Marokko Rundreise

Indigo

Tournummer 148751
Kleine Gruppe
Garantierte Durchführung
Inklusive Flug
Chamäleon
  • 15-tägige Erlebnisreise durch Marokko
  • Leichte Wanderung im Rif-Gebirge
  • Historische Königsstädte mit Muße erkunden
ab 2.799 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ob die Marokkanerinnen und Marokkaner mit ihrer Geschichte immer glücklich waren, steht dahin. Immerhin hat sie ihnen vier antike Königsstädte von unvorstellbarer Pracht gebracht: Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat. Aber die Gegenwart ist auch nicht übel. Beim Minztee im Traumdorf Chefchaouen. Zwischen Geisterbahn und Rosengärten auf der Straße der Kasbahs. Und bei der urigen Hufschmiede im Souk, gleich neben dem überwältigenden Blau im Jardin Majorelle von Yves Saint Laurent.
Tag 1: Auf nach Marokko!
Sie fliegen nach Marokko. Am Flughafen von Marrakesch werden Sie freudig von Ihrer Reiseleitung empfangen und zu Ihrer Unterkunft gebracht. Nutzen Sie den Rest des Tages um zu entspannen oder unternehmen Sie eine erste Erkundungstour auf eigene Faust. Am Abend treffen Sie den Rest der Reisegruppe zum gemeinsamen Willkommensdinner.Riad Tamarrakecht: Das familiengeführte Riad Tamarrakecht liegt in einem authentischen Wohnviertel im östlichen Teil der Medina von Marrakesch, etwas abseits der touristischen Hauptwege. Die Schwestern Sara und Fatima nehmen Sie herzlich in Empfang und haben immer ein paar hilfreiche Tipps zur Erkundung der Altstadt parat. Gern lassen sich die beiden auch in ein Gespräch über die spannende Familiengeschichte verwickeln. Zum Nächtigen stehen zehn individuell gestaltete Zimmer in typisch marokkanischem Ambiente zur Verfügung. Bunt verglaste Fenster öffnen die Räume in den gemütlichen Innenhof. Zu guter Letzt: Ein Blick von der Dachterrasse lohnt sich ebenso, aber wir wollen nicht zu viel verraten ?

Verpflegung: Das Abendessen ist inkludiert.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 8 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt je nach Verkehrslage etwa 20 bis 30 Minuten.
Tag 2: Von Marrakesch über Casablanca nach Rabat
Marrakesch, auch die »rote Stadt« genannt, heißt Sie am Vormittag willkommen. Sie unternehmen zunächst eine Erkundungstour durch die Medina, die von einer zwölf Kilometer langen Stadtmauer umgeben ist. Ihr Weg führt Sie zum Bahia-Palast mit seinem mosaikverzierten Innenhof und zu den prachtvollen Saadier-Gräbern. Die etwa 500 Jahre alte Nekropole wird ebenfalls von Mosaiken, Stuck und Zedernholz geziert. Sieben Sultane und ihre Angehörigen finden hier ihre letzte Ruhe. Architektonisches Wahrzeichen der Stadt ist das 70 Meter hohe Minarett der Koutoubia-Moschee, die wiederum in unmittelbare Nähe zum berühmten Djemaa-El-Fna-Platz liegt. Der Platz ist das Herz der Medina und verändert im Tagesablauf sein Gesicht. Davon können Sie sich in ein paar Tagen selbst überzeugen. Nun ist es jedoch Zeit die Reise fortzusetzen. Es geht weiter nach Casablanca, um der berühmten Hassan-II.-Moschee einen Besuch abzustatten. Die moderne Moschee ist nicht nur das größte Gotteshaus des Landes, sondern auch eine der größten Moscheen der Welt. Der große Vorplatz, das gigantische Minarett und der Atlantik im Hintergrund sind definitiv ein Erinnerungsfoto wert. Etwa 100 Kilometer weiter nördlich liegt hier heutiges Tagesziel Rabat, Landeshauptstadt und aktueller Königssitz.Dawliz Rabat Resort & Spa : Das Dawliz Rabat Resort & Spa ist unmittelbar am Bou Regreg gelegen, welcher das Symbol der Verbindung zwischen den Partnerstädten Rabat und Salé darstellt. In der Ferne können Sie sogar einen Blick auf den Hassan-Turm und das majestätische Mausoleum Mohammed V. erhaschen. Die Unterkunft verfügt über komfortable Zimmer mit Balkon und Blick auf den Außenpool. Jedes Zimmer ist stilvoll mit Ornamenten und Stoffen in zarten Farbtönen gestaltet mit viel Liebe zum Detail. Genießen Sie die internationale Küche im Restaurant La Table du Bouregreg oder die erlesene Auswahl an orientalischen Gerichten im Restaurant Loubnane. Lassen Sie den Alltag hinter sich und nutzen Sie die Gelegenheit in Kultur, Kunst und Wohlbefinden einzutauchen.

Verpflegung: Das Frühstück ist im Preis eingeschlossen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 350 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden.
Tag 3: Landeshauptstadt Rabat und weiter nach Chefchaouen
Am Vormittag besichtigen Sie die Landeshauptstadt Rabat, die zugleich auch Wohnsitz des aktuellen Königs Mohammed VI. und seiner Familie ist. Auf einer Erkundungstour durch die Stadt kommen Sie am bekanntesten Wahrzeichen von Rabat vorbei, dem Hassan-Turm. In der Sichtachse des Turms befindet sich das marmorne und prunkvolle Mausoleum des 1961 verstorbenen Königs Mohammed V., der erste König Marokkos und Großvater des aktuellen Königs. Entlang des Bou Regreg, der die Nachbarstädte Rabat und Salé voneinander trennt, geht es weiter bis zur Flussmündung in den Atlantik. An diesem strategisch günstigen Standort wurde im 12. Jahrhundert die Festungsanlage Kasbah des Oudaias erbaut. Noch einen kurzen Abstecher zum Andalusischen Garten und dann setzen Sie die Reise fort in Richtung Norden. Am späten Nachmittag erreichen Sie das heutige Tagesziel Chefchaouen. Das blaue Ensemble der vollständig erhaltenen Medina zählt womöglich zu den schönsten Orten in ganz Marokko.Dar Ba Sidi: Das Dar Ba Sidi liegt etwas außerhalb von Chefchaouen, idyllisch eingebettet zwischen Bächen und Wiesen und mit tollem Blick auf die Stadt. Im Zentrum der Anlage befindet sich ein gepflegter Garten und ein großer Pool. Außerdem gibt es einen Spa-Bereich mit Hammam, in dem Sie sich entspannen können. Im hauseigenen Restaurant werden marokkanische Speisen anhand traditioneller Rezepte aus der Region kreiert. Zum Kochen wird das Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten verwendet. Der Tourbus steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, um in die Stadt zu kommen.

Verpflegung: Das Frühstück ist inkludiert, ebenso das Abendessen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 250 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt etwa 4 Stunden.
Tag 4: Die blaueste Stadt der Welt
Nach dem Frühstück brechen Sie auf zum nahe gelegenen Talassemtane-Nationalpark, der im Jahr 2004 gegründet wurde, um die letzten Nadelwälder Marokkos zu schützen. Eine Wanderung führt Sie entlang rotbrauner und üppig bewachsener Felsformationen des Rif-Gebirges bis zu den Petites Cascades der Akchour-Wasserfälle. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die Füße im klaren Wasser etwas abzukühlen, bevor Sie sich wieder auf den Rückweg machen. Am Nachmittag kehren Sie zurück nach Chefchaouen, der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Wie wäre es mit einer Erkundungstour durch die über 500 Jahre alte Medina? Über die sich windenden und liebevoll bepflanzten Gassen gelangen Sie zum zentralen Place Outa el Hammam. Hier gibt es einige Cafés, die sich wunderbar dafür eignen, einen marokkanischen Minztee zu trinken und das Treiben auf dem Platz zu beobachten. Wer sich einen Überblick über die Stadt und die Umgebung verschaffen möchte, sollte die Kasbah aufsuchen. Der Turm ist begehbar und offenbart eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Umgebung.Dar Ba Sidi [Folge ÜN]: Das Dar Ba Sidi ist auch heute Ihre Unterkunft.

Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 60 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 ½ Stunden.
Tag 5: Eine Zeitreise durch Marokko
Ziehen Sie bequeme Schuhe an, denn heute stehen eine Menge Geschichte und zwei weitere Königsstädte auf dem Programm. Zunächst besuchen Sie die Ruinen der Weltkulturerbe Stätte Volubilis. Das heutige Freilichtmuseum vermittelt einen Einblick in die Lebensweise vor etwa 2.000 Jahren. Besonders beeindruckend sind die gut erhaltenen und detailreichen Fußbodenmosaike. Nach dieser Zeitreise in die Antike geht es weiter in die Königsstadt Meknès. Der Beiname Versailles Marokkos ist nicht nur auf den gigantischen Palastbezirk zurückzuführen, sondern auch auf Sultan Moulay Ismail, der dem absolutistischen Selbstverständnis von Louis XIV. in nichts nachstand. Durch das mächtige Stadttor Bab Mansour gelangen Sie in die Medina mit dem zentralen Place El Hedim und dem alten jüdischen Viertel. Auf der anderen Seite des Tors befindet sich die Ville Impériale mit der Palastanlage des ehemaligen Sultans und seinem Mausoleum. Der weitläufige und reichlich verzierte Grabkomplex stellt eines der bedeutendsten Bauwerke von Meknès dar. Danach wird es Zeit, ein letztes Mal für heute in den Tourbus zu steigen. Am frühen Abend erreichen Sie schließlich Fès.Riad Authentic Palace: Das Riad Authentic Palace empfängt Sie im südwestlichen Teil der Medina von Fès und wurde kürzlich als eine Erweiterung des Riad Salam, welches sich direkt nebenan befindet, eröffnet. Der Name kommt nicht von ungefähr, denn der lichtdurchflutete und reich verzierte Innenhof geben Ihnen das Gefühl in einem Palast aus vergangenen Zeiten zu hausen. Auf Komfort und Annehmlichkeiten der modernen Zeit müssen Sie dabei natürlich nicht verzichten. Um den Innenhof herum sind die dreizehn geräumigen und farbenfrohen Zimmer angesiedelt. Für ihr körperliches und kulinarisches Wohlergehen ist ebenfalls gesorgt: lassen Sie sich im hauseigenen Hammam verwöhnen und kosten Sie marokkanische Speisen im Restaurant des Riad Salam. Anschließend können Sie den Tag auf der gemeinsamen Dachterrasse ausklingen lassen.

Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 270 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden.
Tag 6: Auf Erkundungstour in der ältesten Königsstadt des Landes
Fès ist die älteste der vier Königsstädte, Kunst- und Handwerkszentrum des Landes sowie Herz der arabisch-marokkanischen Kultur. Sie verschaffen sich zunächst einen Überblick über die etwa 1,1 Millionen Einwohner zählende Provinzhauptstadt. Von der Festungsanlage Borj Sud haben Sie eine gute Sicht auf die Fès El Bali genannte Medina, die sich in einem Talkessel befindet. Südwestlich davon, auf einem Hochplateau gelegen, ist der von den Meriniden (eine mittelalterliche Berberdynastie) gegründete Stadtteil Fès El Djedid angesiedelt. Ihre Erkundungstour startet beim imposanten Königspalast. Anschließend geht es weiter in die Medina, die schon seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Sie werfen einen Blick in die ehemalige Koranschule Bou Inania und kommen am Mausoleum des Stadtgründers Idris II. vorbei. Weiter geht es bis zum Kairaouine-Komplex im Herzen der Altstadt. In der Zeit der Meriniden studierten hier bis zu 8.000 Studenten unter anderem Theologie und islamisches Recht. Die wissenschaftliche Vergangenheit des Gebäudes ist heute beinah in Vergessenheit geraten, inzwischen fungiert El Kairaouine als Hauptmoschee von Fès mit Platz für 22.000 Gläubige. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Entspannen Sie sich in Ihrer Unterkunft oder schlendern Sie durch die Souks. Am Abend sind Sie bei einer marokkanischen Familie zum Essen eingeladen. Riad Authentic Palace [Folge ÜN]: Das Riad Authentic Palace ist auch heute Ihre Unterkunft.

Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind eingeschlossen. Das Abendessen genießen Sie heute bei einer marokkanischen Familie zu Hause. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften.
Tag 7: Abwechslungsreiche Landschaften auf dem Weg nach Süden
Nach dem Frühstück steigen Sie erneut in den Tourbus, um neue Regionen des Landes kennenzulernen: das Atlas-Gebirge und die Sahara. Freuen Sie sich auf einen Tag mit vielen abwechslungsreichen Landschaften. Zunächst geht es vorbei an Ackerland und Obstplantagen, dann durch die lichten Zedernwälder des Mittleren Atlas. In der Nähe des Örtchens Azrou können Sie sich die Beine vertreten und mit etwas Glück ein paar Makaken beobachten. Das Gebiet um Azrou ist übrigens auch bei Wintersportlern recht beliebt. Es geht immer weiter in Richtung Süden und die Landschaft wird langsam trockener und karger, was ihre Schönheit jedoch keinesfalls mindert. Nachdem Sie die Ausläufer des Hohen Atlas passiert haben, nähern Sie sich dem Ziz-Tal, das wiederum von einer Palmenoase in der Talsohle geprägt ist. Am frühen Abend erreichen Sie schließlich das Örtchen Merzouga, malerisch gelegen am Rande der hohen Dünen von Erg Chebbi.Riad Azawad: Das Riad Azawad liegt am Fuße der Sanddünen von Erg Chebbi und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundung der marokkanischen Wüste. Äußerlich wirkt es wie ein historisches Fort, innen jedoch erzeugen Tadelakt und warme Pastellfarben einen authentischen Wüstencharme. Ein geschützter Innenhof mit Pool laden zum Verweilen ein. Besonders zum Sonnenaufgang und Untergang sollten Sie den Blick über die Wüstendünen schweifen lassen.

Verpflegung: Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 480 Kilometer. Die Fahrzeit durch atemberaubende Landschaften beträgt etwa 8 bis 9 Stunden. 
Tag 8: In den Dünen von Erg Chebbi
Wer möchte, kann heute früh aufstehen und den Sonnenaufgang über den Dünen von Erg Chebbi miterleben. Dann ist es an der Zeit sich für den heutigen Tag in der Wüste zu stärken. Nach dem Frühstück steigen Sie in einen Geländewagen, um das umliegende Wüstengebiet etwas genauer zu erkunden. Wussten Sie, dass es in Marokko vier verschiedene Wüstentypen gibt? Schotterebenen werden »Reg« genannt, die Steinwüste wird als »Hamada« bezeichnet, trockene Flusstäler heißen »Wadis« und die Bezeichnung für Sanddünengebiete lautet »Erg«. Erg Chebbi ist das größte zusammenhängende Sandwüstengebiet in Marokko. Die von Wind geformten Dünen erreichen hier eine Höhe von bis zu 100 Metern. Nach so viel Sand besuchen Sie eine Nomadenfamilie in der Hamada. Die gastfreundlichen Nomaden laden Sie zu einem Glas Tee ein und erzählen ein wenig über ihre traditionelle Lebensweise. Anschließend fahren Sie weiter in das kleine Dorf Khamlia, wo die Gnaoua leben. Diese Volksgruppe, eine ethnische Minderheit in Marokko, ist bekannt für ihre rhythmusbetonte Musik und natürlich werden Sie eine Hörprobe bekommen. Am Nachmittag haben Sie Zeit, in Ihrer Unterkunft zu entspannen und die heutigen Erlebnisse Revue passieren zu lassen.Riad Azawad [Folge ÜN]: Das Riad Azawad beherbergt Sie auch heute.

Verpflegung: Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen. Zum Mittagessen sind Sie heute in einem kleinen, familiengeführten Restaurant im Dorf Khamlia zu Gast.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.
Tag 9: Über die Straße der Kasbahs
Heute erwartet Sie ein weiteres Highlight in Marokkos Süden: die Straße der Kasbahs. Eine typische Kasbah besteht aus einem mehrstöckigen Zentralbau, der von einer hohen Mauer mit Ecktürmen umrundet wird. Die Festungsanlagen sind zumeist aus Lehm gebaut und mit geometrischen Ornamenten verziert. Diese Bauweise, die auf die vorislamische Zeit zurückgeht, ist einmalig im nördlichen Afrika. Von den Berbern werden die Kasbahs teilweise noch heute als Wohnanlagen und Gemeinschaftsspeicher benutzt. Auf der heutigen Fahrt nach Skoura wechseln sich die Kasbah Komplexe mit Palmenoasen ab. Auf etwa der Hälfte der Strecke erreichen Sie die Todra-Schlucht. Am Südhang des Atlas-Massivs ist hier eine Art Canyon entstanden, dessen rotbraune Felswände bis zu 300 Meter in die Höhe ragen. Nachdem Sie sich die Beine etwas vertreten haben, geht es weiter. Sie passieren die Oasenstadt El Kelaa des M’Gouna und kommen vorbei an einigen Obst- und vor allem Rosenplantagen. Das gewonnene Rosenöl dient später der Parfümherstellung. Am späten Nachmittag erreichen Sie schließlich Ouarzazate.Oz Palace: Die Kasbah Oz Palace liegt etwas außerhalb der Kleinstadt Ouarzazate am Rande einer Oase. Durch das prächtige Eingangsportal gelanden Sie ins innere der Lehmburg mit nur vierzehn eleganten und geräumigen Zimmern. Ein typisch marokkanisches Ambiente aus warmen Farben und detailreichen Schnitzerein in den Holzdecken sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre. Der traumhafte Außenbereich mit großem Garten und Pool lädt zum Verweilen ein. Zudem können Sie sich im hauseignen Spa-Bereich verwöhnen lassen. Im Restaurant und auf der Dachterrasse wird für Ihr leibliches Wohl gesorgt und an der Bar können Sie sich einen leckeren Absacker genehmigen und den Tag ausklingen lassen.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen sind im Reisepreis eingeschlossen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 370 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 6 Stunden.
Tag 10: Ouarzazate
Den heutigen Tag verbringen Sie in Ouarzazate. Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang zum lokalen Markt, um frische Zutaten für den heutigen Kochkurs einzukaufen. Anschließend werden Sie in die Geheimnisse der marokkanischen Küche eingeweiht und bereiten ein leckeres Mittagessen zu. Am Nachmittag sind Sie bei der neu gegründeten Fraueninitiative Al Wafa eingeladen. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um Frauen zu unterstützen, die sich in prekären Lebenssituationen befinden. Durch die Solidarisierung in einer Gemeinschaft sollen die Frauen lernen, dass sie nicht alleinstehen sondern ihre Probleme tief in den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen der Gesellschaft verankert sind. Mithilfe von verschiedenen Workshops werden ihnen Wege in die Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung aufgezeigt. Fatima, oder eine ihrer Mitstreiterinnen, wird Sie herzlich in Empfang nehmen und mehr über dieses spannende Projekt berichten. Wenn Sie möchten, können Sie die Frauen gerne beim Backen, Weben, Nähen, etc. unterstützen und so ins Gespräch kommen. Doch damit noch nicht genug Gutes getan. Auf dem Rückweg zum Hotel pflanzen Sie gemeinsam eine Dattelpalme.Oz Palace [Folge ÜN]: Die Kasbah Oz Palace ist auch heute Ihre Unterkunft.

Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen sind im Preis eingeschlossen. Das Mittagessen bereiten Sie heute selbst zu.
Tag 11: Von Ouarzazate über Ait Benhaddou nach Marrakesch
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen Sie auf, um in Richtung Marrakesch zu fahren. Nach kurzer Zeit legen Sie bereits einen ersten Zwischenstopp in Ait Benhaddou ein. Vermutlich der imposanteste Kasbah Komplex, den Sie auf Ihrer Reise sehen werden. Kommt Ihnen die Kulisse vielleicht bekannt vor? Die markanten, ineinander verschachtelten Lehmbauten waren schon in diversen Hollywoodfilmen wie »Sodom und Gomorrha«, »Lawrence von Arabien« oder »Gladiator« zu sehen. Die Festung wurde an der einstigen Karawanenstraße gebaut, über die Salz, Elfenbein und Gold aus Ländern südlich der Sahara transportiert wurden. Nachdem Sie sich in Ruhe umgesehen haben, sind Sie bei einer Berberfamilie zum Tee eingeladen. Danach heißt es langsam Abschied nehmen von der Wüstenlandschaft des südlichen Marokko. Über den Tizi-n’Tichka-Pass queren Sie den Hohen Atlas. »Tizi n’Tichka« bedeutet übrigens so viel wie »gefährliche Bergweide« und mit 2.260 Metern ist er der höchste mit dem Auto befahrbare Pass des Landes. Ihr nächstes Ziel ist Marrakesch, wo Sie am späten Nachmittag eintreffen werden.Riad Tamarrakecht: Das familiengeführte Riad Tamarrakecht liegt in einem authentischen Wohnviertel im östlichen Teil der Medina von Marrakesch, etwas abseits der touristischen Hauptwege. Die Schwestern Sara und Fatima nehmen Sie herzlich in Empfang und haben immer ein paar hilfreiche Tipps zur Erkundung der Altstadt parat. Gern lassen sich die beiden auch in ein Gespräch über die spannende Familiengeschichte verwickeln. Zum Nächtigen stehen zehn individuell gestaltete Zimmer in typisch marokkanischem Ambiente zur Verfügung. Bunt verglaste Fenster öffnen die Räume in den gemütlichen Innenhof. Zu guter Letzt: Ein Blick von der Dachterrasse lohnt sich ebenso, aber wir wollen nicht zu viel verraten ?

Verpflegung: Die eingeschlossene Verpflegung besteht aus Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 220 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 4 Stunden.
Tag 12: Magisches Marrakesch
Verbringen Sie den heutigen Tag in der Königsstadt Marrakesch ganz nach Ihrem eigenen Gusto. Wir haben kein festes Programm für Sie geplant, damit Sie ausreichend Zeit haben in den Souks von Marrakesch verloren zu gehen, letzte Souvenirs zu erwerben und einfach zu entspannen. Empfehlenswert ist auch der Jardin Majorelle. Einst gehörte der Garten dem französischen Maler Jacques Majorelle (1886-1962), der die Anlage wie ein Gemälde komponierte. Um ein langes Becken herum ordnete er verschiedene Pflanzen an, die ein interessantes Spiel von Licht und Schatten erzeugen. Drumherum mäandrieren Wege, die in weitere Bereiche des Gartens führen. Es gibt Palmenhaine, Rosengärten, eine Kakteenanlage und einen Seerosenteich. Am Abend sollten Sie sich das Spektakel auf dem Djemaa-El-Fna nicht entgehen lassen. Der Platz ist das Herz der Medina und verändert im Tagesablauf sein Gesicht. Während vormittags ein täglicher Markt abgehalten wird, wird der Platz am Nachmittag zur Unterhaltungsbühne für Gaukler und Touristen und am Abend eröffnen zahlreiche Garküchen ihre Stände.Riad Tamarrakecht [Folge ÜN]: Das Riad Tamarrakecht ist auch heute Ihre Unterkunft.

Verpflegung: Das Frühstück ist inkludiert. 
Tag 13: Essaouira, die »weiße Perle«
Weiter geht’s zur letzten Station Ihrer Marokko-Reise. Wenn Sie in Essaouira angekommen sind wird das Reisetempo gedrosselt, denn die letzten Tage sind der Entspannung gewidment. Bis zur Unabhängigkeit Marokkos im Jahr 1956 hieß die Küstenstadt Essaouira noch Mogador, was so viel wie »kleine Festung« bedeutet. Klein erscheint die gewaltige Festungsmauer jedoch ganz und gar nicht. Von der etwa 200 Meter langen und mehrere Meter dicken »Scala de la Kasbah« können Sie einen tollen Ausblick auf den Ozean und die Stadt genießen. Am Fuße der Mauer und in der Medina befinden sich zahlreiche Werkstätten, die bekannt sind für ihre kunstvollen Holzintarsien. Wer etwas Verhandlungsgeschick zeigt, kann hier tolle Unikate zu fairen Preisen erwerben.Riad Mimouna: Das Riad Mimouna in Essaouira ist in dem Gebäude einer ehemaligen Windmühle untergebracht und das einzige Riad, das direkt an der imposanten Stadtmauer liegt und mit einem freien Blick auf die Brandung überzeugt. Das charmante Gästehaus bietet komfortable Zimmer, die mit Originalholzdecken, traditionellen Zedernmöbeln sowie Stoffen und Polstern aus der Region eingerichtet sind. Von der Dachterrasse aus haben Sie einen fantastischen Panoramablick auf die Stadt und den Atlantik.

Verpflegung: Das Frühstück ist heute inkludiert.Die Fahrstrecke umfasst ca. 180 Kilometer.

Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden.
Tag 14: Relaxen am Atlantik
Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Bummeln Sie durch die Souks und besorgen ein paar letzte Souvenirs. Durch die, für Marokko einmalige, rechtwinklige Anlage der Medina ist die Altstadt vergleichsweise übersichtlich. Im Zentrum befinden sich die Souks, folgt man der Hauptachse in Richtung Hafen, gelangen Sie zum zentralen Place Moulay El Hassan. Durch das Bab Marsa kommen Sie zum sehenswerten Fischereihafen und wer möchte, kann hier einen frisch gegrillten Fisch probieren. Oder widmen Sie den Tag der Sonne, dem Ozean und dem Strand.Riad Mimouna [Folge ÜN]: Das Riad Mimouna ist auch heute Ihre Unterkunft.

Verpflegung: Das Frühstück und ist heute eingeschlossen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 20 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 40 Minuten. 
Tag 15: Abflug und Ankunft zu Hause
Heute heißt es Abschied nehmen. Sie werden zum Flughafen von Marrakesch gebracht und fliegen zurück nach Hause.

Verpflegung: Das Frühstück ist heute eingeschlossen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 180 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.
Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
Bilder:
Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
Bilder:
Die berühmte und bezaubernde Stadt Casablanca beheimatet neben zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten den zweitgrößten Sakralbau der Erde, die unglaublich beeindruckende Moschee Hassan II. Nur die Moschee in Mekka ist größer. Anlässlich des 60. Geburtstags des damaligen marokkanischen Herrschers Hassan II wurde das imposante Bauwerk 1993 fertiggestellt.
Das Minarett der Hassan II Moschee ist mit rund 210 Metern das weltweit höchste, das gesamte Gebäude wurde im modernistischen maurischen Stil errichtet und besticht mit wahrhaft gigantischen Ausmaßen von 200m x 100m.
Eine weitere Besonderheit ist die fantastische Lage der Moschee, sie wurde direkt am Meer gebaut und ragt teilweise in den Atlantik hinein, dies entspricht der Vorstellung von „Gottes Thron über dem Wasser“, wie sie im Koran zu finden ist.

Bilder:
Wer in das schöne Marokko reist, sollte einige Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Zu diesen zählt zweifelsohne der Hassan Turm. Er ist so nicht geplant gewesen, denn eigentlich hatte die islamische Bevölkerung den Bau einer Moschee geplant.
Der Bauherr starb jedoch zum Ausklang des 12. Jahrhunderts und so wurde kurzerhand das Vorhaben anders gestaltet. Heute kann man den Hassan Turm durchaus als unvergessliches Wahrzeichen der Stadt Rabat bezeichnen. Mächtig und pompös erstreckt sich das weiße Gebäude, dass einem die schiere Ehrfurcht einflößt, wenn man davor steht. Lassen Sie das Gebäude auf sich wirken und Sie werden erstaunt sein, was mit Ihnen passiert.
Bilder:
Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
Bilder:
In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
Bilder:
Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.
Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.
Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
Bilder:
Wer in das schöne Marokko reist, sollte einige Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Zu diesen zählt zweifelsohne der Hassan Turm. Er ist so nicht geplant gewesen, denn eigentlich hatte die islamische Bevölkerung den Bau einer Moschee geplant.
Der Bauherr starb jedoch zum Ausklang des 12. Jahrhunderts und so wurde kurzerhand das Vorhaben anders gestaltet. Heute kann man den Hassan Turm durchaus als unvergessliches Wahrzeichen der Stadt Rabat bezeichnen. Mächtig und pompös erstreckt sich das weiße Gebäude, dass einem die schiere Ehrfurcht einflößt, wenn man davor steht. Lassen Sie das Gebäude auf sich wirken und Sie werden erstaunt sein, was mit Ihnen passiert.
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Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der marokkanischen Hauptstadt Rabat zählt ganz ohne Zweifel auch das Mausoleum Mohammed V. Die gesamte Anlage wurde von dem vietnamesischen Architekten Vo Toan erdacht und von den besten Kunsthandwerkern Marokkos erbaut. Sie besteht aus dem Mausoleum, welches sich im Osten befindet, sowie einer Säulenhalle im Westen. Dazwischen erstreckt sich die imposante Grabmoschee.

Neben dem verehrten König Mohammed V, welcher das Land in die Unabhängigkeit führte, sind hier auch seine beiden Söhne König Hassan II und  Prinz Moulay Abdallah. Im Süden des Komplexes, direkt gegenüber des berühmten Hassanturms wurde von 1961 bis 1967 eine Gedächtnisstätte zu Ehren des Königs Mohammed V errichtet, sie gilt als eines der prächtigsten Bauwerke der islamischen Architektur der jüngeren Zeit.
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Im Norden Marokkos, direkt an der Mittelmeerküste erstreckt sich auf einer Länge von rund 350 Kilometern der zum Atlas gehörende Rif Gebirgszug. Der höchste Punkt dieser absolut beeindruckenden Gebirgskette ist der Tidiquin mit einer Höhe von 2.448 Metern.
Die Einheimischen nennen diesen nördlichsten Teil des Atlasgebirges auch Dschebel er-Rif, zu dessen speziellen Besonderheiten die hier heimische mediterrane Pflanzenwelt gehört. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist in dieser Region neben den Korkeichenbeständen vor allem der hier sehr ausgedehnte Cannabisanbau, besonders im mittleren Teil des Rif.
Die Gegend um das Gebirge ist nicht sehr dicht besiedelt, Reisende die auf der Suche nach eher abgelegenen Zielen sind, kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten, Wanderer und Outdoor-Begeisterte sowieso.
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Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour.
Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
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Das Atlasgebirge ist ein Hochgebirge im Nordwesten Afrikas und zieht sich durch die Staaten Marokko, Algerien und Tunesien. Zahlreiche Sagen und Legenden ranken um das Gebirge. So soll der Riese Atlas den Himmel auf seinen Schultern getragen haben und durch seine Versteinerung entstand das Atlasgebirge. Planen Sie eine Rundreise durch Nordafrika, sollten Sie Marokkos Berggipfel nicht auslassen. Der höchste Punkt des Gebirges ist der Jebel Toubkal mit 4167 Metern. Tiefe Täler, einsame Hochebenen und viele kleine Lehmdörfer erwarten Sie im Gebirge. Hier leben noch einige Berberstämme, abgeschieden von der Zivilisation. Ob mit Maultieren, einer Führung oder über Trekkingwege, erkunden Sie das Atlasgebirge und entdecken Sie die fantastische Landschaft. Wandern Sie durch duftende Wacholderwälder entlang romantischer Dörfer und genießen Sie fantastische Aussichten auf die Region. Die Nordseite des Gebirges besticht mit mediterranem Klima, während im Süden des Gebirges Saharahitze herrscht. Achten Sie stets auf die passende Kleidung.
Bilder:
Der Erg Chebbi ist eine durch Wind geformte Dünenlandschaft, die jeden Besucher während einer Rundreise durch Marokko begeistern wird. Das Dorf Merzouga liegt unmittelbar an den Dünen. Die nächstgrößere Stadt ist das 40 Kilometer entfernte Erfoud.
Die Dünen sind teilweise bis zu 150 Meter hoch. Der Erg hat eine Ausdehnung von 22 Kilometer nach Norden und Süden sowie fünf Kilometer nach Westen und Osten. Von den Orten in unmittelbarer Nähe zur Wüste werden Tagesausflüge auf dem Kamel oder im Jeep angeboten. Meist sind dies kurze Touren in den Morgen- oder Abendstunden, weil dann erträgliche Temperaturen herrschen. Manchmal werden auch Tagestouren mit Übernachtungen angeboten. Auf jeden Fall sollten Reisende nie ohne Führer in die Wüste auf Entdeckungstour gehen. Neben dem Wüsten-Erlebnis und den atemberaubenden Dünen soll der Erg Chebbi auch heilende Wirkung haben. Denn durch die Wärme Dünensandes sollen sich rheumatischer Beschwerden lindern oder sogar heilen lassen.
Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.
Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
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Der Erg Chebbi ist eine durch Wind geformte Dünenlandschaft, die jeden Besucher während einer Rundreise durch Marokko begeistern wird. Das Dorf Merzouga liegt unmittelbar an den Dünen. Die nächstgrößere Stadt ist das 40 Kilometer entfernte Erfoud.
Die Dünen sind teilweise bis zu 150 Meter hoch. Der Erg hat eine Ausdehnung von 22 Kilometer nach Norden und Süden sowie fünf Kilometer nach Westen und Osten. Von den Orten in unmittelbarer Nähe zur Wüste werden Tagesausflüge auf dem Kamel oder im Jeep angeboten. Meist sind dies kurze Touren in den Morgen- oder Abendstunden, weil dann erträgliche Temperaturen herrschen. Manchmal werden auch Tagestouren mit Übernachtungen angeboten. Auf jeden Fall sollten Reisende nie ohne Führer in die Wüste auf Entdeckungstour gehen. Neben dem Wüsten-Erlebnis und den atemberaubenden Dünen soll der Erg Chebbi auch heilende Wirkung haben. Denn durch die Wärme Dünensandes sollen sich rheumatischer Beschwerden lindern oder sogar heilen lassen.
Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.
Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
Bei einer Rundreise durch Marokko sollten Sie unbedingt eine Hamada besichtigen. Als Hamada wird eine Fels- und Steinwüste bezeichnet, die Sie zahlreich in Marokko vorfinden. Auch Tinerhir ist eine Besichtigung wert. Die Oasenstadt, die in der Region Drâa-Tafilalet liegt, hat ca 45000 Einwohner und bietet Ihnen zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Neben dem Besuch von Geschenkläden und Fachgeschäften können Sie eine Stadtbesichtigung oder verschiedene Klettertouren buchen. Bei den angebotenen Touren werden Sie z.B. durch die imposante Todra-Schlucht gefahren. Bis zu 300 Meter hoch sind die Steilwände der Schlucht. Der Anblick zwischen den gewaltigen Felswänden zu stehen ist überwältigend. Weiterhin können Sie das Wahrzeichen der Stadt und verschiedene religiöse Stätten in Tinerhir besichtigen. Ganz besonders möchten wir Ihnen den Besuch des Museums Zaouia Tizgui ans Herz legen. Der Besitzer gibt Ihnen eine persönliche Führung durch die Kasbah, die schon 400 Jahre alt ist. In diesem Museum finden Sie Fossilien, die schon Millionen Jahre alt sind und daneben hundert Jahre alte Werkzeuge.
Für bleibende Erinnerungen haben Sie die Möglichkeit, vom Dach des Museums einmalige Fotos zu machen.
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Der Höhepunkt einer jeden Rundreise durch Marokko ist mit Sicherheit die „Straße der Kasbahs“, sie ist sehr beliebt bei Touristen und verzaubert mit ihren zahlreichen Attraktionen und ihrem ganz eigenen Charme.
Sie ist zudem die einzige Ferienstraße in ganz Marokko, welche mit einem eigenen Namen versehen wurde, die Bezeichnung „Straße der Kasbahs“ geht im Übrigen auf die Franzosen zurück.
Manche bezeichnen die Strecke auch als „Straße der 1000 Kasbahs“.
Sie erstreckt sich entlang des Hochplateaus vor der Sahara und führt durch traumhafte und exotische Oasenlandschaften. Die Hauptstrecke verläuft zwischen Ouarzazate, Tinerhir und Tafilalet.
Entlang dieser Straße gibt es vieles zu entdecken, doch vor allem der Mix aus beeindruckenden Landschaften, imposanten Bauwerken und das einzigartige Zusammenspiel aus Farben und Düften macht diese Route so besonders und atemberaubend.
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Zu den reizvollsten Landschaften im gesamten Königreich Marokko gehört die Todra Schlucht, welche durch den gleichnamigen Fluss geschaffen wurde. Sie befindet sich östlich des Hohen Atlas, nahe der Kleinstadt Tinerhir. Dieser Ort ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schlucht.
Lange Zeit galt das Gebiet als abgeschieden und schwer zugänglich, doch mittlerweile erleichtern einige gute Asphaltstraßen die Zufahrt. Allerdings sollte man sich vor Antritt der Reise unbedingt über den Straßenzustand in der Schlucht informieren.
Besonders beliebt sind die Gorges de Todra bei Abenteuer-Urlaubern und Kletterern, denn die imposanten Steilwände gelten als wahres Eldorado für Extremsportler und Reisenden die auf der Suche nach etwas Nervenkitzel sind. Aber auch wer einfach nur durch die Schlucht wandern und die herrliche Landschaft genießen will kommt hier auf seine Kosten.
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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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Die Souks in Marrakesch sind die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko, somit sollte man ihnen während eines Aufenthalts in der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Sie erstrecken sich nördlich der Jemaa el Fna. Über zwei Haupteingänge kann man in die beeindruckenden Souks gelangen, welche einem Irrgarten aus zahllosen kleinen Gässchen gleichen.
Auf den zahlreichen Märkten findet man alles was das Herz begehrt, von frischen Lebensmitteln über außerordentliche Handwerkskunst bis hin zu bezaubernden Souvenirs. Zu den bekanntesten Märkten gehört der der Töpfer, der Binsenflechter, der Wollfärber, der Korbflechter oder der Holzschnitzer. Unweit der Souks befinden sich die Mosquée Ben Youssef sowie die Medersa Ben Youssef.
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Rund 170 Kilometer westlich der Stadt Marrakesch, an der Atlantikküste Marokkos befindet sich die faszinierende Hafenstadt Essaouira, deren Name übersetzt „Die Vollendete“ bedeutet. Zu ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten zählt in jedem Fall auch die Altstadt, die sogenannte Medina.
Diese ist noch sehr gut erhalten und unterscheidet sich von anderen marokkanischen Altstädten weil sie einen sehr regelmäßigen Grundriss.
Ihre Straßen verlaufen geradlinig und kreuzen sich rechtwinklig, eine Besonderheit die vor allem bei dem Besuch mehrerer marokkanischer Medinas auffällig ist. Sehr beeindruckend sind auch die massiven Befestigungsanlagen, welche von dem französischen Architekten Theodore Cornut erdacht wurden und der Altstadt somit einen eher europäischen Flair verleihen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
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Die faszinierende Stadt Casablanca ist nicht nur die größte Stadt Marokkos sondern in vielen Bereichen
auch die eigentliche Hauptstadt des Landes. Sie ist sowohl der wichtigste Hafen des Landes als auch Universitätssitz und zudem bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Und auch in der Geschichte hat Casablanca Spuren hinterlassen, so fand hier während des zweiten Weltkriegs beispielsweise die wichtige Casablanca Konferenz statt. Natürlich ist der Name auch allen Kinofans ein Begriff und so trug auch der Film „Casablanca“ zu der ungeheuren Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt bei.
Die Bezeichnung „Casablanca“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet „weißes Haus“.
Die knapp vier Millionen Einwohner zählende Metropole befindet sich in einer Bucht direkt an der Atlantikküste. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die imposante Moschee Hassan II, aber auch der Place des Nations Unies sowie der Place Mohammed V, die Kathedrale Sacre Coeur, die Eglise Notre Dame de Lourdes und die Nouvelle Medina sind einen Besuch wert.
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Seit 1956 ist Rabat die Hauptstadt Marokkos, zudem gehört sie wie auch Marrakesch, Fes und Meknes zu den vier Sultansstädten des Landes. Sie befindet sich im Nordwesten des Königreiches Marokko direkt an der Atlantikküste und beheimatet rund 600.000 Einwohner. Die bezaubernde Metropole kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück blicken.

Besonders sehenswert ist vor allem die Medina, also die Altstadt Rabats, welche von einer massiven und imposanten almohadischen Stadtmauer umschlossen wird. Die Hauptattraktion jedoch ist die Kasbah des Oudaias, die traumhaft und malerisch direkt an der Küste errichtet wurde. Ebenfalls sehr sehenswert sind der Hassan Turm, die Avenue Mohammed V. und die Chellah, die merinidische Totenstadt.
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Die marokkanische Stadt Chefchaouen liegt mit ihren etwa 45.000 Einwohnern ganz im Norden des Landes und ist ein beliebtes touristisches Ziel. Vor allem die Altstadt mit ihren zahlreichen blau getünchten Häusern ist eine herausragende Sehenswürdigkeit der Stadt, in der zudem eine sehr entspannte Atmosphäre herrscht. Dies lockte in den 1960er Jahren viele "Hippies" an, inzwischen ist sie aber auch beim normalen Reisenden auf einer Rundreise durch Marokko quasi ein Muss. Da über Jahrhunderte Ausländern der Zutritt in die als heilig geltende Stadt verboten war, ist ihre mittelalterliche Architektur besonders gut erhalten.
Weitere Highlights von Chefchaouen sind die Alcazaba, die große Kasbah der Stadt, sowie die Moschee Jamaa Bouzzafer. Außerdem ist die Stadt voll mit kleinen Händlern, die selbst gewobene Teppiche oder Tücher feilbieten. Zudem gibt es aufgrund des großen touristischen Interesses eine sehr umfangreiche Restaurantszene, sodass man in der Stadt bei seinem Halt auf einer Rundreise auch exzellent typisch marrokkanisch speisen kann.
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Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
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Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
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Im Südosten Marokkos, nur etwa 35 Kilometer von der Stadt Rissani entfernt befindet sich das kleine Dorf Merzouga. Der Ort liegt nur rund 50 Kilometer vor der algerischen Grenze und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen zum Erg Chebbi, der größten Sandwüste des Landes, welche bis zu 150 Meter hohe Sanddünen beheimatet.

Somit verwundert es nicht, dass der kleine Ort zu den beliebtesten Touristendestinationen in ganz Marokko gehört. Zudem verfügt das Dorf auch über das größte natürliche Gewässer des Landes. Während einer Rundreise durch Marokko sollte ein Besuch der kleinen beschaulichen Ortschaft also in jedem Fall zur Reiseroute gehören.
Eingerahmt von den majestätischen Bergen des Mittleren Atlas, liegt im Norden Marokkos, in der Region Meknes-Tafilalet die beschauliche Stadt Azrou. Sie beheimatet rund 52.000 Menschen und ist sowohl bei den Marokkanern als auch bei ausländischen Touristen ein beliebtes Reiseziel. Der Name Azrou bedeutet übersetzt so viel wie „Felsen“ und nimmt Bezug auf die sagenhafte Lage des Ortes.

Diese Lage war auch während der französischen Kolonialzeit strategisch wichtig und brachte Azrou einige Bedeutung ein. Heute ist der Ort vor allem für den Tourismus von Bedeutung, in der Stadt gibt es einige imposante Bauwerke wie beispielsweise das Lycee Qualifiant Tarik Ibn Ziad. Auch der wunderschön angelegte Place Mohammed V im Zentrum der Stadt ist ein Besuchermagnet.
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Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.
Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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In Zentralmarokko, zwischen dem hohen Atlas und der Antiatlas-Gebrigskette liegt die rund 38.000 Einwohner zählende Provinzhauptstadt Ouarzazate. Sie ist auf Grund ihrer ausgezeichneten Lage ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist für zwei Dinge berühmt, zum einen auf Grund der hier befindlichen Kasbah Taourirt, welche zu den bedeutendsten Kasbahs des ganzen Landes zählt.

Zum anderen wegen der in der Nähe befindlichen Filmstudios. Dabei wurde auch Ouarzazate selbst gern als Drehort genutzt, so entstanden hier Filme wie „Die Bibel – Josef“, „Gladiator und „Das Jesus Video“. Kein Wunder, dass die Gegend ein beliebter Drehort ist, denn die Stadt Ouarzazate ist einfach malerisch und mit einem ganz besonderen Charme und die umliegende Landschaft beeindruckt ebenfalls mit ihrer Schönheit.
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Die marokkanische Kleinstadt Skoura in der Provinz Ouarzazate in der Region Souss Massa Draa beheimatet etwa 15.000 Menschen. Der zum größten Teil von Berbern bewohnte Ort liegt im Süden des Landes an den Ausläufern des Hohen Atlas. Die Oasenstadt gliedert sich in einen neueren Stadtteil im Osten und einen älteren Stadtteil im Süden, welche etwa 3 Kilometer voneinander entfernt sind.

Für Reisende ist aber vor allem der westlich ältere Teil der Stadt, das sogenannte vieux Skoura, interessant. Hier befinden sich die eindrucksvollen Palmenoasen und die zahlreichen herrlichen Kasbahs, von denen einige zu wunderschönen Hotels umgebaut wurden. Die bekannteste und schönste Kasbah des Ortes ist aber die viertürmige Kasbah Amerhidil, welche neben einem Hotel auch ein Museum beherbergt.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
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Die kleine Hafenstadt Essaouira liegt direkt an der Insel Mogador an der marokkanischen Küste. Etwa 170 km nördlich liegt die Stadt Agadir und 170 km westlich gelegen die Stadt Marrakesch. Außerdem wurde die Stadt vor der Unabhängigkeit Marokkos Mogador genannt. Der Name weist auf die Portugiesen zurück. Allerdings wird der Name heute nur noch für die vorgelagerte Insel benutzt.
Heute liegt der Hauptwirtschaftszweig Essaouiras direkt im Fischfang. Zahlreiche Kutter und Restaurants sind zu finden. Touristen wissen den frischen und leckeren Fisch zu schätzen. Schließlich sind die Varianten sehr verschieden und bieten immer ein leckeres Gericht. Des Weiteren gehört Essaouira seit dem Jahre 2001 zu der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Marokko (MA)
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Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“, liegt im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt.

In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore. Außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, welches das wohl sehenswerteste Stadtviertel in Rabat.
Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“. Dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee.
Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut attraktives Reiseziel. Außerdem bietet die Hauptstadt auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen.
Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen.

Casablanca, die größte Stadt Marokkos, gehört zu den jungen Städten Marokkos. Sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika.
Zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee.

Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt.

Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt. Ihre Hauptattraktion ist der Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, labyrinthartigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein.

Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme. Dieser kann während einer Rundreise besonders erlebt und aufgenommen werden.

Beste Reisezeit:
Während für die Küstengebiete die Zeit vom April bis November empfehlenswert ist, sollte man das Landesinnere besser zwischen Oktober und Mai bereisen. Für eine Rundreise durch ganz Marokko, eignen sich die Monate April/Mai oder Oktober/November am besten.

Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen. Im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, weshalb es dort heißer und trockener ist. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/marokkosicherheit/224080

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 
Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h

Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam. Traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden.
Beleidigungen des Staates und gegen die Regierung (Monarchie) sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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