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Litauen/Lettland/Estland/Russland/Finnland Rundreise

Baltikum, Helsinki & St. Petersburg

Tournummer 135653
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
SKR Reisen
  • 14-tägige Kombinationsreise durch das Baltikum, Helsinki und St. Petersburg
  • Besichtigen Sie das prächtige Barockschloss Rundale
  • Erleben Sie abwechslungsreiche und unverfälschte Natur & malerische Orte
ab 2.949 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Erleben Sie auf dieser 14-tägigen Rundreise die Länder Litauen, Lettland, Estland, Finnland und Russland. Diese Länder verbindet nicht nur eine gemeinsame Landesgrenze, sondern vielmehr eine reiche Geschichte, schöne Städte und kulinarische Spezialitäten. Die vier Hauptstädte Vilnius, Riga, Tallinn und Helsinki sowie die imposante Stadt St. Petersburg werden Sie ebenso begeistern wie eine abwechslungsreiche und unverfälschte Natur und malerische Orte.
1. Tag: Deutschland - Vilnius
Nach Ihrem Flug aus Frankfurt am Main nach Vilnius, der litauischen Hauptstadt, werden Sie zum Hotel gebracht und genießen dort ein Abendessen mit Ihrer Reisegruppe. Sie lernen sich in entspannter Atmosphäre kennen. 2 Nächte. (F)
2. Tag: Vilnius
Am heutigen Tag erkundigen Sie Vilnius (UNESCO Weltkulturerbe), die Stadt an der Neris. Bei einem Rundgang entdecken Sie unter anderem das Tor der Morgenröte, welches mit Teilen der alten Stadtmauer verbunden ist, die beeindruckenden Denkmäler des 16.-18. Jh. entlang der Pilier Straße sowie den Rathausplatz. Außerdem steht ein Besuch des kleinen Bernsteinmuseums sowie der berühmten St. Anna Kirche, welche alle Errungenschaften der gotischen Backstein-Baukunst zusammenfasst, auf dem Programm. Den Nachmittag können Sie dann nach Ihren eigenen Wünschen gestalten. Ein Spaziergang in einem der Parks oder Grünanlagen, die rund 46% der Stadtfläche bedecken, ist sehr empfehlenswert. Oder besuchen Sie das alternative Künstlerviertel, Užupis, mit seinen Galerien und Ateliers. (F)
3. Tag: Vilnius – Trakai – Šiluva – Klaipeda
Auf dem Weg nach Klaipeda machen Sie Halt in Trakai, malerisch gelegen in der Landschaft des historischen Nationalparks, welcher mit seinen blau-glitzernden Seen und den grasgrünen Hügeln sowie Wäldern ein beliebtes Naturparadies ist. In der ehemaligen Hauptstadt des Großfürstentums Litauen bestaunen Sie die berühmte rote Inselburg, die als wunderschöne mittelalterliche Hauptattraktion eine Art Nationalheiligtum für die Litauer darstellt. Die herrliche Inselburg mit ihrem historischen Museum liegt inmitten eines Sees und ist somit nur durch eine lange Holzbrücke zu erreichen. Anschließend reisen Sie weiter in die Kleinstadt Šiluva, die für die Erscheinung der Jungfrau Maria weltberühmt ist. Vermutungen zufolge erschien die Heilige Jungfrau hier zum ersten Mal in Europa und zeigte sich vor einem Angehörigen einer anderen Konfession, einem Kalvinisten. Von hier aus fahren Sie weiter nach Klaipeda, dem einstigen Fischerdorf, begeben Sie sich auf einen Stadtrundgang durch die heute wichtigste Hafenstadt Litauens. Sehenswert sind die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern und alten Speichern, das Schauspielhaus im Stil des Neoklassizismus sowie das berühmte Standbild des „Ännchen von Tharau“, das auf dem Simon-Dach-Brunnen thront. Lassen Sie sich von der schönen Stadt an der Kurischen Nehrung in den Bann reißen. Sie verbringen die nächsten 2 Nächte in Klaipeda. (F)
4. Tag: Klaipeda – Kurische Nehrung – Klaipeda
Am heutigen Morgen setzen Sie mit der Fähre über auf die Kurische Nehrung, eine der faszinierendsten Landschaften Europas. Die schmale lange Landzunge aus reinem Sand trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Das UNESCO Weltnaturerbe vereint in seinem Nationalpark goldene Dünenlandschaften, grüne Wälder und kleine Dörfer. Sie lernen die bekannte Stadt Nida mit ihren bunten Holzhäuschen kennen. Sie besichtigen das ehemalige Feriendomizil des Schriftstellers Thomas Mann, heute ein Museum über dessen Leben. Danach wandern Sie auf die Hohe Düne, eine spektakuläre Sanddüne. Vor Ihrer Rückkehr nach Klaipeda halten Sie am mystischen Hexenberg in Juodkrante, wo sich am Märchenpfad rund 100, aus Holz geschnitzte, Hexen und Teufel säumen, die Motive litauischer Volksmärchen und Sagen sind. Lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre verzaubern. Den Abend in der drittgrößten Stadt Litauens können Sie dann frei nach Ihren Vorstellungen gestalten. Probieren Sie doch einige landestypische Köstlichkeiten in einem der zahlreichen lokalen Restaurants. (F)

(Fahrstrecke: ca. 200 km; Fahrzeit: ca. 3:00h)
5. Tag: Klaipeda – Riga
Den Tag starten Sie mit einem Frühstück im Hotel und anschließender Fahrt zum berühmten Berg der Kreuze. Die nahe Siauliai gelegene historische Pilgerstätte gibt Ihnen vermutlich die beste Möglichkeit litauische Kreuzschnitzerei, einen Zweig der Volkskunst, zu betrachten. Seit dem Altertum wurden mehr als 100 000 Kreuze auf den Berg gebracht, um Gnade zu erbitten oder Dank auszusprechen. Sogar das Guinness-Buch der Rekorde zeichnete den Berg der Kreuze für seine Einzigartigkeit aus. Überzeugen Sie sich selbst von der Besonderheit dieses Meisterwerks. Anschließend fahren Sie über die Grenze nach Lettland und besuchen dort das Schloss Rundale, welches im 18. Jh. vom Stararchitekten Rastrelli, der auch den Winterpalast in St. Petersburg konstruierte, erbaut wurde. Heutzutage zählt das Schloss zu den größten und schönsten erhaltenen Barockschlössern im Baltikum. Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Riga, wo Sie auch die nächsten zwei Nächte verbringen. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 320 km; Fahrzeit: ca. 4:50h)
6. Tag: Riga
Heute machen Sie einen Rundgang durch Riga, Kulturhauptstadt Europas 2014 und UNESCO Weltkulturerbe. Sie besuchen hierbei nicht nur die Große und Kleine Gilde, die Peterskirche (Außenbesichtigung), die alten Stadtmauern mit dem Schwedischen Tor und das Freiheitsdenkmal, sondern auch den mächtigen Dom (Außenbesichtigung) von Riga, der besonders durch seine hohen schlanken Fenster mit Glasmalereien beeindruckt. Außerdem schlendern Sie über den berühmten Zentralmarkt, der in seinen fünf Markthallen allerlei lettischer Spezialitäten, wie frischen und geräucherten Fisch, buntes Obst und Gemüse, zahlreiche Milchprodukte, goldenen Honig und leckeres Landbrot, bietet. Lassen Sie sich eine Kostprobe auf keinen Fall entgehen! Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einen Ausflug nach Jurmala, dem größten Seebad des Baltikums, zu unternehmen. Die Stadt mit den vielen Jugendstilbauten wird gerne genutzt, um dem Großstadttrubel zu entfliehen und sich etwas zu erholen. Entspannen Sie hier an der Meeresküste oder dem Ufer der Lielupe bevor Sie zurück nach Riga fahren. (F)
7. Tag: Riga – Nationalpark Gauja – Tartu
Dank des Steilufers der Gauja sowie der hügeligen Landschaft mit den zahlreichen Grotten und Höhlen, wird der Gauja-Nationalpark, der größte Nationalpark aller baltischen Länder, auch die Lettische Schweiz genannt. Hoch über dem Fluss erhebt sich die rot leuchtende Burganlage Turaida, die berühmteste Burg des Landes. Sie besichtigen die Ruine der Ordensburg und die legendenumwobene Sandsteinhöhle von Gutmann. Später fahren Sie dann weiter nach Cesis, in die schöne Hansestadt, die viel historischen Hintergrund und Symbolik bietet. Schlendern Sie durch die engen Altstadtgassen und lassen Sie sich von der lieblichen Kleinstadtatmosphäre überzeugen. Am Abend erreichen Sie das geistige Zentrum Estlands, Tartu. 1 Nacht. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 190 km; Fahrzeit: ca. 2:50h)
8. Tag: Tartu – Lahemaa – Tallinn
Nach dem Frühstück werden Sie durch die charmante Universitätsstadt Tartu geführt. Während Sie die Universität Tartu, das heutige Stadtzentrum sowie die Ruinen der Domkirche besichtigen, können Sie sich ganz auf das gemütliche Ambiente in der Kleinstadt einlassen. Schließlich reisen Sie weiter in den Lahemaa-Nationalpark, wo Sie zunächst ein Mittagessen gemeinsam mit den Mitreisenden zu sich nehmen. Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren feinen Sandstränden, rauschenden Wasserfällen sowie zahlreichen Vogel- und Pflanzenarten werden Sie begeistern Danach erkunden Sie den Nationalpark und besuchen das schöne 400 Jahre alte Fischerdorf Altja bevor Sie eine entspannten Moor- und Sumpfspaziergang auf Holzwegen unternehmen. Am Abend erreichen Sie dann die mittelalterliche Hansestadt Tallinn, Hauptstadt Estlands, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 200km; Fahrzeit: ca. 2:40h)
9. Tag: Tallinn
Die UNESCO Weltkulturerbestadt Tallinn begrüßt Sie heute! Sie besuchen die wichtigsten Denkmäler der malerischen Altstadt, wie zum Beispiel die komplett erhaltene Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen „Langer Herrmann“ und „Dicke Margarethe“, das beeindruckende Schloss Toompea, welches heute Sitz des estnischen Parlaments ist, die mittelalterliche Burg Toompea, die imposante Domkirche (Außenbesichtigung) sowie den Rathausplatz und die bedeutsame Nikolaikirche. Den Nachmittag können Sie nach Ihren Wünschen gestalten. Empfehlenswert ist es, den schönen Ausblick auf die Gassen und Plätze Tallinns von den Aussichtsplattformen des Dombergs zu genießen. Lassen Sie den Abend anschließend bei einem Glas Wein in einem der zahlreichen Lokale im Zentrum der kleinen Metropole ausklingen. (F)
10. Tag: Tallinn – Helsinki
Nun geht es früh morgens mit der Fähre weiter nach Helsinki. In der finnischen Hauptstadt, die an der Kreuzung von westlicher und östlicher Kultur liegt, spürt man stets die lebendige Atmosphäre. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zunächst zum Hotel begleitet. Anschließend erkunden Sie die pulsierende Stadt unter fachkundiger Führung. Hierbei entdecken Sie die Gegend rund um den Hafen, spazieren bis zur zentralen Mannheimer Straße und schlendern am Parlament vorbei. Außerdem werden Sie die Finlandia-Halle, der bunte Marktplatz und das Sibelius-Denkmal begeistern. Lassen Sie sich auch vom Besuch der bekannten Felsenkirche "Temppeliaukio-Kirche" beeindrucken. Am Nachmittag können Sie auf die Inselfestung Suomenlinna fahren. In nur 20 Minuten erreichen Sie das UNESCO Weltkulturerbe mittels einer Fähre vom Stadtzentrum Helsinkis aus. Alternativ empfehlen wir durch das trendige Designer-Viertel zu spazieren. 1 Nacht in Helsinki. (F)

(Fahrzeit der Fähre: ca. 2:00h)

11. Tag: Helsinki – St. Petersburg
Am elften Tag Ihrer Reise machen Sie sich auf den Weg nach St. Petersburg, die nördliche Hauptstadt Russlands. Sie fahren vom Bahnhof in Helsinki direkt mit dem Zug nach St. Petersburg. Die Fahrt dauert in etwa drei Stunden. Sie starten nachmittags mit einer Stadtführung durch das „nördliche Venedig“. Sehenswert sind unter anderem der noble Newski-Prospekt, die eindrucksvolle Kasaner Kathedrale, die prächtige Admiralität mit ihrer gold-glänzenden Spitze und die größte Kirche St. Petersburgs, die Blutkirche. Außerdem besuchen Sie die Peter-Paul-Festung, die den Ursprung und das historische Zentrum von der Stadt bildet. Hier können Sie auch die Begräbnisstätte von Peter dem Großen betrachten. 3 Nächte. (F)

(Fahrzeit mit dem Zug: ca. 3:30h)
12. Tag: St. Petersburg
Sie besuchen die überwältigende Eremitage, eines der größten und bedeutsamsten Kunstmuseen weltweit. Von Da Vinci bis Picasso hängt hier eine gewaltige Sammlung von Kunstwerken, zusammengestellt in den letzten zwei Jahrhunderten. Sie spiegeln die Entwicklung der Weltkultur sowie Kunst von der Steinzeit bis ins 20. Jh. wider. Um sich für den Nachmittag zu stärken, essen Sie gemeinsam in einem Restaurant in der Stadt zu Mittag. Der Rest des Tages steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Danach lassen Sie den Abend in der pulsierenden Metropole ausklingen. Auf Wunsch können Sie anschließend eine nächtliche Bootsfahrt unter den Newa-Brücken erleben und so noch ein Highlight für Ihre Reise setzen. (Der Preis ist abhängig von der Teilnehmerzahl, bei 8 Gästen ca. 90 € p.P.). Bitte beachten Sie, dass die Bootsfahrt gegen 1:00 Uhr beginnt. Alternativ haben Sie vor Ort die Möglichkeit eine abendliche Bootsfahrt, welche zu einem früheren Zeitpunkt beginnt, zu buchen. (F)
13. Tag: St. Petersburg
Am Vormittag unternehmen Sie einen Ausflug zum Peterhof, der einstigen Sommerresidenz der russischen Zaren. Das „russische Versailles“ beeindruckt vor allem durch seine prachtvollen Parkanlagen mit der edlen Vielfalt an Fontänen und Kaskaden. Die Schönheit und der Prunk dieses Barockbaus werden Sie begeistern. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fahren Sie weiter nach Puschkin und besuchen den, im Herzen des Schlossensembles gelegenen, Katharinen-Palast mit seinem legendären Bernsteinzimmer. Zarskoje Selo, wie man in Russland sagt, ist neben dem Peterhof eine der schönsten Zarenresidenzen Russlands und kann als Meisterwerk des russischen Barocks beschrieben werden. Beim gemeinsamen Abschiedsessen können Sie in Erinnerungen dieser Reise schwelgen. (F/M/A)
14. Tag: St. Petersburg - Deutschland
Transfer zum Flughafen nach St. Petersburg und Rückflug nach Deutschland. (F)

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Litauens Hauptstadt Vilnius ist einer der zentralen Punkte während einer Rundreise durch das baltische Land. Die dortige St. Anna Kirche ist eines der wenigen gotischen Bauwerke und somit eine bedeutende Kirche in Litauen, ein wahres Meisterwerk der Gotik, aus verschiedenen Backsteinarten gebaut.
Die Kirche wurde zwischen 1495 und 1500 als Ersatz für eine 1419 durch ein Feuer zerstörte Holzkirche gebaut. Ganz besonders die Fassadengestaltung wirkt sehr imposant: Unterschiedliche Arten von Bögen und Linien, Pilaster, Türme, Stäbe lassen sich ausmachen, weshalb man hier auch von der Stilrichtung Flamboyant spricht, welche sich im Grunde nur in Frankreich und Belgien findet. Die römisch-katholische St. Anna Kirche ist folglich eine architektonische Besonderheit. Schauen Sie sich die seit ihrer Entstehung nicht veränderte Fassade in Ruhe an, aber werfen Sie auch einen Blick in den schlichten Innenraum: ein auffallender Gegensatz, der auf Plünderungen zurückzuführen ist. Auch der zum Gebäudeensemble gehörende neogotische Glockenturm ist einen Abstecher wert.
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Bei einer Rundreise durch Litauen darf ein Besuch der Hauptstadt Vilnius nicht fehlen. Hier wimmelt es vor Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten, ein ganz besonders Kultur- und Architekturdenkmal ist das Tor der Morgenröte.
Das Tor ist eingegliedert in die historische Stadtmauer und nicht nur Ziel von Architekturfans, sondern zugleich auch ein wichtiger Wallfahrtsort. Im oberen Bereich des Tores befindet sich eine kleine Kapelle mit einer Schwarzen Madonna, zu der sowohl Katholiken als auch orthodoxe und griechisch-katholische Christen pilgern.
Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut, der Stil ist der Gotik zuzuordnen. Der Toraufbau, der einige Jahre später erfolgte, ist im Renaissance-Stil gehalten.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts trägt das Tor seinen heutigen Namen, der aber nicht mit der Himmelsrichtung in Verbindung steht, da das Tor nicht nach Osten ausgerichtet ist. Eine andere Bezeichnung für dieses Stadttor, welches seit 1652 die Ikone der als wundertätig geltenden Gottesmutter beherbergt, ist auch Spitzes Tor.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
Juodkrante liegt in der Gemeinde Neringa, welche sich über gut 50 Kilometer auf der Kurischen Nehrung erstreckt. Ein schöner Ort, den es auf einer Rundreise durch Litauen unbedingt zu entdecken gilt. Der dortige Hexenhügel liegt etwa in der Mitte zwischen dem litauischen Klaipeda und der russischen Provinz Kaliningrad.
Es handelt sich dabei um ein Freilichtmuseum in Gestalt einer Galerie aus hölzernen Skulpturen. Ein schön angelegter Wanderweg führt an den unterschiedlichen Kunstwerken aus Holz vorbei. Dargestellt sind Figuren aus litauischen Märchen und Sagen, wem diese unbekannt sind, der kann sich einer fachkundigen Führung anschließen. Aber auch, wenn Sie einfach so über den Hexenberg spazieren, spüren Sie die mystische Atmosphäre in der schönen Umgebung des Tannentals. Lassen Sie sich ein auf eine Begegnung mit sagenhaften Teufeln und Hexen und lernen Sie eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Gegend kennen! Vielleicht kommen Sie mit dem Fahrrad, der litauische Küstenradweg führt direkt bis zum Hexenberg.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
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Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
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Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.
Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
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Im Jahre 1211 gab der Bischof von Riga Albrecht von Buxthoeven den Bau des Doms zu Riga in Auftrag. Heute ist dieser die größte Kirche des Balkans und das Wahrzeichen der lettischen Hauptstadt. Besonders beeindruckend ist das Nordportal, welches früher den Haupteingang darstellte, dieses fällt vor allem wegen seiner aufwendigen Gestaltung auf.

Die Geschichte des Doms zu Riga ist ebenso wechselvoll wie die Geschichte der gesamten Stadt. Mehrmals mussten Teile neu errichtet werden, da sie entweder ausbrannten, baufällig wurden oder Kriegen zum Opfer fielen. Nicht nur die Außenfassade ist sehr aufwendig gestaltet sondern auch das Innere des Gotteshauses ist prächtig eingerichtet.
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Nichts bringt einem Lettland so nahe wie die vielen kulinarischen Köstlichkeiten des Landes. Der perfekte Ort dafür ist wohl der Zentralmarkt in Riga. Er ist der größte Lebensmittel­markt Lettlands und nur einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt. Auf dem 1930 eröffneten Markt gibt es noch heute alles für den täglichen Bedarf. Egal ob Gemüse, Fleisch, Fisch oder Handwerks- und Industrieprodukte - auf dem Zentralmarkt finden Sie alles. In einem der Pavillons befinden sich sogar ausschließlich Gastronomiebetriebe und es macht einfach nur Spaß sich durch die unzähligen Stände durchzuprobieren. Vielleicht erstehen Sie sogar eine kulinarische Erinnerung an Ihre Rundreise durch das Baltikum.
Kern des Geländes sind die fünf imposanten Haupthallen, die ursprünglich als Hangars für Luftschiffe dienen sollten. Das Areal umfasst zudem noch einen Außenbereich und alte Speicher, in denen heute Unternehmen der Kreativbranche sitzen. Kein Wunder also, dass täglich zwischen 80000 und 100000 Besucher auf den Markt strömen und das bunte Treiben genießen.
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Turaida ist ein ganz besonderer Ortsteil der Stadt Sigulda. Schließlich besteht er hauptsächlich aus einem knapp 43 Hektar großen Museumsreservat und ist deshalb ein Muss für alle geschichtsinteressierten Besucher. Nirgendwo sonst im Land bekommt man so viel geballte Historie wie hier zu sehen. Herzstück des Parks ist die Burg Turaida. Der imposante runde Backsteinturm des Bauwerks sticht dabei sofort ins Auge. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen Sie, dank Schautafeln und Ausstellungsräumen, tief in das Leben auf der Burg ein. Nach dem Aufstieg auf den circa 40 Meter hohen Hauptturm, belohnt Sie der herrliche Ausblick über die Gauja-Schleife und das gesamte Burgareal.
Ebenfalls sehenswert ist auch die schmucke Holzkirche - die älteste der Region - sowie der Gedenkort für die Rose von Turaida, einer tragischen aber bedeutenden Liebesgeschichte. Die beeindruckenden Skulpturen des Künstlers Indulis Ranka kann man im Volksliederpark bewundern. Hier wird zur Sommersonnenwende und anderen lettischen Festen auch gerne mal gefeiert.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
Wenn Sie eine Rundreise durch Estland machen, sollte die Domkirche in Tartu unbedingt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten stehen, die Sie besuchen werden.
Tartu ist mit ca. 93.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Estlands, liegt im westlichen Teil des baltischen Landes und war einst Hansestadt in Livland, einer historischen baltischen Landschaft. 2024 ist Tartu eine der insgesamt drei Europäischen Kulturhauptstädte - ein Grund mehr, die Stadt zu besuchen und sich deren bekanntestes Wahrzeichen, die Domkirche, anzusehen.

Die Domkirche in Tartu ist DIE Sehenswürdigkeit in der estnischen Stadt. Wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen, man plante eine Basilika, aus der aber im Laufe der Zeit eine Saalkirche wurde. In Teilen wurde der Dom bereits im Jahre 1299 benutzt, der Bau wurde aber erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts, stilistisch der sogenannten Backsteingotik entsprechend, zu Ende gebracht. Unter anderem wurden zwei 66 Meter hohe Türme gebaut, die dem Dom den Charakter einer Festung verliehen.
Im Laufe der Zeit verfiel der prächtige Dom immer mehr, ein Brand 1624 zerstörte Teile der Substanz, der Dom wurde unter anderem als Lagerstätte genutzt. Man kürzte später sogar die imposanten Türme, um von dort aus Kanonen abfeuern zu können.
Heute steht die Ruine der Domkirche oberhalb der Unterstadt. Sie hat nach wie vor eine imposante Wirkung auf die Besucher und ist eine Sehenswürdigkeit, dies es im Rahmen einer Rundreise zu besuchen gilt. Ein Teil des Dom wurde renoviert, darin befindet sich heute ein Geschichtsmuseum, welchem man auch einen Besuch abstatten sollte.
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Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
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Die Universität Tartu wurde 1632-1665 unter dem damaligen schwedischen König Gustav II. Adolf gegründet und ist somit die älteste Hochschule in Estland und gleichzeitig die einzige Volluniversität des Landes. Ehemals als Universität Dorpat bezeichnet, war sie im 19. Jahrhundert eine deutschsprachige Hochschule und wurde nach insgesamt wechselvoller Geschichte 1919 die Nationaluniversität Estlands. Wer im Rahmen einer Rundreise nach Tartu kommt, lernt mit dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichteten Hauptgebäude der Universität eines der hervorragenden Beispiele klassizistischer Architektur in Estland kennen. Auch die Aula mit ihrer großartigen Akustik, die sich besonders bei einem der zahlreichen Konzerte bemerkbar macht, ist in diesem Stil erbaut und lohnt eine Besichtigung. Schlendern Sie durch die Innenhöfe und steigen Sie auch in den Karzer im dritten Stock hinauf - hier wurden früher aufmüpfige Studenten eingesperrt. Geschichtsfans werden begeistert sein von einer Kunstausstellung in dem der Universität angeschlossenen Museum, hier sind unter anderem antike Skulpturen zu bewundern.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der berühmtesten und bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, der Tallinner Dom. Dieser Dom ist der Jungfrau Maria geweiht und war einst eine römisch-katholische Kirche, als 1561 die Reformation abgeschlossen wurde ist der Bau allerdings eine lutherische Domkirche. Der Erstbau einer Kirche an dieser Stelle wird im 13. Jahrhundert angesiedelt, wahrscheinlich um 1219.

Dieser ursprüngliche Bau war allerdings aus Holz errichtet worden, man geht davon aus, dass dies die erste Kirche überhaupt auf dem estnischen Festland war. Heute beeindruckt hingegen ein imposanter Steinbau seine Besucher, sowohl von Innen als auch von Außen. Bekannt ist der Tallinner Dom vor allem auch wegen seiner zahlreichen Grabplatten und Sarkophage.
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Zu den Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne auch die pittoreske Nikolaikirche (estnisch Niguliste kirik), welche sich am Fuße eines anderen Wahrzeichens der Stadt befindet, dem Tallinner Domberg. Die Nikolaikirche wurde von Kaufleuten aus Westfalen in Auftrag gegeben und zwischen 1230 und 1275 errichtet. Zu dieser Zeit diente sie noch als Wehrkirche, da Tallinn damals noch nicht befestigt war.

Heute ist die Kirche nicht nur ein beliebter Touristenmagnet, sondern beherbergt zudem auch eine Reihe an sehr wertvollen Kunstschätzen. Das wichtigste Kunstwerk der Nikolaikirche ist dabei das Bild „Der Totentanz“ des Lübecker Künstlers Bernt Notke, welches sich in der Antoniuskapelle befindet. Allerdings ist von dem ursprünglich etwa 30 Meter langen Kunstwerk heute nur noch rund ein Viertel übrig.
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Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne die imposante Stadtmauer, welche die Stadt im Mittelalter zu einer der am besten befestigten Orte an der Ostsee machte. Mit ihrem Bau wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen, die Fertigstellung folgte allerdings erst 300 Jahre später.

Von den einst mehr 40 Türmen der Stadtmauer sind heute nur noch 26 erhalten, auch die einstige Länge von 2,35 Metern blieb nicht bestehen, heute misst die Mauer nur noch 1,85 Meter. Dennoch sorgt sie bei Besuchern immer noch  für Aufsehen und Bewunderung. Vor allem der Kanonenturm „Dicke Margarethe“ mit seinem Durchmesser von 25 Metern ist sehr eindrucksvoll.
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Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
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Die Seefestung Suomenlinna liegt auf einer von sechs miteinander verbundenen Inseln und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie ist schnell mit der Fähre von Helsinki aus zu erreichen und gehört auf einer Rundreise durch Finnland zu den populärsten Sehenswürdigkeiten. Im Jahr 1854 wurde die orthodoxe Kirche errichtet und Anfang der 1920er-Jahre in eine evangelisch-lutherische Kirche umfunktioniert. Im großen Haupthof der Festung, der im Jahr 1760 angelegt wurde, befindet sich das Grabmal von Augustin Ehrensvärd, dem Erbauer. Das monumentale Königstor ist das Wahrzeichen der Stadt. Es diente der Festung als Zeremonienpforte und wurde zwischen den Jahren 1753 und 1754 errichtet. Es befindet sich an dem Punkt, an dem König Adolf Friedrich von Schweden im Jahr 1752 vor Anker ging. In Suomenlinna findet man das älteste Trockendock der Welt, das bis heute noch in Betrieb ist. Man nutzt das Dock heutzutage für die Restaurierung von alten Holzschiffen.
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Zu einem der schönsten Orte der Stadt Helsinki in Finnland zählt die Finlandia Halle. Sie ist ein architektonisch herausragendes Kongress- und Konzertgebäude und zählt zu den Wahrzeichen der Hauptstadt. Die Halle fällt schon vom Weiten ins Auge. Sie wurde vom bekannten Städteplaner und Architekten Alvar Aalto im Jahr 1971 fertiggestellt. Neben der äußeren und der inneren Form übernahm er auch die Gestaltung von Lampen und Möbeln sowie zahlreichen kleinen Details. Als Baumaterialien wurden grauer Granit und weißer Carrara-Marmor verwendet. Das weltberühmte Philharmonische Orchesters Helsinki ist dort beheimatet und gibt auch regelmäßige Konzerte, die man sich auf einer Rundreise nicht entgehen lassen sollte. Im Jahr 1975 wurde die Finlandia Halle noch durch einen angebauten Konferenzsaal erweitert. Er bietet einen optisch starken Kontrast zum Hauptgebäude. Im Inneren der Halle finden mehr als 1.750 Personen Platz und können außerhalb von Konzerten das Bauwerk im Rahmen von organisierten Rundgängen besichtigen.
Ein Besuch der Admiralität in St. Petersburg gehört zu jeder Russland Rundreise mit Aufenthalt in dieser sehenswerten Stadt. Das Architekturdenkmal ist ein Paradebeispiel für den Stil des russischen Klassizismus. 1704 erfolgte der Baubeginn des Gebäudes an der Newa, welches aus zahlreichen Blickwinkeln der Innenstadt gut zu sehen ist. Die Pläne des Zaren Peter des Großen sahen eine Werft vor, bereits 1706 war sie aus Kriegsgründen eine mit Erdwällen umgebene Festung. Die Admiralität hat viele Umbauten und Erweiterungen hinter sich, in den 1730er-Jahren baute man in der Mitte des Tores einen Turm mit vergoldeter Spitze, auf die man eine Schiffssilhouette anbrachte. Diese bildet, wenn auch nicht mehr im Original, heute den Abschluss von drei wichtigen Straßen/ Prospekten der Stadt und ist eines der Hauptmerkmale des Gebäudes, das nach erneuter Umgestaltung zu Beginn des 19. Jahrhunderts mittlerweile über 400 Meter lang ist. Besonders schön ist der Anblick vom imposanten Springbrunnen aus.
Auch unter dem Namen Blutkirche oder Erlöserkirche bekannt, gehört die Auferstehungskirche in St. Petersburg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Sie während Ihrer Rundreise durch Russland unbedingt besuchen sollten. Ihr architektonisches Vorbild ist die Basilius-Kathedrale in Moskau, somit ist sie der einzige Sakralbau in der Stadt, der stilistisch nicht an den westlichen Klassizismus angelehnt ist, sondern von 1883 bis 1912 im neorussischen Stil gebaut wurde. Schon aus der Ferne sind die unterschiedlich verzierten Kuppeln der Zwiebeltürme und die ornamentalen Dekorationen gut zu erkennen. Die Auferstehungskirche steht am Gridojedow-Kanal, aus einem der Ausflugsboote lässt sie sich gut von außen betrachten, bevor Sie die Innenbesichtigung in Angriff nehmen. Die Kirche hatte nie die Funktion eines Gotteshauses, sondern war Konzerthalle und Theater, heute sie ein Museum. Betrachten Sie in aller Ruhe die beeindruckende Ausschmückung der Innenräume im Ikonenstil und die zahlreichen Mosaike. Auch der Altar und das opulente Deckengewölbe sind sehenswert.
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Wenn Sie eine Rundreise durch Russland machen und sich für Architektur interessieren, sollte ein Besuch der Kasaner Kathedrale in St. Petersburg auf Ihrer Liste stehen. Der russisch-orthodoxe Sakralbau liegt direkt am Newski-Prospekt, von wo aus er auch bestens in seiner Gesamtheit betrachtet werden kann. Baubeginn für die Kasaner Kathedrale war das Jahr 1801, bereits nach zehn Jahren stand das monumentale Bauwerk, das zu den auffälligsten Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg zählt. Den Auftrag zum Bau gab der damalige russische Kaiser Paul I., ihm schwebte eine Kirche im Stil des Petersdoms in Rom vor. Die große Kuppel erinnert an das monumentale Vorbild, ebenso die weitläufigen Kolonnaden. Jedoch hat der Baumeister Andrei Woronichin auch viele klassizistische Elemente einfließen lassen, was sich besonders an den Säulenportikus der Eingänge erkennen lässt. Der Name der Kathedrale mit ihrer 71 Meter hohen Kuppel geht auf die Ikone der Gottesmutter von Kasan zurück, die hier verehrt wird.
Ein lohnenswertes Ziel auf jeder Russland-Rundreise ist das Schloss Peterhof mit Park. Die ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren ist etwa 25 Kilometer von St. Petersburg entfernt, sie liegt am Finnischen Meerbusen in der Stadt Peterhof. Beim Betreten der weitläufigen Anlage erkennen Sie, dass das Schloss Versailles als architektonische Vorlage für den Bau galt. Das Schloss Peterhof mit dem Park wurde nach Plänen mehrerer Architekten und ergänzt durch Entwürfe von Peter dem Großen in den Jahren 1715 bis 1755 im Barockstil erbaut und beständig erweitert. Spazieren Sie gemütlich durch den wunderschönen Park, der aus dem Unteren und dem Oberen Schlossgarten besteht - sie werden begeistert sein von den Wasserspielen und können Samson- und Neptunbrunnen bewundern. Der große Palast strahlt nach den Renovierungen aufgrund der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder pure Eleganz aus und einige der Räume können besichtigt werden. Die Schlosskirche lässt Ihre goldenen Kuppeln funkeln und ist ein tolles Fotomotiv.
Ein Besuch in der Sommerresidenz Pawlowsk sollte nicht fehlen, wenn Sie eine Rundreise durch Russland machen. Die gleichnamige Stadt Pawlowsk lässt sich von Sankt Petersburg gut im Rahmen eines Tagesausflugs erreichen. Bei der Anlage handelt es sich um die ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren, welche im Stil des Klassizismus erbaut wurde. 1777 bekam der spätere Zar Paul I. von seiner Mutter Katharina II. anlässlich der Geburt seines Sohnes und Thronfolgers ein Grundstück geschenkt, auf dem er mit seiner Frau Maria Fjodorowna von 1782 bis 1786 die Residenz erbauen ließ. Trotz ihrer Größe wirkt die Sommerresidenz Pawlowsk viel weniger prunkvoll als andere Zarenresidenzen und die Innenräume sind weniger auf Repräsentation ausgerichtet. Besuchen Sie unbedingt die weitläufigen Parkanlagen - sie sind im englischen Stil angelegt, beherbergen mehrere Pavillons und gelten als der größte Schlosspark Europas. Das Gesamtensemble von Schloss, Park und der Altstadt von Pawlowsk gehören zum Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
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Die mit ihrem Nordteil zu Litauen gehörende, landschaftlich attraktive Kurische Nehrung ist bei einer Rundreise im Baltikum unbedingt einen Abstecher wert. Hier auf der schmalen Landzunge zwischen dem lagunenartigen Kurischen Haff und der offenen Ostsee gehört der Ort Juodkrante zu den wichtigsten regionalen Ausflugszielen. Die 1429 zur Zeit der Herrschaft des Deutschen Ordens erstmals als "Schwarzort" erwähnte, etwa 30 km von Klaipeda (ehemals: Memel) entfernte 700-Einwohner-Gemeinde war zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und des Beginns des Zweiten Weltkriegs ein bekannter Kurort an der Ostseeküste. An diese Tradition erinnert in dem heute wirtschaftlich vor allem vom Fischfang dominierten Juodkrante unter anderem die attraktive Uferpromenade mit etlichen Prachtvillen sowie der Strand, der von Kite- und Windsurfing-Fans zu den besten Destinationen an der baltischen Küste gerechnet wird.  
Einen Besuch wert ist auch der 1979 eröffnete Hexenberg (Raganu Kalnas) mit  etwa 70 Holzskulpturen, die Figuren litauischer Volksmythologie darstellen. Ebenso sehenswert ist der sich zwei Kilometer an der See entlangziehende Skulpturenpark "Land und Wasser"´mit seinen Stein- und Metallobjekten. Im Gegensatz zu diesen Standorten der Kunst geht es bei einer anderen Sonderheit des Ortes ausgesprochen laut zu: Lassen Sie sich etwas außerhalb des Dorfes von den großen Kormoran- und Graureiher-Kolonien am Berg Avilkanis begeistern!
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Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
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Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.
So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
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Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
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Beschaulich und vor allem sehr romantisch liegt die Kleinstadt Cesis im Norden von Lettland. Besonders die Altstadt des Ortes ist eine wahre Perle und lockt mit allerlei historischer Bauten und vielen hübschen Plätzen. Höhepunkt eines jeden Besuchs in Cesis sind aber der Schlosspark und der Burghügel. Hier finden rund ums Jahr tolle Veranstaltungen statt, die Sie garantiert ins Mittelalter zurückversetzen werden. Wie wäre es denn mal mit einem mittelalterlichen Schmaus und einem Trunk aus der ältesten Brauerei im Baltikum? Oder möchten Sie lieber einem Meister bei seinem jahrhundertealten Handwerk über die Schulter schauen?
Cesis befindet sich aber auch am Rande des Nationalparks Gauja, dem ältesten und größten des Landes. Die urwüchsige Natur des Parks, mit seinen unzähligen Quellen und den wunderschönen Sandsteinfelsen, sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Auf themenbezogenen Wanderungen durch den Nationalpark können Sie noch tiefer eintauchen und vieles über die heimische Flora und Fauna erfahren.
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Die zweitgrößte Stadt des baltischen Staates Estland ist das im Süden des Landes gelegene Tartu, welches im Deutschen und Schwedischen auch als Dorpat bekannt ist. Die rund 103.000 Einwohner zählende Stadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Emajogi. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück, damals wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt.

Tartu wird stark von der hier befindlichen Universität Tartu geprägt und hat sich auf Grund dessen zu einer typischen Studentenstadt entwickelt. Doch die Stadt hält für ihre Besucher noch wesentlich mehr bereit. So sollte man beispielsweise unbedingt das Rathaus, die Johanniskirche, den Dom, die Engelsbrücke und den Brunnen mit der Statue der „Küssenden Studenten“  gesehen haben.
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Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
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Die Hauptstadt Finnlands ist das malerische und beeindrucke Helsinki, im Finnischen auch Helsingfors genannt, welches sich im äußersten Süden des Landes befindet, in der Landschaft Uusimaa. Helsinki beheimatet kanpp 600.000 Einwohner, was die Metropole zur größten Stadt des Landes macht. Die Stadt liegt direkt am Ufer des Finnischen Meerbusens, genau gegenüber der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Während einer Rundreise durch das „Land der Tausend Seen“ wie Finnland auch genannt wird darf ein Besuch der pulsierenden Hauptstadt natürlich nicht fehlen, besonders sehenswert sind hier der zentrale Senatsplatz, der Hauptbahnhof und die auffällige Finlandia-Halle. Wahrzeichen der Stadt ist aber der atemberaubende Dom von Helsinki, welcher weithin sichtbar ist.
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Die von 1924 bis 1991 auch als Leningrad bekannte Metropole St. Petersburg ist mit ihren knapp 5 Millionen Einwohnern heute nach der Hauptstadt Moskau die zweitgrößte Stadt der Russischen Föderation. Zudem gehört sie auch zu den größten Städten Europas. St. Peterburg befindet sich im Nordwesten Russlands am Ostende des Finnischen Meerbusens, mit dieser Lage ist sie die nördlichste Millionenstadt der Welt.
Die imposante Innenstadt St. Peterburgs wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Dazu gehört auch die beeindruckende Eremitage, welche sich direkt am Ufer der Newa entlang erstreckt und eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das Siegesdenkmal, die Peter-und-Paul-Festung, die Auferstehungskirche, die Isaakskathedrale, die Kunstkammer und die Admiralität.
Peterhof ist eine junge Stadt, sie wurde 1705 von Peter dem Großen gegründet und liegt an der Küste des Finnischen Meerbusens, nicht weit von St. Petersburg entfernt. Zunächst diente der Ort als Anlegestelle für eine Fähre zur Insel Kotlin, entwickelte sich aber schnell zu einer kleinen Hafenstadt weiter. Bereits ab 1715 wurde mit dem Bau des imposanten Peterhofs mit seinen grandiosen und weitläufigen Parkanlagen begonnen, welche beständig erweitert wurden. Wenn Sie im Rahmen Ihrer Rundreise durch Russland nach Peterhof kommen, ist die ehemalige Zarenresidenz mit den beeindruckenden Kaskaden natürlich die Hauptsehenswürdigkeit, aber die Stadt im Nordosten Europas hat noch mehr zu bieten. Besichtigen Sie die im Alexandriapark stehende Alexander-Newski-Kirche, an deren Bau Karl Friedrich Schinkel beteiligt war. Auch der russisch-orthodoxen Peter-und-Paul-Kathedrale sollten Sie unbedingt einen Besuch abstatten. Die 70 Meter hohe Kirche begeistert mit ihren ornamentalen Strukturen und goldenen Türmchen und gehört zu den höchsten orthodoxen Kirchen der Welt.
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Die Stadt Puschkin, auch als Zarskoje Selo (Zarendorf) bekannt, liegt nur 25 Kilometer entfernt von St. Petersburg. Kommen Sie während Ihrer Rundreise durch Russland in dieses malerische Gesamtensemble von Schlössern und Parks, das seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört - Sie werden begeistert sein. Schon der Stadtkern dieser Residenzstadt ist sehenswert, aber die Hauptsehenswürdigkeiten mit ihrer architektonischen Schönheit werden Ihnen den Atem rauben. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um den Katharinenpalast, die im Auftrag von Zarin Elisabeth I. im Stil des Barock erbaute ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren zu besichtigen. Sowohl dessen türkis-weiße Fassade als auch die goldenen Kuppeln der Palastkapelle begeistern nicht nur Fotografen. Auch der Alexanderpalast mit dem dazugehörigen Ehrenhof ist einen Besuch wert und Sie können sich fühlen, wie in die Blütezeit der russischen Geschichte zurückversetzt. Danach lockt ein Abstecher ins Puschkin-Museum, bevor Sie während eines gemütlichen Spaziergangs viele weitere Pavillons und kleine Schlösschen entdecken werden.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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Finnland
Oft auch als „Land der tausend Seen“ bezeichnet, beeindruckt Finnland seine Besucher mit mindestens genau so vielen Inseln wie Seen und natürlich seiner einzigartigen Landschaft. Diese ist geprägt von dichten Wäldern, großen Gebirgsketten und bereits erwähnten Tausenden von Seen. Bei so vielen Gewässern bieten sich natürlich eine Menge an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Beliebte Aktivitäten sind Bootstouren, Baden, Angeln oder Kanufahrten. Besonders die finnische Schärenküste und die Seenplatte werden gern und viel besucht.

Ebenfalls sehr beliebt ist auch eine Reise in den hohen Norden Finnlands, nach Lappland. Diese dünn besiedelte Region erstreckt sich auch über Teile Schwedens, Norwegens und Russlands und ist von weiten Tundren und Fjellgebieten durchzogen. Hier existieren mehr Rentiere als Menschen, denn auf den Quadratkilometer kommen gerade einmal 2 Einwohner. Dennoch oder gerade deshalb zieht es hier sehr viele Menschen hin. Vor allem Wanderer und Angler werden diesem herrlichen Fleckchen Erde einiges abgewinnen können. Sie haben hier zahlreiche Möglichkeiten ihren Hobbies nachzugehen.

Auch die finnische Hauptstadt Helsinki an der Ostseeküste, gern auch „Perle der Ostsee“ genannt, ist ein sehr gefragtes Reiseziel. Absolut empfehlenswert ist ein Besuch des Wahrzeichens der Stadt, dem Dom von Helsinki. Weitere sehenswerte Attraktionen sind das finnische Nationaltheater, die Festung Suomenlinna und die Felskirche „Temppeliaukio“.

Sehr zu empfehlen sind auch die Wintersportzentren Finnlands. Zu den bekanntesten Wintersportorten gehören Himos in Jämsä, Iso-Syöte, Maarianvaara bei Kaavi oder auch Tahko bei Nilsiä.

Die Optionen sind nahezu unbegrenzt. Egal ob Sie Wandern im Sommer, Skifahren im Winter oder sich die Vielfalt Finnlands auf einer Rundreise ansehen wollen.

Beste Reisezeit:
Für Rundreisen sind die Monate Mai bis September am meisten geeignet. Einen Winterurlaub plant man am besten von Dezember bis Februar
 
Klima:
Es herrscht gemäßigtes Klima: warme Sommer, milde Temperaturen in Frühling und Herbst, aber sehr kalte Winter mit teils kräftigem Schneefall.

Im Norden bleibt es im Winter für 2 Monate dunkel. Im kurzen arktischen Sommer scheint im Norden die Sonne bis zu 16 Stunden lang.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/finnlandsicherheit/211624

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Zumeist ist legere Kleidung angebracht.

Die üblichen Höflichkeitsformen unterscheiden sich kaum von denen in anderen Ländern Europas.

„Prost“ heißt auf Finnisch „Skol“ oder „Kippis“ Als Gast sollte man warten bis der Gastgeber eben jenes sagt, bevor man trinkt.


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Russland
Das größte Land der Erde fasziniert nicht nur mit seinen immensen Ausdehnungen, sondern auch mit der darin enthaltenen Vielfalt.

Die Russische Föderation ist ungefähr doppelt so groß wie Australien und besitzt alle Qualitäten eines einzelnen Kontinents. Aufgrund seiner Größe verfügt es über unzählige Zeit-, Vegetations- und Klimazonen.

Allein die 6430 Kilometer Luftlinie zwischen der russischen Hauptstadt Moskau im Westen des Landes und der Hafenstadt Wladiwostok im äußersten Südosten zeigt die überwältigenden Ausmaße dieses einzigartigen Landes. Bei einer Fahrt durch das Land bekommt man die unterschiedlichsten Landschaften zu Gesicht.

So kann man im Westen des Landes das Uralgebirge bestaunen. Weiter östlich trifft man dann schon auf das westsibirische Tiefland mit ausgedehnten Nadelwäldern und Sümpfen. Im Norden befinden sich Taiga und Tundra mit Permafrostboden und einer spärlichen Vegetation. In der Mitte und weiter im Osten schließen sich dann Bergländer an.

Diese riesige Vielfalt kann man am besten während einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn erleben. Diese fährt von Moskau bis nach Wladiwostok und zeigt ihnen auf einer Strecke von über 9000 Kilometern den ganzen Reichtum der russischen Natur.

Doch nicht nur die Landschaften Russlands sind atemberaubend, sondern auch die Städte. Allen voran St. Petersburg und Moskau, welche natürlich die bekanntesten und beliebtesten sind.

St. Petersburg beeindruckt vor allem mit seinen vielen kolossalen Bauten und wird nicht umsonst auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Die Zarenstadt ist eines der wichtigsten Kulturzentren Europas und der Welt. Zu den Highlights zählen die Eremitage, die Auferstehungskirche, die Admiralität und das monumentale Siegesdenkmal der Roten Armee.

Auch Russlands Hauptstadt, Moskau, ist reich an Kultur und Geschichte. Gesehen haben sollte man den Kreml, den Roten Platz, den Triumphpalast und die Basilius-Kathedrale.

Weitere sehenswerte russische Städte sind Nowgorod, Novosibirsk, Jekaterinenburg, Wolgograd und Samara.
Somit bietet sich auch Städtereisen in Russlands Metropolen besonders an.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit ist von Juni bis August.
 
Klima:
Im Norden herrscht ein arktisches Klima. Nach Süden hin geht es zum Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern über. Im Allgemeinen ist es aber trocken.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/russischefoederationsicherheit/201536

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


Währung:
1 Rubel = 100 Kopeken

Flugdauer:
ca. 3 Stunden

Ortszeit:
Russland verfügt über 11 Zeitzonen:
Kaliningrad: MEZ +1h,
St. Petersburg/Moskau: MEZ +2h,
Ischersk/Samara: MEZ +3h,
Amderma/Novyy Port: MEZ +4h,
Omsk: MEZ+5h,
Dikson: MEZ +6h,
Irkutsk: MEZ +7h,
Jakutsk/Tiksi: MEZ +8,
Ochotsk/Wladiwostok: MEZ +9h,
Magadan/Sachalin: MEZ +10h,
Petropawlowsk/Port Prowidenija/Pewek: MEZ +11h

Gut zu wissen:
Guten Tag heißt auf Russisch „Sdrastwuitje“ und „Kak dela?“ heißt „Wie geht’s?“.

Bei der Frage nach den sanitären Einrichtungen sollte man das Wort „Toilette“ unbedingt unterlassen, außerdem gilt Naseputzen in der Öffentlichkeit als unhöflich.


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