Iran Rundreise

Iran - mit Muße

Tournummer 105393
Inklusive Flug
Studiosus Reisen
  • 14-tägige Busrundreise durch Iran
  • Entspanntes Besichtigungsprogramm
  • Gemütliche Teestunde mit lokalen Künstlern
ab 3.595 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Zur gemütlichen Teestunde mit lokalen Künstlern. Vom Duft der Rosen in der Dichterstadt Schiras betört werden, ganz entspannt Wasserspiele in prächtigen Parkanlagen genießen. Kaum zu glauben, wie fruchtbar dieses Land ist, das doch zum Großteil aus Gebirgen und Wüsten besteht. Wir begeben uns auf dieser Studienreise mit Muße zugleich auf eine Zeitreise. Zu den Zeugen des persischen Weltreichs wie der antiken Residenzstadt Persepolis. In unterschiedlichste Städte. Teheran: modern und geschäftig. Isfahan: märchenhaft mit seinen türkisblauen Kuppeln und Minaretten. Oder Yasd: die Stadt der Zoroastrier, wo im Feuertempel die ewigen Flammen lodern.
1. Tag: Flug in den Iran
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Teheran. Ankunft nachts. Ein Deutsch sprechender Mitarbeiter von Studiosus empfängt Sie und begleitet Sie auf der Fahrt zum Hotel. Drei Übernachtungen in Teheran.
2. Tag: Metropole Teheran
In Ruhe frühstücken, dann zeigt Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter die iranische Hauptstadt. Teheran präsentiert uns ein modernes Gesicht. Vorislamische Geschichte dagegen erleben wir im Nationalmuseum: von prähistorischen Steinwerkzeugen über 8000 Jahre alte Tierfiguren bis zu den Reliefs aus der hellenistischen Ära. Nach der erholsamen Mittagspause dringen wir zu anderen Schätzen vor; in der Nationalbank schlummern die iranischen Kronjuwelen.
3. Tag: Der Palast des Schahs
Das Wohnhaus von Ayatollah Khomeini: Er lebte hier äußerst bescheiden. Dekadent dagegen der Saadabad-Palastkomplex, in dem Reza Schah Pahlavi residierte. Wir genießen Wohn- und Repräsentiersäle und nehmen uns ausreichend Zeit für die weitläufige Parkanlage. Kreativer Abschluss: beschauliche Teestunde mit Künstlern. Die Kunstszene der islamischen Republik ist überraschend vielfältig, wie Sie im Gespräch erfahren werden. Zum Abendessen haben Sie die Wahl, Ihr Studiosus-Reiseleiter hat für jeden den richtigen Restauranttipp parat.
4. Tag: Zwischen Zypressen und Brunnen
Wir passieren die heilige Stadt Ghom – ein Anstoß, unterwegs mit Ihrem Reiseleiter über die Reformpolitik zu sprechen. An den Wasserläufen des Fin-Gartens (UNESCO-Welterbe) in Kaschan lassen wir zwischen Zypressen und Brunnen die Gedanken sprudeln. Das Stadthaus der Familie Borudscherd bringt uns zum Träumen. Ihre herrschaftliche Residenz aus dem 19. Jahrhundert wird von Windtürmen, Lichtkuppeln, Stuckarbeiten und Wandmalereien geziert. Nachmittags Ankunft in Isfahan. 390 km. Drei Übernachtungen.
5. Tag: Moschee und Kathedrale
Wir beginnen unseren Besuch in einer der schönsten Städte des Orients mit der Freitagsmoschee der Seldschuken (UNESCO-Welterbe), die uns islamische Architektur aus vielen Jahrhunderten präsentiert. Ob der Stadtfluss Zayandeh mal wieder versiegt ist, kontrollieren wir von einer der Brücken aus. Nach dem Besuch der Vank-Kathedrale und ihres Museums im armenischen Viertel sind wir über die Rolle der Christen im Iran im Bilde. Zum Abendessen in einem Restaurant laden wir iranische Deutschstudenten ein und erweitern im Gespräch gegenseitig unseren Horizont bei lokalen Spezialitäten wie Hühnchen in Granatapfel-Walnuss-Sauce.
6. Tag: Gesamtkunstwerk Isfahan
Am 40-Säulen-Palast zählen wir die Säulen genau nach und können uns an den üppig dekorierten Sälen kaum sattsehen. Danach steigen wir dem Ali-Kapu-Palast aufs Dach. Zu unseren Füßen liegen der riesige Platz Meidan-e Imam (UNESCO-Welterbe) und unsere nächsten Ziele: die elegante Lotfollah- und die königliche Imam-Moschee. Der Nachmittag gehört Ihnen. Rosenwasser oder andere duftende Souvenirs für zu Hause gibt's im benachbarten Basar!
7. Tag: Meybod, Stadt aus Traumsand
Auf unserem Weg nach Yasd halten wir an der uralten Freitagsmoschee von Nain und steigen in den unterirdischen Gebetsraum hinab – eine tiefenwirksame Berührung mit dem Islam. Wieder am Tageslicht, stoßen wir auf ein ethnografisches Museum, in dem Wachsfiguren alte Lebensweisen demonstrieren. Nächster Stopp: die Lehmstadt Meybod. Hier muss das Sandmännchen wohnen. Verfallene Lehmziegelbauten, die mächtige Zitadelle und eine restaurierte Karawanserei werden unsere Träume mit Sandtönen bemalen. 330 km. Drei Übernachtungen in Yasd.
8. Tag: Die Türme des Schweigens
Wir nehmen uns Zeit, um Yasd zu erkunden, die Stadt der Zoroastrier. An den Türmen des Schweigens, wo früher die Toten abgelegt wurden, ist es immer noch ein wenig unheimlich. Im Feuertempel lodern heilige Flammen. In der Altstadt (UNESCO-Welterbe) stoßen wir auf kluge Ideen, der Hitze zu trotzen - mit übertunnelten Gassen, Windtürmen zur Kühlung der Häuser und Zisternen zur Wasserversorgung. Augenschmaus zum Finale: das blau gekachelte Gotteshaus – eine weitere eindrucksvolle Freitagsmoschee.
9. Tag: Wüstenstadt Yasd
Wie ein riesiges Zepter streckt sich der Windturm im Daulatabad-Garten (UNESCO-Welterbe) 33 m in die Höhe. Wir tummeln uns zu seinen Füßen und genießen die Anlage, wo zwischen uralten Weinreben bunte Blüten hervorblinzeln und das Wasser in den Becken tanzt. Dem kühlen Nass ist sogar ein ganzes Museum gewidmet. Wir werfen einen Blick in alte Zisternen und tauchen gedanklich in historische Fördertechniken ein. Den Nachmittag gestalten Sie nach Lust und Laune. Vielleicht mit einer gemütlichen Teepause in einem ehemaligen Badehaus?
10. Tag: Pasargadae - Herzstück Alt-Persiens
In Abarkuh glauben wir an eine Sinnestäuschung: Wie eine Artischocke im Maßstab 500:1 wirkt die über 4000 Jahre alte Zypresse mit ihren 25 m Höhe. Zarathustra persönlich soll sie gepflanzt haben. Wir steuern Pasargadae (UNESCO-Welterbe) an, einstige Residenzstadt Persiens: ein magischer Ort, an dem ausgerechnet das Grabmal des Reichsgründers Kyros nahezu unversehrt geblieben ist. 450 km. Vier Übernachtungen in Schiras.
11. Tag: Schiras – Stadt der Verliebten
Die Stimmung ist locker in der Stadt der persischen Paradiesgärten (UNESCO-Welterbe), Poeten und Verliebten. Wir werden schnell davon angesteckt. Selbst in der Nasir-al-Molk-Moschee: florale Muster überall und so real dargestellt, dass uns Rosenduft in die Nase zu steigen scheint. Auch die Lyrik hat hier ihre Wurzeln geschlagen, und an den Gartengräbern der Dichter Saadi und Hafis blüht Ihr Reiseleiter auf; persische Poesie aus seinem Mund klingt weich und hingebungsvoll. Am Nachmittag lassen wir uns in ein wahres Einkaufsparadies entführen: den Altstadtbasar. Das Abendessen gestalten Sie in Eigenregie.
12. Tag: Mediterranes Flair in Schiras
Sie möchten das mediterrane Flair in Schiras genießen? Schlüpfen Sie doch in die Rolle von Schahgemahlin Farah Diba und entspannen Sie im Afif-Abad-Garten neben der kaiserlichen Sommerresidenz. Oder Sie machen mit Ihrem Reiseleiter einen Ausflug zu den sassanidischen Palastruinen von Firusabad (45 €, mindestens vier Teilnehmer). Die zerklüfteten Landschaften, tiefe Schluchten im Zagrosgebirge, antike Brücken und alte Karawansereien am Wegrand lassen schon die Fahrt zu einem Erlebnis werden. Die kreisrunde Stadtanlage mit dem Tempel in der Mitte erzählt Ihnen Geschichten über König Ardaschir. 250 km. Am Abend treffen wir uns alle wieder, um in einem Restaurant die Spezialitäten der Region zu kosten.
13. Tag: Residenzstadt Persepolis
Freuen Sie sich heute auf das Glanzlicht der altpersischen Kultur: die Ausgrabungen von Persepolis (UNESCO-Welterbe). Das Tor aller Länder inspiriert uns zu einem Gespräch über Toleranz. Wo lediglich Bruchstücke zu sehen sind, fügt sie Ihr Reiseleiter bildhaft zusammen: Homakapitell, 100-Säulen-Saal, Apadana-Palast. Wie man sich von seinem Herrscher verabschiedete, demonstrieren uns die Felsengräber in Nagsch-e Rustam: monumentale Ehrendenkmäler, deren Felsreliefs Geschichten von den Siegen der Achämeniden-Könige erzählen. 90 km. Nachdem Sie im Basar die letzten Souvenirs besorgt haben, nehmen wir beim gemeinsamen Abendessen Abschied vom Iran.
14. Tag: Rückflug von Schiras
Nachts Rückflug mit Turkish Airlines über Istanbul, Anschluss zu den anderen Städten, Ankunft jeweils am Vormittag.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

4. Tag Kashan - Fin-Garten
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Teheran ist sowohl die Hauptstadt als auch die größte Stadt des Irans, in der eindrucksvollen Metropole leben circa 8,7 Millionen Menschen. Zudem ist die Stadt sehr bedeutend für Wirtschaft, Wissenschaft, Verkehr und Kultur. Hinter der Stadt, im Norden, ragt das Elburs-Gebirge majestätisch in die Höhe und sorgt damit für eine unvergleichliche Skyline Teherans.

Obwohl der Iran bis jetzt wenig touristisch erschlossen ist, so ist die Hauptstadt dennoch ein gern und vielbesuchtes Reiseziel. Kein Wunder, denn die geschichts- und traditionsreiche Stadt hat ihren Besuchern so einiges zu bieten. Besonders sehenswert ist der überragende Azadi-Turm, aber auch das Stadttheater, der weiße Palast, das Chomeini-Mausoleum sowie die zahlreichen Museen sind einen Besuch wert.
Bilder:
Bilder:
Qom
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Iran (IR)
Bilder:
Iran
Viele bezeichnen den Iran, das Kernland des einstigen Persiens, als Schatzkammer des Orients. Und das völlig zu Recht, denn das Land verfügt über eine reiche Geschichte, eine vielfältige Kultur, traumhafte Landschaften sowie hoch angesehenen Künste und Wissenschaften. Dominiert wird das Land von Gebirgen und Hochländern, im Gegensatz zu der weit verbreiteten Vorstellung, der Iran sei ein Land welches größten Teils von Sandwüste bedeckt ist. Allerdings verfügt der Iran über einige ausgeprägte Sand- und Salzwüsten.
Die Hauptstadt Teheran im Norden des Landes ist das pulsierende Herz des Landes und zählt fast 8 Millionen Einwohner. Im iranischen Zentrum für Kultur, Politik und Wirtschaft sind besonders der Azadi-Turm, der Golestanpalast, das Stadttheater, der Weiße Palast und das Chomeini-Mausoleum sehenswert. Auch der Rest des Landes kann mit einigen beachtlichen und sehr imposanten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwarten, beispielsweise die Sheikh Lotfollah Moschee in Isfahan, die Armenische Kirche des heiligen Thaddäus in der Provinz West-Aserbaidschan oder der zoroastrische Feuertempel in Yazd. Im Iran ist der Islam Staatsreligion, dementsprechend sollten Frauen ein Kopftuch sowie einen weitem Mantel und Hosen tragen, wichtig ist, dass der gesamte Köper bis zu den Hand- und Fußgelenken sowie die Haare verdeckt sind.
Bei Männern sind lange Hosen Pflicht, ein T-Shirt ist aber ausreichend als Oberkörperbekleidung. Um einen angenehmen und stressfreien Aufenthalt im Iran zu verbringen sollten Sie diese Regelung unbedingt einhalten. Dann erwartet Sie mit Sicherheit ein impressionsreicher und unvergesslicher Urlaub im Schatz des Orients.
beste Reisezeit:
April bis Juni und September bis November
 

Klima:
Größtenteils Kontinentalklima mit heißen trockenen Sommern und kalten Wintern, dazu wenig Niederschlag im gesamten Jahr.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/iransicherheit/202396

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Iranischer Rial = 100 Dinar
 

Flugdauer:
ca. 5 Stunden (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ + 2,5h 


Gut zu wissen:
Bevor man eine Reise in den Iran antritt, sollte man sich mit der dort aktuellen politischen Lage vertraut machen. Viele Gebiete werden als unsicher eingestuft, beispielsweise sollten die Kurdengebiete im Nordwesten und auch die Grenzgebiete zum Irak und der Türkei gemieden werden. Von nicht notwendigen Reisen in die Provinzen Sistan-Belutschistan und Kerman ist ebenfalls abzuraten, hier besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.
Weitere Informationen: 
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Iran/Sicherheitshinweise.html


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