Neuseeland Rundreise

Höhepunkte Neuseelands

Tournummer 127148
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Ikarus Tours bei www.rundreisen.de
  • 15-tägige Erlebnisreise durch Neuseeland
  • Entdecken Sie den einzigartigen Franz Josef Gletscher
  • Die Glühwürmchenhöhle in Waitomo mit dem Boot erkunden
ab 4.390 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Neuseeland ist nach wie vor eine der Traum-Destinationen im Fernstrecken-Bereich. Am Rande des Südpazifik gelegen, bietet die Doppelinsel uns Europäern einen Platz zum Regenerieren, zum Auftanken und Aufatmen. Ein Ziel für zivilisationsmüde, umweltbewusste Mitteleuropäer, mit Sehnsucht nach Weite, Ferne, intakter Natur, üppiger Vegetation, nach ausgeglichenen Menschen fern jeder Hektik, Bevölkerungsdichte und Verkehrsproblemen. Der Gegensatz zwischen einer unberührten, zum Teil prähistorischen Flora und Fauna und einer modernen Zivilisation mit guter Infrastruktur lässt seine Gäste in Aoteraoa, wie Neuseeland in der Sprache der Maori heißt, sich schnell wohl fühlen.
1. Tag: Hinflug
Spätabends Abflug von Frankfurt mit SINGAPORE AIRLINES nach Singapur (andere Abflughäfen auf Anfrage buchbar).
2. Tag: Singapur
Nachmittags Ankunft in Singapur. Auf Wunsch kann die Anreise auch ein oder zwei Tage eher geplant werden, um hier eine Flugunterbrechung einzulegen. Abends erfolgt der Weiterflug nach Neuseeland.
3. Tag: Auckland
Ankunft gegen Mittag in Auckland und Fahrt in das zentral gelegene Hotel (2 Nächte). Nachmittags Rundfahrt durch die "Stadt der Segel", die von ihrer einmaligen Lage zwischen der Tasman-See und dem Pazifik geprägt ist.
4. Tag: Auckland
Tag zur freien Verfügung für individuelle Aktivitäten in Neuseelands Metropole. Besonders lohnenswert ist ein Besuch im Sea Life Aquarium, wo zahlreiche Meeresbewohner wie Haie, Pinguine und farbenfrohe Fische zu Hause sind. Auch empfehlenswert eine Fahrt mit dem Segelboot durch die riesigen Hafengebiete. Der Blick vom 330 m hohen City Tower, bestenfalls zum Sonnenuntergang, rundet den Tag ab.
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5. Tag: Rotorua
Morgens Fahrt nach Waitomo und Erkundung der Glühwürmchenhöhle per Boot. Weiter zum vulkanisch geprägten Rotorua mit seinen aktiven Thermalquellen und Geysiren (ca. 230 km). Zugleich spielt hier die Maori-Kultur eine wichtige Rolle. Nachmittags Rundgang im Thermalgebiet Te Puia, Erlebnis der kochende Schlammtümpel und Geysire. Anschließend besuchen wir das Maorizentrum und bekommen einen Einblick in das Leben und die Kultur der Ureinwohner.
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6. Tag: Rotorua - Wellington
Von Rotorua aus südwärts, zunächst zum Lake Taupo. Weiter geht es durch den Tongariro Nationalpark mit seinen drei aktiven Vulkanen: der Tongariro (1968 m), der Ngauruhoe (2291 m) und der Ruapehu (2797 m). Anschließend führt uns die "Desert Road" nach Wellington (ca. 460 km), Hauptstadt und Mittelpunkt der neuseeländischen Film- und Theaterindustrie, die in den letzten Jahren wirtschaftlich an großer Bedeutung gewonnen hat.
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7. Tag: Wellington - Blenheim
Vormittags freie Zeit, zum Beispiel für einen Besuch des Wild-Schutzgebietes "Zealandia" oder des Nationalmuseums "Te Papa", wo man einen Einblick in die Geschichte und Entwicklung Neuseelands von den einstigen Besiedlungen bis heute bekommt. Nachmittags Fährüberfahrt (ca. 3,5 Std.) von Wellington zunächst über die offene Cook Strait, anschließend durch die romantischen Marlborough Sounds zur Südinsel, nach Picton. Weiterfahrt mit dem Bus bis nach Blenheim (ca.30 km).
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8. Tag: Blenheim - Greymouth
Wir fahren westwärts, durch die beeindruckende Buller Schlucht, und gelangen an die immergrüne Westküste der Südinsel. Im Paparoa Nationalpark sehen wir die "Pfannkuchenfelsen" von Punakaiki. Tagesziel ist Greymouth, die größte Stadt an der Westküste (ca. 325 km), zugleich ein bedeutender Fischereihafen.
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9. Tag: Westküstenfahrt
Der Westland Nationalpark zählt mit seinen kontrastreichen Landschaftsformen - beeindruckende Gletscher, riesige Regenwälder und gewaltige Bergmassive - zu den vielseitigsten Neuseelands. Entlang der Westküste gelangen wir auf der Fahrt südwärts nach Hokitika, wo wir eine Jade-Fabrikation besuchen. Weiterfahrt zum etwa 10 km langen Franz-Josef-Gletscher, immer noch im Westland Nationalpark (ca. 260 km), Übernachtung im Ort Franz Josef.
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10. Tag: Franz-Josef-Gletscher
Morgens zunächst eine Wanderung am Matheson See, auch "Spiegel-See" genannt (wetterabhängig). Gelegenheit zu einem Helikopter-Rundflug mit Gletscherlandung (optional). Weiterfahrt über den Haast-Pass, Klima- und Wasserscheide der Südalpen, in das Landesinnere. Sehr bald verändert sich die Landschaft, auf die grünen Regenwälder folgen nun die trockenen, gelbbraunen Grasebenen von Zentral-Otago. Entlang der tiefblauen Seen Wanaka und Hawea wird schließlich die historische Goldgräberstadt Arrowtown erreicht. Unser heutiges Tagesziel ist Queenstown (ca. 370 km), herrlich gelegen am Wakatipu-See und umgeben von Bergen (3 Nächte).
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11. Tag: Queenstown
Queenstown ist der "Abenteuer-Spielplatz" Neuseelands und bietet eine große Auswahl an Aktivitäten und Unternehmungen: Bergwanderungen durch die abwechslungsreiche Umgebung, Bungee Jumping, eine Jetbootfahrt durch den Shotover-Fluss, oder geruhsamer eine Fahrt mit dem Dampfboot auf dem Wakatipu-See (alles optional). Auch eine Fahrt mit der Seilbahn hinauf auf den Bob´s Peak, der die Stadt überragt, bietet sich an.
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12. Tag: Queenstown
Unsere Empfehlung für diesen programmfreien Tag: Ein Tagesausflug zum Milford Sound (optional, Mehrkosten), dem eindrucksvollen Landschaftswunder der Südinsel. Die Busfahrt dorthin führt über Te Anau und an dem gleichnamigen See entlang bis in die unberührten Bergwälder des Fiordland Nationalparks. Eine Schiffsfahrt durch den Milford Sound fast bis hinauf auf das offene Meer zeigt die ganze Unverfälschtheit dieser Landschaft (alternativ kann auch eine oder beide Fahrstrecken durch einen Flug ersetzt werden, Zusatzkosten auf Anfrage).
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13. Tag: Südalpen - Christchurch
Fahrt zunächst entlang der "Südalpen" und den Seen Tekapo und Pukaki. Durch feinen Felsstaub, der durch Bewegungen des Gletschers zermahlen und durch das Wasser des Sees in der Schwebe gehalten wird, bekommt der Lake Tekapo eine einzigartige türkise Färbung. Weiter über Fairlie und Geraldine durch die landwirtschaftlich geprägte Canterbury Ebene bis nach Christchurch, auch "The Garden City" genannt (ca. 490 km).
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14. Tag: Rückflug
Der Vormittag steht noch in Christchurch zur freien Verfügung. Die Stadt hat seit dem Erdbeben 2011 durch den Wiederaufbau eine erstaunliche Entwicklung genommen. Nachmittags Rückflug mit der SINGAPORE AIRLINES auf der Südostasien-Route via Singapur nach Frankfurt.
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15. Tag: Ankunft
Frühmorgens Ankunft in Frankfurt.

F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

In Waitomo können Sie die einzigartigen Glühwürmchen Neuseelands bewundern. Während einer Wander- oder Bootstour begeben Sie sich in die unterirdischen Höhlen Waitomos, in denen sich die faszinierenden Lebewesen wohlfühlen. Sobald das künstliche Licht der Taschenlampen erlischt, erstrahlt das Innere der Höhle in einem blauen Lichtermeer. Wie ein glitzernder Sternenhimmel erleuchten die Glühwürmchen die Höhlenwände und sorgen für ein unvergessliches Spektakel.

Spannend zu wissen ist, dass die neuseeländischen Glühwürmchen nichts mit den deutschen Glühwürmchen gemein haben. Während die uns bekannten Glüh"würmchen" keine Würmer, sondern Käfer sind, sind die neuseeländischen Glühwürmchen tatsächlich kleine durchsichtige Würmer. Sie sind Mückenlarven, die mit dem Leuchten versuchen, Beute anzulocken, die sich schließlich in ihren Fangfäden verfängt.
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Am Ufer des Purenga-Flusses liegt das größte, noch existierende Geysirfeld Neuseelands, das Whakarewarewa, oft einfach mit Whaka abgekürzt. Es besteht aus rund 500 Geysiren, heißen Quellen und Schlammtöpfen. Das geothermisch aktive Areal liegt im Stadtgebiet Rororuas, einem Ort auf der Nordinsel Neuseelands mit rund 60.000 Einwohnern, welcher als Kurort sehr berühmt und beliebt ist und das bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts.

Der bekannteste Geysir in diesem Gebiet ist der Pohutu-Geysie, welcher etwa stündlich ausbricht und dabei Material bis zu 30 Meter in die Höhe schleudert. Der vollständige Name des Gebietes lautet Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao, diese bezeichnung stammt aus der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, und bedeutet so viel wie „Der Aufstand der Krieger von Wahiao“.
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Der größte See Neuseelands ist der Taupo See, welcher sich in der Taupo Volcanic Zone, im Zentrum der neuseeländischen Nordinsel  befindet und durch die Explosion eines Supervulkans entstand. Auch wenn die Neuseeländer es gern behaupten, so ist der Taupo See mit seinen 616 km² Oberfläche dennoch nicht der größte See der Südhalbkugel.

Am Nordufer des Sees befindet sich der gleichnamige Ort Taupo, sie zählt rund 34.000 Einwohner. Hier findet jedes Jahr im Februar oder März der Triathlon Ironman New Zealand statt. Der Name Taupo stammt aus der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseeland und bedeutet so viel wie „klingende Schritte“, diese Bezeichnung geht auf die zahlreichen unterirdischen Hohlräume zurück.
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Im Zentrum der Nordinsel Neuseelands erstreckt sich auf einem Gebiet von etwa 79.000 Hektar der älteste Nationalpark Neuseelands und der viertälteste Nationalpark weltweit, der Tongariro Nationalpark. Er liegt südlich des Lake Taupo und beheimatet eine beeindruckende und atemberaubende landschaftliche Vielfalt, welche von heißen Quellen, erstarrten Lavafelder, Kraterseen und Tussockgrassteppen geprägt wird.

Zudem beheimatet der Nationalpark die bis heute aktiven Vulkane Mount Tongaria (1967 m), Mount Ngauruhoe (2287 m) und Mount Ruapehu (2797 m). Eine weitere Besonderheit die den Tongariro so besonders macht ist die Tatsache, dass er zu den gerade einmal 23 Stätten gehört welche von der UNESCO sowohl zum Weltnaturerbe als auch zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Denn nicht nur die artenreiche Flora und Fauna macht den Park zu einem beliebten Ausflugsziel sondern auch die zahlreichen hier befindlichen Kultstätten der Maori.
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Der Ngauruhoe ist, mit seinen 2.291 Metern, der höchsteGipfel des Vulkan-Massivs im Tonagriro Nationalpark auf der Nordinsel. DasTongariro-Massiv ist ein aktiver Komplexvulkan, an dem sich 1954 und 1974 die letztenErruptionen ereigneten. Ein Besuch des UNESCO Weltnaturerbes lohnt sichallemal, da sich hier eine einzigartige Vulkanlandschaft präsentiert. Derbekannteste Wanderweg durch den Nationalpark ist das „Tongariro Crossing“. Erführt durch das Vulkanmassiv und ist besonders für Herr der Ringe Fans einMuss. In der Filmtriologie stellt die Landschaft das Königreich Mordor dar undder Ngauruhoe den Schicksalsberg. Tatsächlich hat man auf seinem Weg dasGefühl, hinter jeder Ecke könnte ein Ork lauern.
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Der höchste Vulkan Neuseelands ist mit 2.797 Metern der Mount Ruapehu, welcher sich auf der Nordinsel des Landes, im Zentralplateau der Insel befindet. Er ist zudem Teil des Tongariro Nationalparks. Die Hänge des Ruapehu sind von sieben kleinen Gletschern besetzt.

Nicht nur Wanderer und Vulkanliebhaber kommen am Mount Ruapehu auf ihre Kosten, der Berg ist nämlich auch ein beliebtes Wintersportgebiet und lockt mit seinen zahlreichen herrlichen Hängen und Abfahrten Wintersportler aus der ganzen Welt an.

Aber auch im Sommer ist die Region in jedem Fall einen Besuch wert und sollte bei einem Besuch der Nordinsel Neuseeland natürlich in keinem Fall fehlen.
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Während einer Neuseeland Rundreise sollte der Besuch des berühmten Tongariro Nationalparks in keinem Fall fehlen. Dieser wurde bereits 1894 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark des Landes und zudem auch eines der ältesten Naturschutzgebiete der Erde. Benannt wurde der seit 1990 zum UNESCO Weltnaturerbe gehörende Nationalpark nach dem hier befindlichen Vulkan Massiv Tongariro.

Dieses beheimatet den gleichnamigen Berg, welcher 1.968 Meter hoch ist. Er ist der nördlichste der insgesamt drei aktiven Vulkane des Massivs, die anderen beiden sind der Ngaruhoe und der Ruapehu, letzterer stellt den höchsten Vulkan des Landes dar. Das imposante Massiv dominiert und prägt das Zentrum der neuseeländischen Nordinsel ganz entscheidend und ist ein außerordentlich beliebtes Touristenziel.
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An der Waterfront der neuseeländischen Hauptstadt Wellington befindet sich eine der bedeutendsten Attraktionen der Stadt und wohl auch des gesamten Landes: das Nationalmuseum von Neuseeland. Der offizielle Name lautet Te Papa Tongarewa, diese Bezeichnung stammt aus der Sprache der Maori, der Ureinwohner des Landes und bedeutet treffenderweise so viel wie „Der Ort der Schätze dieses Landes“.

Schon von Außen beeindruckt das imposante Bauwerk seine Besucher, denn das Neuseeländische Nationalmuseum sieht nicht unbedingt wie ein normales Museum aus. Die gelbe Fassade und interessante Konstruktionen machen es unverkennbar. Aber auch von Innen bietet es jede Menge Eindrucksvolles. So erstrecken sich auf sechs Ebenen Ausstellungen über die Geschichte des Landes.

Vor allem die Entwicklung des Landes, von den ersten Besiedlungen bis zum heutigen modernen Staat, steht im Vordergrund. Besonders angenehm ist auch, dass der Eintritt in das Museum kostenlos ist, lediglich im Unterhaltungsbereich des Museums gibt es kostenpflichtige interaktive Angebote, hier unter anderem einen Bungee-Sprungsimulator. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1998 haben mehr als 10 Millionen Menschen das „Te Papa“ besucht.
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An der Westküste auf der Südinsel Neuseelands befindet sich die kleine Gemeinde Punakaiki, am Rande des Paparoa Nationalparks. Südlich dieser Gemeinde liegt ein sehr beliebtes Touristenziel, die sogenannten Pancake Rocks, zu Deutsch die „Pfannkuchenfelsen“. Dies sind beeindruckende Kalksteinformationen, welche stark erodiert sind. Vor allem bei Flut bietet sie eine sehr sehenswerte Attraktion.

Die Felsen, welche aussehen wie übereinander geschichtete Eierkuchen, wodurch sie auch ihren Namen erhielten, befinden sich direkt an der Tasmansee. Nur rund 40 Kilometer nördlich liegt die beschauliche Stadt Greymouth. Wer die faszinierenden Kalksteinformationen gern besichtigen will, kann dies auf dem herrlich angelegten Rundweg durch die Felsen tun. Zudem befinden sich hier auch einige Aussichtsplattformen, von denen man einen spektakulären Ausblick auf die tosenden Brandungslöcher, die sogenannten Blowholes hat.
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An der Westküste der neuseeländischen Südinsel erstreckt sich auf einer Fläche von rund 300 km² der Paparoa Nationalpark. Er ist der 11. Nationalpark des Landes und wurde 1987 zum Schutz diverser Biotopen gegründet. Die Besonderheit des Parks liegt zum einen in den beeindruckenden Kalkstein-Formationen und zum anderen den dichten Regenwäldern.

Ein besonderes Highlight und eine beliebte Touristenattraktion sind die bekannten Pancake Rocks, ihren Namen verdanken sie ihrem Aussehen, welches übereinander geschichteten Eierkuchen ähnelt. Am besten erreicht man den faszinierenden Nationalpark über den State Highway 6, welcher direkt an der Küste entlang führt. Neben bizarren Felsformationen und tiefen Canyons können hier auch diverse Höhlen erkundet werden.
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Im bekannten und vielbesuchten Westland Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands befindet sich der rund 11 Kilometer lange Franz Josef Gletscher. Dieser wurde im Jahre 1865 von Julius von Haast, einem deutschen Entdecker, nach dem damaligen Kaiser von Österreich Franz Joseph I benannt. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori nennen den Gletscher hingegen Ka Roimata o Hine Hukatere.

Einst, vor etwa 150.000 Jahren, war der Franz Josef Gletscher so groß, dass er den Mount Cook sowie die umliegenden Berge allesamt einschloss. Auch wenn von dieser einstigen überragenden Größe heute nur noch ein Bruchteil übrig ist, so gehört der Franz Josef Gletscher dennoch zu den wenigen großen Gletschern welche bislang kaum von der weltweiten Gletscherschmelze betroffen sind.
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Über eine Fläche von 1275 km² erstreckt sich der berühmte und vielbesuchte Westland Nationalpark, welchen die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, Tai Poutini nennen. Er wurde im Jahre 1960 eingerichtet und dehnt sich an der Westküste der Südinsel bis zum Mount Tasman in den neuseeländischen Alpen aus. Zu den bekanntesten Attraktionen des Nationalparks gehören neben dem eben genannten Mount Tasman auch der Franz Joseph- und der Fox-Gletscher.

Doch wie das gesamte Land ist auch der Westland Nationalpark sehr vielseitig und so gibt es hier nicht nur imposante Gletscher und schneebedeckte Bergketten, sondern auch ein einmaliger Regenwaldbestand, welcher sich an der Küste entlang befindet, die wiederrum sehr niederschlagsreich ist. Der Westland Nationalpark bildet zusammen mit 3 weiteren Nationalparks (Mount-Cook-, Fiordland- und Mount-Aspiring-Nationalpark) die sogenannte Te Wahipounamu World Heritage Area, welche von der UNESCO 1990 zum Weltnaturerbe ernannt wurde.
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Im bekannten und vielbesuchten Westland Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands befindet sich der rund 11 Kilometer lange Franz Josef Gletscher. Dieser wurde im Jahre 1865 von Julius von Haast, einem deutschen Entdecker, nach dem damaligen Kaiser von Österreich Franz Joseph I benannt. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori nennen den Gletscher hingegen Ka Roimata o Hine Hukatere.

Einst, vor etwa 150.000 Jahren, war der Franz Josef Gletscher so groß, dass er den Mount Cook sowie die umliegenden Berge allesamt einschloss. Auch wenn von dieser einstigen überragenden Größe heute nur noch ein Bruchteil übrig ist, so gehört der Franz Josef Gletscher dennoch zu den wenigen großen Gletschern welche bislang kaum von der weltweiten Gletscherschmelze betroffen sind.
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In unmittelbarer Nähe der Stadt Queenstown, im Süden der neuseeländischen Südinsel befindet sich der Lake Wakatipu, der drittgrößte Binnensee des Landes. Er besticht durch seine einzigartige Schönheit und Abgeschiedenheit und lockt jährlich mehr und mehr Besucher an. Eine weitere Besonderheit ist seine ungewöhnliche S-Form. Allerdings wird das idyllische Flair des Sees durch den stetigen Bevölkerungszuwachs und die steigenden Touristenzahlen gefährdet.

Außerordentlich malerisch erhebt sich hinter dem See der Gebirgszug der Remarkables. Am besten erkundet man den See mit der Tss Earnslaw, einem historischen Dampfschiff. Das Gebiet um den See herum, vor allem die Stadt Queenstown gilt als Neuseelands Zentrum für Extremsport, hier wird zum Beispiel Bungee-Jumping und Ähnliches angeboten. Aber auch für Wintersport ist die Region bestens geeignet und erfreut sich daher immer größerer Beliebtheit. Natürlich sind auch ausgedehnte Wanderungen hier sehr empfehlenswert.
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In unmittelbarer Nähe der Stadt Queenstown, im Süden der neuseeländischen Südinsel befindet sich der Lake Wakatipu, der drittgrößte Binnensee des Landes. Er besticht durch seine einzigartige Schönheit und Abgeschiedenheit und lockt jährlich mehr und mehr Besucher an. Eine weitere Besonderheit ist seine ungewöhnliche S-Form. Allerdings wird das idyllische Flair des Sees durch den stetigen Bevölkerungszuwachs und die steigenden Touristenzahlen gefährdet.

Außerordentlich malerisch erhebt sich hinter dem See der Gebirgszug der Remarkables. Am besten erkundet man den See mit der Tss Earnslaw, einem historischen Dampfschiff. Das Gebiet um den See herum, vor allem die Stadt Queenstown gilt als Neuseelands Zentrum für Extremsport, hier wird zum Beispiel Bungee-Jumping und Ähnliches angeboten. Aber auch für Wintersport ist die Region bestens geeignet und erfreut sich daher immer größerer Beliebtheit. Natürlich sind auch ausgedehnte Wanderungen hier sehr empfehlenswert.
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An der gebirgigen Südwestspitze der Südinsel Neuseelands erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 12.500 km² der Fiordland Nationalpark, welcher damit der größte Nationalpark Neuseelands ist. Der Osten des Parks wird von weitverzweigten Seen geprägt, die Westküste hingegen dominieren zahlreiche Fjorde wie der Doubtful Sound und der Milford Sound.

Vor allem die Fjorde gehören zu den bedeutendsten Touristenattraktionen Neuseelands. Jährlich besuchen etwa eine halbe Million Menschen den Park. Besonders Wanderungen durch die einmalig atemberaubenden Landschaften dieses Gebiets sind sehr gefragt. Dafür gibt es zahlreiche unterschiedliche Wanderwege, von einfacheren Tagestouren bis hin zu anspruchsvollen Mehrtagestouren wird dem Besucher im Fiordland alles geboten.
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Im Südwesten der neuseeländischen Südinsel befindet sich der herrliche Fiordland Nationalpark, dessen bedeutendste Attraktion der berühmte Fjord Milford Sound ist. Ebenso wie der gesamte Nationalpark gehört auch der Milford Sound zum UNESCO Weltkulturerbe, mit seiner natürlichen Schönheit zieht er täglich mehrere Tausend Besucher an. Diese Reisen zumeist von Queenstown an, allerdings dauert eine Fahrt von hier fünf Stunden, ein wesentlich günstigerer Ausgangspunkt ist nur etwa 120 Kilometer entfernte Stadt Te Anau, von welcher die Milford Road direkt zum Fjord führt.

Am Milford Sound angekommen werden die Besucher von dem majestätischen Anblick des Fjords überwältigt. Diese einmalige Naturschönheit wurde von dem britischen Schriftsteller Rudyard Kipling nicht umsonst einmal das „achte Weltwunder“ genannt. Nahe des Milford Sound befinden sich weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Stirling Falls, der Mitre Peak, die Mirror Lakes und die Bowen Falls. Zur Erkundung der imposanten Gegend eignen sich sowohl Bootsfahrten als auch Touren auf den zahlreichen Wanderwegen.
Auf der Fahrt zum berühmten Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands, führt der Weg am Lake Pukaki entlang. Der Gletschersee bezaubert besonders durch seine strahlend blaue Farbe und bietet in Kombination mit dem dahinterliegenden Gebirgszug ein einmaliges Panorama.
Der auf der Südinsel gelegene See hat eine, je nach Jahreszeit schwankende, Größe von 82 bis 87 km² und wird durch Gletscherwasser gespeist, was auch zu seiner faszinierenden Farbe führt.
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Der größte Binnensee der Region Canterbury auf der neuseeländischen Südinsel ist der Lake Tekapo, welcher sich auf einer Fläche von 83 km² erstreckt. Er ist zudem auch der östlichste der drei großen Gletscherseen in dieser Region. Der Name Tekapo stammt aus der Sprache der Maori, der neuseeländischen Ureinwohner, hier bedeutet „taka“ so viel wie Schlafmatte und „po“ Nacht.

Besonders bekannt ist der See und das umliegende Gebiet für den besonders dunklen Nachthimmel, weswegen hier auch ein astronomisches Observatorium eingerichtet wurde. Nahe dem Lake Tekapo befindet sich eine gleichnamige Ortschaft, welche zahlreiche touristische Einrichtungen beheimatet und vor allem in den letzten Jahren einen starken Besucheransturm erfährt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Auckland ist mit seinen mehr als 1,4 Millionen Einwohnern mit Abstand die größte Stadt Neuseelands, ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes lebt hier. Die multikulturelle Millionenmetropole erstreckt sich über die Rücken von rund 50 inaktiven Vulkanen, diesen sind auch die zahlreichen und ausgedehnten Parkanlagen der Stadt, welche teilweise bis in Zentrum reichen. Ein weiterer Vorteil Aucklands ist seine Lage an einer geschützten Meeresbucht, die prägt das Stadtbild ganz entscheidend und die vielen Segelboote im Hafen haben der Stadt den Spitznamen „City of Sails“ eingebracht.

Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands nannten den Ort Tamaki-makau-rau, was so viel wie „Eine junge Schönheit mit 100 Liebhabern“ bedeutet. Hinter der pulsierenden und faszinierenden Stadt erhebt sich der eindrucksvolle Mount Eden. Er ist ebenso wie der One Tree Hill ein beliebtes Ausflugsziel. Beim One Tree Hill handelt es sich um einen landschaftlich schön gelegenen Hügel auf dem in der Vergangenheit tatsächlich nur ein Baum stand. Heute befindet sich hier kein Baum mehr, dafür ein Obelisk, welcher an den Vertrag von Waitangi erinnert. Den besten Ausblick über Auckland und das umliegende Gebiet hat man von der Aussichtsplattform des Sky Tower aus, welcher das höchste Bauwerk der Südhalbkugel ist.
Waitomo ist ein kleiner Ort im südlichen Waitomo-Distrikt auf der neuseeländischen Nordinsel etwa 12 km nordwestlich von Te Kuiti.
Hier in Waitomo gibt es nur wenige Häuser ein Restaurant, eine Kneipe, den Waitomo Holiday Park, das Waitomo Caves Hotel, eine Touristinformation und ein kleines Waitomo Museum of Caves. Hier kann man sich über die vom Kalkstein geformten Waitomo Höhlen informieren. Denn wer nach Waitomo kommt, der möchte unter die Erde, hinab ins Dunkel in eine fast unwirkliche Welt, die in Jahrmillionen geschaffen wurde. Die Waitomo Cave, Ruakuri Cave und Aranui Cave sind die beliebtesten Besichtigungshöhlen. In den Waitomo Caves faszinieren die Glowworms. Dies sind durchsichtige wurmförmige Pilzmückenlarven, die an langen klebrigen Fäden von der Decke hängen, bläuliches Licht erzeugen und wie ein Sternenhimmel im Dunkeln funkeln. Die Welt unter der Erde wartet mit bizarren Tropfsteinformationen auf ihre Besucher, man kann die wunderbaren Höhlen zu Fuß oder mit einem Boot auf einem unterirdischen Fluss besichtigen.
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Die malerische Stadt Rotorua befindet sich direkt an der Südküste der Nordinsel Neuseelands und zählt etwa 60.000 Einwohner. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man das Potential Rotoruas als erholsamer Kurort. So wurden der Ort und das umliegende Gebiet zu einem „special town district“ ernannt. Bis heute ist der pittoreske Küstenort ein Mekka für erholungsuchende Urlauber.

Noch im Stadtgebiet Rotoruas befinden sich die Thermalfelder von Whakarewarewa, deren vollständiger Name „Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao“ lautet was so viel wie „Aufstand der Krieger von Wahiao“ bedeutet. Es ist das größte, noch existierende Geysirfeld in ganz Neuseeland und besteht aus rund 500 Geysieren, heißen Quellen und Schlammtöpfen. Neben den Thermalfeldern sind auch die Schnitz- und Kunstakademie der Maorie und der Pohutu Geysir wichtige Touristenattraktionen der Stadt.
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Am Nordufer des Lake Taupo, im Zentrum der neuseeländischen Nordinsel liegt der gleichnamige Ort Taupo, welcher knapp 34.000 Einwohner zählt. Der Name der Stadt und des Sees stammt aus der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseelands und bedeutet so viel wie „klingende Schritte“, was auf die zahlreichen unterirdischen Hohlräume zurückgeht.

Taupo ist ein sehr beliebtes Touristenziel, nicht nur wegen des Sees, sondern auch wegen der restlichen malerischen Landschaft. Zudem befinden sich unweit der Stadt die atemberaubenden Huka Wasserfälle. Diese entstehen unweit des Ursprungs des Waikato Flusses im Taupo See. Der anfangs etwa 100 Meter breite Fluss zwängt sich hierbei in einen nur 15 Meter breiten Canyon und stürz anschließend rund 11 Meter in die Tiefe. Ein wahrlich faszinierendes Naturschauspiel.
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Wellington, die Hauptstadt von Neuseeland, ist nach Auckland die zweitgrößte Metropole des Landes. Sie befindet sich an der Südspitze der Nordinsel und ist sowohl das kulturelle als auch das politische Zentrum des Staates. Bekannt ist Wellington für seine pittoreske Lage zwischen einem Naturhafen und grünen Hügellandschaften. Die ersten europäischen Siedler nannten die Stadt Port Nick wohingegen die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, dem Ort den Namen Te Whanganui-a-Tara gaben, dies bedeutet übersetzt so viel wie „Der große Hafen des Tara“.

In einer Studie zur Lebensqualität in Städten rangierte Wellington auf dem 12. Platz und ist sogar nach Sydney und Auckland die drittlebenswerteste Stadt der südlichen Hemisphäre. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Parlamentsgebäude, die Old St. Pauls Cathedral und der sogenannte Beehive (deutsch: Bienenstock), im letzteren befinden sich Räumlichkeiten der Abgeordneten. Ebenfalls einen Besuch wert sind der botanische Garten und das Nationalmuseum. Ein interessantes Fortbewegungsmittel innerhalb der Stadt ist das historische Cable Car.
Die Sonne lacht mehr als 200 Tage im Jahr über dem Provinzstädtchen Blenheim. Blenheim liegt im nordöstlichen Zipfel der Südinsel inmitten der fruchtbaren Wairau Ebene.

Rund um die Stadt haben sich zahlreiche Weingüter angesiedelt, die gerne zu Weinproben einladen. Hier keltert man ausgezeichnete neuseeländische Weine besonders herausragend davon sind Sauvignon Blanc und der Chardonnay. Weinkenner und viele andere Gäste treffen sich jährlich am zweiten Februarwochenende zum Marlborough Wine & Food Festival.

In Blenheim werden interessante Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmen mit Delfinen, beobachten von Walen, Bootstouren, angeln, Wasserski und Kajaktouren angeboten. Ebenso kann man immer entlang der zerklüfteten Küstenlinie im neuseeländischen Urwald wandern. Inmitten der Weingärten liegt ganz idyllisch der Golfplatz von Blenheim.

Die gepflegte 18 - Loch Anlage ist eine Herausforderung für jeden Golfer.
Im Südwesten der Stadt liegt Freilichtmuseum Brayshaw Museum Park. Es lädt zu einem Zeitreise über die harten Anfangszeiten der ersten Pioniere bei der Besiedlung Neuseelands ein.
Im äußersten Norden der neuseeländischen Südinsel befindet sich die malerische, rund 3.000 Einwohner zählende Hafenstadt Picton. Sie ist der wichtigste Ort in der Region  Marlborough und der ideale Ausgangspunkt zum eindrucksvollen Queen Charlotte Sound, einem Fjord der Marlborough Sounds. Dieses ausgedehnte Netzwerk aus Halbinseln und Wasserwegen fasziniert mit seiner unglaublichen Naturschönheit. Die Marlborough Sounds sind eines der bedeutendsten Touristenziele in Neuseeland.

Beliebte Freizeitaktivitäten in der Region sind vor allem Kanutouren, Bootsfahrten und Wanderungen, aber auch Segeln und Kajak fahren. Bei Wanderern besonders beliebt ist der herrliche Queen Charlotte Track. Picton ist außerdem die wichtigste Verbindungsstelle zwischen Süd- und Nordinsel. Der Name der Stadt geht im Übrigen auf den britischen General Thomas Picton zurück, welcher in der Schlacht bei Waterloo gefallen ist.
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Die kleine Gemeinde Punakaiki befindet sich an der Westküste der neuseeländischen Südinsel, am Rande des beliebten Papora Nationalparks. Dieser ist berühmt für die skurrilen aber einmalig schönen Pancake Rocks. Diese stark erodierten Kalksteinformationen sind eine ganz besondere Attraktion, denn sie sind von sogenannten „Blowholes“ durchzogen, welche bei Flut wie kleine Wasserspeier fungieren.

Besonders herrlich sind die zahlreichen Wanderwege durch die Pancake Rocks, sie führen vorbei an traumhaften Panorama-Aussichten, entlang der Küste und durch die fantastischen und atemberaubenden Felsformationen. Hinzu kommen einige traumhafte Strände welche zur Entspannung und Erholung einladen. Die kleine Küstengemeinde Punakaiki bietet somit ein wahres Urlauber-Paradies.
Greymouth ist die größte Stadt an der Westküste der neuseeländischen Südinsel. Die Stadt liegt an der Mündung des Grey River, hier leben ca. 11 000 Einwohner.

Früher war Greymouth bekannt für seine Kohle und Goldminen. Nach dem Goldschürfen wurde die Forstwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig. In den letzten Jahren versucht Greymouth den Ökotourismus als neuen Wirtschaftszweig aufzubauen.

Eine Möglichkeit die turbulenten Goldgräberjahre um 1860 nach zu erleben, lockt viele Besucher Greymouths nach Shantytown. In einem nachgebauten Goldgräberstädtchen kann man sein Finderglück auf die Probe stellen. Wer tatsächlich Gold aus dem Grus wäscht, darf es behalten.
Die beschauliche, etwa 3.00 Einwohner zählende Gemeinde Hokitika befindet sich an der Westküste der neuseeländischen Südinsel. Nur rund 40 Kilometer weiter nördlich liegt die Stadt Greymouth. Wie die meisten Teile der Westküste ist auch die Region um Hokitika extrem abgeschottet und verfügt nur über eine spärliche Infrastruktur. Dies liegt auch daran dass sich im Westen die Tasmansee und im Westen die neuseeländischen Alpen befinden, was einen guten Anschluss erschwert.

Aber gerade die Abgeschiedenheit macht die Westküste so interessant und aufregend. Auf Rundreisen entlang der Westküste der neuseeländischen Südinsel ist die beschauliche Ortschaft deshalb ein gefragter Zwischenstopp und vor allem bei Ökotouristen sehr beliebt. Für Ausflüge zum Haast Pass oder zu den Nationalparks der Te Wahipounamu World Heritage Area ist Hokitika der perfekte Ausgangspunkt, da sie sich direkt am State Highway 6 befindet, welcher zu den Touristendomänen führt.
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Im Süden der neuseeländischen Südinsel, am Rande der neuseeländischen Alpen befindet sich die malerische Stadt Queenstown. Sie liegt an den Ufern des Lake Wakatipu, was maßgeblich das Stadtbild prägt. Obwohl die Stadt mit ihren knapp 11.000 Einwohnern und der eher kleinen Innenstadt als eher verschlafen gelten könnte, gehört sie dennoch zu den aufregendsten Orten Neuseelands.

Vor allem Extremsportler zieht die Stadt magisch an, kein Wunder, denn hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Adrenalin-Junkies. Angeblich war Queenstown der Erfindungsort des kommerziellen Bungee-Jumpings durch A.J. Hackett, so befinden sich hier mehrere Sprungstätten, auch so außergewöhnliche wie auf der Kawarau Bridge.

Als Neuseelands Zentrum des Abenteuertourismus bietet die Stadt weiterhin auch mehrere Thrillaktivitäten wie Fahrten mit Shotoverjets sowie Paragliding und Hanggliding. Zudem wird Queenstown auch als Wintersportzentrum immer bedeutender. Ebenfalls beliebte Beschäftigungen sind Mountainbiking und Wandern.
Nordöstlich der Metropole Queenstown auf der Südinsel Neuseelands befindet sich die ehemalige Goldgräberstädte Arrowtown. In der Ortschaft, deren Geschichte bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgeht leben rund 2.000 Menschen. Die ersten Europäer ließen sich hier nieder, da in der Nähe des Ortes Gold gefunden wurde. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und so wuchs die Siedlung innerhalb weniger Wochen auf 1.500 Einwohner an.

Während das Goldfieber in der Region seinen Höhepunkt erlebte siedelten hier zeitweise bis zu 7.000 Menschen. Arrowtown war zu dieser Zeit das pulsierende Zentrum der Region, welche noch andere Orte wie Macetown, Skippers und Bullendale umfasste. Doch abgesehen von Arrowtown wurde alle diese Siedlungen wieder aufgegeben und existieren heute nur noch als Geister-Städte.

Ein besonderes Highlight für Besucher von Arrowtown ist die Möglichkeit in dem gleichnamigen Arrow River selbst nach Gold suchen zu können. Mit ausgeliehenen Pfannen dürfen die Gäste hier ihr eigenes Goldschürfer-Glück versuchen. Zudem ist man bemüht das historische Erscheinungsbild der Stadt zu erhalten, weshalb nicht nur einige historische Bauten wie Geschäfte, Restaurants und Bergmannshäuser aufwendig renoviert wurden sondern auch neue Bauvorhaben strikt überwacht und teilweise auch verboten werden.
Te Anau (gesprochen Tie-ah-nau) ist eine kleine Stadt mit etwa 1 800 Einwohnern am Rande des Fjordlandes auf der neuseeländischen Südinsel. Sie liegt am Ufer des Lake Te Anau, dem größten See der Südinsel.
Der Name der Stadt und des Sees gehen vermutlich auf das Karsthöhlensystem Te Ana-au zurück.
Weil Te Anau direkt an der Grenze zum Fjordland Nationalpark liegt, ist das Städtchen ganz auf Tourismus eingestellt. Unweit des Ortes beginnt und endet der Keppler Track, eine mehrtägige Rundwanderung, die zu den Great Walks gehört.
Darüber informiert auch ein Besucherzentrum am Ortseingang.
Mit einem Boot kann man auch zur Westküste des Sees fahren. Dort befinden sich die Te Ana-au Caves, ein ausgedehntes Karsthöhlensystem mit einem unterirdischen Wasserfall. In den Seenahen Teilen des Höhlensystems wurden erst 1948 die so genannten Glowworms entdeckt.
Bilder:
An der Ostküste der neuseeländischen Südinsel, an den Flussmündungen von Avon und Heathcote River liegt die etwa 400.000 Einwohner zählende Stadt Christchurch. Sie gilt als die „englischste“ aller neuseeländischen Städte, dies wird vor allem in ihrer Architektur deutlich. Zudem ist das malerische Christchurch die größte Stadt auf der Südinsel Neuseelands.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die anglikanische Christchurch Cathedral mit der imposanten Millennium Cone daneben. Weitere bemerkenswerte Attraktionen sind der Cathedral Square, die römisch katholische Cathedral oft he Blessed Sacrament, das Canterbury Museum und die restaurierte Straßenbahn. In den letzten Jahren wurde Christchurch mehrmals von Erdbeben erschüttert, weshalb einige Gebäude der Stadt zerstört sind oder erst wieder aufgebaut werden müssen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Neuseeland (NZ)
Neuseeland
Die grüne Insel im Pazifik gehört wohl zu den herrlichsten und exotischsten Ländern dieser Erde.
Große Teile unberührter Natur mit einer vielfältigen Vegetation und Tierwelt sowie einzigartige und fantastische Naturdenkmale faszinieren jeden, der die Inseln einmal besucht hat. Das Land besteht aus einer Süd- und einer Nordinsel. Daneben gibt es noch mehrere kleineren Inseln, wovon jede traumhaft schön und einzigartig ist.

Neuseeland ist mit keinem anderen Land der Welt vergleichbar. Die Kultur ist eine wilde Mischung aus europäischen Traditionen, den Sitten der Ureinwohner und den Gebräuchen vieler anderer Nationen der Erde, da Neuseeland, genau wie das Nachbarland Australien, ein Schmelztiegel der Nationen ist. Die Ureinwohner Neuseelands sind die Maori, welche ihre Heimat liebevoll Aotearoa das „Land der langen weißen Wolke“ nennen.

Auf der Nordinsel befindet sich die Hauptstadt Wellington. Sie ist nach Auckland die zweitgrößte Stadt des Landes. Zu den Highlights der Stadt gehören die Old Saint Paul’s Church, der botanische Garten, das Nationalmuseum „Te Papa“ und Oriental Bay. Auch Auckland, die größte Stadt Neuseelands, befindet sich auf der Nordinsel. Die größte Stadt der Südinsel ist Christchurch. Sie wird oft als die „englischste“ Stadt des Landes bezeichnet, was sich besonders in ihrer Architektur widerspiegelt.

Doch Neuseeland bietet nicht nur pulsierende Städte, sondern in einem viel größeren Maße nahezu unfassbare natürliche Sehenswürdigkeiten. Neben den zahlreichen Nationalparks zählen hierzu vor allem die überragenden Gletscher wie der Fox- oder auch der Franz-Joseph-Gletscher. Ebenso die Marlborough Sounds, ein Netzwerk aus Wasserwegen und Halbinseln, oder auch der Milford Sound, der Doubtful Sound, die Stiring Falls und die neuseeländischen Alpen.

Einmal in Neuseeland angekommen, will man das Land nie mehr verlassen.

Lernen Sie dieses faszinierende Land bei einer Rundreise umfassend kennen und fahren Sie alle wichtigen und sehenswerten Stationen an.

Beste Reisezeit:
Die unter Insidern beliebteste Reisezeit ist der Südsommer von Dezember bis Februar. Man sollte allerdings bedenken, dass dann in Neuseeland auch Sommerferien sind.
Es sind also viele Einheimische und Touristen unterwegs.
Um dies zu umgehen, ist es ratsam seinen Urlaub für den Februar zu planen.

Klima:
Auf der nördlichen neuseeländischen Insel herrscht subtropisches Klima mit minimalen Temperaturschwankungen wogegen auf der südlichen Insel ein gemäßigtes Klima mit kalten, zum Teil sehr schneereichen Wintern dominiert.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/neuseelandsicherheit/220146

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Neuseeländischer Dollar = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 26 Stunden (mit Zwischenstopp)
 
Ortszeit:
MEZ +10h

Gut zu wissen:
Die Neuseeländer sind im Allgemeinen sehr offen, herzlich und gastfreundlich.
Umgangssprachlich werden die Neuseeländer scherzhaft auch „Kiwis“ genannt, da sie nach Italien und China der weltweit drittgrößte Kiwi-Produzent sind.


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