Armenien/Georgien Rundreise

Georgien & Armenien - Mit Flair

Tournummer 120202
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
SKR Reisen
  • 14-tägige Busrundreise durch Armenien & Georgien
  • Besuch der berühmten Ananuri-Festung in Kasbegi
  • Erkunden Sie die alte Höhlenstadt Uplisziche
ab 2.899 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Erleben Sie auf Ihrer 14-tägigen Reise die Höhepunkte Armeniens und Georgiens in stilvollen Unterkünften. Beide Länder weisen faszinierende Landschaften, eine Vielzahl an Weltkulturerbestätten wie Klöster und Kirchen sowie eine kulturelle Vielfalt und geschichtsträchtige Vergangenheit auf. Die Offenheit der Menschen spüren Sie nicht nur im Alltag, sondern dürfen diese auch bei einer Brotback Zeremonie, bei drei Weinverkostungen und einem Besuch in einer Ararat-Brennerei erfahren.
1. Tag: Anreise
Heute fliegen Sie nach Georgien.
2. Tag: Tiflis
Nach Ihrer Ankunft am frühen Morgen empfängt Sie Ihre Reiseleitung am Flughafen in Tiflis. Nach einem Langschläferfrühstück starten Sie Ihre Stadtbesichtigung. Die Hauptstadt Georgiens, mit ihren über eine Million Einwohnern, liegt am Fluss Kura und ist von einer Berglandschaft umgeben. Das kulturelle Zentrum hat sich über die Jahre immer wieder neu erfunden und fasziniert durch maurische Fassaden, Kirchen und charmante Innenhöfe. Bei Ihrem Stadtrundgang kommen Sie an den Ruinen der Festung Nariqala vorbei, wo Sie sich auf einen herrlichen Ausblick auf die verwinkelte Altstadt freuen können. Nach einem gemeinsamen Abendessen haben Sie zudem die Möglichkeit, die berühmten Schwefelquellen zu besuchen (optional). 1 Nacht in Tiflis. (F/A)
3. Tag: Tiflis - Mzcheta (UNESCO Weltkulturerbe) - Kasbegi
Vom Norden des Großen Kaukasus bis in die Länder des Orients reicht die Georgische Heerstraße, auf der Sie heute verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigen. Der beeindruckende Ort Mzcheta (UNESCO Weltkulturerbe) existiert seit fast 3.000 Jahren und besticht vor allem durch die Kathedrale und das Kloster in den Bergen. Bevor Sie in Kasbegi die berühmte Ananuri-Festung besuchen, nehmen Sie auf dem luxuriösen Weingut Chateau Muchrani an einer Weinverkostung mit Mittagessen teil und werden Zeuge der Zubereitung der typischen Chinkali (Teigtaschen). In Ihrer Unterkunft genießen Sie einen fantastischen Ausblick von Ihrem Bergblickzimmer. 2 Nächte in Kasbegi. (F/A)
4. Tag: Kasbegi
Eingebettet in das wilde Bergland liegt die berühmte Dreifaltigkeitskirche auf circa 2.000 Metern Höhe. Erleben Sie die Schönheit der georgischen Landschaft bei einer Wanderung und bestaunen Sie die Kirchenkuppel. Gestärkt durch ein herzhaftes Picknick am Mittag geht es für Sie wieder zurück nach Kasbegi. (12 km, Gehzeit ca. 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad mittel, ca. +/- 470 Höhenmeter). (F/P)
5. Tag: Kasbegi - Wardsia
Heute tauchen Sie in die sowjetische Geschichte ein. Erhalten Sie im Stalinmuseum Einblick in dessen Vergangenheit und die sowjetische Identität. Nur wenige Kilometer entfernt wartet die alte Höhlenstadt Uplisziche auf Sie. Am Abend erreichen Sie Ihre idyllische Unterkunft in malerischer Umgebung. 1 Nacht in Wardsia. (F/A)
6. Tag: Wardsia - Tiflis
Nach dem Frühstück im Hotel bsichtigen Sie eine weitere Höhlenstadt. Wardsia wurde im 12. Jahrhundert in eine vom Tal aufragende Felswand geschlagen und lädt mit ihren 750 Räumen auf 900 Quadratmetern zum Erkunden ein. Im Anschluss besuchen Sie die Rabati-Festung in Achalziche. Bevor Sie dann in einem lokalen Restaurant zu Abend essen, können Sie das bekannte Mineralwasser Georgiens im Zentralpark von Borjomi probieren. Das Heilwasser wurde bereits im ersten Jahrtausend nach Christus verwendet. 2 Nächte in Tiflis. (F/A)
7. Tag: Tiflis
Schon am frühen Morgen beginnt Ihr Ausflug in die Weinprovinz Kachetien. Bei einer Weinverkostung mit Mittagessen können Sie sich selbst vom kachetischen Landwein überzeugen. Im Anschluss geht es dann zum Bodbe-Kloster. Nur zwei Kilometer entfernt liegt das am Berghang gelegene Dorf Sighnaghi, welches mit seinem süditalienischen Flair die Touristen anzieht. Bei einem Spaziergang werden Sie durch die engen Gassen der Altstadt schlendern und einen atemberaubenden Blick über das Alasani-Tal genießen. In Zinandali besuchen Sie das Haus-Museum der Fürstenfamilie Tschawtschawadse und kommen erneut in den Genuss einer Weinprobe, diesmal mit der Weinsorte Zinandali. (F/M/A)
8. Tag: Tiflis - Yenokavan
An der Grenze von Sadachlo verabschiedet sich Ihre georgische Reiseleitung und Sie reisen weiter nach Armenien. Dort erwarten Sie zwei UNESCO Weltkulturerbestätten: die mittelalterlichen Klöster Akhtala und Hagphat. Das Programm kann vor Ort aufgrund von Bauarbeiten geändert werden. Entspannen Sie in Ihrer Unterkunft am Pool an den Klippen von Yenokavan. 1 Nacht dort. (F/M)
9. Tag: Yenokavan - Dilijan - Dschermuk
Im traumhaft schönen Agstev-Tal befindet sich der Kurort Dilijan. Bei einem Spaziergang durch die Stadt werden Sie am schönen Kloster Haghartsin und verschiedenen Holzschnitzwerkstätten vorbeikommen. Anschließend fahren Sie zu einem der größten Hochgebirgsseen weltweit. Inmitten der kargen Gebirgslandschaft erstreckt sich auf fast 2.000 Metern Höhe der Sewansee. Vorbei am Selimpass geht es nach Dschermuk. 2 Nächte dort. (F/M)
10. Tag: Dschermuk
Am Vormittag erkunden Sie das Höhlendorf Khndzoresk. Anschließend werden Sie mit einer Seilbahn über die malerische Schlucht zum Kloster Tatev fahren. Während der Fahrt blicken Sie hinab auf die Votoran-Schlucht. Auf dem Rückweg nach Dschermuk halten Sie noch am Observatorium Zoraz Karer. (F/A)
11. Tag: Dschermuk - Jerewan
Auch heute fahren Sie wieder durch das armenische Hochland und legen Ihren ersten Halt an einer der schönsten Kirchen in ganz Armenien ein. Das Kloster Noravank (13 Jh.) befindet sich in einer besonders malerischen Lage. Nach einem Mittagessen mit Weinverkostung geht es zum Kloster Chor Virap (17 Jh.), welches Sie ebenfalls durch eine einzigartige Lage, aber auch durch die vielen Legenden, die über das Bauwerk erzählt werden, faszinieren wird. Mit Blick auf den Ararat fahren Sie nach Jerewan. 3 Nächte dort. (F/M)
12. Tag: Jerewan
Heute lernen Sie bei einer Rundfahrt eine der ältesten Städte der Welt näher kennen. Jerewan ist sowohl das historische als auch kulturelle Zentrum von Armenien. Im Anschluss an den Stadtspaziergang werden Sie das Matenadaran-Museum (UNESCO Weltdokumentenerbe) besuchen. Auf dem Weg nach Etschmiadsin machen Sie einen kurzen Halt in der berühmten Ruinenstätte Zvartnots. Anschließend folgt die Besichtigung der Kathedrale in Etschmiadsin (UNESCO Weltkulturerbe). Den Tag schließen Sie mit einem Folklore-Abendessen in einem lokalen Restaurant in Jerewan ab. (F/A)
13. Tag: Jerewan - Garni
Im uralten Dorf Garni bestaunen Sie einen der wenigen heidnischen Tempel der Welt. Nur wenige Kilometer nördlich entfernt liegt das Höhlenkloster Geghard. Gegen Mittag fahren Sie Richtung Dzoraghbyur, wo Sie zuerst an einer Brotback-Zeremonie teilnehmen und zuschauen können, wie das traditionelle Fladenbrot Lavash hergestellt wird. Kommen Sie außerdem in einer Cognac-Brennerei in den Genuss, den bekannten „Ararat“ zu verköstigen und lassen Sie den letzten Abend in Jerewan gemütlich ausklingen. (F/M)
14. Tag: Abreise
Mit schönen Erinnerungen fliegen Sie zurück in Ihr Heimatland.

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, P=Picknick
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bei einer Rundreise durch das schöne Georgien ist die Festung Ananuri ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Die Festung liegt in der Region Duscheti und ist nur 60 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und in den folgenden Jahrhunderten zu einer großen Festung ausgebaut. Dank ihrer guten Erhaltung zählt die Festung Ananuri zu den beliebtesten Postkartenmotiven des Landes. Die über den nördlichen Eingang begehbare Festung ist auch die Heimat zweier Kirchen. Es handelt sich dabei um die Erlöserkirche und die Kirche der Entschlafung der Gottesmutter aus dem Jahr 1689. Die Festung blickt heute auf einen großen Stausee hinab. Der See mit seinem türkisblauen Wasser lädt im Sommer zum Baden oder Paddeln ein. Er dient zur Strom- und Wasserversorgung in der Region. Die Festung und die Ortschaft Ananuri sind von Tiflis aus mit dem Auto erreichbar. Die Fahrt dauert etwa 60 bis 90 Minuten.
Ein Geheimtipp bei einer Rundreise durch Georgien ist die sagenhafte Höhlenstadt Uplisziche, die etwa 15 Kilometer östlich der Stadt Gori liegt. Die Höhlenstadt am felsigen Ufer des Flusses Mtkvari wurde schon im 2. Jahrtausend v. Chr. gegründet und aus dem harten Fels geschlagen. Der gesamte Komplex hat eine Fläche von etwa 40.000 Quadratmeter. Als im 4. Jahrhundert n. Chr. in Georgien das Christentum einzog, verlor die Höhlenstadt Uplisziche ihre Bedeutung. Bei den Ausgrabungen erblickten außergewöhnliche Artefakte das Tageslicht, die von der Spätbronzezeit bis zum Spätmittelalter stammen. Die Höhlen selbst sind mit atemberaubenden Felszeichnungen ausgestattet. Besonders bemerkenswert ist auch die Architektur auf mehreren Etagen mit Treppen, Wegen und Straßen. Auf der oberen Etage der Höhlenstadt thront die christliche Steinbasilika aus dem 9. bis 10 Jahrhundert. Uplisziche ist mit dem Auto oder auch mit einem Minibus aus Tiflis in etwas mehr als einer Stunde erreichbar. Wenn Sie sich schon in der Stadt Gori aufhalten, dauert die Fahrt etwa 20 Minuten.
Sie haben eine Rundreise durch Georgien geplant ? Dann sollten Sie unbedingt die Höhlenstadt Wardsia, die sich im Süden des Landes unweit von Armenien befindet, besichtigen. Die Anreise kann sowohl auf einer gut ausgebauten Straße als auch auf Abwegen auf Schotterstraßen, am besten mit einem Geländewagen, erfolgen.
Die weltbekannte Kulturstätte wurde im 12. Jahrhundert von König Giorgi III. am Felshang des Berges Eruscheti erbaut. Sie sollte als Abwehr gegen die Perser und Türken dienen. Durch ein Erdbeben wurde der Großteil der Höhlenstadt leider zerstört, doch eine Besichtigung ist noch immer lohnenswert.
Die Felsenstadt bot 50.000 Menschen Platz und bestand aus ca. 3000 Wohnungen, die jeweils aus drei Räumen bestanden. Verbunden waren die zahlreichen Höhlen mittels Tunnel und Treppen. Für die Versorgung der Bewohner der Höhlenstadt Wardsia gab es unter anderem Bäckereien, Bäder und sogar Bibliotheken. Ein ausgeklügeltes Wasserversorgungsnetz war ebenfalls vorhanden. Die Tochter des georgischen Königs, Königin Tamar, die selbst zwei Jahre in der unterirdischen Stadt lebte, ließ zusätzlich noch ein Kloster errichten. Der Besuch dieser Sehenswürdigkeit ist ein Höhepunkt auf einer Rundreise durch das vielfältige Georgien und wird Ihnen mit Sicherheit in unvergesslicher Erinnerung bleiben.
Sie haben eine Rundreise durch Georgien geplant ? Dann sollten Sie unbedingt die Höhlenstadt Wardsia, die sich im Süden des Landes unweit von Armenien befindet, besichtigen. Die Anreise kann sowohl auf einer gut ausgebauten Straße als auch auf Abwegen auf Schotterstraßen, am besten mit einem Geländewagen, erfolgen.
Die weltbekannte Kulturstätte wurde im 12. Jahrhundert von König Giorgi III. am Felshang des Berges Eruscheti erbaut. Sie sollte als Abwehr gegen die Perser und Türken dienen. Durch ein Erdbeben wurde der Großteil der Höhlenstadt leider zerstört, doch eine Besichtigung ist noch immer lohnenswert.
Die Felsenstadt bot 50.000 Menschen Platz und bestand aus ca. 3000 Wohnungen, die jeweils aus drei Räumen bestanden. Verbunden waren die zahlreichen Höhlen mittels Tunnel und Treppen. Für die Versorgung der Bewohner der Höhlenstadt Wardsia gab es unter anderem Bäckereien, Bäder und sogar Bibliotheken. Ein ausgeklügeltes Wasserversorgungsnetz war ebenfalls vorhanden. Die Tochter des georgischen Königs, Königin Tamar, die selbst zwei Jahre in der unterirdischen Stadt lebte, ließ zusätzlich noch ein Kloster errichten. Der Besuch dieser Sehenswürdigkeit ist ein Höhepunkt auf einer Rundreise durch das vielfältige Georgien und wird Ihnen mit Sicherheit in unvergesslicher Erinnerung bleiben.
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Auf knapp 2000 Metern liegt der Sewan-See, der größte See des Kaukasus. Eine beeindruckende Bergkulisse, sanfte grüne Wiesen und das tiefblaue Wasser machen den See zu einem der beliebtesten Urlaubsdestinationen, die auf keiner Armenien-Rundreise fehlen sollte. Doch rund um den See gibt es weitaus mehr zu entdecken als nur die herrliche Natur. Wunderschön an den Ufern gelegen befinden sich neben dem berühmten Kloster Sewanavank auch die Abtei Hayrawank, zwei tolle Sehenswürdigkeiten für Architektur- und Geschichtsinteressierte.Doch die Bedeutung der Perle Armeniens reicht noch viel weiter zurück. So zeugen Ausgrabungen aus der Bronzezeit oder der persischen Herrschaft davon, wie wichtig dieses einmalige Süßwasserreservoir schon immer war. So entstand auch die armenische Legende über die Entstehung des Sees. Demnach sollen die Frauen immer zu einer besonderen Wasserquelle zum Wasser holen geschickt worden sein. Nachdem die Krüge voll waren verschlossen sie die Quelle immer wieder. Eine Unvorsichtige vergaß dies und so wurde das gesamte umliegende Gebiet überflutet.
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Rundum das satte Grün eines gemäßigten Regenwaldes mit vielen Eichenbäumen. Mittendrin, an der Schlucht des Flusses Aghstafa, kann man einige Türme und Gebäude erspähen. Das Kloster Haghartsin liegt etwa 18 Kilometer von der Stadt Dilijan entfernt. Das Kloster ist nicht mit einer Mauer umfasst. Zum Klosterkomplex gehören mehrere Kirchen, zwei Gawiten - das sind Vorhallen - und ein Refektorium. Zwei Könige aus der Dynastie der Kiurikiden haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Kirche Surb Grigor zählt zu den ältesten Bauwerken des Klosters. Über dem Zentrum der Kirche thront eine Kuppel auf einem achteckigen Turm. Durch eine Öffnung im Walmdach tritt Licht in die dunkle Kirche. Es ist eine Kreuzkuppelkirche mit Seitenkapellen, wie Sie auf Ihrer Armenien-Rundreise einige zu sehen bekommen. Ihre Besonderheit ist eine Figurengruppe an der Ostwand der Muttergottes-Kirche: Sie zeigt zwei Männer mit einem Modell einer Kirche. Es könnte ein Hinweis darauf sein, wie dieser Sakralbau ursprünglich ausgesehen hat.
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Malerisch an den Ufern des gleichnamigen Sees liegt das Kloster Sewanawank und thront auf einer Halbinsel inmitten des tiefblauen Wassers. Heutzutage ist das im Jahre 874 gegründete Kloster nur noch eine Ruine, das jedoch bis zu seiner Auflösung in der Sowjetzeit Bestand hatte. Mittlerweile gehört das Kloster Sewanawank zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in ganz Armenien - auch dank seiner guten Anbindungen an die Hauptstadt Erewan und der herrlichen Landschaft ringsum. Doch nicht nur Naturfreunde kommen in der UNESCO-Welterbestätte und im umliegenden Nationalpark voll auf ihre Kosten. Die beiden erhaltenen Kirchen sind im traditionellen armenischen Stil erbaut und sind daher auch architektonisch äußerst interessant. Im Zentrum der zwei kreuzförmigen Bauten ragt der typische achteckige Turm in die Höhe. Im Innern der mystischen Gotteshäuser sind noch einige gut erhaltene Chatschkare, kunstvoll bearbeitete Steine mit Kreuzrelief, zu bestaunen. Ein einmaliger Mix aus Geschichte und Natur machen das einstige Kloster zu einem Muss auf jeder Armenien Rundreise.
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Nahe der Stadt Goris liegt landschaftlich ausgesprochen schön eines der wichtigsten Architekturdenkmäler Armeniens: das Kloster Tatew. Die Anlage dicht am Rande der tiefen Worotan-Schlucht besteht aus drei Kirchen und Nebengebäuden. Die Hauptkirche ist den Aposteln Peter und Paul geweiht. Ihre ältesten Teile stammen aus dem Jahr 865, dem Gründungsjahr des Klosters. Seit 904 steht die Steinsäule Gavazan, verziert mit sehenswerten Steinmetzarbeiten, im Klosterhof. Kleinste Erschütterungen, sogar Berührungen bringen sie ins Wanken. Das Kloster war im Mittelalter Wirkungsstätte bedeutender armenischer Mönche, Künstler und Denker. Als Armenien Sowjetrepublik wurde, wurde es verlassen und 1931 durch ein Erdbeben stark beschädigt. Heute wird die Anlage restauriert und es finden wieder Gottesdienste statt. Auf einer Armenien Rundreise ist die Anfahrt zum Kloster Tatew ein eigenes Erlebnis. Die einzige Straße führt uneben und nicht asphaltiert durch die Worotan-Schlucht. Spannender und schneller überwinden Besucher die Schlucht seit 2010 mit der 5.750 Meter langen Pendelbahn, der längsten der Welt.
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In Sichtweite zur türkischen Grenzen und dem schneebedeckten Gipfel des majestätischen Ararat liegt das Kloster Chor Virap. Trotz ihrer geringen Größe wird der kleinen Anlage große Bedeutung beigemessen. Der Legende nach erklärte König Trdat III. im Jahre 301 von hier aus das Christentum zur Staatsreligion des Landes. Zudem ist das Kloster heute die nächstgelegene Stelle zum armenischen Nationalsymbol Ararat, der sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf türkischem Staatsgebiet befindet.
Seine herrliche Lage auf einer kleinen Anhöhe und dem mächtigen Gebirgszug im Rücken ist Chor Virap heute eines der sehenswertesten Ausflugsziele Armeniens. Immerhin bietet sich von hier aus einer der schönsten Blicke auf den Berg Ararat und bei guten Wetterbedingungen haben auch Sie die Möglichkeit eines der beliebtesten Fotomotive des Landes mit Ihrer Kamera festzuhalten. Zudem liegt das Kloster nur rund 40 Kilometer von Eriwan entfernt und kann auch im Rahmen eines Tagesausflugs während Ihrer Armenien Rundreise gut erreicht werden.
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Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Eriwan befindet sich die kleine Stadt Ararat in der gleichnamigen Region. Abgeleitet wird der Name vom nahen Berg Ararat - einem der größten Wahrzeichen Armeniens, das sich jedoch auf türkischem Staatsgebiet befindet. So soll an seinen Hängen einst die Arche Noah angelandet sein, was den Gebirgszug für viele gläubige Armenier zum Ursprung des christlichen Lebens in der Region macht. Auch Sie sollten auf Ihrer Armenien-Rundreise keinesfalls die grandiose Aussicht auf die schneebedeckte Kuppe des Fünftausenders verpassen.
Wunderbarer Ausgangspunkt dafür ist die Provinzhauptstadt, die erst in den 1920ern zu wachsen begann. Auch wenn die Stadt selbst nicht allzu viel zu bieten hat, so ist ihre Umgebung eine wahre Perle für Naturfreunde und Wanderlustige. Das berühmte Kloster Chor Virap liegt beispielsweise nur einen knapp 16 Kilometer langen Fußmarsch entfernt. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein wahrhaft grenzenloser Blick auf den majestätischen heiligen Berg auf türkischer Seite.
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Das Kloster Norawank liegt wie eine kleine Stadt von einer Mauer umgeben in der Schlucht des Amaghu und ist ein beliebtes Ziel einer Armenien-Rundreise. Seit dem 13. Jahrhundert trotzt es den Witterungseinflüssen. 1339 wurde die Mausoleumskirche vollendet. Bis ins 19. Jahrhundert wurden hier die Verstorbenen der fürstlichen Orbelian-Dynastie bestattet. Die alte Täuferkirche wurde bei einem Erdbeben zerstört. Die neue Täuferkirche ist nun das älteste erhaltene Gebäude aus der 1. Hälfte des 13.Jahrhunderts. Direkt angebaut ist die Gregorkirche. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich die Mutter Gottes-Kirche und die Ruine der alten Täuferkirche. Momi Wardpet war ein bedeutender armenischer Architekt, Bildhauer und Buchmaler des 14. Jahrhunderts. Er schuf die kunstvollen Verzierungen der Klosterkirchen und vermutlich auch das untere Tympanon über dem westlichen Eingang der Mausoleumskirche. Es stellt die Muttergottes mit dem Jesuskind dar, flankiert von zwei Engeln. Interessant ist die Abbildung von zwei Vögeln, die den Ibissen des alten Ägyptens ähneln.
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Kirchengeschichte pur erleben Sie auf Ihrer Armenien Rundreise in Etschmiadsin. In der Stadt westlich von Erewan befindet sich die berühmte Kathedrale von Etschmiadsin, die als wichtigstes Heiligtum des Landes gilt. Doch dieser Ort ist noch weitaus mehr. Als älteste vom Staat errichtete Glaubensstätte ist die Kathedrale identitätsstiftend für das gesamte Land und daher auch Sitz des Oberhauptes der Armenischen Kirche, des Katholikos. Die im Jahr 303 geweihte Kirche bildet somit das religiöse Zentrum des christlichen Armeniens.
Das Gotteshaus im einzigartigen armenischen Baustil ist Teil einer Klosteranlage und seit 2000 sogar UNESCO-Welterbestätte. Im Innern des Baudenkmals mit seinem markanten Rundturm im Zentrum befindet sich heutzutage ein sehenswertes Museum. Hier sind zahlreiche Kirchenschätze und Reliquien, wie Handschriften oder Mosaike, ausgestellt, die man einst während archäologischer Ausgrabungen fand. Am besten erkunden Sie dieses besondere Bauwerk im Rahmen einer Führung. So entgeht Ihnen mit Sicherheit keines der unzähligen interessanten Details, die es zu entdecken gilt.
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Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Eriwan befindet sich die kleine Stadt Ararat in der gleichnamigen Region. Abgeleitet wird der Name vom nahen Berg Ararat - einem der größten Wahrzeichen Armeniens, das sich jedoch auf türkischem Staatsgebiet befindet. So soll an seinen Hängen einst die Arche Noah angelandet sein, was den Gebirgszug für viele gläubige Armenier zum Ursprung des christlichen Lebens in der Region macht. Auch Sie sollten auf Ihrer Armenien-Rundreise keinesfalls die grandiose Aussicht auf die schneebedeckte Kuppe des Fünftausenders verpassen.
Wunderbarer Ausgangspunkt dafür ist die Provinzhauptstadt, die erst in den 1920ern zu wachsen begann. Auch wenn die Stadt selbst nicht allzu viel zu bieten hat, so ist ihre Umgebung eine wahre Perle für Naturfreunde und Wanderlustige. Das berühmte Kloster Chor Virap liegt beispielsweise nur einen knapp 16 Kilometer langen Fußmarsch entfernt. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein wahrhaft grenzenloser Blick auf den majestätischen heiligen Berg auf türkischer Seite.
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Der heidnische Mithras-Tempel von Garni ist ein leuchtendes Beispiel für die wechselvolle armenische Geschichte. Auf dem Gelände des Tempels begegnen Sie auch den Überresten eines römischen Bades mit gut erhaltenem Mosaikfußboden sowie einer jüngeren Kirche. Der Tempel liegt inmitten eines Festungsgeländes. Der armenische König hatte hier, oberhalb der Basaltschlucht, nämlich seine Sommerresidenz. Der Tempel wurde aus Basaltsteinen der Schlucht erbaut. 24 ionische Säulen tragen das Dach. Dem Gott der Sonne ist der Altar geweiht. Überreste einer christlichen Kirche aus blauschwarzem Basalt findet man neben der Tempelruine. Ihre Bauweise war der Gregorkirche in Swartnoz nachgeahmt. Ganz in der Nähe liegt das Chosrow-Reservat. Es ist ein Zufluchtsort für seltene Tierarten wie zum Beispiel die Wildziege und den Persischen Leopard. Auch das Geghard- Kloster befindet sich unweit von Garni. Es ist teilweise in den Fels gehauen. Auf der Armenien-Rundreise kann man auch in Jerewan die neuere Kaskade mit ihren Kunstobjekten und Konzerten erleben.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tiflis, offiziell Tbilissi, gehört zu den Höhepunkten einer Rundreise durch Georgien. In der Landeshauptstadt existieren moderne Glaspaläste wie selbstverständlich neben bröckelnden Jugendstil-Fassaden, selbst Überreste einer persischen Festung aus dem 4. Jahrhundert sind erhalten. In Tiflis erleben Sie eine Stadt im Wandel zwischen Tradition und Moderne, die voller Gegensätze ist und zugleich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Starten Sie an der futuristischen Friedensbrücke, die die beiden Ufer des Mtkvari verbindet, bevor Sie mit der Standseilbahn auf den Hausberg Mtatsminda fahren. Von oben bietet sich nicht nur ein traumhafter Ausblick über die Stadt mit ihren Glasfassaden, Holzhäusern und Kirchen, sogar eine Fahrt mit dem Riesenrad ist dort möglich. Danach bietet sich ein Spaziergang durch das Sololaki-Viertel an, wo Haustüren und Balkone im Jugendstil oft ihrem Verfall ausgesetzt sind. Ebenso verhält es sich im angrenzenden Bezirk des Unteren Kala, der morbide Charme der Gegend zieht aber immer mehr Cafébesitzer an, sodass Sie hier prima eine kleine Verschnaufpause einlegen können. Zur Entspannung bietet sich auch ein Besuch in einem der im persischen Stil erbauten Schwefelbäder im Bäderviertel Abanotubani an. Die farbenfrohe Architektur des Viertels und ganz besonders die Mosaike das Blauen Bades ziehen viele Touristen an- tolle Fotomotive sind hier am Geburtsort der Stadt Tiflis garantiert.

Im Oberen Kala geht es moderner zu. Besuchen Sie das Museum für Stadtgeschichte und machen Sie einen Abstecher zur Sioni-Kathedrale, einer Stätte, die den georgischen Orthodoxen als heilig gilt. Über die Trockene Brücke geht es nach Neu-Tiflis, wo es deutlich weltoffener und kosmopolitischer ist. Nicht nur auf der Agmashenebeli Avenue kann in kleinen Geschäften nach Herzenslust gestöbert werden. Viele Restaurants bieten die Möglichkeit, georgische Spezialitäten oder modernes Trend-Food zu probieren. Versuchen Sie unbedingt das georgische Brot Tonis Puris, das in speziellen Lehmöfen gebacken wird und warm gleich aus der Hand am besten schmeckt. Ein Tipp für den Abend ist es, noch einmal zur Friedensbrücke zurückzukehren, die mittels einer Lichtinstallation von tausenden Lampen bestrahlt wird. Entscheiden Sie selbst, zu welcher Tageszeit Ihnen die Brücke besser gefällt. Wer noch mehr Futurismus sehen möchte, nimmt ein Taxi und fährt vorbei am fast durchsichtigen Polizeipalast oder am Bürgeramt mit seinem Dach in Eierschalen-Optik.
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Rund 8.000 Menschen leben in Mzcheta. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der georgischen Hauptstadt Tiflis am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus. Die Stadt und die unmittelbare Gegend hat einen sehr frühen Ursprung.Die Gräberfelder von Samtavro wurden nämlich schon 3.000 Jahre vor Christus benutzt. Ausgrabungen belegen darüber hinaus, dass die damaligen Bewohner ihre Verstorbenen bis ins 10. Jahrhundert nach Christus dort begraben haben. Mzcheta war zudem bis zum 6. Jahrhundert die Hauptstadt des iberischen Reichs und ein wichtiger Handelsplatz. Ein Besuch während einer Rundreise durch Georgien lohnt sich hier immer, denn es gibt sehr viel zu sehen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale mit dem beeindruckendem Monument über dem "Heiligen Rock von Mzechta" gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die antike Festung Armasziche aus dem 3. Jahrhundert vor Christus können genauso so besichtigt werden wie die Armasziche-Akropolis aus dem späten 1. Jahrtausend vor Christus.
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Ausgangspunkt einer jeden Armenien Rundreise ist wohl die bunte Hauptstadt Eriwan. Die heutige Millionenstadt war Anfang des 20. Jahrhunderts lediglich eine bedeutungslose Kleinstadt. Dieses Bild hat sich heute jedoch grundlegende gewandelt und die Metropole ist mittlerweile kulturelles, wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum des kleinen Landes. Hier haben Sie die Gelegenheit in die unterschiedlichen Epochen der armenischen Geschichte einzutauchen. Besonders berührend ist dabei die Gedenkstätte zum Völkermord an den Armeniern im Jahre 1915. Sie thront oberhalb der Stadt und gibt im unterirdischen Museum einen guten Einblick in diesen furchtbaren Teil der Historie.
Moderne und Altertum vereinen sich in der 2001 errichteten Kathedrale, die dem Religionsstifter Gregor dem Erleuchteten gewidmet ist. Der beeindruckende Bau in aprikosenfarbenen Tuffstein ist die größte Kirche der Armenisch Apostolischen Kirche. In den zahlreichen Museen Eriwans erfahren Sie mehr über armenische Kunst vergangener Tage, wie zum Beispiel im Historischen Museum, oder bestaunen zeitgenössische Werke im imposanten Treppenkomplex Kaskaden von Eriwan.
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Rund 20 Kilometer entlang des Flusses Aghstafa liegt die "kleine Schweiz" Armeniens. Der hübsche Kurort Dilijan gehört zu den Höhepunkten einer jeden Armenien Rundreise und hat mit seinem tollen Mix aus Natur und Kultur für jeden etwas zu bieten. Bei einem Bummel durch die komplett restaurierte Altstadt und entlang der pittoresken Scharambejan-Straße bekommen Sie einen wunderbaren Eindruck des Armeniens des beginnenden 20. Jahrhunderts. Kulturinteressierte sollten in den niedlichen Galerien und dem kleinen Museum vorbeischauen. Das mittelalterliche und wunderbar sanierte Kloster Haghartsin mit seinen drei Kirchen und einem Refektorium ist ebenfalls einen Besuch wert. Nicht weit entfernt im Dorf Gosch befindet sich ein weiteres Kloster, das anmutig auf einem Hügel thront. Sportbegeisterte und Naturfreunde vergnügen sich auf einer Fahrrad- oder Wandertour durch den umliegenden Nationalpark. Dichter Wald und weite alpine Wiesen laden dazu ein. Und bei einem Bad im heilenden Mineralwasser des Ortes werden dann auch die müdesten Glieder schnell wieder fit.
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Die Stadt Etschmiadsin gilt als der Ursprungs des christlichen Lebens in Armenien und ist daher sowohl für inländische als auch für ausländische Touristen ein absolutes Muss. Auf Ihrer Armenien Rundreise können Sie den heiligen Ort entweder als eigene Stopp oder als Tagesausflug aus dem nur 20 Kilometer entfernten Eriwan einplanen. Zentrum Etschmiadsins ist die wunderschöne, wenn auch schlichte, Kathedrale. Sie ist heutzutage auch Sitz des religiösen Oberhauptes des Landes.
Hier soll einst Gregor der Erleuchter gewirkt haben und auf den Ruinen eines heidnischen Tempels die erste christliche Kirche des Landes erbaut haben. Und das sogar noch bevor das Christentum zur Staatsreligion ernannt wurde. Darauf deuten vor allem zwei Säulen im nördlichen Teil des Sakralbaus, die in etwa aus dieser Zeit stammen sollen. Die künstlerisch äußerst interessanten Fresken im Inneren der Kathedrale hingegen entstanden 1720. Um auf all diese unterschiedlichen Stilepochen aufmerksam zu werden, empfiehlt es sich an einer geführten Tour teilzunehmen.
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Vor der Kulisse einer atemberaubenden Schlucht und mehrerer Berggipfel liegt der berühmte griechisch-römische Tempel von Garni, der zu den wichtigsten touristischen Zielen des Landes gehört. Der heidnische Bau ist der einzige Hinweis darauf, dass das heutige Armenien einst Teil des Römischen Reiches war. Entdeckt wurde der Komplex bei Ausgrabungen im Jahr 1910. Spätere Funde brachten zudem ein römisches Badehaus und gut erhaltene Mosaike ans Tageslicht. Mittlerweile hat sich der Bau, der dem Sonnengott Mithras gewidmet ist, zu einem Highlight einer jeden Armenien Rundreise gemausert.
Ebenfalls geschichtsträchtig wird es im beeindruckenden Geghard-Kloster, das teilweise direkt in einen massiven Felsen gehauen wurde. Naturfreunde erfreuen sich hingegen vor allem an der einmaligen Umgebung Garnis. So liegt die Kleinstadt oberhalb der bizarren Basaltschlucht von Awan. Das nahe Chosrow-Reservat mit seinen steilen grünen Hängen und Plateaus ist Heimat seltener Tierarten wie dem Persischen Leoparden oder der Wildziege. Und das Beste: Alles ist nur einen Katzensprung von Eriwan entfernt.
Rund 18.000 Menschen leben in Achalziche. Die Stadt liegt am Fluss Pozchowiszqali und ist Hauptort der Region Samzche-Dschawachetien. Die Stadt hat eine bewegte Geschichte. Die erste namentliche Erwähnung stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das Gebiet war zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert immer stark zwischen dem Osmanischem und dem Russischem Reich umkämpft. Erst mit dem Frieden von Adrianopel im Jahr 1829 wurden die damals osmanischen Gebiete in Georgien Russland zugeschlagen. Bei einer Rundreise kann man bei einem Halt in Achalziche lohnt sich Besuch der Festung sowie des Adelspalastes aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Auch religiöse Bauten gibt es in der Stadt einige zu besichtigen. Es gibt mehrere armenische Kirchen sowie zwei Synagogen. Die Alte Synagoge aus dem Jahr 1863 wurde übrigens 2012 komplett renoviert. Auch einige, leider meist zerstörte, Moscheen finden Besucher in dem Ort. Das bekannte Kloster Sapara aus dem 10. Jahrhundert liegt zehn Kilometer außerhalb.
Bordschomi im kleinen Kaukasus ist vor allem für seine atemberaubende Landschaft und seine Heilquellen in Georgien bekannt. Zudem liegt die 10.500 Bewohner große Stadt unweit des 85.000 Hektar großen Bordschomi-Charagauli-Nationalpark. In der Region gibt es große Nordmanntannenwäldern. Früher wurden die Tannenzapfen als Saatgut für Weihnachtsbäume nach Westeuropa geliefert. Die Stadt war schon zu früheren Zeiten und vor allem in der Sowjetunion ein beliebter Kurort. Zahlreiche alte Villen und Kurhotels können als Zeugen der alten Zeiten in der Stadt besichtigt werden. Das aus der Katharinen-Quelle sprudelnde Heilwasser wurde laut Aufzeichnungen schon im 1. Jahrhundert nach Christus getrunken. Es kann heute aus verschiedenen Brunnen in der Stadt kostenlos entnommen werden und soll unter anderem gegen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts oder der Leber helfen. Auch ist es eine gute Kariesvorsorge aufgrund des hohen Fluorgehalts. Ein tolles Erlebnis ist bei einer Rundreise auch eine Fahrt mit der Seilbahn.
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Bei einer Rundreise durch Georgien lohnt ein Abstecher nach Sighnaghi, einem der kleinsten Städte Georgiens. Der malerische Ort befindet sich 50 Kilometer südöstlich von Telavi, der Hauptstadt von Kachetien inmitten der berühmtesten und wichtigsten Weinregion in Georgien. Zahlreiche Restaurants sowie Weinbars bieten Weinproben an. Doch auch für kulturell Interessierte hat Sighnaghi einiges zu bieten. Sehenswert ist die gut erhaltene Stadtmauer aus dem 18. Jahrhundert, die dem Örtchen ebenso seinen Charme verleiht wie die aus Pflastersteinen erbauten Gässchen und Straßen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählt das stattliche Kloster Bodbe sowie das Museum, das neben der Stadtgeschichte archäologische Werke und Funde von Lado Gudiaschwili und Niko Pirosmani zeigt. Unterhalb des Klosters liegt die Quelle der Heiligen Nino, welche denen, die darin baden, ewige Jugend verspricht. Aufgrund der schönen Kulisse ist das Städtchen bei Heiratswilligen sehr beliebt. Hier hat das Standesamt rund um die Uhr geöffnet, was dem Ort den Beinamen" Hochzeitsstadt"verliehen hat.
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In einem Talkessel des Flusses Vararak liegt die Stadt Goris. Sie ist umgeben von Sandsteinbergen. Von der Hauptstadt Armeniens ist sie rund 250 Kilometer entfernt. Wenn man vom Stadtberg Jerankatar hinunterblickt, fällt die geplante Anordnung der Straßen auf: Die Stadt wirkt wie ein Schachbrett. Einige Stadthäuser wurden restauriert und gehören mit dem Museum zu den Sehenswürdigkeiten.
Lohnenswerte Ausflugsziele Ihrer Armenien-Rundreise sind auch das alte Kloster Tartev, das heute noch bewohnt ist, und die Felsenhöhlen von Chndsoresk. Als Besuchermagnet wurde dort eine 160 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke über die Schlucht errichtet. Die Seilbahn Tartev ist die längste Pendelbahn, die mit einem durchgehenden Tragseil pro Sektion ausgestattet ist. 5,75 Kilometer in 11 Minuten in der Luft stehen nun einer kurvenreichen Straße gegenüber, die in 30 Minuten bewältigt werden kann.
In Goris hat der Krieg Spuren hinterlassen. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Infrastruktur mit Hotels und Frühstückspensionen für den Tourismus anzupassen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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