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Russland Rundreise

Goldener Ring- Begegnungen in Altrussland

Tournummer 130897
Inklusive Flug
Flexibel Stornieren
Studiosus Reisen
  • 10-tägige Busrundreise durch Russland
  • Begegnungen mit Russen bei Gurken- und Piroggenverköstigungen
  • Spaziergänge an Wolga und Nerosee
ab 3.245 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Goldene Zwiebeltürme, prächtige Klöster, einst blühende Handelsmetropolen - nah der Hauptstadt Moskau und doch so fern liegt der Goldene Ring. In Städten wie Wladimir, Susdal und Pljos schlägt das Herz des alten, des orthodoxen Russland. Die Kirche erlebt in dem Vielvölkerreich seit Jahren eine Renaissance, und so ist auch der Goldene Ring wieder ein Pilgerziel der Russen. Unsere Studienreise bringt Ihnen den Kontrast zwischen Moskau - mit seinem zuweilen mafiosen Antlitz und seinen Megastaus - und dem ländlichen, manchmal noch etwas rückständigen Russland nahe. Sie treffen Menschen der Region und gewinnen dabei intensive Eindrücke davon, was die "russische Seele" noch immer auszeichnet: Wärme, Tiefe und Gastfreundschaft.
1. Tag: Moskau auf den ersten Blick
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug nach Moskau. Für Ihren Transfer zum Hotel ist gesorgt. Abends kosten wir russische Gaumenfreuden, vielleicht Borschtsch, Pelmeni oder Boeuf Stroganoff. Und Wodka wird immer noch grammweise bestellt. Ihre Studiosus-Reiseleiterin nimmt Sie nach dem Abendessen mit zum Ufer der Moskwa, Moskaus Lebensader - Kremlblick inklusive. Und wenn sie gut zu Fuß sind, können Sie noch dem Roten Platz einen ersten Besuch abstatten. Drei Übernachtungen in einem guten, zentral gelegenen Hotel in Moskau.
2. Tag: Moskau - Bauboom und Ikonen
Von den Sperlingsbergen aus blicken wir auf Kuppeln und Hochhäuser. Das Neujungfrauenkloster ist ein malerisches Fotomotiv (Außenbesichtigung). An anderen Stellen wird fleißig an der Zukunft gebaut, was vor allem im Wolkenkratzerviertel Moscow City deutlich wird. Ihre Reiseleiterin zeigt Ihnen ein sakrales Bauwunder: die Christi-Erlöser-Kirche. Am Nachmittag haben wir in der Tretjakow-Galerie ein Rendezvous mit Ikonen und dem "Mädchen mit Pfirsichen". Nach dem Abendessen sollten Sie Ihren Absacker auf dem Dach des Hotels Ritz Carlton trinken. Der Blick auf die Innenstadt ist großartig!
3. Tag: Macht und Pracht des Kreml
In der Rüstkammer des Kreml sammelten die Zaren ungeheure Reichtümer an: mit Perlen und Edelsteinen geschmückte Kleidungsstücke, die Monomach-Krönungsmütze, Fabergé-Eier und pompöse Geschenke aus aller Welt. Vor der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale sehen wir, wo die Kirche Wladimir Putin den Segen für sein Amt gab. Aber trifft der Präsident seine politischen Entscheidungen auch gottesfürchtig? Nachmittags können Sie sich auf dem Manegeplatz unters Volk mischen, zum Arbat oder im Gorkipark spazieren gehen. Tipp für abends: Kosten Sie in einem rustikalen Lokal Sakuski, die russischen Vorspeisen.
4. Tag: Mekka der Orthodoxie - Susdal
Auf zum Goldenen Ring! Immer mehr Russen pilgern nach Susdal auf der Suche nach ihren christlichen Wurzeln, und wir schließen uns ihnen an. 190 km. Susdal (UNESCO-Welterbe), das sind 11000 Einwohner, 33 Kirchen, fünf Klöster und viele bunte Holzhäuser - Russland wie im Bilderbuch. Mittags kommen wir zu einer Familie und essen hausgemachte Piroggen - im Samowar dampft der Tee. Der hiesige Kreml und das Freilichtmuseum sind am Nachmittag ein Muss. Auf der Uliza Lenina können Sie nach "Suweniry" Ausschau halten. Zwei Übernachtungen in Susdal.
5. Tag: Wladimir leuchtet golden
Am Vormittag sehen wir das Erlöser-Euthymios-Kloster mit seinem berühmten Glockenspiel und kommen mit Bauern ins Gespräch. Wir probieren leckere Gurken, eine Spezialität der Stadt. Alljährlich dreht sich beim Gurkenfest alles um Farbe, Konsistenz, Geschmack und Größe. Alte Traditionen auch in Wladimir: Wir treten durch das Goldene Tor, das seit 800 Jahren in seinem Glanz erstrahlt, erleben die Uspenski-Kathedrale (UNESCO-Welterbe) und die Demetrius-Kathedrale. 70 km. Am späten Nachmittag noch Lust auf den Besuch einer russischen Sauna - einer Banja? Wenn Ihnen der Saunameister dann noch mit Reisig einheizt, kommt Ihr Organismus richtig in Fahrt. Das Abendessen serviert man uns heute in einem gemütlichen Restaurant.
6. Tag: Pljos an der Wolga
Breit fließt die blaue Wolga dahin. Vom Freiheitsberg aus blicken wir auf die schiefen Holzhäuser von Pljos. Wer mag, spaziert an der Wolga entlang. Im heißen russischen Sommer können Sie hier auch gleich ins Wasser springen. "Kostroma Mon Amour" heißt die Liebeserklärung des russische Rockbarden Boris Grebenschtschikow an die klassizistische Perle. Wir besuchen das legendäre Ipatjew-Kloster mit der Dreifaltigkeitskathedrale. Auf dem Markt besorgen wir noch leckere Früchte und fahren dann weiter nach Jaroslawl. 260 km. Drei Übernachtungen in Jaroslawl , direkt an der Kotorosl, einem Nebenfluss der Wolga.
7. Tag: Älter als Moskau - Jaroslawl
Kirchen, Klöster, Glockentürme - Jaroslawl ist um einiges älter als Moskau und eng mit der Geschichte Russlands verbunden. Wie reich die Stadt einmal war, lassen die Kaufmannsvillen erahnen. Wir schauen uns alles an: den Metropolitenpalast von außen, die Epiphanias- und die Prophet-Elias-Kirche von innen. Nachmittags spazieren Sie mit Ihrer Reiseleiterin auf der Wolgapromenade an klassizistischen Fassaden vorbei und lassen die ruhige Landschaft am großen Fluss auf sich wirken. Oder lieber aufs Wasser? Vom Flusshafen an der Wolga starten im Sommer kleinere Boote ins nahe gelegene Tolga. Machen Sie einen gemütlichen Ausflug, vorbei an einem Kloster aus dem 17. Jahrhundert! Das Abendessen wird uns heute wieder im Restaurant serviert.
8. Tag: Rostow am Nerosee
"Wer lebt glücklich in Russland?", fragte Nikolaj Nekrassow, Dichter der Zarenzeit. Er selbst verbrachte glückliche Sommer in Karabicha. Wir erkunden seine Villa, heute ein Museum. Wer lieber frische Luft mag, atmet im Park die Kraft der Pflanzen ein. Rostow: eine Stadt wie Musik. Wie war das mit Hector Berlioz? Der Komponist reiste eigens hierher, um das vielstimmige Geläut der hiesigen Kremlglocken zu hören. Nachdem wir uns bei einer Suppenpause mit Borschtsch gestärkt haben, lassen wir die Fresken in den Kremlkirchen auf uns wirken. Vor der Stadt spiegelt sich das Erlöser-Jakob-Kloster im See - ein magischer Anblick. 70 km.
9. Tag: Kloster Sergijew Possad
Wir kommen nach Sergijew Possad zum Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster, eines der größten und prächtigsten Klöster Russlands. Genießen Sie die typische Folklore vor der Kirche: Hier werden unter anderem Matrjoschkas, die berühmten ineinandergesteckten Holzpuppen, und Ikonen in allen Größen feilgeboten. Ein gemeinsamer Imbiss nach der Besichtigung des Klosters stillt unseren Hunger, bevor wir die letzten Kilometer nach Moskau unter die Räder nehmen. 220 km. Beim Abschiedsessen in einem Restaurant kosten wir noch einmal, was russische Köche aus Gemüse, Teigtaschen, Fisch und Fleisch so alles zaubern.
10. Tag: Do swidanija, Moskwa!
Vielleicht bleibt noch Zeit zum Shoppen. Im Laufe des Tages bringen wir Sie dann zum Flughafen. Rückflug und Anschluss zu den anderen Städten.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Liebhaber von Malerei, Graphik und Bildhauerei sollten sich einen Besuch in der Tretjakow-Galerie in Moskau nicht entgehen lassen. Hier können Sie während einer Rundreise durch Russland eine der bekanntesten, größten und berühmtesten Kunstsammlungen des Landes kennenlernen. Die Galerie gilt als die beste Sammlung russischer Kunst weltweit. Der Namensgeber der Tretjakow-Galerie ist der Kunstsammler Pawel Tretjakow, der sie 1856 gründete. 1893 wurde das Haus als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Heute ist die Galerie stolz auf einen Besitz von über 140.000 Kunstgegenständen, die ständigen Ausstellungen erstrecken sich über mehrere Gebäude. Im historischen Hauptgebäude mit seiner sehenswerten, vom russischen Maler Wiktor Wasnezow entworfenen Fassade im alten Moskauer Stadtteil Samoskworetschje können Sie Kunst vom 11. Jahrhundert bis zum beginnenden 20. Jahrhundert betrachten, darunter neben Gemälden namhafter russischer Meister auch wertvolle Ikonen und Skulpturen sowie Schmuck und sehenswerte Handarbeiten. In einer separaten Abteilung für moderne Kunst werden Werke des späteren 20. Jahrhunderts präsentiert.
Moskau ist das Herz Russlands, das war schon immer so, auch wenn St. Petersburg einige Zeit lang die Hauptstadt dieses riesigen und beeindruckenden Landes darstellte, so war die große Stadt an der Moskwa doch immer das pulsierende Zentrum zu dem sich sowohl die Zaren als auch die Bolschewisten und die selbst die Demokraten hingezogen fühlten.
1147 wurde mit dem Bau des Kremls begonnen, damals war er allerdings weniger prunkvoll als heute, denn die Geschichte der Schalzentrale der Macht begann mit einer einfachen Jagdhütte. Diese wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten ausgebaut und im 15 Jahrhundert wurde eine 7 m starke rote Mauer um den Kreml herumgezogen. Sie ist fast 2,5 km lang, rund 19 m hoch und besitzt 19 Türme. Auch die zahlreichen Kirchen des Kremls wurden im 15 Jahrhundert erbaut. Sie tragen bis heute die berühmten goldenen Kuppeltürme.
In den Jahren 1839 bis 1850 entstand der monumentale Kremlpalast wie wir ihn heute kennen und war seitdem Sitz der russischen Zaren. Ein altes russischen Sprichwort sagt: „Über der Stadt ist der Kreml und über dem Kreml ist nur Gott“. Diese Aussage drückt wohl am besten die Bewunderung und Ehrfurcht der Leute vor diesem monumentalen Gebäude und den in ihm herrschenden Zaren aus.
Vor dem Kreml erstreckt sich 500 m lang und 150 km breit der rote Platz, der seinen Namen nicht dem vielen Blutvergießen und auch nicht den „roten Zaren“ verdankt sondern aus der Übersetzung, in der „rot“ so viel wie „schön“ bedeutet, stammt. Er wurde 1990 zusammen mit dem Kreml, der ebenfalls angrenzenden Basilius-Kathedrale und dem Lenin-Mausoleum zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
6. Tag Listwjanka - Ipatjew-Kloster
Sie fahren während Ihrer Rundreise durch Russland über den sogenannten Goldenen Ring und kommen nach Jaroslawl? Die Prophet-Elias-Kirche gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser altrussischen Stadt und wurde in den Jahren 1647 bis 1650 erbaut. Auftraggeber für den Kirchenbau war eine reiche Kaufmannsfamilie, die den damaligen Zarenhof mit Pelzen belieferte. Die Kreuzkuppelkirche erinnert in ihrer Architektur an verschiedene Sakralbauten in Moskau. Von außen wirkt die weiße Prophet-Elias-Kirche im Altstadtkern mit den grünen Kuppeln und zwei Zeltdachtürmen eher schlicht, das ändert sich aber, sobald Sie den Innenraum betreten. Die Innenbemalung besteht aus Fresken an Wänden und Gewölben, die Motive sind zum großen Teil dem Alten Testament entnommen und zeigen das Leben des Propheten Elias - sahen der Name der Kirche. Sie wurden um 1680 von mehreren Meistern fertiggestellt. Wie durch ein Wunder haben weder Brände noch Kriege hier nennenswerte Schäden angerichtet, sodass Sie die Malereien noch heute im Original betrachten können.
8. Tag Rostow (am Nerosee) - Erlöser-Jakob-Kloster
Rostow (am Nerosee) - Kreml von Rostow
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Moskau – die einzigartige und atemberaubende Metropole an der Moskwa – ist nicht nur die Hauptstadt der Russischen Föderation sondern mit ihren mehr als 11,5 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt des europäischen Kontinents. Seit dem 16. Jahrhundert wird Moskau gelegentlich auch als „Drittes Rom“ bezeichnet. Moskau ist zudem nicht nur die größte Industriestadt des Landes sondern auch der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Russlands und auch eine viel besuchte Touristendestination.
Die unbestrittenen Wahrzeichen der Stadt sind der Kreml und der Rote Platz. Sie befinden sich im Zentrum Moskaus und gehören seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist die berühmte Basilius Kathedrale, mit den für Russland charakteristischen Zwiebeltürmen. Wer die russische Weltstadt besucht der sollte auch unbedingt die Christ-Erlöser-Kathedrale, das Grab des Unbekannten Soldaten, das Staatliche Geschichtsmuseum, das Auferstehungstor und das Neujungfrauenkloster besichtigen.
Susdal
Wladimir
Listwjanka ist ein kleines Dorf am Baikalsee. Zwar kann es nicht mit vielen Sehenswürdigkeiten aufwarten, besitzt aber dennoch einen eigenen Charme und eignet sich bestens, wenn Sie während Ihrer Rundreise durch Russland den riesigen Baikalsee besuchen möchten. Aus dem nahen Irkutsk ist Listwjanka problemlos im Rahmen eines Tagesausflugs zu erreichen. Dazu nutzt man am besten den sogenannten "Baikaltrakt", bei dem es ich um die kürzeste Autobahn in Russland handelt. Im Baikal-Museum können Sie sich über die Flora und Fauna des Gebiets informieren und zu einem virtuellen Tauchgang starten, bevor Sie den See hautnah erleben und traumhafte Aussichten auf das größte Süßwasserreservoire der Welt genießen. Das Örtchen liegt nahe der Stelle, an der die Angara als einziger Abfluss aus dem Baikalsee fließt. Inmitten dieses Flusses befindet sich der berühmte, aber kleine Schamanenstein, der seinen Beginn markiert. Wer ortstypische Souvenirs wie Tee oder Zedernnüsse kaufen möchte, findet diese auf dem Markt.
Jaroslawl
Rostow (am Nerosee)
Sergijew Possad
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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