Kuba Rundreise

Höhepunkte Kubas

Tournummer 97937
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
Wikinger Reisen
  • 15-tägige Erlebnisreise auf Kuba
  • Entdecken Sie die "Perle des Südens" - wie die Kubaner zu sagen pflegen
  • Lassen Sie sich von der kubanischen Tanzkultur mitreisen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Perle der Karibik ist bekannt für Zigarren, Rum, Mojito und Fidel Castro. Darüber hinaus picken wir uns die Rosinen raus: Havannas Charme der Fünfzigerjahre mit dem größten Friedhof Amerikas. Die Tabakfelder im Viñales-Tal mit seinen kegelförmigen Karstbergen. Die Kaffeefelder im UNESCO-Biosphärenreservat Las Terrazas mit seinen zahlreichen Vogelarten. Das koloniale Trinidad mit seinen musikerfüllten Gassen und Strandparadiese am Atlantik und der Karibik. Diese ungeahnte Vielfalt setzt sich auf unseren Wanderungen durch die reizvollsten Landstriche der kontrastreichen Insel fort. ¡Viva Cuba!
1. Tag: Auf nach Kuba!
Abflug nach Kuba, Ankunft in Havanna und Transfer. Bei unserem ersten Abendessen lernen wir in einem Paladar (Privatrestaurant) die kubanische Küche kennen. 3 Übernachtungen in Havanna. 30 km. (A)
2. - 3. Tag: Hauptstadt-Charme
Havanna begrüßt uns mit ihrem nostalgischen Charme der Fünfzigerjahre. Zu Fuß erkunden wir intensiv das historische Zentrum (UNESCO-Weltkulturerbe) mit dem berühmten Capitolio und den zahlreichen, bunten Oldtimern. Damit wir in den kommenden Tagen unsere Hüften genauso schwingen können wie die Kubaner, üben wir am Nachmittag im Rahmen einer Tanzstunde fleißig. Pünktlich zum Sonnenuntergang genießen wir vom Castillo de los Tres Reyes del Morro, einer Festung an der Hafeneinfahrt, die die Stadt vor Piratenangriffen schützen sollte, das malerische Panorama auf die Hauptstadt. Den Tag lassen wir bei einem Daiquiri in Hemingways Bar Floridita ausklingen. Am 3. Tag erkunden wir zu Fuß den Christoph-Kolumbus-Friedhof. Mit einer Fläche von über 56 Hektar und ca. 20 km Straßennetz ist er der größte Friedhof Amerikas und beherbergt über 53.000 Grabstätten. U. a. die von Ibrahim Ferrer, Kubas Sänger-Legende, bekannt aus dem Buena Vista Social Club, der hier – neben zahlreichen anderen berühmten Persönlichkeiten – seinen letzten Frieden gefunden hat. Anschließend werden wir in die Geheimnisse der kubanischen Küche und der Mojito-Zubereitung eingeweiht. Unsere Ergebnisse verkosten wir natürlich selbst. 40 km an Tag 3. (2 x F, 1 x A)
4. - 5. Tag: Kubas bester Tabak
Wir fahren gen Westen und besuchen in Pinar del Río die hiesige Guavenlikör- und Tabakfabrik (öffnungszeitenabhängig). Danach geht es weiter nach Viñales. Das gleichnamige Tal (UNESCO-Weltkulturerbe) ist Teil des Viñales-Nationalparks und das bedeutendste Tabakanbaugebiet Kubas. Mit seinen hügeligen Tabakfeldern, grünen Bananenplantagen und unzähligen Palmen gilt der Nationalpark als einer der schönsten des Landes. Auf zwei Wanderungen lernen wir die charakteristische Landschaft des Viñales-Tals kennen: Königspalmen – Nationalsymbol Kubas, bis zu 70 m hohe Ceiba-Bäume und "Mogotes" – kegelförmig aus der Landschaft ragende Kalksteinfelsen. GZ ca. 2 und 3-4 Stunden. Außerdem schauen wir einem Tabakbauern bei der Arbeit zu und erkunden die Cuevas de Santo Tomas, das mit 46 km Ausdehnung größte bekannte Höhlensystem der Insel. 3 Übernachtungen in Viñales. 210 + 40 km. (2 x F, 2 x M)
6. Tag: Entspannung am Atlantik
Heute lassen wir es entspannt angehen: Wir fahren an die Atlantikküste und erreichen über einen künstlichen Damm die Mangroven-Halbinsel "Cayo Jutías" - übersetzt "Sandinsel der Baumratten". Die Nager, die eher Stachelschweinen ähneln, trifft man allerdings sehr selten an. Stattdessen lädt uns kristallklares Wasser zum Baden und ein kilometerlanger Traumstrand zu einer Strandwanderung ein. GZ 1-2 Stunden. Der auffällige Leuchtturm, der von den USA 1902 erbaut wurde, bietet uns ein attraktives Fotomotiv. Am Nachmittag geht es zurück nach Viñales. 120 km. (F, M)
7. Tag: Las Terrazas
Wir statten der versteckten Karsthöhle Cueva de los Portales einen kurzen Besuch ab. Im Oktober 1962 funktionierte Ernesto "Che" Guevara das ehemalige Hauptquartier der westlichen Armee zu seinem Kommandoposten um. Seit 1987 zählt es zu den kubanischen Nationaldenkmälern. Danach geht es weiter nach Las Terrazas, gelegen im UNESCO-Biosphärenreservat Sierra del Rosario. Hier streifen wir auf terrassenartigen Pfaden durch das Naturschutzgebiet, das zahlreiche Vogelarten wie den Tocororo – den Nationalvogel Kubas – beheimatet. GZ 1-2 Stunden. Unterwegs kommen wir an einer Kaffee-Finca vorbei, dürfen natürlich auch probieren und im Río San Juan ein erfrischendes Bad nehmen. Übernachtung in Las Terrazas. 140 km. (F, M, A)
8. Tag: "Schweinebucht"
Vorbei an Mango- und Zuckerrohr-Plantagen erreichen wir Playa Larga. Die gleichnamige Bucht bildet zusammen mit der Playa Girón die berühmte "Schweinebucht", die Bahía de Cochinos. Der deutsche Name beruht allerdings auf einer Fehlinterpretation. Denn er leitet sich nicht von Schweinen (Spanisch "cochinos") ab, sondern von den karibischen Drückerfischen, die hier auf Kuba ebenfalls "cochino" genannt werden. Im April 1961 landeten hier die von der CIA militärisch ausgebildeten und von den USA unterstützten Exilkubaner, die ihre Macht, ihr Geld und ihre Güter von Castro in einer Invasion zurück erkämpfen wollten. Castro hatte davon aber bereits Wind bekommen und erwartete sie schon mit seiner Armee. Noch heute findet man in der Umgebung Wrackteile der versenkten US-amerikanischen Schiffe. Einige Ausrüstungsgegenstände und umfangreiche Informationen zum Kampf sind in einem Museum an der Playa Girón ausgestellt. Auf einem Naturlehrpfad entdecken wir die hiesige Flora und Fauna im angrenzenden Ciénaga de Zapata-Nationalpark (UNESCO-Biosphärenreservat), dem größten Sumpfgebiet Kubas. GZ ca. 1 Stunde. Den Rest des Tages haben wir Zeit am Karibikstrand die Seele baumeln zu lassen oder das Museum zu besuchen (fakultativ). Übernachtung in Playa Larga. 310 km. (F, A)
9. Tag: Cienfuegos
Weiter geht es in die charmante Hafenstadt Cienfuegos. Die Kubaner kennen die ansehnliche Stadt als "Perle des Südens" oder früher auch "Der große amerikanische Hafen". Seit dem 19. Jahrhundert war hier ein Zentrum der Zuckerindustrie und da Zucker zu den wichtigsten Exportgütern Kubas zählte, entstand in Cienfuegos der weltgrößte Zuckerexporthafen. Diesen lernen wir auf einer kleinen Bootstour kennen. Das historische Zentrum (UNESCO-Weltkulturerbe) mit seiner einzigartigen Architektur und dem Terry-Theater im neoklassizistischen Stil erkunden wir zu Fuß. Den Abend lassen wir bei einem Abendessen in einem Paladar ausklingen. Übernachtung in Cienfuegos. 120 km. (F, A)
10. - 11. Tag: (Rund um) Trinidad
Auf dem Weg nach Trinidad entdecken wir den subtropischen Naturpark Topes de Collantes inmitten der Bergwelt der Sierra Escambray. GZ 2-3 Stunden. In Trinidad bringt uns ein Rundgang die Geschichte näher und wir saugen das koloniale Flair in uns auf. Seit rund 30 Jahren UNESCO-Weltkulturerbe, bezaubert die Stadt bis heute durch ihre pastellfarbenen Häuser und die Kirchen und Klöster aus dem goldenen Zeitalter des Zuckerbooms. Am 11. Tag besuchen wir die Hacienda der Zuckerbarone Iznaga mit dem alten Sklaventurm, von dem wir über das Tal der Zuckerrohrmühlen blicken können. Am Abend lassen wir uns durch die musikerfüllten Gassen treiben und besuchen ein Tanzlokal. 3 Übernachtungen in Trinidad. 135 + 40 km. (2 x F, 1 x M, 1 x A).
12. Tag: Karibisch Relaxen
Was wäre Kuba ohne seine paradiesischen Strände?! Ein Bootsausflug führt uns zur Cayo Blanco. Dort erwartet uns eine Insel-Idylle, wie sie im Buche steht: weißer Sandstrand, klares, türkisfarbenes Meer und eine herrliche Unterwasserwelt (Schnorchelausrüstung wird gestellt). Den Rest des Tages relaxen wir an der Playa Ancón und haben Zeit die Erlebnisse der letzten zwei Wochen Revue passieren zu lassen. 30 km. (F, M)
13. - 14. Tag: Che Guevara & Heimreise
Auf dem Weg nach Matanzas halten wir in Santa Clara, der Stadt von Revolutionär Ernesto Che Guevara und besuchen sein Mausoleum. Danach erklimmen wir einen der Hügel und genießen den Ausblick über das Yumuri-Tal. GZ ca. 1 Stunde. Am 14. Tag Flughafentransfer nach Varadero und Rückflug. 305 + 25 km. (2 x F, 1 x A)
15. Tag: Ankunft
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Im Zentrum der Altstadt von Havanna befindet sich das malerische Kapitol der kubanischen Hauptstadt. Dieses wurde im Jahre 1926 als Sitz der Legislative eingeweiht und wurde bis 1959 auch als solcher genutzt. Heute dient es als Kongresszentrum und kann von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Eigentlich plante man 1912 das Kapitol als Regierungssitz zu errichten. Ebenso wie auch das Kapitol in Washington D.C. ist das prächtige Kapitol in Havanna dem Petersdom in Rom nachempfunden und wurde im klassizistischen Stil erbaut.

Die Eingangstore des Kapitols bestehen aus Bronze und zeigen mit ihren Reliefs die Geschichte Kubas.  Zudem befindet sich auf dem Boden der Eingangshalle der sogenannte „Stern von Kuba“, ein 24-karätiger Diamant, welcher den Kilometer Null des kubanischen Straßennetzes markiert. In der Eingangshalle befindet sich außerdem eine 17 Meter hohe und 40 Tonnen schwere vergoldete Bronzestatue, die „La Republica“.
Das Castillo de los Tres Reyes del Morro ist eine Festung im kubanischen Havanna. Sie befindet sich auf einem „El Morro“ genannten Felsen an der Ostseite der Einfahrt zur Hafenbucht und dient heute als Museum.
Das absolute Highlight des berühmten Valle de Vinales in Kubas Westen, welches als eine der schönsten Landschaften der Insel gilt und 1999 von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet wurde, sind die sogenannten „Mogoten“ (Höhlen) welche hier sehr zahlreich vorkommen. Auf Grund der vielen Höhlen spricht man auch häufig vom Mogote Tal.

Zu den bekanntesten und am meisten besuchten Höhlen gehören die Cueva del Indio, die Caverna de Santo Tomas sowie die Cueva de San Miguel. Sie alle machen das Valle de Vinales zu einem absoluten Muss während einer Rundreise durch das malerische und aufregende Kuba.
Wer in Pinar del Río halt macht, sollte auf alle Fälle eine der Zigarrenfabriken besuchen, denn wahrscheinlich gibt es keine bessere und interessantere Art in die zur Kultur gewordene Handwerkskunst einzutauchen als gerade hier, wo die weltberühmten Cohiba Zigarren hergestellt werden.

In Kuba ist die Zigarrenherstellung noch immer Handarbeit, genau so wie vor Hunderten von Jahren, denn nur so kann die besonders hohe Qualität der in Kuba produzierten Zigarren gewährleistet werden. Immerhin sind sie seit Jahrhunderten das Aushängeschild Nummer eins für die Insel.

Die Torcadores, die Zigarrenroller, arbeiten im Akkord, gehören jedoch zu den bestbezahlten Arbeitern des ganzen Landes, was sie jedoch nicht davon abhält, sich gerne ein Zubrot in Form von illegal an Touristen verkauften Zigarren zu verdienen.
Inmitten der Sierra del Rosario gelegen liegt das UNESCO-Biosphären-Reservat, in dem auch der Ort Las Terrazas liegt. Nachdem die Natur in dieser Gegend einer unkontrollierten Rodung der Wälder zum Opfer fiel, begann man in den 1970er Jahren mit grundlegenden Änderungen, die zum Bau der Stadt Las Terrazas und der Anlegung des Reservates führten.

Um den angelegten Stausee schmiegt sich der kleine Ort, inmitten des nun wieder üppigen grünen Regenwaldes, eingerahmt von schönen Berghängen. Das malerische Zusammenspiel von Wasser und Landschaft machen Las Terrazas sehr attraktiv für Wanderer und Abenteurer, denn es gibt hinter jeder Kurve etwas neues zu sehen. Hier lohnt es sich, öfter einmal anzuhalten und zu genießen.
Die sogenannte Schweinebucht, im Spanischen Bahia de Cochinos genannt, befindet sich an der kubanischen Südküste und bildet hier den östlichen Rand der Zapata Halbinsel. Diese Bucht beheimatet auch die paradiesischen und daher sehr beliebten Strände Playa Giron und Playa Larga. Der Name der Bucht hat eigentlich nichts mit Schweinen zu tun, sondern leitet sich von dem Namen der karibischen Drückerfische ab, welche im Spanischen (ebenso wie die Schweine) Cochinos genannt werden.

Auf Grund der herrlichen Sandstrände hier, ist es nicht verwunderlich, dass zahllose Touristen und auch Einheimische diese besiedeln und hier die karibische Sonne und das azurblaue Meer genießen. Doch nicht nur Sonnenanbeter und Bade-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Denn die Bucht ist auch historisch bedeutend, 1961 kam es hier nämlich zur Invasion in der Schweinebucht.
Der Süden Zentralkubas wird in weiten Teilen von dem atemberaubenden Gebirge der Sierra del Escambray bedeckt. Die traumhaften Landschaften beheimaten einen großen Artenreichtum und laden ihre Besucher zu spannenden Entdeckungstouren ein. Innerhalb der Bergkette befindet sich das malerische Naturreservat El Nicho und im Norden der große Bergsee Embalse Hanabanilla künstlich angelegt.

Die höchste Erhebung in dem durchschnittlich 700 Meter hohen Gebirge ist der Pico San Juan mit seinen 1156 Metern. Während eines Ausflugs in die Sierra del Escambray kann man aber auch noch malerische Wasserfälle, traumhafte Wanderpfade und dichte Wälder erkunden. Und zeitgleich erlebt man die aufregenden kubanischen Provinzen Sancti Spiritus, Villa Clara und Cienfuegos.
Das absolute Muss für jeden Reisenden, der sich auf „Che“ Guevaras Spuren begibt, ist sein Mausoleum in der Stadt Santa Clara. Es ist kein Zufall, dass die Gebeine des Revolutionärs und sechzehn seiner Mitstreiter, die in Bolivien getötet wurden, in dieser schönen Stadt ihre letzte Ruhe fanden, denn Fidel Castro bestimmte, dass es „Che“ Guevara gebühre in der Stadt, in der er seinen größten militärischen Triumph gegen den Diktator Batista feierte, bestattet zu werden. Denn nach der Schlacht von Santa Clara stand den Marxisten der Weg frei, in die Hauptstadt Havana einzuziehen, nachdem sie zuvor mehrere Monate in den Bergen verschanzt agiert hatten.

Das Monument selber besteht aus einem gigantischen Stein, auf dem, in kommunistisch gewohnter Weise theatralisch, heldenhafte Szenen seines Lebens und Kämpfens dargestellt sind und daneben die obligatorische, weit über sieben Meter große bronzene Statue des „Che“, die in ihrem Sockel die Aufschrift trägt: Bis zum ewigen Sieg! Erst im Jahr 1997 konnten Ernesto „Che“ Guevaras Überreste in seine Heimat zurück überführt werden, denn sie waren seit 1967 in Bolivien verschollen und erst kürzlich wieder aufgetaucht. Ernesto „Che“ Guevaras jahrelanger Kampf- und Streitgefährte, Fidel Castro, bestimmte weiterhin, dass neben dem Mausoleum, zu dem jährlich viele Tausend Touristen reisen, auch ein Museum eingerichtet würde, das mit Dokumenten und Relikten des legendären Kubaners und Marxisten angefüllt ist, um Zeugnis über dessen Leben abzulegen. Er war es auch persönlich, der am 17. Oktober 1997 das ewige Licht zu Ehren Guevaras entzündete.

Es wäre jedoch zu schade die schöne Stadt Santa Clara nur wegen des „Che“ Guevara Mausoleums aufzusuchen, denn die farbenprächtige Stadt, die hauptsächlich Gebäude im Kolonialstil beherbergt, ist allemal eine Reise wert. Die Bewohner von Santa Clara sind als sehr freundlich bekannt, wie man dies ja häufiger bei Bewohnern vergleichbarer traditionsreicher Universitäts-Städte kennt und erlebt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.

Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
Bilder:
In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.

Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Die Hauptstadt der westlichsten Provinz Kubas, die den gleichen Namen trägt, ist das Zentrum der Zigarrenproduktion Kubas, mit einem Anteil von 80% an der Gesamtproduktion. Um an diesem wichtigen Bestandteil der Kubanischen Kultur teilhaben zu können, sollten Sie unbedingt eine der Tabakfabriken besuchen. Der Botanische Garten von Pinar del Río, sowie ein Abstecher in den riesigen Orchideengarten von Soroa zählen praktisch zu den „Muss-ich-sehen“ der Region.

Der schöne historische Kern der Stadt, der immerhin auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, lädt ein zu verweilen und auch einen Abstecher in den Palacio Guasch sowie das Teatro José Jacinto Milanés zu machen, das auf das Üppigste und Edelste ausgestattet ist und den Reichtum und die Eleganz längst vergangener Tage erahnen lässt.
Cueva de los Portales
Die Ciénaga de Zapata, spanisch für "Sumpf von Zapata", liegt auf der Zapata-Halbinsel und ist ein kubanisches Municipio in der Provinz Matanzas. Hier, in Westkuba, befindet sich auch das Sumpfgebiet mit demselben Namen. Zapata ragt vom Festland Kubas, an der Südküste direkt zum Karibischen Meer, in den Golf von Batabanó.

Flächenmäßig ist die Halbinsel das größte Municipio mit der geringsten Bevölkerung Kubas. Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 2012 lediglich 9.136 und das bei einer Bevölkerungsdichte von 2,2 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Aufgrund der einzigartigen Naturreichtümer wurde die Region Ciénaga de Zapata zum UNSECO-Biosphärenreservat ernannt.

Auf den karibischen Halbinseln ist es das feuchteste Gebiet mit einer Fläche von rund 3000 km². Die Halbinsel ist die Heimat der endemischen Rautenkrokodile und diverser Zugvögel. Da sich hier auch die Gundlachtaube aufhält, eine der am gefährdetsten Taubenarten in der Karibik, wurde die Halbinsel als Nationalpark ausgewiesen. Der größte Teil der Insel ist nur in Begleitung eines fachkundigen Führers zu erkunden.

Ein Besuch einer Krokodilfarm ist ein Muss und gehört zu den Sehenswürdigkeiten Zapatas.
Playa de Girón ist ein kleiner Ort in Westkuba mit knapp 2000 Einwohnern. Die Siedlung liegt in der Schweinebucht an der Südküste und ist mit ihrem hell-feinsandigen Strand nicht nur für Badeurlauber von Bedeutung.

Playa de Girón war einer der Landungspunkte bei der am 17. April 1961 erfolgten Invasion der Exilkubaner, die von der CIA unterstützt wurden. Die Militäraktion verfolgte das Ziel, die kommunistische Regierung um Revolutionär Fidel Castro zu stürzen. Im Museum vor Ort können sich Besucher von den historischen Ereignissen und dem kubanischen Widerstand ein Bild machen. Verewigt wurden die Geschehnisse auch in einem nach der Stadt benannten Lied des kubanischen Musikers Silvio Rodríguez.

Wenige Kilometer vom Ort Playa de Girón entfernt lockt die Bucht Caleta Buena mit ihrer bunten Fischpopulation und hervorragenden Voraussetzungen zum Schnorcheln. Da man für den Eintritt von 15 CUC$ auch am All-you-can-eat-and-drink-Buffet teilnimmt, lohnt sich diese Investition für einen Tagesausflug auf jeden Fall.
Playa Larga ist eine bekannte Bucht auf Westkuba, die zur berühmten Schweinebucht zählt. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Naturschutzgebiet - das Sumpfgebiet der Ciénaga de Zapata.

Weil die CIA nahe der Playa Larga im Jahre 1961 eine vergebliche Invasion versucht hatte, werden vor der Küste immer wieder alte Wrackteile der versenkten US-amerikanischen Schiffe gesichtet. Die Bucht ist daher weltweit bei Tauchern beliebt, da sie hier einzigartige Tauchgänge erleben.

Zigarren, Orchideen und Rum sowie schöne Keramikwerke sind ideale Souvenirs aus der Region rund um Playa Larga. Weiterhin bietet die Bucht wunderschöne Fotomotive. 
Bilder:
Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
Bilder:
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.

Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
Topes de Collantes ist ein Nationalpark in Zentralkuba, nahe Trinidad, der aufgrund seiner vielfältigen Flora und Fauna mit endemischen Arten besonders bei Naturfreunden und Wanderern beliebt ist.

Bei einer Tour im Schutzgebiet gelangt man durch Regenwälder, Nadel- und Laubwälder, ja sogar Eukalyptushaine oder Orchideen- und Bambusgärten prägen die grüne Landschaft. Höhlen und bis zu 60m hohe Wasserfälle bieten sehenswerte Raststationen. Gerade Ruhesuchende finden hier Erholung und Entspannung. In der Region existieren einige Hotels, welche sich auf Nachhaltigkeit und Gesundheitstourismus spezialisiert haben.

Ausflugsziele zum Wandern -oder Reiten- entlang blütenbewachsener Pfade sind der Codina Park, das Restaurant der Ranch Los Almendros und der Parque Guanayara - wo man unterirdische Flussläufe und Höhlensysteme findet. Ein Highlight ist die Wanderung zum Wasserfall Salto del Caburni, welcher von der im Park gelegenen Villa Caburni über einen steilen Pfad durch dichte Vegetation zu einem natürlichen Swimmingpool führt. Hier kann man sich abkühlen, ehe man den Rückweg antritt.
Bilder:
Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.

Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
Bilder:
Matanzas ist eine Provinz und zugleich die Hauptstadt der Provinz. Matanzas liegt in Kuba an der atlantischen Nordküste. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer östlich von Havanna, der Hauptstadt Kubas, entfernt. Matanzas hat viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dadurch ist die Stadt nicht nur für einen Tagesausflug wie geschaffen, sondern auch, um dort den Urlaub zu verbringen. Schließlich liegen interessante Städte wie Havanna nicht zu weit von Matanzas entfernt. In der Stadt befindet sich eine traumhafte Bucht. Dort ist das Sauto Theater beheimatet. Ebenso sehenswert sind die Bellamar Höhle – eine Tropfsteinhöhle, der Freiheitspark, an dem das historische Museum und das pharmazeutische Museum gelegen sind sowie die Brücken von Matanzas und viele andere.
Bilder:
Die Stadt Varadero liegt in Kuba in der Provinz Matanzas. Sie liegt an der atlantischen Nordküste auf der schönen Halbinsel Hicacos. Varadero liegt etwa 120 Kilometer von Havanna entfernt, sodass sich auch ein Tagesausflug dorthin anbietet, wobei Varadero ebenso wie viele andere kubanische Städte reich an Sehenswürdigkeiten ist. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten sind die Landkrabben.

In der Nähe der Stadt befindet sich einer der wichtigsten Flughäfen Kubas, den es zu besichtigen lohnt. Aber auch den Naturschönheiten von Varadero sollte ausreichend Beachtung geschenkt werden. So laden endlos scheinende Sandstrände auf Erholung ein. Wer möchte kann sich auch bei einer Partie Golf erholen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kuba (CU)
Kuba
Kuba ist die größte Insel der Karibik. Ihr Name steht für Kultur, Natur und Lebensfreude.
Kein Wunder also, dass dieses herrlich Fleckchen Erde schon Größen wie Hemingway und Kolumbus in seinen Bann gezogen hat. Wandeln sie auf den Spuren dieser bedeutenden Persönlichkeiten und lassen auch sie sich von der Schönheit Kubas beeindrucken.

Ein guter Ausgangspunkt für Ihre Rundreise Kuba dabei ist Havanna, auch genannt die „Grande Dame“.
Sie ist nicht nur die Hauptstadt Kubas, sondern auch die größte Stadt des Inselstaates und zudem das kulturelle Zentrum der Karibik. Ihre Altstadt „La Habana Vieja“ gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Westlich der kubanischen Hauptstadt befindet sich die Stadt Varadero mit ihren paradiesischen, feinsandigen und Kilometer langen Traumstränden. Sonnenanbeter und Badebegeisterte sind hier genau richtig.

Ein weiteres sehr empfehlenswertes Gebiet ist Holguin. Hier vereinen sich Sandstrände und tropisch-grünes Hinterland zu einem wahren Urlaubsparadies. Eine tolle Kombination für alle die ihren Urlaub nicht nur am Strand verbringen, sondern auch Wandern und Erkunden wollen.

Es gibt noch viele weitere höchst interessante Städte auf Kuba, die es allesamt wert sind besucht zu werden.
WWir empfehlen Kuba Rundreisen um möglichst viele Facetten dieses eindrucksvollen Landes kennen zu lernen und möglichst viel von der bewegten Geschichte und der faszinierend Kultur zu erfahren.

Beste Reisezeit:
Es bietet sich an Reisen nach Kuba während der trockeneren Jahreszeit von November bis April zu planen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kubasicherheit/212208

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Peso Convertible = 100 Centavos
 
Flugdauer:
ca. 12 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ -6h

Gut zu wissen:
Reisende sollten die Herren in Kuba mit „Senor“ und die Frauen mit „Senora“ ansprechen. Die Kubaner selbst begrüßen die Touristen zumeist mit „Companero“, was so viel wie „Kollege“ oder „Kamerad“ bedeutet.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.

Beliebte verwandte Reisen

ab 2.225 € p.P.
Ägypten Rundreise
13-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Sakkara - Gizeh - Kairo - Assuan - Abu Simbel - Insel Agilkia - Edfu - Kom Ombo - Luxor - Karnak - Theben - Dendera
ab 4.495 € p.P.
Namibia/Südafrika Rundreise
21-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Windhoek - Swakopmund - Uis - Khorixas - Outjo - Okahandja - Pretoria - Mpumalanga - Durban - Kwazulu Natal - St. Lucia - Knysna - Plettenberg Bay - Port Elizabeth - Oudtshoorn - Kapstadt - Kaphalbinsel - Hout Bay - Stellenbosch