Georgien Rundreise

Georgien - Höhepunkte

Tournummer 120120
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
SKR Reisen
  • 10-tägige Busrundreise durch Georgien
  • Traumhafte Reise inmitten der Kulisse des Großen Kaukasus
  • Besuch des Klosters und der Akademie von Gelati
ab 1.599 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Natur pur zwischen Hochgebirge und Schwarzem Meer, jahrhundertealte Geschichte, eine pulsierende Hauptstadt und kleine, ursprüngliche Dörfer! Freuen Sie sich auf 10 Tage Abwechslung vor der wunderschönen Kulisse des Großen Kaukasus und erleben Sie das UNESCO Welterbe in Mzcheta und Kutaisi sowie die Gergetier-Dreifaltigkeitskirche. Daneben lernen Sie die Bergregion Svanetien mit dem höchstgelegenen Dorf Europas kennen und verbringen den Abschluss Ihrer Reise am Schwarzen Meer.
1. Tag: Flug nach Tiflis
Am Abend fliegen Sie in die georgische Hauptstadt.
2. Tag: Tiflis
Sie landen am frühen Morgen und werden von Ihrer georgischen Reiseleitung herzlich begrüßt. Nach Ihrer Ankunft im Hotel beziehen Sie Ihr Zimmer und haben eine kleine Erholungspause bis zum Frühstück. Danach entdecken Sie die Altstadt von Tiflis mit der Metechi-Kirche der Heiligen Jungfrau sowie der Friedensbrücke. In den engen Gassen sehen Sie fein geschnitzte Holzbalkone und Häuser im Jugendstil. Tiflis ist außerdem bekannt für seine Schwefelbäder – die ältesten passieren Sie auf Ihrem Rundgang. Wer Lust verspürt, selbst die heißen Gesundheitsbäder auszuprobieren, hat am Abend optional die Gelegenheit für einen Besuch (buchbar vor Ort). Über der Altstadt thront die Festung Narikala, die ebenfalls zum Besichtigungsprogramm gehört. Hinauf geht es mit der Seilbahn – freuen Sie sich auf einen herrlichen Blick auf die Altstadt und den Fluss. Nach einem gemeinsamen Mittagessen setzen Sie die Stadttour mit einem Bummel über die bekanntesten Straßen der Hauptstadt und durch die Fußgängerzone fort. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. 1 Nacht in Tiflis. (F/M)
3. Tag: Tiflis - Gudauri
Nach dem Frühstück fahren Sie in die alte Hauptstadt des georgischen Königreichs, nach Mzcheta. Hier sehen Sie ein Ensemble, das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört: Die Dschwari-Kirche aus dem 06. Jahrhundert sowie Swetizchoweli Kathedrale. Über die Georgische Heerstraße erreichen Sie später die Ananuri-Festung, die malerisch auf einer Anhöhe liegt und den Jinvali-Stausee überblickt. Ein herrliches Fotomotiv! Ihr Tagesziel ist heute das bekannteste Skigebiet des Landes – Gudauri. Sie befinden sich nun auf 2.050-2.200 m über dem Meeresspiegel. Im Sommer wie im Winter bietet der Ort einen schönen Panorama-Blick auf die Bergwelt des Großen Kaukasus. 2 Nächte in Gudauri. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 130 km; Fahrtzeit: ca. 2,5 Stunden)
4. Tag: Gudauri - Kazbegi - Gudauri
Freuen Sie sich heute auf einen spannenden Ausflug ins Hochgebirge. Zunächst geht es über den 2.380 m hohen Kreuzpass in den Ort Kazbegi. Hier steigen Sie in Allradfahrzeuge um, mit denen Sie eine der am höchsten liegenden Kirchen in Georgien erreichen. Die Dreifaltigkeitskirche Gergeti liegt einsam auf einem Hügel mit umwerfendem Blick auf die umgebenden Bergketten. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie bis zum zweitgrößten Gipfel Georgiens blicken – den Kazbeg mit 5049 m Höhe. Anschließend fahren Sie in die Dariali-Schlucht, wo Sie das gleichnamige Kloster – ebenfalls eine Augenweide – besuchen. Sie befinden sich nun am nördlichsten Punkt Ihrer Reise, nur wenige Kilometer entfernt von der georgischen Grenze zu Russland. Über Kazebgi geht es zurück nach Gudauri. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 100 km; Fahrtzeit: ca. 3,5 Stunden)
5. Tag: Gudauri – Kutaisi
Auf Ihrem Weg nach Kutaisi liegt am linken Ufer des Flusses Kura eine kuriose Stadt, deren Behausungen und Strukturen als Höhlen in den Fels geschlagen wurden. Bei Ihrer Begehung sehen Sie Zeugnisse und Überreste verschiedener Kulturen aus einem Zeitraum zwischen 200 v. Chr. bis ins Spätmittelalter. Ein weiterer Stopp auf dem Weg nach Kutaisi ist Gori, die Geburtsstadt Josef Stalins. Vor dem Abendessen besichtigen Sie noch die Bagrati Kathedrale aus dem 11. Jhd.. 1 Nacht in Kutaisi. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 330 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Stunden)
6. Tag: Kutaisi – Mestia
Nach dem Frühstück besuchen Sie den Höhepunkt in Kutaisi: Das Kloster und die Akademie von Gelati aus dem 12. Jhd., die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Der Komplex gilt als architektonisches Meisterwerk des Goldenen Zeitalters des mittelalterlichen Georgiens. Die Akademie von Gelati war seinerseits aber nicht nur ein Beweis für die ausbalancierte Baukunst Georgiens, sondern auch ein wichtiges wissenschaftliches und kulturelles Zentrum. Durch die Region von Megrelien reisen Sie in weniger bekannte Gebiete Georgiens. Ein entspannter und schöner Stopp ist der herrschaftliche Dadiani-Palast, der inmitten einer gepflegten Parklandschaft liegt. Dann erreichen Sie Svanetien, die Region mit den höchsten Bergen, den ältesten Traditionen und zahlreichen, geheimnisvollen Wachtürmen. Genießen Sie schon bei der Anfahrt die atemberaubend schöne Landschaft. Nach einem Fotostopp am Enguri Stausee erreichen Sie Mestia. 2 Nächte dort. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 260 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Stunden)
7. Tag: Mestia - Ushguli - Mestia
Mit Jeeps brechen Sie in den höchstgelegenen, ganzjährig bewohnten Ort Europas auf, nach Ushguli (2.200 m über Normalnull). Aufgrund ihrer entfernten und schwer zugänglichen Lage waren die Dörfer im nördlichen Svanetien lange Zeit isoliert und haben sich so ihren ursprünglichen Charme bewahrt. Das Landschaftsbild ist geprägt von einer beeindruckenden Bergwelt, mittelalterlichen Dörfern und den sogenannten Wehrtürmen. In Ushguli betreten Sie den größten der Türme, der eine beeindruckende kleine Sammlung von christlichen Ikonen beherbergt. Das ethnographische Museum gibt Ihnen Einblick in den Alltag, das Leben und die Arbeit der Menschen im nördlichen Svanetien. In einem lokalen Gästehaus kehren Sie zum Mittagessen ein. Auf dem Rückweg nach Mestia sehen Sie am Straßenrand den „Turm der Liebe“ und erfahren, welche Geschichte sich um dieses Bauwerk rankt.  (F/M/A)
(Fahrtstrecke: ca. 100 km; Fahrtzeit: ca. 3-4 Stunden)
8. Tag: Mestia - Batumi
Batumi ist eine moderne, grüne Stadt mit einer langen Strandpromenade an der Schwarzmeerküste im Westen Georgiens. Die Altstadt wie auch die Neustadt schmücken sich mit architektonischen Besonderheiten und Skulpturen, die jeweils ihre Geschichte erzählen, wie zum Beispiel die Skulptur von “Ali und Nino”, das “Georgische Alphabet” oder die “Medea”. Nach einem Orientierungsspaziergang haben Sie den Abend zur freien Verfügung. Von der Dachterrasse Ihres Hotels haben Sie einen schönen Blick auf die Promenade, den sogenannten „Boulevard“, den Leuchtturm und das Riesenrad. Wie wäre es mit einer abendlichen Fahrt? 1 Nacht in Batumi. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 260 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Stunden)
9. Tag: Batumi - Tiflis
Den Vormittag haben Sie Freizeit, um die Promenade entlang zu spazieren oder sich am Stadtstrand im Meer die Füße abzukühlen. Wer möchte, begleitet die Reiseleitung auf einen optionalen Ausflug nach Gonio zur gleichnamigen Festung und Ausgrabungen (ab 2 Pax, 30 € p.P.). Mittags machen Sie sich auf den Weg zurück in die Hauptstadt Tiflis (Fahrtzeit ca. 5 Stunden). 1 Nacht in Tiflis. (F/A)
10. Tag: Rückflug
In der Nacht erfolgt Ihr Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F)

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.


Reiseverlauf gültig für alle Abreise-Termine in 2020. Reiseverlauf für Abreise-Termine in 2019 auf Anfrage.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

In der Hauptstadt Tiflis befindet sich die Metechi-Kirche in Georgien. Die georgisch-orthodoxe Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und thront auf einem Felsen über der Stadt. Die Geschichte des Bauwerks ist lang und so sprach einst König Wachtang Gorgasali: "Ak me wteche pizi". Hier habe ich den Eid gebrochen! So entstand der Name der Kirche, die eine von insgesamt fünf Kirchen ist. Das alte Denkmal der Hauptstadt befindet sich im historischen Viertel. Die Stadt wurde bereits 40 Mal zerstört, durch die zahlreichen Invasionen der Vergangenheit. Auf ihrer Rundreise sollten Sie die legendäre Metechi-Kirche nicht auslassen. Im Gefängnis der Kirche, welches unterhalb ihrer Mauern zu finden ist, war auch einst Stalin inhaftiert. Viele Sagen und Legenden ranken um das herrliche Bauwerk. Auch das Denkmal des König Vakhtang Gorgasali sollten Sie besichtigen. Die ursprüngliche Form der Kirche wurde bis heute erhalten und ihr prunkvolles Innere mit Heiligenbildern und Ikonen wird Sie begeistern.
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Die wichtigste mittelalterliche Burg in Georgien ist heute noch zu besichtigen Sie steht in Tiflis und wurde in den letzten Jahren des 3. Jahrhunderts erbaut. Die Narikala-Festung thront herrschaftlich auf einem Gipfel des Sololaki-Gebirges über der Altstadt der Hauptstadt und ist auf einer Rundreise einen ausgiebigen Besuch wert. Die Festung verdankt die Stadt der persischen Besetzung durch die Sassaniden, die die imposante Anlage gebaut haben. Sie diente zur Verteidigung der Stadt und wurde am schmalsten Ort der Kura-Schlucht erbaut. Die Festung wurde über die Jahrhunderte durch die verschiedenen Herrscher ausgebaut und verstärkt. Im Jahr 1827 traf ein Blitz das Munitionsdepot in der Festungsanlage und große Teile stürzten ein. Da die Narikala-Festung keine militärische Bedeutung mehr hatte, wurde sie nicht mehr in Strand gesetzt. Heut kann die Ruine besichtigt werden und man hat einen imposanten Ausblick über Tiflis. Zudem gibt es von dort einen ein Wanderweg zur Statue Kartlis Deda.
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Besonderes Highlight jeder Georgien - Rundreise sind die Schwefelbäder von Tiflis. Zehn Gehminuten von der Altstadt mit Glockenturm und Friedensbrücke liegt das historische Bäderviertel Abanotubani. Allein der Blick auf die Kuppeln der Bäder versetzt die Besucher in eine entfernte Zeit. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier mit Schwefelwasser geheilt und gebadet.Das Viertel war lange Anziehungsort diverser, auch nicht-georgischer Volksgruppen; so weist die Bäderarchitektur starke Einflüsse persischer Baukunst auf. Diese Einflüsse sind bis heute sicht- und spürbar - so erinnern Fassaden wie die des Orbeliani-Bads an Portale persischer Moscheen. Einst soll es hier mehr als fünfzig Heilbäder gegeben haben, etwa zehn davon sind heute noch aktiv. Das kohlensäurehaltige Schwefelwasser, welches mit über 45 Grad Celsius aus den Quellen sprudelt, dient seit Jahrhunderten der Behandlung von Hautkrankheiten oder Knochenproblemen. In den Schwefelbädern stehen den Besuchern neben öffentlichen Räumen auch private Einzelbecken zur Verfügung, und manche der Schwefelbäder haben 24 Stunden geöffnet.
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Hoch erhoben auf einem grünen Hügel schmiegt sich das Dschwari Kloster in die Landschaft ein. Sattblauer Himmel mischt sich mit dem Grün der Wälder und dem Glitzern des Wassers der Flüsse Kurs und Aragwi die sich hier treffen. Vor über 1500 Jahren wurde die Kreuzkuppelkirche als älteste ihres Landes Georgien hier erbaut. Das berühmte Gebäude liegt in der Nähe von Mzcheta, einer Hauptstadt im Osten Georgiens. Von hier aus erblicken Sie bereits die weltberühmte Sehenswürdigkeit. Diese Rundreise durch die malerische Landschaft Georgiens lohnt sich in jedem Fall, denn Sie besuchen hier ein Bauwerk, das auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geführt wird.
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Wer eine Rundreise durch Georgien geplant hat, sollte unbedingt in der Stadt Mzcheta Station machen, wo sich die zweitgrößte Kirche des Landes, die Swetizchoweli Kathedrale, befindet. Das Bauwerk kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken, die geprägt ist durch Zerstörung und Wiederaufbau.
Die Einheimischen erzählen sich zahlreiche Legenden, die sich im Laufe der Zeit um das beeindruckende Gebäude gebildet haben. So soll ein Engel den Grundstein für den Bau gelegt haben, indem er eine Säule aus Zedernholz aufgerichtet hat, nachdem die Heilige Nino um Hilfe gefleht hatte. Bezeichnenderweise heißt der Name der Kathedrale übersetzt "Lebensspendende Säule." Gebaut wurde die Swetizchoweli Kathedrale von 1010-1029. Durch zahlreiche Eroberungen der Araber, Mongolen und Perser wurden immer wieder Teile der religiösen Stätte zerstört und wieder aufgebaut. Sowohl von Außen als auch von Innen lohnt sich eine Besichtigung dieser besonderen Sehenswürdigkeit. An der Fassade befinden sich zahlreiche Tierreliefs und an der Westseite ein besonders aufwändig gestaltetes Fenster, das Christus mit Engeln darstellt. Im Inneren sticht das große steinerne Taufbecken hervor, das zugleich ein Symbol der Christianisierung Georgiens ist.
Wenn Sie mehr über die Geschichte des Landes Georgien erfahren möchten, ist die Besichtigung der Swetizchoweli Kathedrale als Zeitzeuge mehrerer Jahrhunderte ein unbedingtes Muss auf Ihrer Rundreise.
Bei einer Rundreise durch das schöne Georgien ist die Festung Ananuri ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Die Festung liegt in der Region Duscheti und ist nur 60 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und in den folgenden Jahrhunderten zu einer großen Festung ausgebaut. Dank ihrer guten Erhaltung zählt die Festung Ananuri zu den beliebtesten Postkartenmotiven des Landes. Die über den nördlichen Eingang begehbare Festung ist auch die Heimat zweier Kirchen. Es handelt sich dabei um die Erlöserkirche und die Kirche der Entschlafung der Gottesmutter aus dem Jahr 1689. Die Festung blickt heute auf einen großen Stausee hinab. Der See mit seinem türkisblauen Wasser lädt im Sommer zum Baden oder Paddeln ein. Er dient zur Strom- und Wasserversorgung in der Region. Die Festung und die Ortschaft Ananuri sind von Tiflis aus mit dem Auto erreichbar. Die Fahrt dauert etwa 60 bis 90 Minuten.
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Steil und anstrengend ist der ein- bis zweistündige Weg von Stepantsminda hinauf zur Dreifaltigkeitskirche Gergeti. In einsamer Stille steht die Kreuzkuppelkirche inmitten der Berge. Mit dem hochaufragenden, schneebedeckten Berg Kasbek im Hintergrund ergibt sich ein umwerfendes Panorama. Bevor die Kirche erbaut wurde, soll hier ein Kreuz gestanden sein.Wenn Sie den Sakralbau betreten, sollten Sie keine kurzen Hosen und Röcke tragen. Frauen sollten auch ihren Kopf bedecken!Die Kirche wurde im 14. oder 15. Jahrhundert aus gut behauenen Steinen mit quadratischen Seitenflächen erbaut. Georgische Ornamente finden Sie auf der Kuppel, den Seitenwänden und auch am Glockenturm. Hier wurde jahrhundertelang der Schatz der georgischen orthodoxen Apostelkirche aufbewahrt: das Weinrebenkreuz der Hl. Nino. Die Chronik von Georgien wurde hier geschrieben, denn früher war hier das Dorf Gergeti. Die Sameba Kirche trägt noch heute diesen Beinamen. Auf Ihrer Rundreise besichtigen Sie vielleicht auch Stepantsminda mit seinen antiken Funden und Erinnerungsstücken wie Puschkins Tabakpfeife.
Bei einer Rundreise durch das schöne Georgien, sollten Sie unbedingt die Stadt Kutaissi besuchen. Die drittgrößte Stadt des Landes ist gleichzeitig die Hauptstadt der Region Imeretien und überzeugt seine Besucher mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen unter anderem die historische Altstadt, die Weiße Brücke über den Rioni-Fluss oder auch die wundervolle Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Die Kathedrale auf dem Ukimerioni Hügel wurde unter der Herrschaft von Königs Bagrat III. errichtet. Durch die Zerstörung durch die Osmanen im Jahr 1692 begann der Wiederaufbau erst 1952. Eine vollständige Rekonstruktion ist seit 2014 zu besichtigen. Seit dem Jahr 1994 zählen die Bagrati-Kathedrale und das Kloster Gelati zum Weltkulturerbe der UNESCO. In der näheren Umgebung der Stadt Kutaissi liegt der wunderschöne Naturpark Sataplia sowie die Ruinen von mehreren Festungen. Die Stadt liegt im Nordwesten von Georgien und ist knapp 4 Autostunden von der Hauptstadt Tiflis entfernt. Bis an die Küste des Schwarzen Meeres sind es 2 Stunden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Tiflis, offiziell Tbilissi, gehört zu den Höhepunkten einer Rundreise durch Georgien. In der Landeshauptstadt existieren moderne Glaspaläste wie selbstverständlich neben bröckelnden Jugendstil-Fassaden, selbst Überreste einer persischen Festung aus dem 4. Jahrhundert sind erhalten. In Tiflis erleben Sie eine Stadt im Wandel zwischen Tradition und Moderne, die voller Gegensätze ist und zugleich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Starten Sie an der futuristischen Friedensbrücke, die die beiden Ufer des Mtkvari verbindet, bevor Sie mit der Standseilbahn auf den Hausberg Mtatsminda fahren. Von oben bietet sich nicht nur ein traumhafter Ausblick über die Stadt mit ihren Glasfassaden, Holzhäusern und Kirchen, sogar eine Fahrt mit dem Riesenrad ist dort möglich. Danach bietet sich ein Spaziergang durch das Sololaki-Viertel an, wo Haustüren und Balkone im Jugendstil oft ihrem Verfall ausgesetzt sind. Ebenso verhält es sich im angrenzenden Bezirk des Unteren Kala, der morbide Charme der Gegend zieht aber immer mehr Cafébesitzer an, sodass Sie hier prima eine kleine Verschnaufpause einlegen können. Zur Entspannung bietet sich auch ein Besuch in einem der im persischen Stil erbauten Schwefelbäder im Bäderviertel Abanotubani an. Die farbenfrohe Architektur des Viertels und ganz besonders die Mosaike das Blauen Bades ziehen viele Touristen an- tolle Fotomotive sind hier am Geburtsort der Stadt Tiflis garantiert.

Im Oberen Kala geht es moderner zu. Besuchen Sie das Museum für Stadtgeschichte und machen Sie einen Abstecher zur Sioni-Kathedrale, einer Stätte, die den georgischen Orthodoxen als heilig gilt. Über die Trockene Brücke geht es nach Neu-Tiflis, wo es deutlich weltoffener und kosmopolitischer ist. Nicht nur auf der Agmashenebeli Avenue kann in kleinen Geschäften nach Herzenslust gestöbert werden. Viele Restaurants bieten die Möglichkeit, georgische Spezialitäten oder modernes Trend-Food zu probieren. Versuchen Sie unbedingt das georgische Brot Tonis Puris, das in speziellen Lehmöfen gebacken wird und warm gleich aus der Hand am besten schmeckt. Ein Tipp für den Abend ist es, noch einmal zur Friedensbrücke zurückzukehren, die mittels einer Lichtinstallation von tausenden Lampen bestrahlt wird. Entscheiden Sie selbst, zu welcher Tageszeit Ihnen die Brücke besser gefällt. Wer noch mehr Futurismus sehen möchte, nimmt ein Taxi und fährt vorbei am fast durchsichtigen Polizeipalast oder am Bürgeramt mit seinem Dach in Eierschalen-Optik.
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Rund 8.000 Menschen leben in Mzcheta. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der georgischen Hauptstadt Tiflis am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus. Die Stadt und die unmittelbare Gegend hat einen sehr frühen Ursprung.Die Gräberfelder von Samtavro wurden nämlich schon 3.000 Jahre vor Christus benutzt. Ausgrabungen belegen darüber hinaus, dass die damaligen Bewohner ihre Verstorbenen bis ins 10. Jahrhundert nach Christus dort begraben haben. Mzcheta war zudem bis zum 6. Jahrhundert die Hauptstadt des iberischen Reichs und ein wichtiger Handelsplatz. Ein Besuch während einer Rundreise durch Georgien lohnt sich hier immer, denn es gibt sehr viel zu sehen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale mit dem beeindruckendem Monument über dem "Heiligen Rock von Mzechta" gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die antike Festung Armasziche aus dem 3. Jahrhundert vor Christus können genauso so besichtigt werden wie die Armasziche-Akropolis aus dem späten 1. Jahrtausend vor Christus.
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Das wichtigste und bekannteste Wintersportgebiet in Georgien ist Gudauri. Der Ort liegt auf 2.196 Meter Höhe an der Georgischen Heerstraße im Großen Kaukasus. Am nahen 3.006 Meter hohen Berg Kudebi kann man herrlich Skifahren. Zudem ist das Gebiet auch für Heliskiing bekannt,
Früher war der Ort eine Poststation, wo die Postkutschen und Tiflis und Wladikawkas die Pferde wechselten. In der 1970er Jahre begann dort dann langsam der Skitourismus mit dem Bau der ersten Seilbahn. In den 1980er Jahren wurden Hotels und weitere Lifte gebaut und die Region mehr um mehr zum attraktiven Wintersportgebiet ausgebaut. So gibt es mittlerweile acht ausgebaute Pisten mit einer Gesamtlänge von 19 Kilometer. Die längste davon ist fünf Kilometer lang. Zudem gibt es fünf Sessellifte. Die Wintersaison dauert von Dezember bis Mitte April an. Auch in der Sommersaison ist die Gegend während einer Rundreise attraktiv. So gibt es zahlreiche Wanderwege und Möglichkeiten zum Angeln.
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Sie lieben Rundreisen und sind auf der Suche nach einer außergewöhnlichen, nicht alltäglichen Rundreise? Dann ist Georgien mit Sicherheit das richtige Ziel. Vor allem die Besichtigung der Stadt Gori, die Hauptstadt der Region Innerkartlien, wird in ewiger Erinnerung bleiben. Mit seinen etwa 48.000 Einwohner kann die Stadt auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Der kleine Staat zwischen Europa und Asien liegt zwischen zwei Meeren und beeindruckt vor allem durch seine geografische Vielfalt. Felder, Hochtäler, Schluchten und Wiesen vereinen sich zu einer abwechslungsreichen Zauberwelt. Bei dieser Rundreise werden Sie auch die Stadt Gori kennenlernen, die einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. In der Nähe befinden sich die Ruinen der Festung Ksanis-Ziche, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Zwölf Kilometer südlich befindet sich die Sioni Kirche von Ateni, die in einer felsigen Schlucht, umgeben von wilder Natur und Weingärten liegt. Erleben Sie die uralte Kultur im Kaukasus, deren Völkervielfalt sowie die geografische Vielfalt des kleinen Staates.
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Direkt am Schwarzen Meer in der georgischen Republik Adscharien liegt die schöne Hafenstadt Batumi. Die charmante Stadt besticht mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und dem regen Treiben. Nicht umsonst wir Batumi auch "Las Vegas am Schwarzen Meer" genannt. Umsäumt von subtropischen Wäldern und der kilometerlangen Küstenpromenade, können Sie hier eine aufregende Zeit erleben. Das ehemalige verschlafene Küstenörtchen hat sich zu einem wahren Paradies für Urlauber entwickelt. Zahlreiche Spielcasinos prägen die Stadt. Und hier können Sie noch Ihr Glück am Roulette-Tisch versuchen.
Auf Ihrer Rundreise durch Georgien gibt es viel zu entdecken. Die schöne Stadt besticht mit ihren Gegensätzen und zählen Sie sich zu den Geschichtsfreunden, dann sollte ein Besuch der Römerfestung mit auf dem Programm stehen. Skurrile Wolkenkratzer, antike Bauwerke und die aufregenden Casinos und Paläste machen die Stadt aus. Am palmenumsäumten Primorski Boulevard können Sie relaxen und ein langes Sonnenbad genießen und die besondere Atmosphäre aus Moderne und Antike genießen.
Die idyllische Kleinstadt Mestia liegt im nordwestlichen Georgien und besticht mit beeindruckenden Wehrtürmen und einer malerischen Landschaft. Aus dem verschlafenen Örtchen hat sich eine schmucke Stadt entwickelt. Im Zentrum der Stadt können Sie das Queen Tamar Denkmal bewundern, welches der Königin Tamar gewidmet wurde. Gepflasterte Straßen und fantastische Blicke auf den Berg Uschba prägen die Stadt. Die historische Region Swanetien wird Sie begeistern. Die imposanten Wehrtürme wurden einst zum Schutz vor Lawinen und Feinden erbaut und verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre. Im Matschubi-Familienmuseum können Sie Einblicke in die Geschichte der Stadt werfen und auch einen Wehrturm besichtigen. "Das Dorf der Swanen" wie Mestia auch genannt wird, lädt Sie zu einem Bummel über den urigen Markt ein. Hier können Sie sich mit Obst und Gemüse eindecken und die swanetischen Gewürze probieren. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein und machen aus Ihrer Rundreise ein aufregendes Erlebnis.
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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Georgien (GE)
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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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