Indien Rundreise

Höhepunkte Südindiens

Tournummer 138714
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Inklusive Badeaufenthalt
Flexibel Stornieren
Naturreise
SKR Reisen
  • 16-tägige Erlebnisreise durch Indien
  • Übernachtung auf dem traditionellen Hausboot
  • Inklusive Badeaufenthalt am Indischen Ozean
ab 2.499 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Der Süden Indiens lockt mit grüner, tropischer Natur, der malerischer Wasserlandschaft der Backwaters, weißen Sandstrände an den Küsten und der entspannten Herzlichkeit der Südinder. Neben hinduistischer Tempelbaukunst gibt es viele weitere historische Bauten und quirlige Großstädte zu entdecken. Im Periyar-Nationalpark haben Sie die Möglichkeit, freilebende Elefanten zu beobachten. Auf dieser 16-tägigen Reise durch Tamil Nadu und Kerala erleben Sie die schönsten Highlights des Südens!
Tag 1: Anreise nach Südindien
Flug via Dubai nach Chennai.
Tag 2: Ankunft
Sie erreichen Chennai und fahren mit Ihrer Reiseleitung zu Ihrem Resort bei Mahabalipuram. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, kommen Sie in Ruhe an. 2 Nächte im Strandhotel. (F)
Tag 3: Mahabalipuram – Pilgerstätte Kanchipuram
Ein Ausflug führt Sie heute nach Kanchipuram, eine der ältesten Städte Südindiens sowie eine der sieben heiligsten Pilgerstätten der Hindus. Die „Stadt der 1.000 Tempel“ kann viele herausragende Bauten aus der Glanzzeit des 7./8. Jhs. vorweisen. In einer Seidenweberei erhalten Sie Einblicke in dieses traditionelle Handwerk, für das die Stadt in ganz Indien bekannt ist. Zurück in Mahabalipuram besichtigen Sie den Tempelbezirk, der seit 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt – die filigranen Felsenreliefs, den schön gelegenen Strandtempel sowie das Wahrzeichen der Stadt, die Fünf Rathas. Statten Sie anschließend den Steinmetzen in ihren Werkstätten einen Besuch ab und bewundern Sie die kunstvollen Arbeiten, die weltweit nachgefragt werden. (F)
Tag 4: Französisches Flair in Puducherry und Ashrambesuch
Nach dem Frühstück geht die Rundreise weiter nach Puducherry am Golf von Bengalen. Flanieren Sie entlang der Boulevards, bewundern Sie die koloniale Architektur und schauen Sie den Einheimischen an der Strandpromenade beim Pétanque spielen zu. Tauchen Sie danach in das spirituelle Zentrum des SriAurobindo-Ashrams ein und gewinnen Sie erste Eindrücke von einem indischen Meditationszentrum. 1 Nacht in Puducherry. (F)
Tag 5: Hinduistische Tempelkunst
Auf dem Weg nach Kumbakonam können Sie die beiden schönen Tempelanlagen von Chidambaram und Kumbakonam bewundern, die beide großartige Zeugnisse der alten tamilischen Hochkultur sind. Nach dem Kulturellen nun Lust auf kulinarische Genüsse? Dann probieren Sie doch einmal ein köstliches Curry. 2 Nächte in Kumbakonam. (F)
Tag 6: Trichy und Thanjavur
Der heutige Tagesausflug führt nach Trichy und zum berühmten Pilgerort Srirangam, eine der eindrucksvollsten Tempelstätten in Südindien. Hier erleben Sie den größten Tempelkomplex Indiens: den RanganathSwami-Tempel, der sich inmitten der belebten Straßen von Trichy befindet. Etwas ruhiger geht es dann auf der Festungsanlage Rock Fort zu, die im 17. Jh. auf einem 83 m hohen Felsen errichtet wurde und daher einen fabelhaften Ausblick über die Stadt bietet. Am Nachmittag können Sie sich auf den 1.000 Jahre alten Brihadisvara-Tempel freuen. Das monumentale Bauwerk gilt als Höhepunkt der mittelalterlichen hinduistischen Tempelbaukunst und gehört seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe. Erkunden Sie den Tempelbezirk und lassen Sie das besondere Flair auf sich wirken. Der benachbarte weitläufige Palastkomplex aus dem 16. Jh. beeindruckt durch seine grandiose Innenarchitektur und die königliche Sammlung. Die Kunstgalerie zeigt schließlich prächtige Chola-Statuen aus Bronze und Stein. (F)
Tag 7: Das vornehme Land der Chettiars
Der Kaufmannsclan erzielte bereits in vorkolonialer Zeit durch regen Handel in Asien enormen Wohlstand. Bewundern Sie die herrlichen Villen und vornehmen Herrensitze der Chettiars, und lernen Sie das ländliche Dorfleben näher kennen. Doch nicht nur durch seine herrschaftliche Architektur ist Chettinad bekannt, sondern auch für seine besondere Küche. Bei einem regionaltypischen Abendessen schmecken Sie sicher den feurigen Unterschied! 1 Nacht in einem charmanten Palasthotel in Chettinad. (F/A)
Tag 8: Madurai
Sie setzen Ihre Reise Richtung Madurai fort, der heiligsten Stadt Südindiens. Besichtigen Sie die pulsierende Altstadt und den Thirumalai-Nayak-Palast. Ein Höhepunkt in Madurai ist sicherlich die Teilnahme an einer Abendzeremonie im berühmten Sri-Meenakshi-Tempel, einem der schönsten und farbenprächtigsten Tempel Indiens. Lassen Sie die einzigartige und spirituelle Atmosphäre von Pilgerströmen, Trommeln, glimmenden Räucherstäbchen, Opferblumen und gedämpftem Kerzenlicht auf sich wirken. 1 Nacht in Madurai. (F)
Tag 9: Periyar Nationalpark
Eine landschaftlich reizvolle Fahrt, vorbei an Tee-, Kaffee- und Gewürzplantagen, führt Sie zum Periyar-Nationalpark, Heimat vieler Elefanten, Tiger, Büffel, Hirsche, Leoparden sowie verschiedener Affenarten. Sie nutzen die frühen Abendstunden für eine entspannte Bootsfahrt auf dem Periyarsee und haben damit die besten Voraussetzungen, um die heimische Tier- und Pflanzenwelt beobachten zu können. 1 Nacht in Periyar. (F)
Tag 10: Koloniales Erbe in Kochi
Nach Ihrer Ankunft im lebendigen Kochi erkunden Sie die Stadt. Neben dem Stadtteil Mattancherry, der jüdischen Synagoge, dem Holländischen Palast und der Franziskanerkirche ist vor allem das Fort Kochi mit seinen alten, chinesischen Fischernetzen Aushängeschild der Stadt. Den Rest des Tages können Sie für eigene Erkundungen nutzen 1 Nacht in Kochi. (F/A)
Tag 11: Bootsfahrt auf den Backwaters
Zum Ende der Rundreise erwartet Sie einer der Höhepunkte Ihres Programms – eine Bootsfahrt durch die faszinierenden Backwaters mit Übernachtung auf einem traditionellen Hausboot. Genießen Sie die Fahrt durch das verzweigte Netz von Kanälen, gesäumt von Palmenhainen und Reisfeldern, und erleben Sie das authentische, ländliche Leben am Ufer. 1 Nacht auf einem Hausboot. (F/M/A)
Tag 12 - 15: Entspannung am Indischen Ozean
Die kommenden Tage verbringen Sie in einem Strandresort in Mararikulam, einem kleinen Fischerdorf am Indischen Ozean. Entspannen Sie am weitläufigen Strand oder am Pool und genießen Sie ruhige Stunden. Alternativ könnenSie sich auch eine wohltuende Ayurveda-Massage im hoteleigenen Spabereich gönnen (buchbar vor Ort). 4 Nächte dort. (F)
Tag 16: Rückflug in Ihr Heimatland
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug über Dubai nach Europa. Ankunft am gleichen Tag. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Rund 60 Kilometer südlich der Stadt Chennai, dem früheren Madras, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich das Dorf Mahabalipuram, welches die archäologisch wichtigsten Fundorte Südindiens beheimatet. Bereits seit 1985 gehören die Tempelanlagen von Mahabalipuram zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Entstanden sind die beeindruckenden Anlagen zwischen dem 5. und dem 8. Jahrhundert. Zu den bekanntesten Bauwerken im Komplex zählen die 5 Rathas und der Küstentempel, letzterer ist angeblich das älteste Bauwerk der Tempelanlagen, zur Zeit seiner Erbauung erstreckte sich der Tempelkomplex vermutlich etwa 10 Kilometer an der Küste entlang. Besonders sehenswert sind neben den imposanten Gebäuden die zahlreichen ebenfalls sehr eindrucksvollen Reliefs, welche Felsen und Bauten zieren und dabei Geschichten und Mythen überliefern.
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Das mit vollem Namen als Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempel bezeichnete Bauwerk befindet sich in der Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Der hinduistische Tempel ist den Gottheiten Parvati und Shiva geweiht. Dem Mythos zu folge soll das Paar in diesem Tempel geheiratet haben. Begonnen wurde mit dem Bau des Minakshi Tempel bereits im 12. Jahrhundert, seine heutige Gestalt erlangte er aber im Wesentlichen im 16. Und 17. Jahrhundert.
Schon von weitem kann man die hoch hinauf ragenden Türme des Tempelkomplexes ausmachen, die ganze Pracht und Herrlichkeit kann man aber am besten aus nächster Nähe erfahren. Besuche des Tempels bieten dem Reisenden allerdings nicht nur die Möglichkeit das beeindruckende Bauwerk zu erkunden, sondern es gibt auch vielfältige Unterhaltungsangebote. So können sich Besucher beispielsweise gegen eine kleine Geldspende von einem Elefanten segnen lassen. Der Minakshi Tempel gehört zu den am meisten besuchten Tempeln Tamil Nadus.
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In den Westghats im südindischen Bundesstaat Kerala, unweit der Grenze zu Tamil Nadu befindet sich der Periyar Nationalpark. Dieser erstreckt sich auf einer Fläche von rund 777 km² und ist sowohl Nationalpark als auch Tigerreservat. Herzstück des Nationalparks ist etwa 26 km² gro0e Periyar-Stausee.

Namensgeber für Stausee und Nationalpark ist der ebenfalls das Gebiet durchquerende gleichnamige Fluss, welcher in den Bergen der Westghats entspringt und nach seiner 244 Kilometer langen Reise in das Arabische Meer mündet.

Die besondere Attraktion des Parks sind die vom Aussterben bedrohten Bengaltiger. Man schätzt, dass rund 40 Exemplare im Nationalpark leben. Weitere Bewohner des Parks sind Elefanten, Mungos, Indische Leoparden und Asiatische Wildhunde. Ebenfalls sehr beliebt bei Reisenden sind Bootsfahrten auf dem Periyar Stausee.
In Mattancherry, einem historischen Stadtteil von Kochi, hat man Gelegenheit den eindrucksvollen, 1555 erbauten Mattancherry-Palast zu bestaunen. Dieser wurde von den Portugiesen errichtet und war ein Geschenk an den damaligen Raja von Kochin namens Vira Kerala Varma. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Palast dann von den Niederländern renoviert und teilweise verändert, seitdem nennt man das imposante Bauwerk häufig auch den „Dutch-Palace“.

Auch wenn er von außen als nicht besonders überragende Sehenswürdigkeit wahrgenommen wird, so kann man bei näherer Betrachtung erkennen, dass seine Mauern von faszinierenden Wandmalereien geziert werden und der Reichtum und die Besonderheit des Mattancherry Palastes in seinem Inneren ruht. Denn die eindrucksvolle und imposante Innenausstattung macht einen Besuch des Bauwerks während einer Rundreise unabdingbar.
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Wenn Sie während Ihrer Rundreise durch Indien nach Kochi kommen, nutzen Sie die Gelegenheit und beobachten Sie die örtlichen Fischer bei ihrer Arbeit mit den chinesischen Fischernetzen. Es handelt sich dabei um fest installierte Fangvorrichtungen für Fische und Meeresfrüchte, die typisch sind für die Südwestküste Indiens und heute auch eine Touristenattraktion darstellen. Je nach Überlieferung geht man davon aus, dass bereits seit dem 13. oder spätestens 14. Jahrhundert mithilfe dieser Netze gefischt wird. Leider ist die Existenz dieser Vorrichtungen seit Jahren bedroht, Grund ist die zunehmende Versendung der Küste. Fotografen finden tolle Motive, besonders dann, wenn die Fischernetze ins Wasser eingetaucht werden und der Sonnenstand das passende Licht liefert. Beobachten Sie die Fischer beim Betrieb der chinesischen Fischernetze und machen Sie es anschließend wie die Einheimischen. Die Fische können einzeln gekauft und zu einem der vielen Straßenhändler gebracht werden, der sie dann direkt vor Ihren Augen zubereitet - catch`n cook genannt!
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Im südindischen Bundesstaat Kerala sind die Backwaters gelegen. Es handelt sich um ein weitverzweigtes natürliches, teils künstlich erzeugtes Wasserstraßennetz mit einer Länge von 1500km.
Das Gebiet der Backwaters wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt und weist eine hohe Bevölkerungsdichte auf. Kokospalmen, Kautschuk, Reis und Cashewbäume sind die wichtigsten Agrarpflanzen. Ferner sind Fischfang und -zucht von Bedeutung. Schon seit Jahrhunderten werden die Backwaters als Handels- und Verkehrswege genutzt. Zur Warenbeförderung nutzen die Einheimischen eigens dafür gefertigte Lastenkähne. Auf vielen Kanälen verkehren regelmäßig Fähren.
Man kann die Backwaters durchaus als exotisches Pendant zum deutschen Spreewald empfinden. Auf den Wasserstraßen werden mehrstündige Bootsfahrten oder  sogar mehrtägige Hausboot-Touren mit eigenem Koch angeboten. Eine Hausboot-Tour entschleunigt und gewährt gewährt gleichzeitig tiefe Einblicke in das ländliche Leben an den Ufern vor Ort. In den Backwaters finden sich zahlreiche Ayurveda-Zentren, die ihre Massagen und Gesundheitsbehandlungen anbieten.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Das ehemalige Madras ist heute die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu. Die 4,6 Millionen Einwohner zählende Metropole liegt direkt am Golf von Bengalen, an der Ostküste Indiens. Zur Zeit des Britischen Empires war Madras ein bedeutendes Zentrum, 1996 änderte man den Namen der Stadt schließlich in Chennai um.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem das Gouvernment Museum, das Fort St. George, das Valluvar Kottam, der Tempel Kapaleeshwarar Kovil und die St. Andrew’s Kirk. Und das sind noch längst nicht alle, denn in der 2000-jährigen Geschichte der Stadt, haben noch zahlreiche Herrscher, Eroberer und Kulturen ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Ein Besuch der Stadt ist während einer Indien Rundreise wirklich Pflicht.
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Rund 60 Kilometer südlich der Großstadt Chennai, dem früheren Madras, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich das malerische Dorf Mamallapuram, auch Mahabalipuram genannt. Dieser eigentlich eher unscheinbare Ort beheimatet eine der bedeutendsten archäologischen Fundorte ganz Südindiens, der Tempelbezirk von Mamallapuram. Dieser wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Jedes Jahr zieht der einzigartige Tempelbezirk Tausende von Besucher an, kein Wunder, denn die Anlage entstand schon zwischen dem 5. Und dem 8. Jahrhundert. Zudem sind die atemberaubenden Prachtbauten mit beeindruckenden Reliefs verziert und gehören damit zu den schönste und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Neben den imposanten und zahlreichen Tempeln gibt es noch eine weitere Attraktion, ein nahezu kugelförmiger Felsbrocken, welchem man den Namen „Krishnas Butterball“ gab.
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Eine der ältesten Städte Südindiens ist Kanchipuram im Bundesstaat Tamil Nadu. Es leben rund 155.000 Menschen in der Stadt im Hinterland der Koromandelküste. Neben Varanasi, Dwarka, Mathura, Ujjain und Haridwar gehört auch Kanchipuram zu den sieben heiligsten Städten des Hinduismus. Man nennt sie auch die „Stadt der 1000 Tempel“, zwar ist die Zahl etwas zu hochveranschlagt aber immerhin beheimatet Kanchipuram noch immer über 200 Tempel.

Der älteste noch erhaltene Tempel in der Stadt stammt aus dem 7. Jahrhundert, es ist der Kailasanatha Tempel, er wurde aus Sandstein errichtet und ist bis heute fast in seiner Urform erhalten. Weitere besonders herausragende Tempel sind der Vaigunda-Perumal-Tempel und der Ekambaresvara-Tempel.
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Puducherry ist zum einen der Name einer südindischen Stadt und zum anderen die Bezeichnung des indischen Unionsterritorium welches im Jahre 1963 gegründet wurde und die vier ehemaligen französischen Kolonien Mahé, Yanam, Karaikal und Puducherry zusammenfasst. Die jeweiligen Gebiete sind geografisch nicht miteinander verbunden und befinden sich in unterschiedlichen indischen Bundesstaaten.

Puducherry ist zudem die Hauptstadt diese Unionsterritorium und befindet sich als Enklave im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Park Monument, der französische Einfluss ist auch heute noch überall spürbar, was sich auch in dem europäisch anmutenden Stadtbild widerspiegelt.

Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt aber vor allem auf Grund des hier befindlichen Sri Aurobindo Ashram, das spirituelle Zentrum der Gemeinschaft um die geistigen Führer Aurobindo und Mirra Alfassa. In Puducherry befindet sich das Hauptgebäude, welches neben den früheren Wohnräumen auch das gemeinsame Grab der beiden Gründer und Führer beherbergt. Somit ist Puducherry nicht nur ein beliebtes Reiseziel für kulturell interessierte Touristen sondern auch ein Pilgerort für spirituell interessierte Reisende.
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Die rund 60.000 Einwohner zählende Stadt Chidambaram auch als Tillai bekannt, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu ist vor allem wegen ihres Nataraja Tempels bekannt. Dieser gilt im Hinduismus nämlich als einer der heiligsten Orte. Chidambaram kann auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken, bereits im 7. Jahrhundert wurde die Stadt in der Dichtung erwähnt.
Jedes Jahr strömen Millionen von Pilgern und Touristen nach Chidambaram um den imposanten und herausragenden Nataraja-Tempel zu bestaunen. Seine Entstehung datieren Forscher im 11. bis zum 13. Jahrhundert, zur Zeit der Chola-Dynastie. Der beeindruckende Tempelkomplex erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 15 Hektar, neben der eigentlichen Pagode, dem sogenannten Nordgopuram befindet sich hier auch ein herrlich angelegter Tempelteich, zahlreiche Nebenschreine, mehrere große Tempelhallen und vier hoch in den Himmel ragende Tortürme, sogenannte Gopurams.
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Am Mündungsdelta des Kaveri-Flusses im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu liegt die rund 220.000 Einwohner zählende Stadt Thanjavur. Sie war vom 9. Bis zum 11. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen Chola-Reiches, welches als bedeutendstes südindisches Königreich im Mittelalter gilt.

Aus eben jener Zeit stammt auch die Hauptattraktion der Stadt, der Brihadisvara Tempel. Dieser gehört zusammen mit dem Brihadisvara Tempel in Gangaikonda Cholapuram und dem Airavatesvara Tempel in Darasuram zu den drei „großen Tempeln der Chola Dynastie“.

1987 wurde das imposante Bauwerk schließlich auch von der UNESCO gewürdigt und zum Weltkulturerbe erklärt. Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit ist der Stadt ist der Palast von Thanjavur, dieser wurde im 16. Jahrhundert errichtet und beheimatet unter anderem eine bemerkenswerte Kunstgalerie.
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Am Ufer des Kaveri Flusses, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich die viertgrößte Stadt des Bundesstaates, Tiruchirappalli. Diese beheimatet etwa 750.000 Menschen und ist sowohl ein wichtiger Industriestandort als auch ein gefragtes Touristenziel. Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist der imposante Rock Fort, auch Ucchi Pillayar Koil genannt. Der 83 Meter hohe Fels gilt als einer der ältesten der Erde, auf dem Gipfel des Felsens befinden sich zwei aus dem 7. Jahrhundert stammende Hindu-Tempel.

Eine weitere bedeutende Attraktion Tiruchirappallis ist die auf einer Flussinsel gelegene Tempelstadt Srirangam. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von 960 x 825 Metern und wird von sieben konzentrischen Mauerringen sowie 21 Tortürmen, sogenannten Gopurams eingerahmt.
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Die rund 930.000 Einwohner zählende Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu gehört zu den ältesten Städten Südasiens. Hauptattraktion und Wahrzeichen Madurais ist der imposante und atemberaubende Minakshi Tempel. Dieser wurde zur Zeit der Nayak im 15. bis 17. Jahrhundert errichtet. Seine hoch über dir Stadt aufragenden Tortürme, die sogenannten Gopurams sind weithin sichtbar und prägen ganz entscheidend das Stadtbild Madurais.

Die Stadt gehört zu den kulturellen Zentren des Volkes der Tamilen und beheimatet ein reiches und vielfältiges Erbe, welches wahrscheinlich in eine Zeit bis zu 2500 Jahren zurückgeht. Der schon erwähnte Minakshi Tempel gehört zweifelsohne mit dazu. Außerdem gilt er als eines der überragendsten Beispiele der dravidischen Tempelarchitektur.
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Der einst bedeutendste Hafen an der indischen Westküste war jener der Stadt Kochi, welche sich im heutigen südindischen Bundesstaat Kerala befindet. Bis 1996 war die Küstenstadt unter dem Namen Cochin bekannt, dann allerdings bekam sie einen Namen in der regionalen Sprache Malayalam und heißt seitdem Kochi, man geht davon aus, dass dies übersetzt so viel wie „kleine Lagune“ oder „Hafen“ bedeutet.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört vor allem das Fort Kochi, eine Franziskanerkirche, welche als älteste von Europäern erbaute Kirche in ganz Indien gilt. Zudem wurde hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt. Im Jahre 1902 wurde dann ein weiteres katholisches Gotteshaus errichtet, die Santa-Cruz-Basilika.

Ein berühmtes und beliebtes Fotomotiv, welches charakteristisch für die Stadt Kochi ist, sind die Chinesischen Fischernetze, welche sich an der Küste der Nordspitze der Halbinsel Fort Kochi befinden.
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Das verschlafene Örtchen Marari, auch Marari Beach oder Mararikulam genannt befindet sich nur wenige Kilometer von der Stadt Alappuzha (Alleppey) entfernt und ist ein beliebtes Reiseziel. Auf Grund seiner raumhaften Strände, der idyllischen Landschaften und der hervorragenden Übernachtungsmöglichkeiten kommen jedes Jahr zahlreiche Reisende in den kleinen Ort. Allerdings ist Marari noch nicht vom Massentourismus erfasst und so kann man hier ganz entspannt Urlaub machen und einmal die Seele baumeln lassen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Beste Reisezeit:
Für die meisten Regionen geht die optimale Reisezeit von Oktober bis März. Man kann dann mit angenehmen Temperaturen rechnen und auch die Niederschlagsmenge ist marginal.
Für eine Reise in den Himalaya sind allerdings die Monate zwischen Mai und September empfehlenswert, da es im Winter sehr kalt und mit starken Schneefällen zu rechnen ist.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/indiensicherheit/205998

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 
Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h

Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


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