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Marokko/Spanien Rundreise

Höhepunkte - Marokko & Andalusien

Tournummer 135155
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Flexibel Stornieren
SKR Reisen
  • 12-tägige Erlebnisreise durch Marokko & Spanien
  • Kamelritt in den golden Sanddünen des Erg Chebb
  • Übernachtung in stilvollen Stadtpalästen
ab 2.399 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Auf dieser 12-tägigen Rundreise entdecken Sie die Höhepunkte von Marokko und Andalusien. Nur die Straße von Gibraltar trennt Marokko von Spanien – nirgendwo sonst sind sich Europa und Afrika so nah. Gehen Sie auf eine spannende Entdeckungsreise und erleben Sie die Faszination des Orients und des Okzidents. Tauchen Sie ein in die gemeinsame Geschichte und Kultur, die Marokko und Andalusien verbindet.
1. Tag: Hinflug nach Marrakesch
Per Linienflug mit Iberia erreichen Sie von mehreren Flughäfen via Madrid Marrakesch und werden zu Ihrem Riad transferiert. Marrakesch heißt Sie herzlich willkommen! Nach einer kurzen Erholungspause unternehmen Sie einen ersten Ausflug in die Altstadt (UNESCO- Weltkulturerbe) der magischen Stadt am Fuße der verschneiten Gipfel des Hohen Atlas. Erleben Sie einen unvergleichlichen Abend auf dem Platz Djemaa el-Fna, der sich nach Sonnenuntergang in ein riesiges Freilichttheater verwandelt. Eine Vielzahl von Händler, Gaukler, Schlangenbeschwörer und Garküchen verzaubern Ihre Sinne und lassen Sie zurück in eine Zeit vor über 1.000 Jahren reisen.
2 Nächte in Marrakesch
2. Tag: Marrakesch
Entdecken Sie heute bei einem Stadtrundgang durch die „Perle des Südens“ verschiedene kulturelle Sehenswürdigkeiten wie das Palais de Bahia, das nach dem Vorbild der Alhambra in Granada gestaltet wurde. Betrachten Sie außerdem das Wahrzeichen Marrakeschs, die Koutoubia-Moschee (Außenbesichtigung) und staunen Sie über die kunstvoll verzierten Saadier-Gräber und Springbrunnen. Den Nachmittag können Sie dann nach Ihren eigenen Vorlieben verbringen. Schlendern Sie durch die verwinkelten Gassen der Medina oder besuchen Sie mit den Menara-Gärten einen Ort der Ruhe. Alternativ können Sie auch ein orientalisches Hamam (Dampfbad) besuchen und es sich gut gehen lassen. (F)
3. Tag: Marrakesch – Ait Benhaddou – Boumalne
Über die eng gewundene Passstraße Tizi n’Tichka überqueren Sie den Hohen Atlas und setzen Ihre Rundreise nach Ksar Ait Benhaddou fort. Die Lehmsiedlung ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und weltbekannt als Filmkulisse für Produktionen wie „Lawrence von Arabien“, „Die Bibel“ und „Gladiator“. Streifen Sie durch die Gassen mit den trutzigen Tighremts (Wohnburgen) und genießen Sie das Flair der Siedlung inmitten eines malerischen Tals. Anschließend erreichen Sie das malerische Oasenstädtchen Boumalne. 1 Nacht dort. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 320 km; Fahrtzeit: ca. 6 Std.)
4. Tag: Boumalne – Merzouga
Ein gewaltiger Kalkfelsen, der durch den Schlag eines Schwertes geteilt wurde - so wird häufig die Dades-Schlucht beschrieben. Die schroffen Felswände nehmen je nach Sonneneinstrahlung verschiedenste Rottöne an. Erleben Sie im weiteren Verlauf auch die spektakuläre Todra-Schlucht, den „großen marokkanischen Canyon“. Knapp 300 Meter hoch und an Stellen lediglich wenige Meter breit, ragt der imposante Fels über Ihren Köpfen in die Höhe. Im Anschluss erreichen Sie Merzouga am Rande der Sahara. Auf Kamelen können Sie die Dünen des fantastischen Sandmeeres Erg Chebbi erkunden und sich von der einzigartigen Stimmung der abendlichen Wüste betören lassen. 1 Nacht in Merzouga (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 250 km; Fahrtzeit: ca. 5 Std.)
5. Tag: Merzouga – Fès
Heute wartet ein langer Tag auf Sie. Am Morgen nehmen Sie Abschied von der Wüste und setzen die Marokko-Rundreise fort. Sie überqueren die einmalige Landschaft des mittleren Atlas, passieren Olivenbaumhaine, Gewürzfelder und durchqueren anschließend das Ziztal und eine Vielzahl traditioneller Orte. Eingebettet in eine schöne Berglandschaft erreichen Sie letztlich die Königsstadt Fés. 1 Nächte in Fès. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 450 km; Fahrtzeit: ca. 8 Std.)
6. Tag: Fès - Meknès
Verlieren Sie sich in dem farbenfrohen Treiben der Medina von Fès (UNESCO-Weltkulturerbe). Die belebten Gassen bieten Eindrücke, wie es nur wenige Städte können. Die bunten Mosaikbrunnen, die älteste Universität der islamischen Welt in der Kairaouine-Moschee und viele weitere Bauten zeigen den kulturellen und historischen Reichtum der Stadt in all seinen Facetten. Am Nachmittag brechen Sie auf nach Meknès, dem nächsten Ziel Ihrer Marokko-Reise, dort begrüßt Sie das gewaltige „Bab el Mansour“. Flanieren Sie durch das Stadttor zur Medina (UNESCO-Weltkulturerbe), welches mit seinen reichhaltigen Verzierungen beeindruckt und gilt zu Recht als das prächtigste Stadttor Marokkos. 1 Nacht in Meknès. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 65 km; Fahrtzeit: ca. 1,5 Std.)
7. Tag: Meknès – Volubilis – Chefchaouen - Tanger
Nach einem gemeinsamen Frühstück geht die Reise weiter nach Volubilis (UNESCO-Weltkulturerbe). Der fruchtbare Boden und das reiche Wasservorkommen in der Region um diese römische Ausgrabungsstätte machte sie vor über 2.000 Jahren zum Handelszentrum des Römischen Reichs für Olivenöl und Korn. Heute zeugen die aufwendig gestalteten Fußbodenmosaiken und die Vielzahl an Produktions- und Lagerstätten von der einstigen Bedeutsamkeit der Stadt. Gegen Nachmittag erreichen Sie schließlich Chefchaouen, eine kleine Provinz- und Bergstadt im grünen Norden von Marokko. Faszinierend sind die überwiegend blau gemalten Häuser in der Altstadt mit den kleinen Gassen, die ein einmaliges andalusisches Flair in Kombination mit der orientalischen Tradition kreiert. Flanieren Sie durch die engen Straßen der blauen Altstadt Chefchaouens und lassen Sie die Kombination aus andalusischem Flair und orientalischer Tradition, die durch die vielen aus Andalusien vertriebenen Muslime entstand, auf sich wirken. Besonders bemerkenswert ist auch die Tarik-Ben-Ziad-Moschee mit ihrem achteckigen Minarett. Durch die schöne Landschaft des Rif-Gebirges reisen Sie weiter an die Nordwestspitze Afrikas – Tanger. 1 Nacht in Tanger. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 320 km; Fahrtzeit: ca. 6 Std.)
8. Tag: Tanger - Gibraltar - Sevilla
Sie kehren heute mit der Fähre über die berühmte Straße von Gibraltar nach Europa (Algeciras) zurück. Mit Ihrer spanischen Reiseleitung fahren Sie weiter zur viertgrößten Stadt Spaniens – Sevilla. Lernen Sie an diesem Tag die imposanten Bauwerke der Hauptstadt Andalusiens kennen. Besichtigen Sie die gotische Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe), die als weltweit größte gotische und drittgrößte insgesamt gilt. Erbaut auf einer ehemaligen Moschee von der lediglich das zum Glockenturm „La Giralda“ umfunktionierte Minarett noch zeugt, bietet die Kathedrale einen imposanten Anblick. Züge der maurischen Baukunst werden Sie unter anderem im prunkvollen Königspalast Alcázar (UNESCO-Weltkulturerbe) erkennen. Anschließend spazieren Sie durch das Stadtviertel Santa Cruz, das mit seinen von Orangenbäumen gesäumten Patios (Innenhöfen) beeindruckt, die ein ruhiges Idyll in der Geschäftigkeit der wimmelnden Metropole bieten. Den Abend können Sie anschließend frei gestalten und beispielsweise die andalusische Küche in einem der traditionellen Restaurants genießen. 1 Nacht in Sevilla. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 300 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Std.)
9. Tag: Sevilla - Córdoba - Granada
Entlang der malerischen andalusischen Landschaft führt die Reise weiter nach Córdoba. Zu Zeiten der Mauren nach Mekka wichtigstes Pilgerziel der Anhänger des Islam besticht die Stadt vor allem durch die weltweit einzigartige Mezquita (UNESCO-Weltkulturerbe). Als Kombination aus Kathedrale und Moschee sticht das gewaltige Bauwerk aus der Altstadt hervor. Trotz ihrer äußeren Schlichtheit begeistert die Mezquita mit über 800 mit Bögen verbundenen Säulen und kunstvollen Verzierungen auf einer Fläche von ca. 23.000 m². Bummeln Sie danach durch die schönen Gässchen der „Judería“ (UNESCO-Weltkulturerbe). Das historische jüdische Stadtviertel ist seit jeher ein Zentrum der Intellektuellen und der Kultur und bot bereits vielen Kindern der Stadt, wie beispielsweise dem Philosophen Seneca, einen Ort der Inspiration. Außerdem steht dort neben verschiedenen anderen historischen Denkmälern die letzte noch erhaltene Synagoge Andalusiens – definitiv einen Besuch wert! Durch das Hinterland Andalusiens geht es weiter an idyllischen Bergdörfern und Olivenplantagen vorbei in die verträumte alte Universitätsstadt Granada. Mit den meist schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada im Hintergrund bietet die Stadt eine wunderschöne Kulisse. 2 Nächte in Granada. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 350 km; Fahrtzeit: ca. 4,5 Std.)
10. Tag: Granada
Am heutigen Tag besichtigen Sie eines der beliebtesten Reiseziele Europas – die Alhambra. Bereits 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, bietet dieses unvergleichliche Meisterwerk islamischer Architektur in Spanien einen Einblick in die maurische Geschichte Andalusiens. Genießen Sie die prachtvollen Verzierungen und Ornamente, bewundern Sie die paradiesischen Innenhöfe des gewaltigen Palastkomplexes und erleben Sie die einzigartige Schönheit der Gärten des Generalife (UNESCO-Weltkulturerbe), von denen aus Sie einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt und die Sierra Nevada haben. Der Nachmittag steht Ihnen anschließend zur freien Verfügung. Spazieren Sie durch die Altstadt mit der Vielzahl kleiner Geschäfte und Restaurants, besichtigen Sie eines der vielen Museen der Stadt oder genießen Sie in einer der vielen Bars bei einer Caña (kleines Bier) die vielfältigen Tapas-Kreationen der Andalusier, die in den meisten Fällen traditionell kostenfrei zu den Getränken gereicht werden. (F)
11. Tag: Granada - Ronda - Málaga
In dramatischer Lage auf einem Felsplateau und gespalten durch die über 100 m tiefe Tajo-Schlucht liegt mit der Stadt Ronda eine der ältesten spanischen Städte. Nach dem Frühstück brechen Sie dorthin auf und erhalten die Gelegenheit die Altstadt, die nur durch eindrucksvolle Steinbrücken mit der Neustadt auf der anderen Seite der Schlucht verbunden ist, zu besichtigen. Schlendern Sie entlang der engen Gassen und betrachten Sie die älteste Stierkampfarena des Landes, bevor es weiter in die größte Küstenstadt Andalusiens geht – nach Málaga. 1 Nacht in Málaga. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 290 km; Fahrtzeit: ca. 4-4,5 Std.)
12. Tag: Rückflug von Málaga
Adiós Andalucía! Heute heißt es Abschied nehmen von Andalusien. Es erfolgt der Transfer zum Flughafen nach Málaga für den Rückflug via Madrid in Ihr Heimatland. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Der bekannteste Markt in Marrakesch ist der „Djemaa el Fna (Gauklerplatz)“. Heutzutage tummeln sich auf diesem marokkanischen Platz Gaukler, Schlangenbeschwörer, Artisten, Verkäufer und Geschichtenerzähler. Aber die eigentliche Übersetzung von „Djemaa el Fna“ ist „Platz der Geköpften“. Der Markt diente im Mittelalter nicht nur dem bunten Einkaufstreiben und als Treffpunkt für Plaudereien und Klatschgeschichten, er diente auch als Henkersplatz, auf dem die Köpfe der Hingerichteten zur Abschreckung aufgespießt wurden.
Das grausige Andenken sieht man diesem Platz aber nicht mehr an. Und in den Abendstunden wird aus dem wunderschönen Marktplatz ein Freiluftrestaurant mit zahlreichen Stühlen, Tischen und orientalischen Düften aus den verschiedenen, exotischen Küchen.
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1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.
Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Übersetzt bedeutet der Name der Koutoubia Moschee so viel wie „Moschee der Buchhändler“, sie befindet sich im wunderschönen Marrakesch und ist die größte Moschee der Stadt. Mit einer Geschichte die weit bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht gehört die Koutoubia Moschee zudem auch zu den ältesten Moscheen in ganz Marokko.

Mit ihrem 65 Meter hohen Minarett ist die Moschee das Wahrzeichen der Stadt. Eine Besonderheit des Turmes ist die Tatsache, dass ähnlich wie bei dem Hassanturm in Rabat, jede Seite des Bauwerkes unterschiedlich gestaltet ist. Nicht-muslimische Besucher können das imposante Minarett allerdings nur von außen bestaunen, die Besichtigung von Innen ist den Gläubigen vorbehalen.
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In der einmalig schönen Stadt Marrakesch im Südwesten Marokkos befindet sich der Palais de la Bahia, eines der beeindruckendsten und faszinierendsten Bauwerke der weltbekannten Metropole. Die mehr als acht Hektar große Anlage umfasst neben dem imposanten Palast auch einen weitläufigen und zauberhaften Gartenkomplex.
Von der Rue Riad Zitoun el Jdid gelangt man zum Eingang des Palastes, der Zutritt ist nur mit offiziellen Führungen erlaubt. Dabei kann man die eindrucksvollen Höfe, Säle und die zum Teil ineinander verschachtelten Räume bestaunen. Der im andalusisch-maurischen Stil errichtete Palais de la Bahia ist ein hervorragendes Beispiel für den Prunk und den Reichtum orientalischer Würdenträger.
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Die bezaubernde Stadt Marrakesch beherbergt die beeindruckenden Saaditen-Gräber, welche man durch ein eher unscheinbares Tor erreicht. Die Gräber befinden sich direkt neben einer Moschee und bilden den einstigen Garten dieser Kasbah-Moschee. Viele bedeutende Herrscher fanden hier in der Vergangenheit ihre letzte Ruhestätte.
Zwei Mausoleen enthält die königliche Nekropole, das prunkvollere und auch bedeutend größere der beiden liegt gleich links neben dem Eingang. Dieser Bau wurde unter Moulay Ahmed el Mansour, welcher von 1578 bis 1602 lebte, errichtet.
Etwas weiter im hinteren Teil der Anlage befindet sich das zweite Mausoleum. Insgesamt sind in den zwei Grabstätten sieben Sultane und 62 Familienangehörige beigesetzt worden.
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1985 wurde die Altstadt von Marrakesch auf Grund ihrer zahlreichen überragenden architektonischen Meisterwerke wie der Koutoubia Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt und der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kasbah sowie der beeindruckenden Ben-Jusuf-Medersa von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Die Hauptattraktion der faszinierenden Altstadt ist aber der weltberühmte, aus dem Mittelalter stammende Markt- und Henkersplatz Djemaa el Fna, dessen Name übersetzt so viel wie „Versammlung der Toten“ bedeutet. Hier wird man ganz im orientalischen Stil von Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern unterhalten.
Natürlich hat die Medina von Marrakesch auch einige sehr lebendige Souks, also Straßenmärkte. Diese gelten als die faszinierendsten und ausgedehntesten in ganz Marokko. Einen Besuch dieses bunten Treibens sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen.
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Die bezaubernde Stadt Marrakesch beheimatet einige bezaubernde Gärten, welche vor allem während der drückenden Sommermonate, ein beliebtes Ziel bei Einheimischen und Besuchern sind. Neben dem Agdal Garten ist vor allem auch der Menara Garten sehr beliebt. Beide wurden einzig und allein zum Zwecke der Entspannung und Erholung angelegt.
Der Jardin Menara wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet, erhielt seine heutige Form aber erst im 19. Jahrhundert. Das Areal der Gärten ist von einer Mauer aus Stampflehm umschlossen. Hier wurden vorrangig Obst- und Olivenbäume kultiviert. Das Zentrum des Gartens bildet ein riesiges Wasserbecken an dessen Ufer sich ein pittoresker Pavillon befindet, welcher zusammen mit dem Wasserbassin ein sehr beliebtes Fotomotiv bildet.
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Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.
Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
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Bevor man die Dades-Schlucht entdeckt, muss man erst in das Tal des Dades einkehren. Dieses zweigt von der Boumalne du Dades von der Hauptstraße P32 ab. Diese Strecke gehört mit zur Straße der Kasbahs, die von rötlich schimmernden Bergen und lehmfarbenen Kasbahs umgeben ist. Die Fahrt durch das Dades Tal ist unvergesslich, denn auch die vielen Oasengärten und die flatternden Fahnen sind ein Erlebnis für sich. Erst nach 30 km wird das Tal zur Dades-Schlucht. Die Berge rücken nun immer enger aneinander und die Berge stehen bald so eng, dass nur noch eine Straße darüber geht, statt zwischendurch. Von oben gibt es dann einen herrlichen Ausblick auf die Schlucht.
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Der Erg Chebbi ist eine durch Wind geformte Dünenlandschaft, die jeden Besucher während einer Rundreise durch Marokko begeistern wird. Das Dorf Merzouga liegt unmittelbar an den Dünen. Die nächstgrößere Stadt ist das 40 Kilometer entfernte Erfoud.
Die Dünen sind teilweise bis zu 150 Meter hoch. Der Erg hat eine Ausdehnung von 22 Kilometer nach Norden und Süden sowie fünf Kilometer nach Westen und Osten. Von den Orten in unmittelbarer Nähe zur Wüste werden Tagesausflüge auf dem Kamel oder im Jeep angeboten. Meist sind dies kurze Touren in den Morgen- oder Abendstunden, weil dann erträgliche Temperaturen herrschen. Manchmal werden auch Tagestouren mit Übernachtungen angeboten. Auf jeden Fall sollten Reisende nie ohne Führer in die Wüste auf Entdeckungstour gehen. Neben dem Wüsten-Erlebnis und den atemberaubenden Dünen soll der Erg Chebbi auch heilende Wirkung haben. Denn durch die Wärme Dünensandes sollen sich rheumatischer Beschwerden lindern oder sogar heilen lassen.
Rund 40 Kilometer südöstlich der marokkanischen Stadt Erfoud erstreckt sich der Erg Chebbi, eine eindrucksvolle Sandwüste der Sahara mit bis zu 150 Meter hohen Sanddünen. Sie ist ein sehr beliebtes Ziel für Touristen und nicht nur für die abenteuerlustigen Marokko-Reisenden ein absolutes Muss.
Besonders beliebt sind in dieser Region Kameltouren, diese bieten auch die beste Möglichkeit diese einzigartige Landschaft zu erkunden. Eine eher ausgefallene Variante sind Ausflüge durch die Dünen mit einem Geländewagen, hierbei kommen nicht nur Technik-Fans auf ihre Kosten.
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Die Trockenwüste Sahara mit ihren neun Millionen Quadratkilometern ist die größte Wüste der Erde ihrer Art. Sie liegt im Norden Afrikas und zieht sich auch durch das Land Marokko bis hin zur Atlantikküste. Tagsüber herrschen hier hohe Temperaturen, während es nachts sehr kalt ist. In der Schlucht Guelta d'Archei, die im Ennedi-Massiv liegt, befindet sich ein kleiner See, der noch aus der Zeit stammt, als es in der Wüste noch regnete. In Marokko können Sie an einer Wüstenwanderung teilnehmen und auf einem Kamel die Weite der Sahara entdecken. Auf Ihrer Rundreise sollte eine Tour durch die Trockenwüste nicht fehlen. Mit einer erfahrenen Führung können Sie in Zelten übernachten oder auch unter freiem Himmel die Sterne beobachten. Im Atlas-Gebirge erwarten Sie herrliche grüne Täler, die einen zauberhaften Kontrast zu den hohen Dünen bilden. Am Atlantik können Sie lange Sonnenbäder an den traumhaften Stränden genießen und auch viele malerische Beduinendörfer besichtigen.
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Zu den reizvollsten Landschaften im gesamten Königreich Marokko gehört die Todra Schlucht, welche durch den gleichnamigen Fluss geschaffen wurde. Sie befindet sich östlich des Hohen Atlas, nahe der Kleinstadt Tinerhir. Dieser Ort ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in die Schlucht.
Lange Zeit galt das Gebiet als abgeschieden und schwer zugänglich, doch mittlerweile erleichtern einige gute Asphaltstraßen die Zufahrt. Allerdings sollte man sich vor Antritt der Reise unbedingt über den Straßenzustand in der Schlucht informieren.
Besonders beliebt sind die Gorges de Todra bei Abenteuer-Urlaubern und Kletterern, denn die imposanten Steilwände gelten als wahres Eldorado für Extremsportler und Reisenden die auf der Suche nach etwas Nervenkitzel sind. Aber auch wer einfach nur durch die Schlucht wandern und die herrliche Landschaft genießen will kommt hier auf seine Kosten.
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Mit neun Millionen Quadratkilometern ist die nordafrikanische Sahara die größte Trockenwüste der Erde. Sie reicht von der Atlantikküste bis zum Roten Meer und erstreckt sich dabei über die Länder Ägypten, Libyen, Mali, Niger, Tschad, Sudan, Mauretanien, Westsahara, Marokko, Algerien und Tunesien.

In Marokko zählen unter anderem die roten Dünen von Merzouga zu den schönsten Landschaften der Sahara. Sie gehören zu den gefragtesten und eindrucksvollsten Touristenzielen in dieser Region.

Eine besonders beliebte Unternehmung in den beeindruckenden Weiten der roten Dünen von Merzouga sind Kamelwanderungen, sie bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit die herrliche Landschaft auf eine sehr ursprüngliche Weise zu erkunden.
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Wer eine Reise durch Marokko unternimmt sollte neben den traumhaften Städten in jedem Fall auch die einzigartige Natur des Landes besichtigen. Zu den absoluten Highlights zählt hierbei das Tafilalet, ein riesiges Oasengebiet im Südosten Marokkos.
Eine ganz besondere Attraktion dieser Region erwartet den Besucher unweit der Stadt Erfoud, das Ziztal oder auch Gorges du Ziz genannt. Dieses wurde vom gleichnamigen Fluss Oued Ziz geschaffen, welcher die südlichste Kette des beeindruckenden Hohen Atlas mit jener 12 Kilometer langen und tief eingeschnittenen Schlucht durchbricht.
Die eindrucksvolle und majestätische Schlucht zieht jeden ihrer Besucher in ihren Bann. Am Ende der Gorges du Ziz befindet sich der Stausee Barrage d’Hassan Addakhil, welchen man ebenfalls gesehen haben sollte.
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Meknès, eine rund 950.000 Einwohner zählende Stadt im Norden Marokkos, am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, gehört zu den vier berühmten Königsstädten des Landes. Zu ihren Wahrzeichen gehört neben der Medersa Bou Inania vor allem das beeindruckende Stadttor Bab Mansour.
Das prächtige, in blau und ockerfarben gehaltene Tor beeindruckt jeden einzelnen Besucher Meknès. Kein Wunder, denn es ist das größte und bedeutendste Tot in der ganzen Stadt.
Vor dem berühmten Bab Mansour erstreckt sich der weite Place el Hedim. Hier befindet sich ein ausgedehnter und überdachter Markt, auf dem hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Wer also eine Rundreise oder Städtereise durch Marokko macht, der sollte sich weder Meknès noch das Bab Mansour entgehen lassen.
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Neben der ebenfalls in der traumhaften Stadt Fes befindlichen El Andalous Moschee ist die imposante Kairaouine Moschee die älteste in ganz Marokko. Sie wurde von Fatima Bent Mohammed Ben Abdallah el Feheri als bescheidenes Bethaus gegründet, im Jahre 956 dann zur Hochschule ernannt, womit sie nicht nur die älteste Universität der Welt ist sondern auch das älteste Zentrum des islamischen Glaubens.
Heute dient die Mosquee El Kairaouine vornehmlich als Hauptmoschee, ist aber für Studenten und Rechtgelehrte eine Stätte der Begegnung geblieben. Mit einer Fläche von 85m x 70m gehört sie zu den größten Moscheen Marokkos und bietet Platz für rund 22.000 Gläubige.
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Im Norden Marokkos, direkt an der Mittelmeerküste erstreckt sich auf einer Länge von rund 350 Kilometern der zum Atlas gehörende Rif Gebirgszug. Der höchste Punkt dieser absolut beeindruckenden Gebirgskette ist der Tidiquin mit einer Höhe von 2.448 Metern.
Die Einheimischen nennen diesen nördlichsten Teil des Atlasgebirges auch Dschebel er-Rif, zu dessen speziellen Besonderheiten die hier heimische mediterrane Pflanzenwelt gehört. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist in dieser Region neben den Korkeichenbeständen vor allem der hier sehr ausgedehnte Cannabisanbau, besonders im mittleren Teil des Rif.
Die Gegend um das Gebirge ist nicht sehr dicht besiedelt, Reisende die auf der Suche nach eher abgelegenen Zielen sind, kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten, Wanderer und Outdoor-Begeisterte sowieso.
Wenn Sie eines der Tagesziele Ihrer Marokko-Rundreise nach Tanger führt, möchten Sie lieber länger verweilen. Die Stadt hat eine interessante und wechselvolle Geschichte: Es wurde der Legende nach nicht nur vom Sohn des Poseidon und der Gaia gegründet, sondern erlebte unter der Herrschaft der Römer, Byzantiner, Spanier, Briten, Alawiden und einigen mehr, immer wieder einen wirtschaftlichen Auf- und Abstieg.
Heute zeugen vom Werdegang der Stadt die Steinkistengräber der Nekropole von Marshan, die Stadtmauer des heutigen Kasbah-Viertels und das Museum dieser Festung, in dem Sie viele Fundstücke aus mehr als 2000 Jahren Stadtgeschichte betrachten können. Eine Besonderheit ist ein noch gut erhaltenes Bodenmosaik das die "Seefahrt der Venus" darstellt. In der Tanger-Altstadt, die hier Medina genannt wird, werden in verschiedenen Galerien wechselnde Ausstellungen von heimischen Künstlern und ihren Kollegen aus europäischen Ländern präsentiert. Die 1894 erbaute St. Andreas-Kirche lädt zur Andacht ein.
Fans der griechischen Götter zieht es zur nahegelegenen Herkulesgrotte.
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Errichtet durch die Almohaden wurde das Schloss Alcazár später auch von christlichen Königen als Residenz genutzt. Im Laufe der Zeit erweiterten zahlreiche Monarchen das Schloss, wodurch dieses durch verschiedene Stile einen ganz eigenen Charakter erhielt.
Der Salón de Embajadores (Gesandtensaal) ist der älteste und schönste Saal des Schlosses Alcazár, der mit arabischen Schriftzeichen verziert ist. Die prachtvolle Kuppel  ist mit Zedernholz vergoldet und drei symmetrische Bögen schmücken den Saal. Die Gärten, auf Terrassen erbaut und mit Springbrunnen angeordnet, bilden einen Kontrast zum Lärm der Stadt Sevillas. Noch heute nutzt der König Juan Carlos Alcazár als Residenz beim Besuch Sevillas.
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Im malerischen Sevilla, die pittoreske Hauptstadt der spanischen autonomen Region Andalusien, befindet sich die größte gotische Kirche der Erde sowie eine der größten Kirchen der Welt, die Kathedrale von Sevilla auch bekannt unter dem Namen Santa Maria de la Sede. Diese wurde hier zwischen 1401 und 1519 errichtet, steht seit 1928 unter Denkmalschutz und wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Doch nicht nur ihr imposantes Aussehen und ihre enorme Größe machen die Kathedrale zu einem weltberühmten Bauwerken und einem beliebten Touristenmagneten sondern auch die Tatsache, dass sich hier der Sarkophag des Christoph Kolumbus befindet. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Giralda und der Orangenhof.
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Die römisch-katholische Kathedrale der Stadt Cordoba ist die Mezquita Cathedral. Architektonische Bedeutung hat sie  aus der Zeit, als sie noch als Hauptmoschee aus der maurischen Epoche galt. Als Kirche heißt sie Maria-Empfängnis-Kathedrale. Die Moschee-Kathedrale hat heute eine Länge von 179 Metern und eine Breite von 134 Metern. Es wird eine Grundfläche von insgesamt 23000 Quadratmetern bedeckt. Damit ist sie einer der größten Sakralbauten der Welt. Besonders auffällig sind die Hufeisenbögen in der Gebetshalle, die auf 856 Säulen aus Japsis, Onyx, Marmor und Granit liegen. Dadurch wird die Gebetshalle in Mittel- und Querschiffe eingeteilt. Da die letzte Erweiterung nur in der Breite möglich war, ist das gesamte Gebäude breiter als lang. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche mitten in den Gebetssaal der Moschee hineingebaut. Die Kirche ist etwa halb so lang wie die Moschee und etwa ein drittel so breit wie die Gebetshalle lang ist. Zur Zeit des römischen Reiches befand sich an gleicher Stelle ein Tempel und danach eine westgotische Kathedrale. Der Bau der Moschee begann im Jahre 784 und die letzten Erweiterungen wurden im Jahre 987 vorgenommen. Danach wurde die Moschee häufig erobert und jede Eroberung brachte eine Veränderung der Architektur. Die heutige Ausdehnung erfolgte im Jahre 1236,  durch Erweiterung der Außenschiffe und des Orangenhofes. Im gleichen Jahr wurde sie zur christlichen Kirche geweiht. In der nächsten Zeit wurden nur kleinere Umbauten vorgenommen. Im Jahre 1523 begann dann der entscheidende Umbau. Im mittleren Teil wurden die Säulen entfernt, damit Platz für ein Kirchengebäude im Plateresken Stil entstehen konnte. Des öfteren war geplant, die Moschee-Kathedrale in ein ökomenisches Gotteshaus umzuwandeln. Der Bischof von Cordoba ist jedoch dagegen. Er begründet das damit, dass der archäoligische Nachweis bestehe, dass die Moschee auf dem Fundament einer gotischen Kirche aufgebaut worden sei. Daher sei es nicht möglich, die Kathedrale wieder in eine Moschee umzuwandeln.
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Das höchste Gebirge in Spanien, viel Wasser - auch sehr viele mineralhaltige Quellen - und im Winter viel Schnee erwarten Sie im Nationalpark Sierra Nevada. Zu diesem Gebirgszug zählen die höchsten Berge Spaniens. Mit knapp 3500 m Seehöhe ist der Mulhacen der höchste Gipfel.  Sie können Ihre Rundreise sportlich anlegen und wandernd oder mit dem Mountainbike die schönsten Aussichtspunkte erklimmen. Mit dem geländegängigen Mietwagen sind viele Aussichtspunkte auch bequemer zu erreichen. Betrachten Sie die spezielle Pflanzenwelt: 80 verschiedene Pflanzen gibt es ausschließlich in diesem Gebiet! Vielleicht begegnen Sie auch dem Iberischen Steinbock. Er gehört zu den hier stark verbreiteten Ziegen, ist genetisch aber dem Alpensteinbock näher. Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 86.000 Hektar. Das Naturparadies in Andalusien beherbergt viele Tiere und Pflanzen, die in anderen Teilen der Welt bereits bedroht oder gefährdet sind. Das Gebiet umfasst vom Gebirge bis zur Bucht von Cadiz ganz unterschiedliche Lebensräume.
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Die Alhambra ist die meistbesuchte Festung in Europa. Sie liegt auf dem Sabikah Hügel von Granada und ist eine bedeutende Stadtburg, die in das Weltkulturerbe schon 1984 aufgenommen wurde. Diese große Stadtburg oder auch Festung ist im maurischen Stil aufgebaut worden und gilt als ein schönes Beispiel der islamischen Kunst. Die gesamte Fläche dieser Anlage aus mehreren Bauten umfasst etwas 13 Hektar. Der Komplex besteht aus einer befestigten Oberstadt und einer noch mal extra abgesicherten Zitadelle, die den jeweiligen Herrschern vorbehalten war. In der Oberstadt wohnten die etwas höher gestellten Bürger wie Kaufleute und Handwerker als auch der Adel und das Militär. Die Waffen wurden auch in dieser Stadt hergestellt.
Nach etwa sechs Jahrhunderten Herrschaft verschiedener maurischer Regenten und Kalifen übernahm im 15. Jahrhundert die katholische Kirche, nach jahrelangen Kriegen und Belagerungen die Festung Alhambra, die sie dann den spanischen Königen übergaben. Die gesamte Festungsanlage kann in vier Teilen aufgezählt werden. Das ist zum einen der Generalife, dann die Medina sowie die Paläste der Nasriden und die Zitadelle. Diese gesamte Anlage wird von einer starken Stadtmauer umgeben.

Die Nasriden Paläste sind das Herzstück der Alhambra, die von schönen Gärten umgeben sind. Hier wohnten und regierten die arabischen Herrscher. Dem Besucher bieten sich die Räume mit prachtvollen Arabesken und arabischen Schriftzügen in vollem Glanz. Der Thronsaal im Alcazar und der Löwenhof zeigen dem Besucher die berühmtesten Ausstellungsstücke der Anlage. Unter anderem befindet sich dort ein imposanter Springbrunnen, der von zwölf steinernen Löwen getragen wird. Auch ein Palast für Karl den Fünften wurde, nach einem Teilabriss der Nasriden erbaut. Leider wurde dieses zweietagige Gebäude im Renaissance Stil nie ganz vollendet. Erst im 20. Jahrhundert wurde der Palast mit einem Dach versehen. Heute findet der Tourist dort das Museum der Schönen Künste und der Alhambra. Das war nur eine kleine Zusammenfassung der Anlage.
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Das höchste Gebirge in Spanien, viel Wasser - auch sehr viele mineralhaltige Quellen - und im Winter viel Schnee erwarten Sie im Nationalpark Sierra Nevada. Zu diesem Gebirgszug zählen die höchsten Berge Spaniens. Mit knapp 3500 m Seehöhe ist der Mulhacen der höchste Gipfel.  Sie können Ihre Rundreise sportlich anlegen und wandernd oder mit dem Mountainbike die schönsten Aussichtspunkte erklimmen. Mit dem geländegängigen Mietwagen sind viele Aussichtspunkte auch bequemer zu erreichen. Betrachten Sie die spezielle Pflanzenwelt: 80 verschiedene Pflanzen gibt es ausschließlich in diesem Gebiet! Vielleicht begegnen Sie auch dem Iberischen Steinbock. Er gehört zu den hier stark verbreiteten Ziegen, ist genetisch aber dem Alpensteinbock näher. Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 86.000 Hektar. Das Naturparadies in Andalusien beherbergt viele Tiere und Pflanzen, die in anderen Teilen der Welt bereits bedroht oder gefährdet sind. Das Gebiet umfasst vom Gebirge bis zur Bucht von Cadiz ganz unterschiedliche Lebensräume.
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Die Stierkampfarena in Ronda ist auch unter dem Namen Plaza de Toros bekannt. Die Arena ist rund gebaut und ähnelt einem Amphitheater. Bei jedem Stierkampf kommen Tausende von Zusehern in die Arena und verfolgen die Veranstaltung. Es gibt drei Kategorien von Sitzplätzen, wobei sich diese nicht in der Sicht auf die Arena, sondern in der Sonnenbelichtung unterscheiden. Die teuersten Plätze sind während des ganzen Stierkampfes im kühlen Schatten, die billigsten jedoch in der prallen Sonne. In der Plaza de Toros, in Ronda, sind mittlerweile alle Sitze überdacht. Die Stierkampfarena in Ronda hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern und vier Ausgänge. Die Kampffläche ist durch eine Bretterwand von den Zuschauerplätzen getrennt. Dadurch kann der Torero, der spanische Stierkämpfer im Notfall über die Bretter springen und so vor dem Stier flüchten. Jede Stierkampfarena, so auch die Plaza de Toros in Ronda, hat eine eigene Metzgerei. Meist sind auch ein eigener Pferdehof, ein Stiergehege und eine Krankenstation im Bau der Stierkampfarena integriert. Nachdem ein Tier durch die Hand eines Toreros getötet wurde, wird das Fleisch in der Metzgerei entsprechend verarbeitet und in den Geschäften in und um Ronda zum Kauf angeboten. Meist wird der dadurch entstandene Erlös, karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Die Geschichte des Stierkampfes hat in der Stadt Ronda eine besondere Richtung eingeschlagen, denn im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier einige Mitglieder der Familie Romero, die noch heute geltenden Regeln des Stierkampfs. Diese sogenannte „Ronda-Schule“, die „Escuela Rondeña“ legt von der Kleidung, bis hin zum Tuch und dem Verhalten des Toreros dem Tier gegenüber, alle wichtigen Punkte des Stierkampfes fest. Seit dieser Zeit kamen immer wieder berühmte Persönlichkeiten nach Ronda, um sich einen dieser legendären Stierkämpfe anzusehen. Unter anderem Frank Sinatra und Francesco Rosi. Sogar Madonna drehte in der Stierkampfarena von Ronda ihr Video zum Song „Take a Bow“.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Im Südwesten Marokkos liegt eine der bekanntesten und bezauberndsten  Städte des Landes, das sagenumwobene Marrakesch. Man nennt die mehr als 900.000 Einwohner zählende Metropole auch gern „Perle des Südens“ und ein Besuch dieser herrlichen Stadt darf bei einer Marokko Rundreise in keinem Fall fehlen. Der Name Marrakesch stammt aus der Berbersprache und bedeutet so viel wie „Das Land Gottes“, von dieser Bezeichnung leitet sich auch der Landesname Marokko ab.

In Marrakesch erlebt der Besucher den Zauber aus Tausend und einer Nacht: kleine Gassen, geschäftige Märkte, prunkvolle Bauten und ganz viel orientalischer Flair. Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören die Ben-Yusuf-Medersa sowie die Koutouiba Moschee, beide befinden sich in der Altstadt von Marrakesch und wurden zusammen mit dieser 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Hauptattraktion der Stadt und damit ein absolutes Muss für Reisende ist die Djemaa el Fna, der weltbekannte mittelalterliche Henkers- und Marktplatz, hier findet man sie, die orientalisches Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und natürlich auch die landestypischen Waren. Auch die Souks von Marrakesch sind eine beliebte Touristenattraktion. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die herrlich angelegten Menaragärten.
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Im Südosten Marokkos, am Fuße des Hohen Atlas befindet das Dorf Ait-Ben-Haddou, welches aus insgesamt sechs ineinander verschachtelten Kasbahs besteht. Die traditionelle Lehmbauweise prägt das Ortsbild entscheidend und gibt dem Dorf seinen landestypischen Charakter und zugleich einen ganz eigenen Charme.

Berühmt wurde der sogenannte Ksar (befestigtes Dorf) Ait-Ben-Haddou durch die zahlreichen Hollywoodproduktionen in welchen der Ort als Kulisse benutzt wurde. 1987 ernannte die UNESCO Ait-Ben-Haddou schließlich zum Weltkulturerbe, damit wurde das Dorf endgültig zu einem sehr gefragten Ziel der Touristen. Doch nicht nur Filmfans kommen in der beschaulichen und malerischen Siedlung auf ihre Kosten, sondern auch all jene die einmal einen ganz landestypischen Ort besuchen wollen.
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Die Dadesschlucht (auch das Dadestal) gehört zu den beliebtesten und meist besuchten Naturschönheiten Marokkos. Am Ausgang dieses beeindruckenden Tals, inmitten einer kleinen Oase befindet sich die beschauliche Stadt Boumalne-du-Dades mit ihren rund 10.000 Einwohnern.
Sie liegt nur 24 Kilometer östlich des Ortes El-Kelaa-des-M’Gouna und ist zudem Kreisstadt der Ouarzazate Provinz.
Boumalne-du-Dades ist zum einen ein bedeutendes Marktzentrum zum anderen aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Dadestal, in welchem es nicht nur die zwar karge und felsige aber dennoch faszinierende Landschaft zu erkunden gibt sondern auch die zahlreichen verlassenen und zum Teil verfallenen Kasbahs, welche hier vor mehreren hundert Jahren von den Berbern errichtet wurden und den Charme der vergangenen Zeit versprühen.
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Erfoud ist eine kleine Stadt in Marokko. Sie liegt direkt im Osten des Landes am Rande der Sahara. Im Jahre 2010 erst wurde die Bevölkerung auf 27.038 Einwohner gezählt. Die Stadt Erfoud ist die Kulissenstadt überhaupt. Gerade für Filmmacher wird die Stadt oft besucht.

Gerade die Filme „Marschier oder stirb“ und „Die Mumie“ wurden in der Stadt gedreht. Außerdem liegt die Stadt direkt an der Ktaoua Formation. Das ist ein bekanntes Reich der Fossilien, besonders aber auch Trilobiten. Meistens werden diese direkt in Gesteinsbrocken gefunden, die dann an internationale Gesteinshändler weitergegeben werden und dann an die zahlreichen Touristen weiterverkauft werden.
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Im Südosten Marokkos, in der Region Souss-Massa-Dataa befindet sich die malerische Oasenstadt Tinerhir, häufig auch Tinghir genannt. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe des Atlasgebirges und zählt rund 35.000 Einwohner. Die Menschen hier leben vor allem von der Landwirtschaft und dem Tourismus, aber es gibt auch einige Groß- und Einzelwarenhändler.
Für Reisende besonders interessant ist die nur 5 Kilometer nördlich des Ortes liegende Todra Schlucht, welche zu ausgedehnten Wanderungen in die bezaubernde und fremdartig anmutende Landschaft einlädt. Aber auch die Stadt Tinerhir selbst bietet ein beeindruckendes Panorama, denn der Ort ist eine grüne und wunderschöne Oase inmitten der trockenen und lebensfeindlichen Wüste.
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Im Südosten Marokkos, nur etwa 35 Kilometer von der Stadt Rissani entfernt befindet sich das kleine Dorf Merzouga. Der Ort liegt nur rund 50 Kilometer vor der algerischen Grenze und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen zum Erg Chebbi, der größten Sandwüste des Landes, welche bis zu 150 Meter hohe Sanddünen beheimatet.

Somit verwundert es nicht, dass der kleine Ort zu den beliebtesten Touristendestinationen in ganz Marokko gehört. Zudem verfügt das Dorf auch über das größte natürliche Gewässer des Landes. Während einer Rundreise durch Marokko sollte ein Besuch der kleinen beschaulichen Ortschaft also in jedem Fall zur Reiseroute gehören.
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Marokko beheimatet die vier sagenumwobenen Königsstädte zu denen Fes, Marrakesch, Meknes und Rabat gehören. Die bedeutendste und auch älteste dieser vier Sultansstädte ist das eindrucksvolle Fes im Norden des Landes. Bis zum Jahre 1912 war sie auch die Hauptstadt Marokkos.

Heute ist Fes vor allem Anziehungspunkt zahlloser Besucher, wer eine Rundreise durch Marokko unternimmt, der kommt an dieser atemberaubenden und geschichtsträchtigen Stadt nicht vorbei. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten  gehören der Königspalst, das Mausoleum Moulay Idriss II, die Mosquée El Kairaouine sowie die beeindruckende Medina, welche als größte mittelalterliche Altstadt weltweit gilt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist im Gegensatz zu vielen anderen Städten kein bestimmtes Bauwerk sondern es ist das tiefe Blau der Keramik. Dieses prägt neben dem Grün der Dächer der Sakralbauten das Stadtbild aus der Vogelperspektive.
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Am Fuße des Mittleren Atlasgebirges, im Norden Marokkos befindet sich die knapp 600.000 Einwohner zählende Stadt Meknes. Sie ist neben Fes, Marrakesch und Rabat eine der vier Königsstädte des Landes und darf somit auf keiner Marokko Rundreise fehlen. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die farbenfrohen Souks, also die Märkte sowie die herrliche Altstadt, welche 1996 von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Hauptattraktion der Medina (Altstadt) ist die prächtige Medersa Bou Inania mit dem imposanten Minarett. Aber auch die in der Nähe befindlichen Ruinen von Volubilis und der berühmte Pilgerort Moulay Idris locken zahllose Besucher an. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Grab des Moulay Ismail und das ;ausoleum des Sidi Mohammed ben Aissa.
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Im Nordwesten Marokkos befindet sich die rund 12.000 Einwohner zählende Stadt Moulay Idris, welche nur etwa 30 Kilometer von der Stadt Meknes entfernt liegt. Auf zwei verschieden hohen Hügeln erstreckt sich der Ort mit seinen mehreren Stadtvierteln, den sogenannten Hays.
Für Marokkaner ist sie eine heilige Stadt sowie eines der wichtigsten Wahlfahrtsziele des Landes. Grund dafür ist die hier befindliche Grabstätte des berühmten Herrschers Moulay Idris, welcher der Begründer der ersten marokkanischen Dynastie war. Moulay Idris gehört zu den heiligsten und am meisten verehrten Herrschern Marokkos.
Mehr als 40.000 Pilger kommen jedes Jahr auf Grund der zweimonatigen Jahresmoussem zu Ehren Moulay Idris hierher. Viele marokkanische Muslime kommen in ihrem Leben sieben Mal in die Stadt, da sie dadurch die wesentlich kostspieligere Wallfahrt nach Mekka ersetzen können. Doch nicht nur für gläubige Muslime ist ein Besuch der Stadt lohnenswert, auch Touristen werden die malerische Stadt mit ihren kulturellen Attraktionen lieben.
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Die marokkanische Stadt Chefchaouen liegt mit ihren etwa 45.000 Einwohnern ganz im Norden des Landes und ist ein beliebtes touristisches Ziel. Vor allem die Altstadt mit ihren zahlreichen blau getünchten Häusern ist eine herausragende Sehenswürdigkeit der Stadt, in der zudem eine sehr entspannte Atmosphäre herrscht. Dies lockte in den 1960er Jahren viele "Hippies" an, inzwischen ist sie aber auch beim normalen Reisenden auf einer Rundreise durch Marokko quasi ein Muss. Da über Jahrhunderte Ausländern der Zutritt in die als heilig geltende Stadt verboten war, ist ihre mittelalterliche Architektur besonders gut erhalten.
Weitere Highlights von Chefchaouen sind die Alcazaba, die große Kasbah der Stadt, sowie die Moschee Jamaa Bouzzafer. Außerdem ist die Stadt voll mit kleinen Händlern, die selbst gewobene Teppiche oder Tücher feilbieten. Zudem gibt es aufgrund des großen touristischen Interesses eine sehr umfangreiche Restaurantszene, sodass man in der Stadt bei seinem Halt auf einer Rundreise auch exzellent typisch marrokkanisch speisen kann.
Direkt an der Straße von Gibraltar liegt die geschichtsträchtige Hafenstadt Tanger. Zahlreiche Sagen und Legenden reichen sich in der Stadt die Hand und das Flair des Orients und der westlichen Welt lassen sich hier verbinden. Die Stadt zwischen den zwei Meeren besticht mit nostalgischen Bauwerken und prächtigen Atlantikstränden. Moderne und Geschichte liegen hier sehr nahe. Im Kasbah-Museum können Sie ganz in die Vergangenheit des Landes eintauchen und im Anschluss im hiesigen Garten unter Feigenbäumen und Mandarinenbäumen entspannen. Das Museum ist in einem alten Sultanspalast untergebracht.Die kreative Stadt Tanger sollten Sie auf Ihrer Rundreise durch Marokko nicht auslassen. Am feinen Sandstrand der Stadt können Sie Ponyreiten oder über die lange Strandpromenade spazieren. Die Wurzeln der schönen Stadt reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück. Nicht umsonst hat sie auch den Namen "Weiße Stadt" erhalten, dank ihrer kalkverputzten Bauwerke. Schlendern Sie durch die orientalische Altstadt, die Medina und genießen Sie die Atmosphäre.
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Ein Spruch besagt „Quien no ha visto Sevilla, no ha visto maravilla“ – Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch kein Wunder gesehen. In Sevilla gibt es ein breites Band an Kunstdenkmälern, die die Geschichte der Hauptstadt Andalusiens bis heute lebendig halten. Der muslimische und christliche Einfluss macht sich besonders bei der Kathedrale und dem Alcazár bemerkbar. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Giralda, ein Turm, der als Minarett dienen sollte und auf römischen Sockel errichtet wurde. Vor allem ist Sevilla bekannt durch Opern, wie beispielsweise Don Juan und Figaros Hochzeit. Entdecken Sie Sevilla und genießen Sie andalusisches Flair!
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Die lebendige Hafenstadt Algeciras in Andalusien betrachten viele Urlauber nur als kurzen Zwischenstopp auf ihrer Reise nach Marokko. Das ist schade, denn die schöne und pulsierende Stadt hat viel zu bieten. Nehmen Sie sich daher bei einer Spanien Rundreise ein wenig Zeit, um die herrliche Stadt zu erkunden - sie ist es wert.Algeciras, im Süden der Provinz Cádiz gelegen, wird auch das "Tor nach Afrika" genannt. Der große, schöne Hafen ist einer der weltweit am stärksten frequentierten Häfen für Personen- und Güterverkehr. Regelmäßig starten von dem sehenswerten Hafen Tausende von Reisende, meist mit Ziel Marokko.
Die Stadt selbst überrascht mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Besonders interessant ist der zentral gelegene Stadtteil Villa Vieja. Hier fühlt man sich an ein Freilichtmuseum erinnert, denn im ganzen Stadtteil finden Sie beeindruckende Relikte aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel die römische Salzfabrik aus dem 1. Jahrhundert.Eine weitere schöne Sehenswürdigkeit Villa Viejas sind die Ruinen der einstigen Moschee Mezquita Aljama, die aus dem 8. Jahrhundert stammt.
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Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Spanien ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Sie liegt am Rio Guadalquivir und ist verkehrstechnisch gut eingebunden. Hier fährt die Hochgeschwindigkeitsbahn von Madrid nach Sevilla und die A4 führt hier vorbei. Zu Cordoba gehört ein kleiner Flughafen, der ausgebaut werden soll. Zur Zeit müssen Touristen, die nach Cordoba möchten, nach Madrid, Malaga oder Sevilla fliegen. Als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens gehört Cordoba seit 1984 zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Juderia, die Altstadt, war früher von Juden und Arabern bewohnt. In den engen Gassen befinden sich die letzte von von 300 Synagogen und sehr gute Restaurants.
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Zu den prächtigsten, beliebtesten und meistbesuchten Städten Spaniens gehört ganz ohne Zweifel auch das wunderschöne und pulsierende Granada, in der autonomen Region Andalusien. Die rund 234.000 Einwohner zählende Stadt im Süden Spaniens ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie ist berühmt für ihre zahllosen beeindruckenden historischen Bauten, welche sowohl aus der Zeit der Mauren als auch aus der Gotik und Renaissance stammen.
Das bedeutendste und berühmteste Bauwerk von Granada ist die imposante und eindrucksvolle Festung Alhambra, welche hier im 13. und 14. Jahrhundert von den Mauren errichtet wurde. Diese Festung besteht aus mehreren Palästen, die als Residenzen maurischer Könige dienten. Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale von Granada, die daran angrenzende Capilla Real, der Palacio de las Columnas und das Kloster des heiligen Hieronymus.
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Ronda ist eine kleine Stadt im Süden Spaniens und erstreckt sich über eine Fläche von knapp 500 Quadratkilometern. Zurzeit leben etwa 37 Tausend Einwohner in Ronda. Die Stadt gehört zur spanischen Provinz Málaga und liegt etwa 723 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt ist Ronda für seine schönen Berglandschaften, die sich rund um die Stadt erheben und immer wieder als Motiv auf Postkarten und Souvenirs zu finden sind. Ronda ist sowohl in architektonischer, als auch in kultureller Hinsicht einen Besuch wert. Die Stadt Ronda ist vor allem für seine Stierkämpfe bekannt, die in Spanien sehr traditionell und gesellschaftlich wichtig sind.
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Malaga liegt weit im Süden Spaniens in der Autonomen Gemeinschaft Andalusien. Die Stadt hat  568.305 Einwohner und ist eine bedeutende Handelsstadt mit einem großen Hafen. Aufgrund des mediterranen Klimas soweit im Süden ist der Sommer prachtvoll und der Winter sehr mild, nicht weniger als 12°.
Die bekannte Costa del Sol, an der Malaga liegt, ist bei den Touristen sehr beliebt, was auch wirtschaftlich der Stadt gut tut. Im Landesinneren ist Malaga von den Gebirgen Sierra de Mijas und Montes de Malaga umgeben. Auch das Kulinarische dieser Region ist über ihre grenzen bekannt, wie beispielsweise der Wein, frittierter Fisch und Rosinen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Marokko
Marokko, das „Land der Kasbahs und Oasen“, liegt im Nordwesten Afrikas und ist nur durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt.

In der Hauptstadt Rabat existieren mehrere große Tore. Außerordentlich beeindruckend ist das Tor der Kasbah Oudaias, welches das wohl sehenswerteste Stadtviertel in Rabat.
Ebenfalls sehr lohnenswert ist die Besichtigung des „Tour Hassan“. Dieses 44 Meter hohe Bauwerk ist das Minarett einer im 12. Jahrhundert zerstörten Moschee.
Auch der Königspalast von Rabat ist ein absolut attraktives Reiseziel. Außerdem bietet die Hauptstadt auch Museen und viele religiöse Bauten zum bestaunen.
Etwas außerhalb liegt Chellah mit Denkmälern, Gärten und römischen Ruinen.

Casablanca, die größte Stadt Marokkos, gehört zu den jungen Städten Marokkos. Sie besitzt einen der größten Häfen in ganz Afrika.
Zudem befindet sich hier die größte Moschee außerhalb von Mekka, die Hassan II.-Moschee.

Im Süden von Marokko ist eine malerische Landschaft zu finden. Hier werden die alten Traditionen der Bevölkerung besonders gepflegt.

Marrakesch ist die viertgrößte marokkanische Stadt. Ihre Hauptattraktion ist der Djemaa el Fna, ein weltberühmter Markt- und Henkersplatz. Heute unterhalten hier Geschichtenerzähler und Gaukler die Besucher. Auch die engen, labyrinthartigen Gassen, herrlichen Moscheen und Paläste dieser eindrucksvollen Stadt laden zum Erkunden ein.

Marokko bietet also traumhafte Landschaften sowie eine reiche Kultur und verzaubert Reisende mit seinem ganz besonderen orientalischen Charme. Dieser kann während einer Rundreise besonders erlebt und aufgenommen werden.

Beste Reisezeit:
Während für die Küstengebiete die Zeit vom April bis November empfehlenswert ist, sollte man das Landesinnere besser zwischen Oktober und Mai bereisen. Für eine Rundreise durch ganz Marokko, eignen sich die Monate April/Mai oder Oktober/November am besten.

Klima:
An der Küste herrscht Mittelmeerklima mit ganzjährig warmen Temperaturen. Im Landesinneren dominiert das Kontinentalklima, weshalb es dort heißer und trockener ist. Im Süden Marokkos herrscht Wüstenklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/marokkosicherheit/224080

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Marokkanischer Dirham = 100 Centimes
 
Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ -1h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -2h

Gut zu wissen:
Die Staatsreligion Marokkos ist der Islam. Traditionelle und religiöse Sitten und Gebräuche sollten geachtet und respektiert werden. Politische und religiöse Themen sollten vom Reisenden vermieden werden.
Beleidigungen des Staates und gegen die Regierung (Monarchie) sind Strafhandlungen und werden entsprechend geahndet.


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Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebtestes Urlaubsziel weltweit. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.

Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs. Gerade wegen der traumhaften Strände, der relaxten Atmosphäre, dem herrlichen Klimas, der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie der pittoresken Landschaften.

Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs. Auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden. Beispielsweise in der Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause. Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao.

Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober

Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/spaniensicherheit/210534

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h)

Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt.

Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen. Das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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