramatischer aus, macht das Gebäude aber auch 3 – 4-mal so windanfällig, weshalb die Spitze des Towers bei starken Stürmen auch bis zu 3 m ausschwenkt.

Um den Aufstieg zur Aussichtsplattform zu erleichtern verkehren vier gläserne Aufzüge mit einer rasanten Geschwindigkeit von 365 m/s an der Außenwand des Turms.
Der höchste öffentlich zugängliche Punkt des CN Towers befindet sich auf 447 m, hier kommt man auf das höchste Aussichtsdeck der Welt. Gesetz dem Fall, dass man schwindelfrei ist, kann man von hier aus einen unglaublichen und unvergesslichen Blich genießen.
Bilder:
Zu beiden Seiten der kanadisch-amerikanischen Grenze verlaufen die etwa 1,6  km breiten Niagara Wasserfälle, deren Wasser aus vier der fünf großen Seen gespeist wird. Dabei stürzt das Wasser mit einer Geschwindigkeit von 160 Litern pro Minute auf kanadischer Seite aus einer Höhe von rund 52 Metern, auf amerikanischer Seite aus 21 Metern in die Tiefe. 

Seit man diese enorme Kraft des Wasser allerdings zur Energiegewinnung nutz, lässt sich die 
Menge des herabstürzenden Wassers kontrollieren. Per Knopfdruck quasi kann die Wassermenge fast halbiert werden. Und das geschieht sobald der letzte Besucher am Abend den Parkplatz verlassen hat. Dann nämlich wird das Wasser in die Kraftwerke umgeleitet und zur Energiegewinnung genutzt.

Zuerst entdeckt wurden die Niagara Fälle von dem Jesuitenpater Louis Helpin. 1800 erschloss man sie dann touristisch, 1885 ernannte man die Fälle schließlich zum Naturpark und in den 1950ern und 60ern waren die berühmten Wasserfälle der beliebteste Ort für Flitterwochen.

Eine sehr ungeliebte Tradition an den Niagara Fällen ist der Versuch sie zu befahren, denn jeder zweite endet tödlich. Dabei dienten schon althergebrachte Gefährte wie Boote bis hin zu ungewöhnlichen Hilfsmitteln wie gepolsterte Tonnen als Beförderungsmittel.

Der wohl kurioseste Fall ereignete sich im Jahre 1960 als ein Kind bei einer Besichtigungsfahrt entlang der Niagara Fälle über Bord ging und mit den gefürchteten Wassermassen in die Tiefe stürzte. Zum erstaunen aller Augenzeugen überlebte das Kind leichtverletzt. 2003 schaffte es dann der erste Mensch einen Sturz die Wasserfälle hinunter ohne Hilfsmittel zu überleben, allerdings geht man davon aus, dass dieser Mensch lebensmüde war. 

Wer heute die Niagara Fälle besucht, der erlebt neben dem atemberaubenden Naturschauspiel noch einiges mehr, wie beispielsweise Nachtklubs, Hotels, Restaurants und das große „Casino Niagara“. Als beliebteste Besichtungsfahrt gilt immer noch die Fahrt mit der „Maid of the Mist“, welche hier schon seit 1846 angeboten wird. 

Ein seltenes und beinahe unglaubliches Naturschauspiel ereignete sich 1936, als nach einer extremen und lang anhaltenden Kälteperiode die Niagarafälle komplett zufroren und kein Tropfen Wasser mehr die steilen Felswände hinunter raste.
Bilder:
Das  Harbour Center ist ein Wolkenkratzer, welcher im Business Viertel in Vancouver steht. Das Hochhaus wurde zwischen den Jahren 1974 bis 1977 erbaut. Er verfügt über eine Höhe von 169 Metern. Auf diese erstrecken sich insgesamt 28 Etagen mit insgesamt sieben Aufzügen. Einige von diesen befinden sich auf der Außenfassade. Entworfen wurde der Wolkenkratzer von WZMH Architects, welche auf ein modernes Design setzten. Genutzt wird er für Büros und Restaurants.
Von der Aussichtsplattform am Gebäude kann die Stadt Vancouver bestaunt werden. Besonders an dem Wolkenkratzer ist das Drehrestaurant. Dieses ist vom amerikanischen Astronauten Neil Armstrong eröffnet worden. An der Spitze des Gebäudes ist eine Sende- bzw. Empfangsstation der Küstenwache angebracht. Diese wird vor allem für den Schiffsverkehr genutzt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Ottawa ist die Hauptstadt Kanadas und liegt im Süden des Bundesstaates in der Provinz Ontario. Auf einer Fläche von insgesamt knapp 2800 Quadratkilometern leben zurzeit etwa 820 Tausend Menschen. Ottawa wird in 23 Verwaltungseinheiten unterteilt und liegt direkt am Ottawa-Fluss. Als Zentrum Kanadas wird Ottawa natürlich das ganze Jahr über von zahlreichen internationalen und nationalen Gästen besucht. Diese erwarten prachtvolle Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Parlamentsgebäude oder die Parlamentsbibliothek. Zudem lockt auch die Nationalgalerie oder das National Arts Centre jährlich mehrere Hunderttausend Besucher nach Ottawa. Besonders bekannt ist aber auch das International Chamber Music Festival, welches jedes Jahr in Ottawa stattfindet.
Mit 2,5 Mio. Einwohnern ist Toronto die größte Stadt Kanadas und die Hauptstadt Ontarios. Toronto liegt am Ufer des Ontariosees in dem am engst besiedelten Gebiet Kanadas. Das Stadtgebiet erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung auf 21 und in Ost-West-Richtung auf 43 Kilometer und umfasst eine Fläche von 630 km². In Toronto leben sehr viele Einwanderer, sodass man durchaus sagen kann, das Toronto multikulturell ist.

Kaum eine andere Großstadt hat so saubere Straßen und so wenig Kriminalität wie Toronto. Die berühmteste Attraktion Torontos ist ohne Zweifel der CN Tower. Seit seiner Fertigstellung 1976 dominiert er die Stadtlandschaft. Bekannteste Ausflugsziel sind die Niagarafälle.
Die zweitgrößte Stadt Kanadas ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die Metropole Montreal in der Provinz Quebec. Namensgeber der Stadt war der 233 Meter hohe Mont Royal also der „königliche Berg“ welcher sich im Zentrum der Stadt befindet und somit auch das Stadtbild entscheidend prägt.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem das Rathaus, die Basilika Notre-Dame de Montreal, das Olympiastadion, das Museum der schönen Künste und das St. Joseph Oratorium. Eine weitere bedeutende Attraktion ist die sogenannte Untergrundstadt, ein 32 Kilometer langes und sich über insgesamt 12 km² erstreckendes Tunnelsystem.

Montreal ist stark französisch geprägt, so ist englische Straßenbeschriftung beispielsweise nur in Verbindung mit einer französischen Übersetzung erlaubt. Zudem gibt es getrennt englisch- und französischsprachige Universitäten in der Stadt. Doch gerade diese Kombination macht Montreal auch so faszinierend und einmalig.
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Die Stadt Quebéc liegt rund 250 km nordöstlich von Montreal entfernt im Tal des Sankt-Lorenz-Stromes. Da das Flusstal einen sehr fruchtbaren Boden aufweist, ist die Region beim Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse sehr ertragreich. Quebéc wurde am 3. Juli 1608 von Samuel de Champlain am heutigen Place Royale gegründet und war bis 1791 die Hauptstadt der britischen Provinz Quebécs und danach bis 1841die Hauptstadt Niederkanadas.

Nachdem 1867 die kanadische Konföderation gegründet wurde, wurde auch Quebéc erneut Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.  Die historische Altstadt, vollständig von einer Stadtmauer umgeben, liegt leicht erhöht auf einem Hügel und wurde von der Unesco als Weltkulturerbe eingestuft.
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Am Nordufer des Saguenay River, etwa 210 Kilometer östlich von Quebéc, liegt der Ort Tadoussac, entstanden aus einer baskischen Walfänger-Siedlung. 1600  ha Pierre Chauvin hier den ersten dauerhaften französischen Handelsposten in Neufrankreich gegründet. Der kleine Ort ist besonders bekannt durch die vielen verschiedenen Wale, welche sich in den Gewässern vor Tadoussac finden lassen. Ein Besuch des Centre d’interpretation des mammifiéres marins, wo man sich die Erforschung der Wale des Sankt-Lorenz zur Aufgabe gemacht hat, ist für jeden interessant, der sich für Wale interessiert. Aber nicht nur die Wale sind einen Besuch wert, auch den Ort selbst näher kennenzulernen lohnt einen Aufenthalt.
Bilder:
Nahe der kanadischen Stadt Huntsville in der Provinz Ontario kreuzen sich die beiden bei Reisenden beliebten Highways 11 und 60. Für Touristen, die auf einer dieser Routen unterwegs sind, lohnt sich ein Stop in Huntsville allemal, denn die Stadt hat dem Besucher einiges zu bieten. Ob man nun zum Eisfischen gehen möchte, oder lieber das nachgebaute Pionierdorf Pioneer Village besucht, Huntsville und seine wunderbare Naturumgebung bilden einen attraktiven Rahmen für jegliche Aktivität. Die Gegend wird wegen ihrer von buschigen Kiefernwäldern und herrlichen Naturseen geprägten Landschaft Cottage Country genannt. Das Skigebiet Hidden Valley ist ein weiteres Highlight für den sportlichen Gast.
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Die Stadt Niagara on the Lake liegt direkt an der Mündung des Niagara Rivers in den Ontariosee. Zurzeit beheimatet Niagara on the Lake etwa 15 Tausend Einwohner. Das Stadtgebiet erstreckt sich über circa 133 Quadratkilometer und ist in mehrere Bezirke unterteilt. Erstmals namentlich erwähnt wurde die Stadt im Jahre 1880. Niagara on the Lake hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer Tourismusstadt entwickelt. Besonders bekannt ist sie für das Shaw-Festival, das regelmäßig dort stattfindet. Abgesehen davon, ist Niagara on the Lake auch für die guten Weine bekannt und zählt zu den berühmtesten Weinbaugebieten Kanadas. Der bekannteste Wein der Region ist der preisgekrönte Eiswein.
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Im Südwesten von British Columbia, an der Westküste Kanadas liegt Vancouver, entstanden in den 1860er Jahren infolge einer Einwanderungswelle. Nach der Eröffnung der transkontinentalen Eisenbahn im Jahre 1887 entwickelte sich Vancouver innerhalb weniger Jahre von einer kleinen Sägewerkssiedlung zu einer der größten Metropolen. Nach der Eröffnung des Panamakanals erlangte der Hafen von Vancouver internationale Bedeutung. Heute ist er der Größte in Kanada und exportiert mehr Güter als jeder andere Hafen Nordamerikas. Besonders nach der Weltausstellung Expo 86 wandelte sich Vancouver zu einer Tourismushochburg und zu einem Dienstleistungszentrum.

So ist Vancouver drittwichtigster Standort der nordamerikanischen Filmindustrie. Für Touristen bietet Vancouver ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Grouse Mountain, der Gipfel von Vancouver bietet eine sagenhafte Aussicht. Man kann Grizzlys und Grauwölfe beobachten und 1.100 Meter über dem Meeresspiegel einem kulinarischen Erlebnis frönen. Einen fantastischen Panoramablick auf Vancouver und die 181 Meter über dem Meeresspiegel liegenden North Shore Mountains hat man von „The Vancouver Lookout“.

Im Herzen von Downtown Vancouver befindet sich die größte Kunstgalerie Westkanadas. Hier werden regelmäßig nationale und internationale Ausstellungen wichtiger zeitgenössischer und historischer Künstler veranstaltet. Sie beherbergt unter anderem die umfangreichste Sammlung der hiesigen Künstlerin Emily Carr. Der auf einer Fläche von 22,25 Hektar angelegte botanische Garten „Van Dusen Botanical Garden“ ist jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Eines der besten Stadtviertel Nordamerikas ist Granvielle Island. Wer das volle Leben und künstlerisches Flair genießen will, kommt hier voll auf seine Kosten. Wenige Minuten von Granville entfernt, im landschaftlich reizvoll gelegenen Vanier Park befindet sich das Vancouver Maritime Museum.

Geht man über die Capilano Suspension Bridge, die weltweit längste und höchste Fußgängerbrücke, trifft man auf die größte private Totempfahlsammlung der Welt. Und nicht zuletzt das UBC Museum of Antropology, welches eine der interessantesten Sammlung zum Thema der Northwest Coast Nations beherbergt, das sich in einem sehr beeindruckenden Gebäude befindet.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kanada (CA)
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Kanada
Kanada, zweitgrößtes Land der Erde nach Russland, reizt mit seinem faszinierenden Gegensatz zwischen den quirligen Metropolen im Süden des Landes wie Toronto, Quebec oder Vancouver und der Einsamkeit und Abgeschiedenheit im äußersten Norden. Es besitzt eine turbulente Geschichte sowie die reiche und beeindruckende Kultur seiner Ureinwohner.

Für viele ist vor allem die atemberaubende Schönheit der Natur Grund nach Kanada zu kommen. Gerade der Westen des Landes ist reich an Nationalparks, welche ihre Besucher in die vielfältige und unglaubliche Welt der einheimischen Flora und Fauna entführen.

In den Städten dagegen können Sie während Ihres Aufenthaltes beeindruckende Gebäude, belebte Märkte und Straßen sowie freundliche und aufgeschlossene Kanadier erleben. In Toronto beispielsweise, der größten Stadt in Kanada, gilt es den CN Tower, das Rogers Centre, das Casa Loma oder den High Park zu besichtigen. Eine andere wichtige kanadische Stadt ist Vancouver. Sie verfügt über den größten Hafen Nordamerikas und war Austragungsort der XXI. Olympischen Winterspiele 2010. Weiterhin hat sich die Stadt als Filmindustriestandort einen Namen gemacht weshalb sie auch häufig als „Hollywood North“ bezeichnet wird.

Neben diesen genannten Metropolen gibt es aber auch das andere Gesicht Kanadas, welches von kaum bevölkerten Gegenden und schier endlosen Weiten geprägt ist. Der karge Norden mit seinem rauen Klima ist sowohl unwirtlich als auch beeindruckend.

Für viele Kanada-Urlauber ist eine Rundreise, idealerweise eine Selbstfahrerrundreise, die beste Variante um dieses riesige und faszinierende Land kennen zu lernen

Beste Reisezeit:
Eine beste Reisezeit für Reisen nach Kanada gibt es nicht. Man kann jedoch sagen, dass die beliebteste Reisezeit von Juni bis September ist. Im Norden Kanadas verkürzt sie sich auf die Monate Juli und August.

Im Landesinnern kann es im Sommer vor allem im Süden sehr heiß werden können, während am Atlantik auch im Hochsommer mit kühlen Temperaturen gerechnet werden muss.

Die Rocky Mountains sind natürlich während der Wintermonate (Skisaison von November bis April) bei den Wintersportlern sehr beliebt. Genauso ist ein Besuch der südlichen Pazifikküste im Winter durchaus möglich.

Im Norden Kanadas ist teilweise ab September mit Schnee zu rechnen, während es im Süden bereits in den Monaten März bis Mai schon recht angenehm warm werden kann.

Im Oktober kann man in Kanada den Indian Summer genießen, der hier früher beginnt als in den Neuenglandstaaten der benachbarten USA.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kanadasicherheit/204874

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Kanadischer Dollar = 100 Cents

Flugdauer:
ca. 8 Stunden und 45 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
Kanada verfügt über 6 Zeitzonen: Pacific Standard Time (in British Columbia und Yukon) MEZ -9h, Mountain Standard Time (in Alberta, Northwest Territories und West Saskatchewan) MEZ -8h, Central Standard Time (in Manitoba, Ost Saskatchewan und West Ontario) MEZ -7h, Estern Standard Time (in Mittel- und Ost-Ontario und Quebec) MEZ -6h, Atlantic Standard Time (in Labrador, New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island) MEZ -5h, Newfoundland Standard Time (in Neufundland) MEZ -4,5h

Gut zu wissen:
Deutschland und Kanada haben ein Abkommen nachdem alle kanadischen Provinzen den nationalen deutschen Führerschein bei Verkehrskontrollen anerkennen, allein bei Autovermietungen können die Vermieter auf einen internationalen Führerschein bestehen.


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