Studienreisen und ErlebnisreisenStudienreise-SucheHöhepunkte in den baltischen Staaten
Litauen/Lettland/Estland Rundreise

Höhepunkte in den baltischen Staaten

Tournummer 134507
Inklusive Flug
Gebeco
  • 10-tägige Busrundreise durch Estland, Lettland & Litauen
  • Ein ganzer Tag auf der Kurischen Nehrung
  • Das Baltikum steckt voller Geheimnisse, Geschichten und Höhepunkte
ab 1.695 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Das Baltikum steckt voller Geheimnisse, Geschichten und Höhepunkte, die wir auf unserer gemeinsamen Reise hautnah erleben. Dabei bestaunen wir das Jerusalem des Ostens, begeben uns auf die Spuren der Hanse in Riga und schlendern in Tallinn das »Lange Bein« hinauf. Was genau es mit Letzterem auf sich hat? Das und vieles mehr möchte ich Ihnen sehr gerne zeigen! Ihre Inara Izande
1. Tag Anreise nach Vilnius
Sie fliegen in die litauische Hauptstadt und richten sich im Hotel ein. Am Abend stimmen wir uns mit einem leckeren Essen auf die kommenden Reisetage ein. (A)
2. Tag Entdeckungen in der Hauptstadt Litauens
Schauen wir uns erst einmal in Vilnius um. Rund 50 Kirchen soll das streng katholische Jerusalem des Ostens einmal gehabt haben. Die schönsten und wichtigsten Bauwerke liegen auf unserer Route: Die schneeweiße klassizistische Kathedrale, die Annenkirche im Gotischen Ensemble und die Kapelle der Morgenröte im Ausros-Tor. Die Universität Vilnius mit ihren zwölf Innenhöfen geht auf ein Jesuitenkolleg zurück, auch dies passt zur Stadtgeschichte. Auch die barocke Peter-Pauls-Kirche schauen wir uns an. Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben Sie Zeit für eigene Erkundungen. (F, M)
3. Tag Von Vilnius nach Klaipeda
Nach dem Frühstück brechen wir auf Richtung Klaipeda. Unterwegs führt kein Weg an der mittelalterlichen Wasserburg von Trakai vorbei. Die ehemalige großfürstliche Residenz ist in eine malerische Seenlandschaft eingebettet - ein Fotostopp der Extraklasse. Unser nächster Halt - Kaunas. Nach einem kurzen Stadtrundgang mit Besichtigung der Kathedrale geht es schon wieder weiter. Wir fahren entlang der Memel weiter zu unserem heutigen Ziel Klaipeda. 320 km (F, A)
4. Tag Auf die kurische Nehrung
Heute stimmen alle, die es noch können, »Ännchen von Tharau« an, wenn wir in der idyllischen Altstadt von Klaipeda (Memel) vor ihrem Denkmal stehen. Eine Fähre nimmt uns dann mit nach Smiltyne (Sandkrug) auf die Kurische Nehrung. Auf der alten Poststraße geht es über Juodkrante (Schwarzort) nach Nida (Nidden). Hier, auf dem »Schwiegermutterberg«, entspannte die Familie Mann in den Sommermonaten der Jahre 1930 bis 1932. Im Thomas-Mann-Kulturzentrum folgen wir den Spuren des Nobelpreisträgers, ehe wir auf der Promenade in den kleinen Ort mit den braunen Holzhäusern zur Bernsteingalerie spazieren. Die Bernsteinschnitzer freuen sich über unseren Besuch und erklären gerne ihre Kunst. Und dann erklimmen wir die weißen Sandberge der Hohen Düne und blicken weit über das Haff. 50 km (F)
5. Tag Von Klaipeda nach Riga
Wir fahren nach Siauliai. Der 'Berg der Kreuze' ist ein magischer Ort des Glaubens sowie des litauischen Nationalbewusstseins. In Rundale erwartet uns das 'Versailles des Ostens', das Schloss Rundale bei Bauska. Dieses farbenfrohe Barockensemble entstand als Sommerresidenz nach Entwürfen des Architekten Rastrelli. Höhepunkt der Besichtigung ist der goldene Saal, einst Thron- und Audienzsaal des Herzogs vom Kurland. Am frühen Abend erreichen wir Riga. 300 km (F)
6. Tag Reizvolles Riga
Stattliche Kaufmannshäuser und Kirchen prägen die Gassen der Altstadt von Riga. Kein Wunder, hier herrschte lange Zeit die Hanse. Auch in der Petrikirche stoßen wir immer wieder auf Spuren der deutschbaltischen Besiedlung. Das berühmte Schwarzhäupterhaus sowie die Rigaer Börse schauen wir uns heute auch an. Am Nachmittag bleibt Ihnen Zeit für eigene Erkundungen in der baltischen Metropole. (F)
7. Tag Von Riga nach Tartu
Wir schauen uns in der Neustadt Rigas um. Modern im Wortsinn kommen die reich verzierten Jugendstilhäuser in der Alberta Iela, der Albert-Straße, daher. Die opulentesten Entwürfe stammten übrigens von Michail Eisenstein, dem Vater des berühmten Regisseurs. Wir fahren nach Sigulda und schauen uns die Stadt während einer Rundfahrt an. Bevor wir Richtung Tartu weiterfahren, besichtigen wir die Turaida Burg. In Tartu angekommen, haben Sie die Gelegenheit, sich frisch zu machen, bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen treffen. 245 km (F, A)
8. Tag Von Tartu nach Tallinn
Tartu (Dorpat) ist eine traditionsreiche estnische Universitätsstadt. Wir gehen durch das klassizistische Zentrum über den offen angelegten Rathausplatz zur Alten Universität und weiter zur Johanniskirche. Der Lahemaa Nationalpark ist ein letztes und bezauberndes Rückzugsgebiet für viele in der Region bedrohte Tierarten wie Seeadler, Elche und Luchse. Auf dem Gutshof Palmse lernen wir das Leben baltischer Großgrundbesitzer kennen, bevor wir einen Spaziergang durch das alte Fischerdorf Altja an der Ostsee unternehmen. Am Abend erreichen wir Tallinn. 185 km (F, A)
9. Tag Mittelalterliches Tallinn
Tallinn hinkt ein bisschen. Jedenfalls führen zwei Straßen, das »lange Bein« und das »kurze Bein« hinauf zum Domberg. Wir entscheiden uns für das lange, schlendern durch die Oberstadt zum Dom St. Marien und genießen einen wunderbaren Ausblick über die Dächer und Türme der Stadt bis hin zur Ostsee. Rund um den Rathausplatz erwartet uns später eine charmante Mischung von gotischen Wohnhäusern mit kunstvoll gearbeiteten Portalen, uralten Warenspeichern und hochaufstrebenden Kirchtürmen. Wir betreten die aus dem 14. Jahrhundert stammende Heilig-Geist-Kirche, die uns mit einem einzigartigen Schrankaltar überrascht. Nutzen Sie den Nachmittag für eigene Unternehmungen. Die Daheimgebliebenen freuen sich sicherlich über ein Souvenir. Am Abend essen wir in einem besonderen Restaurant. Freuen Sie sich auf das letzte gemeinsame Essen Ihrer Reise. (F, A)
10. Tag Heimreise
Unsere baltischen Tage sind vorüber. Wir fahren zum Flughafen und fliegen nach Hause. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Für bestimmte Zeiträume haben wir die Beschreibung dieser Reise an saisonale Gegebenheiten angepasst.

(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Zu den bedeutendsten Kirchen der litauischen Hauptstadt Vilnius gehört die Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul, welche in den Jahren von 1668 bis 1675 nach den Plänen des polnischen Architekten Jan Zaor im barocken Baustil errichtet wurde. Die Kirche beeindruckt vor allem auf Grund ihrer imposanten Stuckarbeiten, welche das gesamte Innere der Kirche ausfüllen.

Aber auch von Außen beeindruckt die Kirche ihre zahlreichen Besucher. Die St. Peter und Paul Kirche befindet sich nicht in der historischen Altstadt von Vilnius, sondern etwas außerhalb in dem Vorort Antakalnis. In Kaunas, der zweitgrößten Stadt Litauens, befindet sich die Schwesterkirche der Peter und Paul Kirche.
Bilder:
Litauens Hauptstadt Vilnius ist einer der zentralen Punkte während einer Rundreise durch das baltische Land. Die dortige St. Anna Kirche ist eines der wenigen gotischen Bauwerke und somit eine bedeutende Kirche in Litauen, ein wahres Meisterwerk der Gotik, aus verschiedenen Backsteinarten gebaut.
Die Kirche wurde zwischen 1495 und 1500 als Ersatz für eine 1419 durch ein Feuer zerstörte Holzkirche gebaut. Ganz besonders die Fassadengestaltung wirkt sehr imposant: Unterschiedliche Arten von Bögen und Linien, Pilaster, Türme, Stäbe lassen sich ausmachen, weshalb man hier auch von der Stilrichtung Flamboyant spricht, welche sich im Grunde nur in Frankreich und Belgien findet. Die römisch-katholische St. Anna Kirche ist folglich eine architektonische Besonderheit. Schauen Sie sich die seit ihrer Entstehung nicht veränderte Fassade in Ruhe an, aber werfen Sie auch einen Blick in den schlichten Innenraum: ein auffallender Gegensatz, der auf Plünderungen zurückzuführen ist. Auch der zum Gebäudeensemble gehörende neogotische Glockenturm ist einen Abstecher wert.
Bilder:
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
Bilder:
Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
Bilder:
Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
Bilder:
Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.
Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
Bilder:
Im Zentrum der Altstadt von Riga befindet sich die prächtige, aus dem Mittelalter stammende Petrikirche. Ihre Geschichte reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert und ist so wechselvoll wie die Geschichte der lettischen Hauptstadt selbst. Mehrere Male wurde die im Stil der Backsteingotik errichtete Pfarrkirche schwer beschädigt oder gar zerstört aber doch immer wieder aufgebaut.

Es wurde Tradition, dass nach jedem Wiederaufbau ein Glas von der Turmspitze geworfen wird, die Anzahl der Scherben, welche dabei entstehen, sollen danach die Anzahl der Jahrhunderte symbolisieren, welche der Turm überdauern wird. Der letzte Wiederaufbau wurde 1973 abgeschlossen, als hier das Glas geworfen wurde, zersprang es in unzählige Teile, weshalb man sagt, dass die Petrikirche nun nie wieder zerstört wird.
Bilder:
Wie in einigen anderen Hansestädten des Baltikums befindet sich auch in der lettischen Hauptstadt Riga ein Schwarzhäupterhaus. Diese Gebäude dienten in erster Linie der Bruderschaft der sogenannten Schwarzhäupter als Versammlungsort. Das Schwarzhäupterhaus in Riga ist das wohl bekannteste seiner Art, es wurde im Jahre 1334 erstmals urkundlich unter dem Namen „Neues Haus der Großen Gilde“ erwähnt.

Während des 2. Weltkrieges im Jahre 1941 wurde der berühmte und malerische gotische Bau allerdings vollständig zerstört. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde das geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren von 1993 bis 1999 originalgetreu wieder aufgebaut. Seitdem kann man den imposanten und majestätischen Bau am Rathaus mit seiner stattlichen und reich verzierten Fassade wieder bestaunen.
Bilder:
Die bekannte Albertstraße in der lettischen Hauptstadt Riga (im lettischen Alberta iela genannt) ist berühmt für ihre Art Nouveau Appartment-Gebäude, von denen zahlreiche vom prominenten Architekten Mikhail Eisenstein entworfen wurden. Vor allem die kunstvollen und geradezu überwältigenden Fassaden der einzelnen Gebäude machen einen Besuch der Straße zu einem absoluten Muss.

Benannt wurde die Albertstraße übrigens nach dem Bischof Albert (auch als Albert von Buxthoeven bekannt), welcher von 1199 bis 1229 Bischof von Riga war und zu den bedeutendsten Missionsbischöfen des 13. Jahrhunderts zählt.
Bilder:
Turaida ist ein ganz besonderer Ortsteil der Stadt Sigulda. Schließlich besteht er hauptsächlich aus einem knapp 43 Hektar großen Museumsreservat und ist deshalb ein Muss für alle geschichtsinteressierten Besucher. Nirgendwo sonst im Land bekommt man so viel geballte Historie wie hier zu sehen. Herzstück des Parks ist die Burg Turaida. Der imposante runde Backsteinturm des Bauwerks sticht dabei sofort ins Auge. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen Sie, dank Schautafeln und Ausstellungsräumen, tief in das Leben auf der Burg ein. Nach dem Aufstieg auf den circa 40 Meter hohen Hauptturm, belohnt Sie der herrliche Ausblick über die Gauja-Schleife und das gesamte Burgareal.
Ebenfalls sehenswert ist auch die schmucke Holzkirche - die älteste der Region - sowie der Gedenkort für die Rose von Turaida, einer tragischen aber bedeutenden Liebesgeschichte. Die beeindruckenden Skulpturen des Künstlers Indulis Ranka kann man im Volksliederpark bewundern. Hier wird zur Sommersonnenwende und anderen lettischen Festen auch gerne mal gefeiert.
Wenn Sie eine Rundreise durch Estland machen, sollte die Domkirche in Tartu unbedingt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten stehen, die Sie besuchen werden.
Tartu ist mit ca. 93.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Estlands, liegt im westlichen Teil des baltischen Landes und war einst Hansestadt in Livland, einer historischen baltischen Landschaft. 2024 ist Tartu eine der insgesamt drei Europäischen Kulturhauptstädte - ein Grund mehr, die Stadt zu besuchen und sich deren bekanntestes Wahrzeichen, die Domkirche, anzusehen.

Die Domkirche in Tartu ist DIE Sehenswürdigkeit in der estnischen Stadt. Wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen, man plante eine Basilika, aus der aber im Laufe der Zeit eine Saalkirche wurde. In Teilen wurde der Dom bereits im Jahre 1299 benutzt, der Bau wurde aber erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts, stilistisch der sogenannten Backsteingotik entsprechend, zu Ende gebracht. Unter anderem wurden zwei 66 Meter hohe Türme gebaut, die dem Dom den Charakter einer Festung verliehen.
Im Laufe der Zeit verfiel der prächtige Dom immer mehr, ein Brand 1624 zerstörte Teile der Substanz, der Dom wurde unter anderem als Lagerstätte genutzt. Man kürzte später sogar die imposanten Türme, um von dort aus Kanonen abfeuern zu können.
Heute steht die Ruine der Domkirche oberhalb der Unterstadt. Sie hat nach wie vor eine imposante Wirkung auf die Besucher und ist eine Sehenswürdigkeit, dies es im Rahmen einer Rundreise zu besuchen gilt. Ein Teil des Dom wurde renoviert, darin befindet sich heute ein Geschichtsmuseum, welchem man auch einen Besuch abstatten sollte.
Bilder:
Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
Bilder:
Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
Bilder:
Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
Bilder:
Am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius liegt Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die wechselvolle Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 14. Jahrhundert und ist geprägt von Eroberungen und Besatzungen aber auch goldene Zeiten erlebte die Stadt, beispielsweise bei ihrem Aufstieg als bedeutende Handelsstadt.

Heute lebt Kaunas unter anderem vom florierenden Tourismus, auf keiner Litauen-Rundreise sollte ein Besuch der Stadt fehlen. Hier gilt es zum Beispiel die Ruine der Burg Kaunas sowie die Garnisonskirche, das Perkunashaus, die Sankt Georgs Kirche, die Peter und Paul Kathedrale, das historische Rathaus und die Jesuitenkirche zu bestaunen und zu bewundern. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien.
Bilder:
An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
Bilder:
Die mit ihrem Nordteil zu Litauen gehörende, landschaftlich attraktive Kurische Nehrung ist bei einer Rundreise im Baltikum unbedingt einen Abstecher wert. Hier auf der schmalen Landzunge zwischen dem lagunenartigen Kurischen Haff und der offenen Ostsee gehört der Ort Juodkrante zu den wichtigsten regionalen Ausflugszielen. Die 1429 zur Zeit der Herrschaft des Deutschen Ordens erstmals als "Schwarzort" erwähnte, etwa 30 km von Klaipeda (ehemals: Memel) entfernte 700-Einwohner-Gemeinde war zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und des Beginns des Zweiten Weltkriegs ein bekannter Kurort an der Ostseeküste. An diese Tradition erinnert in dem heute wirtschaftlich vor allem vom Fischfang dominierten Juodkrante unter anderem die attraktive Uferpromenade mit etlichen Prachtvillen sowie der Strand, der von Kite- und Windsurfing-Fans zu den besten Destinationen an der baltischen Küste gerechnet wird.  
Einen Besuch wert ist auch der 1979 eröffnete Hexenberg (Raganu Kalnas) mit  etwa 70 Holzskulpturen, die Figuren litauischer Volksmythologie darstellen. Ebenso sehenswert ist der sich zwei Kilometer an der See entlangziehende Skulpturenpark "Land und Wasser"´mit seinen Stein- und Metallobjekten. Im Gegensatz zu diesen Standorten der Kunst geht es bei einer anderen Sonderheit des Ortes ausgesprochen laut zu: Lassen Sie sich etwas außerhalb des Dorfes von den großen Kormoran- und Graureiher-Kolonien am Berg Avilkanis begeistern!
Bilder:
Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
Bilder:
Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.
So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
Bilder:
Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
Bilder:
53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
Bilder:
Die zweitgrößte Stadt des baltischen Staates Estland ist das im Süden des Landes gelegene Tartu, welches im Deutschen und Schwedischen auch als Dorpat bekannt ist. Die rund 103.000 Einwohner zählende Stadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Emajogi. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück, damals wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt.

Tartu wird stark von der hier befindlichen Universität Tartu geprägt und hat sich auf Grund dessen zu einer typischen Studentenstadt entwickelt. Doch die Stadt hält für ihre Besucher noch wesentlich mehr bereit. So sollte man beispielsweise unbedingt das Rathaus, die Johanniskirche, den Dom, die Engelsbrücke und den Brunnen mit der Statue der „Küssenden Studenten“  gesehen haben.
Bilder:
Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bilder:
Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.



Bilder:
Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.



Bilder:
Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.



Beliebte verwandte Reisen

auf Anfrage
Estland/Litauen/Lettland Rundreise
10-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Vilnius - Kaunas - Klaipeda - Nida - Riga - Tallinn
auf Anfrage
Litauen/ Lettland/ Estland Rundreise
10-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Tallinn - Pärnu - Jurmala - Riga - Klaipeda - Nida - Siauliai - Kaunas - Trakai - Vilnius
ab 1.699 € p.P.
Litauen/Lettland/Estland Rundreise
10-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Trakai - Vilnius - Kaunas - Klaipeda - Juodkrante - Nida - Siauliai - Riga - Cesis - Tartu - Tallinn
auf Anfrage
Litauen/Lettland/Estland Rundreise
10-tägige Studienreise
Tourverlauf dieser Reise:
Vilnius - Kaunas - Klaipeda - Nida - Riga - Tallinn