Litauen/Lettland/Estland Rundreise

Impressionen - Baltikum

Tournummer 135652
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Flexibler Stornieren
SKR Reisen
  • 9-tägige Erlebnisreise durch Estland, Lettland & Litauen
  • Erleben Sie die historische Hafenstadt Klaipeda
  • Besuch des Zentralmarktes in Riga, größter Markt Osteuropas
ab 1.299 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Die 9-tägige Rundreise präsentiert Ihnen die Landschaft und Kultur der drei Länder in zahlreichen Facetten. Sie erleben die Hauptstädte Vilnius, Riga und Tallinn, reizvolle und unberührte Natur sowie malerische Städte und alte Herrensitze. Freuen Sie sich auf die einzigartige Kurische Nehrung mit einer Übernachtung im ehemaligen Fischerdorf Nida und individueller Freizeitgestaltung. Willkommen im Baltikum!
1. Tag: Flug nach Vilnius
Sie fliegen mit Lufthansa oder LOT nach Vilnius. Am Flughafen werden Sie empfangen und zu Ihrem Hotel begleitet. Anschließend lernen Sie Ihre Reisegruppe sowie den Reiseleiter bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel kennen. 1 Nacht. (A)
2. Tag: Vilnius - Trakai - Kaunas
Nach dem Frühstück besichtigen Sie die „Perle des Barock“: Vilnius. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie die imposanten Sehenswürdigkeiten der litauischen Hauptstadt (UNESCO Weltkulturerbe) kennen. Das Tor der Morgenröte, die Pillies Straße mit den Denkmälern aus dem 16.-18. Jh., und der Rathausplatz sind nur einige der prachtvollen Meisterwerke, die Sie betrachten werden. Auch das kleine Bernsteinmuseum, in dem Sie Wissenswertes über die Geschichte des Schmucksteins erfahren, sowie die St. Anna Kirche, die als gotisches Juwel gilt, gehören zu den Bauten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Anschließend fahren Sie weiter in die, von fünf Seen umschlossene Stadt, Trakai, die durch ihre Lage in der malerischen Landschaft des historischen Nationalparks beeindruckt. Die ehemalige Hauptstadt Litauens ist ein beliebtes Erholungsgebiet und Paradies für Naturfreunde. Optional bieten wir Ihnen die Besichtigung der bekannten mittelalterlichen roten Inselburg an. Die einzige Wasserburg Osteuropas zählt zu den meistfotografierten Burgen des Landes und wird als eine Art Nationalheiligtum bezeichnet. Dann erwartet Sie die Weiterfahrt nach Kaunas, die zweitgrößte Stadt Litauens, wo die beiden längsten Flüsse des Landes, Neris und Nemunas, zusammenfließen. Bei einer Stadtführung durch die beeindruckende Altstadt lernen Sie den Rathausplatz, der von vielfältigen Händlerhäusern umgeben ist, die Burgruinen aus dem 13. Jh., das Perkunas-Haus sowie die Vytautas-Kirche kennen und können sich von den sehenswerten Bauwerken und der Stadtgeschichte in den Bann ziehen lassen. Um den Abend ausklingen zu lassen, können Sie ein gutes Essen bei einem Glas Wein in einem der vielen Restaurants der Stadt genießen (nicht inkl.). 1 Nacht. (F)

(Fahrstrecke: ca. 110 km; Fahrzeit: ca. 1:30h)
3. Tag: Kaunas - Palanga - Klaipèda - Nida
Entlang des Flusses Memel, fahren Sie an mittelalterlichen Burgen sowie Herrenhäusern aus dem 19. Jh. vorbei, nach Palanga und genießen dabei den Blick auf einzigartige Landschaften. Unterwegs halten Sie an einer Wallburg, die an die dramatischen Kreuzzüge erinnert. Nach Ihrer Ankunft in Palanga, dem größten Ferienort des Landes, schlendern Sie entlang der architektonisch als auch historisch bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem ehemaligen Schloss des Grafen Tischkevitsch, der beeindruckenden Seebrücke sowie den vielen Holzhäusern. Bei einem Spaziergang durch den gepflegten Botanischen Garten lassen Sie die bisherigen Eindrücke auf sich wirken. Schließlich fahren Sie weiter nach Klaipeda, einem ehemaligen Fischerdorf, welches sich zur einzigen und somit wichtigsten Hafenstadt Litauens entwickelt hat. Hier erleben Sie die reizvolle Altstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern, das Schauspielhaus von 1982 sowie den Simon-Dach-Brunnen mit der bekannten Ähnchen-von-Tharau-Figur. Danach setzen Sie mit der Fähre über auf die Kurische Nehrung (UNESCO Weltnaturerbe), einer der faszinierendsten Landschaften Europas. Der Nationalpark der Kurischen Nehrung vereint die höchsten Dünen Nordeuropas mit rauschendem Meer und seidigem Sand sowie den typischen Häusern. Der Ausblick wird einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. 2 Nächte. (F)

(Fahrstrecke: ca. 350 km; Fahrzeit: ca. 4:10h)
4. Tag: Nida
Heute werden Sie durch Nida, den bekanntesten Ort der Nehrung, geführt. Hierbei entdecken Sie unter anderem das Thomas-Mann-Haus, welches der Nobelpreisträger als Sommerresidenz nutze, um vor allem den schönen Ausblick auf das Haff und den Strand zu genießen. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Nida, das Fischerdorf mit seinem modernen Seebad, bietet viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Erleben Sie einen der schönsten Orte der Ostseeküste mit dem Fahrrad, wandern Sie auf den Dünen, rudern Sie auf dem Haff, oder entspannen Sie beim Schwimmen und Sonnenbaden am goldgelben Strand. (F)
5. Tag: Nida - Riga
Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf die Weiterreise nach Riga, Kulturhauptstadt des Jahres 2014 und UNESCO Weltkulturerbe. Auf der Fahrt halten Sie am größten denkmalgeschützten Herrenhaus Litauens in Pakruojis, welches aus 43 Gebäuden besteht und einige Zeit im Besitz einer deutsch-baltischen Familie war. Während Sie durch das Bauwerk geführt werden, erfahren Sie Wissenswertes über die Geschichte des Herrenhauses sowie interessante Fakten über die ehemaligen Besitzer. Anschließend genießen Sie ein landestypisches Mittagessen. Im Anschluss an die Grenzüberfahrt nach Lettland besichtigen Sie das Schloss Rundale, erbaut vom Architekten des Winterpalastes in St. Petersburg, Rastrelli. Dieses ließ der Kurländische Herzog im 18. Jh. als Sommerresidenz errichten. Heutzutage zählt das beeindruckende Gebäude zu den größten und schönsten erhaltenen Barockschlössern im Baltikum. Schließlich verbringen Sie die nächsten zwei Nächte in Riga. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 410 km; Fahrzeit: ca. 6:10h)
6. Tag: Riga
Am Vormittag erleben Sie die Hauptstadt des Jugendstils bei einem Stadtrundgang. Sie erfahren spannende Fakten und Geschichten zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie dem Dom (Außenbesichtigung), der Peterskirche (Außenbesichtigung), dem Schwarzhäupterhaus am Rathausplatz, der alten Stadtmauer, dem Schwedischen Tor und dem Freiheitsdenkmal. Außerdem besuchen Sie den bekannten Zentralmarkt von Riga, dem größten zentralgelegenen Markt Osteuropas, welcher direkt bei der historischen Altstadt liegt. Hier finden Sie zahlreiche lettische Spezialitäten, wie fangfrischen Fisch, verschiedene Fleischerzeugnisse, frisches Obst und Gemüse sowie authentisches Landbrot. Lassen Sie sich eine Kostprobe nicht entgehen! Den Nachmittag können Sie dann frei nach Ihren Wünschen gestalten und die Metropole auf eigene Faust erkunden. Wir empfehlen einen Spaziergang durch das einzigartige Jugendstilviertel. (F)
7. Tag: Riga - Nationalpark Gauja - Tallinn
Am heutigen Morgen fahren Sie zunächst in den Nationalpark Gauja, der rund um den gewundenen Flusslauf der Gauja liegt. Der auch als „Lettische Schweiz“ bekannte Park ist der größte der drei baltischen Länder und vereint Steilufer, hügelige Landschaft und zahlreiche Grotten und Höhlen. Lassen Sie sich anschließend von der imposanten Burganlage Turaida verzaubern, die sich hoch über dem Fluss erhebt. Sie besichtigen mit Ihrer Reisegruppe die Ruine der Ordensburg. Im Anschluss begeben Sie sich auf die Weiterfahrt nach Cesis, die zu den schönsten Hansestädten Lettlands zählt. Sie schlendern durch die engen Gassen und durch den wunderschönen Schlosspark. Genießen Sie die freundliche Kleinstadtatmosphäre. Am Abend erreichen Sie Tallinn, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen. (F)

(Fahrstrecke: ca. 390 km; Fahrzeit: ca. 5:20h)
8. Tag: Tallinn
Sie beginnen den Tag mit einem Stadtrundgang durch die malerische Altstadt Tallinns (UNESCO Weltkulturerbe). Lassen Sie sich von den zahlreichen kulturellen Einflüssen, die in der kleinen Metropole zusammen kommen, beeindrucken. Sie besuchen unter anderem die wichtigsten historischen Denkmäler der traditionellen Altstadt, wie die vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren beiden Wehrtürmen „Langer Hermann“ und „Dicke Margarethe“, das imposante Schloss Toompea, welches heute Sitz des estnischen Parlaments ist, die mittelalterliche Burg Toompea, sowie die orthodoxe Alexander-Newskij-Kathedrale und die Domkirche (Außenbesichtigung). Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Entdecken Sie die Hauptstadt eigenständig und begeben Sie sich zum Beispiel am Domberg auf die Spuren der Legende um das hinkende Tallinn. Am Abend genießen Sie ein Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe und haben die Möglichkeit, sich über besondere Erfahrungen und Eindrücke auszutauschen und somit die Reise Revue passieren zu lassen. (F/A)
9. Tag: Tallinn - Deutschland
Transfer zum Flughafen nach Tallinn und Rückflug nach Deutschland. (F)

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
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Bei einer Rundreise durch Litauen sollte die schöne Stadt Kaunas unbedingt besucht werden. Kaunas liegt am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der Landeshauptstadt Vilnius.
Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist die Burg Kaunas, welche bereits im Jahre 1361 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Sie ist die älteste Mauer-Burg in dem baltischen Land und heute staatlich geschützt. Die am Rande der Altstadt gelegene Burg verfügte über zwei große und stabile Festungsmauern, so wurde dem Deutschen Orden der Weg weiter ins Landesinnere versperrt. Heutzutage geht es hier deutlich weniger kämpferisch zu, vielmehr ist die Burg Kaunas ein Ort, an dem Musikfestspiele durchgeführt und Theaterstücke dargeboten werden. Besonders im Abendlicht wirken ihre dann beleuchteten roten Ziegeln sehr romantisch und die Burg ist einen Abstecher mehr als wert. Im Inneren des Bauwerks ist eine Abteilung des Stadtmuseums von Kaunas angesiedelt, dem Sie während ihres Aufenthaltes auch einen Besuch abstatten sollten.
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Kaunas, die zweitgrößte Stadt in Litauen, ist etwa 100 Kilometer von Vilnius entfernt und sollte unbedingt auf der Route liegen, wenn Sie eine Rundreise durch das schöne Land im Baltikum machen.
Direkt am Rathausplatz in der historischen Altstadt finden sich einige der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das historische Rathaus, die Peter-und-Paul-Kathedrale sowie die Jesuitenkirche liegen hier dicht beieinander.
Der Platz war bereits im Mittelalter vorhanden und diente hauptsächlich als Austragungsort für Märkte und auch Messen, gegen Ende dieser Epoche standen hier Wachsschmelzwannen (Öfen, in denen Wachs geschmolzen wurde). Eine davon ist bis heute erhalten und kann als Exponat besichtigt werden. Auch heute finden hier viele unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen statt, besonders in der Adventszeit wird viel geboten. Ein Stadtrundgang lässt sich von hier aus sehr gut starten, eine Innenbesichtigung des Rathauses sollte dabei nicht fehlen. Das darin beherbergte Informationszentrum hält viele Tipps für Touristen parat. Umliegend finden sich Geschäfte und Restaurants.
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Litauens Hauptstadt Vilnius ist einer der zentralen Punkte während einer Rundreise durch das baltische Land. Die dortige St. Anna Kirche ist eines der wenigen gotischen Bauwerke und somit eine bedeutende Kirche in Litauen, ein wahres Meisterwerk der Gotik, aus verschiedenen Backsteinarten gebaut.
Die Kirche wurde zwischen 1495 und 1500 als Ersatz für eine 1419 durch ein Feuer zerstörte Holzkirche gebaut. Ganz besonders die Fassadengestaltung wirkt sehr imposant: Unterschiedliche Arten von Bögen und Linien, Pilaster, Türme, Stäbe lassen sich ausmachen, weshalb man hier auch von der Stilrichtung Flamboyant spricht, welche sich im Grunde nur in Frankreich und Belgien findet. Die römisch-katholische St. Anna Kirche ist folglich eine architektonische Besonderheit. Schauen Sie sich die seit ihrer Entstehung nicht veränderte Fassade in Ruhe an, aber werfen Sie auch einen Blick in den schlichten Innenraum: ein auffallender Gegensatz, der auf Plünderungen zurückzuführen ist. Auch der zum Gebäudeensemble gehörende neogotische Glockenturm ist einen Abstecher wert.
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Bei einer Rundreise durch Litauen darf ein Besuch der Hauptstadt Vilnius nicht fehlen. Hier wimmelt es vor Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten, ein ganz besonders Kultur- und Architekturdenkmal ist das Tor der Morgenröte.
Das Tor ist eingegliedert in die historische Stadtmauer und nicht nur Ziel von Architekturfans, sondern zugleich auch ein wichtiger Wallfahrtsort. Im oberen Bereich des Tores befindet sich eine kleine Kapelle mit einer Schwarzen Madonna, zu der sowohl Katholiken als auch orthodoxe und griechisch-katholische Christen pilgern.
Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut, der Stil ist der Gotik zuzuordnen. Der Toraufbau, der einige Jahre später erfolgte, ist im Renaissance-Stil gehalten.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts trägt das Tor seinen heutigen Namen, der aber nicht mit der Himmelsrichtung in Verbindung steht, da das Tor nicht nach Osten ausgerichtet ist. Eine andere Bezeichnung für dieses Stadttor, welches seit 1652 die Ikone der als wundertätig geltenden Gottesmutter beherbergt, ist auch Spitzes Tor.
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Die Vytautas Kirche in Kaunas ist eine der Sehenswürdigkeiten, die unbedingt dazugehören, wenn Sie eine Rundreise durch Litauen machen. Sie befindet sich mitten in der wunderschönen Altstadt Kaunas und ist nur einen Kilometer von der Stelle entfernt, wo die im Norden Weißrusslands entspringende Neris in die Memel mündet. Die gotische Kirche liegt am rechten Ufer der Memel, ganz in der Nähe der Vytautas-Magnus-Brücke.
Um 1400 errichtet, ist die Mariä-Himmelfahrt-Kirche nicht nur die älteste Kirche in Kaunas, sondern auch die einzige gotische Kirche im Land in Kreuzform. Anfänglich gehörte die Kirche dem Orden der Franziskaner, in der Zeit der Napoleonischen Kriege diente sie als militärisches Lager. Noch später wurde die Vytautas Kirche in Kaunas in eine orthodoxe Kathedrale umgewandelt. Der unter dem Pseudonym Vaizgantas bekannte litauische Schriftsteller Juozas Tumas hat hier in der Kirche seine letzte Ruhestätte gefunden. Ein sehenswertes Museum neben der Kirche erinnert an den römisch-katholischen Priester und Aktivisten.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
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Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.
Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
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Im 14. Jahrhundert wurde Lettland vom Schwertbrüderorden regiert, ihren Sitz hatten sie im Zentrum der lettischen Hauptstadt Riga, in der sogenannten Weißen Steinburg. Als diese durch die aufständischen Bürger Rigas zerstört wurde, erzwangen die Herrscher einen Neubau, welcher sich am Nordende der Innenstadt befinden sollte. Dies war die Geburtsstunde der heute wohl bekanntesten und bedeutendsten Attraktionen Rigas.

1330 wurde also mit dem Bau des neuen Sitzes des Schwertbrüderordens begonnen. Das eigentliche Schloss wurde wie eine Festung errichtet. Doch auch nachdem der Orden als Machthaber untergegangen war, diente der Prachtbau weiterhin als Residenz des jeweiligen Machthabers der Stadt. Heute befindet sich im Rigaer Schloss der Sitz des Präsidenten sowie einige Museen und weitere kulturelle Einrichtungen.
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Die bekannte Albertstraße in der lettischen Hauptstadt Riga (im lettischen Alberta iela genannt) ist berühmt für ihre Art Nouveau Appartment-Gebäude, von denen zahlreiche vom prominenten Architekten Mikhail Eisenstein entworfen wurden. Vor allem die kunstvollen und geradezu überwältigenden Fassaden der einzelnen Gebäude machen einen Besuch der Straße zu einem absoluten Muss.

Benannt wurde die Albertstraße übrigens nach dem Bischof Albert (auch als Albert von Buxthoeven bekannt), welcher von 1199 bis 1229 Bischof von Riga war und zu den bedeutendsten Missionsbischöfen des 13. Jahrhunderts zählt.
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Im Jahre 1211 gab der Bischof von Riga Albrecht von Buxthoeven den Bau des Doms zu Riga in Auftrag. Heute ist dieser die größte Kirche des Balkans und das Wahrzeichen der lettischen Hauptstadt. Besonders beeindruckend ist das Nordportal, welches früher den Haupteingang darstellte, dieses fällt vor allem wegen seiner aufwendigen Gestaltung auf.

Die Geschichte des Doms zu Riga ist ebenso wechselvoll wie die Geschichte der gesamten Stadt. Mehrmals mussten Teile neu errichtet werden, da sie entweder ausbrannten, baufällig wurden oder Kriegen zum Opfer fielen. Nicht nur die Außenfassade ist sehr aufwendig gestaltet sondern auch das Innere des Gotteshauses ist prächtig eingerichtet.
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Wie in einigen anderen Hansestädten des Baltikums befindet sich auch in der lettischen Hauptstadt Riga ein Schwarzhäupterhaus. Diese Gebäude dienten in erster Linie der Bruderschaft der sogenannten Schwarzhäupter als Versammlungsort. Das Schwarzhäupterhaus in Riga ist das wohl bekannteste seiner Art, es wurde im Jahre 1334 erstmals urkundlich unter dem Namen „Neues Haus der Großen Gilde“ erwähnt.

Während des 2. Weltkrieges im Jahre 1941 wurde der berühmte und malerische gotische Bau allerdings vollständig zerstört. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde das geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren von 1993 bis 1999 originalgetreu wieder aufgebaut. Seitdem kann man den imposanten und majestätischen Bau am Rathaus mit seiner stattlichen und reich verzierten Fassade wieder bestaunen.
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Nichts bringt einem Lettland so nahe wie die vielen kulinarischen Köstlichkeiten des Landes. Der perfekte Ort dafür ist wohl der Zentralmarkt in Riga. Er ist der größte Lebensmittel­markt Lettlands und nur einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt. Auf dem 1930 eröffneten Markt gibt es noch heute alles für den täglichen Bedarf. Egal ob Gemüse, Fleisch, Fisch oder Handwerks- und Industrieprodukte - auf dem Zentralmarkt finden Sie alles. In einem der Pavillons befinden sich sogar ausschließlich Gastronomiebetriebe und es macht einfach nur Spaß sich durch die unzähligen Stände durchzuprobieren. Vielleicht erstehen Sie sogar eine kulinarische Erinnerung an Ihre Rundreise durch das Baltikum.
Kern des Geländes sind die fünf imposanten Haupthallen, die ursprünglich als Hangars für Luftschiffe dienen sollten. Das Areal umfasst zudem noch einen Außenbereich und alte Speicher, in denen heute Unternehmen der Kreativbranche sitzen. Kein Wunder also, dass täglich zwischen 80000 und 100000 Besucher auf den Markt strömen und das bunte Treiben genießen.
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Turaida ist ein ganz besonderer Ortsteil der Stadt Sigulda. Schließlich besteht er hauptsächlich aus einem knapp 43 Hektar großen Museumsreservat und ist deshalb ein Muss für alle geschichtsinteressierten Besucher. Nirgendwo sonst im Land bekommt man so viel geballte Historie wie hier zu sehen. Herzstück des Parks ist die Burg Turaida. Der imposante runde Backsteinturm des Bauwerks sticht dabei sofort ins Auge. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen Sie, dank Schautafeln und Ausstellungsräumen, tief in das Leben auf der Burg ein. Nach dem Aufstieg auf den circa 40 Meter hohen Hauptturm, belohnt Sie der herrliche Ausblick über die Gauja-Schleife und das gesamte Burgareal.
Ebenfalls sehenswert ist auch die schmucke Holzkirche - die älteste der Region - sowie der Gedenkort für die Rose von Turaida, einer tragischen aber bedeutenden Liebesgeschichte. Die beeindruckenden Skulpturen des Künstlers Indulis Ranka kann man im Volksliederpark bewundern. Hier wird zur Sommersonnenwende und anderen lettischen Festen auch gerne mal gefeiert.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der eindrucksvollsten und imposantesten Bauwerke der gesamten Stadt: die atemberaubende Alexander Nevski Kathedrale. Doch sie ist nicht nur Symbol für den Prunk und die Schönheit der Stadt sondern auch Sinnbild für die Russifizierung Estlands am Ende des 19. Jahrhunderts.

Zwischen 1894 und 1900 wurde die malerische Kathedrale erbaut, als Estland einige Jahre später unabhängig wurde, wollte man 1924 auch den Sakralbau, welcher an die Russen erinnerte zerstören. Doch dazu kam es nicht und am Ende des 20. Jahrhundert wurde der beeindruckende Prachtbau sogar komplett restauriert.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der berühmtesten und bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, der Tallinner Dom. Dieser Dom ist der Jungfrau Maria geweiht und war einst eine römisch-katholische Kirche, als 1561 die Reformation abgeschlossen wurde ist der Bau allerdings eine lutherische Domkirche. Der Erstbau einer Kirche an dieser Stelle wird im 13. Jahrhundert angesiedelt, wahrscheinlich um 1219.

Dieser ursprüngliche Bau war allerdings aus Holz errichtet worden, man geht davon aus, dass dies die erste Kirche überhaupt auf dem estnischen Festland war. Heute beeindruckt hingegen ein imposanter Steinbau seine Besucher, sowohl von Innen als auch von Außen. Bekannt ist der Tallinner Dom vor allem auch wegen seiner zahlreichen Grabplatten und Sarkophage.
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Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne die imposante Stadtmauer, welche die Stadt im Mittelalter zu einer der am besten befestigten Orte an der Ostsee machte. Mit ihrem Bau wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen, die Fertigstellung folgte allerdings erst 300 Jahre später.

Von den einst mehr 40 Türmen der Stadtmauer sind heute nur noch 26 erhalten, auch die einstige Länge von 2,35 Metern blieb nicht bestehen, heute misst die Mauer nur noch 1,85 Meter. Dennoch sorgt sie bei Besuchern immer noch  für Aufsehen und Bewunderung. Vor allem der Kanonenturm „Dicke Margarethe“ mit seinem Durchmesser von 25 Metern ist sehr eindrucksvoll.
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Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
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Im Jahre 1211 gab der Bischof von Riga Albrecht von Buxthoeven den Bau des Doms zu Riga in Auftrag. Heute ist dieser die größte Kirche des Balkans und das Wahrzeichen der lettischen Hauptstadt. Besonders beeindruckend ist das Nordportal, welches früher den Haupteingang darstellte, dieses fällt vor allem wegen seiner aufwendigen Gestaltung auf.

Die Geschichte des Doms zu Riga ist ebenso wechselvoll wie die Geschichte der gesamten Stadt. Mehrmals mussten Teile neu errichtet werden, da sie entweder ausbrannten, baufällig wurden oder Kriegen zum Opfer fielen. Nicht nur die Außenfassade ist sehr aufwendig gestaltet sondern auch das Innere des Gotteshauses ist prächtig eingerichtet.
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Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
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Am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius liegt Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die wechselvolle Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 14. Jahrhundert und ist geprägt von Eroberungen und Besatzungen aber auch goldene Zeiten erlebte die Stadt, beispielsweise bei ihrem Aufstieg als bedeutende Handelsstadt.

Heute lebt Kaunas unter anderem vom florierenden Tourismus, auf keiner Litauen-Rundreise sollte ein Besuch der Stadt fehlen. Hier gilt es zum Beispiel die Ruine der Burg Kaunas sowie die Garnisonskirche, das Perkunashaus, die Sankt Georgs Kirche, die Peter und Paul Kathedrale, das historische Rathaus und die Jesuitenkirche zu bestaunen und zu bewundern. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien.
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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
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Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
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Beschaulich und vor allem sehr romantisch liegt die Kleinstadt Cesis im Norden von Lettland. Besonders die Altstadt des Ortes ist eine wahre Perle und lockt mit allerlei historischer Bauten und vielen hübschen Plätzen. Höhepunkt eines jeden Besuchs in Cesis sind aber der Schlosspark und der Burghügel. Hier finden rund ums Jahr tolle Veranstaltungen statt, die Sie garantiert ins Mittelalter zurückversetzen werden. Wie wäre es denn mal mit einem mittelalterlichen Schmaus und einem Trunk aus der ältesten Brauerei im Baltikum? Oder möchten Sie lieber einem Meister bei seinem jahrhundertealten Handwerk über die Schulter schauen?
Cesis befindet sich aber auch am Rande des Nationalparks Gauja, dem ältesten und größten des Landes. Die urwüchsige Natur des Parks, mit seinen unzähligen Quellen und den wunderschönen Sandsteinfelsen, sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Auf themenbezogenen Wanderungen durch den Nationalpark können Sie noch tiefer eintauchen und vieles über die heimische Flora und Fauna erfahren.
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Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
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Wer eine Rundreise durch das Baltikum plant, wird wohl kaum an Palanga vorbeikommen. Schließlich zählt die Stadt zu den beliebtesten Touristenorten in Litauen. Doch der hübsche Kurort an der Ostsee ist nicht nur etwas für einen heilsamen Wellnessurlaub in einem der vielen Sanatorien. Auch Familien und Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Den Urlaubstag starten Sie am besten mit einem ausgiebigen Frühstück in einem der zahlreichen gemütlichen Cafés in der lebhaften Basanaviciusstraße - der Flaniermeile Palangas.
Ein anschließender Besuch des Palais lohnt sich gleich doppelt. In dem neoklassizistischen Gebäude befindet sich heute das größte Bernsteinmuseum der Welt. Umgeben ist der ehemalige Sitz des Grafen vom Botanischen Park, in dem Sie unzählige Baum- und Pflanzenarten aus aller Welt bewundern können. Der knapp zehn Kilometer lange Sandstrand lädt dann zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Mit einem atemberaubenden Blick auf den Sonnenuntergang von der Seebrücke aus endet schließlich der perfekte Tag in Palanga.
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Länderinfo

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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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