Indien Rundreise

Hindu-Götter und Kokospalmen

Tournummer 129966
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Flexibel Stornieren
DIAMIR Erlebnisreisen
  • 15-tägige Busrundreise durch Indien
  • Verwunschener Ayyanar-Tempel mit lebensgroßen Tonpferden
  • Spiritualität im Sri-Aurobindo-Ashram bei Pondicherry
ab 2.740 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Reisen Sie in eine Welt aus Sagen und Mythen, in der Sie eine jahrtausendealte Kultur sowie abwechslungsreiche Landschaften mit Dschungel, Palmenhainen, leuchtend grünen Reisfeldern, Tee- und Gewürzplantagen erleben.

Zeugnisse einer Hochkultur in Tamil Nadu
Mit dem Besuch des einst versunkenen Tempelbezirks von Mahabalipuram sowie der Tempel Airavatesvara und Brihadisvara bestaunen Sie einzigartige UNESCO-Welterbestätten. Eine besonders mystische Atmosphäre, begleitet von Gesängen der Pilger und dem Duft der Räucherstäbchen, erwartet Sie hingegen im Sri-Minakshi-Tempel in Madurai.

Die Magie Keralas
Spannend wird eine Bootsfahrt auf dem Periyar-See, wenn Sie nach Elefanten und Bengal-Tigern am Uferrand Ausschau halten. Bei einem Besuch der Backwaters lernen Sie indessen die ruhige Lebensart der Inselbewohner kennen und genießen deren Gastfreundschaft. Gemächlich schippern Sie auf einem Hausboot durch die idyllische Lagunen- und Flusslandschaft, wobei Sie dem ruhig fließenden Wasser lauschen.

Geheimtipp: Majestätische Paläste in Chettinad
Mit nostalgischem Charme werden Sie von monumentalen Häusern ehemaliger Kaufleute begrüßt. Die sichtbaren architektonischen Einflüsse aus dem Abendland, wie Fliesen aus England und Marmor aus Italien, stammen von vielen erfolgreichen Geschäftsreisen. Einige dieser Prachtbauten sind noch im ursprünglichen Zustand, andere wiederum wurden liebevoll restauriert.
Anreise
Flug nach Chennai (Madras).
Chennai – Mahabalipuram (Mamallapuram)
Sie erreichen Chennai und reisen weiter nach Mahabalipuram. Dieser kleine Ort befindet sich an der Koromandelküste und gehört wegen seines sehenswerten Tempelbezirks zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Vormittag ist frei zur eigenen Gestaltung. Später fahren Sie per Auto-Rikscha zu einem nahegelegenen Dorf. Auf einem Spaziergang lernen Sie das Dorfleben kennen, besuchen die Schule und nehmen an einer Puja (religiöses Ritual) teil. Am Abend Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1,5h, 60 km). - 1×(F/A)
Unterwegs in der Stadt der versunkenen Pagoden
Am Morgen beginnt die Erkundungstour. Bei dem Krishna‘s-Butter-Ball handelt es sich um eine riesige, auf einem Felsrücken liegende Steinkugel. Die fünf Rathas (fünf Tempel) vereinen unterschiedlichste Varianten der hinduistischen Baukunst und auch der Strandtempel zählt zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten. Zum Mittag genießen Sie das traditionelle indische Gericht Thali, welches aus vielen verschiedenen Zutaten besteht. Freizeit am Nachmittag. Übernachtung wie am Vortag. - 1×(F/M)
Mahabalipuram – Auroville – Pondicherry (Puducherry)
Zuerst halten Sie in Auroville und werden von einem Bewohner der hier lebenden Gemeinde durch das einzigartige Siedlungsprojekt geführt. Entlang der Küste reisen Sie weiter zur ehemaligen Kolonialstadt Pondicherry. Hier hat einst Sri Aurobindo gelebt, ein bekannter indischer Meister, dessen Philosophie noch heute weltweit Beachtung findet. Angekommen in Pondicherry genießen Sie auf einer Besichtigungstour das französische Flair. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2,5h, 100 km). - 1×F
Pondicherry – Thanjavur (Tanjore)
Fahrt nach Thanjavur, der ehemaligen Hauptstadt der Chola-Dynastie. Das flache fruchtbare Land wird von zahlreichen Mündungsarmen durchzogen und als „Reisschüssel Tamil Nadus“ bezeichnet. Unterwegs besichtigen Sie in Darasuram den Airavatesvara-Tempel (UNESCO-Weltkulturerbe), einer der schönsten kulturellen Einflüsse des einstigen Königreiches. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 190 km). - 1×F
Unterwegs in Thanjavur
Ihre Tagestour startet mit dem Besuch des Brihadeshvara-Tempels (UNESCO-Weltkulturerbe), der für Südindien einen untypischen Stil aufweist. Weiterhin sehen Sie den Nayak-Palast mit seiner Kunstgalerie und Sie lernen die in Thanjavur weit verbreiteten Handwerkskünste Bronzeguss und Glasmalerei kennen. Die Tour endet mit einem Heritage-Spaziergang durch die Altstadt. Übernachtung wie am Vortag. - 1×F
Thanjavur – Chettinad-Region – Madurai
Auf der Fahrt nach Madurai besuchen Sie den verwunschenen Ayyanar-Tempel. Der Weg zum Tempel ist von lebensgroßen Tonpferden gesäumt. Weiterfahrt in die Chettinad-Region – Heimat einer Händlerkaste, die im 19. Jh. zu erheblichem Reichtum gelangte. Die großartigen Patrizierhäuser zeigen eine einzigartige Mischung aus tamilischen, asiatischen und europäischen Stilelementen. Zu Mittag genießen Sie die schmackhafte Chettinad-Küche. In Madurai können Sie am Abend an der Tempel-Prozession teilnehmen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 250 km). - 1×(F/M)
Madurai – Munnar
Am zeitigen Morgen geht es per Fahrrad-Rikscha entlang des Bananenmarktes. Im Minakshi-Tempel wird Sie neben der detailverliebten Architektur ebenso die mystische Atmosphäre beeindrucken. Mit der Fahrt nach Munnar endet der Kulturteil der Reise und die zauberhafte Landschaft von Kerala erwartet Sie. Der Kurort liegt zwischen grünen Teegärten in einer Höhe von ca. 1600 Metern. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5,5h, 155 km). - 1×F
Tee-Zeit: Vom Anbau bis zum Genuss
Fahrt zur Lockhart Teefabrik. Nach einer erfrischenden Tasse Tee spazieren Sie entlang der Teegärten (ca. 2h) und können selbst die zarten Blätter pflücken. Zurück in der Fabrik erfahren Sie über den traditionellen Teeherstellungs-Prozesses. Die Unterschiede der verschieden Verarbeitungsprozesse schmecken Sie während einer Teeverkostung. Rückfahrt nach Munnar. Der Rest des Tages ist frei zur eigenen Gestaltung. Übernachtung wie am Vorabend. - 1×(F/M)
Munnar – Periyar
Es geht hinauf in die Kardamomberge nach Thekkady. Auf einer Gewürzplantage sehen Sie wie Kardamom, Pfeffer, Ingwer, Muskat, Kurkuma und Nelken wachsen und können das erworbene Wissen am Abend während einer Kochvorführung vertiefen. Gemeinsam genießen Sie die köstlich zubereiteten Speisen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4,5h, 100 km). - 1×(F/A)
Bootsfahrt auf dem Periyar-See
Am Morgen unternehmen Sie eine Bootsfahrt im Herzen des Periyar-Wildschutzgebietes. Genießen Sie die Stille des Sees und seien Sie achtsam. Gern ziehen Elefantenfamilien hinab zum Ufer um sich zu erfrischen. Der Nationalpark ist ebenso ein Refugium für Tiger, Leopard, Lippenbär, Gaur und seltene Vogelarten. Freizeit am Nachmittag oder Sie entscheiden sich für eine optionale Wanderung (ca.3h) entlang des Nationalparks. Am Abend besuchen Sie eine Kalarippayat-Aufführung, eine alte indische Kampfkunst. Übernachtung wie am Vorabend. - 1×F
Periyar – Alleppey (Alappuzha) – Backwaters
Fahrt nach Alleppey, bekannt für das Backwaters, ein verzweigtes Netz von malerischen Lagunen, Seen und flachem Schwemmland. Mit einem kleinen Boot werden Sie zu einer Insel übergesetzt und beziehen das Homestay. Am Nachmittag erkunden Sie die Insel und beobachten die verschiedenen Facetten des lokalen Lebens. In besonders ruhiger Atmosphäre genießen Sie zum Sonnenuntergang eine Kanufahrt. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 4,5h, 140 km). - 1×(F/M/A)
Hausboot in tropisch-amphibischer Landschaft
Am Morgen fahren Sie zur Anlegestelle, wo Sie freundlich von Ihrer Crew begrüßt werden. Check-in auf dem Kettuvalam. Es sind ehemalige Lastkähne, die später zu Hausbooten umgebaut wurden. Ganz romantisch und komfortabel gleiten Sie durch die malerische Märchenwelt der Backwaters – ein unvergessliches Erlebnis! Übernachtung auf dem Hausboot. - 1×(F/M/A)
Alleppey – Kochi
Der Morgennebel steigt vom Wasser und aus den Reisfeldern auf. Langsam beginnt der Tag. Die Frauen klopfen Ihre Wäsche, der Duft von Essen steigt in die Nase, Kinder nehmen ein Morgenbad und die Fischer ziehen mit Ihrem Einbaum die Kanäle entlang. Gegen Mittag legen Sie an und reisen mit dem Zug zum facettenreichen Kochi. Sie besichtigen das Fort, die Kirche des heiligen Franziskus, den Mattancherry-Palast (Dutch Palace) und sehen das jüdische Viertel mit der Synagoge. Am Abend erleben Sie eine Kathakali-Tanzaufführung, eine tänzerische Höchstleistung in Pantomime mit eindrucksvollen Masken und Kostümen. Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1,5h, 60 km). - 1×(F/A)
Abreise
Transfer zum Flughafen. Rückflug. Optional bietet sich ein Badeaufenthalt am Strand von Marari, Kovalam oder Varkala an.

Änderungen der Reiseroute und Flüge bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Das mit vollem Namen als Sri-Minakshi-Sundareshwara-Tempel bezeichnete Bauwerk befindet sich in der Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Der hinduistische Tempel ist den Gottheiten Parvati und Shiva geweiht. Dem Mythos zu folge soll das Paar in diesem Tempel geheiratet haben. Begonnen wurde mit dem Bau des Minakshi Tempel bereits im 12. Jahrhundert, seine heutige Gestalt erlangte er aber im Wesentlichen im 16. Und 17. Jahrhundert.
Schon von weitem kann man die hoch hinauf ragenden Türme des Tempelkomplexes ausmachen, die ganze Pracht und Herrlichkeit kann man aber am besten aus nächster Nähe erfahren. Besuche des Tempels bieten dem Reisenden allerdings nicht nur die Möglichkeit das beeindruckende Bauwerk zu erkunden, sondern es gibt auch vielfältige Unterhaltungsangebote. So können sich Besucher beispielsweise gegen eine kleine Geldspende von einem Elefanten segnen lassen. Der Minakshi Tempel gehört zu den am meisten besuchten Tempeln Tamil Nadus.
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In den Westghats im südindischen Bundesstaat Kerala, unweit der Grenze zu Tamil Nadu befindet sich der Periyar Nationalpark. Dieser erstreckt sich auf einer Fläche von rund 777 km² und ist sowohl Nationalpark als auch Tigerreservat. Herzstück des Nationalparks ist etwa 26 km² gro0e Periyar-Stausee.

Namensgeber für Stausee und Nationalpark ist der ebenfalls das Gebiet durchquerende gleichnamige Fluss, welcher in den Bergen der Westghats entspringt und nach seiner 244 Kilometer langen Reise in das Arabische Meer mündet.

Die besondere Attraktion des Parks sind die vom Aussterben bedrohten Bengaltiger. Man schätzt, dass rund 40 Exemplare im Nationalpark leben. Weitere Bewohner des Parks sind Elefanten, Mungos, Indische Leoparden und Asiatische Wildhunde. Ebenfalls sehr beliebt bei Reisenden sind Bootsfahrten auf dem Periyar Stausee.
Bilder:
Im südindischen Bundesstaat Kerala sind die Backwaters gelegen. Es handelt sich um ein weitverzweigtes natürliches, teils künstlich erzeugtes Wasserstraßennetz mit einer Länge von 1500km.
Das Gebiet der Backwaters wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt und weist eine hohe Bevölkerungsdichte auf. Kokospalmen, Kautschuk, Reis und Cashewbäume sind die wichtigsten Agrarpflanzen. Ferner sind Fischfang und -zucht von Bedeutung. Schon seit Jahrhunderten werden die Backwaters als Handels- und Verkehrswege genutzt. Zur Warenbeförderung nutzen die Einheimischen eigens dafür gefertigte Lastenkähne. Auf vielen Kanälen verkehren regelmäßig Fähren.
Man kann die Backwaters durchaus als exotisches Pendant zum deutschen Spreewald empfinden. Auf den Wasserstraßen werden mehrstündige Bootsfahrten oder  sogar mehrtägige Hausboot-Touren mit eigenem Koch angeboten. Eine Hausboot-Tour entschleunigt und gewährt gewährt gleichzeitig tiefe Einblicke in das ländliche Leben an den Ufern vor Ort. In den Backwaters finden sich zahlreiche Ayurveda-Zentren, die ihre Massagen und Gesundheitsbehandlungen anbieten.
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Im südindischen Bundesstaat Kerala sind die Backwaters gelegen. Es handelt sich um ein weitverzweigtes natürliches, teils künstlich erzeugtes Wasserstraßennetz mit einer Länge von 1500km.
Das Gebiet der Backwaters wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt und weist eine hohe Bevölkerungsdichte auf. Kokospalmen, Kautschuk, Reis und Cashewbäume sind die wichtigsten Agrarpflanzen. Ferner sind Fischfang und -zucht von Bedeutung. Schon seit Jahrhunderten werden die Backwaters als Handels- und Verkehrswege genutzt. Zur Warenbeförderung nutzen die Einheimischen eigens dafür gefertigte Lastenkähne. Auf vielen Kanälen verkehren regelmäßig Fähren.
Man kann die Backwaters durchaus als exotisches Pendant zum deutschen Spreewald empfinden. Auf den Wasserstraßen werden mehrstündige Bootsfahrten oder  sogar mehrtägige Hausboot-Touren mit eigenem Koch angeboten. Eine Hausboot-Tour entschleunigt und gewährt gewährt gleichzeitig tiefe Einblicke in das ländliche Leben an den Ufern vor Ort. In den Backwaters finden sich zahlreiche Ayurveda-Zentren, die ihre Massagen und Gesundheitsbehandlungen anbieten.
In Mattancherry, einem historischen Stadtteil von Kochi, hat man Gelegenheit den eindrucksvollen, 1555 erbauten Mattancherry-Palast zu bestaunen. Dieser wurde von den Portugiesen errichtet und war ein Geschenk an den damaligen Raja von Kochin namens Vira Kerala Varma. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Palast dann von den Niederländern renoviert und teilweise verändert, seitdem nennt man das imposante Bauwerk häufig auch den „Dutch-Palace“.

Auch wenn er von außen als nicht besonders überragende Sehenswürdigkeit wahrgenommen wird, so kann man bei näherer Betrachtung erkennen, dass seine Mauern von faszinierenden Wandmalereien geziert werden und der Reichtum und die Besonderheit des Mattancherry Palastes in seinem Inneren ruht. Denn die eindrucksvolle und imposante Innenausstattung macht einen Besuch des Bauwerks während einer Rundreise unabdingbar.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Rund 60 Kilometer südlich der Großstadt Chennai, dem früheren Madras, im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu befindet sich das malerische Dorf Mamallapuram, auch Mahabalipuram genannt. Dieser eigentlich eher unscheinbare Ort beheimatet eine der bedeutendsten archäologischen Fundorte ganz Südindiens, der Tempelbezirk von Mamallapuram. Dieser wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Jedes Jahr zieht der einzigartige Tempelbezirk Tausende von Besucher an, kein Wunder, denn die Anlage entstand schon zwischen dem 5. Und dem 8. Jahrhundert. Zudem sind die atemberaubenden Prachtbauten mit beeindruckenden Reliefs verziert und gehören damit zu den schönste und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Indiens. Neben den imposanten und zahlreichen Tempeln gibt es noch eine weitere Attraktion, ein nahezu kugelförmiger Felsbrocken, welchem man den Namen „Krishnas Butterball“ gab.
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Puducherry ist zum einen der Name einer südindischen Stadt und zum anderen die Bezeichnung des indischen Unionsterritorium welches im Jahre 1963 gegründet wurde und die vier ehemaligen französischen Kolonien Mahé, Yanam, Karaikal und Puducherry zusammenfasst. Die jeweiligen Gebiete sind geografisch nicht miteinander verbunden und befinden sich in unterschiedlichen indischen Bundesstaaten.

Puducherry ist zudem die Hauptstadt diese Unionsterritorium und befindet sich als Enklave im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Park Monument, der französische Einfluss ist auch heute noch überall spürbar, was sich auch in dem europäisch anmutenden Stadtbild widerspiegelt.

Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt aber vor allem auf Grund des hier befindlichen Sri Aurobindo Ashram, das spirituelle Zentrum der Gemeinschaft um die geistigen Führer Aurobindo und Mirra Alfassa. In Puducherry befindet sich das Hauptgebäude, welches neben den früheren Wohnräumen auch das gemeinsame Grab der beiden Gründer und Führer beherbergt. Somit ist Puducherry nicht nur ein beliebtes Reiseziel für kulturell interessierte Touristen sondern auch ein Pilgerort für spirituell interessierte Reisende.
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Am Mündungsdelta des Kaveri-Flusses im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu liegt die rund 220.000 Einwohner zählende Stadt Thanjavur. Sie war vom 9. Bis zum 11. Jahrhundert die Hauptstadt des damaligen Chola-Reiches, welches als bedeutendstes südindisches Königreich im Mittelalter gilt.

Aus eben jener Zeit stammt auch die Hauptattraktion der Stadt, der Brihadisvara Tempel. Dieser gehört zusammen mit dem Brihadisvara Tempel in Gangaikonda Cholapuram und dem Airavatesvara Tempel in Darasuram zu den drei „großen Tempeln der Chola Dynastie“.

1987 wurde das imposante Bauwerk schließlich auch von der UNESCO gewürdigt und zum Weltkulturerbe erklärt. Eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit ist der Stadt ist der Palast von Thanjavur, dieser wurde im 16. Jahrhundert errichtet und beheimatet unter anderem eine bemerkenswerte Kunstgalerie.
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Die rund 930.000 Einwohner zählende Stadt Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu gehört zu den ältesten Städten Südasiens. Hauptattraktion und Wahrzeichen Madurais ist der imposante und atemberaubende Minakshi Tempel. Dieser wurde zur Zeit der Nayak im 15. bis 17. Jahrhundert errichtet. Seine hoch über dir Stadt aufragenden Tortürme, die sogenannten Gopurams sind weithin sichtbar und prägen ganz entscheidend das Stadtbild Madurais.

Die Stadt gehört zu den kulturellen Zentren des Volkes der Tamilen und beheimatet ein reiches und vielfältiges Erbe, welches wahrscheinlich in eine Zeit bis zu 2500 Jahren zurückgeht. Der schon erwähnte Minakshi Tempel gehört zweifelsohne mit dazu. Außerdem gilt er als eines der überragendsten Beispiele der dravidischen Tempelarchitektur.
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Im südindischen Bundesstaat Kerala befindet sich die bezaubernde Hafenstadt Alappuzha, früher auch unter dem Namen Alleppey bekannt. Besonders im August zieht die Stadt Tausende von Besuchern an, dann findet hier das alljährliche Schlangenbootrennen statt. Dabei treten sogenannte Chundan, also schmale, lange und kunstvoll verzierte Boote, in denen bis zu 120 Ruderer sitzen, an und wetteifern um den Sieg.

Ein weiterer Grund warum man Alappuzha während einer Rundreise durch Indien unbedingt besuchen sollte sind die zahlreichen Kanäle der Stadt, die ihr auch den Beinamen „Venedig des Ostens“ einbrachten, die Kanäle führen zu den berühmten Backwaters, auf denen man traumhafte Bootstouren machen kann.

Hauptattraktion der Stadt ist allerdings der Hindu-Tempel, dieser ist zwar nicht atemberaubenden groß, wurde dafür aber mit viel Liebe zum Detail errichtet und beeindruckt mit seiner farbenfrohen Fassade und den zahlreichen kunstvollen Verzierungen.
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Der einst bedeutendste Hafen an der indischen Westküste war jener der Stadt Kochi, welche sich im heutigen südindischen Bundesstaat Kerala befindet. Bis 1996 war die Küstenstadt unter dem Namen Cochin bekannt, dann allerdings bekam sie einen Namen in der regionalen Sprache Malayalam und heißt seitdem Kochi, man geht davon aus, dass dies übersetzt so viel wie „kleine Lagune“ oder „Hafen“ bedeutet.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört vor allem das Fort Kochi, eine Franziskanerkirche, welche als älteste von Europäern erbaute Kirche in ganz Indien gilt. Zudem wurde hier 1524 der berühmte Seefahrer Vasco da Gama beigesetzt. Im Jahre 1902 wurde dann ein weiteres katholisches Gotteshaus errichtet, die Santa-Cruz-Basilika.

Ein berühmtes und beliebtes Fotomotiv, welches charakteristisch für die Stadt Kochi ist, sind die Chinesischen Fischernetze, welche sich an der Küste der Nordspitze der Halbinsel Fort Kochi befinden.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Indien (IN)
Indien
Indien gilt als die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde und bildet den siebtgrößten Staat der Welt.
Doch das weitaus faszinierendere an diesem multiethnischen Staat ist seine Jahrtausende alte Geschichte sowie die vielseitige und eindrucksvolle Kultur. Doch auch die atemberaubenden Landschaften und die vielfältige Flora und Fauna zieht viele Reisende in das „Land der Maharadscha“.

Die indische Hauptstadt und gleichzeitig auch zweitgrößte Stadt Indiens ist Delhi. Zu den imposantesten und wichtigsten Bauwerken der Stadt zählen das Rote Fort, der Qutb Minar (ein roter Sandsteinturm), das Humayun-Mausoleum und das Jama Masjid.

Die größte Stadt Indiens ist Mumbai, früher auch Bombay, sie ist zudem auch die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Hier befinden sich das beeindruckende Taj Mahal Palace Hotel, der Rajabai Tower, der Flora Fountain und das Haji Ali Dargah.

Doch das bekannteste und berühmteste Bauwerk Indiens, das Wahrzeichen dieses Subkontinents befindet sich in keiner der beiden genannten Metropolen, sondern in Agra.
Diese Stadt im Bundestaat Uttar Pradesh beheimatet das weltberühmte Taj Mahal, den „Kronen-Palast“.

In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, befindet sich ein weiteres imposantes Bauwerk: das Hawa-Mahal, zu Deutsch „der Palast der Winde“. Daneben beheimatet die Stadt auch das Jantar Mantar und den Stadtpalast Jai Singh II.

Man merkt schon: Indien ist reich an Kultur und historischen Denkmälern, die seit hunderten von Jahren von dieser Kultur zeugen. Somit ist eine Reise nach Indien, immer auch eine Reise in eine andere Welt und eine andere Zeit. Wen wundert es da, dass die Zahl der nach Indien unternommenen Rundreisen jährlich ansteigt. Diese Art der Reise eignet sich am besten um das Land innerhalb kürzester Zeit kennen zu lernen.

Beste Reisezeit:
Für die meisten Regionen geht die optimale Reisezeit von Oktober bis März. Man kann dann mit angenehmen Temperaturen rechnen und auch die Niederschlagsmenge ist marginal.
Für eine Reise in den Himalaya sind allerdings die Monate zwischen Mai und September empfehlenswert, da es im Winter sehr kalt und mit starken Schneefällen zu rechnen ist.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/indiensicherheit/205998

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Rupie = 100 Paise
 
Flugdauer:
ca. 7 Stunden und 10 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +4,5h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +3,5h

Gut zu wissen:
Indien ist ein Vielvölkerstaat mit über 15 verschiedenen Sprachen und dementsprechend unterschiedlichen Traditionen, Religionen und Kulturen. Der Glaube spielt hier eine ungemein wichtige Rolle und sollte deshalb auch von den Besuchern des Landes respektiert und geachtet werden.


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