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Danzig, Königsberg & Baltikum: Höhepunkte

Tournummer 135655
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
Flexibler Stornieren
SKR Reisen
  • 13-tägige Busrundreise durch Danzig, königsberg & Baltikum
  • Besuchen Sie das mächtige Deutschordensschloss Marienburg
  • Eine Reise, die den Kontrast zwischen Moderne und Vergangenheit aufzeigt
ab 2.599 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Diese 13-tägige Rundreise präsentiert Ihnen den Norden Polens, das Kaliningrader Gebiet sowie das Baltikum. Sie lernen die spannende, bewegte Geschichte vom Deutschen Orden, dem nördlichen Ostpreußen, dem Memelland und dem Livland kennen. Die Städte Danzig, Königsberg, Vilnius, Riga und Tallinn sowie idyllische Landschaften werden Sie beeindrucken. Freuen Sie sich auf eine Reise, die Ihnen den Kontrast zwischen Moderne und Vergangenheit aufzeigt.
1. Tag: Deutschland - Danzig
Sie fliegen mit Lufthansa von Frankfurt/M. nach Danzig. Am Flughafen werden Sie abgeholt und mit dem Bus zum Hotel gebracht. Dort lernen Sie sich beim ersten gemeinsamen Abendessen gegenseitig kennen. Sie verbringen zwei Nächte in Danzig. (A)
2. Tag: Danzig
Heute erkunden Sie mit Ihrer Reiseleitung die vielen Sehenswürdigkeiten der alten Hansestadt Danzig. Sie spazieren durch die Altstadt, durch das Goldene Tor über die Langgasse, vorbei am Rathaus. Das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert wurde im Laufe der Zeit immer wieder erweitert und umgebaut und beherbergt heute das Stadtmuseum. Ihr Spaziergang führt Sie weiter durch die Straßen von Danzig und vorbei an der Marienkirche (Außenbesichtigung). Die höchste Backsteinkirche der Welt ist wirklich beeindruckend. Am Nachmittag fahren Sie nach Zoppot und flanieren Sie entlang der längsten hölzernen Mole Europas. Genießen Sie das Ambiente des Ostseebads mit prachtvollen Jugendstilvierteln und hübschen Sommerhäusern. (F)

(Fahrstrecke: ca. 24 km; Fahrzeit: ca. 40 Min.)
3. Tag: Danzig - Königsberg
Begeben Sie sich heute auf die Spuren des Deutschen Ritterordens. Sie besuchen die beeindruckende Burganlage Marienburg (Malbork). Bestaunen Sie das Hoch- und Mittelschloss, die Laurentiuskapelle, den Palast der Hochmeister und das umgebende Gelände. Im Anschluss an diesen Besuch führt Sie Ihr Weg Richtung Frauenburg (Frombork), der Wirkungsstätte von Kopernikus. Hier haben Sie Freizeit, um durch die Stadt zu schlendern. Bei einem Mittagessen stärken Sie sich für die Weiterfahrt. Am Abend erreichen Sie Königsberg (Kaliningrad) (beim Passieren der Grenze nach Russland kann es zu längeren Wartezeiten kommen). 2 Nächte dort. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 215 km; Fahrzeit: ca. 3:30h)
4. Tag: Königsberg
Vormittags entdecken Sie neben dem kulturellen Erbe und der historischen Vielfalt Königbergs, die moderne Seite der deutsch-russischen Symbiose. Sie werden beeindruckt sein von dem im 13. Jahrhundert errichteten Dom mit dem Kant-Grabmal. Anschließend bestaunen Sie das Haus der Räte, an dessen Platz sich bis 1968 die Königsberger Schlossruine befand und werfen einen Blick auf die Christi-Erlöser Kathedrale, das höchste Gebäude der Stadt. Später erleben Sie die Samland-Halbinsel mit seinen einzigartigen Steilküsten und bezaubernden Hügellandschaften. Samlands Westküste, auch bekannt als Bernsteinküste, weist ein außergewöhnliches Aufkommen an Bernstein auf. Der weiche, honiggelb-funkelnde Bernstein wird auch als „Litauisches Gold“ bezeichnet. Nach zahlreichen Mythen und Legenden über die Entstehung des begehrten Schmucksteins, stellte sich im 17 Jh. heraus, dass es sich um ein fossiles Baumharz handelt. Bei einem Besuch des Bernsteintagebaus in Jantarny erfahren Sie mehr über die Geschichte des Minerals. Mittags genießen Sie die landestypische Küche in einem russischen Restaurant und erkunden anschließen bei einem Spaziergang den hübschen Kurort Svetlogorsk, der durch seinen feinen Sandstrand besticht. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 115 km; Fahrzeit: ca. 2:20h)
5. Tag: Königsberg - Nida
Die Kurische Nehrung ist eine der faszinierendsten Landschaften Europas. Die schmale lange Landzunge aus reinem Sand trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Das UNESCO Weltnaturerbe vereint in seinem Nationalpark goldene Dünenlandschaften mit kristallklarem Wasser, grünen Wäldern und kleinen Fischerdörfern mit malerischen Holzhäuschen. Heute erkunden Sie den russischen Teil des einzigartigen Landstreifens. Dank ihrer zahlreichen Tier- und Pflanzenwelt wurde die Kurische Nehrung zum Naturschutzgebiet erklärt. Sie besichtigen das Nehrungs-Museum und eine Vogelwache und erfahren Wissenswertes über die Geschichte des beeindruckenden Naturparks und die Entfaltung der Fauna und Flora dort. Dann erklimmen Sie die Epha, die zweitgrößte Düne Europas, von deren Spitze sich ein einzigartiger Panormamablick auf die Ostsee, das Haff und die wunderschöne Natur eröffnet. Lassen Sie sich bei einem Spaziergang durch den Tanzenden Wald, von den Kiefern mit ihren gebogenen Stämmen verzaubern und tauchen Sie in eine märchenartige Welt ein. Gegen Abend fahren Sie weiter nach Litauen, wo Sie die nächsten beiden Nächte in Nida verbringen werden. (F)

(Fahrstrecke: ca. 100 km; Fahrzeit: ca. 1:30h)
6. Tag: Nida
Am Morgen wandern Sie hinauf zu der „Hohen Düne“, von wo aus sich Ihnen ein toller Ausblick bietet. Durch seine Lage am Kurischen Haff und die Kombination aus historischem Fischerdorf und modernem Seebad gehört Nida zu den schönsten Orten an der Ostseeküste. Bei einer Führung lernen Sie unter anderem das Thomas-Mann-Haus kennen, ein ehemaliges Ferienhaus des Schriftstellers Thomas Mann, in dem sich heute ein Museum über dessen Leben befindet. Anschließend haben Sie Zeit, die malerische Gegend individuell zu entdecken und sich beim Fahrrad fahren, bei einer Dünenwanderung oder beim Rudern auf dem Haff sportlich zu betätigen, oder ganz entspannt am Strand zu sonnenbaden. (F)
7. Tag: Nida - Klaipéda - Vilnius
Nach dem Frühstück fahren Sie mit der Fähre von der Kurischen Nehrung zum Festland, nach Klaipéda. Im einstigen Fischerdorf angekommen, begeben Sie sich auf einen Rundgang durch die heute wichtigste Hafenstadt Litauens. Sehenswert sind die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern und alten Speichern, das Schauspielhaus im Stil des Neoklassizismus sowie das berühmte Standbild des „Ännchen von Tharau“, das auf dem Simon-Dach-Brunnen thront. Lassen Sie sich von der schönen Stadt an der Kurischen Nehrung in den Bann reißen. Anschließend machen Sie Halt in Trakai, malerisch gelegen in der Landschaft des historischen Nationalparks, welcher mit seinen blau-glitzernden Seen und den grasgrünen Hügeln sowie Wäldern ein beliebtes Naturparadies ist. Im Anschluss bestaunen Sie in Trakai die berühmte rote Inselburg, die als wunderschöne mittelalterliche Hauptattraktion eine Art Nationalheiligtum für die Litauer darstellt. Die herrliche Inselburg mit ihrem historischen Museum liegt inmitten eines Sees und ist somit nur durch eine lange Holzbrücke zu erreichen. Sie fahren weiter nach Vilnius, wo Sie die nächsten beiden Nächte verbringen. (F)

(Fahrstrecke: ca. 370 km; Fahrzeit: ca. 4:55h)
8. Tag: Vilnius
Heute entdecken Sie bei einem Stadtrundgang eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Litauens (UNESCO Weltkulturerbe), wie das Tor der Morgenröte, das letzte noch erhaltene Tor der alten Stadtmauer, die Pilies Straße mit ihren imposanten Denkmälern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und den Rathausplatz. Den Abschluss Ihres Rundgangs bildet der Besuch der alten Markthalle. Erleben Sie die Vielfalt an baltischen Spezialitäten, die hier angeboten werden, und verkosten Sie diese (inkl.). Am Nachmittag steht Ihnen Zeit zur Verfügung, um die Stadt individuell zu erkunden. Besuchen Sie eines der interessanten Museen, schlendern Sie durch das Künstlerviertel Užupis, das zu einem der teuersten Stadtviertel wurde und wo sich zahlreiche Künstler angesiedelt haben, oder entspannen Sie sich in einem Café. (F)
9. Tag: Vilnius - Riga
An diesem Tag führt die Route weiter nach Riga. Auf dem Weg dorthin entdecken Sie verschiedene historische Orte. Zuerst erkunden Sie den berühmten Berg der Kreuze, eine besonders beeindruckende historische Pilgerstätte, die sich durch die Volkskunst der litauischen Kreuzschnitzerei auszeichnet und sogar für seine Einzigartigkeit im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen ist. Diese Volkskunst ist Teil der UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit. Seit dem Altertum wurden über 100.000 Kreuze auf diesen Berg gebracht. Auf dem weiteren Weg genießen Sie Ihr Mittagessen und überqueren schließlich die Grenze zu Lettland. Dort angekommen besichtigen Sie das Barockschloss Rundale, errichtet im 18. Jahrhundert als Sommerresidenz des Kurländischen Herzogs. Es ist das größte Barockschloss im gesamten Baltikum. Von dort aus fahren Sie weiter nach Riga, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 380 km; Fahrzeit: ca. 5:00h)
10. Tag: Riga
Morgens machen Sie einen Rundgang durch Riga, Kulturhauptstadt Europas 2014 und UNESCO Weltkulturerbe. Sie besuchen hierbei nicht nur die Große und Kleine Gilde, die Peterskirche, die alte Stadtmauer mit dem Schwedischen Tor und das Freiheitsdenkmal, sondern auch den mächtigen Dom von Riga, der besonders durch seine hohen schlanken Fenster mit Glasmalereien beeindruckt. Den Nachmittag können Sie dann frei nach Ihren Wünschen gestalten und die Metropole auf eigene Faust erkunden. Wir empfehlen Ihnen den Besuch des Lanciema-Viertels mit seinen pittoresken Holhäusern aus dem 19. und 20. Jahrhundert (Der Preis ist abhängig von der Teilnehmerzahl, bei 8 Personen ca. 20 € p.P.). (F)
11. Tag: Riga - Tallinn
Das 1924 gegründete ethnografische Freilichtmuseum, unweit von Riga entfernt, wird Sie am Morgen begeistern. Insgesamt sind 90 Bauten aus allen historischen lettischen Gebieten vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum Ende der Jahre des 20. Jahrhunderts in diesem Museum aufgestellt und eingerichtet. Hierzu zählen unter anderem Wohnhäuser, Höfe und Windmühlen. Dann fahren Sie in den Nationalpark Gauja, wo sich der Fluss Gauja durch tief eingeschnittene Urstromtäler windet und erkunden die Burganlage Turaida mit der Ruine der Ordensburg. Diese ist auf einem Berg hoch über dem Fluss gelegen und bietet wunderbare Ausblicke auf das Tal. Anschließend wird Sie die Sandsteinhöhle von Gutmann mit ihren Legenden und Sagen beeindrucken. Am Mittag stärken Sie sich bei einem landestypischen Mittagessen. Am Abend erreichen Sie, Tallinn, wo Sie die nächsten beiden Nächte verbringen werden. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 320 km; Fahrzeit: ca. 4:20h)
12. Tag: Tallinn
Sie beginnen den Tag mit einem Stadtrundgang durch die malerische Altstadt Tallinns (UNESCO Weltkulturerbe). Lassen Sie sich von den zahlreichen kulturellen Einflüssen, die in der kleinen Metropole zusammen kommen, beeindrucken. Sie besuchen unter anderem die wichtigsten historischen Denkmäler der traditionellen Altstadt, wie die vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren beiden Wehrtürmen „Langer Hermann“ und „Dicke Margarethe“, das imposante Schloss Toompea, welches heute Sitz des estnischen Parlaments ist, die mittelalterliche Burg Toompea, sowie die orthodoxe Alexander-Newskij-Kathedrale, die Domkirche und die „Alte Apotheke“ aus dem 15. Jahrhundert. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Optional empfehlen wir Ihnen eine Führung durch die unterirdischen Bastionsgänge der Hauptstadt (Der Preis ist abhängig von der Teilnehmerzahl, bei 8 Gästen ca. 16 € p.P.). Am Abend genießen Sie ein Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe und haben die Möglichkeit, sich über besondere Erfahrungen und Eindrücke auszutauschen und somit die Reise Revue passieren zu lassen. (F/A)
13. Tag: Tallinn - Deutschland
Transfer zum Flughafen nach Tallinn und Rückflug nach Deutschland. (F)

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Danzig - Marienkirche-Danzig
3. Tag Marienburg
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
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Bei einer Rundreise durch Litauen darf ein Besuch der Hauptstadt Vilnius nicht fehlen. Hier wimmelt es vor Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten, ein ganz besonders Kultur- und Architekturdenkmal ist das Tor der Morgenröte.
Das Tor ist eingegliedert in die historische Stadtmauer und nicht nur Ziel von Architekturfans, sondern zugleich auch ein wichtiger Wallfahrtsort. Im oberen Bereich des Tores befindet sich eine kleine Kapelle mit einer Schwarzen Madonna, zu der sowohl Katholiken als auch orthodoxe und griechisch-katholische Christen pilgern.
Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut, der Stil ist der Gotik zuzuordnen. Der Toraufbau, der einige Jahre später erfolgte, ist im Renaissance-Stil gehalten.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts trägt das Tor seinen heutigen Namen, der aber nicht mit der Himmelsrichtung in Verbindung steht, da das Tor nicht nach Osten ausgerichtet ist. Eine andere Bezeichnung für dieses Stadttor, welches seit 1652 die Ikone der als wundertätig geltenden Gottesmutter beherbergt, ist auch Spitzes Tor.
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Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
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Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.
Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
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Turaida ist ein ganz besonderer Ortsteil der Stadt Sigulda. Schließlich besteht er hauptsächlich aus einem knapp 43 Hektar großen Museumsreservat und ist deshalb ein Muss für alle geschichtsinteressierten Besucher. Nirgendwo sonst im Land bekommt man so viel geballte Historie wie hier zu sehen. Herzstück des Parks ist die Burg Turaida. Der imposante runde Backsteinturm des Bauwerks sticht dabei sofort ins Auge. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen Sie, dank Schautafeln und Ausstellungsräumen, tief in das Leben auf der Burg ein. Nach dem Aufstieg auf den circa 40 Meter hohen Hauptturm, belohnt Sie der herrliche Ausblick über die Gauja-Schleife und das gesamte Burgareal.
Ebenfalls sehenswert ist auch die schmucke Holzkirche - die älteste der Region - sowie der Gedenkort für die Rose von Turaida, einer tragischen aber bedeutenden Liebesgeschichte. Die beeindruckenden Skulpturen des Künstlers Indulis Ranka kann man im Volksliederpark bewundern. Hier wird zur Sommersonnenwende und anderen lettischen Festen auch gerne mal gefeiert.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
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Danzig ist eine Hafenstadt in Polen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die meisten davon befinden sich in der Rechtstadt. Der Neptunbrunnen stammt aus dem Jahr 1633 und wurde als Bronzeskulptur erbaut. Das Goldene Haus ist eins der prächtigsten Wohnhäuser Danzigs. Es wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet und zeigt an seiner oberen Fassade die Skulpturen von Ödipus, Achilles, Antigone und Kleopatra. Unweit des Goldenen Hauses stoßen Besucher auf den Artushof. Das Bauwerk entstand im Jahr 1342 und wurde von Adeligen und reichen Kaufleuten genutzt, die sich hier trafen, um Geschäfte abzuschließen. Ein 10 Meter hoher Kachelofen, der aus dem 16. Jahrhundert stammt, zählt zu den Glanzstücken des Gebäudes. Auf einer Rundreise sollte auch ein Abstecher zum Uphagenhaus mit eingeplant werden. Auffällig ist seine rote Farbe und die schmale Hausbauweise, die die Bauweise vieler Häuser der Gegend widerspiegelt. Heute beherbergt das Haus ein Museum, in dem man Einrichtungsgegenstände aus der Vergangenheit besichtigen kann.
Die "Perle des Ermlandes", wird sie genannt, die Stadt am frischen Haff in Polen. Das liegt nicht nur an der Schönheit der Stadt und der umliegenden Landschaft. Das entzückende, kleine Frombork kann auch auf eine lange Geschichte als Domstadt zurückblicken. Dass die kleine Stadt auch noch ein wunderschönes Planetarium zu bietet hat, damit rechnen die wenigsten Gäste während eines Besuchs bei einer Rundreise.
Zu verdanken hat die im 13. Jahrhundert angelegte Stadt ihr schönes, kleines Planetarium mit einem Foucault'sches Pendel, welches in dem herrlichen Glockenturm gegenüber des Doms untergebracht ist, dem berühmten Astronom Nikolaus Kopernikus. Kopernikus lebte in Frombork ab 1517 bis zu seinem Tod und arbeitete hier auf dem Gebiet der Astronomie.
Die schönste Sehenswürdigkeit der Stadt ist und bleibt aber der Dom. Das riesige, 99 Meter lange, wundervolle Bauwerk wurde zwischen 1329 und 1388 geschaffen und thront mächtig über der Stadt auf dem Domhügel. Er ist auch die Grabstätte Kopernikus. Die Highlights sind der herrliche Hochaltar und die wunderschöne Orgel.
Kaliningrad, bis 1946 unter dem Namen Königsberg bekannt, ist die Hauptstadt der gleichnamigen russischen Exklave, die eingebettet zwischen Polen und Litauen liegt. Die Stadt war Zentrum des kulturellen Ostpreußens und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1991 Teil der Sowjetunion. Auch, wenn Kaliningrad keine direkte Verbindung zu Russland hat, ist ein Besuch der Stadt vor oder nach einer Rundreise durch das Land jedem ans Herz zu legen. Zum Beginn der Stadtbesichtigung können Sie am Fluss Pregel entlang spazieren, bis Sie in die historische Mitte auf der Dominsel gelangen. Der imposante Königsberger Dom aus dem 14. Jahrhundert gehört ebenso wie die orthodoxe Kathedrale am Siegesplatz und das Brandenburger Tor, welches heute noch als Stadttor genutzt wird, zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Vergessen Sie auch nicht, dem sehenswerten Bernsteinmuseum und dem Schiller-Denkmal, das den Krieg überdauert hat, einen Besuch abzustatten. Am Abend können Sie sich in einem Restaurant mit russischer Kühe verwöhnen lassen.
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Wer bei einer Rundreise durch Polen die herrliche Stadt Gdansk - Danzig - besucht, sollte auf jeden Fall einen Zwischenstopp bei der Marienburg einplanen, denn dieses monumentale Bauwerk ist nicht nur wunderschön, sondern auch der größte Backsteinbau weltweit.Sie ist nicht zu übersehen, die imposante, rötlich schimmernde Ordensburg in der Nähe von Malbork, südöstlich von Danzig, an den Ufern des Flusses Nogat. Die mächtige Burg mit all ihren eindrucksvollen Zinnen, Türmen und Giebeln ist die Hauptsehenswürdigkeit der Gegend und zieht mit ihrer beeindruckenden Gestalt jährlich eine Vielzahl von Besuchern an.Die Marienburg war in drei Bereiche unterteilt. Es gab die Vorburg mit Stallungen und Werkstätten, das Mittelschloss mit dem Hochmeisterpalast und das Hochschloss, welches als Kloster für die Ordensritter diente. Jeder der Bereiche war mit einer eigenen Ringmauer umgeben und konnte sich im Notfall selbst verteidigen. Die eindrucksvolle Ordensburg galt als uneinnehmbar und wer direkt vor diesem übermächtigen und schönen Bollwerk steht, zweifelt keine Sekunde an dieser Aussage.
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Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
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Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.
So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
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Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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Polen
Ein Besuch Polens lohnt sich in jedem Fall, egal was Sie im Urlaub suchen. Denn unser östliches Nachbarland ist überraschend vielfältig und beeindruckt mit einem großen Angebot an unterschiedlichsten Aktivitäten.

Besonders beliebt ist der Badeurlaub an der polnischen Ostseeküste. Hier gibt es malerische Ortschaften, herrliche Strände und Badegenuss pur.

Doch auch in anderen Regionen kann man einen traumhaften und unvergesslichen Urlaub verleben.

Allen voran natürlich die Hauptstadt des Landes – Warschau. Die Metropole an der Weichsel zählt fast zwei Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Städten Europas. Zudem ist von sehr hoher politischer, wirtschaftlicher und vor allem kultureller Bedeutung. Warschau bietet seinen Gästen imposante Sehenswürdigkeiten wie den Kulturpalast, das Königgschloss, den Palast unter dem Blechdach, die Johanneskathedrale, die Sakramentinnenkirche, die St. Anna Kirche, den Palast auf dem Wasser und den Branickipalast.

Weitere wichtige und ebenfalls sehr sehenswerte Städte Polens sind Krakau, Lodsch, Breslau, Posen, Danzig und Stettin.

Weiter außerhalb der großen Städte gibt es ebenfalls einiges zu entdecken. Hier bietet sich ein Eldorado für Naturfreunde und Aktivurlauber. Beispielsweise sind Wanderungen und Ausflüge in die Hohe Tatra sehr beliebt und gefragt.

Auch die herrlichen und historisch bedeutenden Regionen Schlesien und Pommern sind einen Besuch wert. Genauso die im Norden Polens befindliche masurische Seenplatte, welche Wassersportfans jede Menge Möglichkeiten bietet.

Beste Reisezeit:
Als beste Reisezeit empfehlen wir die Monate Mai bis Oktober.
 
Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/polensicherheit/199124

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Zloty = 100 Groszy
 
Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 35 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Wenn Polen eines nicht mögen, dann ist es mit Russland verglichen zu werden. Dies sollte man also unterlassen. Ebenso ist es unhöflich, schlecht von dem verstorbenen Papst Johannes Paul II oder der Kirche zu sprechen.

Polen sind im Allgemeinen hervorragende Gastgeber, zudem sehr freundlich und offen.


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Russland
Das größte Land der Erde fasziniert nicht nur mit seinen immensen Ausdehnungen, sondern auch mit der darin enthaltenen Vielfalt.

Die Russische Föderation ist ungefähr doppelt so groß wie Australien und besitzt alle Qualitäten eines einzelnen Kontinents. Aufgrund seiner Größe verfügt es über unzählige Zeit-, Vegetations- und Klimazonen.

Allein die 6430 Kilometer Luftlinie zwischen der russischen Hauptstadt Moskau im Westen des Landes und der Hafenstadt Wladiwostok im äußersten Südosten zeigt die überwältigenden Ausmaße dieses einzigartigen Landes. Bei einer Fahrt durch das Land bekommt man die unterschiedlichsten Landschaften zu Gesicht.

So kann man im Westen des Landes das Uralgebirge bestaunen. Weiter östlich trifft man dann schon auf das westsibirische Tiefland mit ausgedehnten Nadelwäldern und Sümpfen. Im Norden befinden sich Taiga und Tundra mit Permafrostboden und einer spärlichen Vegetation. In der Mitte und weiter im Osten schließen sich dann Bergländer an.

Diese riesige Vielfalt kann man am besten während einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn erleben. Diese fährt von Moskau bis nach Wladiwostok und zeigt ihnen auf einer Strecke von über 9000 Kilometern den ganzen Reichtum der russischen Natur.

Doch nicht nur die Landschaften Russlands sind atemberaubend, sondern auch die Städte. Allen voran St. Petersburg und Moskau, welche natürlich die bekanntesten und beliebtesten sind.

St. Petersburg beeindruckt vor allem mit seinen vielen kolossalen Bauten und wird nicht umsonst auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Die Zarenstadt ist eines der wichtigsten Kulturzentren Europas und der Welt. Zu den Highlights zählen die Eremitage, die Auferstehungskirche, die Admiralität und das monumentale Siegesdenkmal der Roten Armee.

Auch Russlands Hauptstadt, Moskau, ist reich an Kultur und Geschichte. Gesehen haben sollte man den Kreml, den Roten Platz, den Triumphpalast und die Basilius-Kathedrale.

Weitere sehenswerte russische Städte sind Nowgorod, Novosibirsk, Jekaterinenburg, Wolgograd und Samara.
Somit bietet sich auch Städtereisen in Russlands Metropolen besonders an.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit ist von Juni bis August.
 
Klima:
Im Norden herrscht ein arktisches Klima. Nach Süden hin geht es zum Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern über. Im Allgemeinen ist es aber trocken.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

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Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


Währung:
1 Rubel = 100 Kopeken

Flugdauer:
ca. 3 Stunden

Ortszeit:
Russland verfügt über 11 Zeitzonen:
Kaliningrad: MEZ +1h,
St. Petersburg/Moskau: MEZ +2h,
Ischersk/Samara: MEZ +3h,
Amderma/Novyy Port: MEZ +4h,
Omsk: MEZ+5h,
Dikson: MEZ +6h,
Irkutsk: MEZ +7h,
Jakutsk/Tiksi: MEZ +8,
Ochotsk/Wladiwostok: MEZ +9h,
Magadan/Sachalin: MEZ +10h,
Petropawlowsk/Port Prowidenija/Pewek: MEZ +11h

Gut zu wissen:
Guten Tag heißt auf Russisch „Sdrastwuitje“ und „Kak dela?“ heißt „Wie geht’s?“.

Bei der Frage nach den sanitären Einrichtungen sollte man das Wort „Toilette“ unbedingt unterlassen, außerdem gilt Naseputzen in der Öffentlichkeit als unhöflich.


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Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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