Japan Rundreise

Japan - In perfekter Harmonie

Tournummer 103512
Inklusive Flug
Studiosus Reisen
  • 16-tägige Studienreise durch Japan
  • Entdecken Sie die einzigartige Gartenkunst und Teekultur
  • Lassen Sie sich von den Städten Tokio und Kyoto beeindrucken
ab 5.695 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

"Was nicht dem Gesetz der Schönheit entspricht, darauf schaue nicht, darauf höre nicht, davon rede nicht, das tue nicht." Bis heute prägt dieser moralische Leitsatz des Konfuzius den Alltag in vielen fernöstlichen Ländern. In Japan erleben Sie Perfektion und Ästhetik, Hingabe und Harmonie in jedem Detail: im Arrangement des Essens auf Ihrem Teller, bei einer Schale Zeremonial-Tee, in Zen-Gärten, bei Ihrer Übernachtung im Ryokan und dem Haiku – einem Gedicht – auf Ihrem Kopfkissen. Sie picknicken am heiligen Berg Fuji-San, beobachten Pilger an Shinto-Schreinen, erforschen Tokio und Kobe, lassen sich in Kyoto von einer Geisha unterhalten und spüren in Hiroshima den Zauber von 1000 Kranichen.
1.Tag: Auf nach Japan!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Die perfekte Lektüre für den Flug: "Der Dieb" von Fuminori Nakamura.
2. Tag: Konnichiwa, Tokio!
Gegen Mittag landen Sie am anderen Ende der Welt. Ihre Reiseleiterin empfängt Sie am Haneda Airport zur Fahrt mit dem Bus nach Tokio. Unterwegs halten wir in Odaiba. Auf dieser futuristischen Unterhaltungs- und Einkaufsinsel finden wir nicht nur eine willkommene Erfrischung, sondern vor allem einen Blick in unsere nahe Zukunft: die Bucht von Tokio vor futuristischer Skyline. Fahren wir wirklich gleich dorthin? Kaum zu glauben! Am Nachmittag können Sie sich in Tokio in aller Ruhe akklimatisieren. Wir treffen uns dann zum Welcome-Dinner in einer Izakaya, einer typisch japanischen Kneipe. Dann ruft Ihr Kopfkissen – mit einer Überraschung: Auf ihm liegt ein Holztäfelchen, das die Japaner "Ema" nennen und auf dem Sie einen Wunsch eintragen dürfen. Was es damit wohl auf sich hat? Drei Übernachtungen in Tokio.
3. Tag: Auf Erkundungsfahrt durch Tokio
Erster Halt: Meiji-Schrein, eine grüne Oase aus 120000 Bäumen. Wie vollziehen die Japaner hier die rituelle Waschung am Brunnenbecken? Eine Kelle Wasser über die Hände, dann den Mund waschen. Wir tun es Ihnen gleich und betreten den Shinto-Schrein. Danach ein Fotostopp vor dem Gelände des Kaiserpalastes, bevor wir ins Hochhausviertel Shinjuku fahren, das optisch vom Tokyo Metropolitan Government Building regiert wird. Von dessen Aussichtspunkt im 45. Stock blicken wir über Tokios dichten Häuserteppich. Anschließend gelangen wir in Asakusa durch die 250 m lange Einkaufsstraße zum Senso-Tempel Nakamise-Dori. Haben Sie Ihre Holztafel dabei? Einfach am Tempel abgeben und hoffen, dass Ihr Wunsch in Erfüllung geht.
4. Tag: Freizeit in Tokio oder Nikko
Heute können Sie Tokio ganz für sich erkunden oder optional mit Ihrer Reiseleiterin in die Berge fahren (215 €). Vorbei am Chuzenji-See erreichen wir Nikko. Hier versetzt sie Sie mit ihren Geschichten in die Zeit, als der Toshogu-Schrein gebaut wurde, das Mausoleum des Shogun Ieyasu Tokugawa, eines der drei Reichsgründer Japans. Am Haupttor zum Schrein treffen wir auf holzgeschnitzte Drachen, Drachenpferde und andere mythische Kreaturen. "Sage nie prächtig, bevor du Nikko nicht gesehen hast" lautet ein japanisches Sprichwort. Dem können wir nur zustimmen! 270 km.
5. Tag: Kamakuras gelassener Riesenbuddha
Traumtag für "Templer": Zuerst besuchen wir in der Stadt Kamakura den Kotoku-in-Tempel mit seinem bronzenen Riesenbuddha von über 13 m Höhe. Mehrere Tsunamis hat er seit seiner Erbauung 1252 überstanden und blickt uns gelassen entgegen. Im nahe gelegenen Hasedera-Tempel betreten wir einen Hain mit Hunderten Jizo-Statuen, die die Seelen verstorbener Kinder behüten sollen. Darüber wacht die mit Gold überzogene Statue der Kannon, Göttin der Barmherzigkeit. Schließlich erreichen wir unsere Unterkunft. 120 km.
6. Tag: Picknick am Fuji-san
Zuerst stoppen wir in Owakudani. Hier im "großen kochenden Tal" mit seinen schwefelhaltigen Quellen werden körbeweise Eier versenkt – der Genuss eines dieser "schwarzen Eier" verlängert das Leben um sieben Jahre, glauben die Japaner. Mutige vor! Dann fahren wir auf den Fuji. Von der fünften Station aus, auf 2300 m Höhe, wandern wir etwa zwei Stunden auf einem Naturpfad, bevor uns ein Picknick mit Sakekuchen neue Stärke verleiht. Für die Nacht erwartet uns im Kiso-Tal ein Ryokan. 290 km. Wir hüllen uns in Yukatas, die traditionellen Baumwollkimonos, genießen gepflegte Unterhaltung in heißen Bädern, essen an niedrigen Tischen zu Abend und sind so tief inspiriert wie der Dichter Basho, dessen Haiku davon zeugt: "O Wind, der um den Fuji weht, könnt ich doch einen Hauch von dir in meinem Fächer mit nach Hause nehmen.".
7. Tag: Wandern im Kiso-Tal
Nach dem Frühstück wandern wir etwa drei Stunden über den Nakasendo, die mehr als 400 Jahre alte historische Postroute der Shogun-Regierung. Nur Fürsten, Samurai, Beamte und Boten durften sie einst nutzen, später folgten unzählige Pilger. Zwischen den Städten Magome und Tsumago pilgern heute wir durchs Kiso-Tal. Vorbei an Reisfeldern, Blumenwiesen und Bachläufen, über antikes Steinpflaster, durch Orte mit perfekt renovierten traditionellen Holzhäusern, beim Picknick – beinahe zu idyllisch, um wahr zu sein. Nachmittags bringt uns der Bus nach Kyoto, in das kulturelle Herz Japans. 230 km. Vier Übernachtungen in Kyoto.
8. Tag: Zen-Gärten und Geisha-Abend
Wir erwachen in der 1100 Jahre alten Kaiserstadt. Dutzende Tempel und Schreine bietet die Stadt. Die stimmungsvollsten picken wir uns heraus. Perfektion der Zen-Gartenkunst bewundern wir im Silbernen Pavillon: "See des Silbersandes" und "Mondschauplattform" heißen die klaren und doch paradoxen Sandlandschaften inmitten der Pflanzenkompositionen. Weiter wandeln wir auf dem Philosophenweg unter Kirschbäumen und genießen die Ruhe mitten in der Großstadt. Am Nachmittag erreichen wir Kyotos Geisha-Bezirk Gion. Wir spazieren durch die Gassen des alten Vergnügungsviertels und blicken in Hinterhöfe. Ihre Reiseleiterin weiß viel über die stolze Tradition und strenge Ausbildung zu erzählen. Was ist der Unterschiede zwischen einer Geisha und einer Maiko? Gespannt darauf, was uns erwartet, betreten wir ein Gasthaus: Eine Geisha umrahmt unseren Abend mit traditionellem Tanz und Gesang voller Anmut. Wir lassen uns verzaubern!
9. Tag: Naschen auf dem Nishiki-Markt
Kyoto scheint unerschöpflich: Komplett mit Blattgold überzogen sind die oberen Stockwerke des Goldenen Pavillons, der uns inmitten eines Parks an einem See entgegenleuchtet. Am Ryoan-Tempel mit seinem Steingarten holen wir tief Luft, bevor wir mittags in das kulinarische Universum des Nishiki-Markts eintauchen. Lassen Sie sich am freien Nachmittag von all den Köstlichkeiten verführen – Widerstand ist zwecklos. Versuchen Sie es gar nicht erst! Probieren Sie lieber Tempura, frittierte Fisch- oder Gemüsehappen. Wie wäre es anschließend mit einem Verdauungsspaziergang zur Terrasse des Kiyomizu-Tempels für einen krönenden Ausblick über die Stadt? Abends finden Sie eine Überraschung auf dem Kopfkissen – keine Sorge, leichte Kost.
10. Tag: Kyoto oder Nara?
Sie können heute auf eigene Faust Tempel und Gärten in Kyoto entdecken oder Ihre Reiseleiterin auf einen Tagesausflug (190 €) nach Uji und Nara begleiten. In Uji betreten wir ein eindrucksvolles Zeugnis des Buddhismus: den Byodo-Tempel mit Paradiesgarten. Beim Besuch der Familie Kanbayashi in ihrem Teegeschäft erfahren wir alle wichtigen Hintergründe der japanischen Teekultur und bekommen natürlich auch den feinbitteren Matcha-Tee serviert. Die Kaiserstadt Nara will von uns erobert werden. Oder vielmehr erobert die Stadt uns. Im Todai-Tempel muss man einfach Raum und Zeit vergessen: Der größte Buddha Japans und die Haupthalle – das größte ganz aus Holz konstruierte Gebäude der Welt – lassen uns nicht mehr los! 100 km.
11. Tag: Heilige Insel Miyajima
Wir düsen in eineinhalb Stunden im Shinkansen nach Hiroshima. Von hier nehmen wir die Fähre und setzen zur heiligen Insel Miyajima über mit ihrem Itsukushima-Schrein, dessen Hauptgebäude vor die Insel auf Pfeilern gebaut wurde. Bei Flut scheint der Schrein zu schwimmen, und das zinnoberrote Torii im Meer leuchtet wie ein magisches Schriftzeichen über der Wasserfläche. Am Abend sind wir zurück in Hiroshima und gehen in ein Restaurant für Okonomiyaki. Diese japanischen Pfannkuchen gelten als besondere Spezialität der Stadt.
12. Tag: 1000 Kraniche in Hiroshima
Zum Gedenken an dem Atombombenabwurf besichtigen wir den Friedenspark und das Museum mit Überresten. Aber vor allem der Besuch des Kinder-Friedensmonuments mit den unzähligen bunten, gefalteten Papierkranichen ist ein ergreifendes Erlebnis. Über 1000 Kraniche faltete das Mädchen Sadako Sasaki nach der Katastrophe als Zeichen der Hoffnung. Lassen Sie die Eindrücke während der Fährfahrt zur Insel Shikoku sacken. In Matsuyama, unserem heutigen Übernachtungsort, führt eine Seilbahn hoch zur Burg. Dort, unter den geschwungenen Dächern, erleben wir den Sonnenuntergang und den Ausblick auf Stadt und Meer. Wie ein riesiges Origami-Kunstwerk wirkt die Burg im schwindenden Licht, während Ihre Reiseleiterin zur Krönung des Anblicks den passenden Sundowner hervorzaubert. Zeit zum Genießen.
13. Tag: Tee im Wandelgarten von Takamatsu
Heute mischen wir uns unter die Pilger am Kotohira-Schrein. Omononushi-no-Kami, die Hauptgottheit des Schreins, wird vor allem von Seefahrern verehrt. Diese werfen Sakefässer ins Meer, um so möglichst reichen Ertrag zu erbitten – wer eines findet, muss es zum Schrein bringen. Anschließend werfen wir einen Blick auf das im Jahr 1835 errichtete Kanamaruza-Kabuki-Theater. Wird die alte Bühnentechnik tatsächlich noch heute angewendet? Ihre Reiseleiterin spielt Ihnen übers Audioset Originalstimmen ins Ohr. Ein sehr unterhaltsames Vergnügen! Später erreichen wir Takamatsu und erkunden den Ritsurin-Park, den größten Wandelgarten Japans. Mittendrin liegt ein Teehaus. Wir treten ein und genießen kleine Süßigkeiten zum Matcha-Tee. 180 km. Zwei Übernachtungen in Takamatsu.
14. Tag: Kunstinsel Naoshima
Eine Fähre bringt uns auf die Kunstinsel Naoshima. Hier finden wir moderne Architektur, die sich mit der umgebenden Natur in Einklang befindet. Der Architekt Tadao Ando hat das Kunstareal und Kunstmuseum teils in die Erde bauen lassen. Er spielt mit Formen der Natur, entwirft Räume, die wie Höhlen oder Stufen ins Licht wirken. Hier stoßen wir auf Werke von James Turrell und auf eine Reihe von Claude Monets Seerosenbildern. Beeindruckend! Dann genießen wir bei einem Strandpicknick mit Sake ein Gemälde der Natur: die benachbarten Inseln, auf die unser Blick übers Meer fällt. Die Zeit scheint stillzustehen.
15. Tag: Abschlussfondue in der Hafenstadt Kobe
Wir verlassen die Ruhe und Stille der Insel Shikoku und überqueren die Setouchi-Ohashi-Brücke, die sich von Insel zu Insel und fast ins Unendliche zu schwingen scheint, und erreichen die Hauptinsel Honshu. Am Washuzan-Aussichtspunkt stoppen wir für einen Blick auf den Seto-Inlandsee, bevor wir in eine andere Zeit versetzt werden: die Edo-Zeit. Damals war Kurashiki ein wichtiges Handelszentrum für Reis. Die alten Speicher- und Holzhäuser in der Altstadt begeistern uns. Es ist fast so, als ob das Rufen der Händler noch zu hören ist. Wir fahren weiter und erblicken bald darauf die Akashi-Kaikyo-Brücke, die längste Hängebrücke der Welt. Dann Kobe. Wie eine Brücke in den Himmel verbindet ihr Hafenturm aus roten Stahlstreben das blaue Meer, die hellen Hochhäuser und das grüne Hinterland jenseits der Stadt. 230 km. In Kobe feiern wir den Abschluss unserer Reise bei Shabu-Shabu, einem japanischen Fondue. Dabei schwenken wir das zart marmorierte, hauchdünne Kobe-Rindfleisch mit unseren Stäbchen in der Brühe. Was für ein Genuss! Kleine Aufmerksamkeit in Ihrem Hotelzimmer: Schauen Sie, wer Ihnen da zum Abschied winkt ...
16.Tag: Sayonara, Japan!
Morgens kurzer Transfer zum Flughafen von Osaka. 70 km. Vormittags Flug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std., Frühstück im Flugzeug). Ankunft nachmittags und Anschluss zu den anderen Städten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Der Kaiserpalast gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Tokios und befindet sich im zentral gelegenen Stadtteil Chiyoda. An dem Ort, an dem heute der Kaiserpalast steht, wurde Mitte des 15. Jahrhunderts eine Burg namens Edo errichtet. Die Existenz ist heute noch anhand der Ruinen und einiger erhaltener Gemäuer zu erkennen. Die Errichtung der Burg wurde damals von Shogun Tokugawa Ieyasu in Auftrag gegeben und der gesamte Bau reichte ursprünglich bis zum Kita-no-maru-Park. Nach dem Ende der Regierungszeit von Tokugawa, wurde Tokio zur Hauptstadt Japans ernannt, wodurch auch der Sitz des japanischen Kaisers nach Edo in Tokio verlagert wurde. Der heutige Kaiserpalast von Tokio wurde Ende des 19. Jahrhunderts fertiggestellt und wird bis heute von der kaiserlichen Familie und dem Tenno, dem Kaiser Japans  bewohnt.

Wer den Kaiserpalast besuchen möchte, muss wissen, dass dieser nicht immer besichtigt werden kann. So können die große Garten- und Parkanlage rund um den Kaiserpalast sowie der Kaiserpalast selbst nur zwei Tage im Jahr von Besuchern besichtigt werden. Diese Möglichkeiten hat man am 2. Jänner und am 23. Dezember, dem Geburtstag des Kaisers. Auch dann ist die Gartenanlage jedoch nur zu einem kleinen Teil für die Öffentlichkeit zugänglich. Die übrige Anlage wird von der kaiserlichen Palastpolizei, der „kogu keisatsu“ bewacht und von der Umwelt abgeschirmt. Wer nicht gerade an diesen beiden Tagen in Tokio ist, kann dennoch den Flair des Kaiserpalasts in Tokio erleben. So bieten sich beispielsweise schöne Spaziergänge entlang der historischen Palastmauern an. Auch der Haupteingang des Kaiserpalasts ist sehr sehenswert. Dieser ist schnell erkennbar. So sind der Fushimi-Turm und die beiden Brücken die beiden typische Merkmale und oft auch Motive für schöne Erinnerungsbilder und Ansichtskarten. Genau gegenüber vom Kaiserpalast befindet sich das wohlhabende Banken- und Wirtschaftsviertel Tokios. Dieses gehört zur Gänze dem großen Mitsubishi Konzern der natürlich wirtschaftlich eine sehr wichtige Rolle in Tokio spielt.
In Shibuya, einem beliebten und bekannten Stadtteil der japanischen Hauptstadt Tokio, befindet sich ganz in der Nähe des Bahnhof Harajukus der Meiji Schrein. Dies ist ein Shinto Schrein, welcher den Seelen des Meiji-tenno und seiner Frau Shoken-kotaigo, also dem einstigen Kaisers und seiner Frau, welche beide zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstorben sind, gewidmet ist.

Der Shinto ist zusammen mit dem Buddhismus die wichtigste Religion in Japan. Der Schrein ist ein zentrales Heiligtum für die Japaner, er besteht aus drei Bereichen: dem äußeren und innerem Bezirk sowie der Meiji-Gedächtnishalle. Umgeben wird die Anlage von einem immergrünen Wald, welcher auch gern als Naherholungsgebiet genutzt wird.
Der Shinto-Schrein der Insel Itsukushima gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO und außerdem zu den offiziellen nationalen Schätzen Japans. Der Schrein besteht aus verschiedenen Bauwerken, die auf Pfählen über dem Wasser erbaut wurden. Da das Meer im Hiroshima Bay den Gezeiten stark unterworfen ist, versinken Teile des Shinto-Schreins bei Flut. In diesem Schrein, der im 6. Jahrhundert entstand und in seiner heutigen Form seit dem 12. Jahrhundert erhalten ist, werden fünf Götter `Kami` verehrt. In früheren Zeiten war es keinem normalen Menschen erlaubt den Schrein zu betreten. Der Zugang erfolgte nur auf dem Wasserweg über das Torii im Meer.
4. Tag Nikko - Chuzenji See
In der Stadt Nikko befindet sich der Shinto-Schrein Nikko Tosho-gu, welcher Tokugawa Ieyasu, dem Gründer der Tokugawa-Dynastie gewidmet ist. Der Schrein wurde im Jahre 1617 errichtet und in den darauffolgenden Jahrhunderten noch weiter ausgebaut. Seit 1999 gehört der Schrein zusammen mit anderen Schreinen und Tempeln in Nikko zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Nikko Tosho-gu ist einer der Schauplätze des jährlich statt findenden Frühlings- und Herbstfestes, dann wird hier die sogenannte „Prozession der Tausend Krieger“ nachgestellt. Der Schrein besteht aus einem imposanten Eingangstor sowie mehreren Hallen, davon sind insgesamt 8 Gebäude nationale Kulturgüter Japans. Vor über 300 Jahren wurden auf dem Schreingelände die ersten Sicheltannen angepflanzt, von denen es heute noch mehrere tausend gibt.
Einer der schönsten Tempel, den man in Kamakura bewundern kann, ist er Hasedera Tempel. Eingebetet in einer faszinierenden Natur liegt er am Rande der Stadt, oberhalb des Waldrandes. Jährlich bringen zahlreiche Rikschas viele Touristen zu dieser einmaligen Sehenswürdigkeit. Hinter dem Eingangstor zur Tempelanlage befindet sich eine liebevoll gestaltete Gartenanlage mit kleinen Steinbrückchen und Wasserläufen, sowie einen kleinen Teich mit unterschiedlichsten Pflanzen. Zur Tempelhalle führt eine Treppe, die mit kleinen Schreinen umgeben ist. Die Tempelhalle selbst liegt hoch über der Stadt Kamakura und beinhaltet eine 9 m große goldene Heiligenfigur, die mit 11 Köpfen ausgestattet ist, wobei jeder dieser Köpfe einen anderen Gesichtsausdruck hat.
Im Osten von Kyoto, der einstigen Hauptstadt Japans befindet sich der buddhistische Tempel Otowasan Kiyomizudera, häufig auch nur Kiyomizu-Tempel oder Kiyomizu-dera genannt. Er stellt eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der historisch bedeutenden Stadt dar und gehört seit 1994 zusammen mit anderen Stätten als „Historisches Kyoto“ zum UNESCO Weltkulturerbe.

Besonders beeindruckend ist die Haupthalle mit ihrer weiten Terasse, eine Holkonstruktion welche sich an einem Berghang befindet und malerisch von einer dichten Vegetation eingeschlossen wird. Von hier aus für eine Treppe an den Fuß des Abhangs, wo sich der Wasserfall des Otowa-no-taki befindet. Hier stürzt das Wasser aus drei Kanälen in ein Becken, von dem Wasser wird behauptet, dass es heilende Kräfte besitze.
Die malerische Insel Miyajima gehröt zur japanischen Präfektur Hiroshima, auf ihr befindet sich der bekannte und viel besuchte Itsukushima Schrein. Dieser wurde 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, zudem gehört er auch zu Japans nationalen Schätzen.

Bereits im 6. Jahrhundert entstand der Schrein, in seiner heutigen Form existiert er seit der Mitte des 12. Jahrhunderts. Das besondere an diesem Schrein ist die Tatsache, dass sämtliche Gebäude direkt über dem Wasser errichtet wurden. Zum Komplex des Itsukushima Schreins gehören neben dem Tempel eine fünfstöckige Pagode, ein steinernes Torii sowie ein weiteres riesiges Holz-Torri. Letzteres ist besonders bekannt und ist der Insel etwas vorgelagert, sodass es nur bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tokio befindet sich auf der Hauptinsel Japans und gehört zur Region Kanto. Die Stadt ist in insgesamt 23 Bezirke unterteilt, die etwa 8,5 Millionen Menschen beheimaten. In Tokio befinden sich der Regierungssitz von Japan sowie zahlreiche große Unternehmen, wodurch die Stadt gleichzeitig ein sehr großes und wichtiges Wirtschaftszentrum in Japan ist. Das Verkehrsnetz in Tokio ist hervorragend ausgebaut. Neben insgesamt sechs Bahnhöfen, findet man in der Stadt auch die sogenannte Ueno-Zoo Monorail. Diese wird hauptsächlich von einheimischen Pendlern genutzt und ermöglicht es, relativ günstig und schnell von Tokio in die umliegenden Großstädte zu fahren.

Die Stadt hat zwei unterschiedliche Flughäfen. Der Flughafen Haneda (HND) befindet sich etwa 15 Kilometer von Tokio entfernt und wird von nahezu allen internationalen Fluglinien angeflogen. Der zweite Flughafen, der Flughafen Tokio-Narita (NRT) ist ebenfalls international und liegt knapp 70 Kilometer nördlich von Tokio. Beide Flughäfen sind mit den JR Narita Express oder die Keisei-Linie erreichbar. Auch die Tokyo Monorail oder die Yamanote-Linie bietet Transporte zu den beiden Flughäfen an. Der Fernverkehr kann von oder nach Tokio allerdings auch über See erfolgen. Der Hafen an der Bucht von Tokio hat im Jahr einen Güterumschlag von etwa 350 Millionen Tonnen.

Das Klima wird vom subtropischen Ostseitenklima dominiert. Das bedeutet, dass die Sommermonate sehr heiß sind und die Wintermonate von kalten und trockenen Tagen geprägt sind. Tokio hat zudem eine intensive Regenzeit, die sich über zwei Monate erstreckt. Während dieser Zeit ist es in der Stadt sehr heiß und feucht. Tropische Wirbelstürme sind in Tokio keine Seltenheit. Nahezu jedes Jahr im Spätsommer und Herbst muss man mit etwa ein- bis zweitägigen starken Stürmen rechnen. Leider ist Tokio auch für Erdbeben sehr bekannt. Das Gebiet in und um Tokio zählt zu den aktivsten Erdbebenzonen der Erde. Das bisher schwerste Erdbeben musste die Stadt in den zwanziger Jahren erleben. Das Große Kanto-Erdbeben forderte insgesamt 200.000 Menschenleben und zerstörte große Teile Tokios.
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Asakusa ist ein Stadtteil des Tokioter Stadtbezirk Taito. Dieser ist mit dem Zug oder der U-Bahn gut erreichbar und kann ausgezeichnet zu Fuß erkundet werden. Vor Ort können auch Rikschas für Touren gemietet werden.

Über die Touristen-Info des Stadteils gelangt man zu einer Aussichtsplattform mit guter Sicht zum ältesten Tempel von Tokio, dem Sensoji Tempel. 

Asakusa gilt mit seinen traditionellen Kunsthandwerksläden und Imbissbuden als das volkstümliche Viertel der Hauptstadt und zieht durch diesen besonderen Flair vergangener Tage Einheimische wie Touristen gleichermaßen an. 

Direkt neben dem Asakusa Bahnhof liegt unter den Straßen das Einkaufsviertel Asakusa Untergrund Chikagai. Es beherbergt viele kleine Geschäfte und lädt, gerade bei Regen, zum Shoppen ein.

Ein landestypisches Badehaus ist Jakotsuyu. Badehäuser wurden gebaut, da früher nicht jeder Haushalt in Japan über ein eingenes Bad verfügte. Als Tradition ist der Badehausgang bis heute erhalten. Jakotsuyu ist nach Geschlechtern getrennt und besitzt eine Sauna, ein schönes Außenbad und ein Innenbad.

Das Trommel-MuseumTaikokan wurde 1988 von der Firma Miyamoto Unosuke Shoten gegründet. In dem Museum sind über 800 verschiedene Trommeln aus aller Welt ausgestellt. Hier kann man die eine oder andere Trommel auch selbst ausprobieren.

In Asakusa befindet sich der Vergnügungspark Hanayashiki aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Er bietet, u.a. eine Achterbahn, die schon seit 1953 in Betrieb ist, sowie herrliche Cafés.
Im Kuritsu Sumida Park finden oft Festivals und Feuerwerke statt. Ferner ist das Viertel übersät mit zwanglosen Kneipen sowie Restaurants, in denen Schaschlikspieße vom Grill und Bier angeboten werden.
Wer eine Reise nach Japan unternehmen möchte, der sollte eine Besichtigung der Stadt Nikko mit einplanen. Hundertvierzig Kilometer nördlich von Tokio leben rund vierundneunzigtausend Einwohner (Stand 2006) auf einer Fläche von ungefähr tausendfünfhundert Quadratkilometer. In der mit Bergen umgebenen Präfektur Tochigi haben sich viele kleinere und größere Ortschaften angesiedelt. In diesen höher gelegenen Wäldern kann man schöne Wandertouren unternehmen. Wegweiser machen für alle Spaziergänger den Trip zu einem sicheren.

Wahrscheinlich entdeckt man dabei die Japanmakaken, die sich in dieser Region stark angesiedelt haben. Für die Bewohner sind diese Affen sogar zu einer derartigen „Plage“ geworden, dass sie sich um eine baldige Problemlösung bemühen sollten. Nicht nur die dort ansässigen Menschen, sondern auch die Touristen werden von den unzählig vermehrten Tieren belästigt. Früher hielten sich diese in den Wäldern auf, doch durch die stetige Vermehrung suchen die Affen auch die Dörfer auf und stehlen Futter zum Überleben.

Einst beziehungsweise noch heute werden diese Japanmakaken trotzdem sehr verehrt. Das Wahrzeichen der Stadt Nikko sind nämlich drei Affen, die nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören und nichts (Böses) sagen. Liebevoll wird die Stadt Nikko auch Sonnenschein Stadt genannt. Doch nicht nur wegen der wunderschönen Kulisse und den unzähligen Sehenswürdigkeiten besuchen tausende Menschen dieses Fleckchen Erde.

Historische Gebäude und Denkmäler, wie das bekanntes Mausoleum und ein Shinto-Schrein aus dem Jahr 767 wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe gekürt. Auch verkehrstechnisch hat sich die Stadt Nikko zum Vorteil entwickelt. Die Nikko Utsunomiya Autobahn, die Nationalstraßen und die verschiedenen Zugverbindungen machen ein komfortables Reisen möglich. Auch im Sportbereich braucht sich die Stadt nicht verstecken.

In der Nikko Kirifuri Ice Arena absolviert das Eishockeyteam Nikko Kobe Ice Bucks seine Turniere. Ebenso fand dort 2007 die Fraueneishockey WM beziehungsweise das Division I Turnier statt. Ein Besuch dieser Region zahlt sich auch wegen der eingnags kurz beschriebenen Sehenswürdigkeiten aus.
Kamakura ist eine der bedeutendsten Städte Japans. Man findet sie im Südwesten von Tokio, an der Shagami Bucht. Sie ist eine Stadt der Präfektur von Kanagawa und die wichtigste Stadt der Kanto-Region. Während der Herrschaft des Minamate Clans stand diese Stadt im kulturellen und politischen Mittelpunkt. Kamakura ist ein netter Badeort mit einem wunderschönen Strand. Hauptanziehungspunkte für Touristen sind jedoch die zahlreichen historischen Tempelanlagen und Schreingebäude aus jener Zeit, wie zum Beispiel der berühmte Tsurugaoka – Hachiman – Schrein, der hier zu besichtigen ist. In Kamakura lassen sich wunderbare Holzschnitzereien betrachten. Auch ein Besuch in dem Nonnenkloster dürfte sehr interessant werden.
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Am Fuße des Fuji (Fujisan), des berühmtesten und höchsten Berges Japans befindet sich die gleichnamige Stadt, welche seit 2001 den Status einer Großstadt mit Sonderstatus hat. Durch Fuji fließt ebenfalls der gleichnamige Fluss von Norden nach Süden. Die Stadt ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein überaus beliebter Ausgangsort für Touren zum und auf den Fujisan.

Zu diesem Zweck erhielt die Stadt auch eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung und ist somit sowohl per Auto als auch per Zug schnell und bequem zu erreichen. Und das ist auch wichtig, denn jedes Jahr kommen Tausende Reisende hierher um den berühmten japanischen Berg zu sehen und zu besteigen. Eigentlich ist der Fuji ein 3776 Meter hoher Vulkan.
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Die japanische Stadt Kyoto (Kyoto & Umgebung) ist nicht nur durch die  Klimakonferenz bekannt geworden. Beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Landschaften verzaubern die Urlauber bei jedem Besuch. Kultur und Geschichte wird in diesem Gebiet groß geschrieben. Alte Traditionen werden bewahrt und Weißheiten gelehrt. Die unzähligen Tempel und Gärten stellen eine Oase für alle Sinne dar. Wenn es einen Garten Eden gibt, könnte man diesen so beschreiben.

Kyoto befindet sich circa vierhundert Kilometer westlich von Tokio und liegt auf der japanischen Insel Honshu. Die Städte in diesem Gebiet wurden wie ein Schachbrett, nach chinesischem Stil, gebaut. Die Berge in Kyoto & Umgebung ragen etwa tausend Meter in den Himmel und verhindern somit weitgehend Überflutungen und Taifune. Die elf Stadtbezirke – Fushimi-ku, Higashiyama-ku, Kamigyo-ku, Kita-ku, Minami-ku, Nakagyo-ku, Nishikyo-ku, Sakyo-ku, Shimogyo-ku, Ukyo-ku und Yamashina-ku – bilden die Region Kyoto.

Die drei Haupteinnahmequellen in Kyoto sind die Bereiche Tourismus, japanisches Handwerk und Elektronik. Viele Menschen reisen in dieses Land, um die einzigartigen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Junge als auch ältere Männer, Frauen und Kinder staunen bei deren Anblick und vergessen diese Minuten bestimmt nicht so schnell. Mit nach Hause kann man neben den Eindrücken noch ein beliebtes Souvenir mitnehmen. Yatsuhashi – eine japanische süße Köstlichkeit, die aus der Adzukibohne produziert wird.

Die zweite Einnahmequelle bilden die Familienunternehmen, die sich auf Seidenmanufakturen spezialisiert haben. Diese werden fast ausschließlich in dieser Gegend hergestellt und verkauft. Auch die Produktion von Sake wird dieser Region zugeschrieben. Somit fehlt noch die Dritte – die Elektronikwelt. In Kyoto findet man die Geburtstädte von beispielsweise Nintendo und Co.

Die technischen Fortschritte machen den Aufenthalt in diesem Gebiet zu etwas Besonderem, da es viele elektrische Geräte in den übrigen Ländern nicht zu erwerben gibt. Doch nicht nur den Besuchern wird etwas geboten. Studenten aus sämtlichen Landesteilen kümmern sich in den rund vierzig Universitäten sowie Hochschulen um ihre berufliche Zukunft.
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Die Großstadt Nara befindet sich im Süden der Insel Honshu und beherbergt den Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur. Außerdem gibt es hier mehrere Universitäten und bedeutsame Industriezweige. Nara gilt als erste Hauptstadt Japans und war zunächst unter dem Namen Heijo bekannt. Durch die große Bedeutung für die Geschichte Japans ist die Stadt seit dem Gründungsjahr 710 reich an kulturhistorischen Stätten und  verfügt über eine Vielzahl an Tempeln; aber auch verschiedene Museen und der 1880 gegründete Nara Park im Herzen der Stadt zählen zu den touristischen Attraktionen. Der 1300. Geburtstag Naras im Jahre 2010 wird an vielen Orten mit verschiedenen Veranstaltungen gefeiert.
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Wenn man den Namen Hiroshima hört, verbindet man diesen als ersten Gedanken mit den Schrecken des 2.Weltkrieges und den entsetzlichen Folgen des Abwurfes der 1. Atombombe. Damals wurde diese Stadt zu 80 % zerstört. Heute ist Hiroshima wieder eine glanzvolle und schöne Stadt, die es auf jeden Fall wert ist, bei einer Rundreise durch Japan sie mit einem Besuch zu berücksichtigen. Hiroshima ist eine Hafenstadt und die Hauptstadt der Hauptinsel Honhü und liegt im westlichen Teil dieser Insel. Sie ist umgeben von Meer und Bergen.

Nahe dieser Insel befinden sich 150 weitere Eilande. Von Ost nach West erstrecken sich im Norden der Stadt die Chugoku Berge. Mit ihren 1.000 m hohen Gipfeln ragen sie in den Himmel. Die Stadt selbst wird von 6 Flüssen durchquert. Als besondere Attraktionen sind die Nationalparks von Hiroshima zu betrachten. Der Setonaikai Nationalpark, der Hibadago Taishaken-Quasi Nationalpark und ebenso der West Chogoku Mountians-Quasi Nationalpark locken jährlich tausende Besucher an. Sehenswert ist auch das Rathaus dieser Stadt, ein Betonbau aus dem Jahr 1928.

Wieder aufgebaut wurden der Wehrturm und ein Landschaftsgarten aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts.  Als diese Stadt wieder neu entstand, erzählte sie nicht nur ihre Geschichte, sie wurde auch zu einer Stadt der Bildung, der Kultur und der Wirtschaft. Heute ist Hiroshima nicht nur eine Touristenstadt, sie ist ebenso eine hoch entwickelte Industriestadt, die ihren Bewohnern vieles zu bieten hat. Sie ist ein wichtiger Industriestandort für den Schiffs-, Auto- und Maschinenbau, ein wichtiger Standort für die Schuh-, Textil-, Möbel-, Papier- und Nahrungsmittelindustrie.

Neben zahlreichen Hoch- und Fachschulen findet man eine Universität, eine Musikhochschule sowie ein meteologisches Observatorium. Hiroshima hat aufgrund seines wunderschönen Fischereihafens und seinem Flughafen sehr gute Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Städten und Provinzen. Dies sind wichtige Voraussetzungen für eine starke Industrie aber auch für den wachsenden Tourismus.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Japan (JP)
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Japan
Das „Land der aufgehenden Sonne“ gehört wohl zu den Ländern mit der für die westliche Welt faszinierendsten Kultur überhaupt. Das Besondere Japans ist die Tatsache, dass sich der Staat trotz aller Modernisierung und Entwicklung immer seinen ganz eigenen Charakter, basierend auf der Tradition und Kultur des Landes, bewahrt hat.

In den Städten findet man neben hochmodernen Wolkenkratzern noch sehr viele kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler. So auch in Tokio. Hier existieren neben modernen Konstruktionen auch zahlreiche, mehrere hundert Jahre alte Prachtbauten. So das Kabuki-za-Theater, der Kaiserpalast oder der Asakusa-Schrein.

Doch nicht nur die japanische Hauptstadt bietet Sehenswürdigkeiten und Attraktionen en masse, auch in anderen Regionen des Landes befinden sich wahre Besuchermagneten. Wie der Kinkakuji-Tempel mit dem goldenen Pavillon, der Itsukushima-Schrein, die Himeji-Burg, das Schloss des Weißen Reihers oder das Atombombenopfer-Denkmal in Hiroshima um nur einige Beispiele zu nennen.

Sehr beeindruckend ist auch die Natur Japans. Besonders beliebt sind Reisen im Frühling während der Kirschblüte. Zu dieser Zeit erhält das Land einen Schleier aus weiß und rosafarbenen Blüten deren herrliche Anblick nicht nur die Besucher verzaubert, sondern auch die Bewohner. Sie begehen die etwa zehn Tage dauernde Kirschblüte mit Festen im ganzen Land.

Aber auch die Flora und Fauna Japans sind sehr beeindruckend und sehenswert und natürlich nicht zu vergessen. Zum Beispiel der majestätische Fujijama, der höchste Berg Japans auf der Hauptinsel Honshu.
Um in der kürzesten Zeit all diese sagenhaften und imposanten Attraktionen besichtigen zu können empfiehlt sich eine unserer zahlreichen Rundreisen.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Japan ist in den Monaten März bis Mai und September bis November empfehlenswert. Wobei besonders der Mai mit der Kirschblüte besonders attraktiv ist.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind entsprechend der Region warm bis heiß, die Winter kühl und in höheren Lagen auch sehr kalt und schneereich. Im Frühjahr und Herbst ist es zumeist mild

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/japansicherheit/213032

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
Japanischer Yen
 
Flugdauer:
ca. 12 Stunden (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +8h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +7h

Gut zu wissen:
Höflichkeit ist das A und O in Japan und korrektes Benehmen wird vorausgesetzt. Bei der Begrüßung verbeugt man sich leicht.

Religion spielt in Japan eine große Rolle, allerdings haben hier schon immer mehrere Glaubensrichtungen nebeneinander existiert. Zu den wichtigsten gehören der Shinto und der Buddhismus.


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