Litauen/Lettland/Estland Rundreise

Baltikum: Panorama

Tournummer 135650
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Flexibler Stornieren
SKR Reisen
  • 14-tägige Busrundreise durch das Baltikum
  • Einzigartige Landschaften, Burgen und Herrenhäuser erleben
  • Genießen Sie die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen
ab 2.269 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Kommen Sie mit auf unsere 14-tägige Baltikum-Rundreise und erleben Sie neben den Höhepunkten Vilnius, Riga, Tallinn und der Kurischen Nehrung auch die einzigartigen Landschaften, Burgen und Herrenhäuser sowie die malerischen Handelsstädte. Lassen Sie sich von der Ursprünglichkeit der größten estnischen Insel Saarema begeistern, genießen Sie authentische Begegnungen und erfahren Sie die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen.
1. Tag: Deutschland - Vilnius
Flug von Frankfurt/M. nach Vilnius. Dort werden Sie am Flughafen erwartet und mit dem Bus zum Hotel gebracht. Bei einem ersten gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Mitreisenden und Ihre Reisleitung kennen. Zwei Nächte in Vilnius. (A)
2. Tag: Vilnius
Nach dem Frühstück besichtigen Sie bei einem interessanten Stadtrundgang die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt (UNESCO Weltkulturerbe). Hierzu gehört das Tor der Morgenröte, wobei es sich um das letzte übrig gebliebene Tor der historischen Stadtmauer handelt, die ehemals zehn Tore besaß. Auch die Pilies Straße mit ihren imposanten Denkmälern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, der Rathausplatz, die Universität Vilnius, die zu den ältesten Universitäten Osteuropas gehört, und die St. Anna Kirche werden Sie faszinieren. Im kleinen Bernsteinmuseum werden Sie über die Entstehung, die Naturformen und Farben des Steins sowie über seine Verarbeitung informiert und können die Sammlung bewundern. Am Nachmittag steht Ihnen Zeit zur Verfügung, die Sie nutzen können, um die Stadt individuell zu erkunden. Besuchen Sie eines der interessanten Museen, schlendern Sie durch das Künstlerviertel Užupis, das zu einem der teuersten Stadtviertel wurde und wo sich zahlreiche Künstler ansiedeln, oder entspannen Sie sich in einem Café. (F)
3. Tag: Vilnius - Trakai - Kaunas
Von Vilnius aus geht es nun nach Trakai, der ehemaligen Hauptstadt des Großfürstentums Litauen. Hier lernen Sie die beeindruckende rote Wasserburg aus dem Spätmittelalter mit ihrem Museum kennen, eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des gesamten Baltikums. Durch ihre Lage, umgeben von wunderschöner Natur inmitten einer großzügigen Seenlandschaft, wirkt sie sehr malerisch und kann nur über eine lange Holzbrücke erreicht werden. Ihr Mittagessen nehmen Sie in einem traditionellen Karaitenrestaurant zu sich, und haben die Möglichkeit, die beliebte Spezialität Kibinai zu verkosten. Hierbei handelt es sich um Teigtaschen in Form eines Halbmondes, die mit Fleisch oder einer vegetarischen Pastete gefüllt werden. Anschließend werden Sie durch die Altstadt von Kaunas geführt und besichtigen den Rathausplatz, der malerisch von Händlerhäusern aus dem 15. bis 16. Jahrhundert umgeben ist, die Burgruinen aus dem 13. Jahrhundert, das historische Perkunas-Haus, ein spätgotisches Bürgerhaus, und die Vytautas-Kirche, die älteste Kirche der Stadt. Eine Nacht in Kaunas. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 120 km; Fahrzeit: ca. 1:40h)
4. Tag: Kaunas - Klaipe?da - Nida
An diesem Tag führt Sie Ihr Weg entlang der Memel nach Klaipeda und Sie werden schon unterwegs eindrucksvolle Landschaften, historische Burgen und Herrenhäuser aus dem 19. Jahrhundert beobachten. Besichtigen Sie eine, der auf dem Weg liegenden, Wallburgen, um Genaueres über die Geschichte der Kreuzzüge zu erfahren. Dann erreichen Sie Klaipeda, ein ehemaliges Fischerdorf, das im 13. Jahrhundert durch die Errichtung der Memelburg durch den Deutschen Orden an Bedeutung gewann und das sich bis heute zur einzigen und damit wichtigsten Hafenstadt Litauens entwickelt hat. Sie spazieren durch die schöne Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, dem Schauspielhaus und dem berühmten Simon-Dach-Brunnen an. Danach setzen Sie mit der Fähre über auf die Kurische Nehrung, die das Kurische Haff von der Ostsee trennt. Der dortige Nationalpark der Kurischen Nehrung ist das größte Naturschutzgebiet Litauens. Das Gebiet mit seinen historischen Häusern und den höchsten Dünen Nordeuropas wurde 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die nächsten beiden Nächte verbringen Sie in Nida. (F)

(Fahrstrecke: ca. 300 km; Fahrzeit: ca. 4:50h)
5. Tag: Nida
Nach dem Frühstück erkunden Sie Nida mit seinen bunten Holzhäuschen bei einem Rundgang. Durch seine Lage am Kurischen Haff und die Kombination aus historischem Fischerdorf und modernem Seebad gehört Nida zu den schönsten Orten an der Ostseeküste. Sie besuchen das Thomas-Mann-Haus, das ehemalige Ferienhaus des Schriftstellers Thomas Mann, in dem sich heute ein Museum über dessen Leben befindet. Anschließend wandern Sie auf die bekannte Sanddüne "Hohe Düne". Danach haben Sie Zeit, die malerische Gegend individuell zu entdecken und sich beim Fahrrad fahren, bei einer Dünenwanderung oder beim Rudern auf dem Haff sportlich zu betätigen, oder ganz entspannt am Strand zu sonnenbaden. (F)
6. Tag: Nida - Riga
An diesem Tag führt die Route weiter nach Riga. Auf dem Weg dorthin entdecken Sie verschiedene historische Orte. Zuerst erkunden Sie den berühmten Berg der Kreuze, eine besonders beeindruckende historische Pilgerstätte, die sich durch die Volkskunst der litauischen Kreuzschnitzerei auszeichnet und sogar für seine Einzigartigkeit im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen ist. Diese Volkskunst ist Teil der UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit. Seit dem Altertum wurden über 100.000 Kreuze auf diesen Berg gebracht. Auf dem weiteren Weg genießen Sie Ihr Mittagessen und überqueren schließlich die Grenze zu Lettland. Hier besichtigen Sie das Barockschloss Rundale, errichtet im 18. Jahrhundert als Sommerresidenz des Kurländischen Herzogs. Es ist das größte Barockschloss im gesamten Baltikum. Von dort aus fahren Sie weiter nach Riga, wo Sie die nächsten drei Nächte verbringen. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 380 km; Fahrzeit: ca. 5:50h)
7. Tag: Riga
Nach dem Frühstück erleben Sie bei einer fachkundigen Stadtführung die eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Lettlands (UNESCO Weltkulturerbe). Sie erkunden den Dom, die St.-Petrus-Kirche, das Freiheitsdenkmal, das malerische Häuserensemble „Drei Brüder“, die alte Stadtmauer und das Schwedische Tor, die einzige erhaltene Toranlage der Stadtmauer, und zahlreiche Jugendstilbauten. Der berühmte Zentralmarkt, bei dem es sich um den größten zentral gelegenen Markt Osteuropas handelt, wird Ihnen kulinarische Einblicke geben. Dort werden in fünf Markthallen, ehemaligen Zeppelinhallen, die unterschiedlichsten lettischen Spezialitäten angeboten, von Fisch und Fleischerzeugnissen bis zu Landbrot und Honig. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, entweder ihre Freizeit individuell zu gestalten oder an einem interessanten Ausflug zum Nationalpark Kemeri teilzunehmen (Der Preis ist abhängig von der Teilnehmerzahl, bei 8 Gästen ca. 25 € p.P.). Dieser wurde im Jahr 1977 zur Erhaltung der natürlichen Gegebenheiten gegründet. Sie wandern auf einem Holzsteg entlang und bewundern die Natur mit ihren Wassertümpeln und den dort wachsenden Moosen und Moorkiefern. (F)
8. Tag: Riga: Freizeit
Gehen Sie an diesem Tag auf ihre eigene, individuelle Entdeckungstour und erkunden Sie die zahlreichen Facetten der als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichneten Stadt. Besuchen Sie eines der vielen sehenswerten Museen, wie das Nationale Kunstmuseum oder das Jugendstilmuseum, bummeln Sie noch einmal durch die Gassen der Altstadt, wo sich Kunstgalerien, Souvenirläden und Modegeschäfte finden, oder besuchen Sie eine der zahlreichen Garten- und Parkanlagen der Stadt. (F)
9. Tag: Riga - Saaremaa
Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Route weiter durch den Nationalpark Gauja, wo sich der Fluss Gauja malerisch durch Urstromtäler schlängelt. Hier besuchen Sie die Burganlage Turaida, die hoch erhoben über dem Tal liegt und eine weite Aussicht bietet. Schließlich kommen Sie auf der estnischen Insel Saaremaa an, die durch ihre Kur- und Heilbehandlungen bekannt ist, und verbringen die nächsten beiden Nächte in der Hauptstadt und einzigen Stadt Kuressaare. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 350 km; Fahrzeit: ca. 6:20h)
10. Tag: Saaremaa
Heute erkunden Sie die Insel Saaremaa, die größte Insel Estlands. Sie besticht durch ihre traditionellen reetgedeckten Häuser, kleine Fischerdörfer, Windmühlen und eine große Nähe zur Natur. Besuchen Sie den Meteoritenkrater Kaali, heute ein Tümpel, und den Mühlenberg von Angla mit den hübschen Bockwindmühlen. Beeindrucken wird Sie auch die imposante Bischofsburg Kuressaare aus dem 14. Jahrhundert, die vom Deutschen Orden erbaut wurde. (F)
11. Tag: Saaremaa - Palmse
Von Saaremaa fahren Sie zur Insel Muhu, die zwischen Saaremaa und dem Festland liegt. Hier besuchen Sie das Freilichtmuseum Koguva. Es ist das besterhaltene Fischerdorf Estlands, mitten in der Natur gelegen. Bestaunen Sie die denkmalgeschützten hölzernen Bauernhäuser, die Ihnen Einblick in das ländliche Leben bieten. Anschließend setzen Sie Ihren Weg fort in den Lahemaa-Nationalpark, wo Sie eine Nacht in einem alten Gutshof in Palmse verbringen. (F)

(Fahrstrecke: ca. 260 km; Fahrzeit: ca. 5:00h)
12. Tag: Palmse/Lahemaa Nationalpark - Tallinn
Sie erleben heute den größten estnischen Nationalpark Lahemaa, der durch unberührte Sandstrände, Flüsse und Wasserfälle, Moore, moosbedeckte Pinienwälder und 200 unterschiedliche Vogelarten sowie 900 Pflanzenarten besticht. Außerdem entdecken Sie verschiedene kulturelle Sehenswürdigkeiten, darunter das eindrucksvolle Herrenhaus von Palmse, das mit authentischen Möbeln des 18. Jahrhunderts bestückt ist und das Ihnen Einblicke in das damalige Leben gewährt, und das im typischen nordestnischen Baustil erbaute, 400 Jahre alte Fischerdorf von Altja. Hier reihen sich alle Häuser entlang einer einzigen Dorfstraße auf; und auch zwei typische Küstenbauernhöfe gibt es zu sehen. Anschließend unternehmen Sie eine kleine Wanderung durch Moor und Sumpflandschaften entlang fester Holzwege. Danach fahren Sie nach Tallinn, die im frühen Mittelalter gegründete, heutige Hauptstadt Estlands. Zwei Nächte in Tallinn. (F)
13. Tag: Tallinn
Bei einem Stadtrundgang sehen Sie die wichtigsten historischen Denkmäler der Stadt, wie die vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen „Langer Hermann“ und „Dicke Margarethe“, das prächtige Schloss Toompea, in dem das estnische Parlament heute seinen Sitz hat, und die mittelalterliche Burg Toompea, die imposante Alexander-Newskij-Kathedrale, und die Alte Ratsapotheke aus dem 15. Jahrhundert, die älteste Apotheke Europas, die immer in denselben Räumlichkeiten tätig war. Nutzen Sie den Nachmittag, um Tallinn individuell zu entdecken. Besuchen Sie eines der zahlreichen historischen Museen, entspannen Sie sich in einer der vielen Parkanlagen dieser grünen Stadt, die um den historischen Stadtkern herum liegen, oder erkunden Sie die moderne Seite der Stadt. Das Viertel Kalamaja, das nördlich der Altstadt liegt, war bis zum Anfang der 1990er-Jahre verwahrlost. Durch die allmähliche Ansiedlung von Künstlern wurde es aber bis heute größtenteils renoviert und ist heute Zentrum der Künstlerszene. Am Abend genießen Sie Ihr letztes gemeinsames Abendessen in der Gruppe. (F/A)
14. Tag: Tallinn - Deutschland
Transfer zum Flughafen nach Tallinn und Rückflug nach Deutschland. (F)

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Litauens Hauptstadt Vilnius ist einer der zentralen Punkte während einer Rundreise durch das baltische Land. Die dortige St. Anna Kirche ist eines der wenigen gotischen Bauwerke und somit eine bedeutende Kirche in Litauen, ein wahres Meisterwerk der Gotik, aus verschiedenen Backsteinarten gebaut.
Die Kirche wurde zwischen 1495 und 1500 als Ersatz für eine 1419 durch ein Feuer zerstörte Holzkirche gebaut. Ganz besonders die Fassadengestaltung wirkt sehr imposant: Unterschiedliche Arten von Bögen und Linien, Pilaster, Türme, Stäbe lassen sich ausmachen, weshalb man hier auch von der Stilrichtung Flamboyant spricht, welche sich im Grunde nur in Frankreich und Belgien findet. Die römisch-katholische St. Anna Kirche ist folglich eine architektonische Besonderheit. Schauen Sie sich die seit ihrer Entstehung nicht veränderte Fassade in Ruhe an, aber werfen Sie auch einen Blick in den schlichten Innenraum: ein auffallender Gegensatz, der auf Plünderungen zurückzuführen ist. Auch der zum Gebäudeensemble gehörende neogotische Glockenturm ist einen Abstecher wert.
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Bei einer Rundreise durch Litauen darf ein Besuch der Hauptstadt Vilnius nicht fehlen. Hier wimmelt es vor Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten, ein ganz besonders Kultur- und Architekturdenkmal ist das Tor der Morgenröte.
Das Tor ist eingegliedert in die historische Stadtmauer und nicht nur Ziel von Architekturfans, sondern zugleich auch ein wichtiger Wallfahrtsort. Im oberen Bereich des Tores befindet sich eine kleine Kapelle mit einer Schwarzen Madonna, zu der sowohl Katholiken als auch orthodoxe und griechisch-katholische Christen pilgern.
Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut, der Stil ist der Gotik zuzuordnen. Der Toraufbau, der einige Jahre später erfolgte, ist im Renaissance-Stil gehalten.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts trägt das Tor seinen heutigen Namen, der aber nicht mit der Himmelsrichtung in Verbindung steht, da das Tor nicht nach Osten ausgerichtet ist. Eine andere Bezeichnung für dieses Stadttor, welches seit 1652 die Ikone der als wundertätig geltenden Gottesmutter beherbergt, ist auch Spitzes Tor.
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Wenn Sie im Rahmen einer Rundreise durch Litauen Station in der Hauptstadt Vilnius machen, sollten Sie unbedingt die dortige Universität anschauen. Sie ist nicht nur ein Ort, wo etwa 20.000 junge Menschen an unterschiedlichen Fakultäten und Instituten studieren und die größte Universität in dem baltischen Land, sondern vereint alle architektonischen Stilrichtungen, die in Litauen vertreten sind. Die zentral in der Altstadt gelegenen Gebäude sind über mehrere Jahrhunderte entstanden, so dass sich sowohl Elemente der Gotik und der Renaissance als auch des Barock und des Klassizismus hier finden. Die Universität wurde 1578 gegründet und ist somit eine der ältesten in Mitteleuropa. Sehenswerte Innenhöfe - insgesamt 13 - sind die zentralen Punkte, um die die verschiedenen Fakultäten und auch die Universitätsbibliothek, welche die älteste Bibliothek Litauens ist, angesiedelt sind. Ein Spaziergang durch diese Höfe erweckt den Eindruck, sich in einer eigenen Stadt zu befinden. Wer hungrig wird, findet danach schöne Möglichkeiten, um gemütlich einzukehren.
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Bei einer Rundreise durch Litauen sollte die schöne Stadt Kaunas unbedingt besucht werden. Kaunas liegt am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der Landeshauptstadt Vilnius.
Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist die Burg Kaunas, welche bereits im Jahre 1361 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Sie ist die älteste Mauer-Burg in dem baltischen Land und heute staatlich geschützt. Die am Rande der Altstadt gelegene Burg verfügte über zwei große und stabile Festungsmauern, so wurde dem Deutschen Orden der Weg weiter ins Landesinnere versperrt. Heutzutage geht es hier deutlich weniger kämpferisch zu, vielmehr ist die Burg Kaunas ein Ort, an dem Musikfestspiele durchgeführt und Theaterstücke dargeboten werden. Besonders im Abendlicht wirken ihre dann beleuchteten roten Ziegeln sehr romantisch und die Burg ist einen Abstecher mehr als wert. Im Inneren des Bauwerks ist eine Abteilung des Stadtmuseums von Kaunas angesiedelt, dem Sie während ihres Aufenthaltes auch einen Besuch abstatten sollten.
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Kaunas, die zweitgrößte Stadt in Litauen, ist etwa 100 Kilometer von Vilnius entfernt und sollte unbedingt auf der Route liegen, wenn Sie eine Rundreise durch das schöne Land im Baltikum machen.
Direkt am Rathausplatz in der historischen Altstadt finden sich einige der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das historische Rathaus, die Peter-und-Paul-Kathedrale sowie die Jesuitenkirche liegen hier dicht beieinander.
Der Platz war bereits im Mittelalter vorhanden und diente hauptsächlich als Austragungsort für Märkte und auch Messen, gegen Ende dieser Epoche standen hier Wachsschmelzwannen (Öfen, in denen Wachs geschmolzen wurde). Eine davon ist bis heute erhalten und kann als Exponat besichtigt werden. Auch heute finden hier viele unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen statt, besonders in der Adventszeit wird viel geboten. Ein Stadtrundgang lässt sich von hier aus sehr gut starten, eine Innenbesichtigung des Rathauses sollte dabei nicht fehlen. Das darin beherbergte Informationszentrum hält viele Tipps für Touristen parat. Umliegend finden sich Geschäfte und Restaurants.
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Die Vytautas Kirche in Kaunas ist eine der Sehenswürdigkeiten, die unbedingt dazugehören, wenn Sie eine Rundreise durch Litauen machen. Sie befindet sich mitten in der wunderschönen Altstadt Kaunas und ist nur einen Kilometer von der Stelle entfernt, wo die im Norden Weißrusslands entspringende Neris in die Memel mündet. Die gotische Kirche liegt am rechten Ufer der Memel, ganz in der Nähe der Vytautas-Magnus-Brücke.
Um 1400 errichtet, ist die Mariä-Himmelfahrt-Kirche nicht nur die älteste Kirche in Kaunas, sondern auch die einzige gotische Kirche im Land in Kreuzform. Anfänglich gehörte die Kirche dem Orden der Franziskaner, in der Zeit der Napoleonischen Kriege diente sie als militärisches Lager. Noch später wurde die Vytautas Kirche in Kaunas in eine orthodoxe Kathedrale umgewandelt. Der unter dem Pseudonym Vaizgantas bekannte litauische Schriftsteller Juozas Tumas hat hier in der Kirche seine letzte Ruhestätte gefunden. Ein sehenswertes Museum neben der Kirche erinnert an den römisch-katholischen Priester und Aktivisten.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
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Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
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Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.
Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
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In der Altstadt der lettischen Hauptstadt Riga befindet sich ein Gebäudeensemble, welches als die drei Brüder (im Lettischen „Tris brali“) bezeichnet wird. Das älteste von ihnen ist Haus 17 und zugleich auch das älteste Steingebäude im Stadtgebiet. Dieses profane Steinhaus wurde bereits im 15. Jahrhundert errichtet und weist Merkmale der niederländischen Renaissance-Häuser auf. Da unter dem Putz ein Zunft- oder Familienwappen mit Getreideähren gefunden wurde, geht man davon aus, dass dieses Haus einst einem Bäckermeister gehört haben könnte.

Mit Gewissheit kann man sagen, dass in allen drei Häusern sowohl Handel betrieben wurde als auch gelebt und gearbeitet. Dies erkennt man auch daran, dass alle drei Häuser über Holzdecken verfügen, in deren Mitte eine Lücke ausgespart wurde, durch welche Waren zwischen den verschiedenen Stockwerken transportiert werden konnte. Im zweiten Weltkrieg wurden die Drei Brüder zerstört, glücklicherweise aber bereits in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Heute befinden sich in den Gebäuden zum einen die Büros der Denkmalschutzbehörde und zum anderen das Museum der lettischen Architektur.
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Im Jahre 1211 gab der Bischof von Riga Albrecht von Buxthoeven den Bau des Doms zu Riga in Auftrag. Heute ist dieser die größte Kirche des Balkans und das Wahrzeichen der lettischen Hauptstadt. Besonders beeindruckend ist das Nordportal, welches früher den Haupteingang darstellte, dieses fällt vor allem wegen seiner aufwendigen Gestaltung auf.

Die Geschichte des Doms zu Riga ist ebenso wechselvoll wie die Geschichte der gesamten Stadt. Mehrmals mussten Teile neu errichtet werden, da sie entweder ausbrannten, baufällig wurden oder Kriegen zum Opfer fielen. Nicht nur die Außenfassade ist sehr aufwendig gestaltet sondern auch das Innere des Gotteshauses ist prächtig eingerichtet.
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Nichts bringt einem Lettland so nahe wie die vielen kulinarischen Köstlichkeiten des Landes. Der perfekte Ort dafür ist wohl der Zentralmarkt in Riga. Er ist der größte Lebensmittel­markt Lettlands und nur einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt. Auf dem 1930 eröffneten Markt gibt es noch heute alles für den täglichen Bedarf. Egal ob Gemüse, Fleisch, Fisch oder Handwerks- und Industrieprodukte - auf dem Zentralmarkt finden Sie alles. In einem der Pavillons befinden sich sogar ausschließlich Gastronomiebetriebe und es macht einfach nur Spaß sich durch die unzähligen Stände durchzuprobieren. Vielleicht erstehen Sie sogar eine kulinarische Erinnerung an Ihre Rundreise durch das Baltikum.
Kern des Geländes sind die fünf imposanten Haupthallen, die ursprünglich als Hangars für Luftschiffe dienen sollten. Das Areal umfasst zudem noch einen Außenbereich und alte Speicher, in denen heute Unternehmen der Kreativbranche sitzen. Kein Wunder also, dass täglich zwischen 80000 und 100000 Besucher auf den Markt strömen und das bunte Treiben genießen.
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Turaida ist ein ganz besonderer Ortsteil der Stadt Sigulda. Schließlich besteht er hauptsächlich aus einem knapp 43 Hektar großen Museumsreservat und ist deshalb ein Muss für alle geschichtsinteressierten Besucher. Nirgendwo sonst im Land bekommt man so viel geballte Historie wie hier zu sehen. Herzstück des Parks ist die Burg Turaida. Der imposante runde Backsteinturm des Bauwerks sticht dabei sofort ins Auge. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen Sie, dank Schautafeln und Ausstellungsräumen, tief in das Leben auf der Burg ein. Nach dem Aufstieg auf den circa 40 Meter hohen Hauptturm, belohnt Sie der herrliche Ausblick über die Gauja-Schleife und das gesamte Burgareal.
Ebenfalls sehenswert ist auch die schmucke Holzkirche - die älteste der Region - sowie der Gedenkort für die Rose von Turaida, einer tragischen aber bedeutenden Liebesgeschichte. Die beeindruckenden Skulpturen des Künstlers Indulis Ranka kann man im Volksliederpark bewundern. Hier wird zur Sommersonnenwende und anderen lettischen Festen auch gerne mal gefeiert.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
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Bei einer Rundreise auf Saaremaa, Estlands größten Insel, ist ein ausgiebiger Besuch der Inselhauptstadt Kuressaare obligatorisch. Die bekannteste architektonische Sehenswürdigkeit des 13.000-Einwohner-Städtchens ist die aus dem späten Mittelalter stammende Festungsanlage der Bischofsburg (Piiskopilinnus) von Kuressaare. Die Anlage war ursprünglich ein im 14. Jahrhundert von den Rittern des  Deutschen Ordens zum Zweck der Christianisierung von Saaremaas einheimischer Bevölkerung für den Bischof von Ösel (Saaremaa) errichtete Zwingburg.  Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg im Zuge der wechselvollen Geschichte von Estland mehrmals die Besitzer und erlebte bis ins 19. Jahrhundert etliche Um- und Anbauten, Abrisse und Restorationen. Im frühen 17. Jahrhundert wurden im Stil des berühmten Festungsbaumeisters Vauban konzipierte Bastionen und  Ravelins zugefügt.  Besonders eindrucksvoll bei der von Mauern und Gräben umgebenden, im Zentrum einen quadratischen Grundriss aufzeigenden Anlage, die als  besterhaltene Burg  im Baltikum gilt, ist der wuchtige, 29 Meter hohe Wehrturm Langer Hermann.

Heute beherbergt die an den Stadtpark angrenzende Burg in ihrem Konventhaus das Saaremaa Museum mit der Adresse Lossihov 1. Hier können Sie in Dauer- und Wechselausstellungen der Geschichte der Insel nachspüren. Außerdem werden dort regelmäßig Aktivitäten für Groß und Klein  wie das Mitmachen in den im Sommer geöffneten traditionellen Handwerksbetrieben angeboten. Auch können Sie auf dem Bogenschießplatz im Burghof ihre Treffsicherheit testen. Die Burg ist zudem Veranstaltungsort von Musik-Events wie  dem renommierten, in der dritten Juli-Woche stattfindenden Opernfestival. Und wer einmal wie ein Burgherrr schlafen will, dem steht ein Hotel auf einem der Ravelins offen.
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Der Meteoritenkrater Kaali liegt im Osten, auf der Insel Saaremaa, dem größten Eiland von Estland mit 36.000 Einwohnern. Dort befindet er sich zentral in direkter Nähe zur gleichnamigen Ortschaft und kann daher auf einer Rundreise hervorragend mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten kombiniert werden. Aufgrund des Wetters lohnt sich ein Besuch vor allem in der warmen Jahreszeit. Erreichbar ist der Krater über die Nationalstraße 10, die über die benachbarte Insel Muhu und von dort aus via Fähre auf das nahe Festland führt. Das Zentrum des Kraters ist wassergefüllt und von einem mehr als 100 Meter weiten und 16 Meter hohen Erdwall umgeben, der beim Einschlag entstand.
Der Kaali-Krater mag auf den ersten Blick nicht spektakulär wirken, dennoch lohnt er einen Besuch - einfach aufgrund seiner Geschichtsträchtigkeit. Denn der Einschlag datiert den Messungen nach erst 2500-4000 Jahre zurück - also in einen Zeitraum, in dem die Insel Saaremaa bereits eine dichte Besiedlung aufwies. Das Ereignis muss, gemessen an der Größe des Kraters, ähnliche Auswirkungen gehabt haben wie eine potente Bombe. Es ist daher wenig verwunderlich, dass sich in verschiedenen Sagen und Legenden unterschiedlicher Kulturen Hinweise auf den Vorfall finden. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich ein Eisen-Meteorit.
Abgesehen vom Meteoritenkrater Kaali selbst finden sich in der Umgebung einige Nebenkrater, die auf einem Spaziergang erkundet werden können. Um mehr über den Krater zu erfahren, lohnt ein Besuch im zugehörigen Museum, das auch das Besucherzentrum beherbergt. Am Ufer des Sees wurden zudem Überreste einer prähistorischen Siedlung mit einem Alter von wenigstens 2500 Jahren gefunden, von der noch einige steinerne Zeugnisse zu sehen sind.
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Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
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Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der eindrucksvollsten und imposantesten Bauwerke der gesamten Stadt: die atemberaubende Alexander Nevski Kathedrale. Doch sie ist nicht nur Symbol für den Prunk und die Schönheit der Stadt sondern auch Sinnbild für die Russifizierung Estlands am Ende des 19. Jahrhunderts.

Zwischen 1894 und 1900 wurde die malerische Kathedrale erbaut, als Estland einige Jahre später unabhängig wurde, wollte man 1924 auch den Sakralbau, welcher an die Russen erinnerte zerstören. Doch dazu kam es nicht und am Ende des 20. Jahrhundert wurde der beeindruckende Prachtbau sogar komplett restauriert.
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Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
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Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne die imposante Stadtmauer, welche die Stadt im Mittelalter zu einer der am besten befestigten Orte an der Ostsee machte. Mit ihrem Bau wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen, die Fertigstellung folgte allerdings erst 300 Jahre später.

Von den einst mehr 40 Türmen der Stadtmauer sind heute nur noch 26 erhalten, auch die einstige Länge von 2,35 Metern blieb nicht bestehen, heute misst die Mauer nur noch 1,85 Meter. Dennoch sorgt sie bei Besuchern immer noch  für Aufsehen und Bewunderung. Vor allem der Kanonenturm „Dicke Margarethe“ mit seinem Durchmesser von 25 Metern ist sehr eindrucksvoll.
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Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
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Am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius liegt Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die wechselvolle Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 14. Jahrhundert und ist geprägt von Eroberungen und Besatzungen aber auch goldene Zeiten erlebte die Stadt, beispielsweise bei ihrem Aufstieg als bedeutende Handelsstadt.

Heute lebt Kaunas unter anderem vom florierenden Tourismus, auf keiner Litauen-Rundreise sollte ein Besuch der Stadt fehlen. Hier gilt es zum Beispiel die Ruine der Burg Kaunas sowie die Garnisonskirche, das Perkunashaus, die Sankt Georgs Kirche, die Peter und Paul Kathedrale, das historische Rathaus und die Jesuitenkirche zu bestaunen und zu bewundern. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien.
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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
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Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
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Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.
So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
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Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
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Saaremaa ist die größte Insel Estlands und gilt gleichzeitig als eines der beliebtesten Urlaubsziele im gesamten Baltikum. Und egal ob jung oder alt, die Insel hat wirklich für jeden etwas zu bieten und darf auf einer Rundreise durch Estland nicht fehlen. Auf einer Tour durch das ausgedehnte Netz aus Rad- und Wanderwegen tauchen Sie in die wunderschöne und üppige Landschaft der Insel ein. Grüne Wälder wechseln sich hier ab mit idyllischen Seen. Auch ein Ausflug an den Strand ist bei über 1000 Kilometern Küste kein Problem. Besonders imposant sind jedoch die schroffen Steilküsten namens Panga Pank, die teilweise bis zu 20 Meter steil hinab führen.
Doch auch so manches von Menschenhand Geschaffene begeistert auf Saaremaa. Zentraler Dreh- und Angelpunkt der Insel ist die Stadt Kuressaare in der südlichen Küste. Die unzähligen historischen Gebäude der Stadt laden zu einem ausgedehnten Stadtspaziergang ein. Die gleichnamige Burg zählt sogar zu den interessantesten und am besten erhaltenen Befestigungsanlagen in ganz Estland. Ebenfalls einen Besuch wert ist der über 50 Meter hohe Sääre Leuchtturm. Schließlich ist er der höchste seiner Art entlang der gesamten Ostseeküste.  
Eine weitere Sensation befindet sich nur 18 Kilometer entfernt von der Insel-Hauptstadt in einem kleinen unscheinbaren Wäldchen. Der Kaali Meteoritenkrater ist der älteste in Europa. Heute ist hier ein kreisrunder Tümpel mit etwa 50 Metern Durchmesser zu sehen und es lässt sich nur noch erahnen welche Kräfte hier einmal gewirkt haben.
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Das 13.000 Einwohner zählende Kuressaare (deutscher Name: Arensburg) ist die Hauptstadt der Insel Saaremaa (Ösel) und wird für einen längeren Stopp auf einer Rundreise durch Estland empfohlen.  Die Geschichte des sich auf 15 Quadratkilomter an der Südküste von Saaremaa erstreckenden Städtchens begann als Siedlung, die sich im Umfeld der als Wahrzeichen der Stadt geltenden Bischofsburg entwickelte. Die heute von Grünzügen und Gräben umschlossene Bischofsburg (Piiskopilinnus) ist eine der Hauptattraktionen von Saaremaa. Der Grundstein für diese imponierende Festungsanlage wurde im 14. Jahrhundert vom Deutschen Orden gelegt. Über die Jahrhunderte erlebte die heute als besterhaltener Wehrbau im Baltikum geltende Burg mit ihren wuchtigen Türmen und Außenbastionen einige Besitzerwechsel und auch bauliche Veränderungen. Auf dem Burggelände können Sie in den sommers geöffneten Museums-Handwerksbetrieben selbst Hand anlegen und zum Beispiel erfahren, wie früher Münzen geschlagen worden sind.

Im Hauptgebäude der Burg können Sie sich im Saaremaa Museum unter anderem über viele Aspekte der Kuressaare-Geschichte informieren.
So können Sie erfahren, dass der bischöflichen Herrschaft über Kuressaare 1559 die Herrschaft des dänischen Königs folgte, die Stadt 1645 schwedisch wurde und 1721 nach dem Nordischen Krieg ans russische Kaiserreich fiel. Weitere Sehenswürdigkeiten in der optisch von zahlreichen klassizistischen Villen bestimmten Altstadt sind unter anderem die aus 17. Jahrhundert stammenden Gebäude von Rathaus und Waagehaus. Das Stadtbild ist nicht unwesentlich von Kuressaares auf Anfänge in den 1840er Jahren zurückgehende Tradition als Moorbadeort geprägt. Insbesondere der große Kurpark mit dem im 19. Jahrhundert erbauten Kurhaus ist beeindruckend. Aber auch der Yachthafen und der Badestrand laden zur Erholung ein.
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Bei einer Rundreise über der Insel Saaremaa können Sie viele interessante Sonderheiten der estnischen Kultur entdecken. Hier im Nordosten der größten Insel in der Region Baltikum zum Beispiel findet sich in dem winzigen Dorf Angla (ca. 20 Einwohner) eine bemerkenswerte Häufung der früher für die Landwirtschaft von Estland charakteristischen Windmühlen. Auf einem Hügel, der wegen seiner Lage für den Mühlenschlag besonders positive Windverhältnisse aufweist, laden historische Windmühlen zur Besichtigung ein. Auf diesem letzten auf der Insel erhaltenen Mühlenberg, der als eines der Wahrzeichen von Saaremaa gilt, standen früher ein Dutzend Mühlen. Heute sind es noch fünf. Davon vier im 19. Jahrhundert gebaute Bockwindmühlen, von denen es vor hundert Jahre noch 800 auf der Insel gegeben haben soll, sowie eine Holländerwindmühle aus dem Jahr 1927. In einer der Mühlen wird sommers immer noch Getreide gemahlen.

Seit 2011 ist den Mühlen ein Kulturerbe-Zentrum angeschlossen. Hier informiert ein kleines Museum über die Geschichte und Tradition der ländlichen Arbeitswelt auf Saaremaa.  Außerdem werden auf dem Freigelände davor Ackergerätschaften und landwirtschaftliche Zugmaschinen gezeigt. Und in einem Bistro können Sie unter anderem testen, ob Ihnen das berühmte estnische Schwarzbrot schmeckt. Bei Interesse ist auch die Teilnahme an Workshops zum Thema Mehlherstellung möglich. Bei den Mühlen stehen außerdem einige der großen Schaukeln, die ebenfalls als Besonderheit estnischer Kultur gelten.
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Die Insel Muhu ist die drittgrößte in Estland und bietet einen starken Kontrast zum Festland. Zwar ist die Insel für viele nur ein Durchgangsweg zur größeren Nachbarinsel Saaremaa, aber Kenner wissen, dass diese Perle auf keiner Rundreise fehlen sollte. Vor allem wegen ihrer üppigen wunderschönen Natur und der dünnen Besiedelung ist Muhu ideal für Ruhesuchende. Grüne Wälder, schroffe Steilküsten sowie die auf der ganzen Insel verstreuten Findlinge prägen das Bild der Karstlandschaft und sind einmalig im Baltikum. Kein Wunder also, dass Muhu auch Teil eines großen Naturreservats ist, das sich über mehrere Inseln vor der estnischen Ostseeküste erstreckt.
Bei einer Wanderung über die Insel trifft man immer wieder auf kleinere idyllische Ansiedlungen. Das winzige Fischerdorf Koguva im Westen Muhus ist besonders sehenswert und erinnert fast an ein Freilichtmuseum. Die kleinen Gassen und die dicken Mauern aus Naturstein laden zum Bummeln und Verweilen ein. Weniger urig, aber dafür umso herrschaftlicher, ist der Gutshof Pädeste im südlichen Teil der Insel. Das stattliche Anwesen mit seinen hübschen Gebäuden verfügt über einen öffentlich zugänglichen Park. Das wahre Highlight allerdings ist die Restaurantterrasse, von der aus man einen einmaligen Blick auf die Ostsee hat. Ein Ausblick der in ganz Estland und dem Baltikum bekannt ist.
Etwas weniger beschaulich geht es bei den unterschiedlichen Kulturveranstaltungen auf der Insel zu. Neben diversen Abendevents im Herrenhaus Pädeste, findet jedes Jahr im Sommer auch das dreitägige Future Music Festival statt. Die kleine Insel Muhu ist also nicht nur ein verschlafenes Nest, sondern überrascht immer wieder mit ihrer enormen Vielfältigkeit.
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Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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