China Rundreise

Höhepunkte der Seidenstraße

Tournummer 133251
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Flexibler Stornieren
Ikarus Tours bei www.rundreisen.de
  • 15-tägige Erlebnisreise durch China
  • Naturwunder: farbenprächtige Felslandschaft im Danxia Geo-Park in Zhangye
  • Expedition zum höchsten Sandgipfel unserer Erde (etwa 500 m hoch!)
ab 3.550 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die Reiseroute der Antiken Seidenstraße bietet ein ungeheuer vielfältiges landschaftliches Nebeneinander - jeder Teil für sich von ungewöhnlicher Landschaftsdramatik. Die Seidenstraße ist aber auch ein "roter Faden" für eine Jahrtausende umspannende historische, kulturelle, kulturhistorische, religions-synoptische Besichtigungs- und Erlebnisfülle.
Es gibt verschiedene Routenverläufe der Antiken Seidenstraße in China. Als Reiseveranstalter favorisieren wir natürlich den Verlauf zwischen Turfan und Xian, also über die Wüste Gobi und über Dunhuang. Unsere seit vielen Jahren im Reiseprogramm angebotene 24-Tage-Rundreise "Antike Seidenstraße" ist sicherlich umfassender und intensiver als diese neue 15-Tage-Erlebnisreise. Wenn den interessierten Reisenden aber nur gut zwei Wochen Reisezeit zur Verfügung stehen, dann ist diese Reise sicherlich eine ausgezeichnete Alternative. Wir erleben auf dieser Reise nicht nur die wichtigsten kulturhistorischen Höhepunkte der Seidenstraße, sondern auch Naturwunder, wie die farbenprächtige Felslandschaft im Danxia Geo-Park in Zhangye in der Provinz Gansu, oder die Expedition zum höchsten Sandgipfel unserer Erde (etwa 500 m hoch!) in der Badain Jaran-Wüste. Sehr beeindruckend sind die Grottentempel von Bingling Si und die buddhistischen Höhlentempel von Maijishan. Zum Abschluss dann der Start- bzw. Endpunkt der Seidenstraße, Xian. Eine fantastische Tourkombination zwischen Kultur und Natur.
1. Tag: Hinflug
Nachmittags Flug mit AIR CHINA von Frankfurt nonstop nach Chengdu.
2. Tag: Chengdu
Vormittags Ankunft in Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan. Da wir unsere Hotelzimmer zu dieser Zeit noch nicht beziehen können, unternehmen wir zunächst einen Rundgang im Volkspark im Zentrum der Stadt. Dort schauen wir Chinesen beim Tai Chi oder beim Teetrinken zu. Anschl. Busfahrt zur eindrucksvollen Panda-Aufzuchtstation, wo etwa 140 Pandabären leben. Ausgewachsene Pandabären fressen täglich etwa 16-20 kg Bambus einer bestimmten Sorte. Am Spätnachmittag eine Stadtrundfahrt durch das quirlige Chengdu. Übernachtung im **** Hotel.
A
3. Tag: Flug nach Urumqi - Turfan
Vormittags Transfer, Flug von Chengdu nach Urumqi, Hauptstadt von Xinjiang. Wir besuchen das Xinjiang-Museum mit seiner kulturhistorischen Sammlung über die Antike Seidenstraße. Danach fahren wir mit dem Bus oder Zug nach Turfan in die "Tiefe" des Turfan-Beckens (154 m.u.M.). In Turfan **** Hotel (2 Nächte).
F/A
4. Tag: Turfan
Vormittags Beginn unserer Besichtigungen. Im "Ofen" Zentralasiens sehen wir die antiken Ruinenstätten Jiaohe und Gaochang, die Flammenden Berge, die Beizeklek-Höhlen sowie die Hastana-Gräber.
F/A
5. Tag: Turfan - Dunhuang
Vormittags Bahnfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug (1. Kl. / etwa 3,5 Std.) von Turfan nach Liuyuan, der Bahnhalt von Dunhuang. Transfer zum **** Hotel. Anschl. eine Fahrt zu den Sanddünen im Randbereich der Wüste Gobi und zum Mondsichel-See. Nach dem Abendessen empfehlen wir einen individuellen Rundgang über den Nachtmarkt von Dunhuang.
F/A
6. Tag: Mogao-Grotten - Jiayu Guan
Besichtigung der Mogao-Höhlen (27 km entf.) mit den Tausend-Buddha-Grotten, dem fantastischen Höhepunkt der Seidenstraßen-Hochkultur. Nachm. Fahrt entlang der Antiken Seidenstraße nach Jiayuguan (knapp 380 km). Übern. im **** Hotel in Jiayu Guan.
F/A
7. Tag: Jiayu Guan - Zhangye
Besichtigung des Jiayu-Passes, wo die Chinesische Mauer endet. Weiterfahrt nach Zhangye (ca. 230 km). Kurz vor Zhangye (ca. 40km) unser Abstecher zum Danxia-Geo-Park, ein farbenprächtiges Naturwunder aus bunten Felsformationen. Übern. im **** Hotel in Zhangye.
F/A
8. Tag: Badain Jaran Wüste
Vormittags Busfahrt (230km, 3 Std.) nach Badain Jaran. Nach dem Mittagessen weiter mit Geländewagen in diese riesige Sandwüste (60km, ca. 3-4 Std.). Wer möchte, kann die höchste Sanddüne der Welt (etwa 500m hoch) besteigen. Abendessen am Lagerfeuer, Übernachtung im sehr einfachen Gästehaus in der Wüste (bitte nur Handgepäck beim Ausflug mitnehmen, Koffer bleiben im Bus). Das Wüstenmeer von Badain Jaran zeichnet sich durch 110 Seen aus, die verstreut wie kleine bunte Perlen in der Sandwüste liegen und mit ihren unterschiedlichen Farbtönen ein bezauberndes Bild bieten. Keine andere Wüste auf der Welt verfügt über so viele Dünen, die mehrere hundert Meter hoch sind.
F/M/A
9. Tag: Bahnfahrt nach Lanzhou
Vormittags - wenn möglich bereits zum Sonnenaufgang - Besuch des lamaistischen Klosters Badain Jaran (1755 n.Chr. erbaut), falls die Lamas zuhause sind. Rückfahrt nach Zhangye. Unterwegs in Alashan Youqi Möglichkeit zum Duschen. Spätnachmittags Bahnfahrt in 1.Kl. nach Lanzhou (ca. 3 Std.), Hauptstadt der Provinz Gansu am Oberlauf des Gelben Flusses. Übernachtung in einem **** Hotel.
F/M/A
10. Tag: Binglingsi - Longxi
Vormittags Fahrt zum Liujiaxia-Stausee am Gelben Fluss, ca. 80 km. Dort befindet sich der Bingling-Tempel bzw. die Binglingsi-Grotten, einem Höhlentempel-Komplex mit etwa 200 Höhlen und fast 700 Steinstatuen, den wir per Bootsfahrt (ca. 40 min) erreichen - ein kulturhistorischer Höhepunkt der Seidenstraße. Anschließend Busfahrt nach Longxi (260 km, ca.3,5 Std.). Übernachtung im **** Hotel in der Kreisstadt Longxi.
F/A
11. Tag: Wushan - Tianshui
Vormittags Busfahrt nach Wushan (90km, ca. 2,5 Std.), Besichtigung der Lashao Si-Grotten mit dem weltgrößten Buddha-Relief der Welt aus dem 6. Jhd. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach Tianshui (100km, ca. 1,5 Std.), an der alten Route der nördlichen Seidenstraße gelegen. Übernachtung im **** Hotel.
F/A
12. Tag: Maijishan-Grotten - Xian
Ausflug zur denkmalgeschützten Grottenanlage Maijishan (45km). Dieser buddhistische Höhlentempel aus der Zeit der nördlichen Wei- bis Qing-Dynastie befindet sich 80m hoch in den Felswänden des Berges Maiji. In 194 Höhlen wurden über 7.000 Statuen aus unterschiedlichen Dynastien gefunden. Am Nachmittag Bahnfahrt in 1.Kl. nach Xian (2 Std.), Anfang- und Endpunkt der Antiken Seidenstraße. Übernachtung in einem **** Hotel.
F/A
13. Tag: Xian
Ganztägige Besichtigungen in Xian: Besuch des Historischen Museums Shaanxi und der überaus beeindruckenden Terrakotta-Armee mit Tausenden von lebensgroßen Tonsoldaten. Anschließend Besuch des Ausgrabungsmuseums Yang Ling. **** Hotel in Xian.
F/A
14. Tag: Flug nach Peking
Vormittags Transfer zum Flughafen und Flug nach Peking. Der restliche Tag steht in Peking zur freien Verfügung. Heute Abend unser Abschiedsessen. Übernachtung im **** Hotel.
F/A
15. Tag: Rückflug - Ankunft
Am Vormittag Transfer zum Flughafen. Rückflug mit AIR CHINA nach Frankfurt mit Ankunft am selben Nachmittag.
F

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Chengdu ist aber nicht nur für sein scharfes Essen, seine Vielzahl an Tempeln sowie weiterer Attraktionen bekannt. Die Gegend kennt man auf der ganzen Welt ebenfalls für seine Pandas.
Die Stadt sieht sich als Panda-Hauptstadt in der ganzen Welt und beherbergt eine Panda-Aufzuchtstation.
Im übrigen ist der Panda das Nationaltier von China.
Die Panda-Aufzuchtstation liegt etwa zehn Kilometer nördlich von Chengdu und ist sehr gut erreichbar.
Auf etwa 600 Hektar wurde ein Lebensraum geschaffen, der speziell auf die Pandas abgestimmt wurde
und in dem sie sich in aller Ruhe entwickeln können, denn diese Tierart ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Der Besucher kann hier etwa 39 Exemplare dieser wunderschönen Tiere beobachten.
Auch wenn sie wie ein großer Kuschelbär wirken, so muss sich dennoch auch jeder Besucher darüber im Klaren sein, dass der Panda ein wildes Tier ist, daher ist ein gesunder Abstand zu ihnen auf jeden Fall anzuraten und Fotos sollten aus sicherer Entfernung gemacht werden.
Insgesamt wird der Besucher feststellen, dass das Klima in der Panda-Aufzuchtstation eher als frisch bezeichnet werden kann, was an dem dichten Bambus liegt, der überall sehr dicht wächst. Diese Pflanze ist nicht nur ein Hauptnahrungsmittel des Pandas, sondern er produziert auch viel Sauerstoff.
Es gibt im übrigen viele verschiedene Arten von Bambus und nur bestimmte werden von den Tieren zum Verzehr genommen.
Da eine bevorzugte Art nach der Blüte abstirbt, sind bereits vor einigen Jahrzehnten viele Pandas gestorben. Weiterhin trägt auch ein Stück weit der Mensch die Schuld am Aussterben der Tiere, denn durch die Ausweitung des menschlichen Lebensraums und somit die Verdrängung der Tiere aus ihrem natürlichen Bereich sind ebenfalls die Zahlen der Pandas zurückgegangen. Umso mehr erfreut es die Herzen aller Besucher und Pandaliebhaber, dass in der Panda-Aufzuchtstation versucht wird, den süßen Bären wieder
eine adäquate Zukunft zu geben.
Bilder:
Am Rande der legendären Seidenstraße liegt die Wüste Gobi. Sie gehört sowohl zu China, als auch zur Mongolei. Mitten durch dieses Gebiet fährt seit über 50 Jahren die Transmongolische Eisenbahn. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es einen Ort, an dem so wenige Menschen leben wie hier. Es sind mongolische Nomaden, die mit ihren Kamelen durch dieses Gebiet ziehen.

Im Gegensatz zu anderen Wüsten gibt es hier ein kontinentales Klima. Die Winter können sehr kalt werden und Temperaturen von minus 40 Grad Celsius sind keine Seltenheit. In den Sommermonaten können hier allerdings auch Temperaturen von rund 60 Grad Celsius herrschen.

Wer auf seiner Rundreise die Wüste Gobi besucht, wird von der Vielseitigkeit der Landschaft überrascht sein. Im Gegensatz zu den typischen Sanddünen findet der Besucher hier Gebirge, Salzseen und große Steppengebiete vor. Trotz der extremen Hitze existiert eine große Pflanzenvielfalt. Die beste Reisezeit sind die Sommermonate.
Bilder:
Die Stadt Xi´an wurde im Jahr 1974 weltbekannt. Archäologische Ausgrabungen entdeckten dort 8000 lebensgroße Terrakottasoldaten als Beigabe der Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi, der in der Zeit
von 221 – 209 vor Christi Geburt lebte. Er galt als erster Kaiser in China, welcher das Land vereinte
und die Qin-Dynastie begründete. Die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ist heute die meistbesuchte Touristenattraktion in China.
Der Kaiser Qin Shihuangdi ließ bereits im Alter von 13 Jahren mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen.
36 Jahre dauerten die Arbeiten, bei denen bis zu 70000 Arbeiter beschäftigt waren. Die eigentliche Grabkammer befindet sich auf einem Hügel, der von der Armee lebensgroßer Tonsoldaten umgeben ist.
In keiner zeitgenössischen Aufzeichnung ist die Terrakotta Armee erwähnt worden.
Von daher war es ein sensationeller Fund. Mindestens 3000 Soldaten, Pferde und zirka 40.000 Waffen
wurden bisher freigelegt.
Weitere 5000 sollen sich noch im Erdreich befinden. In der Regierungszeit von Qin Shihuangdi wurde erstmals das chinesische Großreich vereint. Des Weiteren sorgte der Kaiser für den Ausbau der Großen Mauer, legte Überlandstraßen an sowie Kanäle für eine ausreichende Wasserversorgung.
Er war es auch der die Verwendung einer einheitlichen Schrift und Währung einführte.Er wurde nur 49 Jahre alt. Sein zweiter Sohn Qin Er Shi übernahm die Herrschaft. Politisch war er nicht so erfolgreich wie sein Vater. Das Reich zerfiel und das Ende der Qin-Dynastie brach herein.
Aufgrund von Aufständen wurden große Teile des Grabes von Qin Shihunagdi verwüstet, bei dem auch die Terrakotta Armee in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Heute ist die Sehenswürdigkeit Terrakotta Armee ein beliebtes Besichtigungsziel vieler Touristen.
Das Grab befindet sich zirka 36 Kilometer nordöstlich von Xi´an an der Linma-Straße. Die gesamte Mausoleumsanlage umfasst zirka 56 Quadratkilometer.
Neben den eigentlichen Tonsoldaten gehören auch 40 vierspannige Schlachtwagen aus Ton sowie etliche Waffen zum Arsenal. Heute ist das Gebiet Museum und seit 1987 Weltkulturerbe geworden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Chengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan in China. Diese hat sich unter anderem zu einem Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt hat. Gleichermaßen gehört sie aber zu den bekanntesten historischen Kulturstädten Chinas und liegt im westlichen Teil des Sichuan Beckens sowie in der Mitte der Chengdu-Ebene.
In der Tang-Dynastie war die Stadt auch bekannt für ihren Brokat, aber ebenfalls für sein scharfes und dennoch preiswertes Essen. Die Spezialität der Stadt ist der Feuertopf.
In Chengdu gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche die Touristen alljährlich anziehen.
Dazu gehört unter anderem das Wolong-Naturschutzgebiet, was nicht nur für Naturfreunde sehr interessant ist. Hier leben unter anderem Pandas und Takins, aber ebenso wird der Besucher mehr als zwanzig seltene Pflanzenarten vorfinden. Das Naturschutzgebiet zählt zu Chinas größtem und schönstem Gebiet Chinas und wurde daher im Jahr 1980 in das Programm UNESCO-Naturschutzgebiet Mensch und Biosphäre aufgenommen.
Natürlich hat Chengdu noch viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken wie beispielsweise der Tempel Wenshu Yuan. Er ist der größte buddhistische Tempel der Stadt sowie gleichzeitig am besten erhalten. Hier wird der Besucher zehn eiserne Figuren buddhistischer Gottheit vorfinden sowie etwa einhundert bronzene Figuren. Wer sich diesen Tempel mit seiner elfstöckigen Pagode im Innenhof ansieht, kann in den Parkanlagen, die sehr schön angelegt sind, spazieren und sich im Teehaus ausgiebig entspannen.
Eine besondere Attraktion von Chengdu ist ebenfalls die Strohhütte von Du Fu, welche am Huanhuaxi-Bach liegt.
Heute zieht der traditionelle Garten mit seinen alten Bauten viele Besucher an, denn im Garten befindet sich ein Museum, in denen Kulturgegenstände und Bücher aus längst vergangenen Zeiten aufbewahrt werden.
Trotz zahlreicher, weiterer Sehenswürdigkeiten ist Chengdu auch eine sehr moderne Stadt geworden mit interessanten Restaurants und Kneipen sowie schönen Straßen und Gebäuden.
Dennoch wechseln sich vielfache Grünanlagen sowie ein Landschaftsgebiet gekonnt mit der Moderne ab, so dass diese Stadt einen ganz besonderes Flair ausstrahlt.
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An der nördlichen Route der Seidenstraße, im Westen der Volksrepublik China liegt die Oasenstadt Turpan. Heute ist sie Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von
13.650 km². Es leben etwa 255.000 Einwohner in der Stadt.
Turpan befindet sich am Nordrand der Turpan-Senke, deren tiefste Stelle bei 154,50 Metern unter null liegt, hier befindet sich der Aydingkol See, welcher damit nach dem Toten Meer der am zweittiefsten gelegene See der Erde ist.
Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Emin-Minarett, welches aus dem Jahr 1776 stammt und dessen Besonderheit darin besteht, dass es aus ungebranntem Lehm errichtet wurde. Mitte August findet jährlich das Highlight von Turpan statt, das sogenannte Weintraubenfest, der Anbau dieser Frucht hat in der Stadt eine sehr lange Tradition und wird deshalb einmal im Jahr gefeiert.
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Die zentralasiatische Metropole Urumqi liegt im nordwestlichen Teil der Volksrepublik China. Die Megapolis ist Bestandteil von vielen Rundreisen durch Nordchina und ist umgeben von einer malerischen Naturkulisse aus den endlosen Weiten der Dsungarei-Wüstenregion und den schneebedeckten Gebirgszügen vom Bogodo Ola.

Der wohlklingende Name der Stadt bedeutet im Mongolischen »liebliche Weide«. Urumqi liegt dreitausend Kilometer vom Meer entfernt in einer Höhe von etwa neunhundert Metern. Am Fuße liegt die berühmte Turfan-Oase knapp 150 Meter unter Meeresniveau, die sich im Sommer in einen Glutofen verwandelt. Im Gegensatz dazu stehen die mit Eis und Schnee bedeckten Gipfel des Bogodo Ola in knapp viertausend Meter Höhe.

Urumqui ist eine pulsierende, geräuschvolle wie auch farbenfrohe Stadt.
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Auch im Westen Chinas verliefen Routen der Seidenstraße, eine wichtige Station auf dieser war die Oasenstadt Dunhuang in der Provinz Gansu. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihrer zahlreichen Attraktionen in der umliegenden Umgebung bekannt. So befinden sich nur 25 Kilometer weiter im Südosten die berühmten buddhistischen Mogao-Grotten, rund 1000 Höhlen wurden hier zwischen dem 4. Und dem 11. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen in Sandsteinfelsen geschlagen.
Nur 5 Kilometer südlich der Stadt befindet sich ein weiteres Highlight, die sogenannten widerhallenden Sanddünen der Mingsha Shan. Unmittelbar davor erstreckt sich der eindrucksvolle Mondsichelsee, der wie es der Name verspricht, die Form eines Halbmondes hat und zusammen mit den umliegenden Sanddünen für einen imposanten Anblick sorgt, bei dem man leicht vergessen kann, dass man sich noch in China befindet.
Bilder:
Jiayuguan liegt im Westen der chinesischen Provinz Gansu und ist eine beliebte Tourismusstadt entlang
der Seidenstraße, die bei Rundreisen durch Zentralchina oft besucht wird.
Der Jiayuguan- oder Jiayu-Pass wird im Chinesischen "Pass zum Gepriesenen Tal" genannt und ist der erste Übergang am Westende der Chinesischen Mauer, die während der Ming-Dynastie in den Jahren
1368-1644 erbaut wurde. Die Große Mauer verläuft auf beiden Seiten des Jiayuguan-Passes und
durchquert die sehenswerte Naturlandschaft der Gobi-Wüste.
Viele Reisende besichtigen hier die hängende Große Mauer im Norden, die Überreste des Leuchtturms auf der Südseite sowie das Große Mauer Museum.
Weitere Attraktionen in Jiayuguan sind die Xincheng Freskengräber, die Wenshu Berggrotte, der Qiyi Gletscher, die Heishan Steinschnitzereien und der Qilian Berg. Man nennt Jiayuguan im Volksmund
auch "die Stahlstadt in Chinas Nordwesten", denn im Jahre 1958 wurde hier die Jiuquan Stahlfabrik gegründet, die sich im Laufe der Zeit zur größten Stahlfabrik in der Region entwickelt hat.
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Die Hauptstadt der Provinz Gansu im Nordwesten Chinas ist die über 3 Millionen Einwohner zählende Metropole Lanzhou.
Das Bild der aufstrebende Stadt wird maßgeblich von Hochhäusern geprägt, allerdings lockern einige Tempelanlagen und Moscheen das Stadtbild teilweise auf.
Zu den Sehenswürdigkeiten  der Stadt gehören unter anderem das kulturhistorische Provinzmuseum Gansu, der „Park der der weißen Pagode“, das Erdbebenmuseum, das Denkmal der Mutter Huanghe und der Wasserrad-Park.
Weiter außerhalb der Stadt, in den umliegenden Regionen gibt es zudem noch weitere Attraktionen wie beispielsweise das Bingling Si, eine unglaublich beeindruckende Tempelanlage in Höhlen, welche zwischen 618 und 907 errichtet wurde und jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht.
Lanzhou bietet als Binnenstadt ein anderes Bild als Quingdao oder
Hong Kong. Hier gibt es keine Kolonialgeschichte, somit betreten Sie in Lanzhou ein gänzlich chinesische Stadt.
Der Ort erstreckt sich von Westen nach Osten, orientiert am Laufe des Huan He, des gelben Flusses.
Dieser stellte für die Menschen in der Region seit jeher eine Lebensader dar. In den umliegenden Bergen entstand Bingling Si, eine buddhistische Tempelanlage in den Höhlen der Berge.
In Lanzhou gibt es einige Wolkenkratzer, welche den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt symbolisieren. Dennoch findet sich hier nicht nur das geschäftige Leben: Der Wassermühlenpark zeigt Ihnen das Leben der Chinesen inder Region vor bis zu nicht einmal allzu langer Zeit, während im Park der weißen Pagode am Huan He heute auch Einheimische, wie Touristen die Natur genießen.
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Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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