Israel Rundreise

Israel zu Fuß

Tournummer 116809
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
Wikinger Reisen
  • 14-tägige Aktivreise durch Israel
  • Wandern, Baden und Entspannen in und um Eilat
  • Aktiv reisen, komfortabel wohnen
ab 2.998 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Israel aktiv erfahren: Wir wandern in den Bergen und fruchtbaren Tälern des unteren Galiläas - unterwegs auf dem nördlichen Abschnitt des „Jerusalemweg“ und auf den Spuren von Jesus von Nazareth bis zum See Genezareth. Nach unserem Aufenthalt in Jerusalem erwandern wir das südliche Teilstück des „Israel National Trails“. Der etwa 1.000 Kilometer lange Weg ist laut National Geographic "einer der zehn schönsten Fernwanderwege der Welt". Der Weg führt uns entlang der schönsten Teilstücke des Trails durch die Negev-Wüste bis zur südlichen Spitze bei Eilat. Hier haben wir Zeit zum Ausspannen und um die erlebten Eindrücke am Ufer des Roten Meeres Revue passieren zu lassen.
1. Tag: Anreise
Flug nach Israel und Ankunft in Tel Aviv. Transfer nach Nazareth. Hotelübernachtung in Nazareth. 110 km. (A)
2. Tag: Der Weg nach Kana
Wir beginnen mit einem Spaziergang durch das arabisch-israelische Nazareth mit seinen besonderen Sehenswürdigkeiten - die eindrucksvolle katholische Verkündigungskirche mit ihren unzähligen Mariendarstellungen aus der ganzen Welt. Von hier steigen wir durch die engen Gassen der Altstadt von Nazareth herauf bis zum Gipfel der Stadt, von wo aus wir einen phantastischen Rundblick über die Landschaften des unteren Galiläas haben. Unser Weg für weiter nach Zippori, dem antiken Sepphoris. Neben einem besonders eindrucksvollen Wassersystem finden wir in Zippori die vielleicht schönsten und feinsten Mosaikarbeiten der Region. Von Zippori geht es dann weiter nach Kana. Der Ort erinnert mit seiner franziskanischen "Hochzeitskirche" an das Weinwunder zu Kana - der ersten Selbstoffenbarung Jesu. GZ 5-6 Std. Bustransfer zur Unterkunft und 3 Übernachtungen im Kibbuz-Gästehaus. (F, A)
3. Tag: Nördlicher Israel Trail
Das Laufen durch die Landschaften des oberen Galiläa, inmitten einmalig schöner Natur, gehört zu den Höhepunkten des Israel National Trails, der über 1.000 Kilometer langen Wanderstrecke vom Norden Israels bis zu dem Golf von Eilat im Süden des Landes. Das obere Galiläa ist geprägt von einer Bergkette, mediterraner Landschaft und einer kulturellen Vielfalt von muslimischen, drusischen, christlichen und jüdischen Einwohnern. Heute wandern wir (nach einem Transfer am Morgen) in den Bergen von Meron – der höchsten Erhebung des oberen Galiläas. Nach Überschreitung seines Gipfels (1.208 m) mit Panoramablick bis in den Libanon, steigen wir hinab durch eine abwechslungsreiche Waldlandschaft. Wir beenden unsere Tour beim Grab von Rabbi Shimon Bar Yochai, dem legendären Begründer der jüdischen Kabbalah. Transfer zurück zur Unterkunft. GZ 5-6 Std. (F, A)
4. Tag: Wadi Nahal Amud
Nach einem kurzen Transfer am Morgen steigen wir ein in den oberen Verlauf des Wadi Nahal Amud, einem Trockenflussbett, das herunterführt bis zum See Genezareth. Der Weg gilt als eine der schönsten Wanderungen des Landes. Wir kommen vorbei an Wasserpools, alten Wassermühlen und einer dichten Oleander-Vegetation. Wir verlassen das Wadi und steigen hinauf nach Safed, der drittheiligsten Stadt des Judentums. Der Ortskern ist geprägt von malerischen kleinen Gässchen und einer Vielzahl von orientalischen Synagogen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. GZ 4-5 Std. Transfer zurück zur Unterkunft. (F, A)
5. Tag: See Genezareth
Wir verlassen unsere Unterkunft und steigen nach einem kurzen Transfer erneut ins Wadi Nahal Amud ein. Heute seinem unteren Verlauf und wandern weiter hinunter nach Osten und in Richtung See Genezareth, den wir jetzt immer wieder vor uns auftauchen sehen. Am Horizont uns gegenüber sieht man die Golanhöhen. Im unteren Teil des Wadis kommen wir vorbei an eindrucksvollen Gesteinsformationen, die dem Flussbett seinen Namen geben: das „Säulen-Wadi“. Beim Ausgang des Säulen-Wadis kommen wir in die Senke von Ginossar, „den Gärten des Fürsten“, einer der fruchtbarsten und üppigsten Landschaften Israels. GZ 6-7 Std. Übernachtung beim See Genezareth. (F, A)
6. Tag: Heilige Stätten am See Genezareth
Wir erklimmen den Berg der Seligpreisung. Anschließend besuchen wir Tabgha und erinnern uns an die Vermehrung von Brot und Fischen, aber auch an das Ende des öffentlichen Wirkens Jesu am See Genezareth. Der weitere Weg führt uns nach Kapernaum. Seit 1894 leiten hier Franziskanermönche Ausgrabungen, die uns helfen, die Welt Jesu und seine Sprache besser zu verstehen. Anschließend fahren wir weiter nach Jerusalem, wo wir vom Skopus-Berg herunter und durch das Kidron Tal - bis zur Gethsemanie-Kirche am Fuße des Ölbergs wandern. GZ ca. 3 Std. 2 Hotelübernachtungen in Jerusalem. (F, A)
7. Tag: Die Altstadt von Jerusalem
Wir beginnen den Tag mit dem Zionsberg, wo sich die besonders wichtigen judäo-christlichen Traditionsstätten konzentrieren: das Grab von König David, der Ort der Entschlafung Mariä, und der Abendmahlsaal. Wir besuchen die Westmauer (Klagemauer) aus der herodianischen Zeit und laufen auf der berühmten Via Dolorosa bis zur Grabes- und Auferstehungskirche. Anschließend haben wir freie Zeit zur weiteren Stadterkundung. (F, A)
8. Tag: Zum Toten Meer
Wir verlassen Jerusalem und fahren wieder durch die judäische Wüste, heute bis zum Toten Meer. Unser Ziel ist die Felsenfestung Massada. Der besonders schöne Weg verbindet auf einer Strecke von ca. 5 km Wüste und Geschichte. GZ ca. 2 Std. Anschließend haben wir uns eine Badepause im Toten Meer verdient. Nach einer Mittagspause geht es dann weiter zum Kibbuz in der Negevwüste. 3 Übernachtungen im Kibbuz-Gästehaus in der Arava-Senke. (F, A)
9. Tag: Das Bergmassiv von Eilat
Unser Wanderweg an der Südspitze des Landes folgt den schönsten südlichen Etappen des bekannten „Israel National Trail“ bis an den Strand des Roten Meeres. Das Bergmassiv von Eilat ist die einzige Region Israels, in der heller Kalkstein, roter Sandstein und dunkler Granit nebeneinander vorkommen und so die Landschaft in einen beeindruckenden geologischen Flickenteppich aus Farben und Formen verwandeln. Heute wandern wir vorerst im breiten Bett des Wadi Racham. Ein Anstieg über mächtige Kalksteinquader belohnt mit einer herrlichen Aussicht auf die farbenfrohe Bergwelt und den Golf von Eilat/Aqaba in der Ferne. Unterwegs lädt die winzige Palmenoase „Diklei Racham“ zu einer Pause im Schatten ein. GZ 6-7 Std. (F, A)
10. Tag: Wandertag zur Netafim-Quelle
Wir beginnen den Tag mit einer Wanderung durch den schmalen Shehoret-Canyon aus dunklem Granitgestein. Nach einem kurzen Anstieg erwartet uns nicht nur eine beeindruckende Aussicht, sondern auch die Erkundung eines wunderschön gemaserten und geschliffenen Sandsteincanyons im Tal. Durch die wilde Kalksteinlandschaft des Wadi Netafim gelangen wir schließlich zur Netafim-Quelle, der einzigen Quelle in den Bergen von Eilat, an der mit etwas Glück die heimischen Steinböcke beim Trinken zu beobachten sind. GZ 5-6 Std. (F, A)
11. Tag: Die Bucht von Taba
Die letzte und wohl schönste Etappe des Wanderweges beginnen wir auf einer Höhe von ca. 700 m in den Yoash Bergen. Farbenfroher Sand- und Kalkstein, sowie Granit begleiten uns und uralte Felszeichnungen sind unterwegs am Wegesrand zu entdecken. Nach einem Anstieg stehen wir vor dem auffällig geformten „Rechavam-Hügel“ und können fast senkrecht stehende Kalksteinschichten bestaunen. Ein letzter Anstieg auf den Tzfachot-Berg gibt die Sicht frei auf die nun unter uns liegende Stadt Eilat, den gesamten Golf von Aqaba und ermöglicht einen „Vierländerblick“ auf Israel, Jordanien, Saudi Arabien und Ägypten! Kurze Zeit später stehen wir bereits am Ufer des Roten Meeres. GZ 6-7 Std. 2 Hotelübernachtungen in Eilat. (F, A)
12. Tag: Eilat
Nach unserer Aktiverkundung Israels haben wir nun Zeit zum Entspannen. Wir können unsere intensiven Eindrücke am Strand verarbeiten oder auch die Zeit unter Wasser verbringen - beim Schnorcheln im Roten Meer (fakultativ). (F, A)
13. Tag: Tel Aviv
Vorbei am Ramon Krater geht es heute Richtung Norden zurück nach Tel Aviv. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Zur Wahl stehen eine kleine Stadterkundung oder gar ein Bad im Mittelmeer. Hotelübernachtung in Tel Aviv. 340 km. (F, A)
14. Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen in Tel Aviv und Rückflug, Ankunft am selben Tag. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Der spanischen Pilgerin Egeria wurde bei ihrem Besuch in Nazareth im Jahre 383 eine große Höhe gezeigt, in der Maria gelebt hat. Hierbei handelte es sich wohl um die größere der Höhlen, die in der Grotte der heutigen Verkündungskirche liegen. Im Jahre 570 wurde hier eine Kirche errichtet. Die neue Basilika ist der größte christliche Sakralbau im Nahen Osten. 1964 hat Papst Paul VI. sie während seines Besuches im Heiligen Land gesegnet und im Jahre 1969 geweiht. Bei einem zwei Tage später stattfindendem ökomenischen Gottesdienst nahmen Geistliche der griechisch-orthodoxen, der armenischen, äthiopischen, syrischen, der koptischen sowie der lutherichen Kirche teil.
Bilder:
Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Bilder:
Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Am Nordrand des See Genezareth im Norden Israels erhebt sich der berühmte Berg der Seligpreisungen, welcher besonders im christlichen Glauben eine bedeutende Rolle spielt. Nach der biblischen Überlieferung soll hier Jesus die bekannte Bergpredigt gehalten haben. In der Vergangenheit befanden sich einige Kirchenbauten am unteren Bereich des Berges, nahe der Ortschaft  Tabgha, dem Ort der Brotvermehrung.

Heute gibt es sowohl ein Kloster als auch eine Kirche auf dem Gipfel der Erhebung. Die Kirche, welche im Jahre 1937 errichtet wurde, hat einen achteckigen Grundriss, welcher die acht Seligpreisungen symbolisiert. Sie ist bei Reisenden auch wegen der herrlichen Aussicht über den See Genezareth sehr beliebt.
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Tabga ist eine Region am nördlichen Ufer des Sees Genezareth. Tabga hat die Bedeutung sieben Quellen. Diese Pilgerstätte wird mit Jesus Wirken, insbesondere mit der Brotvermehrung in Verbindung gebracht. Galiläa nimmt als erster wichtiger Wirkungskreis Jesus im Evangelium eine wichtige Stellung ein. Hier findet man die Brotvermehrungskirche, Primatskapelle und Reste der Kapelle der Seligkeiten, die an das Leben und Handeln Jesus Christus erinnern. Diese Gedenkstätten und Kirchen werden von deutschen Benediktinern und italienischen Franziskanern betreut. Für Gäste gibt es ein Pilgerhaus und Ende der 80-er Jahre wurde eine Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte eingerichtet. Weitere Stätten sind der Berg der Seligpreisungen, Kafarnaun, Bethsaida und Magdala.
Kapernaun war ein Fischerdorf in Galiläa, am nördlichen Ufer des See Genezareth. Aus diesem Fischerdorf kamen mehrere Jünger Jesus, Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes und der Zöllner Leva, der Matthäus genannt wurde. Jesus lehrte am Anfang laut Markusevangelium in der Synagoge von Kapernaun. In Kapernaun wurden Ausgrabungen gemacht, unter anderem wurden die Reste eines Gebäudes gefunden, wobei es sich um das Wohnhaus des Simon Petrus handelt, das als Hauskirche benutzt wurde. Die Pilgerin Egenia hat diese Kirche Ende des 4. Jahrhunderts beschrieben. Seit dem Jahre 2000 werden von Kapernaun aus für Pilger und Touristen Bootsfahren auf den See Genezareth angeboten.
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Östlich der Altstadt von Jerusalem erhebt sich der berühmte Ölberg, welchem sowohl im Judentum als auch im Islam und im Christentum eine große religiöse Bedeutung zukommt. Diese wird auch an den zahlreichen Sakralbauten auf dem Berg deutlich. Hier befinden sich nämlich unter anderem die Himmelfahrtsmoschee, die evangelische Himmelfahrtskirche, die russisch orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche, die römisch-katholische Kirche der Nationen und die griechisch-orthodoxe Kirche am Mariengrab.

Der Ölberg, welcher eine Höhe von 809 Metern erreicht, ist besonders bei Touristen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, oberhalb des jüdischen Friedhofs befindet sich eine Aussichtsplattform, welche eine spektakuläre Aussicht auf die Jerusalemer Altstadt bietet. In anderen Sprachen wird der Berg als Olivenberg bezeichnet, was an den ursprünglichen Bewuchs mit Olivenbäumen erinnert.
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Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden. Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang. Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.
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In der Altstadt von Jerusalem befindet sich die berühmte Klagemauer, häufig auch einfach als westliche Mauer bezeichnet. Sie eine sehr bedeutende religiöse Stätte des Judentums, welche täglich von zahllosen Gläubigen aufgesucht wird und als Gebetsstätte genutzt wird. Besonders bekannt ist die Klagemauer für die Gebetszettel, welche in den Spalten und Ritzen der Mauer gesteckt werden.

Für die Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk. Doch auch Nichtjuden ist der Zugang zur „westlichen Mauer“ erlaubt. Der Bereich direkt vor der Mauer gilt als Freilichtsynagoge, weshalb die Zugänge für Männer und Frauen getrennt sind. Beachten sollte man als Besucher, dass sowohl verheiratete Frauen als auch Männer eine Kopfbedeckung zu tragen haben.

In der unmittelbaren Umgebung der Klagemauer, am Ort des eigentlichen Tempels befinden sich zudem die Al-Asqa-Moschee und der Felsendom, diese bedeutenden Bauwerke machen Jerusalem zur drittheiligsten Stadt des Islam.
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Die Via Dolorosa gehört zu den bekanntesten Straßen Jerusalems, der Name bedeutet „Leidensweg“ oder „Der schmerzhafte Weg“. Sie führt von vom Löwen- oder Stephanstor durch die Altstadt bis zur Grabeskirche und beschreibt den Kreuzweg Jesu Christi. Auf der Strecke gibt es insgesamt 14 Stationen, Station I ist dabei die Stelle wo einst die römische Festung „Antonia“ stand und die letzte Station ist letztlich das heilige Grab Jesu in der Grabeskirche.

Entlang der Via Dolorosa gibt es zudem weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, beispielsweise die St.-Anna-Kirche, die Ecce-Homo-Basilika mit dem Ecce-Homo-Bogen sowie die Erlöserkirche. Aufgrund der großen religiösen Bedeutung für die Christen ist die Via Dolorosa ein beliebtes Ausflugsziel für Gläubige. An christlichen Feiertagen finden hier Veranstaltungen wie die orthodoxe Karfreitagsprozession statt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Stadt/Region Nazareth befindet sich im Norden Israels in der historischen Landschaft Galiläa. Zusammen mit Ober-Nazareth beträgt die Einwohnerzahl etwa 120.000. Während Nazareth eine sehr alte Stadt ist und überwiegend von Christen und Moslems bewohnt wird, ist Ober-Nazareth eine junge Stadt, die überwiegend von Juden bewohnt wird. Nazareth gilt bei den Christen als Ort der Verkündung des Herrn. Laut Evangelium lebten hier seine Eltern Maria und Josef der Zimmermann. Hier soll der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des Erlösers verkündet haben. Josef zog mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem, weil alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort mussten, um sich schätzen zu lassen. In Bethlehem ist Jesus dann geboren. Josef aber mit Maria und Jesus nach Nazareth zurückgekehrt sein und Jesus soll hier aufgewachsen sein. An der Stelle, wo das Haus Marias gestanden haben soll, befindet sich heute die katholische Verkündigungsbasilika. Im alten Testament wurde Nazareth jedoch nicht erwähnt. Ausgrabungen  ergaben auch im Wesentlichen nur landwirtschaftliche Gebäude und jüdische Gräber aus römischer Zeit und ein eisenzeitliches Dorf. Heute ist die Stadt eine der wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. Die Altstadt von Nazareth  liegt in einer Geländemulde knapp 100 Meter unter dem Höhenzug, der sich hufeisenförmig um die Stadt zieht. Die Abhänge sind mäßig steil und heute fast komplett überbaut. Im Altstadtbereich befinden sich vor allem kleine Gassen und ein arabischer Markt. Nazareth ist die Stadt, die von der größten Gemeinschaft israelischer Araber bewohnt ist. Die israelischen Araber planen, in der Nähe der Verkündigungsbasilika eine Moschee zu bauen. Dieser Plan führte  in den letzten Jahren zu wiederholten, teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Ober-Nazareth ist eine junge Stadt, die erst nach der israelischen Staatsgründung 1948 im Jahre 1957 gegründet wurde. Über die Hälfte der Einwohner sind Einwanderer, die zu einem großen Teil aus der ehemaligen Sowjetunion stammen. Nazareth und Ober-Nazareth sind selbstständige Städte mit getrennten Verwaltungen.
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Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.
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Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.
Kapernaum
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Am Südwestende des Toten Meeres befindet sich die frühere jüdische Festung Masada. Heute ist sie Teil eines israelischen Nationalparkes. Der Masada ist Teil des judäischen Gerbirges. Der Höhenunterschied zum Toten Meer beträgt 400 Meter, der westliche Abhang ist nur 100 Meter hoch. Der Gipfel besteht aus einer Hochfläche, die früher durch drei Pfade erreichbar war. 1963 bis 1965 wurden hier zahlreiche Ausgrabungen gemacht. Es wurden Teile der Festung ausgegraben. Die Funde waren durchweg gut erhalten. Ab 1966 wurden Erhaltungsmaßnahmen und Rekonstruktionen, teilweise mit Zement, durchgeführt. Dies führte zu Schäden an der Bausubstanz. Inzwischen wurde der Zement durch geeignetere Materialen ausgetauscht.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Israel (IL)
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Israel
Israel begeistert immer wieder seine Besucher, denn das wohl traditionsreichste Land unserer Erde beheimatet unglaublich viele biblische Orte und historische Stätte. Zudem bietet es einen Einblick in seine für uns fremdartige Kultur und entführt uns dabei in eine einzigartige und vielfältige Welt.

Eines der Hauptziele des Landes ist dabei die Hauptstadt Jerusalem, welche im Hochland von Judäa gelegen ist. Besonders sehenswert sind hier die Altstadt mit der Grabeskirche, die Klagemauer, der Felsendom, der historische jüdische Friedhof, die Gedenkstätte „Yad Vashem“, die zahlreichen Tore der verschiedensten Religionen und die Erlöserkirche sowie die vier sephardischen Synagogen.

Eine weitere eindrucksvolle Stadt ist Tel Aviv, sie ist die moderne und pulsierende Metropole Israels.
Zudem gehört die „weiße Stadt“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Doch nicht nur die Städte Israels sind einzigartig und unglaublich schön sondern auch die Landschaften. Besonders die Küsten und Strände haben es in sich. Sehr beliebt sind Aufenthalte am Toten Meer, dem niedrigsten Punkt der Erde. Hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach mal treiben lassen und ganz entspannt relaxen. Dabei erholt sich nicht nur die Seele sondern auch der Körper, denn die reine Luft und das mineralreiche Wasser sind eine Wohltat für den Körper.

Auch die israelische Mittelmeerküste reizt mit ihren spektakulären Klippen und Felsen, den in der Nähe befindlichen Städten und Schätze unter Wasser. Für viele Taucher ist es ein lang gehegter Traum hier einmal auf Tauchgang zu gehen und die traumhafte Unterwasserwelt zu erkunden.

Somit bietet eine Rundreise durch Israel eine bunte Vielfalt und lässt sie keines der vielen Highlights verpassen.

Beste Reisezeit:
Für einen Badeurlaub empfehlen sich die Monate Mai bis Oktober. Sollten Sie eine Städte- oder Rundreise planen sind Frühjahr und Herbst dafür am meisten geeignet.

Klima:
Frühling und Herbst mit sehr angenehmen Temperaturen. Im Sommer zuweilen extrem heiß, besonders im Süden, die Winter sind zumeist sehr kühl und regnerisch.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/israelsicherheit/203814

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Neuer Israelischer Shekel = 100 Agorot

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 45 Minuten

Ortszeit:
MEZ +1h (im Oktober MEZ +0h)

Gut zu wissen:
Die Sicherheitslage ist angespannt. Vor einer Reise sollte man sich genauestens über die derzeitige politische Lage informieren. Zudem wird vor Reisen in den Gazastreifen dringend gewarnt.

Zur Begrüßung sagt man „Shalom“, dies bedeutet sowohl „Friede“ als auch „Hallo/Guten Tag“.


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