Litauen, Lettland, Estland Rundreise

Baltikum

Tournummer 134658
Kleine Gruppe
Garantierte Durchführung
Inklusive Flug
Chamäleon
  • 10-tägige Erlebnisreise durch Litauen, Lettland, Estland
  • Natur pur:gehen Sie Entdeckungstour durch mystischen Wälder und Moore
  • Besichtigung des Nationalparks Kurischen Nehrung entlang der Sanddünen
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Ob hier, im Nordosten, Europa beginnt oder anfängt? Können Sie so oder so sehen. Weltkulturerbe und Kulturhauptstädte, einzigartige Moorlandschaften und kilometerlange Wanderdünen, Thomas Mann auf Sommerfrische und Richard Wagner auf der Flucht, der Geburtsort von Skype und 700 Jahre altem Apothekerschnaps.
1. Tag Willkommen in Litauen!
Mit einem Koffer voller Vorfreude geht es per Bahn oder Flugzeug zum Flughafen Frankfurt. Am Vormittag fliegen Sie in die Hauptstadt von Litauen, wo Ihre Reise durch das Baltikum beginnt. Voller Spannung erwartet Sie Ihre Reiseleitung am Flughafen Vilnius und bringt Sie zu Ihrer Unterkunft. Schon beim ersten Spaziergang werden Sie beeindruckt sein von der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen und imponierenden Bauwerken wie dem Großfürstenpalast, dem frei stehenden Glockenturm und dem Burgberg mit Gediminas-Turm als Symbol der Stadt. Verpassen Sie nicht den Sonnenuntergang auf dem Burgberg mit herrlichem Blick auf Vilnius, gekrönt von der Abenddämmerung.
2. Tag Vilnius – »Jerusalem des Ostens«
Heute vertiefen Sie Ihre Bekanntschaft mit Vilnius, das ein lebendiges Mosaik aus Zeugnissen verschiedenster Epochen ist. Beim Spaziergang durch die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt kommen die Mysterien des Mittelalters, des Vilniusser Barocks sowie die Schätze der Neuzeit zusammen. Die Universität mit ihren 12 Innenhöfen, der stolze Präsidentenpalast, die ehrwürdige Deutsche Straße, das Stadttor der Morgenröte und das bunte Glasviertel werden Ihnen viele Geheimnisse der Vergangenheit verraten. Auch an den unzähligen Kirchen kommen Sie nicht vorbei, allen voran dem gotischen Ensemble mit der St.-Anna-Kirche am Fluss Vilnia. Selbst Napoleon bewunderte diese und wollte sie »auf Händen nach Paris tragen«. Im Künstlerviertel Uzupis mit eigener Hymne und Staatsgrenze treffen Sie auf die alternative und moderne Seite der Stadt. Nachmittags wird Sie das Meisterwerk des Barocks, die St.-Peter-und-Paul-Kirche, mit ihren einzigartigen Stuckarbeiten im Inneren begeistern. In einer Kraftbierbrauerei beantwortet der Bierbrauer persönlich alle Ihre Fragen über den Brauprozess und die Geschichte der kleinen Brauerei. Nicht nur wer jetzt eine trockene Kehle hat, kommt hier in den Genuss von sechs verschiedenen Biersorten. Das Frühstück, eine Bierverkostung und das Abendessen sind im Preis enthalten. Beim Dinner in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt gibt es als Vorspeise Cepelinai, litauische Kartoffelklöße gefüllt mit Fleisch.
3. Tag Von Vilnius über die Wasserburg Trakai bis zur Kurischen Nehrung
Der Tag startet mit einem Highlight: Trakai. Die Stadt zwischen drei Seen ist für ihre unverfälschten Landschaften, Naturschutzgebiete, Wälder und vor allem die Wasserburg Trakai bekannt. Die einzig erhaltene gotische Wasserburg Europas thront auf einer Insel und ist mit ihren rot leuchtenden runden Ecktürmen wohl das beliebteste Fotomotiv der ganzen Baltischen Staaten. Mittags sind Sie auf einem ländlichen Gehöft eingeladen. Spätestens hier lernen Sie die Liebenswürdigkeit der Bewohner Litauens kennen. Ihre Gastgeberin führt Sie durch das Haus und plaudert gern aus ihrem Leben. Lassen Sie sich überraschen, welches schmackhafte Mahl für Sie zubereitet wird. So viel sei verraten, zum Dessert gibt es frischen Baumkuchen. Die Geschichte, wie er hergestellt wurde, darf natürlich nicht fehlen. Am Nachmittag begrüßt Sie Klaipeda. Litauens einzige Hafenstadt und »Tor zur Welt« liegt an der Mündung des Kurischen Haffs in die Ostsee. Bei einem kurzen Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt entdecken Sie Fachwerkhäuser, alte Speicher und vielerlei Spuren deutscher Vergangenheit. Ein beliebtes Fotomotiv ist der Simon-Dach-Brunnen mit dem Denkmal der Ännchen von Tharau auf dem Theaterplatz. Per Fähre geht es auf die Kurische Nehrung. Am Abend erreichen Sie Nida. Frühstück und Mittagessen auf einem Gehöft sind inklusive.
4. Tag Sanddünen, Haff und Meer
Sie erwachen auf einem der faszinierendsten Landstriche Europas, dem Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe Kurische Nehrung. Die fast 100 Kilometer in die Ostsee ragende Landzunge beherbergt unzählig viele Sanddünen und Vogelschutzgebiete. Zunächst spazieren Sie durch das Fischerörtchen Nida direkt an der Hohen Düne. Mit seinen einzigartigen Kurenwimpeln, Kurenkähnen, dem historischen Friedhof und der evangelischen Fischerkirche inspirierte der Ort nicht nur Thomas Mann in seinem Sommerhaus, sondern auch den französischen Schriftsteller Jean Paul Sartre. Danach geht es etwa 1 Stunde zu Fuß durch die Dünenwelt und Sie erklimmen die Tote Düne. Genießen Sie mit Sand zwischen den Zehen die Aussicht auf die wogende Ostsee und lauschen Sie dem heulenden Wind. Was wäre Ostsee ohne Bernstein? In der alten königlichen Werkstatt schauen Sie einem Bernsteinschnitzer über die Schulter. Sie lernen die einzelnen Werkzeuge kennen und erfahren das eine oder andere Geheimnis um die Fischerei nach dem Gold der Ostsee. Probieren Sie sich unbedingt im Fertigen eines Amuletts oder eines glückbringenden Talismans. Dann steigen Sie ins Boot und wechseln die Perspektive. Zirka eine Stunde schippern Sie auf dem Kurischen Haff bis zur Grenze Russlands und bewundern vom Wasser aus die Anmut und Dimension der Sanddünen. Was für ein Bild! Frühstück und Abendessen sind inklusive. Lassen Sie sich bei einem typischen Fingerfood-Dinner verschiedene Sorten von frisch geräuchertem Fisch schmecken. Essen Sie wie die Einheimischen!
5. Tag Eindrucksvoll: Berg der Kreuze und Schloss Rundale
Ihr Weg führt von der Kurischen Nehrung bis nach Riga. Das erste Highlight wartet nicht lange auf sich: der Berg der Kreuze in der Nähe von ?iauliai. Der Wallfahrtsort gilt seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ein Symbol der Freiheit und des litauischen Widerstandes. Heute ist der Hügel mit abertausenden Kreuzen aus verschiedensten Materialien bedeckt, aufgestellt von Pilgern aus aller Welt. Selbst Papst Johannes Paul II. hat hier eine Messe zelebriert und ein Kreuz hinterlassen. Nach kurzer Weiterfahrt befinden Sie sich bereits auf lettischem Boden und bestaunen das hinreißende Schloss Rundale, auch »Versailles des Baltikums« genannt. Die ehemalige Residenz des kurländischen Herzogs wurde, ebenso wie die Eremitage in St. Petersburg, von Stararchitekt Francesco Rastrelli entworfen. Mit seiner Architektur im Barock- und Rokoko-Stil, seinen weitläufigen Gärten und reizenden Skulpturen ist das Schloss heute eines der bedeutendsten Baudenkmäler Lettlands und weit über die Grenzen des Baltikums bekannt. Am Abend kommen Sie in Riga, der größten Stadt des Baltikums, an. Machen Sie es sich in Ihrem Hotelzimmer bequem und seien Sie gespannt auf morgen. Nur so viel sei verraten: Nicht ohne Grund war Riga Kulturhauptstadt Europas. Das Frühstück ist im Preis enthalten. Probieren Sie zum Abendessen in einem der umliegenden Restaurants Pelmeni oder Auksta Zupa, eine traditionelle Rote-Bete-Suppe, und hinterher den Rigaer Schwarzen Balsam.
6. Tag Riga – Lettlands Hauptstadt und Jugendstil-Metropole
Das Bild der ehemaligen Hansestadt ist geprägt durch gewaltige Brücken, welche die Ufer der Daugava verbinden, dominierende Türme und Kirchen aus dem 13. Jahrhundert und die prachtvollen Fassaden der Jugendstilarchitektur. Mit dem Reiseminibus fahren Sie ins Holzhausviertel auf der anderen Seite der Daugava. In Riga gibt es mehr als 2.000 Holzhäuser, die unter Denkmalschutz stehen. Ein toller Kontrast zu den aufwändig renovierten Jugendstil-Häusern und zur auffallenden Nationalbibliothek, die den Beinamen Lichtschloss trägt. Auf der Rückfahrt über die Akmensbrücke genießen wir den schönsten Panoramablick auf Riga. Die Altstadt, seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe, erobern wir zu Fuß. Der mächtige Rigaer Dom, die Petrikirche mit dem höchsten Kirchturm der Stadt, der Pulverturm, die Kleine und Große Gilde, das imposante gotische Schwarzhäupterhaus sowie das Gebäudeensemble »Drei Brüder« sind nur einige Höhepunkte. Der Rundgang endet im ehemals weltgrößten Zeppelinhangar. Nach dem Krieg wurden die Anlagen umgebaut und 1930 als Markthallen eröffnet. Jeden Tag wird hier mit allerlei Lebensmitteln von Fleisch über Gemüse, Käse bis zum Brot gehandelt. Freuen Sie sich auf Kostproben traditioneller Speisen und kommen Sie mit dem einen oder anderen Händler ins Gespräch. Der Nachmittag gehört Ihnen. Wer möchte, besucht das Jugendstilmuseum oder spaziert durch die Parkanlagen. Das Frühstück ist im Preis enthalten. Außerdem eine Verkostung in den Markthallen von Riga, u.a. mit Käse, geräuchertem Fleisch und frisch gebackenem lettischem Schwarzbrot.
7. Tag Durch die Wälder des Gauja-Nationalparks mit Burg Turaida bis in den Laheema-Nationalpark
Am Morgen verlassen Sie Riga und fahren zum Gauja-Nationalpark. Bevor Sie in die Natur eintauchen, besichtigen Sie die bewundernswerte Burg Turaida. Die rot leuchtende Backsteinburg prunkt über den Wäldern am Ufer des Gauja-Flusses. Schreiten Sie entlang der gewaltigen, roten Ziegelmauern aus dem 13. Jahrhundert und begeben Sie sich auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Dann begeben Sie sich im ältesten und größten Nationalpark Lettlands auf Erkundungstour. Auch als Lettische Schweiz bezeichnet, birgt er eine unglaubliche Artenvielfalt sowie zahlreiche historische und kulturelle Glanzpunkte. Berühmt ist der Nationalpark für seinen Waldreichtum, durchzogen von der anmutigen Flusslandschaft und goldgelben Sandsteinfelsen. Etwa 1 Stunde wandern Sie entlang des Flusses Amata mit seinen alten Eichen und bis zu 45 Meter hohen Sandstein- und Dolomitufern. Auf einem typischen Bauernhof zeigt Ihnen der Eigentümer persönlich sein stolzes Anwesen inklusive selbstgemachter Maschine zur Herstellung von Dachschindeln. Nachmittags erwartet Sie Cesis, die vielleicht »lettischste« Stadt. Ihre 800-jährige Geschichte macht sie zu einer der ältesten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte im Baltikum. Spitzen Sie beim Rundgang durch die Hansestadt die Ohren. Die mächtige Johanneskirche beherbergt eine Orgel, deren Klang alle Gassen der Stadt erfüllt. Das Herz der Stadt bildet die Burg Cesis. Die Burgruinen aus der livländischen Zeit und die Parks verleihen dem Ritterstädtchen eine geradezu romantische Atmosphäre. Am späten Nachmittag fahren Sie nach Estland in den Lahemaa-Nationalpark, wo Sie sich nach einem aufregenden Tag auf eine herrschaftliche Übernachtung freuen können. Frühstück und Mittagessen sind im Preis enthalten. Mittags sind Sie auf einem urigen Bauernhof zu Gast. Typisch lettisch backen Sie über einem großen Feuer Roggenbrot auf Holzstäbchen. Dazu werden Zipari-Honig aus eigener Imkerei und geröstete Haselnüsse gereicht – ein Genuss.
8. Tag Strände, Buchten, Wälder und Moore im Lahemaa-Nationalpark
Natur pur ist das heutige Motto. Der Wald ist nachts geheimnisvoll, unbekannt und mystisch. Im Dunkeln sind alle Sinne geschärft. Kurz vor Sonnenaufgang gehen Sie zusammen mit einem lokalen Reiseleiter auf eine etwa 1,5-stündige Entdeckungstour durch die spurlosen Wälder des Lahemaa-Nationalparks. Erleben Sie, wie der Tag erwacht und mit ihm die kleinen und großen Bewohner des Waldes und lauschen Sie den spannenden Erzählungen Ihres Guides. Der Lahemaa-Nationalpark, was übersetzt »Land der Buchten« heißt, ist der bekannteste und größte Nationalpark Estlands. Mit seinen zerklüfteten Buchten, einsamen Wäldern, Mooren, den niedlichen Fischerdörfern und legendären Stranddörfern ist der Park nicht nur ein Traum vieler Wanderfreunde. Noch heute durchstreifen Elche, Luchse und sogar Bären diese unberührte Natur. Nach dem Frühstück geht es zu Fuß durch die Moorlandschaft. Gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung wandern Sie ca. 1 Stunde über das Hochmoor Viru-Raba und werden Teil dieses interessanten Lebensraumes. Im Lahemaa-Nationalpark liegen übrigens die schönsten Gutshöfe Estlands, zum Beispiel Gutshof Palmse, den Sie anschließend besichtigen. Der restaurierte Herrenhauskomplex ist eines der großartigsten Barockgutshöfe im Land und gibt eine ausgezeichnete Vorstellung davon, wie die Herren in den damaligen Jahrhunderten lebten. Bevor Sie den Lahemaa-Nationalpark verlassen, schlendern Sie durch Altja und Käsmu, typische estländische Fischerdörfer mit alten Küstenbauernhöfen und liebevoll restaurierten Netzscheunen. Das Frühstück ist im Preis enthalten.
9. Tag Tallinn – Mittelalter und Moderne in Estlands Hauptstadt
Zu Fuß entdecken Sie die mittelalterliche Bilderbuch-Stadt Tallinn. Mit ihrer eindrucksvollen Stadtmauer samt den hohen Wehrtürmen, den behelmten Kirchen und bunten Häusern, die so dicht stehen als stützten sie sich gegenseitig, hat die einstige Hansestadt ihren Charme bewahrt. Über der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, thronen die Domkirche und der Burgturm Langer Hermann, zwei Wahrzeichen von Tallinn. Auf Ihrer Citytour bewundern Sie genauso prächtige Bauten wie den Pulverturm Kiek-in-de-Kök, das Toompea-Schloss und die Alexander-Newski-Kathedrale sowie den Domberg, von dem man bei gutem Wetter fast schon Finnland sehen kann. Im Dominikanerkloster treffen Sie auf einen Mönch. Während Sie durch die ehrfürchtige Abtei wandeln, erzählt er Wissenswertes über das Klosterleben. In der Raeapteek, der ältesten Apotheke in Europa, kosten wir zum Abschluss ein Gläschen Klarett. Der Apothekerwein wird seit 1467 auf die gleiche Weise hergestellt. Neben Natur und Tradition ist Estland ein Inbegriff für Moderne. Wussten Sie, dass die Software für Skype von drei Esten entwickelt wurde? Das Telliskivi-Viertel ist das Vorbild des neuen Tallinn. Einen malerischen 20-minütigen Spaziergang von der Altstadt entfernt, liegt das ehemals verlassene Industriegebiet der Telliskivi Creative City. Die Gebäude wurden zu einem florierenden kreativen Zentrum mit Galerien, Geschäften, Restaurants und Musikveranstaltungsorten umgebaut. Schauen Sie sich dort doch im Rahmen eines individuellen Stadtbummels um. Frühstück und Abendessen sind inklusive. Für das Abschiedsdinner kehren Sie in ein mittelalterliches Restaurant ein. In nordischem Ambiente werden Ihnen hausgemachte, deftige Speisen wie Lachs, Roastbeef, Schmorgemüse sowie frische Salate serviert.
10. Tag Auf Wiedersehen im Baltikum!
Nutzen Sie die Zeit nach dem Frühstück zum Einkaufen letzter Souvenirs. Am späten Vormittag werden Sie zum Flughafen Tallinn gebracht. Mit einem Koffer voller unvergesslicher Erinnerungen fliegen Sie zurück nach Hause. Das Frühstück ist im Preis enthalten.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
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Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
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Zu den bedeutendsten Kirchen der litauischen Hauptstadt Vilnius gehört die Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul, welche in den Jahren von 1668 bis 1675 nach den Plänen des polnischen Architekten Jan Zaor im barocken Baustil errichtet wurde. Die Kirche beeindruckt vor allem auf Grund ihrer imposanten Stuckarbeiten, welche das gesamte Innere der Kirche ausfüllen.

Aber auch von Außen beeindruckt die Kirche ihre zahlreichen Besucher. Die St. Peter und Paul Kirche befindet sich nicht in der historischen Altstadt von Vilnius, sondern etwas außerhalb in dem Vorort Antakalnis. In Kaunas, der zweitgrößten Stadt Litauens, befindet sich die Schwesterkirche der Peter und Paul Kirche.
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Litauens Hauptstadt Vilnius ist einer der zentralen Punkte während einer Rundreise durch das baltische Land. Die dortige St. Anna Kirche ist eines der wenigen gotischen Bauwerke und somit eine bedeutende Kirche in Litauen, ein wahres Meisterwerk der Gotik, aus verschiedenen Backsteinarten gebaut.
Die Kirche wurde zwischen 1495 und 1500 als Ersatz für eine 1419 durch ein Feuer zerstörte Holzkirche gebaut. Ganz besonders die Fassadengestaltung wirkt sehr imposant: Unterschiedliche Arten von Bögen und Linien, Pilaster, Türme, Stäbe lassen sich ausmachen, weshalb man hier auch von der Stilrichtung Flamboyant spricht, welche sich im Grunde nur in Frankreich und Belgien findet. Die römisch-katholische St. Anna Kirche ist folglich eine architektonische Besonderheit. Schauen Sie sich die seit ihrer Entstehung nicht veränderte Fassade in Ruhe an, aber werfen Sie auch einen Blick in den schlichten Innenraum: ein auffallender Gegensatz, der auf Plünderungen zurückzuführen ist. Auch der zum Gebäudeensemble gehörende neogotische Glockenturm ist einen Abstecher wert.
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Bei einer Rundreise durch Litauen darf ein Besuch der Hauptstadt Vilnius nicht fehlen. Hier wimmelt es vor Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten, ein ganz besonders Kultur- und Architekturdenkmal ist das Tor der Morgenröte.
Das Tor ist eingegliedert in die historische Stadtmauer und nicht nur Ziel von Architekturfans, sondern zugleich auch ein wichtiger Wallfahrtsort. Im oberen Bereich des Tores befindet sich eine kleine Kapelle mit einer Schwarzen Madonna, zu der sowohl Katholiken als auch orthodoxe und griechisch-katholische Christen pilgern.
Es wurde Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut, der Stil ist der Gotik zuzuordnen. Der Toraufbau, der einige Jahre später erfolgte, ist im Renaissance-Stil gehalten.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts trägt das Tor seinen heutigen Namen, der aber nicht mit der Himmelsrichtung in Verbindung steht, da das Tor nicht nach Osten ausgerichtet ist. Eine andere Bezeichnung für dieses Stadttor, welches seit 1652 die Ikone der als wundertätig geltenden Gottesmutter beherbergt, ist auch Spitzes Tor.
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Wenn Sie im Rahmen einer Rundreise durch Litauen Station in der Hauptstadt Vilnius machen, sollten Sie unbedingt die dortige Universität anschauen. Sie ist nicht nur ein Ort, wo etwa 20.000 junge Menschen an unterschiedlichen Fakultäten und Instituten studieren und die größte Universität in dem baltischen Land, sondern vereint alle architektonischen Stilrichtungen, die in Litauen vertreten sind. Die zentral in der Altstadt gelegenen Gebäude sind über mehrere Jahrhunderte entstanden, so dass sich sowohl Elemente der Gotik und der Renaissance als auch des Barock und des Klassizismus hier finden. Die Universität wurde 1578 gegründet und ist somit eine der ältesten in Mitteleuropa. Sehenswerte Innenhöfe - insgesamt 13 - sind die zentralen Punkte, um die die verschiedenen Fakultäten und auch die Universitätsbibliothek, welche die älteste Bibliothek Litauens ist, angesiedelt sind. Ein Spaziergang durch diese Höfe erweckt den Eindruck, sich in einer eigenen Stadt zu befinden. Wer hungrig wird, findet danach schöne Möglichkeiten, um gemütlich einzukehren.
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Die Geschichte der litauischen Hauptstadt Vilnius reicht zurück bis in das 14. Jahrhundert, gegründet wurde sie etwa um 1323. Ihre Altstadt, welche eine Fläche von rund 3,6 km² einnimmt, gilt bis heute zu den ausgedehntesten in ganz Osteuropa. Hier gibt es 70 Straßen sowie 1487 Gebäude. Die Altstadt von Vilnius, welche auf Litauisch „Vilniaus senamiestis“ genannt wird, liegt am linken Ufer der Neris.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören unter anderem die Universität Vilnius, welche bereits 1579 gegründet wurde und damit Vilnius zu einer der ältesten Universitätsstädte Europas macht, sowie das Rathaus, die Kunstakademie Vilnius, die Gediminas Burg und die Kathedrale St. Stanislaus.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Litauen gehört die gotische Wasserburg nördlich der Stadt Trakai im Südosten des Landes. Das prachtvolle Bauwerk, welches im Spätmittelalter errichtet wurde, befindet sich auf einer Insel, welche von drei Seen umgeben ist, dem Galvesee, dem Lukasee und dem Totoriskesee.

Schon von weiten macht die majestätische Wasserburg einen überwältigenden Eindruck. Zwischen dem tiefen Grün der Bäume und den Azurblau des Wassers erheben sich stolz die roten Fassaden und Dächer dieses architektonischen Meisterwerks. Doch nicht nur ihr beeindruckendes Aussehen macht die Burg zu einem Touristenmagneten, sondern auch ihre lange Geschichte. Zu ihren Eigentümern gehörte nämlich auch der Fürst Gediminas, welcher eine Zeit lang hier residierte und später die heutige litauische Hauptstadt Vilnius gründete.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
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Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
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Malerische Dünen, weißer Sandstrand und die pittoresken Fischerdörfer machen die Halbinsel zu einer wahren Perle der Ostseeküste. Und dass die Kuhrische Nehrung einen ganz besonderen Charme versprüht, wusste bereits der Schriftsteller Thomas Mann, der hier häufig den Sommer verbrachte. Beim alljährlichen Thomas-Mann-Festival in Nida können Sie bei Lesungen und Konzerten nachempfinden, wie viel kreative Schaffenskraft diese wunderschöne Umgebung zu Tage fördern kann.
Doch auch rund um den Hauptort Nida gibt es ein vielfältiges touristisches Angebot. Einen atemberaubenden Ausblick über die Landschaft erhaschen Sie vom Hexenberg bei Juodkrante aus. Die mystischen Holzskulpturen im Wald machen dem Namen des Berges alle Ehre. Das Meeresmuseum mit Delfinarium in Smiltyne ist ein Highlight auf jedem Familienausflug. Ruhesuchende und Naturliebhaber wandern oder radeln einfach durch das weitverzweigte Wegenetz der Halbinsel - ein unberührter Sandstrand immer in der Nähe. Ein Zwischenstopp auf der Kuhrischen Nehrung ist während einer Rundreise durchs Baltikum also auf jeden Fall ein Muss.
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Im 14. Jahrhundert wurde Lettland vom Schwertbrüderorden regiert, ihren Sitz hatten sie im Zentrum der lettischen Hauptstadt Riga, in der sogenannten Weißen Steinburg. Als diese durch die aufständischen Bürger Rigas zerstört wurde, erzwangen die Herrscher einen Neubau, welcher sich am Nordende der Innenstadt befinden sollte. Dies war die Geburtsstunde der heute wohl bekanntesten und bedeutendsten Attraktionen Rigas.

1330 wurde also mit dem Bau des neuen Sitzes des Schwertbrüderordens begonnen. Das eigentliche Schloss wurde wie eine Festung errichtet. Doch auch nachdem der Orden als Machthaber untergegangen war, diente der Prachtbau weiterhin als Residenz des jeweiligen Machthabers der Stadt. Heute befindet sich im Rigaer Schloss der Sitz des Präsidenten sowie einige Museen und weitere kulturelle Einrichtungen.
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Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.
Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
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In der Altstadt der lettischen Hauptstadt Riga befindet sich ein Gebäudeensemble, welches als die drei Brüder (im Lettischen „Tris brali“) bezeichnet wird. Das älteste von ihnen ist Haus 17 und zugleich auch das älteste Steingebäude im Stadtgebiet. Dieses profane Steinhaus wurde bereits im 15. Jahrhundert errichtet und weist Merkmale der niederländischen Renaissance-Häuser auf. Da unter dem Putz ein Zunft- oder Familienwappen mit Getreideähren gefunden wurde, geht man davon aus, dass dieses Haus einst einem Bäckermeister gehört haben könnte.

Mit Gewissheit kann man sagen, dass in allen drei Häusern sowohl Handel betrieben wurde als auch gelebt und gearbeitet. Dies erkennt man auch daran, dass alle drei Häuser über Holzdecken verfügen, in deren Mitte eine Lücke ausgespart wurde, durch welche Waren zwischen den verschiedenen Stockwerken transportiert werden konnte. Im zweiten Weltkrieg wurden die Drei Brüder zerstört, glücklicherweise aber bereits in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Heute befinden sich in den Gebäuden zum einen die Büros der Denkmalschutzbehörde und zum anderen das Museum der lettischen Architektur.
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Im Jahre 1211 gab der Bischof von Riga Albrecht von Buxthoeven den Bau des Doms zu Riga in Auftrag. Heute ist dieser die größte Kirche des Balkans und das Wahrzeichen der lettischen Hauptstadt. Besonders beeindruckend ist das Nordportal, welches früher den Haupteingang darstellte, dieses fällt vor allem wegen seiner aufwendigen Gestaltung auf.

Die Geschichte des Doms zu Riga ist ebenso wechselvoll wie die Geschichte der gesamten Stadt. Mehrmals mussten Teile neu errichtet werden, da sie entweder ausbrannten, baufällig wurden oder Kriegen zum Opfer fielen. Nicht nur die Außenfassade ist sehr aufwendig gestaltet sondern auch das Innere des Gotteshauses ist prächtig eingerichtet.
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Im Zentrum der Altstadt von Riga befindet sich die prächtige, aus dem Mittelalter stammende Petrikirche. Ihre Geschichte reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert und ist so wechselvoll wie die Geschichte der lettischen Hauptstadt selbst. Mehrere Male wurde die im Stil der Backsteingotik errichtete Pfarrkirche schwer beschädigt oder gar zerstört aber doch immer wieder aufgebaut.

Es wurde Tradition, dass nach jedem Wiederaufbau ein Glas von der Turmspitze geworfen wird, die Anzahl der Scherben, welche dabei entstehen, sollen danach die Anzahl der Jahrhunderte symbolisieren, welche der Turm überdauern wird. Der letzte Wiederaufbau wurde 1973 abgeschlossen, als hier das Glas geworfen wurde, zersprang es in unzählige Teile, weshalb man sagt, dass die Petrikirche nun nie wieder zerstört wird.
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Im 14. Jahrhundert wurde Lettland vom Schwertbrüderorden regiert, ihren Sitz hatten sie im Zentrum der lettischen Hauptstadt Riga, in der sogenannten Weißen Steinburg. Als diese durch die aufständischen Bürger Rigas zerstört wurde, erzwangen die Herrscher einen Neubau, welcher sich am Nordende der Innenstadt befinden sollte. Dies war die Geburtsstunde der heute wohl bekanntesten und bedeutendsten Attraktionen Rigas.

1330 wurde also mit dem Bau des neuen Sitzes des Schwertbrüderordens begonnen. Das eigentliche Schloss wurde wie eine Festung errichtet. Doch auch nachdem der Orden als Machthaber untergegangen war, diente der Prachtbau weiterhin als Residenz des jeweiligen Machthabers der Stadt. Heute befindet sich im Rigaer Schloss der Sitz des Präsidenten sowie einige Museen und weitere kulturelle Einrichtungen.
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Wie in einigen anderen Hansestädten des Baltikums befindet sich auch in der lettischen Hauptstadt Riga ein Schwarzhäupterhaus. Diese Gebäude dienten in erster Linie der Bruderschaft der sogenannten Schwarzhäupter als Versammlungsort. Das Schwarzhäupterhaus in Riga ist das wohl bekannteste seiner Art, es wurde im Jahre 1334 erstmals urkundlich unter dem Namen „Neues Haus der Großen Gilde“ erwähnt.

Während des 2. Weltkrieges im Jahre 1941 wurde der berühmte und malerische gotische Bau allerdings vollständig zerstört. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde das geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren von 1993 bis 1999 originalgetreu wieder aufgebaut. Seitdem kann man den imposanten und majestätischen Bau am Rathaus mit seiner stattlichen und reich verzierten Fassade wieder bestaunen.
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Turaida ist ein ganz besonderer Ortsteil der Stadt Sigulda. Schließlich besteht er hauptsächlich aus einem knapp 43 Hektar großen Museumsreservat und ist deshalb ein Muss für alle geschichtsinteressierten Besucher. Nirgendwo sonst im Land bekommt man so viel geballte Historie wie hier zu sehen. Herzstück des Parks ist die Burg Turaida. Der imposante runde Backsteinturm des Bauwerks sticht dabei sofort ins Auge. Bei einem Rundgang über das Gelände tauchen Sie, dank Schautafeln und Ausstellungsräumen, tief in das Leben auf der Burg ein. Nach dem Aufstieg auf den circa 40 Meter hohen Hauptturm, belohnt Sie der herrliche Ausblick über die Gauja-Schleife und das gesamte Burgareal.
Ebenfalls sehenswert ist auch die schmucke Holzkirche - die älteste der Region - sowie der Gedenkort für die Rose von Turaida, einer tragischen aber bedeutenden Liebesgeschichte. Die beeindruckenden Skulpturen des Künstlers Indulis Ranka kann man im Volksliederpark bewundern. Hier wird zur Sommersonnenwende und anderen lettischen Festen auch gerne mal gefeiert.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
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Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
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Estland, das schöne baltische Land an der Ostsee bietet Urlaubern die Möglichkeit, während einer Rundreise ganz unterschiedliche Landschaften und Städte zu besuchen. Der Lahemaa Nationalpark sollte auf jeden Fall dabei sein. Er wurde in den vergangenen Jahren nach und nach immer attraktiver für Touristen. Besonders seit Estland ein unabhängiges Land ist, kann man seinen Aufenthalt dort in zahlreichen Restaurants und Hotels genießen. Nichts spricht dagegen, im Rahmen einer Rundreise ein paar Tage im schönen Lahemaa Nationalpark zu verbringen und dort in traumhafter Natur ein wenig die Seele baumeln zu lassen.

Der Lahemaa Nationalpark liegt im nördlichen Teil des Landes, grenzt an die Ostsee und ist 70 Kilometer von der wunderschönen Hauptstadt Tallinn entfernt. Er ist  72.500 Hektar groß, etwa ein Drittel dieser Fläche entfällt auf die Ostsee. Man kann hier während einer Wanderung nicht nur mit ein bißchen Glück Elche beobachten, sondern auch einige Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind und die in dieser Landschaft ein geschütztes Refugium gefunden haben. Zwar gibt es Parkteile, die für Menschen nicht zugänglich sind, viele der Schutzzonen sind es aber, nicht nur für Wanderer, sonder auch für Autofahrer, die sich im Nationalpark umsehen möchten. Eine gute Idee während einer Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug.
Natururlaub/Natururlauber: bestens möglich und herzlich willkommen! Erkunden Sie die Landschaft, vielleicht auf einer Wanderung durch eine der Schutzzonen, in denen hervorragende Wanderwege, saisonal oder ganzjährig betretbar, angelegt wurden. Ein Museum bei der Parkverwaltung in Palmse informiert über die Geschichte des Nationalparks und die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der eindrucksvollsten und imposantesten Bauwerke der gesamten Stadt: die atemberaubende Alexander Nevski Kathedrale. Doch sie ist nicht nur Symbol für den Prunk und die Schönheit der Stadt sondern auch Sinnbild für die Russifizierung Estlands am Ende des 19. Jahrhunderts.

Zwischen 1894 und 1900 wurde die malerische Kathedrale erbaut, als Estland einige Jahre später unabhängig wurde, wollte man 1924 auch den Sakralbau, welcher an die Russen erinnerte zerstören. Doch dazu kam es nicht und am Ende des 20. Jahrhundert wurde der beeindruckende Prachtbau sogar komplett restauriert.
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Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
Wenn Sie eine Rundreise durch Estland machen, sollte die Domkirche in Tartu unbedingt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten stehen, die Sie besuchen werden.
Tartu ist mit ca. 93.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Estlands, liegt im westlichen Teil des baltischen Landes und war einst Hansestadt in Livland, einer historischen baltischen Landschaft. 2024 ist Tartu eine der insgesamt drei Europäischen Kulturhauptstädte - ein Grund mehr, die Stadt zu besuchen und sich deren bekanntestes Wahrzeichen, die Domkirche, anzusehen.

Die Domkirche in Tartu ist DIE Sehenswürdigkeit in der estnischen Stadt. Wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen, man plante eine Basilika, aus der aber im Laufe der Zeit eine Saalkirche wurde. In Teilen wurde der Dom bereits im Jahre 1299 benutzt, der Bau wurde aber erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts, stilistisch der sogenannten Backsteingotik entsprechend, zu Ende gebracht. Unter anderem wurden zwei 66 Meter hohe Türme gebaut, die dem Dom den Charakter einer Festung verliehen.
Im Laufe der Zeit verfiel der prächtige Dom immer mehr, ein Brand 1624 zerstörte Teile der Substanz, der Dom wurde unter anderem als Lagerstätte genutzt. Man kürzte später sogar die imposanten Türme, um von dort aus Kanonen abfeuern zu können.
Heute steht die Ruine der Domkirche oberhalb der Unterstadt. Sie hat nach wie vor eine imposante Wirkung auf die Besucher und ist eine Sehenswürdigkeit, dies es im Rahmen einer Rundreise zu besuchen gilt. Ein Teil des Dom wurde renoviert, darin befindet sich heute ein Geschichtsmuseum, welchem man auch einen Besuch abstatten sollte.
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Auf dem Domberg der estnischen Hauptstadt Tallinn befindet sich eines der berühmtesten und bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, der Tallinner Dom. Dieser Dom ist der Jungfrau Maria geweiht und war einst eine römisch-katholische Kirche, als 1561 die Reformation abgeschlossen wurde ist der Bau allerdings eine lutherische Domkirche. Der Erstbau einer Kirche an dieser Stelle wird im 13. Jahrhundert angesiedelt, wahrscheinlich um 1219.

Dieser ursprüngliche Bau war allerdings aus Holz errichtet worden, man geht davon aus, dass dies die erste Kirche überhaupt auf dem estnischen Festland war. Heute beeindruckt hingegen ein imposanter Steinbau seine Besucher, sowohl von Innen als auch von Außen. Bekannt ist der Tallinner Dom vor allem auch wegen seiner zahlreichen Grabplatten und Sarkophage.
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Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der estnischen Hauptstadt Tallinn gehört zweifelsohne die imposante Stadtmauer, welche die Stadt im Mittelalter zu einer der am besten befestigten Orte an der Ostsee machte. Mit ihrem Bau wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen, die Fertigstellung folgte allerdings erst 300 Jahre später.

Von den einst mehr 40 Türmen der Stadtmauer sind heute nur noch 26 erhalten, auch die einstige Länge von 2,35 Metern blieb nicht bestehen, heute misst die Mauer nur noch 1,85 Meter. Dennoch sorgt sie bei Besuchern immer noch  für Aufsehen und Bewunderung. Vor allem der Kanonenturm „Dicke Margarethe“ mit seinem Durchmesser von 25 Metern ist sehr eindrucksvoll.
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Die direkt am Finnischen Meerbusen liegende estnische Hauptstadt Tallinn gehört zu den schönsten Städten Osteuropas, nicht ohne Grund wurde im Jahre 1997 die Altstadt von Tallinn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, sie gilt als ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“. So verwundert es nicht, dass die Besucherzahlen stetig steigen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Unterstadt deren Zentrum der Rathausplatz bildet, welcher 1322 erstmals erwähnt wurde und somit auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Das Rathaus ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Wahrzeichen Tallinns ist die Statue des „Alten Thomas“ (Vana Toomas). Auch die Ratsapotheke, den Kanonenturm „Dicke Margarethe“ und die Stadtmauer sollte man unbedingt gesehen haben.

Wer die Unterstadt erkundet hat ist aber mit dem Sightseeing in Estlands Hauptstadt noch lange nicht fertig. Weiter geht es zum Domberg auf dem sich eine mittelalterliche Burg, das Schloss in dem heute Regierung und Parlament sitzen, die Domkirche und die Alexander-Newski-Kathedrale befinden. Auch in der Neustadt lassen sich noch einige touristische Attraktionen wie das Schloss Katharinental finden.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
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Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.
So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
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Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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53 Kilometer nordöstlich der lettischen Hauptstadt Riga, am Ostufer des Flusses Gauja liegt die beschauliche Stadt Sigulda. Eingebettet in eine überaus reizvolle Landschaft beheimatet die etwas mehr als 11.000 Einwohner zählende Stadt diverse Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die malerische und faszinierende Landschaft brachte Sigulda den Beinamen „Lettische Schweiz“ ein.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören allen voran die Burg Turaida und das Neue Schloss. Bei ersterem sieht man schon von weitem die markanten ziegelroten imposanten Türme. Das Neue Schloss beeindruckt mit seiner prächtigen Architektur und dem herrlich angelegten Park. Weiterhin gesehen haben sollte man die Burgruine Segewold, den Gauja-Nationalpark und die zahlreichen Grotten und Höhlen, welche den Fluss Gauja säumen.
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Beschaulich und vor allem sehr romantisch liegt die Kleinstadt Cesis im Norden von Lettland. Besonders die Altstadt des Ortes ist eine wahre Perle und lockt mit allerlei historischer Bauten und vielen hübschen Plätzen. Höhepunkt eines jeden Besuchs in Cesis sind aber der Schlosspark und der Burghügel. Hier finden rund ums Jahr tolle Veranstaltungen statt, die Sie garantiert ins Mittelalter zurückversetzen werden. Wie wäre es denn mal mit einem mittelalterlichen Schmaus und einem Trunk aus der ältesten Brauerei im Baltikum? Oder möchten Sie lieber einem Meister bei seinem jahrhundertealten Handwerk über die Schulter schauen?
Cesis befindet sich aber auch am Rande des Nationalparks Gauja, dem ältesten und größten des Landes. Die urwüchsige Natur des Parks, mit seinen unzähligen Quellen und den wunderschönen Sandsteinfelsen, sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Auf themenbezogenen Wanderungen durch den Nationalpark können Sie noch tiefer eintauchen und vieles über die heimische Flora und Fauna erfahren.
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Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
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Die zweitgrößte Stadt des baltischen Staates Estland ist das im Süden des Landes gelegene Tartu, welches im Deutschen und Schwedischen auch als Dorpat bekannt ist. Die rund 103.000 Einwohner zählende Stadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Emajogi. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück, damals wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt.

Tartu wird stark von der hier befindlichen Universität Tartu geprägt und hat sich auf Grund dessen zu einer typischen Studentenstadt entwickelt. Doch die Stadt hält für ihre Besucher noch wesentlich mehr bereit. So sollte man beispielsweise unbedingt das Rathaus, die Johanniskirche, den Dom, die Engelsbrücke und den Brunnen mit der Statue der „Küssenden Studenten“  gesehen haben.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren.

Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion: den Meteoritenkrater von Kaali mit seinem Durchmesser von 110 Metern.

Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur.

Diese findet man zum Beispiel in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt. Der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg. Damit zeugt der Name von der turbulenten und wechselhaften Geschichte Estlands. So war das Land schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden.
Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt. Ebenso sehenswert sind auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“. Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes.

Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden. Diese führt Sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes und zeigt seine Vielfalt auf.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Estland umfasst das späte Frühjahr und der Sommer. Im Juni sind die Tage besonders lang und die Abende dadurch auch angenehm mild.
Das Land steht dann in voller Blüte, da die Natur nach dem langen, kalten Winter förmlich explodiert. Urlaubern, die Erholung suchen, sind die Sommermonate als Reisezeit zu empfehlen.

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/estlandsicherheit/200754

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen.
Eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird.

Auch die lettische Hauptstadt Riga, auch gern als „Jungstilmetropole“ bezeichnet, ist reich an Kultur und Geschichte. Dies spiegelt sich in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Außerdem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.

Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat und weiter Land einwärts reist, befindet man sich auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von moderneren Ländern gewohnt ist. So sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne und viele Schlösser zu stoßen.
 
Sigulda zum Beispiel bietet die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch.

Der größte Nationalpark Lettlands ist der Gauja-Nationalpark. Er wird auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird und beherbergt zahlreiche Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.

Die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala ist für all jene genau das Richtige, welche nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünschen. Hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit für Lettland sind die Monate von Mai bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/lettlandsicherheit/200674

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Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

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1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ +1h

Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten. Seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, die „Perle des Barocks“, berühmt. Sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm ist das Wahrzeichen von Vilnius. Er bietet einen unglaublichen Blick auf die Stadt. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge. Diese ist die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.

Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier erwarten den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen.

Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit. Wie den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist die Wasserburg Trakai beheimatet. Einst war die Ortschaft Trakai die Hauptstadt Litauens.

Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten. Aber auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen. Die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens, welche es zu erkunden gilt.

Beste Reisezeit:
Die Monate von Mai bis September eignen sich am besten für eine Reise nach Litauen.

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Sommer sind meistens warm und die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/litauensicherheit/200620

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 
Ortszeit:
MEZ +1

Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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