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Armenien/Aserbaidschan/Georgien Rundreise

Armenien, Aserbaidschan & Georgien ausführlich

Tournummer 120172
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
SKR Reisen
  • 14-tägige Busrundreise durch Armenien, Aserbaidschan & Georgien
  • Besichtigen Sie den Platz der Republik in Jerewan
  • Orientalisches Flair im Khan-Palast
ab 2.399 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Erleben Sie auf dieser Reise eine noch weithin unentdeckte Region an der Grenze zwischen Europa und Asien. In 14 Tagen reisen Sie durch Armenien, Georgien und Aserbaidschan und lernen die Naturschönheiten zwischen dem majestätischen Berg Ararat und dem Kaspischen Meer kennen. In allen Ländern erwarten Sie kulturelle Höhepunkte einer geschichtsträchtigen Vergangenheit! Erfahren Sie zudem bei authentischen Begegnungen die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen.
1. Tag: Deutschland – Wien – Jerewan
Sie fliegen mit Austrian Airlines von Frankfurt/M. über Wien nach Jerewan
2. Tag: Jerewan
Nachdem Sie am Morgen gelandet sind, können Sie auf dem Weg zu Ihrem Hotel einen ersten Blick auf Jerewan erhaschen. Auf Ihrem Zimmer angekommen, haben Sie Zeit, sich frisch zu machen und im Anschluss ein Frühstück mit Ihren Mitfahrern zu sich zunehmen. Auf Ihrer Erkundungstour durch die Stadt werden Sie nicht drum herumkommen, den Platz der Republik zu besichtigen, welcher das Zentrum der Stadt ist. Sein Bau wurde noch zu Zeiten Lenins beauftragt und ist von den wichtigsten Gebäuden der Stadt umgeben. Im Anschluss machen Sie sich auf den Weg zu einem Ihrer schönsten Programmpunkte in Jerewan. „Matenadaran“ kommt aus dem altarmenischen und bedeutet Bibliothek. Das Museum beherbergt die größte Sammlung altarmenischer Handschriften weltweit. Später am Tag begeben Sie sich nach Etschmiadsin, dem christlichen Zentrum Armeniens. Auf dem Weg passieren Sie die Ruine der Rundkirche Zvartnots (UNESCO Weltkulturerbe). In der Stadt angekommen, besichtigen Sie Kathedrale (UNESCO Weltkulturerbe), deren Grundmauern aus dem Jahr 303 n.Chr. stammen. 2 Nächte in Jerewan (F/A)
3. Tag: Jerewan – Garni – Geghard – Jerewan
Am heutigen Tag fahren Sie zuerst zu der Festung Garni, die auch den Sonnentempel einschließt. Während Ihrer Besichtigung des Baus im griechisch-römischen Stil werden Sie Gelegenheit zum Schießen von Fotos von der armenischen Bergwelt haben. Ihre Tour geht weiter zu dem Höhlenkloster Geghard, welches im 4. Jahrhundert anstelle einer heidnischen Kultstätte errichtet wurde. Das UNESCO Weltkulturerbe scheint durch seine einzigartige Bauweise, genauso in die Umgebung zu gehören, wie die Bäume und Berge, von denen es umschlossen wird. Auf dem Weg zurück in die Stadt werden Sie eine Rast einlegen und zuschauen, wie das traditionelle Fladenbrot Lavash hergestellt wird, welches auch heute noch traditionell im Erdofen „Tonir“ gebacken wird. Im Anschluss ist es möglich, dieses zu probieren. Zurück in Jerewan erwartet Sie ein Besuch im Historischen Museum, bevor Sie das Tagesprogramm bei einem gemütlichen Gang über die Vernissage beenden. Auf dem Flohmarkt können Sie ein Vielerlei an Trödel und kleinen Schätzchen entdecken. (F/M)
(Fahrtstrecke: ca. 80 km; Fahrtzeit: ca. 2 Stunden)
4. Tag: Jerewan – Chor Virap - Sewansee – Dilijan
Das morgendliche Ziel Ihrer Fahrt ist das Kloster Chor Virap aus dem 17. Jahrhundert. Dieses ist auf einer Anhöhe inmitten einer weiten, flachen Landschaft gelegen. Von dort bietet sich bei schönem Wetter ein atemberaubender Blick auf die schneebedeckte Spitze des Berges Ararat, welcher in 5.165 m emporragt. Es geht weiter zu dem Kloster Noravank, welches jahrhundertelang die letzte Ruhestätte für Mitglieder der Orbelian-Dynastie gewesen ist. Zwischen Felshängen ist das Kloster aus dem 13. Jahrhundert malerisch gelegen. Gegen Mittag sind Sie eingeladen, bei einer einheimischen Familie mitzuessen. Neben armenischer Hausmannskost wird Ihnen selbst gekelterter Rotwein gereicht. Die weitere Fahrt führt über den Selimpass, der sich in 2.410 m durch das Hochgebirge windet. Sie passieren die „blaue Perle“ Armeniens, der Sewansee ist eine beeindruckende Abwechslung zu der sonst kargen Landschaft. Am Ende dieses ereignisreichen Tages erreichen Sie den ehemaligen Kurort Dilijan, die „Schweiz Armeniens“. 1 Nacht in Dilijan. (F/M)
(Fahrtstrecke: ca. 300 km; Fahrtzeit: ca. 5 Stunden)
5. Tag: Dilijan – Alaverdi – Tiflis
Heute geht es zu dem alten Bergbau Städtchen Alaverdi. Genauer gesagt zu dem UNESCO Weltkulturerbe, welches hoch über der Stadt auf einem Hochplateau ruht. Es handelt sich um die Klosteranlage Sanahin, von welcher Sie einen direkten Blick auf Ihren nächsten Programmpunkt die Klosteranlage und ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe Haghpat haben. Diese werden durch eine tiefe Schlucht getrennt und bieten bei gutem Wetter wunderbare Fotomotive. Das Programm kann vor Ort aufgrund von Bauarbeiten geändert werden. Im Anschluss erreichen Sie das zweite Land Ihrer Reise: Georgien. Ihre georgische Reiseleitung heißt Sie herzlich willkommen und bringt Sie in die Hauptstadt Georgiens. In Tiflis können Sie den Tag ausklingen lassen. 2 Nächte in Tiflis. (F/A) (Fahrtstrecke: ca. 200 km; Fahrtzeit: ca. 4 - 5 Stunden)
6. Tag: Tiflis
Tiflis ist ein Potpourri aus Tradition und Moderne. Orient und Okzident treffen aufeinander. Das macht Ihren Stadtrundgang zu einem spannenden Erlebnis. Sie durchqueren die Altstadt und passieren orientalische Märkte, Gotteshäuser und traditionelle Häuser gesäumt mit georgischen Holz-Balkonen. Auf einer Anhöhe über der Altstadt erhebt sich die Festungsruine Nariqala, welche einen wunderschönen Blick über die Stadt ermöglicht. Weiter geht es zum Nationalmuseum, welches eine imposante Schatzkammer vorweist. Im Rahmen der Besichtigung entdecken Sie filigrane Goldschmiedearbeiten, die auf ein Alter von bis zu drei Jahrtausende datiert wurden. Verbringen Sie den Abend auf der geschäftigen Rustavelistraße und lassen Sie sich von den Strömen der Stadt leiten. Sie können flanieren und die angrenzenden Parlamentsgebäude, Theater und historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert bestaunen. (F/A)
7. Tag: Tiflis – Mzcheta – Kasbegi
Heute folgen Sie den Fußspuren von Soldaten und Händlern aus vielen, vergangenen Jahrhunderten. Sie reisen auf der „georgischen Heerstraße“, die das Gebirge zwischen Russland und Georgien überführt, bis zu Ihrem nächsten Etappenziel. Bevor Sie die Ortschaft Kasbegi erreichen, besuchen Sie Mzcheta. Es handelt sich um die ehemalige Hauptstadt Georgiens. Vor allem religiös hat Sie für die Bevölkerung immer noch eine große Bedeutung. Bekannt ist die Stadt durch ihre UNESCO Weltkulturerbe. Sowohl die Swetizchoweli-Kathedrale, als auch das Dschwari-Kloster sind sehr bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten. Besonders atemberaubend ist die Wehrkirche Ananuri. Die Lage am Hang des Kaukasusgebirges mit Blick auf den Zhinwali-Stausee ist einzigartig und macht einen Besuch zu einem Muss. Ihre Reise geht weiter über den Kreuzpass in 2.395 m Höhe zu der heutigen Endstation Kasbegi. Ihre Ankunft wird bei gutem Wetter mit einem Blick auf den Gipfel des Kasbek (5.033 m) belohnt. 1 Nacht im Kasbegi (auf Wunsch Zimmer mit Bergblick buchbar, Aufpreis s. unter weitere optionale Leistungen). (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 170 km; Fahrtzeit: ca. 3,5 Stunden)
8. Tag: Kasbegi – Tiflis
Ihr Tag beginnt abenteuerlich. Um Ihren nächsten Programmpunkt zu erreichen, steigen Sie in einen Geländewagen um. Sie erleben heute echte georgische Geschichte. Auf 2.000 m Höhe liegt die Dreifaltigkeitskirche Gergeti. Diese zeichnet sich durch bedeutende historische Begebenheiten aus. So wurde die georgische Chronik „Mosachsenebeli Sultai“ in Gergeti geschrieben. Weiterhin war Sie über Jahrhunderte der Aufenthaltsort für den Schatz der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche. Es handelte sich um das Kreuz der heiligen Nino. Auch landschaftlich erwartet Sie dort oben ein Augenschmaus. So haben Sie bei gutem Wetter die Möglichkeit Ihren Blick über die kaukasische Bergwelt schweifen zu lassen. Am Abend sind Sie wieder in Tiflis und können die Vorteile einer Großstadt wie Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants ausnutzen. 1 Nacht in Tiflis. (F)
(Fahrtstrecke: ca. 170 km; Fahrtzeit: ca. 3,5 Stunden)
9. Tag: Tiflis – Signagi – Sheki
Der Weg zu Ihrem heutigen Ausflugsziel führt Sie an wunderschönen Weinhängen vorbei. Sie fahren durch den Osten Georgiens, in dem das Weinbaugebiet Kachetien liegt. Auch am heutigen Tag begleitet Sie die heilige Nino in Ihrem Programm. Im Nonnenkloster von Bodbe ist die Heilige begraben worden. Nachdem Sie ihr Grab besichtigt haben, begeben Sie sich in das Städtchen Signagi. Hier haben Sie Zeit in der malerischen Altstadt ein Mittagessen zu sich zu nehmen und einen Blick auf die Berge des großen Kaukasus zu werfen. Später am Tag erreichen Sie das dritte Land Ihrer Reise. Sie werden hinter der Grenze von Ihrer aserbaidschanischen Reiseleitung in Empfang genommen und fahren gemeinsam mit ihr nach Sheki. 1 Nacht in Sheki. (F/M/A)
(Fahrtstrecke: ca. 300 km; Fahrtzeit: ca. 5 Stunden)
10. Tag: Sheki - Gabala
Sie besichtigen Sheki. Die Geschichte der kleinen Stadt ist besonders faszinierend. Sie soll aus einer der ältesten Ortschaften des Kaukasus entstanden sein. Vor allem aber die Vergangenheit als Handelszentrum auf der Seidenstraße macht Sheki zu einem packenden Reiseziel. Bei Ihrer Besichtigung des Khan-Palastes und der Karawanserei aus dem 18. Jhd. erleben Sie das orientalische Flair der alten Seidenstraße. Zeit für eine Verschnaufpause! Bei einer lokalen Familie kehren Sie zum Tee ein und kosten traditionelle Süßigkeiten und hausgemachte Marmelade. Dann fahren Sie weiter in das nahe gelegene Bergdorf Kish. Die Museumskirche ist eine der ältesten christlichen Kirchen im Kaukasus. Laut einem Chronisten aus dem 7. Jahrhundert soll die Kirche aus dem 1. Jahrhundert stammen und verschiedenen, christlichen Untergruppen im Laufe der Zeit als Gotteshaus gedient haben. Nachdem Sie die Kirche verlassen haben, werden Sie durch eine Holzschnitzer-Werkstatt geführt, bevor Sie das Dorf Nij besuchen. Es wird durch seine Einwohner zu etwas Besonderem. In Nij befindet sich die größte Siedlung der ethnischen Gruppe Udi. Das Volk gilt als eines der Ältesten des Kaukasus. Umgeben von muslimischen Einwohnern, sind Sie seit Jahrhunderten christlich und leben mit reicher Tradition und Kultur. 1 Nacht in Ihrem nächsten Etappenziel Gabala. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 100 km; Fahrtzeit: ca. 2-3 Stunden)
11. Tag: Gabala – Baku
Heute entdecken Sie die Ruinen des antiken Kabalas, welches rund 20 km von Gabala entfernt liegt. Die Stadt stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Christus, fungierte als Bischofsstadt und war einst ein bedeutendes Handelszentrum. Ihr Weg führt Sie weiter nach Shamakha, welche langjährig die Hauptstadt des Schirwan-Khanats und wichtige Station der Seidenstraße gewesen ist. Am Ende des Tages erreichen Sie Baku. 3 Nächte in Baku. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 260 km; Fahrtzeit: ca. 4 Stunden)
12. Tag: Baku
Lernen Sie die schillernde Hauptstadt Aserbaidschans Baku kennen. Hier geben sich Europa und der Orient die Hand. Neben Geschichte und Tradition finden Sie moderne Architektur und westliche Lebensweisen. Gerade durch diese Abwechslung lädt Baku zu einem reizvollen Aufenthalt ein. Sie werden durch die engen Gassen der Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) geführt und können den prunkvollen Shirvanshah-Palast bestaunen. Dessen Bau begann im Jahr 1411 und weist eine beeindruckende Größe auf. Genießen Sie die Atmosphäre der Stadt anschließend auf eigene Faust! Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. (F)
13. Tag: Baku – Gobustan – Halbinsel Apscheron – Baku
Der krönende Abschluss Ihrer Reise ist das UNESCO Weltkulturerbe Gobustan. In dem Areal können Sie die weltweit größte Sammlung steinzeitlicher Felszeichnungen bewundern. Insgesamt finden Sie über 6.000 Felszeichnungen und Gravuren. Im Anschluss fahren Sie weiter auf die Halbinsel Apscheron. Sie werden den Feuertempel Ateshgah besichtigen. Dieser ist ein Überbleibsel der alten Religion des Zoroastrimus. Das gesamte Land Aserbaidschan wird auch als Land des Feuers bezeichnet und ebenso bedeutet das alte persische Wort „Azar“ übersetzt Feuer. Am Abend werden Sie gemeinsam in einem Restaurant Abschied von dem Land nehmen. (F/A)
(Fahrtstrecke: ca. 150 km; Fahrtzeit: ca. 2,5 Stunden)
14. Tag: Baku – Deutschland
Am frühen Morgen werden Sie zum Flughafen gebracht, um Ihre Heimreise anzutreten. Sie fliegen direkt von Baku nach Frankfurt. (F)

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.


Reiseverlauf gültig für alle Abreise-Termine in 2020. Reiseverlauf für Abreise-Termine in 2019 auf Anfrage.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Kirchengeschichte pur erleben Sie auf Ihrer Armenien Rundreise in Etschmiadsin. In der Stadt westlich von Erewan befindet sich die berühmte Kathedrale von Etschmiadsin, die als wichtigstes Heiligtum des Landes gilt. Doch dieser Ort ist noch weitaus mehr. Als älteste vom Staat errichtete Glaubensstätte ist die Kathedrale identitätsstiftend für das gesamte Land und daher auch Sitz des Oberhauptes der Armenischen Kirche, des Katholikos. Die im Jahr 303 geweihte Kirche bildet somit das religiöse Zentrum des christlichen Armeniens.
Das Gotteshaus im einzigartigen armenischen Baustil ist Teil einer Klosteranlage und seit 2000 sogar UNESCO-Welterbestätte. Im Innern des Baudenkmals mit seinem markanten Rundturm im Zentrum befindet sich heutzutage ein sehenswertes Museum. Hier sind zahlreiche Kirchenschätze und Reliquien, wie Handschriften oder Mosaike, ausgestellt, die man einst während archäologischer Ausgrabungen fand. Am besten erkunden Sie dieses besondere Bauwerk im Rahmen einer Führung. So entgeht Ihnen mit Sicherheit keines der unzähligen interessanten Details, die es zu entdecken gilt.
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Der heidnische Mithras-Tempel von Garni ist ein leuchtendes Beispiel für die wechselvolle armenische Geschichte. Auf dem Gelände des Tempels begegnen Sie auch den Überresten eines römischen Bades mit gut erhaltenem Mosaikfußboden sowie einer jüngeren Kirche. Der Tempel liegt inmitten eines Festungsgeländes. Der armenische König hatte hier, oberhalb der Basaltschlucht, nämlich seine Sommerresidenz. Der Tempel wurde aus Basaltsteinen der Schlucht erbaut. 24 ionische Säulen tragen das Dach. Dem Gott der Sonne ist der Altar geweiht. Überreste einer christlichen Kirche aus blauschwarzem Basalt findet man neben der Tempelruine. Ihre Bauweise war der Gregorkirche in Swartnoz nachgeahmt. Ganz in der Nähe liegt das Chosrow-Reservat. Es ist ein Zufluchtsort für seltene Tierarten wie zum Beispiel die Wildziege und den Persischen Leopard. Auch das Geghard- Kloster befindet sich unweit von Garni. Es ist teilweise in den Fels gehauen. Auf der Armenien-Rundreise kann man auch in Jerewan die neuere Kaskade mit ihren Kunstobjekten und Konzerten erleben.
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In Sichtweite zur türkischen Grenzen und dem schneebedeckten Gipfel des majestätischen Ararat liegt das Kloster Chor Virap. Trotz ihrer geringen Größe wird der kleinen Anlage große Bedeutung beigemessen. Der Legende nach erklärte König Trdat III. im Jahre 301 von hier aus das Christentum zur Staatsreligion des Landes. Zudem ist das Kloster heute die nächstgelegene Stelle zum armenischen Nationalsymbol Ararat, der sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf türkischem Staatsgebiet befindet.
Seine herrliche Lage auf einer kleinen Anhöhe und dem mächtigen Gebirgszug im Rücken ist Chor Virap heute eines der sehenswertesten Ausflugsziele Armeniens. Immerhin bietet sich von hier aus einer der schönsten Blicke auf den Berg Ararat und bei guten Wetterbedingungen haben auch Sie die Möglichkeit eines der beliebtesten Fotomotive des Landes mit Ihrer Kamera festzuhalten. Zudem liegt das Kloster nur rund 40 Kilometer von Eriwan entfernt und kann auch im Rahmen eines Tagesausflugs während Ihrer Armenien Rundreise gut erreicht werden.
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Auf knapp 2000 Metern liegt der Sewan-See, der größte See des Kaukasus. Eine beeindruckende Bergkulisse, sanfte grüne Wiesen und das tiefblaue Wasser machen den See zu einem der beliebtesten Urlaubsdestinationen, die auf keiner Armenien-Rundreise fehlen sollte. Doch rund um den See gibt es weitaus mehr zu entdecken als nur die herrliche Natur. Wunderschön an den Ufern gelegen befinden sich neben dem berühmten Kloster Sewanavank auch die Abtei Hayrawank, zwei tolle Sehenswürdigkeiten für Architektur- und Geschichtsinteressierte.Doch die Bedeutung der Perle Armeniens reicht noch viel weiter zurück. So zeugen Ausgrabungen aus der Bronzezeit oder der persischen Herrschaft davon, wie wichtig dieses einmalige Süßwasserreservoir schon immer war. So entstand auch die armenische Legende über die Entstehung des Sees. Demnach sollen die Frauen immer zu einer besonderen Wasserquelle zum Wasser holen geschickt worden sein. Nachdem die Krüge voll waren verschlossen sie die Quelle immer wieder. Eine Unvorsichtige vergaß dies und so wurde das gesamte umliegende Gebiet überflutet.
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Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Eriwan befindet sich die kleine Stadt Ararat in der gleichnamigen Region. Abgeleitet wird der Name vom nahen Berg Ararat - einem der größten Wahrzeichen Armeniens, das sich jedoch auf türkischem Staatsgebiet befindet. So soll an seinen Hängen einst die Arche Noah angelandet sein, was den Gebirgszug für viele gläubige Armenier zum Ursprung des christlichen Lebens in der Region macht. Auch Sie sollten auf Ihrer Armenien-Rundreise keinesfalls die grandiose Aussicht auf die schneebedeckte Kuppe des Fünftausenders verpassen.
Wunderbarer Ausgangspunkt dafür ist die Provinzhauptstadt, die erst in den 1920ern zu wachsen begann. Auch wenn die Stadt selbst nicht allzu viel zu bieten hat, so ist ihre Umgebung eine wahre Perle für Naturfreunde und Wanderlustige. Das berühmte Kloster Chor Virap liegt beispielsweise nur einen knapp 16 Kilometer langen Fußmarsch entfernt. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein wahrhaft grenzenloser Blick auf den majestätischen heiligen Berg auf türkischer Seite.
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Das Kloster Norawank liegt wie eine kleine Stadt von einer Mauer umgeben in der Schlucht des Amaghu und ist ein beliebtes Ziel einer Armenien-Rundreise. Seit dem 13. Jahrhundert trotzt es den Witterungseinflüssen. 1339 wurde die Mausoleumskirche vollendet. Bis ins 19. Jahrhundert wurden hier die Verstorbenen der fürstlichen Orbelian-Dynastie bestattet. Die alte Täuferkirche wurde bei einem Erdbeben zerstört. Die neue Täuferkirche ist nun das älteste erhaltene Gebäude aus der 1. Hälfte des 13.Jahrhunderts. Direkt angebaut ist die Gregorkirche. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich die Mutter Gottes-Kirche und die Ruine der alten Täuferkirche. Momi Wardpet war ein bedeutender armenischer Architekt, Bildhauer und Buchmaler des 14. Jahrhunderts. Er schuf die kunstvollen Verzierungen der Klosterkirchen und vermutlich auch das untere Tympanon über dem westlichen Eingang der Mausoleumskirche. Es stellt die Muttergottes mit dem Jesuskind dar, flankiert von zwei Engeln. Interessant ist die Abbildung von zwei Vögeln, die den Ibissen des alten Ägyptens ähneln.
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Malerisch an den Ufern des gleichnamigen Sees liegt das Kloster Sewanawank und thront auf einer Halbinsel inmitten des tiefblauen Wassers. Heutzutage ist das im Jahre 874 gegründete Kloster nur noch eine Ruine, das jedoch bis zu seiner Auflösung in der Sowjetzeit Bestand hatte. Mittlerweile gehört das Kloster Sewanawank zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in ganz Armenien - auch dank seiner guten Anbindungen an die Hauptstadt Erewan und der herrlichen Landschaft ringsum. Doch nicht nur Naturfreunde kommen in der UNESCO-Welterbestätte und im umliegenden Nationalpark voll auf ihre Kosten. Die beiden erhaltenen Kirchen sind im traditionellen armenischen Stil erbaut und sind daher auch architektonisch äußerst interessant. Im Zentrum der zwei kreuzförmigen Bauten ragt der typische achteckige Turm in die Höhe. Im Innern der mystischen Gotteshäuser sind noch einige gut erhaltene Chatschkare, kunstvoll bearbeitete Steine mit Kreuzrelief, zu bestaunen. Ein einmaliger Mix aus Geschichte und Natur machen das einstige Kloster zu einem Muss auf jeder Armenien Rundreise.
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Das Kloster Haghpat gehört der armenischen apostolischen Kirche in Haghpat an. Es besteht aus acht Gebäuden, die bewusst in der Nähe eines Dorfes gebaut wurden, wie Sie auf der Armenien-Rundreise sehen werden. Sie sind von einer Mauer mit Türmen umgeben. Der Glockenturm besteht aus drei Etagen. In jedem Stockwerk finden sich Nischen und Apsiden mit mindestens einem Altar. Das oktogonale Gebäude steht an der höchsten Stelle des Klostergeländes und wurde 1245 errichtet. Die Ikone in der Apsis der Heiligkreuzkirche zeigt Christus Pantokrator. Das Fresko zeigt Figuren mit Heiligenschein und scheint einen Blick auf die Gemeinschaft der Heiligen darzustellen. Das Dach ist von 4 Säulen gestützt. Die Bibliothek und das Kapitelhaus schließen an die Kirche an. Ihr Standort zeigt, wie wichtig diese beiden Gebäude neben der Kirche sind. Auch eine Muttergottes-Kapelle gibt es auf dem Klostergrund. Kreuzsteine mit kunstvollen Gravuren findet man auf dem Grundstück, ebenso wie die Grabstätten mehrere Bischöfe.
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Hoch erhoben auf einem grünen Hügel schmiegt sich das Dschwari Kloster in die Landschaft ein. Sattblauer Himmel mischt sich mit dem Grün der Wälder und dem Glitzern des Wassers der Flüsse Kurs und Aragwi die sich hier treffen. Vor über 1500 Jahren wurde die Kreuzkuppelkirche als älteste ihres Landes Georgien hier erbaut. Das berühmte Gebäude liegt in der Nähe von Mzcheta, einer Hauptstadt im Osten Georgiens. Von hier aus erblicken Sie bereits die weltberühmte Sehenswürdigkeit. Diese Rundreise durch die malerische Landschaft Georgiens lohnt sich in jedem Fall, denn Sie besuchen hier ein Bauwerk, das auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geführt wird.
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Wer eine Rundreise durch Georgien geplant hat, sollte unbedingt in der Stadt Mzcheta Station machen, wo sich die zweitgrößte Kirche des Landes, die Swetizchoweli Kathedrale, befindet. Das Bauwerk kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken, die geprägt ist durch Zerstörung und Wiederaufbau.
Die Einheimischen erzählen sich zahlreiche Legenden, die sich im Laufe der Zeit um das beeindruckende Gebäude gebildet haben. So soll ein Engel den Grundstein für den Bau gelegt haben, indem er eine Säule aus Zedernholz aufgerichtet hat, nachdem die Heilige Nino um Hilfe gefleht hatte. Bezeichnenderweise heißt der Name der Kathedrale übersetzt "Lebensspendende Säule." Gebaut wurde die Swetizchoweli Kathedrale von 1010-1029. Durch zahlreiche Eroberungen der Araber, Mongolen und Perser wurden immer wieder Teile der religiösen Stätte zerstört und wieder aufgebaut. Sowohl von Außen als auch von Innen lohnt sich eine Besichtigung dieser besonderen Sehenswürdigkeit. An der Fassade befinden sich zahlreiche Tierreliefs und an der Westseite ein besonders aufwändig gestaltetes Fenster, das Christus mit Engeln darstellt. Im Inneren sticht das große steinerne Taufbecken hervor, das zugleich ein Symbol der Christianisierung Georgiens ist.
Wenn Sie mehr über die Geschichte des Landes Georgien erfahren möchten, ist die Besichtigung der Swetizchoweli Kathedrale als Zeitzeuge mehrerer Jahrhunderte ein unbedingtes Muss auf Ihrer Rundreise.
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Steil und anstrengend ist der ein- bis zweistündige Weg von Stepantsminda hinauf zur Dreifaltigkeitskirche Gergeti. In einsamer Stille steht die Kreuzkuppelkirche inmitten der Berge. Mit dem hochaufragenden, schneebedeckten Berg Kasbek im Hintergrund ergibt sich ein umwerfendes Panorama. Bevor die Kirche erbaut wurde, soll hier ein Kreuz gestanden sein.Wenn Sie den Sakralbau betreten, sollten Sie keine kurzen Hosen und Röcke tragen. Frauen sollten auch ihren Kopf bedecken!Die Kirche wurde im 14. oder 15. Jahrhundert aus gut behauenen Steinen mit quadratischen Seitenflächen erbaut. Georgische Ornamente finden Sie auf der Kuppel, den Seitenwänden und auch am Glockenturm. Hier wurde jahrhundertelang der Schatz der georgischen orthodoxen Apostelkirche aufbewahrt: das Weinrebenkreuz der Hl. Nino. Die Chronik von Georgien wurde hier geschrieben, denn früher war hier das Dorf Gergeti. Die Sameba Kirche trägt noch heute diesen Beinamen. Auf Ihrer Rundreise besichtigen Sie vielleicht auch Stepantsminda mit seinen antiken Funden und Erinnerungsstücken wie Puschkins Tabakpfeife.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Ausgangspunkt einer jeden Armenien Rundreise ist wohl die bunte Hauptstadt Eriwan. Die heutige Millionenstadt war Anfang des 20. Jahrhunderts lediglich eine bedeutungslose Kleinstadt. Dieses Bild hat sich heute jedoch grundlegende gewandelt und die Metropole ist mittlerweile kulturelles, wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum des kleinen Landes. Hier haben Sie die Gelegenheit in die unterschiedlichen Epochen der armenischen Geschichte einzutauchen. Besonders berührend ist dabei die Gedenkstätte zum Völkermord an den Armeniern im Jahre 1915. Sie thront oberhalb der Stadt und gibt im unterirdischen Museum einen guten Einblick in diesen furchtbaren Teil der Historie.
Moderne und Altertum vereinen sich in der 2001 errichteten Kathedrale, die dem Religionsstifter Gregor dem Erleuchteten gewidmet ist. Der beeindruckende Bau in aprikosenfarbenen Tuffstein ist die größte Kirche der Armenisch Apostolischen Kirche. In den zahlreichen Museen Eriwans erfahren Sie mehr über armenische Kunst vergangener Tage, wie zum Beispiel im Historischen Museum, oder bestaunen zeitgenössische Werke im imposanten Treppenkomplex Kaskaden von Eriwan.
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Die Stadt Etschmiadsin gilt als der Ursprungs des christlichen Lebens in Armenien und ist daher sowohl für inländische als auch für ausländische Touristen ein absolutes Muss. Auf Ihrer Armenien Rundreise können Sie den heiligen Ort entweder als eigene Stopp oder als Tagesausflug aus dem nur 20 Kilometer entfernten Eriwan einplanen. Zentrum Etschmiadsins ist die wunderschöne, wenn auch schlichte, Kathedrale. Sie ist heutzutage auch Sitz des religiösen Oberhauptes des Landes.
Hier soll einst Gregor der Erleuchter gewirkt haben und auf den Ruinen eines heidnischen Tempels die erste christliche Kirche des Landes erbaut haben. Und das sogar noch bevor das Christentum zur Staatsreligion ernannt wurde. Darauf deuten vor allem zwei Säulen im nördlichen Teil des Sakralbaus, die in etwa aus dieser Zeit stammen sollen. Die künstlerisch äußerst interessanten Fresken im Inneren der Kathedrale hingegen entstanden 1720. Um auf all diese unterschiedlichen Stilepochen aufmerksam zu werden, empfiehlt es sich an einer geführten Tour teilzunehmen.
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Vor der Kulisse einer atemberaubenden Schlucht und mehrerer Berggipfel liegt der berühmte griechisch-römische Tempel von Garni, der zu den wichtigsten touristischen Zielen des Landes gehört. Der heidnische Bau ist der einzige Hinweis darauf, dass das heutige Armenien einst Teil des Römischen Reiches war. Entdeckt wurde der Komplex bei Ausgrabungen im Jahr 1910. Spätere Funde brachten zudem ein römisches Badehaus und gut erhaltene Mosaike ans Tageslicht. Mittlerweile hat sich der Bau, der dem Sonnengott Mithras gewidmet ist, zu einem Highlight einer jeden Armenien Rundreise gemausert.
Ebenfalls geschichtsträchtig wird es im beeindruckenden Geghard-Kloster, das teilweise direkt in einen massiven Felsen gehauen wurde. Naturfreunde erfreuen sich hingegen vor allem an der einmaligen Umgebung Garnis. So liegt die Kleinstadt oberhalb der bizarren Basaltschlucht von Awan. Das nahe Chosrow-Reservat mit seinen steilen grünen Hängen und Plateaus ist Heimat seltener Tierarten wie dem Persischen Leoparden oder der Wildziege. Und das Beste: Alles ist nur einen Katzensprung von Eriwan entfernt.
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Rund 20 Kilometer entlang des Flusses Aghstafa liegt die "kleine Schweiz" Armeniens. Der hübsche Kurort Dilijan gehört zu den Höhepunkten einer jeden Armenien Rundreise und hat mit seinem tollen Mix aus Natur und Kultur für jeden etwas zu bieten. Bei einem Bummel durch die komplett restaurierte Altstadt und entlang der pittoresken Scharambejan-Straße bekommen Sie einen wunderbaren Eindruck des Armeniens des beginnenden 20. Jahrhunderts. Kulturinteressierte sollten in den niedlichen Galerien und dem kleinen Museum vorbeischauen. Das mittelalterliche und wunderbar sanierte Kloster Haghartsin mit seinen drei Kirchen und einem Refektorium ist ebenfalls einen Besuch wert. Nicht weit entfernt im Dorf Gosch befindet sich ein weiteres Kloster, das anmutig auf einem Hügel thront. Sportbegeisterte und Naturfreunde vergnügen sich auf einer Fahrrad- oder Wandertour durch den umliegenden Nationalpark. Dichter Wald und weite alpine Wiesen laden dazu ein. Und bei einem Bad im heilenden Mineralwasser des Ortes werden dann auch die müdesten Glieder schnell wieder fit.
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Die einstige Bergbau- und Industriestadt Alaverdi ist schon ein ganz besonderer Ort, der vor allem durch seine Lage ins Auge fällt. Das Stadtgebiet liegt verteilt über ein zerklüftetes Gebirge und ist geprägt von einer bis zu 500 Meter tiefen Schlucht in deren Tal der reißende Gebirgsfluss Debed fließt. Die Kleinstadt bildet das Zentrum der Region Tumanian und ist heutzutage vor allem als Sitz zweier sehenswerter Kloster bekannt, die Sie auf Ihrer Armenien Rundreise auf jeden Fall besuchen sollten.
Der ältere Komplex ist das berühmte Kloster Sanahin. Auf seinem Gelände befinden sich mehrere Kirchen im traditionellen armenischen Stil. Teilweise stammen die Gotteshäuser aus dem Jahr 930. Auch der älteste weltliche Bau des Landes befindet sich ganz in der Nähe. Die Sanahinbrücke quert den Debed und wird von zwei steinernen Löwen geziert. Mit der Grigorkirche, der Muttergotteskapelle, einem separaten Glockenturm und einer Bibliothek ist das Haghpat Kloster das zweite historische Highlight Alaverdis.
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Tiflis, offiziell Tbilissi, gehört zu den Höhepunkten einer Rundreise durch Georgien. In der Landeshauptstadt existieren moderne Glaspaläste wie selbstverständlich neben bröckelnden Jugendstil-Fassaden, selbst Überreste einer persischen Festung aus dem 4. Jahrhundert sind erhalten. In Tiflis erleben Sie eine Stadt im Wandel zwischen Tradition und Moderne, die voller Gegensätze ist und zugleich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Starten Sie an der futuristischen Friedensbrücke, die die beiden Ufer des Mtkvari verbindet, bevor Sie mit der Standseilbahn auf den Hausberg Mtatsminda fahren. Von oben bietet sich nicht nur ein traumhafter Ausblick über die Stadt mit ihren Glasfassaden, Holzhäusern und Kirchen, sogar eine Fahrt mit dem Riesenrad ist dort möglich. Danach bietet sich ein Spaziergang durch das Sololaki-Viertel an, wo Haustüren und Balkone im Jugendstil oft ihrem Verfall ausgesetzt sind. Ebenso verhält es sich im angrenzenden Bezirk des Unteren Kala, der morbide Charme der Gegend zieht aber immer mehr Cafébesitzer an, sodass Sie hier prima eine kleine Verschnaufpause einlegen können. Zur Entspannung bietet sich auch ein Besuch in einem der im persischen Stil erbauten Schwefelbäder im Bäderviertel Abanotubani an. Die farbenfrohe Architektur des Viertels und ganz besonders die Mosaike das Blauen Bades ziehen viele Touristen an- tolle Fotomotive sind hier am Geburtsort der Stadt Tiflis garantiert.

Im Oberen Kala geht es moderner zu. Besuchen Sie das Museum für Stadtgeschichte und machen Sie einen Abstecher zur Sioni-Kathedrale, einer Stätte, die den georgischen Orthodoxen als heilig gilt. Über die Trockene Brücke geht es nach Neu-Tiflis, wo es deutlich weltoffener und kosmopolitischer ist. Nicht nur auf der Agmashenebeli Avenue kann in kleinen Geschäften nach Herzenslust gestöbert werden. Viele Restaurants bieten die Möglichkeit, georgische Spezialitäten oder modernes Trend-Food zu probieren. Versuchen Sie unbedingt das georgische Brot Tonis Puris, das in speziellen Lehmöfen gebacken wird und warm gleich aus der Hand am besten schmeckt. Ein Tipp für den Abend ist es, noch einmal zur Friedensbrücke zurückzukehren, die mittels einer Lichtinstallation von tausenden Lampen bestrahlt wird. Entscheiden Sie selbst, zu welcher Tageszeit Ihnen die Brücke besser gefällt. Wer noch mehr Futurismus sehen möchte, nimmt ein Taxi und fährt vorbei am fast durchsichtigen Polizeipalast oder am Bürgeramt mit seinem Dach in Eierschalen-Optik.
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Rund 8.000 Menschen leben in Mzcheta. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der georgischen Hauptstadt Tiflis am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus. Die Stadt und die unmittelbare Gegend hat einen sehr frühen Ursprung.Die Gräberfelder von Samtavro wurden nämlich schon 3.000 Jahre vor Christus benutzt. Ausgrabungen belegen darüber hinaus, dass die damaligen Bewohner ihre Verstorbenen bis ins 10. Jahrhundert nach Christus dort begraben haben. Mzcheta war zudem bis zum 6. Jahrhundert die Hauptstadt des iberischen Reichs und ein wichtiger Handelsplatz. Ein Besuch während einer Rundreise durch Georgien lohnt sich hier immer, denn es gibt sehr viel zu sehen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale mit dem beeindruckendem Monument über dem "Heiligen Rock von Mzechta" gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die antike Festung Armasziche aus dem 3. Jahrhundert vor Christus können genauso so besichtigt werden wie die Armasziche-Akropolis aus dem späten 1. Jahrtausend vor Christus.
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Bei einer Rundreise durch Georgien lohnt ein Abstecher nach Sighnaghi, einem der kleinsten Städte Georgiens. Der malerische Ort befindet sich 50 Kilometer südöstlich von Telavi, der Hauptstadt von Kachetien inmitten der berühmtesten und wichtigsten Weinregion in Georgien. Zahlreiche Restaurants sowie Weinbars bieten Weinproben an. Doch auch für kulturell Interessierte hat Sighnaghi einiges zu bieten. Sehenswert ist die gut erhaltene Stadtmauer aus dem 18. Jahrhundert, die dem Örtchen ebenso seinen Charme verleiht wie die aus Pflastersteinen erbauten Gässchen und Straßen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählt das stattliche Kloster Bodbe sowie das Museum, das neben der Stadtgeschichte archäologische Werke und Funde von Lado Gudiaschwili und Niko Pirosmani zeigt. Unterhalb des Klosters liegt die Quelle der Heiligen Nino, welche denen, die darin baden, ewige Jugend verspricht. Aufgrund der schönen Kulisse ist das Städtchen bei Heiratswilligen sehr beliebt. Hier hat das Standesamt rund um die Uhr geöffnet, was dem Ort den Beinamen" Hochzeitsstadt"verliehen hat.
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Haghpat ist ein knapp 800 Seelen-Dorf in der Nähe der größeren Stadt Alawerdi und liegt unweit der georgischen Grenze. Der Ort ist vor allem bei einer Armenien-Rundreise wegen seines weltberühmten Klosters Haghpatavank aus dem 10. Jahrhundert bekannt. Es zählt zusammen mit dem benachbarten Kloster Sanahin zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Kloster gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher armenischer Baukunst. Außer einigen kleineren Renovierungen im 11. und 12. Jahrhundert blieben die Gebäude bis heute im Originalzustand. Das Kloster steht auf einer Anhöhe in einem kesselförmigen Tal, das oft wolkenverhüllt. Das wurde im Mittelalter bewusst so gewählt, um eine gewisse Weltabgeschiedenheit zu zeigen, obwohl das Kloster nah am Dorf liegt. Beeindruckend sind der oktogonale Glockenturm, der auf der höchsten Stelle steht. Die große Vorhalle - Gawit genannt - ist typisch für diese Bauweise. Als ein Kleinod der Baukunst gilt auch die Bibliothek. Auch die Surb Nschan-Kirche -Heiligkreuz-Kirche - ist ebenfalls sehenswert. Insgesamt gibt es acht Gebäude.
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Länderinfo

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Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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Aserbaidschan
Aserbaidschan gehört zum Gebiet Kaukasiens und bildet die größte der drei Kaukasusrepubliken. Dementsprechend hat es auch Anteile am großen und kleinen Kaukasus, deren Ausläufer sich im Osten und Norden des Landes befinden. Diese bieten herrliche Landschaften zum Wandern und Erkunden. Also ideal geeignet für Aktivurlauber. Wer weniger an Natur interessiert ist, dafür aber an Kultur, der wird besonders in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku fündig. Der Name der Stadt wird in vielen Theorien mit „Stadt der Winde“ übersetzt. Die Altstadt Bakus zählt seit 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier befinden sich zahlreiche, gut erhaltene Paläste, Moscheen und Festungsbauten. Zu den schönsten und bekanntesten Bauten zählen der Palast der Schirwanschahs, die Burg Dschebachan, die Schah-Moschee und der Jungfrauenturm. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Theater sowie ein lebendiges und vielfältiges Nachtleben.
Wer allerdings das ursprüngliche und traditionelle Aserbaidschan erleben möchte, der muss die Großstadt verlassen und die kleineren Dörfer besuchen, hier leben die Menschen noch sehr traditionell und für viele hier ist das Wort Moderne ein Fremdwort. Auch die aserbaidschanische Küche sollten während einer Reise probiert haben, sie bietet wirklich ausgesprochene Köstlichkeiten. Durch die wechselvolle Geschichte und immer wieder aufflammende Konflikte in der Vergangenheit ist Aserbaidschan kein typisches Reiseland und der Tourismus steckt hier quasi noch in den Kinderschuhen. Deshalb eignet sich ein Aufenthalt in diesem bezaubernden Land eher für Abenteurer und Individualreisende.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aserbaidschansicherheit/201888

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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