Kuba Rundreise

Cohiba SENSE

Tournummer 123073
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Chamäleon
  • 20-tägige Kleingruppenreise durch Kuba
  • Lernen Sie das Land ausgiebig und authentisch kennen
  • Oldtimer und Pferdekutsche - wie eine Reise in die Vergangenheit
ab 3.699 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Salsa, Zigarren und Rum - Willkommen in Kuba. Aber das Land hat noch viel mehr zu bieten. Überzeugen Sie sich selbst! Eine garantierte Durchführung mit maximal 12 Reiseteilnehmern in kleiner Gruppe sichert Ihnen ein intensives Erlebnis. Die Betreuung vor Ort erfolgt durch erfahrene und einheimische Reiseleiter, die Ihnen ihr Land spürbar näher bringen.
1. Tag Langersehntes Ziel: Kuba
Von Frankfurt aus geht es gegen Mittag mit dem Flieger in die Hauptstadt von Kuba. Nach einem Flug voller Vorfreude erwartet Sie nach der Landung in Havanna am Abend Ihre Reiseleitung für die kommenden 19 Tage. Zusammen mit Ihren Mitreisenden werden Sie in das Hotel begleitet. Ein leichter Abendsnack ist im Preis enthalten.
2. Tag Bienvenidos a Havanna
Auf einem Spaziergang durch die Gassen und über die Plätze von Alt-Havanna besichtigen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: die Plaza de Armas, El Templete, den Palast der Generalkapitäne, den Kathedralenplatz, die Plaza Vieja, Hemingways »La Bodeguita« u.v.m. Die UNESCO erklärte das historische Zentrum Havannas 1982 zum Weltkulturerbe. Danach besuchen Sie das Castillo de los Tres Reyes del Morro, auch als El Morro bekannt. Der größte Verteidigungskomplex, den die Spanier in der Neuen Welt errichteten, bietet einen eindrucksvollen Blick auf die Stadt. Lassen Sie sich anschließend auf einer Fahrt in den berühmten bunten Oldtimern verzaubern, vorbei an der altehrwürdigen Uferpromenade Malecón, dem historischen Hotel Nacional, der Avenida de los Presidentes und dem geschichtsträchtigen Plaza de la Revolución. Was für ein krönender Abschluss für den ersten Tag in Havanna! Das Frühstück ist im Preis enthalten.
3. Tag Viva Havanna
Wie die Zwei-Millionen-Metropole von außen aussieht, wissen Sie ja jetzt bereits. Doch wie ist das Leben hinter der Fassade? Wie leben die Kubaner? Bei dem Besuch eines typisch kubanischen Wohnviertels schauen Sie hinter den Kulissen bei den Bewohnern vorbei. Mit dem Cocotaxi, dem Tuk-Tuk Havannas, führt die spannende Fahrt zum Bauernmarkt, auf dem Anbieter mit lokalem Gemüse und Früchten locken. Auf einem Rundgang erklärt Ihnen Ihre Reiseleitung alles genau und Sie können die ein oder andere leckere tropische Frucht probieren. Einen guten Einblick bekommen Sie auch bei dem Besuch des soziokulturellen Projekts Muraleando. Was im Unterricht einer Schule startete, wurde schnell zu einem Gemeinschaftsprojekt des ganzen Stadtviertels. Dieses haben die Anwohner innerhalb von ein paar Jahren in ein großes Kunstwerk mit bemalten Fassaden und Kunstobjekten aus Alltagsgegenständen umgestaltet. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
4. Tag Von Havanna über Pinar del Río nach Viñales
Kubanische Zigarren sind als die besten der Welt bekannt. In Handarbeit drehen die »Torcedores«, die Zigarrendreher, in der Fábrica de Tabacos Partagas bekannte Zigarren wie Montecristo oder Cohiba. Sie verfolgen bei einer Tour durch die Fabrik die gesamte Herstellung, vom Sortieren der Blätter bis zum Verpacken und schauen den Mitarbeitern auf ihre flinken Finger. Weiter geht’s entlang der Tabakroute nach Pinar del Río. Die Provinzhauptstadt liegt in der grünsten aller Provinzen und ist geprägt durch die besten Tabakböden und durch imposante Kalksteinfelsen, die sogenannten Mogotes. Hier besuchen Sie das kommunale Hilfsprojekt »El Patio de Pelegrín«. Der Künstler Mario Pelegrín verwandelte das große Gelände hinter seinem Haus zu einem Ort der Kunst und Begegnung für die ländliche Bevölkerung. Insbesondere Kindern und Jugendlichen wird hier mit einem ersten Zugang zur künstlerischen Betätigung und zur Entwicklung der eigenen Kreativität eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht. Auch Koch-, Handwerks- oder Tanz- und Musikkurse stehen inzwischen auf dem Programm. Während Sie mehr über das Projekt erfahren, bekommen sie frische Früchte und Kaffee serviert. Gut gestärkt fahren Sie weiter in Richtung Viñales. Hier scheint die Zeit scheinbar stehengeblieben zu sein. Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis enthalten.
5. Tag Der grüne Westen: das Viñales-Tal
Der Tag steht ganz im Zeichen des Viñales-Tals und dessen Umgebung. Bei einem Besuch bei Tabakbauern lernen Sie mehr über deren Sicht und die Herstellung der Zigarren. Eine bunte Felswand zwischen den grünen Karstbergen ist Ihnen bestimmt schon von Weitem aufgefallen. Auf einem 120 Meter langen und 80 hohen Wandgemälde wird hier die Geschichte der Evolution dargestellt. 18 Künstler bemalten bis zu seiner Fertigstellung die Wand mit Dinosauriern, Schnecken, Seemonstern und Menschen, um die Evolutionstheorie darzustellen. Nach diesen vielen neuen Eindrücken, die Sie auf der ca. dreistündigen Wanderung gesammelt haben, wird erstmal bei einem Mittagessen verschnauft. Die Finca Agroecológica El Paraíso bietet dafür den perfekten Ort mit einer tollen Aussicht und Zutaten aus eigenem Anbau. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um die Region auf eigene Faust zu entdecken. Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind das Frühstück und das Mittagessen im privaten Restaurant (Paladar).
6. Tag Von Viñales nach Las Terrazas
Von Viñales fahren Sie in das UNESCO-Biosphärenreservat Las Terrazas in der Sierra del Rosario. In der Umweltforschungsstation wird das gesamte Ökosystem des Reservats in Bezug auf Umweltkunde, Vögel, Entwicklung der Einwohner und weitere Themen untersucht. Hier wurde 1971 die Dorfgemeinde Las Terrazas gegründet, die hauptsächlich vom Tourismus lebt. Sie besichtigen die nostalgische, französische Kaffeeplantage und andere verschiedene soziale Projekte, bevor Sie in einem Restaurant der Dorfkooperative zu Mittag essen. Einen kleinen Fußmarsch entfernt von der Gemeinde bietet sich das natürliche Schwimmbecken des Flusses San Juan für einen Sprung ins kühle Nass an. Das Frühstück und das Mittagessen sind im Preis enthalten.
7. Tag Über Guamá in die Schweinebucht
In Kubas bekanntestem Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Zapata entdecken Sie die noch meist unberührte Flora und Fauna. In den Sumpfgebieten leben zahlreiche Reptilien und Vogelarten, von denen die rosafarbenen Federn der Flamingos besonders herausstechen. Der historische Schauplatz der gescheiterten US-Invasion im Jahre 1961 befindet sich ebenfalls auf der Halbinsel, in der sogenannten Schweinebucht. Wenn Sie mehr über den missglückten Einsatz erfahren möchten, können Sie zusammen mit der Reiseleitung das Museum Playa Girón besuchen. Finden Sie heraus, wie Exilkubaner mit Hilfe der CIA versuchten, Fidel Castro zu stürzen. Wenn Sie einfach nur entspannen möchten, ist das kristallklare Wasser der Bucht ein Genuss. Hier lässt sich auch hervorragend schnorcheln oder die Sonne tanken. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
8. Tag Von der Schweinebucht über Cienfuegos und Santa Clara nach Trinidad
Wir hoffen, Sie haben gut geschlafen, denn bereits am frühen Morgen machen Sie sich auf den Weg, um die Vergangenheit des Landes zu erforschen. Die Stadt Cienfuegos, auch »Perle des Südens« genannt, ist deutlich von der französischen Kolonialarchitektur geprägt. Bei einem kleinen Spaziergang geht es über die Plaza Mayor mit dem Teatro Tomás Terry, wo einst Caruso sang. Sie besichtigen das neoklassizistische Theater und besuchen anschließend den botanischen Garten. Der größte botanische Garten Kubas mit mehr als 2.000 Pflanzenarten und einer Fläche von fast einem Quadratkilometer eignet sich hervorragend, um einen gemütlichen Spaziergang zu unternehmen. In der zentralkubanischen Stadt Santa Clara befindet sich das monumentale Che-Guevara-Denkmal und die wohl größte Attraktion der Gemeinde. Ihre Reiseleitung wird Sie gerne in die Geheimnisse dieses geschichtsträchtigen Ortes einweihen. Hier fand der letzte große Kampf der kubanischen Revolution statt, bevor Fidel Castro mit seinen Rebellen siegreich in Havanna einzog. Der Bau des Denkmales begann zum 20. Todestag Che Guevaras im Jahr 1987 und wurde ein Jahr später, am 30. Jahrestag der Schlacht um Santa Clara, feierlich eröffnet. Zehn Jahre später wurden die sterblichen Überreste des Volkshelden feierlich ins benachbarte Mausoleum überführt. Ihre Reise führt weiter ins UNESCO-Weltkulturerbe Trinidad mit seiner einzigartigen Kolonialarchitektur. Das Frühstück ist im Preis inklusive.
9. Tag Die bunten Straßen von Trinidad
Schauen Sie sich in den bunten Straßen mit den pastellfarbenen Gebäuden etwas genauer um, denn die meiste Zeit steht heute zur freien Verfügung. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt werden Sie feststellen, dass Trinidad die am besten restaurierte Kolonialstadt Kubas ist. Nach ihrer Gründung im Jahr 1514, wurde die Stadt bald von der Zuckerindustrie geprägt. Sie schlendern über den Hauptplatz Trinidads, der von den prächtigen Herrenhäusern der Zuckerbarone umgeben ist. Der Palacio Cantero, der das Historische Museum beherbergt, zeigt koloniale Möbelstücke und erklärt Interessantes über den Sklavenhandel. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
10. Tag Trinidad und Topes-de-Collantes-Nationalpark in der Sierra del Escambray
Schon von Trinidad aus sieht man die smaragdgrünen Berge der beiden nahegelegenen Nationalparks. Der El Cubano in der Sierra del Escambray liegt auf dem zweithöchsten Gebirgszug Kubas und ist ein Paradies für Wanderer, Vogelliebhaber und Botaniker. Kurvenreich schlängelt sich die Straße durch den Regenwald und gibt unterwegs immer wieder wunderschöne Ausblicke auf das Karibische Meer frei. Eine etwa zweistündige Wanderung führt anschließend durch eine vielfältige Natur mit endemischer Flora und Fauna bis hin zu einem natürlichen Schwimmbecken unter einem Wasserfall. Lassen Sie sich ein Bad nicht entgehen – das Wasser ist kühl und erfrischend. Je nachdem, wann Sie den Nationalpark verlassen, machen Sie einen Stopp an dem nahe gelegenen Strand Playa Ancon zum Baden, bevor es zurück nach Trinidad geht. Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind das Frühstück und eine Lunchbox.
11. Tag Sancti Spiritus und Cayo Coco/Cayo Guillermo
Durch die Ausläufer des grünen Escambray-Gebirges führt die Reise vorbei an unzähligen Zuckerrohrplantagen nach Sancti Spiritus. Bei einem Stadtrundgang werden Sie merken, dass an den Häusern noch heute der Reichtum der damaligen Bewohner zu erkennen ist. Die weiter östlich gelegene Stadt Morón ist das ehemalige Zentrum der Hahnenkämpfe. Zwei Mal täglich kräht hier in Erinnerung die Hahnenskulptur am Stadteingang. Um nach Cayo Coco und Cayo Guillermo, dem Ziel des Tages zu gelangen, überqueren Sie einen 70 Kilometer langen Damm, der die Inseln mit Kuba verbindet. Die Traumstrände des Naturparadieses bieten Ihnen am Nachmittag den perfekten Platz zum Baden. Das Frühstück und das Abendessen sind im Preis enthalten.
12. Tag Entspannung pur auf Cayo Guillermo
Rein in die Badesachen, das Handtuch unter dem Arm und dann nichts wie los zu einem der vielen Traumstrände. Sie haben den ganzen Tag Zeit, um Energie in der Sonne zu tanken und sich im Meer treiben zu lassen. Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind Frühstück, Mittag- und Abendessen. Sie haben all-inclusive gebucht.
13. Tag Stadt der Tinajones
Weiter geht’s, denn es gibt noch einiges auf Kuba zu erkunden. Sie lassen das Inselparadies hinter sich und begeben sich in Richtung Camagüey. Die Stadt ist eine der ältesten der Insel und lockt mit ihrem unter Denkmalschutz gestellten Zentrum. Während Sie mit dem Fahrradtaxi durch die Straßen düsen, fallen Ihnen mit Sicherheit die großen Tonkrüge, die sogenannten Tinajones auf. Der dauernde Wassermangel im 16. Jahrhundert veranlasste die Töpfer, bauchige Gefäße aus Ton zu brennen, die das Regenwasser auffangen sollten. Sie besuchen das Sozialprojekt Camaquito und erfahren, wie dieses Kinder und Jugendliche in Kuba in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur, Gesundheit und Umwelt unterstützt. Am Abend lädt ein Spaziergang, über die Plaza Agramonte und vorbei am Geburtshaus des Freiheitskämpfers Ignacio Agramonte, zum Schlendern ein. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
14. Tag Auf dem Weg nach Santiago de Cuba im »wilden Osten«
In einer Pferdekutsche fahren Sie durch die Straßen von Bayamo. Hier rief Carlos Manuel de Céspedes den Freiheitskampf gegen die spanische Besatzung aus. Die ereignisreiche Geschichte sieht man den Bauwerken noch heute an. Während Sie über den örtlichen Obst- und Gemüsemarkt schlendern, lernen Sie einiges über die regionale Küche. Auf dem Weg zum heutigen Tagesziel machen Sie einen Zwischenstopp in El Cobre. Der bedeutendste Wallfahrtsort wird von vielen Gläubigen und Touristen besucht, um den Schrein der kubanischen Nationalheiligen und Schutzherrin der Sierra Maestra zu besichtigen. Dieser befindet sich in der Basilica del Cobre, die auch Sie besuchen. Cobre bedeutet übrigens Kupfer und gab dem Ort durch die ansässige Kupfermine seinen Namen. Santiago de Cuba ist bekannt als die karibischste aller Städte Kubas. Davon machen Sie sich nun selbst ein Bild, denn Sie sind in der zweitgrößten Stadt der Insel angekommen. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
15. Tag Die Rhythmen von Santiago de Cuba
Bei einem Bummel durch die Straßen lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Santiagos kennen, um Geschichte und Hintergründe der Stadt zu erfahren. Im Museum Casa Diego Velázquez angekommen, stehen Sie in einem der ältesten Häuser des ganzen Landes. Benannt nach dem ersten spanischen Gouverneur Kubas, beherbergt es Möbel, Keramik und Geschirr aus verschiedenen Epochen. Nirgends sonst in der Stadt bekommen Sie einen so guten Überblick über die damalige Lebensweise der Oberschicht. Weiter geht es zum Friedhof Santa Ifigenia. Neben legendären kubanischen Musikern liegen hier auch Napoleons Leibarzt, José Martí und Fidel Castro begraben. Nachdem Sie die Stadt jetzt besser kennen, werden Sie ihren Rhythmus spüren. Mit professionellen Tanzlehrern ist der kubanische Stil bei der Salsa gut zu erlernen. Wer schwingt am besten das Tanzbein? Anschließed haben Sie sich einen Cocktail in der Casa de la Trova redlich verdient. Untermalt von Livemusik klingt der Abend hier in Ruhe aus. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
16. Tag Durch Guantánamo nach Baracoa
Erholt nach der gestrigen Tanzstunde brechen Sie am Morgen nach Guantánamo auf. Diesen Namen haben Sie ja sicher schon mal gehört, doch was bringen Sie damit noch in Verbindung außer der amerikanischen Marinebasis und dem Gefangenenlager? Die afrikanisch geprägte Stadt in der gleichnamigen Provinz ist bestückt mit zerfallenen Prachtbauten aus vergangenen Tagen und sozialistischen Neubauten am Stadtrand. zudem spielen hier der haitianische Voodoo-Kult und die afrokubanische Santería, eine wichtige Religion auf Kuba, eine wesentliche Rolle. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie die Hintergründe besser kennen. Um nach Baracoa zu gelangen, durchqueren Sie nun eine wüstenähnliche Kaktuslandschaft und die Passstraße La Farola. Das Ostende der Insel ist mit Stränden, Palmen und viel Lebensfreude typisch karibisch. 1492 ankerte Christoph Kolumbus in Baracoa und betrat das erste Mal kubanischen Boden. Genau hier gründete der erste Gouverneur und spanische Eroberer 1512 die kleine Stadt. Nach einer Erkundungstour werden Sie in einem Paladar köstlich bekocht. Wir wünschen »Guten Appetit«! Das Frühstück und Abendessen sind im Preis enthalten.
17. Tag Baracoa und der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark
Auf der abenteuerlichen Panorama-Küstenstraße fahren Sie zum Alexander-von-Humboldt-Nationalpark. Das Naturschutzgebiet wurde nach dem deutschen Naturforscher benannt, der die Insel 1800 und 1801 besuchte. Im Jahr 2001 wurde das einzigartige Gebiet zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, denn die hier vorkommende Artenvielfalt ist einmalig auf der Welt. Sie unternehmen eine drei- bis fünfstündige Wanderung im Herzen des Nationalparks, je nach Lust und Laune. Es geht vorbei an üppiger und vielfältiger Vegetation und im Hintergrund erklingen zahlreiche Vogelstimmen. Ihre Reiseleitung erklärt Ihnen einiges zur Flora und Fauna, speziell zu den hier wachsenden Heilpflanzen. Wenn Sie möchten, können Sie sich unterwegs im Fluss erfrischen. Anschließend erfahren Sie auf dem Naturwanderweg der Finca Duaba alles zum Thema Kakao. Kakaopflanzen wachsen auf Kuba nur in dieser Region. Auf dem Rückweg nach Baracoa legen Sie einen Badestopp am Strand ein. Die eingeschlossenen Mahlzeiten sind das Frühstück und das Mittagessen auf einer Finca inmitten herrlicher Natur.
18. Tag Küstengegend um Holguín
Entlang der Panorama-Küstenstraße geht es in Richtung Ende der Reise. Die holprigen Straßen bringen Sie vorbei an schönen Aussichtspunkten über Moa nach Gibara. In dem idyllischen Fischerdorf machte Kolumbus bei seiner Entdeckung Amerikas ebenfalls Halt und bewunderte die Küstenregion. Die alten Häuser aus der Kolonialzeit mit ihren bunten Glasfenstern und hölzernen Verandas, die um die Kirche herumstehen, zählen zu der beliebtesten Sehenswürdigkeit der Stadt. In Gibara genießen Sie auch das gemeinsame Abschiedsabendessen. Guten Appetit! Das Frühstück, das Mittagessen in Form einer Lunchbox und das Abschieds-Abendessen sind im Preis enthalten.
19. Tag Holguín und Abflug
Das etwa 30 Kilometer entfernte Holguín wird auch »Stadt der Parks« genannt. Einen der größten durchlaufen Sie zumindest ein Stück bei einer morgendlichen Stadtführung. Der Park, namens Parque Calixto Garcia, wurde nach einem General des Befreiungskampfes gegen die Spanier benannt. Als Exerzierplatz sollte er die Macht der Spanier demonstrieren. Das Standbild des Befreiers steht im Zentrum der Stadt. Des Weiteren sehen Sie die Kathedrale San Isidoro, den Aussichtspunkt Loma de la Cruz und die Iglesia de San José. Am Nachmittag heißt es nach fast drei Wochen auf der Insel Abschied nehmen. Vom Flughafen Holguín fliegen Sie am frühen Abend mit vielen Erinnerungen und spannenden Erlebnissen im Gepäck zurück. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
20. Tag Ankunft zu Hause
Sie landen am Morgen und fahren weiter in Ihren Heimatort.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Das Castillo de los Tres Reyes del Morro ist eine Festung im kubanischen Havanna. Sie befindet sich auf einem „El Morro“ genannten Felsen an der Ostseite der Einfahrt zur Hafenbucht und dient heute als Museum.
In der Altstadt der kubanischen Hauptstadt Havanna, gibt es schier zahllose Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Dazu gehört auch der Plaza de Armas, also der Waffenplatz. Hier befindet sich ein kleiner Tempel namens „El Templete“. Dieser wurde genau an der Stelle errichtet, wo im Jahre 1515 die Stadt "San Cristobal de la Havanna" gegründet wurde.

Das im neoklassischen Stil errichtete Gebäude ist ein typischen Beispiel für den Kolonialstil, welcher ganz Havanna prägt. Zum gehört außerdem auch „El Templete“ eine Büste von Kolumbus. Somit ist der Ort also ein absolutes Must-See und sollte bei keiner Havanna-Besichtigung ausgelassen werden. Denn wie könnte man denn besser den bezaubernden Charme und unvergleichlichen Charme dieser einzigartigen Stadt erleben, wenn nicht an der Stelle, wo sie ihren Anfang fand?
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In der kubanischen Hauptstadt Havanna befindet sich eines der beeindruckendsten Hotels des ganzen Landes, es ist das Hotel Nacional de Cuba, ein historisches Luxushotel, welches von einer berühmten New Yorker Firma entworfen wurde und einen vielfältigen Mix an architektonischen Stilen aufweist. Eröffnet wurde es bereits im Jahre 1930, zu einer Zeit also in der Kuba noch die Nummer-Eins-Destination für die US-Amerikaner war.

Und auch heute noch ist dieses imposante und majestätische Bauwerk eine vielbesuchte und sehr beliebte Unterkunft für Reisende aus aller Welt. Aber auch wenn man hier nicht während seines Aufenthaltes in Havanna residiert sollte man sich das Hotel zumindest von Außen einmal angesehen haben, so hat man von der Malecon Avenue beispielsweise einen herrlichen Blich auf das Hotel im Hintergrund mit dem atemberaubenden Kaskaden-Brunnen im Vordergrund.
La Bodeguita del Medio, ein landestypisches Restaurant mit Bar in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Die Bar entwickelte sich seit ihrer Eröffnung im Jahre 1942 sehr schnell zu einem wahren Touristenmagneten. Dies lag allerdings nicht an den guten Getränken oder dem hervorragenden Essen, sondern an den vielen Berühmtheiten, welche die Bar sehr gern und oft besuchten. Zu diesen Berühmtheiten gehören der Politiker Salvador Allende, der Poet Pablo Neruda, der Maler Josignacio und vor allem der Schriftsteller Earnest Hemmingway.

Von diesen berühmten Persönlichkeiten befinden sich zahlreiche Fotografien, Unterschriften und andere auch kuriose Dinge. Zusammen mit lokalen Delikatessen, landestypischer Musik und Zigarren bietet das Bodeguita del Medio einen typisch kubanischen Chrame, nach dem sich die meisten Kuba-Reisenden sehnen. Zudem gilt die Bar als der Geburtsort des weltberühmten Mojito Cocktails. Dieser wird hier seit der Eröffnung 1942 traditionell zubereitet.
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Ein Malecon bezeichnet im Spanischen eine steinerne Ufermauer, häufig findet man diese in Form einer Uferstraße auf einem Damm aus Stein. Der wohl bekannteste Malecon befindet sich in der kubanischen Hauptstadt Havanna, diese Uferstraße ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt sondern verbindet auch die malerische Altstadt mit dem modernen Vergnügungs- und Regierungsviertel Vedado.

Doch hier kann man sich nicht nur verabreden oder gemütlich am Ufer entlang schlendern, häufig finden hier auch Karneval- oder Musikveranstaltungen statt, wobei der Malecon dann für den Straßenverkehr gesperrt ist. Vor dem Gebäude der US-amerikanischen Interessenvertretung befindet sich zudem die Tribuna Anti-Imperialista, ein Platz für Großveranstaltungen.
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Auf der östlichen Seite des Plaza de Armas in Old Havanna, dem Herzen der kubanischen Hauptstadt Havanna erstreckt sich der beeindruckende Palacio de los Capitanes Generales, welcher im kubanischen Barockstil errichtet wurde und in der Vergangenheit die offizielle Residenz der Gouverneure von Havanna war. Seine Geschichte geht bis in das 18. Jahrhundert zurück.

Heute beherbergt der Prachtbau das Museum von Havanna (Museo de la Ciudad). Zahlreiche Kunstaustellungen und historische Sammlungen können die Besucher hier bestaunen, zudem sind viele der Räume immer noch mit ihrer original kolonialen Einrichtung ausgestattet, wodurch sich die Gäste auf eine kleine Zeitreise begeben können.
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Der sich auf einer Fläche von etwa 72.000 m² erstreckende Plaza de la Revolucion in der kubanischen Hauptstadt Havanna, gehört zu den größten innerstädtischen Plätzen auf der ganzen Welt. Regelmäßig finden hier offizielle Kundgebungen politischer Natur statt. Besonders bekannt waren die jährlichen Reden Fidel Castros, zu denen sich mehr als eine Million Kubaner auf dem Platz der Revolution einfanden.

Das Bild des Platzes wird zu einem großen Teil von dem imposanten Jose-Marti-Denkmal geprägt, dieses Denkmal ist ein 109 Meter hoher Turm mit einer daneben stehenden 18 Meter hohen Statue. Mit dem Fahrstuhl kann man bis auf die Spitze des Turms fahren, welcher mit seinen 109 Metern das höchste Gebäude Havannas ist. Gegenüber dem Jose-Marti-Denkmal befindet sich ein großes Bildnis des Guerillaführers Che Guevara mit dem Spruch „Haste la Victoria Siempre“ (bis zum immerwährenden Sieg).
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Der Plaza de la Catedral ist ein beliebter Treffpunkt, aber auch Anziehungspunkt für Touristen. An diesem Platz befindet sich die Kathedrale von Havanna. Das imposante Gebäude wurde im Zeitraum von 1748 bis 1777 errichtet. Auffällig sind die wunderschöne Muschelkalkfassade des Gebäudes sowie die zwei Türme, die asymmetrisch gebaut wurden. 1789 wurde die Kathedrale zur Hauptkirche von Havanna benannt.

Um 1799 rum wurde sie zur Kathedrale geweiht. Alle Reichtümer, die ursprünglich in der Kathedrale beherbergt wurden, sind aufgrund der Revolution zum Vatikan gebracht worden. Wahre Kunstwerke in der Kathedrale sind die Fresken und der Hauptaltar, die von den italienischen Künstlern Bianchini und Peruvani erstellt wurden.

Der Plaza de la Catedral ist ein Ort mit Geschichte, ebenso wie die Kathedrale. Im Hauptschiff der Kathedrale soll sich in den Jahren 1796 bis 1898 die Grabstätte von Christoph Kolumbus (Christopher Columbus) befunden haben. Das Ende der spanischen Kolonialzeit sollte auch das Ende der sterblichen Überreste in Havanna sein. So wurden sie nach Sevilla überführt.

Viele Touristen wissen den Plaza de la Catedral aufgrund der geschichtlichen Ereignisse zu schätzen, aber auch als Ausgangspunkt. Schließlich befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Plaza de la Catedral die besten Restaurants und Clubs von Havanna. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Platz derart beliebt und belebt ist. Der Platz gilt als schönster historischer Platz von ganz Havanna.

Am Plaza de la Catedral liegt gegenüber der Kathedrale der ehemalige Palast des Grafen von Bayno. Dort ist das Museo de Arte Colonial beheimatet. Das Museum beherbergt zahlreiche kostbare Exponate aus der Kolonialzeit. Im ehemaligen Palast der Grafen von Aguas Claras befindet sich heute ein beliebtes Restaurant, das sogenannte El Patio, in dem es unter anderem sehr gutes kreolisches Essen gibt. Wer zu Gast in Havanna ist, hat die lebendige Stadt nur erlebt, wenn er den wunderbaren Plaza de la Catedral besucht hat.
In der wunderschönen und pittoresken Altstadt von Havanna befindet sich der Plaza Vieja (the old square) oder der alte Platz. Die ihn umgebenden Gebäude sind zudem einer der sieben „consejos populares“ (beliebte Tipps) innerhalb des Alten Havanna. Ursprünglich wurde dieser Platz nicht alter sondern Neuer Platz genannt (also Plaza Nueva), das war allerdings 1559, damals zur Zeit der Kolonisation war dieser Platz eine vornehme Wohngegend der Reichen und Mächtigen.

Zu dieser Zeit fanden auf dem Plaza Vieja neben Exekutionen und Stierkämpfen auch Fiestas statt, natürlich alles für wohlhabendsten Bürger Havannas, welche diese Schauspiele von ihren Balkonen aus beobachten konnten. Besonders beeindrucken ist, dass sich bis heute an diesem Platz, Kolonialbauten aus den verschiedensten Jahrhunderten aneinander reihen.
Das absolute Highlight des berühmten Valle de Vinales in Kubas Westen, welches als eine der schönsten Landschaften der Insel gilt und 1999 von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet wurde, sind die sogenannten „Mogoten“ (Höhlen) welche hier sehr zahlreich vorkommen. Auf Grund der vielen Höhlen spricht man auch häufig vom Mogote Tal.

Zu den bekanntesten und am meisten besuchten Höhlen gehören die Cueva del Indio, die Caverna de Santo Tomas sowie die Cueva de San Miguel. Sie alle machen das Valle de Vinales zu einem absoluten Muss während einer Rundreise durch das malerische und aufregende Kuba.
Inmitten der Sierra del Rosario gelegen liegt das UNESCO-Biosphären-Reservat, in dem auch der Ort Las Terrazas liegt. Nachdem die Natur in dieser Gegend einer unkontrollierten Rodung der Wälder zum Opfer fiel, begann man in den 1970er Jahren mit grundlegenden Änderungen, die zum Bau der Stadt Las Terrazas und der Anlegung des Reservates führten.

Um den angelegten Stausee schmiegt sich der kleine Ort, inmitten des nun wieder üppigen grünen Regenwaldes, eingerahmt von schönen Berghängen. Das malerische Zusammenspiel von Wasser und Landschaft machen Las Terrazas sehr attraktiv für Wanderer und Abenteurer, denn es gibt hinter jeder Kurve etwas neues zu sehen. Hier lohnt es sich, öfter einmal anzuhalten und zu genießen.
Die sogenannte Schweinebucht, im Spanischen Bahia de Cochinos genannt, befindet sich an der kubanischen Südküste und bildet hier den östlichen Rand der Zapata Halbinsel. Diese Bucht beheimatet auch die paradiesischen und daher sehr beliebten Strände Playa Giron und Playa Larga. Der Name der Bucht hat eigentlich nichts mit Schweinen zu tun, sondern leitet sich von dem Namen der karibischen Drückerfische ab, welche im Spanischen (ebenso wie die Schweine) Cochinos genannt werden.

Auf Grund der herrlichen Sandstrände hier, ist es nicht verwunderlich, dass zahllose Touristen und auch Einheimische diese besiedeln und hier die karibische Sonne und das azurblaue Meer genießen. Doch nicht nur Sonnenanbeter und Bade-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Denn die Bucht ist auch historisch bedeutend, 1961 kam es hier nämlich zur Invasion in der Schweinebucht.
In der malerischen zentralkubanischen Stadt Santa Clara befindet sich eines der wohl bedeutendsten und geschichtsträchtigsten Denkmäler des ganzen Landes, nämlich das beeindruckende Che Guevara Denkmal, im Spanischen Monumento Memorial Che Guevera. Dieses Monument gehört zu einem Museum, die gesamte Anlage nennt sich Museo y Monumento Memorial Comandante Ernesto Che Guevara (spanisch für „Museum und Monument der Erinnerung an den Kommandanten Ernesto Che Guevara“) und befindet sich auf dem „Plaza de la Revolucion“ im Westen der Stadt.

Das Museum sowie das Monument bilden ein nationales Denkmal der kubanischen Revolution. Seit 1997 befindet sich hier auch das Mausoleum Che Guevaras, welcher 1967 ermordet worden war. Das Zentrum der atemberaubenden Denkmalanlage bildet aber die alles überragende, sechs Meter hohe Bronzestatue des Revolutionsführers. Somit ist dieses nationale Denkmal ein absolute Muss auf jeder Kuba Rundreise.
Das absolute Muss für jeden Reisenden, der sich auf „Che“ Guevaras Spuren begibt, ist sein Mausoleum in der Stadt Santa Clara. Es ist kein Zufall, dass die Gebeine des Revolutionärs und sechzehn seiner Mitstreiter, die in Bolivien getötet wurden, in dieser schönen Stadt ihre letzte Ruhe fanden, denn Fidel Castro bestimmte, dass es „Che“ Guevara gebühre in der Stadt, in der er seinen größten militärischen Triumph gegen den Diktator Batista feierte, bestattet zu werden. Denn nach der Schlacht von Santa Clara stand den Marxisten der Weg frei, in die Hauptstadt Havana einzuziehen, nachdem sie zuvor mehrere Monate in den Bergen verschanzt agiert hatten.

Das Monument selber besteht aus einem gigantischen Stein, auf dem, in kommunistisch gewohnter Weise theatralisch, heldenhafte Szenen seines Lebens und Kämpfens dargestellt sind und daneben die obligatorische, weit über sieben Meter große bronzene Statue des „Che“, die in ihrem Sockel die Aufschrift trägt: Bis zum ewigen Sieg! Erst im Jahr 1997 konnten Ernesto „Che“ Guevaras Überreste in seine Heimat zurück überführt werden, denn sie waren seit 1967 in Bolivien verschollen und erst kürzlich wieder aufgetaucht. Ernesto „Che“ Guevaras jahrelanger Kampf- und Streitgefährte, Fidel Castro, bestimmte weiterhin, dass neben dem Mausoleum, zu dem jährlich viele Tausend Touristen reisen, auch ein Museum eingerichtet würde, das mit Dokumenten und Relikten des legendären Kubaners und Marxisten angefüllt ist, um Zeugnis über dessen Leben abzulegen. Er war es auch persönlich, der am 17. Oktober 1997 das ewige Licht zu Ehren Guevaras entzündete.

Es wäre jedoch zu schade die schöne Stadt Santa Clara nur wegen des „Che“ Guevara Mausoleums aufzusuchen, denn die farbenprächtige Stadt, die hauptsächlich Gebäude im Kolonialstil beherbergt, ist allemal eine Reise wert. Die Bewohner von Santa Clara sind als sehr freundlich bekannt, wie man dies ja häufiger bei Bewohnern vergleichbarer traditionsreicher Universitäts-Städte kennt und erlebt.
Das historische Zentrum der kubanischen Stadt Trinidad ist der malerische Plaza Major. Bereits 1988 wurde dieser Teil der Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Gebäude, von denen der Plaza Major pittoresk eingerahmt wird, stammen alles aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zu dieser Zeit erfuhr Trinidad und das umliegende Gebiet großen Reichtum durch den Zuckerhandel.

Somit versprüht der Plaza Major bis heute authentischen Kolonial-Charme. Das wohl bekannteste Gebäude am Plaza Major ist die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, aber auch der Glockenturm des einstigen Franziskanerklosters und das wunderschöne Palacio Brunet, welches das Museo Romantico und das Architekturmuseum beherbergt sind einen Besuch wert. Bei dieser Fülle an historischen Prachtbauten verwundert es nicht, dass der Plaza Major die beliebteste Touristenattraktion Trinidads ist.
Die kleine Stadt Remedios befindet sich rund sechs Meilen von der Nordküste Kubas entfernt. Von der Hauptstadt Havanna ist sie ungefähr 4 Autostunden entfernt. Die nächste größere Stadt ist Santa Clara.

Die pittoreske Kleinstadt ist vor allem wegen ihrer vielen herrlichen Kolonialbauten sehr beliebt bei Touristen. Hier spürt man noch den Charme der längst vergangenen Zeit. Zu den Hauptattraktionen zählt ohne Zweifel der Plaza Mayor oder auch Central Plaza genannt. Hier befindet sich die imposante Kirche „Iglesia Mayor“ welche 13 wunderschöne, goldene Altäre beherbergt. Die Geschichte Remedios ist immer wieder von Piratenangriffen geprägt worden, so bemalten die Stadtbewohner ihre goldenen Altäre immer wieder mit weißer Farbe, so dass diese nicht von den Freibeutern geraubt wurden.

Nicht nur Touristen besuchen die herrliche Stadt Remedios, besonders zur Weihnachtszeit kommen auch viele Kubaner hierher um dem alljährlichen Weihnachts-Festival „Las Parrandas de Remedios“ beizuwohnen.
Die sogenannte Schweinebucht, im Spanischen Bahia de Cochinos genannt, befindet sich an der kubanischen Südküste und bildet hier den östlichen Rand der Zapata Halbinsel. Diese Bucht beheimatet auch die paradiesischen und daher sehr beliebten Strände Playa Giron und Playa Larga. Der Name der Bucht hat eigentlich nichts mit Schweinen zu tun, sondern leitet sich von dem Namen der karibischen Drückerfische ab, welche im Spanischen (ebenso wie die Schweine) Cochinos genannt werden.

Auf Grund der herrlichen Sandstrände hier, ist es nicht verwunderlich, dass zahllose Touristen und auch Einheimische diese besiedeln und hier die karibische Sonne und das azurblaue Meer genießen. Doch nicht nur Sonnenanbeter und Bade-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Denn die Bucht ist auch historisch bedeutend, 1961 kam es hier nämlich zur Invasion in der Schweinebucht.
Der Süden Zentralkubas wird in weiten Teilen von dem atemberaubenden Gebirge der Sierra del Escambray bedeckt. Die traumhaften Landschaften beheimaten einen großen Artenreichtum und laden ihre Besucher zu spannenden Entdeckungstouren ein. Innerhalb der Bergkette befindet sich das malerische Naturreservat El Nicho und im Norden der große Bergsee Embalse Hanabanilla künstlich angelegt.

Die höchste Erhebung in dem durchschnittlich 700 Meter hohen Gebirge ist der Pico San Juan mit seinen 1156 Metern. Während eines Ausflugs in die Sierra del Escambray kann man aber auch noch malerische Wasserfälle, traumhafte Wanderpfade und dichte Wälder erkunden. Und zeitgleich erlebt man die aufregenden kubanischen Provinzen Sancti Spiritus, Villa Clara und Cienfuegos.
Der Süden Zentralkubas wird in weiten Teilen von dem atemberaubenden Gebirge der Sierra del Escambray bedeckt. Die traumhaften Landschaften beheimaten einen großen Artenreichtum und laden ihre Besucher zu spannenden Entdeckungstouren ein. Innerhalb der Bergkette befindet sich das malerische Naturreservat El Nicho und im Norden der große Bergsee Embalse Hanabanilla künstlich angelegt.

Die höchste Erhebung in dem durchschnittlich 700 Meter hohen Gebirge ist der Pico San Juan mit seinen 1156 Metern. Während eines Ausflugs in die Sierra del Escambray kann man aber auch noch malerische Wasserfälle, traumhafte Wanderpfade und dichte Wälder erkunden. Und zeitgleich erlebt man die aufregenden kubanischen Provinzen Sancti Spiritus, Villa Clara und Cienfuegos.
Cobre, das spanische Wort für Kupfer, das hier in der Gegend in großen Mengen gefunden wurde, gab der ganzen Region ihren Namen. Die Basilika bietet einen sehr beeindruckenden Anblick, wie sie über einer großen Treppe thront, und auch der Blick vor ihr stehend auf die fruchtbare Landschaft mit ihren üppigen Berghängen bietet ein traumhaftes Schauspiel.

Die Basilika del Cobre ist ein für ihre Region typische majestätische Kirche, die im Jahre 1926 erbaut wurde. In ihrem Inneren befindet sich die Virgen de la Caridad del Cobre („die Jungfrau der Mildtätigkeit“), eine außergewöhnlich schöne und prunkvolle Marienstatue, die im Jahre 1916 zur nationalen Schutzherrin Kubas ernannt wurde.

Wie so häufig in Kuba mischen sich auch um diese Marienstatue viele Riten, die von der starken Durchmischung afrikanischer, südamerikanischer und christlich-europäischer Kulturen geprägt sind.

Einerseits wurde die Statue im Jahre 1998 beim Papstbesuch von diesem geweiht, und andererseits wird sie auch von Anhängern der Santería Bewegung mit der afro-kubanischen Göttin Ochún in Verbindung gebracht und verehrt, als Gottheit des Flusses, der Weiblichkeit und der Liebe.

Schon auch wegen ihr lohnt sich die Reise nach El Cobre. Es ist auch auf alle Fälle sehr interessant den für uns Nordeuropäer eher befremdlich wirkenden christlichen oder auch andersgläubigen Alltag der Menschen Kubas zu beobachten, wie sie  Kerzen entzünden und Opfergaben erbringen um Beistand zu erbitten oder für empfangene Gnade danken.

Dies haben bei der Virgen de la Caridad übrigens auch sehr berühmte Personen getan. So hat zum Beispiel Ernest Hemingway in den 50er Jahren seinen Nobelpreis für Literatur der Heiligen geschenkt, als Ausdruck seines Dankes. Und auch die Mutter Fidel und Raúl Castros hat einen kleinen goldenen Guerillakämpfer zu ihren Füßen hinterlegt, als ihre Söhne in den Kampf zogen.

Wer Kuba im April bereist, kann auch zur traditionellen Prozession, die zu Ehren der Nationalheiligen abgehalten wird, in den Südwesten der Insel, nach Cobre reisen, um einmal total in die Kultur der Kubaner eintauchen zu können.
Die Sierra Maestra, der meisterliche Bergzug, ist das wichtigste Gebirge des kubanischen Archipels. Er befindet sich im Südosten der Insel und erreicht mit dem Pico Turquino stolze 1974 m. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts musste die Landschaft der Sierra Maestra durch eine massive Abholzung sehr stark leiden. In deren Folge starben bedauerlicherweise einige Spezies aus.

Seit dem Ende der 50er Jahre jedoch wurde die Region unter Naturschutz gestellt und 1980 sogar zum Nationalpark erklärt, wodurch sich Flora und Fauna in der 250km langen und 60km breiten Bergregion wieder stark erholen konnten. Tatsächlich bilden jedoch mehrere Nationalparks zusammen das Sierra Maestra Gebirge. Heute soll die Region in erster Linie Ökotouristen anziehen, die gerne die spektakulären Landschaften erkunden, in der heute die Natur wieder unangetastet scheint.
Bereits 1937 wurde der Friedhof Santa Ifigenia in der kubanischen Stadt Santiago de Cuba zu einem Nationaldenkmal des Landes erklärt. Und das aus gutem Grund, denn hier fanden zahlreiche bekannte Persönlichkeiten die letzte Ruhe. Aber auch zahllose Opfer der Revolution und einige Mitglieder der Bacardi-Familie wurden hier beigesetzt.

Die meisten Grabmale sind daher sehr üppig und bestehen zum größten Teil aus Marmor oder teurem Granit. Wer die malerische Stadt Santiago de Cuba besucht der darf eine Besichtigung des berühmten Cementario Santa Ifigenia in keinem Fall auslassen, sie gehört zum Pflichtprogramm bei einem Stadtbesuch. Ein Highlight dabei ist das Grabmal von Jose Marti.
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Im Osten Kubas, in den Provinzen Holguin und Guantanamo erstreckt sich auf 711 km² der Alexander von Humboldt Nationalpark. Dieser wurde nach dem deutschen Wissenschaftler benannt, welcher Kuba von 1800 bis 1801 besuchte. Im Jahre 2001 nahm die UNESCO den Nationalpark in die Liste des Weltnaturerbes auf.

Der Park umfasst ganz unterschiedliche Ökosysteme wie beispielsweise dichte Mangrovenwälder oder auch vorgelagerte Riffe. Die höchste Erhebung der Region ist der 1.168 Meter hohe „El Toldo“. Besonders beliebt und häufig gebucht sind die geführten Touren durch den Nationalpark, welche zumeist vom, an der Bahia de Taco gelegenen Besucherzentrum aus starten.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.

Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
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In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.

Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Die Hauptstadt der westlichsten Provinz Kubas, die den gleichen Namen trägt, ist das Zentrum der Zigarrenproduktion Kubas, mit einem Anteil von 80% an der Gesamtproduktion. Um an diesem wichtigen Bestandteil der Kubanischen Kultur teilhaben zu können, sollten Sie unbedingt eine der Tabakfabriken besuchen. Der Botanische Garten von Pinar del Río, sowie ein Abstecher in den riesigen Orchideengarten von Soroa zählen praktisch zu den „Muss-ich-sehen“ der Region.

Der schöne historische Kern der Stadt, der immerhin auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, lädt ein zu verweilen und auch einen Abstecher in den Palacio Guasch sowie das Teatro José Jacinto Milanés zu machen, das auf das Üppigste und Edelste ausgestattet ist und den Reichtum und die Eleganz längst vergangener Tage erahnen lässt.
Die Ciénaga de Zapata, spanisch für "Sumpf von Zapata", liegt auf der Zapata-Halbinsel und ist ein kubanisches Municipio in der Provinz Matanzas. Hier, in Westkuba, befindet sich auch das Sumpfgebiet mit demselben Namen. Zapata ragt vom Festland Kubas, an der Südküste direkt zum Karibischen Meer, in den Golf von Batabanó.

Flächenmäßig ist die Halbinsel das größte Municipio mit der geringsten Bevölkerung Kubas. Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 2012 lediglich 9.136 und das bei einer Bevölkerungsdichte von 2,2 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Aufgrund der einzigartigen Naturreichtümer wurde die Region Ciénaga de Zapata zum UNSECO-Biosphärenreservat ernannt.

Auf den karibischen Halbinseln ist es das feuchteste Gebiet mit einer Fläche von rund 3000 km². Die Halbinsel ist die Heimat der endemischen Rautenkrokodile und diverser Zugvögel. Da sich hier auch die Gundlachtaube aufhält, eine der am gefährdetsten Taubenarten in der Karibik, wurde die Halbinsel als Nationalpark ausgewiesen. Der größte Teil der Insel ist nur in Begleitung eines fachkundigen Führers zu erkunden.

Ein Besuch einer Krokodilfarm ist ein Muss und gehört zu den Sehenswürdigkeiten Zapatas.
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In der kleinen Gemeinde Guama, im äußersten Süden Kubas gibt es einiges zu entdecken. Sie befindet sich nicht weit entfernt von Santiago de Cuba und ist daher ein beliebter Zwischenstopp auf Rundreisen. Die Region ist eher ländlich geprägt, die rund 36.000 Einwohner leben hauptsächlich von der Agroindustrie, somit kann man hier das ländliche Kuba ganz authentisch erleben.

Eine sehr beliebte Touristenattraktion in dem Gebiet ist der Treasure Lake, er ist der größte Süßwassersee des Landes. Hier gibt es eine Krokodilaufzucht zu besichtigen. Zudem kann man per Bootsausflug sowohl den See als auch die zahlreichen Kanäle der bezaubernden Sumpflandschaft erkunden.
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Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.

Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
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An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.

Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
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Die schöne Kolonialstadt Remedios liegt in Kuba, in der Provinz Villa Clara. In unmittelbarer Nähe an der atlantischen Nordküste gelegen, ist der Ort besonders beliebt bei den Gästen. Remedios verwöhnt seine Gäste mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem Plaza Marti, der im Zentrum der Stadt liegt.

Dieser Platz erinnert ein wenig an den Plaza Mayor, der in Trinidad gelegen ist. So haben der Plaza Mayor und der Plaza Marti in Remedios doch einige Gemeinsamkeiten. Alle Straßen führen vom Plaza Mayor bzw. Plaza Marti durch die ganze Stadt. Verfahren kann man sich in Remedios also praktisch nicht.
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Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
Topes de Collantes ist ein Nationalpark in Zentralkuba, nahe Trinidad, der aufgrund seiner vielfältigen Flora und Fauna mit endemischen Arten besonders bei Naturfreunden und Wanderern beliebt ist.

Bei einer Tour im Schutzgebiet gelangt man durch Regenwälder, Nadel- und Laubwälder, ja sogar Eukalyptushaine oder Orchideen- und Bambusgärten prägen die grüne Landschaft. Höhlen und bis zu 60m hohe Wasserfälle bieten sehenswerte Raststationen. Gerade Ruhesuchende finden hier Erholung und Entspannung. In der Region existieren einige Hotels, welche sich auf Nachhaltigkeit und Gesundheitstourismus spezialisiert haben.

Ausflugsziele zum Wandern -oder Reiten- entlang blütenbewachsener Pfade sind der Codina Park, das Restaurant der Ranch Los Almendros und der Parque Guanayara - wo man unterirdische Flussläufe und Höhlensysteme findet. Ein Highlight ist die Wanderung zum Wasserfall Salto del Caburni, welcher von der im Park gelegenen Villa Caburni über einen steilen Pfad durch dichte Vegetation zu einem natürlichen Swimmingpool führt. Hier kann man sich abkühlen, ehe man den Rückweg antritt.
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In Zentralkuba befindet sich die Stadt Sancti Spiritus, welche etwa 42.000 Einwohner zählt und seit 1976 die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist. Sie wurde im Jahre 1514 von den Spaniern gegründet, allerdings am Rio Tuinicu, bereits nach acht Jahren wurde die Stadt aber an ihren heutigen Standort am Rio Yayabo umgesiedelt.

Zu Reichtum und Bedeutung gelangte Sancti Spiritus vor allem wegen dem Zuckerrohranbau. Zu den Attraktionen der Stadt gehört allen voran die Parroquial Mayor im Zentrum der Stadt, sie ist die älteste Kirche in ganz Kuba. Aber auch die Yayabo Bridge, der Park Sanchez und die Iglesia del Espíritu Sancto am Parque Honorato sind sehr sehenswert.
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Camagüey gilt als drittgrößte Stadt des Landes Kuba. Sie ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Camagüey. Die Stadt wurde  im Jahre 1514 an der kubanischen Nordküste in der Nähe des Hafens Nuevitas gegründet.Bis zum Jahre 1528 wurde die Stadt aufgrund mehrerer Überfälle durch Piraten ins Landesinnere verlegt. Im Jahre 1668 wurde die Stadt von Piraten abgebrannt und trägt seit 1923 den Namen Camagüey, den Namen eines indianischen Führers.

Camagüey verfügt über eine wunderbare koloniale Altstadt. Sie ist nach Havanna die größte erhaltene Altstadt Kubas. Überall in der Stadt kann man heute noch große bauchige tinajones – Tonkrüge – sehen, die an zahlreichen Eingängen und Innenhöfen die Tore schmücken. Sie dienten ursprünglich zum Auffangen von Regenwasser. Die Stadt hatte lange Zeit einen Wassermangel und wusste sich aber auf diese Weise mit Wasser zu versorgen.
Seit einiger Zeit entdecken viele Urlauber Kuba als Reiseziel und suchen nach den schönsten Plätzen. "El Cobre", im Ganzen "Virgen de la Caridad del Cobre" in Ostkuba, ist eine besonders beeindruckende Wallfahrtskirche. Ihren Namensbestandteil "Cobre" erhielten sowohl Region als auch Kirche vom bis heute hier ansässigen Kupferabbau. Am besten lässt sich die Basilika vom nahegelegenen Santiago de Cuba erreichen.

Die in der Kirche ausgestellte, gut 35cm hohe Marienstatue aus Holz soll Anfang des 17. Jahrhunderts am Strand gefunden und dann nach El Cobre gebracht worden sein. Dort wurde sie auf Bitten von Veteranen 1916 vom Papst geweiht und avancierte zum wichtigsten Wallfahrtsziel und zur Schutzpatronin Kubas. Johannes Paul II. segnete sie ein zweites Mal 1998 anlässlich des Jahrestags ihrer Auffindung.

Abgesehen von der hellen, romanischen Architektur und dem prächtig geschmückten Inneren, hat die Basilika noch mehr zu bieten. Dazu zählen viele, teils sehr ungewöhnliche Votivgaben, die Ausdruck der Verehrung der Madonna, aber auch des kubanischen Nationalbewusstseins insgesamt sind.
Neben den berühmten Oldtimern und den bunten Häusern hat Kuba auch einiges an landschaftlicher Schönheit zu bieten. Besonders interessante Stellen finden sich im Gebirge "Sierra Maestra" in Ostkuba.

Zu diesen Sehenswürdigkeiten zählt der "Gran Piedra", ein ungewöhnlich großer Monolith, der als Aussichtspunkt dient. Er kann von Santiago de Cuba aus mit dem Auto erreicht werden. Die Spitze des aus Kalkstein bestehenden Felsbrockens liegt auf 1225 Metern über dem Meeresspiegel, wobei das letzte Stück bis hinauf über 452 Stufen bestritten werden muss.

Das Besondere am "Gran Piedra" ist vor allem die ihn umgebende Landschaft. Hier befinden sich historische und rezente Kaffeeplantagen, die gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, ebenso wie ein dort ansässiges Museum in einem alten Herrenhaus. Des Weiteren lassen sich von der Spitze aus die Gebirgszüge rundherum bewundern. Unterschiedliche Höhenstufen mit den dichten Nebel- und Gebirgsregenwäldern des Baconao-Parks, eines Biosphärenreservats, reichen bis zum Horizont. Ist das Wetter hold, sind sogar Haiti und Jamaika erkennbar.
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Bayamo ist eine Stadt im Osten von Kuba. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Granma und des Gemeindebezirks Bayamo. 1868 fand in der Nähe der Stadt der Unabhängigkeitskampf statt. Für einen der Kämpfer, Pedro Figueredo, diente Bayamo als Vorlage für sein Lied La Bayamesa. Seit 1902 dient dieses Lied als Nationalhymne für Kuba.

Der kubanische Freiheitskämpfer und Gründer der kubanischen Nation, Carlos Manuel de Cespedes wurde in dieser Stadt geboren. Nach ihm sind auch einige sehr sehenswerte Plätze in Kuba benannt worden wie zum Beispiel der Parque Cespedes in Santiago de Cuba. In Bayamo ist der Plaza de la Revolution sehr sehenswert, der ebenfalls unter dem Namen Parque Cespedes bekannt ist.
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Die zweitgrößte Stadt Kubas befindet sich im äußersten Südosten der Insel und war von 1523 bis 1556 die Hauptstadt der spanischen Armada in der Karibik, die Rede ist von Santiago de Kuba in der gleichnamigen Provinz. In der Vergangenheit war sie der Ankunftshafen für die Sklavenschiffe aus dem westlichen Afrika, daher ist noch heute ein Großteil der Bevölkerung hier afrikanischer Abstammung.

Zu den Sehenswürdigkeiten der rund 500.000 Einwohner zählenden Stadt gehören das Revolutionsdenkmal, die Kathedrale, der Parque Cespedes und das Haus des Don Diego Velazquez. Etwa 20 Kilometer östlich der Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 920 km² der Baconao Park, eine ausgedehnte Parklandschaft, welche 1987 zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt wurde. Die reizvolle Landschaft ist ein Eldorado für Naturliebhaber und Outdoor-Fans.
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Die wunderbare Stadt Baracoa liegt im Osten Kubas in der Provinz Guantánamo an der atlantischen Küste im Norden. Sie gilt als älteste Stadt Kubas. Ein beliebter Anziehungspunkt in der charmanten Stadt ist die Altstadt. Sehr sehenswert ist auch die Bucht von Baracoa, die einen traumhaften Ausblick auf die Altstadt bietet. Die Altstadt ist im Kolonialstil gehalten. Schließlich verfügte Baracoa bis zum Jahre 1960 ausschließlich über einen Landweg, sodass die Stadt nicht zu erreichen war. Dementsprechend hat der Ort sich seine Natürlichkeit bewahrt. Baracoa kann trotz seiner Natürlichkeit mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten beeindrucken wie zum Beispiel mehreren Festungen, in denen teilweise sogar Hotels untergebracht sind.
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1494 entdeckte Kolumbus auf seiner zweiten Überfahrt in die Neue Welt die Guantánamo-Bucht. Das Municipio und die Stadt Guantánamo, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegen am Ostende Kubas. Mit über 220 000 Einwohnern ist Guantanamo die fünftgrößte Stadt Kubas.

Einnahmen erzielen der Kakao- und Kaffeeanbau, den die vor Sklavenaufständen aus Haiti geflohenen französischen Stadtgründer mitbrachten. Oft assoziiert man Guantánamo mit dem berühmt-berüchtigten Gefangenenlager und der Guantánamo-Bay-Naval-Base. Die Amerikaner hatten sich 1903 in Folge des Spanisch-Amerikanischen-Krieges vertraglich Interventionsrechte auf Kuba gesichert, von denen heute die Militärbasis außerhalb der Stadt verblieben ist.

Historisches erfährt man im "Museo Provincial de Guantánamo". In der kolonialen Altstadt liegt der Kunstsammlungen beherbergende Palacio de Salcines, auf dessen Dach das Stadtwahrzeichen, die Fama thront. Joseíto Fernández verewigte die Stadt 1928 in seinem Lied Guantanamera. Bekannt ist die Universitätsstadt für den Musikstil Changüí, eine Variation des kubanischen Son, den man beispielsweise im Club "The House of Changüi" erleben kann.
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Im Nordosten von Kuba, in der gleichnamigen Provinz, befindet sich ein schöner Leckerbissen für Freunde schöner Parkanlagen. Denn dort befindet sich die schöne, immerhin mehr als 300.000 Einwohner zählende Stadt Holguín. In dieser Provinz betritt der Reisende sehr geschichtsträchtigen Boden, denn im Oktober 1492 betrat Christopher Kolumbus den heutigen Hafen von Bariay und kommentierte in seinem Lockbuch: Das ist das schönste Land, das menschliche Augen je sahen.

Und wenn Sie auch an dieser Schönheit teilhaben möchten, machen Sie es wie viele Kubaner selbst, besuchen Sie die schönen Parkanlagen der Stadt und lassen Sie sich von ihrem Zauber einfangen. Die Kubaner nennen diese Stadt gerne „La ciudad de los parques“ „Die Stadt der Parks“. Außerdem lohnt es sich, die Museen der Stadt zu besuchen, so wie die Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Kuba (CU)
Kuba
Kuba ist die größte Insel der Karibik. Ihr Name steht für Kultur, Natur und Lebensfreude.
Kein Wunder also, dass dieses herrlich Fleckchen Erde schon Größen wie Hemingway und Kolumbus in seinen Bann gezogen hat. Wandeln sie auf den Spuren dieser bedeutenden Persönlichkeiten und lassen auch sie sich von der Schönheit Kubas beeindrucken.

Ein guter Ausgangspunkt für Ihre Rundreise Kuba dabei ist Havanna, auch genannt die „Grande Dame“.
Sie ist nicht nur die Hauptstadt Kubas, sondern auch die größte Stadt des Inselstaates und zudem das kulturelle Zentrum der Karibik. Ihre Altstadt „La Habana Vieja“ gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Westlich der kubanischen Hauptstadt befindet sich die Stadt Varadero mit ihren paradiesischen, feinsandigen und Kilometer langen Traumstränden. Sonnenanbeter und Badebegeisterte sind hier genau richtig.

Ein weiteres sehr empfehlenswertes Gebiet ist Holguin. Hier vereinen sich Sandstrände und tropisch-grünes Hinterland zu einem wahren Urlaubsparadies. Eine tolle Kombination für alle die ihren Urlaub nicht nur am Strand verbringen, sondern auch Wandern und Erkunden wollen.

Es gibt noch viele weitere höchst interessante Städte auf Kuba, die es allesamt wert sind besucht zu werden.
WWir empfehlen Kuba Rundreisen um möglichst viele Facetten dieses eindrucksvollen Landes kennen zu lernen und möglichst viel von der bewegten Geschichte und der faszinierend Kultur zu erfahren.

Beste Reisezeit:
Es bietet sich an Reisen nach Kuba während der trockeneren Jahreszeit von November bis April zu planen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kubasicherheit/212208

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Peso Convertible = 100 Centavos
 
Flugdauer:
ca. 12 Stunden und 15 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ -6h

Gut zu wissen:
Reisende sollten die Herren in Kuba mit „Senor“ und die Frauen mit „Senora“ ansprechen. Die Kubaner selbst begrüßen die Touristen zumeist mit „Companero“, was so viel wie „Kollege“ oder „Kamerad“ bedeutet.


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