Frankreich Rundreise

Bretagne im Überblick

Tournummer 128895
Ohne Flug
Keine Anzahlung
Studiosus Reisen
  • 12-tägige Studienreise durch die Normandie
  • Bequeme Busreise ab/bis Mannheim
  • Entdecken Sie die kulinarischen Köstlichkeiten des Landes
ab 2.390 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die raue Bretagne, wo die Wellen ungestüm an die Felsen klatschen, und die sanfte grüne Normandie – zwei ungleiche Schwestern. Aber die eine wie die andere wird Sie mit französischem Charme um den Finger wickeln. Wir erleben die rätselhaften Steinreihen von Carnac, den einzigartigen Mont St-Michel, Fachwerkstädte und Seebäder voller Flair und stemmen uns an wilden Küsten dem Wind entgegen. Im Gespräch mit Genussexperten - vom Austernzüchter bis zum Calvadosbauern - finden Sie heraus, wie Sie die Lieblingsmuscheln der Gourmets knacken oder apfelselig in den Genießerhimmel schweben. Stars der Gotik wie die Kathedralen von Reims und Chartres verzaubern uns am Anfang und zum Schluss mit Lichtspielen.
1. Tag: Bonjour, Reims!
Sie fahren individuell mit der Bahn nach Mannheim, wo Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie um 14.15 Uhr zur gemeinsamen Weiterreise im Bus nach Reims begrüßt. Dort entführt uns nach dem Abendessen ein Lichtspektakel vor der Kathedrale in die Welt der Poesie. Willkommen in Frankreich! 390 km.
2. Tag: Lichtzauber der Gotik
Am Vormittag die Kathedrale von Reims – ein Geniestreich mittelalterlicher Baumeister. Über 700 Jahre hinweg krönte man hier die französischen Könige, bevor die UNESCO die Kirche selbst zum Welterbe krönte. Nachmittags erst mal der Postkartenblick von oben auf Rouen, das sich in eine Seine-Schleife schmiegt. Dann erwartet uns in der normannischen Hauptstadt ein spannendes Kirchenduo. Die gotische Kathedrale, vom Impressionisten Monet immer wieder auf die Leinwand getupft, ragt wie ein mittelalterlicher Wolkenkratzer aus dem Meer der Fachwerkhäuser. Die moderne Kirche Jeanne d'Arc überrascht an der Stelle, wo der Scheiterhaufen für die Nationalheilige errichtet wurde. Dann duftet es aus der Küche unseres Restaurants auch schon nach normannischer Ente. 260 km.
3. Tag: Belle-Epoque-Flair und geistvoller Apfelsaft
Wir folgen der Seine Richtung Ärmelkanal - mit Musik von Erik Satie im Bus, dem populärsten Sohn der Hafenstadt Honfleur. Dort erst ein Blick in die Holzkirche Sainte-Catherine, dann der langsame Walzer der Segelboote im Vieux Bassin. Einmal im Jahr sorgen Hollywoodstars beim Filmfestival in Deauville – Lieblingssommerfrische der Pariser – auf dem roten Teppich für Glamour. Wir sonnen uns auf der Strandpromenade im Belle-Époque-Flair des Ortes. Und wer mag, mit den Zehen im Sand. Mitten im Land der Apfelbäume erzählt uns dann ein Calvados-Bauer – beim ein oder anderen Probierschluck – von den sinnlichen und übersinnlichen Aspekten des Apfelgeistes der Normandie. Apfelselig lassen wir den Geist der Romanik in der Abbaye aux Hommes in Caen auf uns wirken. 200 km.
4. Tag: Mont St-Michel - Fels in der Brandung
In Bayeux begegnen wir dem erfolgreichsten Feldherrn der Normannen, Wilhelm dem Eroberer, wie im großen Historienkino: Der 70 m lange, fast 1000 Jahre alte Bildteppich von Bayeux zeigt Szene für Szene, in kunstvollem Nadelstich, wie England eingenommen wurde. Danach, voilà: Mont St-Michel (UNESCO-Welterbe)! Das Kloster auf der Felseninsel ragt steil in den normannischen Himmel. Pilgerziel, Festung, Gefängnis – mitten im Wattenmeer schrieb man hier Geschichte. Unser Nachtlager schlagen wir ganz in der Nähe auf, damit Sie den Klosterberg in der Abendstimmung nach Lust und Laune genießen können. 150 km.
5. Tag: Gourmets und Korsaren in der Bretagne
Frühaufsteher und Fotografen können den Mont St-Michel noch einmal erleben, wenn sich die mystischen Morgennebel heben. Dann aber auf in die Bretagne! In Dinan ist Markttag und an den Ständen locken die kulinarischen Schätze der Region - von Artischocken bis Ziegenkäse. Schauen und schnuppern sind schon der halbe Genuss. Aber lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter den ein oder anderen Probierhappen spendieren! Gestärkt entern wir die Korsarenstadt St-Malo und spazieren mit Meeresrauschen im Ohr über die granitgrauen Mauern. Wie halten es die Franzosen eigentlich mit der Energiegewinnung? Ein Thema Ihres Reiseleiters, während der Bus auf dem Weg nach St-Brieuc am Gezeitenkraftwerk an der Rancemündung vorbeifährt. 180 km.
6. Tag: Felskunst an der Rosengranitküste
Bizarre Felsbrocken, an denen Wind und Wellen meißelten, stapeln sich an der Rosengranitküste fotogen übereinander. Napoleons Hut, Totenkopf oder Elefant – was erkennen Sie in den rosa und rotbraunen Felsen? Auf dem Zöllnerpfad lassen wir uns beim Klippenspaziergang vom Winde verwehen und haben die spektakulärsten Punkte bestens im Blick. Von Menschenhand skulptiert dagegen: die Kunstwerke am Kalvarienberg von St-Thégonnec, die wir nachmittags umrunden, bevor wir weiter nach Quimper fahren. 230 km.
7. Tag: Fachwerkidylle und Wellentänzer
Fachwerkhäuser mit Blumenschmuck, eine Kathedrale mit schiefem Chor und eine Markthalle mit üppig bestückten Ständen – bildhübsch präsentiert sich Quimper beim Stadtspaziergang. Mittags in Locronan duftet es verführerisch aus den Creperien: Kosten Sie die bretonischen Pfannkuchen ruhig mal wagemutig mit Jakobsmuscheln oder Algen! Gut gestärkt kann uns nichts erschüttern – auch nicht die Bucht der Verstorbenen, wo ab und an die Geister Ertrunkener spuken sollen. Heute tanzen vor allem Windsurfer quicklebendig auf den Wellen. An der Pointe du Raz schließlich, umspült von der Brandung, stemmen wir uns noch einmal gegen den Wind. 150 km. Zwei Übernachtungen in Pont-Aven.
8. Tag: Malerkulisse und Mörderjagd
In Pont-Aven gründeten Paul Gauguin und seine Kollegen eine Malerschule, die den Weg in die Moderne wies. Wir entdecken auf dem Stadtspaziergang zwischen dem kleinem Museum, alten Mühlen und der Kapelle von Trémalo neben Künstlerspuren auch reichlich malerische Ecken. Unsere eigenen Spuren hinterlassen wir später im Sand – am Strand von Bénodet, wo wir es uns gemütlich machen. Ein gefährliches Pflaster dagegen Concarneau – zumindest in den Romanen von Georges Simenon und Jean-Luc Bannalec. Wo sich die Altstadt wie ein Schiffsrumpf ins Hafenbecken schiebt und die Kommissare auf Mörderjagd gehen, lassen wir uns schmecken, was den Fischern ins Netz ging. 80 km.
9. Tag: Land der Steine und Meeresfrüchte
Zeitreise in die Frühgeschichte: Wer errichtete den gigantischen Menhir von Locmariaquer, der wie ein von Obelix vergessener Hinkelstein am Boden liegt? Und warum? Genauso rätselhaft die Megalithsteine von Carnac, die seit 7000 Jahren in Reih und Glied stehen. Beim Picknick mit Käse, Pasteten und Rotwein schicken wir unsere Fantasie auf Reisen. Nachmittags sind wir wieder am Meer, wo ein Austernzüchter von Zucht und Ernte seiner besonderen Meeresfrüchte erzählt. Während wir kosten dürfen, verrät er uns Tricks zum Öffnen und Schlürfen der zackigen Muscheln. Abends sind wir in Vannes. 130 km.
10. Tag: Tanz der Töne und Farben in Chartres
Gemächlich machen wir uns auf den Heimweg, mit attraktiven Zwischenstopps unterwegs. In Le Mans dröhnen beim berühmten 24-Stunden-Rennen die Motoren, wir finden Stille in der Kathedrale. In der Kathedrale von Chartres (UNESCO-Welterbe) tauchen wir nachmittags in ein Lichtermeer ein. Schnuppern Sie abends noch einmal in Eigenregie französische Lebensart – bei einem Pastis im Bistro zum Beispiel –, während Lichtkünstler die Stadt in ein Meer aus Klang und Farben verwandeln. 400 km.
11. Tag: Abschied mit (Jugend-)Stil
In Schloss Vaux-le-Vicomte versetzt Ihr Reiseleiter Sie zum Finale in die Zeit des Sonnenkönigs. Dann geht es mit einem Potpourri französischer Klänge - vom Chanson bis zum Sommerhit des Jahres - in die lothringische Hauptstadt Nancy. 430 km. Nach stilvoller Tafelrunde in der Jugendstilbrasserie L'Excelsior spazieren wir gemeinsam zur Place Stanislas und nehmen Abschied von Frankreich auf dem königlich beleuchteten Festsaal im Freien, wo die ganze Stadt flirtet und flaniert.
12. Tag: Rückreise nach Mannheim
Rückreise durch Lothringen und das Saarland nach Mannheim. Sie kommen gegen 13 Uhr an. 260 km. Individuelle Heimreise.

Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Die Kathedrale von Rouen ist im Stil der Gotik erbaut und zählt zu den wichtigsten Sakralbauten Frankreichs, zudem befindet sich in ihr eines der größten, auf die beiden Westtürme verteilten Glockengeläute des Landes. Wenn Sie während Ihrer Frankreich Rundreise zu dieser Kirche kommen, gibt es für Architekturfans viel zu entdecken und Fotografen finden tolle Motive.Mit dem Bau der Kathedrale von Rouen wurde 1180 begonnen, damals stand bereits der Romanusturm, jedoch ohne eine feste Verbindung zum romanischen Vorgängerbau. Über die Jahrhunderte entstanden in zahlreichen Bauphasen immer neue Elemente, der heutige Vierungsturm aus Gusseisen wurde erst 1884 vollendet. Betrachten Sie zunächst den mit Strebewerk und Filialen verzierten Butterturm als Vertreter der Flamboyant-Kunst des beginnenden 16. Jahrhunderts, bevor Sie durch das Hauptportal an der Westfassade das imposante Langhaus betreten. Wohl schon vor 1380 war die Kathedrale als eine der ersten ihrer Art mit einer Orgel ausgestattet, die heutige Hauptorgel wurde 1956 eingeweiht.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Reims
Rouen
Caen
Quimper
Pont Aven
Vannes
Nancy
Honfleur
Bayeux
Dinan
Concarneau
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Frankreich (FR)
Bilder:
Frankreich
Frankreich gilt als eines der beliebtesten Ferienziele der Welt. Da das Land sowohl Kultur als auch Natur en masse zu bieten hat verwundert das nicht. Hinzu kommen das angenehme Klima und natürlich die traumhaften Strände des Landes.

Doch natürlich sollte während eines Aufenthalts in Frankreich nicht nur gebadet werden, denn das Land bietet unwahrscheinlich viele Sehenswürdigkeiten. Somit sind Rundreisen durch Frankreich, besonders solche im Mietwagen, immer gefragter.

Allein die Hauptstadt Paris ist voll von viel besuchten Highlights. Allen voran selbstverständlich der Eiffelturm, das Wahrzeichen Frankreichs. Aber auch andere bemerkenswerte Bauten wie das Louvre, die Basilica Sacre Coeur, der Triumphbogen, das Notre Dame, das Centre Pompidou, der Invalidendom, das Moulin Rouge, das Champs-Elysees oder auch das Pantheon muss man einfach gesehen haben.

Weitere Touristenattraktionen sind: das Chateau d’If auf der Insel d’If vor der Küste Marseilles, die Kathedrale Saint-André in Bordeaux, das Liebfrauenmünster in Straßburg und die Basilika Saint-Sernin in Toulouse. Nicht unerwähnt bleiben darf auch die unglaublich beeindruckende Felseninsel Mont Saint Michel. Ihre Felsen tragen ein imposantes Kloster, dessen Anblick uns in eine Märchenwelt entführt.

Neben den kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, bietet Frankreich auch eine Menge an landschaftlichen Schönheiten. So die Alabasterküste, Teile der Alpen, die Bretagne, die Côte d’Azur, den Mont Blanc oder die Provence, um nur einige Beispiele zu nennen.

Ein Badeurlaub lässt sich in Frankreich also perfekt mit Ausflügen in die spektakulären Landschaften, pulsierenden Städte oder zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten kombinieren.

Beste Reisezeit:
Für einen Badeurlaub: Sommer (Juni – September), für Rundreisen: Sommer und Herbst (Mai – Oktober) und Winterurlaub: Dezember bis Februar
 
Klima:
Im Norden herrscht gemäßigtes Klima, im Nordosten dagegen Kontinentalklima. An der Mittelmeerküste dominiert mediterranes Klima. In den Gebirgsregionen ist es kühler, teilweise alpines Klima, mit teils heftigen Schneefällen im Winter.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/frankreichsicherheit/209524

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents

Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 20 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Bei einer Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand. Nahestehende Bekannte, Verwandte und Freunde werden mit einem Kuss auf beide Wangen begrüßt.
Die formelle Anrede ist Monsieur oder Madame, häufig ohne den Familiennamen anzuhängen.
Tagsüber ist legere Kleidung üblich, am Abend, bei festlichen Anlässen, in Restaurants, Bars und auch einigen Clubs wird elegante Abendgarderobe erwartet.


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