Georgien Rundreise

Große Südkaukasus-Rundreise

Tournummer 127285
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Rundreise inklusive Baden
DIAMIR Erlebnisreisen
  • 15-tägige Busrundreise durch Georgien
  • Swanetien – versteckte Bergregion mit weißen Gipfeln und Wehrtürmen
  • Exzellente grusinische Küche und schmackhafte Weine
ab 2.090 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Georgien hat sich über die Jahre vom Geheimtipp zu einem der beliebtesten Reiseziele in Eurasien etabliert. Die touristischen Möglichkeiten sind für den Kultur- und Weinliebhaber bis hin zum Bergsteiger nahezu unbegrenzt. Die schönsten Regionen des Landes werden auf unserer Reise durch den Kaukasus entdeckt.

Umfassende Georgienreise
Die unzähligen pittoresken Kloster- und Kirchenanlagen, eingebettet in herrlichste Naturkulisse, sowie tiefe Traditionen in Religion, Sitten und Gebräuchen beweisen Ihnen einmal mehr, dass das Land am Rande Europas zu Unrecht viele Jahre in Vergessenheit geraten war. Und nicht zuletzt der äußerst schmackhafte Wein sowie die legendäre Küche werden Sie vom Charme und der sprichwörtlichen Fröhlichkeit der Grusinier überzeugen. Sie reisen recht komfortabel und übernachten stets in landestypischen Pensionen und privaten Gästehäusern. Dass Gastfreundschaft in Georgien nicht nur eine Werbefloskel ist, werden Sie selbst erleben.

Exzellente grusinische Küche, Klöster, Kirchen und Keltereien
Denjenigen, die in Georgien viel sehen möchten und nichts gegen Ursprünglichkeit und eine Portion Abenteuergeist haben, sei diese Reise wärmstens empfohlen. An drei Sonderterminen im Sommer ist es möglich, in die nur wenige Monate im Jahr bereisbare und versteckt gelegene Region Tuschetien im hohen Kaukasus vorzudringen. Daran hat sich bis heute nichts wesentlich geändert, denn die Trutzburgen und Wehrtürme waren schon jeher für Angreifer schwer einzunehmen.
Anreise
Flug nach Tiflis. Ankunft gegen Abend und Transfer in die Stadt. Übernachtung im Hotel. (Gegebenenfalls Ankunft am frühen Morgen des Folgetages – je nach Flugverbindung).
Tiflis – Stadtbesichtigung
Nach dem späten Frühstück starten Sie zum Stadtrundgang in Tiflis, die seit dem 5. Jh. die Hauptstadt Georgiens ist. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Fluss Mtkwari, die Altstadt und die umliegenden Hügel. Vorbei geht es an den Schwefelbädern zur Nariqala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Die Antschischati-Kirche aus dem 6. Jh. ist die älteste Kirche der Stadt. Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums (Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlies). Abends Begrüßungsessen in einem typisch georgischen Restaurant. Übernachtung im Hotel. - 1×(F/A)
Kachetien – Die bekannteste Weinregion des Landes
Sie verlassen Tiflis in östliche Richtung und machen sich auf in die bekannteste Weinregion des Landes. Das malerische Kleinstädtchen Signagi ist umgeben von einer Verteidigungsmauer mit mehr als 20 Wehrtürmen. Dieser Befestigungsring wurde von König Erekle II. im 18. Jh. errichtet. Kleiner Rundgang im Stadtkern mit wundervollem Blick ins Alasani-Tal und mit etwas Glück auf die verschneiten Spitzen der Kaukasushauptkette. Besuch eines urigen, 300 Jahre alten Weinkellers mit Verkostung. Das Mittagessen nehmen Sie bei einer Familie in einem der Dörfer Kachetiens ein. Sie probieren den hauseigenen Wein und gern auch den berühmten Tresterbrand Tschatscha. Am Nachmittag erkunden Sie die imposante Burganlage von Gremi. Schließlich fahren Sie nach Kvareli in Ihr Hotel. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit 3-4h, 230 km). - 1×(F/M/A)
Von der alten Hauptstadt Mzcheta zum Prometheusberg Kasbek
Über den Gombori-Pass (1620 m) geht es zurück gen Westen zur alten Hauptstadt Mzcheta. Besichtigung des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO-Weltkulturerbe) mit der Dschwari-Kirche (6. Jh.) und der Swetizchoveli-Kathedrale (11. Jh.). Unterwegs kurze, aber lohnenswerte Weinprobe im Dorf Tschardachi in Iago Maranis-Weinkeller. Anschließend Weiterfahrt auf der Georgischen Heerstraße nach Kasbegi. Vielleicht kann man die Gletscher des Kasbek noch im Abendlicht leuchten sehen. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit 4-5h, 290 km). - 1×(F/A)
Kleiner Wandertag im Kaukasus
Den ganzen Tag haben Sie Zeit zur Erkundung dieses herrlichen Tales am Kasbek. Zunächst geht es hinauf zur Dreifaltigkeitskirche „Zminda Zameba“ aus dem 14. Jh. (optional per Fahrzeug). Von der Kirche auf immerhin 2180 m hat man den vielleicht besten Blick hinüber zum Prometheusberg Kasbek (5047 m). Besonders im Morgen- oder Abendlicht bieten sich viele tolle Fotomotive in großartiger Kulisse an. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Wanderung zu den Wasserfällen von Gweleti. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit 3-4h, 435 m??, 7 km bzw. 1-2h, 300 m??, 4 km). - 1×(F/A)
Auf der alten Seidenstraße in den Süden
Auf der Heerstraße geht es zurück nach Süden. Kurze Stippvisite in Gori. Weiterhin Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche aus dem 1. Jh. v. Chr., an der ein Zweig der legendären Seidenstraße vorbeiführte. Die altertümliche Stadtstruktur mit ihrem eigenwilligen Straßensystem, den Theatern und verschiedenen Palästen ist noch heute gut erkennbar. Auf landschaftlich reizvoller Strecke geht es entlang des Borjomi-Nationalparks nach Achalziche. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 5-6h, 340 km). - 1×(F/A)
Die Höhlenstadt Wardsia
Besuch der in Fels geschlagenen Höhlenstadt Wardsia (12. Jh.). Errichtet wurde sie – alles von Menschenhand – im Goldenen Zeitalter Georgiens im 12. Jahrhundert. Sie finden dort mit wunderschönen Fresken künstlerisch gestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge, von denen eiskaltes Wasser aus dem nackten Fels tropft. Am Wegesrand wird die Festung Kertvisi (10. Jh.) besichtigt. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit 2-3h, 125 km). - 1×(F/M/A)
Land des Goldenen Vlies
Heute fahren Sie in die zweitgrößte Stadt des Landes – nach Kutaissi. Sie befinden sich in Westgeorgien in der Provinz Imereti, das „Land des Goldenen Vlies“. Nach dem Mittag Besuch der großen Ruine der Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jh. und des Gelati-Klosterkomplexes aus dem 12. Jh. sowie der dazugehörigen Akademie (beides UNESCO-Weltkulturerbe). In der Nähe der Stadt Tskaltubo besuchen Sie noch eine Grotte mit sehr interessanten Tropfsteinformationen. Gegen Abend besteht in Kutaissi die Möglichkeit, noch einmal über die Märkte zu schlendern bzw. einfach das Treiben auf dem Hauptplatz zu beobachten. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 3-4h, 250 km). - 1×(F/M/A)
Verborgenes Swanetien
Heute geht es für Sie zum vielleicht schönsten Flecken Georgiens – nach Swanetien. Bevor Sie hinauf ins Gebirge fahren, machen Sie noch einen Abstecher zur Okaze-Schlucht. Auf dem Weg nach Swanetien ist linkerhand der Enguri-Staudamm nicht zu übersehen (größter Staudamm der ehemaligen Sowjetunion). Die neu gebaute Straße windet sich spektakulär durch einen wilden Canyon, entlang des Enguri. Swanetien – das sind schneebedeckte Bergriesen, unberührte Wiesen, wilde Flüsse und Wasserfälle sowie mittelalterliche Wehrturmanlagen. Beeindruckend sind die bis heute erhaltenen Riten und Gepflogenheiten, ganz zu schweigen von der eigenen Sprache der Swanen, die mit dem Georgisch überhaupt nichts gemein hat. Gegen Abend erreichen Sie Mestia (1400 m), das administrative Zentrum Swanetiens. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 4-5h, 240 km). - 1×(F/A)
Kleiner Wandertag im Kaukasus
Zur Abwechslung nach den langen Fahrten wandern Sie heute zum Tschaladi-Gletscher. Die Wanderung kann in Absprache mit der Reiseleitung auch etwas modifiziert werden. Optional kann am Nachmittag auch eine Seilbahnfahrt zu einem spektakulären Aussichtspunkt unternommen werden. Die markanten Gipfel von Ushba und Tetnuldi sowie der Kaukasushauptkamm liegen dann frei vor Ihnen und bieten unvergleichliche Panoramen. Nachmittags Besuch eines swanischen Hauses und eines Wehrturmes. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h, 5 km, 200m??). - 1×(F/M (LB)/A)
Exkursion nach Ushguli
Mit Geländewagen geht es hinauf nach Ushguli auf 2200 m. Ushguli gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die höchste ganzjährig besiedelte Ortschaft Europas. In Ushguli selbst scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Besuch des Marien-Kirchenkomplexes und einiger sehr alter Wehrtürme. Von Ushguli bietet sich Ihnen der beste Blick auf die imposante Südwand des höchsten Berges des Landes – den Schchara (5068 m). Später Wanderung zum Turm der Königin Tamara. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 4h, 90 km, Gehzeit ca. 2h, 200 m??, 6 km). - 1×(F/M/A)
Die Schwarzmeerküste
Batumi, die moderne Metropole der Provinz Adscharien an der Schwarzmeerküste, ist Ihr heutiges Ziel. Von hier haben Sie immer noch den Kaukasus im Blick, der sich am Horizont in herrlichster Kulisse darbietet. Wer mag (optional und gegen Zahlung vor Ort) kann eine Führung im berühmten Botanischen Garten unternehmen. Dort gibt es mehr als 5000 Pflanzenarten zu entdecken, die sozusagen das Kontrastprogramm zu den Tagen im Gebirge bilden. Übernachtung im Hotel in Batumi. (Fahrzeit ca. 4-5h, 300 km). - 1×F
Batumi – Stadtrundgang
Während des heutigen Stadtrundgangs durch die weiße Perle Georgiens werden Sie die wichtigsten Plätze und Gebäude kennenlernen. Dass in den letzten Jahren viel Geld in die Stadtstruktur geflossen ist, merkt man sogleich. Batumi hat sich für seine Gäste wahrlich herausgeputzt und präsentiert sich nach grauen Dekaden wieder in voller Pracht. Nachmittags Freizeit. Übernachtung wie am Vortag. - 1×F
Batumi – Freizeit
Dieser letzte Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Ob beim Baden oder Flanieren am Strand – es gibt viele Möglichkeiten für einen schönen letzten Tag in der Schwarzmeer-Metropole. Übernachtung wie am Vortag. - 1×F
Heimreise
Morgendlicher Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Änderungen der Reiseroute und Flüge bleiben vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Eines der ältesten georgisch orthodoxen Kirchengebäude steht in Tiflis. Im 18. Jahrhundert war unter ihrem Dach eine der ersten Bildungseinrichtungen für Grammatik, Literatur, Logik, Mathematik und Physik untergebracht. Im 6. Jahrhundert wurde sie als dreischiffiger Bau errichtet, im 16. Jahrhundert um den freistehenden Glockenturm ergänzt. Bei der Renovierung wurden Spuren von Fresken aus dem 17. Jahrhundert gefunden. Wie die Kirche ursprünglich hieß, ist unbekannt. Der Name der Antschischati-Kirche stammt von einer angeblich wundertätigen Ikone, die vom Silberprägemeister Opisari geschaffen wurde. Sie ist heute im Staatlichen Museum der Künste in Georgien ausgestellt. 1989 wurde der Chor der Basilika gegründet, nachdem die Kirchenmusik in den Jahren davor verboten war. Die neun Sänger haben sich auf mittelalterliche mehrstimmige Kirchen- und Volksmusik aus Georgien spezialisiert. Sogar das Internationale Festival orthodoxer Musik hat der Antschischati-Chor 1999 in Moskau eröffnet. Vielleicht kommen Sie auf Ihrer Rundreise durch dieses schöne Land in den Genuss einer kleinen Darbietung!
In der Hauptstadt Tiflis befindet sich die Metechi-Kirche in Georgien. Die georgisch-orthodoxe Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und thront auf einem Felsen über der Stadt. Die Geschichte des Bauwerks ist lang und so sprach einst König Wachtang Gorgasali: "Ak me wteche pizi". Hier habe ich den Eid gebrochen! So entstand der Name der Kirche, die eine von insgesamt fünf Kirchen ist. Das alte Denkmal der Hauptstadt befindet sich im historischen Viertel. Die Stadt wurde bereits 40 Mal zerstört, durch die zahlreichen Invasionen der Vergangenheit. Auf ihrer Rundreise sollten Sie die legendäre Metechi-Kirche nicht auslassen. Im Gefängnis der Kirche, welches unterhalb ihrer Mauern zu finden ist, war auch einst Stalin inhaftiert. Viele Sagen und Legenden ranken um das herrliche Bauwerk. Auch das Denkmal des König Vakhtang Gorgasali sollten Sie besichtigen. Die ursprüngliche Form der Kirche wurde bis heute erhalten und ihr prunkvolles Innere mit Heiligenbildern und Ikonen wird Sie begeistern.
Tiflis - Sioni-Kathedrale
Tiflis - Synagoge von Tiflis
Bilder:
Hoch erhoben auf einem grünen Hügel schmiegt sich das Dschwari Kloster in die Landschaft ein. Sattblauer Himmel mischt sich mit dem Grün der Wälder und dem Glitzern des Wassers der Flüsse Kurs und Aragwi die sich hier treffen. Vor über 1500 Jahren wurde die Kreuzkuppelkirche als älteste ihres Landes Georgien hier erbaut. Das berühmte Gebäude liegt in der Nähe von Mzcheta, einer Hauptstadt im Osten Georgiens. Von hier aus erblicken Sie bereits die weltberühmte Sehenswürdigkeit. Diese Rundreise durch die malerische Landschaft Georgiens lohnt sich in jedem Fall, denn Sie besuchen hier ein Bauwerk, das auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geführt wird.
Sie haben eine Rundreise durch Georgien geplant ? Dann sollten Sie unbedingt die Höhlenstadt Wardsia, die sich im Süden des Landes unweit von Armenien befindet, besichtigen. Die Anreise kann sowohl auf einer gut ausgebauten Straße als auch auf Abwegen auf Schotterstraßen, am besten mit einem Geländewagen, erfolgen.
Die weltbekannte Kulturstätte wurde im 12. Jahrhundert von König Giorgi III. am Felshang des Berges Eruscheti erbaut. Sie sollte als Abwehr gegen die Perser und Türken dienen. Durch ein Erdbeben wurde der Großteil der Höhlenstadt leider zerstört, doch eine Besichtigung ist noch immer lohnenswert.
Die Felsenstadt bot 50.000 Menschen Platz und bestand aus ca. 3000 Wohnungen, die jeweils aus drei Räumen bestanden. Verbunden waren die zahlreichen Höhlen mittels Tunnel und Treppen. Für die Versorgung der Bewohner der Höhlenstadt Wardsia gab es unter anderem Bäckereien, Bäder und sogar Bibliotheken. Ein ausgeklügeltes Wasserversorgungsnetz war ebenfalls vorhanden. Die Tochter des georgischen Königs, Königin Tamar, die selbst zwei Jahre in der unterirdischen Stadt lebte, ließ zusätzlich noch ein Kloster errichten. Der Besuch dieser Sehenswürdigkeit ist ein Höhepunkt auf einer Rundreise durch das vielfältige Georgien und wird Ihnen mit Sicherheit in unvergesslicher Erinnerung bleiben.
Bei einer Rundreise durch das schöne Georgien, sollten Sie unbedingt die Stadt Kutaissi besuchen. Die drittgrößte Stadt des Landes ist gleichzeitig die Hauptstadt der Region Imeretien und überzeugt seine Besucher mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen unter anderem die historische Altstadt, die Weiße Brücke über den Rioni-Fluss oder auch die wundervolle Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Die Kathedrale auf dem Ukimerioni Hügel wurde unter der Herrschaft von Königs Bagrat III. errichtet. Durch die Zerstörung durch die Osmanen im Jahr 1692 begann der Wiederaufbau erst 1952. Eine vollständige Rekonstruktion ist seit 2014 zu besichtigen. Seit dem Jahr 1994 zählen die Bagrati-Kathedrale und das Kloster Gelati zum Weltkulturerbe der UNESCO. In der näheren Umgebung der Stadt Kutaissi liegt der wunderschöne Naturpark Sataplia sowie die Ruinen von mehreren Festungen. Die Stadt liegt im Nordwesten von Georgien und ist knapp 4 Autostunden von der Hauptstadt Tiflis entfernt. Bis an die Küste des Schwarzen Meeres sind es 2 Stunden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Tiflis, offiziell Tbilissi, gehört zu den Höhepunkten einer Rundreise durch Georgien. In der Landeshauptstadt existieren moderne Glaspaläste wie selbstverständlich neben bröckelnden Jugendstil-Fassaden, selbst Überreste einer persischen Festung aus dem 4. Jahrhundert sind erhalten. In Tiflis erleben Sie eine Stadt im Wandel zwischen Tradition und Moderne, die voller Gegensätze ist und zugleich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Starten Sie an der futuristischen Friedensbrücke, die die beiden Ufer des Mtkvari verbindet, bevor Sie mit der Standseilbahn auf den Hausberg Mtatsminda fahren. Von oben bietet sich nicht nur ein traumhafter Ausblick über die Stadt mit ihren Glasfassaden, Holzhäusern und Kirchen, sogar eine Fahrt mit dem Riesenrad ist dort möglich. Danach bietet sich ein Spaziergang durch das Sololaki-Viertel an, wo Haustüren und Balkone im Jugendstil oft ihrem Verfall ausgesetzt sind. Ebenso verhält es sich im angrenzenden Bezirk des Unteren Kala, der morbide Charme der Gegend zieht aber immer mehr Cafébesitzer an, sodass Sie hier prima eine kleine Verschnaufpause einlegen können. Zur Entspannung bietet sich auch ein Besuch in einem der im persischen Stil erbauten Schwefelbäder im Bäderviertel Abanotubani an. Die farbenfrohe Architektur des Viertels und ganz besonders die Mosaike das Blauen Bades ziehen viele Touristen an- tolle Fotomotive sind hier am Geburtsort der Stadt Tiflis garantiert.

Im Oberen Kala geht es moderner zu. Besuchen Sie das Museum für Stadtgeschichte und machen Sie einen Abstecher zur Sioni-Kathedrale, einer Stätte, die den georgischen Orthodoxen als heilig gilt. Über die Trockene Brücke geht es nach Neu-Tiflis, wo es deutlich weltoffener und kosmopolitischer ist. Nicht nur auf der Agmashenebeli Avenue kann in kleinen Geschäften nach Herzenslust gestöbert werden. Viele Restaurants bieten die Möglichkeit, georgische Spezialitäten oder modernes Trend-Food zu probieren. Versuchen Sie unbedingt das georgische Brot Tonis Puris, das in speziellen Lehmöfen gebacken wird und warm gleich aus der Hand am besten schmeckt. Ein Tipp für den Abend ist es, noch einmal zur Friedensbrücke zurückzukehren, die mittels einer Lichtinstallation von tausenden Lampen bestrahlt wird. Entscheiden Sie selbst, zu welcher Tageszeit Ihnen die Brücke besser gefällt. Wer noch mehr Futurismus sehen möchte, nimmt ein Taxi und fährt vorbei am fast durchsichtigen Polizeipalast oder am Bürgeramt mit seinem Dach in Eierschalen-Optik.
Bilder:
Bei einer Rundreise durch Georgien lohnt ein Abstecher nach Sighnaghi, einem der kleinsten Städte Georgiens. Der malerische Ort befindet sich 50 Kilometer südöstlich von Telavi, der Hauptstadt von Kachetien inmitten der berühmtesten und wichtigsten Weinregion in Georgien. Zahlreiche Restaurants sowie Weinbars bieten Weinproben an. Doch auch für kulturell Interessierte hat Sighnaghi einiges zu bieten. Sehenswert ist die gut erhaltene Stadtmauer aus dem 18. Jahrhundert, die dem Örtchen ebenso seinen Charme verleiht wie die aus Pflastersteinen erbauten Gässchen und Straßen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählt das stattliche Kloster Bodbe sowie das Museum, das neben der Stadtgeschichte archäologische Werke und Funde von Lado Gudiaschwili und Niko Pirosmani zeigt. Unterhalb des Klosters liegt die Quelle der Heiligen Nino, welche denen, die darin baden, ewige Jugend verspricht. Aufgrund der schönen Kulisse ist das Städtchen bei Heiratswilligen sehr beliebt. Hier hat das Standesamt rund um die Uhr geöffnet, was dem Ort den Beinamen" Hochzeitsstadt"verliehen hat.
Bilder:
Rund 8.000 Menschen leben in Mzcheta. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der georgischen Hauptstadt Tiflis am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus. Die Stadt und die unmittelbare Gegend hat einen sehr frühen Ursprung.Die Gräberfelder von Samtavro wurden nämlich schon 3.000 Jahre vor Christus benutzt. Ausgrabungen belegen darüber hinaus, dass die damaligen Bewohner ihre Verstorbenen bis ins 10. Jahrhundert nach Christus dort begraben haben. Mzcheta war zudem bis zum 6. Jahrhundert die Hauptstadt des iberischen Reichs und ein wichtiger Handelsplatz. Ein Besuch während einer Rundreise durch Georgien lohnt sich hier immer, denn es gibt sehr viel zu sehen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale mit dem beeindruckendem Monument über dem "Heiligen Rock von Mzechta" gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die antike Festung Armasziche aus dem 3. Jahrhundert vor Christus können genauso so besichtigt werden wie die Armasziche-Akropolis aus dem späten 1. Jahrtausend vor Christus.
Bilder:
Sie lieben Rundreisen und sind auf der Suche nach einer außergewöhnlichen, nicht alltäglichen Rundreise? Dann ist Georgien mit Sicherheit das richtige Ziel. Vor allem die Besichtigung der Stadt Gori, die Hauptstadt der Region Innerkartlien, wird in ewiger Erinnerung bleiben. Mit seinen etwa 48.000 Einwohner kann die Stadt auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Der kleine Staat zwischen Europa und Asien liegt zwischen zwei Meeren und beeindruckt vor allem durch seine geografische Vielfalt. Felder, Hochtäler, Schluchten und Wiesen vereinen sich zu einer abwechslungsreichen Zauberwelt. Bei dieser Rundreise werden Sie auch die Stadt Gori kennenlernen, die einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. In der Nähe befinden sich die Ruinen der Festung Ksanis-Ziche, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Zwölf Kilometer südlich befindet sich die Sioni Kirche von Ateni, die in einer felsigen Schlucht, umgeben von wilder Natur und Weingärten liegt. Erleben Sie die uralte Kultur im Kaukasus, deren Völkervielfalt sowie die geografische Vielfalt des kleinen Staates.
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Direkt am Schwarzen Meer in der georgischen Republik Adscharien liegt die schöne Hafenstadt Batumi. Die charmante Stadt besticht mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und dem regen Treiben. Nicht umsonst wir Batumi auch "Las Vegas am Schwarzen Meer" genannt. Umsäumt von subtropischen Wäldern und der kilometerlangen Küstenpromenade, können Sie hier eine aufregende Zeit erleben. Das ehemalige verschlafene Küstenörtchen hat sich zu einem wahren Paradies für Urlauber entwickelt. Zahlreiche Spielcasinos prägen die Stadt. Und hier können Sie noch Ihr Glück am Roulette-Tisch versuchen.
Auf Ihrer Rundreise durch Georgien gibt es viel zu entdecken. Die schöne Stadt besticht mit ihren Gegensätzen und zählen Sie sich zu den Geschichtsfreunden, dann sollte ein Besuch der Römerfestung mit auf dem Programm stehen. Skurrile Wolkenkratzer, antike Bauwerke und die aufregenden Casinos und Paläste machen die Stadt aus. Am palmenumsäumten Primorski Boulevard können Sie relaxen und ein langes Sonnenbad genießen und die besondere Atmosphäre aus Moderne und Antike genießen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Georgien (GE)
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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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