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Spanien Rundreise

Galicien: von Parador zu Parador

Tournummer 103613
Inklusive Flug
Studiosus Reisen
  • 10-tägige Studienreise durch Spanien
  • Erleben Sie den Jakobsweg, das keltisches Erbe und die wilden Küsten
  • Die Höhepunkte im ursprünglichen Nordwesten Spaniens entdecken
ab 2.045 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Als Gott die Welt erschuf, stützte er sich auf Galicien ab und drückte seine Finger ins Land, erzählt die Legende. So entstanden die fjordähnlichen Rías, furchige Meeresarme, die Galiciens lange Küste prägen. Regenreich und grün statt heiß und staubig, Dudelsackklänge statt Flamenco – Galicien passt in kein Spanienklischee und ist mit seinen wilden Küsten, alten Städten und stillen Flusslandschaften noch zu entdecken. Strahlender Mittelpunkt der Region im Nordwesten Spaniens: Santiago de Compostela, wo der Pilgerweg zum heiligen Jakobus sein glanzvolles Finale erlebt. Charaktervoll wie die Landschaft sind die Unterkünfte auf dieser Studienreise: Paradores in Klöstern, Herrenhäusern und Palästen.
1. Tag: Willkommen in Galicien!
Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Santiago de Compostela. Am Flughafen von Santiago begrüßt Sie Ihr Reiseleiter, und gemeinsam fahren wir nach Pontevedra. 70 km. In der ehemaligen Residenz der Grafen von Maceda, unserem stilvollen Quartier mitten in der Altstadt, werden wir schon erwartet. Drei Übernachtungen in Pontevedra.
2. Tag: Pontevedra und Padrón
Ein stimmungsvoller Auftakt: die Hafenstadt Pontevedra; sie zählt zu den Stadtperlen Galiciens. Hier liefen Karavellen vom Stapel und starteten Expeditionen in die Neue Welt. Klein, aber sehr fein: das Museo Provincial, wo wir auf Zeitreise in die Vergangenheit gehen. Am Nachmittag führt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter nach Padrón, weit zurück in die galicische Geschichte. Dort strandete der Leichnam des Apostels Jakobus. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen die Geschichte des Heiligen, der vom Maurentöter des Mittelalters zum Tourismusförderer des 21. Jahrhunderts wurde. 80 km.
3. Tag: Santiago de Compostela
Santiago de Compostela (UNESCO-Welterbe), eine Stadt wie eine Theaterkulisse mit dem heiligen Jakobus als Superstar und einer Statistenschar aus Pilgern, Studenten, Straßenmusikern und Touristen. Damit Sie im Trubel der Gassen nichts verpassen, gibt es das Studiosus-Audioset. Damit verstehen Sie Ihren Reiseleiter immer und überall perfekt! Die Kathedrale ist ein Meisterstück sakraler Kunst. Für die Pilger sind beim Betreten des Gotteshauses die Strapazen der Wallfahrt vergessen - und mit einem Gebet, Gesang oder stiller Einkehr feiern sie ihre Ankunft. Beim Streifzug durch die Stadt werden Sie ganz sicher ihrem Charme erliegen. Eine Tarta de Santiago – galicische Mandeltorte – versüßt den Tag. Auf dem Rückweg nach Pontevedra halten wir am Landhaus Pazo de Oca und spazieren durch den verwunschenen Garten, in dem je nach Jahreszeit Kamelien, Rosen oder Hortensien für einen Blütenrausch sorgen. 160 km. Für das Abendessen nach eigener Wahl gibt Ihnen Ihr Reiseleiter gute Tipps.
4. Tag: Kap Finisterre – das Ende der Welt
Wild, schroff, sturmumtost und von Nebelschwaden umwabert – das Kap Finisterre war für die Menschen des Mittelalters im wahrsten Sinne des Wortes das "Ende der Welt". Wir lassen uns beim Strandspaziergang kräftig durchpusten. Mittags können Sie an der Küste schlemmen, was den Fischern ins Netz ging oder die Muschelbänke hergaben. Ein Gedicht: Percebes, Entenmuscheln, und dazu frischer galicischer Weißwein! Dann nehmen wir Kurs auf die Nordküste Galiciens und freuen uns auf unser Herrenhaus in Ferrol, der Hafenstadt an der fjordartigen Ría de Ferrol. 330 km. Zwei Übernachtungen in Ferrol.
5. Tag: In den Rías Altas
Iberer, Phönizier, Kelten, Römer – alle waren in A Coruna und hinterließen ihre Spuren. Seit einem Facelift strahlt die "gläserne Stadt" mit ihren weiß getünchten Glasveranden wieder. Im Hafen schaukeln die Fischerboote, und auf dem Markt beeindruckt der Fang: Schwertfische, Sardinen, Seehechte, Langusten, Muscheln und andere Schätze des Atlantiks im Überfluss. Doch auch für die Modewelt spielt A Coruna eine Rolle – schließlich begann hier die Erfolgsgeschichte der Firmengruppe Inditex, die mit Modelabels wie Zara oder Pull & Bear junge Frauen in aller Welt einkleidet. Nachmittags Landschaft pur: In den Rías Altas schiebt sich die gebirgige Halbinsel Serra da Capelada mit ihren steil abfallenden Klippen, um die sich Mythen und Legenden ranken, ins Meer. 280 km.
6. Tag: Von Lugo in die Ribeira Sacra
Die Römer drückten der Festungsstadt Lugo ihren Stempel auf, daran erinnert bis heute die Stadtmauer (UNESCO-Welterbe), die die Altstadt fest umschließt. Lust auf einen Mauerspaziergang? Durch grüne Hügellandschaften ziehen wir weiter nach Portomarín, zur Brücke über den Minho. Und immer wieder treffen wir auf Pilger, die es nach Santiago zieht. Wo die Flüsse Minho und Sil zusammenfließen, breitet sich eine spektakuläre Flusslandschaft aus: die Ribeira Sacra. In der Schlucht des Rio Sil bauten Christen des Mittelalters Einsiedeleien, Kirchen und Klöster – Plätze für Weltabkehr und Meditation. Eine der ältesten Abteien, das Benediktinerkloster Santo Estevo, ist heute Klosterhotel – unser stilvoller Ausgangspunkt für die Erkundung der Region. 250 km. Zwei Übernachtungen in Santo Estevo.
7. Tag: Ourense und der Rio Sil
Modedesigner Adolfo Domínguez sicherte Ourense einen Platz in der Modewelt. Doch statt Glamour dominiert hier Beschaulichkeit: Durch steile Altstadtgassen bahnen wir uns den Weg zum Markt, auf dem der Duft von Galiciens kulinarischen Genüssen unseren Nasen schmeichelt. Anders als in den 1970er Jahren ist die Altstadt bestens in Schuss. Damals zog es viele Galicier aus ihrer armen Heimat in die Ferne. Und heute? Ist die Wirtschaftskrise langsam überwunden? Nachmittags gleiten wir entspannt mit dem Boot durch den Canyon des Rio Sil. Busstrecke 70 km.
8. Tag: Im Weinland von Ribeiro
Der Rio Minho begleitet uns auf dem Weg nach Ribadavia, ins Zentrum der Weinregion Ribeiro. Hier weiht uns ein Winzer in die Geheimnisse von Treixadura, Loureira & Co. ein – die Reben, aus denen man den frischen Weißwein der Region keltert, und lässt uns probieren. Sie interessieren sich für Geschichte und Gegenwart des Weinanbaus? Fragen Sie nach! Pioniere des Weinhandels waren in Galicien die Juden, und manches erinnert in den Altstadtgassen an die einst einflussreiche jüdische Gemeinde. Im Süden der Rías Baixas liegt die Halbinsel Monterreal mit einer stolzen Festung, die den Parador de Baiona umklammert: unser Domizil am wilden Atlantik. 150 km. Zwei Übernachtungen in Baiona.
9. Tag: Kelten am Atlantik
Die Atlantikküste entlang geht es heute nach Guarda mit seinen bunten Fischerhäusern. Hoch über der Mündung des Minhos in den Atlantik thront eine Keltensiedlung am Monte de Santa Tecla, in der wir das keltische Erbe Galiciens ergründen. Noch spektakulärer als die steinernen Grundmauern der Rundhäuser ist der Blick über die Küste, an der Atlantikwellen ungestüm an den Strand klatschen. Wie Spanier und Portugiesen ihre Nachbarschaft im Grenzland leben, erzählt Ihr Reiseleiter. Am Abend weiht uns Alexandre in die Geheimnisse der Gaita, des galicischen Dudelsacks, ein und stellt sich unseren Fragen zum Leben in einer Pilgerstadt. 70 km.
10. Tag: Abschied von Galicien
Nach dem Frühstück brechen wir auf zum Flughafen von Porto. 160 km Autobahn. Gegen Nachmittag Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt, mit Anschluss zu den anderen Orten.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
In der Autonomen Gemeinschaft Galicien befindet sich die Stadt Santiago de Compostela. Sie ist nicht nur Sitz des katholischen Erzbischofs und Wallfahrtsort durch den Jakobsweg, sondern gleichermaßen sind hier ebenfalls die Universität Santiago de Compostela sowie eine für die Region wichtige pharmazeutische Industrie beheimatet.

Laut der Geschichte hat die Stadt hat ihren Namen vom heiligen Jakob und dem Jakobsgrab. In einem Museum kann der alte Verlauf des Jakobswegs unterhalb der Kathedrale besichtigt werden. Sehenswert sind aber weiterhin eine Vielzahl von historischen Gebäuden. Hierzu zählt unter anderem die Kathedrale von Santiago de Compostela, das Königliche Hospiz oder die durch die UNESCO geschützte Altstadt.
Finisterre
Lugo, an der Atlantikküste gelegener Ort in der Provinz Lugo. Sie ist die älteste Stadt Galiciens und wurde nach Unterlagen vom römischen Kaiser Augustus erbaut. Ziel war es, diesen Landstrich friedlich zu besiedeln.  Dieses Vorhaben wurde von Paulus Fabius Maximus 14-13 vor Christus umgesetzt und so entstand die Stadt Lugo an der Stelle wo noch 25 vor Christi ein Militärlager angesiedelt war. Lugo hat heute ca 97000 Einwohner, das Besondere an dieser Ansiedlung ist der Stadtkern von Lugo welcher umgeben ist von einer hohen Mauer. Im Stadtkern, am Fluss Mino gelegen, zeugen noch heute viele historische Bauten von ihrer Vergangenheit.
Bilder:
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Spanien (ES)
Bilder:
Spanien
Spanien gilt als das zweitbeliebtestes Urlaubsziel weltweit. Vor allem Regionen wie die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarischen Inseln oder die Costa Brava zählen zu den meistbesuchten Reisezielen.

Mehrheitlich stehen Badeurlaube an den Küsten Spaniens hoch im Kurs. Gerade wegen der traumhaften Strände, der relaxten Atmosphäre, dem herrlichen Klimas, der ausgesprochenen Gastfreundschaft sowie der pittoresken Landschaften.

Doch in dem Land, welches den größten Teil der Iberischen Halbinsel einnimmt, steht nicht nur Baden hoch im Kurs. Auch ein Besuch der zahlreichen eindrucksvollen Städte sollte während eines Aufenthaltes in Spanien eingeplant werden. Beispielsweise in der Hauptstadt Madrid, welche für ihre Besucher Sehenswürdigkeiten wie den Plaza Mayor, den Königspalast, die Almudena Kathedrale oder den Templo de Debod bereit hält. Eine weitere pulsierende Metropole Spaniens ist Barcelona, hier sind die Sagrada Familia, die Casa Mila, der Arc de Triomf oder auch die Kirche Santa Maria del Mar zu Hause. Weitere bedeutende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale von Santiago de Compostela, die Basilica del Pilar in Saragossa oder das futuristisch anmutende Guggenheim-Museum in Bilbao.

Auch die vielfältige Flora und Fauna Spaniens sollte während eines Aufenthaltes erkundet werden. Beispiele für einheimische Tierarten Spaniens sind der Iberische Wolf oder auch der Pardelluchs.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober

Klima:
Übergang zwischen gemäßigtem Klima (im Norden) und trockenem heißem Klima (im
Süden).

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/spaniensicherheit/210534

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ (Kanarische Inseln: MEZ -1h)

Gut zu wissen:
Grundkenntnisse im Spanischen sind besonders hilfreich, da Spanier selten eine Fremdsprache sprechen. Auf Pünktlichkeit wird kaum Wert gelegt.

Man sollte niemals schlecht über spanische Traditionen wie beispielsweise den Stierkampf sprechen. Das ist unhöflich und gilt als Beleidigung.


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