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Armenien/Georgien Rundreise

Armenien - Georgien: Aktiv entdecken

Tournummer 119900
Inklusive Flug
Aktivreise
Marco Polo Reisen
  • 12-tägige Busrundreise durch Armenien und Georgien
  • Ausflug über den Kreuzpass nach Stepantsminda im Hohen Kaukasus
  • Rundreise mit Wanderungen durch Armenien und Georgien in zwölf Tagen
ab 1.669 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Dieser Moment, wenn der Berg Ararat seine Spitze aus den Wolken schiebt. Weinberge in der Dämmerung, ein verstecktes Höhlenkloster im Fels, die letzte Kurve den Kaukasus hinauf. Es sind diese Augenblicke, die unsere Reise durch Armenien und Georgien so umwerfend machen. Dazu die spannenden Städte Tiflis und Eriwan – und so manche lustige Runde am Abend. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und entdecken zwei Länder jenseits ausgetretener Pfade.
1. Tag: Flug nach Armenien
Abends Flug mit LOT Polish Airlines nach Warschau oder alternativ mit Austrian nach Wien. Am späten Abend weiter nach Eriwan (Flugdauer jeweils ca. 3,5 Std.). Nachts Ankunft in der armenischen Hauptstadt und Transfer zum Hotel. Drei Übernachtungen.
2. Tag: Etschmiadsin und Eriwan
Schlaf nachholen, gemütlich frühstücken – dann sind wir bereit für die ehemalige Hauptstadt Etschmiadsin . Mit ihren uralten Gotteshäusern wird sie von den Armeniern als christliches Zentrum verehrt. Andächtige Stille erfüllt die Hauptkathedrale und Sankt-Hripsime. Danach begrüßt uns fröhlicher Lärm in Eriwans Hauptstadtstraßen : nichts von post-sozialistischer Tristesse. Ihr Marco Polo Scout navigiert Sie zum Platz der Republik, zur großen Kaskade und zum Genozid-Mahnmal. Hunger? In einem traditionellen Lokal warten Schaschlik, Lavasch-Fladenbrot und Tolma – gefüllte Weinblätter – auf uns. So schmeckt Armenien!
3. Tag: Garni und Geghard
Auf geht's zu unserer ersten Wanderung durch die Azat-Schlucht (Gehzeit ca. 2,5 Std., mittel). "Symphonie der Steine" nennen die Armenier die steilen Basaltformationen – tatsächlich, sie sehen aus wie Orgelpfeifen! Mittag im schattigen Grün eines familiären Lokals, mit Brot aus dem Tonofen. Ein letzter Blick in die Schlucht vom Sonnentempel von Garni, dann zieht uns das Höhlenkloster Geghard in die Tiefe und wir halten Ausschau nach Kreuzen, Tieren und Wappen.
4. Tag: Eriwan - Sewansee
Auf der Fahrt zum Kloster Chor Wirab schicken wir ein Stoßgebet zum Himmel: Möge er jede Wolke schlucken und den Blick auf den Ararat freigeben! Noah soll einst mit seiner Arche auf dem heiligen Berg gestrandet sein, erzählt der Scout. Und welche Story spinnt sich um die Höhle Areni-1? Hier entdeckten Forscher den ältesten Weinkeller der Welt – und den ältesten Schuh. Ein Stopp im Kloster Noravank , dann legen wir selbst Hand an: Unter Obstbäumen serviert uns Familie Gladzor eine Brotzeit und Norik weiht uns in die Geheimnisse des Schnapsbrennens ein – natürlich stilecht mit passenden Trinksprüchen. Beschwingt wandern wir von einer alten Karawanserei über das Hochplateau des Selimpasses (Gehzeit ca. 1 Std., leicht). Übernachtung am Ufer des Sewansees.
5. Tag: Sewansee – Alaverdi
Eisblau glänzt der Sewansee am Morgen. Und auf einer kecken Landzunge: das spitzbedachte Sewankloster . Steinplatten führen uns hinüber, danach geht's per Schiff aufs Wasser. Wind und Wellen genießen? Oder lieber das Bergpanorama auf die Speicherkarte bannen? Auf der Busfahrt nach Norden winken wir den kargen Gipfeln zum Abschied. Sanfte grüne Hügel wellen sich bis zum Dorf Lermontowo, wo Teigtaschen, Borschtsch und Tee verführerisch duften. Danach tun ein paar Schritte gut – zum Kloster Haghartsin mitten im Wald. Zwei Übernachtungen in Alaverdi.
6. Tag: Haghpat und Sanahin
Wie ungleiche Geschwister wirken die Klöster Haghpat und Sanahin : das erste wehrhaft und trotzig, das zweite sanft und verspielt. Durch die Debet-Schlucht wandern wir (Gehzeit ca. 3,5 Std., mittel) vom einen UNESCO-Welterbe zum anderen. Abends in Alaverdi machen wir's wie unsere Vorfahren: Fleisch auf Stäbe bohren und aufs Feuer damit. Schaschlik hat hier andere Dimensionen!
7. Tag: Alaverdi – Gudauri
Tschüss, Armenien – hallo, Georgien! Hinter der Grenze ist alles neu: Scout, Bus, Sprache, Schrift. Kurvenreich schwingen wir uns in Richtung Kaukasus hinauf. Die alte Stadt Mzcheta liegt dem Bergmassiv seit 3000 Jahren zu Füßen. Wir schauen hinein in die Dschwari-Kirche und hinaus auf das grüne Flusstal. Über die Georgische Heerstraße, einst Hauptverkehrsader nach Russland, geht es zur Klosterfestung Ananuri , dann über Hänge und Serpentinen in den Wintersportort Gudauri.
8. Tag: Gudauri - Stepantsminda
Stichwort andere Dimensionen: Die haben hier auch die Berge. Ein himmelhoher Gipfel reiht sich an den nächsten, während wir uns über den Kreuzpass dem quirligen Dorf Stepantsminda nähern. Schnell die Wanderschuhe aus dem Gepäck gefischt und los! Über einen schmalen Pfad wandern wir (Gehzeit ca. 2 Std., mittel) durch eine Schlucht, bis der Kveleti-Wasserfall vor uns aus den Felsen sprüht. Zurück in Stepantsminda, lernen wir das Nationalgericht Chinkali zuzubereiten und natürlich auch zu verspeisen. Abendgestaltung nach Gusto.
9. Tag: Stepantsminda - Tiflis
Im Frühtau zu Berge wir zieh'n, fallera – zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche im Schatten des gewaltigen Kasbek-Massivs (Gehzeit ca. 3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll). Der Blick von der Wallfahrtsstätte, Gletscher im Rücken, das rauschende Flusstal zu Füßen, lässt uns den Ohrwurm vergessen. Und mit etwas Glück linst sogar der Kasbek selbst aus seinem Wolkenmantel heraus. Wer heute fußfaul ist, lässt sich per Jeep zur Kirche kutschieren (ca. 30 € pro Auto). Anschließend nehmen wir Kurs auf die Hauptstadt Tiflis – georgische Köstlichkeiten warten zum Dinner. Kennen Sie schon Chatschapuri? Ein Gedicht. Drei Übernachtungen in Tiflis.
10. Tag: Tiflis
Manche sagen, Tiflis sei das nächste Berlin: im Aufbruch, experimentell, feierfreudig in versteckten Kellerclubs. Viel zu entdecken! Wir lassen uns durch die Altstadt treiben, wo sich bunte Terrassenhäuschen wie Schwalbennester an die Hänge drücken, staunen über Kirchen, die Kugeldächer der Schwefelbäder und die Goldschmiedekunst in der Schatzkammer . An der alten Stadtmauer entlang steigen wir zur Festung hinauf (Gehzeit ca. 1 Std.), genießen die Aussicht über die Stadt. Und Ihr Scout weiß auch schon, wo Sie sich später ins Nachtleben stürzen können.
11. Tag: David Garedschi
Nächster Halt: Steppe. Im kargen Südosten Georgiens leben Mönche, abgeschieden im Kloster David Garedschi . Nach der Besichtigung steigen wir (Gehzeit ca. 2,5 Std., mittel bis anspruchsvoll) hinauf zum Höhlenkloster Udabno . Die Kletterpartie lohnt sich, denn der Blick ist unbezahlbar – fast bis nach Aserbaidschan. Zur Belohnung gibt's ein Picknick im Schatten der Bäume. Abends tauschen wir Wanderschuhe gegen Abendrobe und stoßen ein letztes Mal an – beim Abschiedsessen in einem traditionellen Lokal.
12. Tag: Rückflug von Tiflis
Nachts Transfer zum Flughafen von Tiflis und Rückflug mit LOT Polish Airlines über Warschau oder alternativ mit Lufthansa nach München (Flugdauer jeweils ca. 3,5 Std.). Ankunft morgens.

Änderung des Reiseverlaufs und der Hotels vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Eriwan - Etschmiadsin
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7. Tag Mzcheta - Dschwari-Kirche
9. Tag Berg Kasbek
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Etschmiadsin
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Alaverdi
Mzcheta
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Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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