Litauen/Lettland/Estland Rundreise

Baltikum: Entspanntes Wandern

Tournummer 135649
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Aktivreise
Flexibler Stornieren
SKR Reisen
  • 11-tägige Wanderreise durch das Baltikum
  • Erleben Sie die beeindruckende Kurische Nehrung
  • Wandern auf der Insel Vilsandi im wunderschönen Nationalpark
ab 1.999 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Entdecken Sie auf dieser 11-tägigen, entspannten Wanderreise die drei baltischen Länder! Reizvolle Landschaften, unberührte, wilde Natur und dichte Wälder zeichnen die Natur- und Nationalparks aus. Die überwiegend flachen Regionen bieten ideale Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Wanderreise. Genießen Sie leuchtend-weiße Dünen und Sandstrände, duftende Pinienwälder, klare Seen und Flüsse, rauschende Wasserfälle und dunkle Moore sowie die drei faszinierenden Hauptstädte!
1. Tag: Deutschland - Vilnius
Sie fliegen mit Lufthansa von Frankfurt am Main nach Vilnius, wo Sie am Flughafen in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gebracht werden. Dort lernen Sie bei einem ersten gemeinsamen Abendessen Ihre Mitreisenden sowie Ihre Reiseleitung kennen. In Vilnius verbringen Sie die nächsten beiden Nächte. (A)
2. Tag: Vilnius - Kernave? - Vilnius
Lernen Sie heute bei einer fachkundigen Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichneten Altstadt von Vilnius kennen. Sie betrachten u.a. das Tor der Morgenröte, ein Stadttor aus dem 16. Jahrhundert, das heute als Wallfahrtsort dient, die Pilies Straße als eine der schönsten Straßen der Stadt mit zahlreichen Denkmälern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, und die prächtige Universität Vilnius als eine der ältesten Universitäten Osteuropas. Außerdem besichtigen Sie das kleine Bernsteinmuseum, wo Sie über die Geschichte des Steins informiert werden, sowie die imposante gotische St. Anna Kirche aus 33 Backsteinarten. Nachmittags fahren Sie nach Kernave?, in die damalige Hauptstadt des heidnischen Litauens. Durch ihre lange Geschichte und ihre bedeutenden archäologischen Ausgrabungen auf einer Fläche von 195 ha wurde diese Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Im Pajauta-Tal genießen Sie anschließend von den Burghügeln aus einen wunderbaren Panoramablick auf den Fluss Neris, der sich durch die Landschaft windet, und auf die Flussinsel. Im Neris-Regionalpark unternehmen Sie eine Wanderung entlang des Flussufers (6 km, Gehzeit: ca. 3 Std., +/- 100 Höhenmeter). (F)

(Fahrstrecke: ca. 80km; Fahrzeit: ca. 1:20h)
3. Tag: Vilnius - Klaipe?da - Nida
Die wunderschöne rote Wasserburg von Trakai, der ehemaligen Hauptstadt des Großfürstentums Litauens, mit ihrem historischen Museum wird Sie begeistern. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende, ehemalige Fürstenresidenz liegt malerisch inmitten einer großzügigen Seenlandschaft, umgeben von wunderschöner Natur, und ist nur über eine lange Holzbrücke erreichbar. Im Anschluss geht es weiter nach Klaipe?da, der einzigen Hafenstadt des Landes, von wo aus Sie mit der Fähre auf die Kurische Nehrung, das größte litauische Naturschutzgebiet, übersetzen. Sie trennt das Kurische Haff von der Ostsee und ist seit dem Jahr 2000 als UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet. Hier können Sie sich von den Ketten der höchsten Dünen Nordeuropas und vom rauschenden Meer verzaubern lassen. Am geheimnisvollen Hexenberg von Joudkrante? machen Sie Halt, auf dem seit 1979 über 80 Holzstatuen entlang eines Pfades aufgestellt wurden, die litauische Sagen- und Märchenfiguren nachstellen. Sie verbringen die kommenden zwei Nächte in Nida. (F)

(Fahrstrecke: ca. 370km; Fahrzeit: ca. 5:00h)
4. Tag: Nida
An diesem Tag entdecken Sie weitere Facetten der Kurischen Nehrung. Sie unternehmen eine interessante Wanderung, die Sie durch wohlriechende Pinienwälder, die hohen Dünen, auch „litauische Sahara“ genannt, und den hübschen Fischerort Nida mit seinen bunten Holzhäuschen führt (10 km, ca. 3 Std., +/- 150 Hm). Daran anschließend besichtigen Sie das Thomas-Mann-Haus, das ehemalige Ferienhaus des Schriftstellers Thomas Mann, in dem sich heute ein Museum über dessen Leben mit interessanten Fotografien befindet. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Unternehmen Sie einen entspannten Spaziergang, erholen Sie sich am Strand, wo Sie dem Rauschen der Wellen lauschen und je nach Wetter auch ein Bad in der Ostsee nehmen können, oder leihen Sie sich Fahrräder und erkunden Sie die weitere Umgebung. Nutzen Sie Ihren freien Abend, um in einem traditionellen Fischrestaurant typische Spezialitäten zu genießen. (F)
5. Tag: Nida - Riga
Das einstige Fischerdorf Klaipe?da hat sich durch den Bau der berühmten Memelburg durch den Deutschen Orden im 13. Jahrhundert zur einzigen Hafenstadt Litauens entwickelt. Unter fachkundiger Führung lernen Sie den historischen Stadtkern mit seinen hübschen Fachwerkhäusern und dem schönen Schauspielhaus kennen. Ihren nächsten Stopp legen sie nahe Šiauliai am bekannten Berg der Kreuze ein. Es handelt sich um einen äußerst beeindruckenden katholischen Wallfahrtsort, wo Sie die Volkskunst der litauischen Kreuzschnitzerei bewundern können, die in die UNESCO Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit mit aufgenommen wurde. Auf diesen Berg trugen Pilger seit dem Altertum über 100.000 Kreuze, um Dank auszusprechen oder um Gnade zu bitten. Sie überqueren die Grenze nach Lettland, wo Sie in den Nationalpark Kemeri fahren, der am Golf von Riga gelegen ist. Dieser zeichnet sich durch Hochmoore, Sumpflandschaften, Lagunen und schwefelahltige Mineralquellen aus. Mit etwas Glück können Sie zahlreiche Vogelarten sehen. Hier wandern Sie entlang eines Holzsteges und entdecken Moose, Moorkiefern und Tümpel (3 km, ca. 1 Std., +/- 50 Hm). Am Abend gelangen Sie nach Riga, wo Sie die nächsten beiden Nächte verbringen. (F)

(Fahrstrecke: ca. 400km; Fahrzeit: ca. 6:30h)
6. Tag: Riga
Die lebhafte Hauptstadt Lettlands, an den Ufern des Flusses Daugava gelegen, wird Sie begeistern. Bei einer interessanten Stadtführung erkunden Sie die bedeutendsten Bauwerke der als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichneten Altstadt: den berühmten Dom (Außenbesichtigung), die Peterskirche mit ihrem 120 m hohen Turm, der höchste Kirchturm der Stadt (Außenbesichtigung), den Rathausplatz mit seinem prächtigen gotischen Schwarzhäupterhaus, die historische Stadtmauer mit ihrem einzigen, noch erhaltenen Tor, dem Schwedischen Tor. Gehen Sie am Nachmittag auf individuelle Entdeckungstour und besuchen Sie den berühmten Zentralmarkt, wo in fünf riesigen Markthallen die verschiedensten lettischen Spezialitäten zum Verkauf angeboten werden. Es handelt sich hierbei um den größten zentralgelegenen Markt Osteuropas, der nur unweit von der Altstadt entfernt ist. Interessieren Sie sich mehr für die Kulturschätze Rigas? Dann besichtigen Sie eines der zahlreichen Museen, wie das Jugendstilmuseum, für den die Stadt so bekannt ist. Lassen Sie Ihren freien Abend in einem typischen Restaurant in der Altstadt langsam ausklingen. (F)
7. Tag: Riga - Gauja Nationalpark - Kuressaare
Nach dem Frühstück führt Sie Ihr Weg weiter in den Gauja-Nationalpark, der oft auch als „Lettische Schweiz“ bezeichnet wird. Sie wandern entlang des Flusses Gauja, der sich durch dicht bewaldete, tief eingeschnittene Urstromtäler windet, vorbei an grünen Hügeln, goldgelben Sandsteinfelsen und alten Eichen (6 km, ca. 2 Std., +/- 100 Hm). Im Anschluss besichtigen Sie die Burgruine von Turaida. Genießen Sie den Panoramablick auf das malerische Tal vom Aussichtsturm. Schließlich überqueren Sie die Grenze nach Estland und erreichen mit der Fähre die Insel Muhu. Von hier aus fahren Sie über eine Brücke auf die größte estnische Insel Sareemaa. In deren Hauptstadt und einzigen Stadt der Insel, Kuressaare, verbringen Sie die nächsten zwei Nächte. (F/M)

(Fahrstrecke: ca. 370km; Fahrzeit: ca. 7:00h)
8. Tag: Kuressaare
Am heutigen Vormittag entdecken Sie mit der beschaulichen Insel Vilsandi, die südwestlich von Saaremaa gelegen ist, einen weiteren Nationalpark. Zu diesem gehört nicht nur die Hauptinsel, sondern auch die umgebende See mit 160 weiteren Inseln, Riffen und einem kleinen Streifen der Insel Saaremaa. 1910 ist die Insel zum ersten Schutzgebiet des Baltikums ernannt worden. Nachdem Sie mit kleinen Booten auf die Insel übergesetzt haben, unternehmen Sie eine Wanderung, die Sie durch die wunderschöne, vom Seeklima geprägte Landschaft mit markanter Küstenvegetation, Seewasserfauna und einer Vielzahl an Vogelarten führt (5 km, ca. 2 Std., +/- 100 Hm). Nach der Rückkehr auf die Insel Saaremaa können Sie den Rest Ihres Tages individuell gestalten. Schlendern Sie durch die Gassen der Altstadt und betrachten Sie die Sehenswürdigkeiten rund um den Hauptplatz, oder besuchen Sie die spätgotische Bischofsburg, die als einziger Festungsbau des Baltikums weitgehend erhalten ist. Bummeln Sie durch die sie umgebende, schöne Parkanlage, die im 19. Jahrhundert angelegt wurde. (F)
9. Tag: Kuressaare - Nationalpark Lahemaa
Heute verlassen Sie die Insel Saaremaa. Auf dem Weg dorthin passieren Sie den bekannten Mühlenberg von Angla, der mit den typischen Bockwindmühlen gesäumt ist. Zurück auf dem Festland geht es für Sie in den wunderschönen Lahemaa-Nationalpark im Norden des Landes. Er verfügt mit über 200 verschiedenen Vogelarten und etwa 900 Pflanzenarten in einer abwechslungsreichen Landschaft über eine riesige Biodiversität. Entlang des „Biber-Trails“ wandern Sie in das Fischerdorf Altja, das 400 Jahre alt ist. Eventuell haben Sie auch das Glück einen Biber zu sehen (6 km, ca. 2 Std., +/- 50 Hm). Die kommende Nacht verbringen Sie inmitten der Natur des Nationalparks in einem Hotel auf einem alten Gutshof. (F)

(Fahrstrecke: ca. 290km; Fahrzeit: ca. 5:30h)
10. Tag: Nationalpark Lahemaa- Tallinn
An Ihrem letzten Urlaubstag fahren Sie nach dem Frühstück weiter in die estnische Hauptstadt Tallinn. Bewundern Sie dort die einmalig schöne, mittelalterliche Altstadt, die als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Unter fachkundiger Führung lernen Sie u.a. die vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen, das imposante Schloss Toompea, in dem das estnische Parlament heute seinen Sitz hat, die prächtige Alexander-Newskij-Kathedrale, und den Rathausplatz mit der Alten Apotheke aus dem 15. Jahrhundert kennen. Anschließend steht Ihnen Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Bummeln Sie durch die schmalen Gassen der Altstadt und erholen Sie sich dort in einem Café, oder verweilen Sie in einem der um die Altstadt liegenden, schönen Parks. Falls Sie noch mehr Kultur erleben möchten, dann besuchen Sie eines der zahlreichen Museen, wie das Fotomuseum mit historischen Fotos und Kameras sowie zeitgenössischen Fotoausstellungen. Den letzten Abend lassen Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen ausklingen, bei dem Sie die Erlebnisse und die Erfahrungen der letzten Tage Revue passieren lassen. Eine Nacht in Tallinn. (F/A)

(Fahrstrecke: ca. 70 km; Fahrzeit: ca. 1:00h)
11. Tag: Tallinn - Deutschland
Transfer zum Flughafen nach Tallinn und Rückflug nach Deutschland. (F)

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
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Litauens Hauptstadt Vilnius ist einer der zentralen Punkte während einer Rundreise durch das baltische Land. Die dortige St. Anna Kirche ist eines der wenigen gotischen Bauwerke und somit eine bedeutende Kirche in Litauen, ein wahres Meisterwerk der Gotik, aus verschiedenen Backsteinarten gebaut.
Die Kirche wurde zwischen 1495 und 1500 als Ersatz für eine 1419 durch ein Feuer zerstörte Holzkirche gebaut. Ganz besonders die Fassadengestaltung wirkt sehr imposant: Unterschiedliche Arten von Bögen und Linien, Pilaster, Türme, Stäbe lassen sich ausmachen, weshalb man hier auch von der Stilrichtung Flamboyant spricht, welche sich im Grunde nur in Frankreich und Belgien findet. Die römisch-katholische St. Anna Kirche ist folglich eine architektonische Besonderheit. Schauen Sie sich die seit ihrer Entstehung nicht veränderte Fassade in Ruhe an, aber werfen Sie auch einen Blick in den schlichten Innenraum: ein auffallender Gegensatz, der auf Plünderungen zurückzuführen ist. Auch der zum Gebäudeensemble gehörende neogotische Glockenturm ist einen Abstecher wert.
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Bei einer Rundreise durch Litauen darf ein Besuch der Hauptstadt Vilnius nicht fehlen. Hier wimmelt es vor Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten, ein ganz besonders Kultur- und Architekturdenkmal ist das Tor der Morgenröte.
Das Tor ist eingegliedert in die historische Stadtmauer und nicht nur Ziel von Architekturfans, sondern zugleich auch ein wichtiger Wallfahrtsort. Im oberen Bereich des Tores befindet sich eine kleine Kapelle mit einer Schwarzen Madonna, zu der sowohl Katholiken als auch orthodoxe und griechisch-katholische Christen pilgern.
Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut, der Stil ist der Gotik zuzuordnen. Der Toraufbau, der einige Jahre später erfolgte, ist im Renaissance-Stil gehalten.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts trägt das Tor seinen heutigen Namen, der aber nicht mit der Himmelsrichtung in Verbindung steht, da das Tor nicht nach Osten ausgerichtet ist. Eine andere Bezeichnung für dieses Stadttor, welches seit 1652 die Ikone der als wundertätig geltenden Gottesmutter beherbergt, ist auch Spitzes Tor.
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Wenn Sie im Rahmen einer Rundreise durch Litauen Station in der Hauptstadt Vilnius machen, sollten Sie unbedingt die dortige Universität anschauen. Sie ist nicht nur ein Ort, wo etwa 20.000 junge Menschen an unterschiedlichen Fakultäten und Instituten studieren und die größte Universität in dem baltischen Land, sondern vereint alle architektonischen Stilrichtungen, die in Litauen vertreten sind. Die zentral in der Altstadt gelegenen Gebäude sind über mehrere Jahrhunderte entstanden, so dass sich sowohl Elemente der Gotik und der Renaissance als auch des Barock und des Klassizismus hier finden. Die Universität wurde 1578 gegründet und ist somit eine der ältesten in Mitteleuropa. Sehenswerte Innenhöfe - insgesamt 13 - sind die zentralen Punkte, um die die verschiedenen Fakultäten und auch die Universitätsbibliothek, welche die älteste Bibliothek Litauens ist, angesiedelt sind. Ein Spaziergang durch diese Höfe erweckt den Eindruck, sich in einer eigenen Stadt zu befinden. Wer hungrig wird, findet danach schöne Möglichkeiten, um gemütlich einzukehren.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
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Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
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Diese Mischung ist in Lettland einmalig und findet sich nur im Nationalpark Kemeri. Er liegt am Golf von Riga und lockt mit unberührter Natur und unzähligen Ausflugszielen. Ein besonderes Merkmal des Parks ist seine Vielfältigkeit: Hier wechseln sich Lagunen, Moore und Wälder ab. Auch viele seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier zu finden und können mit etwas Glück beim Wandern erspäht werden. Die Gegend rund um den Kaniera-See ist vor allem für Vogelliebhaber interessant. In den Morgen- und Abendstunden können Sie vom Aussichtsturm aus viele heimische sowie Zugvögel beobachten.
Besonders bei Familien beliebt ist der Barfußpfad in der Nähe des Valguma-Sees. Auf 2,6 Kilometern beschreiten Sie die unterschiedlichsten Bodenbeläge und kommen so der Natur ganz nahe. Auch auf dem Brettspielepfad ist etwas für Groß und Klein dabei. Erholungssuchende sind im Kurort Kemeri richtig. Bei einem Bad in den Heilquellen oder einem Schlammbad können Sie sich wunderbar von Ihrem ereignisreichen Tag im Nationalpark erholen.
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Die bekannte Albertstraße in der lettischen Hauptstadt Riga (im lettischen Alberta iela genannt) ist berühmt für ihre Art Nouveau Appartment-Gebäude, von denen zahlreiche vom prominenten Architekten Mikhail Eisenstein entworfen wurden. Vor allem die kunstvollen und geradezu überwältigenden Fassaden der einzelnen Gebäude machen einen Besuch der Straße zu einem absoluten Muss.

Benannt wurde die Albertstraße übrigens nach dem Bischof Albert (auch als Albert von Buxthoeven bekannt), welcher von 1199 bis 1229 Bischof von Riga war und zu den bedeutendsten Missionsbischöfen des 13. Jahrhunderts zählt.
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Wie in einigen anderen Hansestädten des Baltikums befindet sich auch in der lettischen Hauptstadt Riga ein Schwarzhäupterhaus. Diese Gebäude dienten in erster Linie der Bruderschaft der sogenannten Schwarzhäupter als Versammlungsort. Das Schwarzhäupterhaus in Riga ist das wohl bekannteste seiner Art, es wurde im Jahre 1334 erstmals urkundlich unter dem Namen „Neues Haus der Großen Gilde“ erwähnt.

Während des 2. Weltkrieges im Jahre 1941 wurde der berühmte und malerische gotische Bau allerdings vollständig zerstört. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde das geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren von 1993 bis 1999 originalgetreu wieder aufgebaut. Seitdem kann man den imposanten und majestätischen Bau am Rathaus mit seiner stattlichen und reich verzierten Fassade wieder bestaunen.
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Turaida ist ein ganz besonderer Ortsteil der Stadt Sigulda. Schließlich besteht er hauptsächlich aus einem knapp 43 Hektar großen Museumsreservat und ist deshalb ein Muss für alle geschichtsinteressierten Besucher. Nirgendwo sonst im Land bekommt man so viel geballte Historie wie hier zu sehen. Herzstück des Parks ist die Burg Turaida. Der imposante runde Backsteinturm des Bauwerks sticht dabei sofort ins Auge. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen Sie, dank Schautafeln und Ausstellungsräumen, tief in das Leben auf der Burg ein. Nach dem Aufstieg auf den circa 40 Meter hohen Hauptturm, belohnt Sie der herrliche Ausblick über die Gauja-Schleife und das gesamte Burgareal.
Ebenfalls sehenswert ist auch die schmucke Holzkirche - die älteste der Region - sowie der Gedenkort für die Rose von Turaida, einer tragischen aber bedeutenden Liebesgeschichte. Die beeindruckenden Skulpturen des Künstlers Indulis Ranka kann man im Volksliederpark bewundern. Hier wird zur Sommersonnenwende und anderen lettischen Festen auch gerne mal gefeiert.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
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Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der eindrucksvollsten und imposantesten Bauwerke der gesamten Stadt: die atemberaubende Alexander Nevski Kathedrale. Doch sie ist nicht nur Symbol für den Prunk und die Schönheit der Stadt sondern auch Sinnbild für die Russifizierung Estlands am Ende des 19. Jahrhunderts.

Zwischen 1894 und 1900 wurde die malerische Kathedrale erbaut, als Estland einige Jahre später unabhängig wurde, wollte man 1924 auch den Sakralbau, welcher an die Russen erinnerte zerstören. Doch dazu kam es nicht und am Ende des 20. Jahrhundert wurde der beeindruckende Prachtbau sogar komplett restauriert.
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Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
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Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
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Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne die imposante Stadtmauer, welche die Stadt im Mittelalter zu einer der am besten befestigten Orte an der Ostsee machte. Mit ihrem Bau wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen, die Fertigstellung folgte allerdings erst 300 Jahre später.

Von den einst mehr 40 Türmen der Stadtmauer sind heute nur noch 26 erhalten, auch die einstige Länge von 2,35 Metern blieb nicht bestehen, heute misst die Mauer nur noch 1,85 Meter. Dennoch sorgt sie bei Besuchern immer noch  für Aufsehen und Bewunderung. Vor allem der Kanonenturm „Dicke Margarethe“ mit seinem Durchmesser von 25 Metern ist sehr eindrucksvoll.
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Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
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Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.
So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
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Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
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Die Insel Muhu ist die drittgrößte in Estland und bietet einen starken Kontrast zum Festland. Zwar ist die Insel für viele nur ein Durchgangsweg zur größeren Nachbarinsel Saaremaa, aber Kenner wissen, dass diese Perle auf keiner Rundreise fehlen sollte. Vor allem wegen ihrer üppigen wunderschönen Natur und der dünnen Besiedelung ist Muhu ideal für Ruhesuchende. Grüne Wälder, schroffe Steilküsten sowie die auf der ganzen Insel verstreuten Findlinge prägen das Bild der Karstlandschaft und sind einmalig im Baltikum. Kein Wunder also, dass Muhu auch Teil eines großen Naturreservats ist, das sich über mehrere Inseln vor der estnischen Ostseeküste erstreckt.
Bei einer Wanderung über die Insel trifft man immer wieder auf kleinere idyllische Ansiedlungen. Das winzige Fischerdorf Koguva im Westen Muhus ist besonders sehenswert und erinnert fast an ein Freilichtmuseum. Die kleinen Gassen und die dicken Mauern aus Naturstein laden zum Bummeln und Verweilen ein. Weniger urig, aber dafür umso herrschaftlicher, ist der Gutshof Pädeste im südlichen Teil der Insel. Das stattliche Anwesen mit seinen hübschen Gebäuden verfügt über einen öffentlich zugänglichen Park. Das wahre Highlight allerdings ist die Restaurantterrasse, von der aus man einen einmaligen Blick auf die Ostsee hat. Ein Ausblick der in ganz Estland und dem Baltikum bekannt ist.
Etwas weniger beschaulich geht es bei den unterschiedlichen Kulturveranstaltungen auf der Insel zu. Neben diversen Abendevents im Herrenhaus Pädeste, findet jedes Jahr im Sommer auch das dreitägige Future Music Festival statt. Die kleine Insel Muhu ist also nicht nur ein verschlafenes Nest, sondern überrascht immer wieder mit ihrer enormen Vielfältigkeit.
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Das 13.000 Einwohner zählende Kuressaare (deutscher Name: Arensburg) ist die Hauptstadt der Insel Saaremaa (Ösel) und wird für einen längeren Stopp auf einer Rundreise durch Estland empfohlen.  Die Geschichte des sich auf 15 Quadratkilomter an der Südküste von Saaremaa erstreckenden Städtchens begann als Siedlung, die sich im Umfeld der als Wahrzeichen der Stadt geltenden Bischofsburg entwickelte. Die heute von Grünzügen und Gräben umschlossene Bischofsburg (Piiskopilinnus) ist eine der Hauptattraktionen von Saaremaa. Der Grundstein für diese imponierende Festungsanlage wurde im 14. Jahrhundert vom Deutschen Orden gelegt. Über die Jahrhunderte erlebte die heute als besterhaltener Wehrbau im Baltikum geltende Burg mit ihren wuchtigen Türmen und Außenbastionen einige Besitzerwechsel und auch bauliche Veränderungen. Auf dem Burggelände können Sie in den sommers geöffneten Museums-Handwerksbetrieben selbst Hand anlegen und zum Beispiel erfahren, wie früher Münzen geschlagen worden sind.

Im Hauptgebäude der Burg können Sie sich im Saaremaa Museum unter anderem über viele Aspekte der Kuressaare-Geschichte informieren.
So können Sie erfahren, dass der bischöflichen Herrschaft über Kuressaare 1559 die Herrschaft des dänischen Königs folgte, die Stadt 1645 schwedisch wurde und 1721 nach dem Nordischen Krieg ans russische Kaiserreich fiel. Weitere Sehenswürdigkeiten in der optisch von zahlreichen klassizistischen Villen bestimmten Altstadt sind unter anderem die aus 17. Jahrhundert stammenden Gebäude von Rathaus und Waagehaus. Das Stadtbild ist nicht unwesentlich von Kuressaares auf Anfänge in den 1840er Jahren zurückgehende Tradition als Moorbadeort geprägt. Insbesondere der große Kurpark mit dem im 19. Jahrhundert erbauten Kurhaus ist beeindruckend. Aber auch der Yachthafen und der Badestrand laden zur Erholung ein.
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Saaremaa ist die größte Insel Estlands und gilt gleichzeitig als eines der beliebtesten Urlaubsziele im gesamten Baltikum. Und egal ob jung oder alt, die Insel hat wirklich für jeden etwas zu bieten und darf auf einer Rundreise durch Estland nicht fehlen. Auf einer Tour durch das ausgedehnte Netz aus Rad- und Wanderwegen tauchen Sie in die wunderschöne und üppige Landschaft der Insel ein. Grüne Wälder wechseln sich hier ab mit idyllischen Seen. Auch ein Ausflug an den Strand ist bei über 1000 Kilometern Küste kein Problem. Besonders imposant sind jedoch die schroffen Steilküsten namens Panga Pank, die teilweise bis zu 20 Meter steil hinab führen.
Doch auch so manches von Menschenhand Geschaffene begeistert auf Saaremaa. Zentraler Dreh- und Angelpunkt der Insel ist die Stadt Kuressaare in der südlichen Küste. Die unzähligen historischen Gebäude der Stadt laden zu einem ausgedehnten Stadtspaziergang ein. Die gleichnamige Burg zählt sogar zu den interessantesten und am besten erhaltenen Befestigungsanlagen in ganz Estland. Ebenfalls einen Besuch wert ist der über 50 Meter hohe Sääre Leuchtturm. Schließlich ist er der höchste seiner Art entlang der gesamten Ostseeküste.  
Eine weitere Sensation befindet sich nur 18 Kilometer entfernt von der Insel-Hauptstadt in einem kleinen unscheinbaren Wäldchen. Der Kaali Meteoritenkrater ist der älteste in Europa. Heute ist hier ein kreisrunder Tümpel mit etwa 50 Metern Durchmesser zu sehen und es lässt sich nur noch erahnen welche Kräfte hier einmal gewirkt haben.
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Bei einer Rundreise über der Insel Saaremaa können Sie viele interessante Sonderheiten der estnischen Kultur entdecken. Hier im Nordosten der größten Insel in der Region Baltikum zum Beispiel findet sich in dem winzigen Dorf Angla (ca. 20 Einwohner) eine bemerkenswerte Häufung der früher für die Landwirtschaft von Estland charakteristischen Windmühlen. Auf einem Hügel, der wegen seiner Lage für den Mühlenschlag besonders positive Windverhältnisse aufweist, laden historische Windmühlen zur Besichtigung ein. Auf diesem letzten auf der Insel erhaltenen Mühlenberg, der als eines der Wahrzeichen von Saaremaa gilt, standen früher ein Dutzend Mühlen. Heute sind es noch fünf. Davon vier im 19. Jahrhundert gebaute Bockwindmühlen, von denen es vor hundert Jahre noch 800 auf der Insel gegeben haben soll, sowie eine Holländerwindmühle aus dem Jahr 1927. In einer der Mühlen wird sommers immer noch Getreide gemahlen.

Seit 2011 ist den Mühlen ein Kulturerbe-Zentrum angeschlossen. Hier informiert ein kleines Museum über die Geschichte und Tradition der ländlichen Arbeitswelt auf Saaremaa.  Außerdem werden auf dem Freigelände davor Ackergerätschaften und landwirtschaftliche Zugmaschinen gezeigt. Und in einem Bistro können Sie unter anderem testen, ob Ihnen das berühmte estnische Schwarzbrot schmeckt. Bei Interesse ist auch die Teilnahme an Workshops zum Thema Mehlherstellung möglich. Bei den Mühlen stehen außerdem einige der großen Schaukeln, die ebenfalls als Besonderheit estnischer Kultur gelten.
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Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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