Armenien/Georgien Rundreise

Armenien – Georgien

Tournummer 119867
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Marco Polo Reisen
  • 11-tägige Busrundreise durch Armenien und Georgien
  • Ausflug über den Kreuzpass nach Stepantsminda im Hohen Kaukasus
  • Übernachtungen in Eriwan, in Tiflis und in familiären Pensionen auf dem Land
ab 1.739 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Mit dem Zug durch die kaukasischen Berge gondeln. Mit Amalya Weinblätter rollen. Die Stimme durchs Höhlenkloster hallen lassen: In kleiner Gruppe lassen sich Armenien und Georgien besonders intensiv erleben! Elf Tage, zwei Länder – tausend Eindrücke.
1. Tag: Flug nach Armenien
Abends Flug mit LOT Polish Airlines nach Warschau oder alternativ mit Austrian nach Wien. Spätabends weiter nach Eriwan (Flugdauer jeweils ca. 3,5 Std.). Nach der Ankunft in der Nacht schnell ins Hotel, einchecken, schlafen. Hier bleiben wir drei Nächte.
2. Tag: Eriwan
Der Plan für den heutigen Tag: Erst mal ausschlafen und spät frühstücken. Dann raus aus Eriwan. In Etschmiadsin, von den Armeniern als christliches Zentrum verehrt, mischen wir uns unter die Gläubigen, pilgern durch die Hauptkathedrale und Sankt-Hripsime. Vom Kirchendunkel ins Hauptstadtlicht: Eskortiert von Kolonnaden, Wasserkaskaden und Sowjetbauten streifen wir durch Eriwan. "Pinke Stadt" – der Name leuchtet ein, bei diesen Fassaden! Zum Abendessen lassen wir uns Schaschlik, Lavasch-Fladenbrot und Tolma, gefüllte Weinblätter, schmecken.
3. Tag: Chor Wirab und Geghard
Hoch und heilig erhebt sich der Berg Ararat über das weite Land – ein umwerfender Anblick! Wenn nicht gerade eine Wolke vorüberzieht. Kloster Chor Wirab und der Sonnentempel Garni stehen heute auf unserer Entdeckerliste. Unterwegs stärken wir uns mit Brot, gebacken in Tonöfen, die in der Erde vergraben werden. Wie das dampft und duftet! Magisch auch das Höhlenkloster Geghard: Es wurde in einer Schlucht aus dem Fels herausgeschlagen, Stein um Stein mühevoll bearbeitet, geschnitzt, verziert. Später ins Nachtleben von Eriwan? Ihr Scout kennt coole Bars.
4. Tag: Eriwan – Dilijan
Auf einer schmalen Landzunge am Rand des türkisblauen Sewansees, umgeben vom Hochgebirge, liegt das Sewankloster ... kurz mal kneifen, es ist zu schön! Per Boot geht's raus auf den See. Wer mag, nimmt selbst das Ruder in die Hand. Danach steuern wir mit dem Bus Richtung Norden. Es geht nach Dilijan, wo uns Amalya in armenische Küchengeheimnisse einweiht. Die Mini-Gruppe macht's möglich. Draußen sattes Grün und Waldhügel – in Dilijan bleiben wir über Nacht.
5. Tag: Dilijan – Tiflis
Und weiter geht das Kloster-Hopping – wir können nicht genug bekommen. Kein Wunder, jedes hat seinen eigenen Reiz. Kloster Haghartsin: lauschig inmitten von Wäldern. Haghpat: wehrhaft über der Debet-Schlucht thronend. In der Nähe lockt ein traditionelles Lokal zu Mittag. In Vanadzor können wir noch unseren Proviant aufstocken, denn jetzt beginnt das Abenteuer Zugfahrt: Gegen 20 Uhr klettern wir in unsere Abteile 1. Klasse, winken dem armenischen Scout zum Abschied zu und rattern los – über die Grenze nach Tiflis. Nur wir, das Rattern der Waggons, die grünen Hügel des Kleinen Kaukasus vor den Fenstern … bis das Licht schwindet. Ankunft gegen Mitternacht: Der georgische Scout wartet schon und bringt uns zum Hotel. Zwei Übernachtungen in Tiflis.
6. Tag: Tiflis
Guten Morgen, Georgien! Neue Sprache, Schrift, Währung – Ihr neuer Scout verpasst Ihnen erst mal einen kleinen Georgien-Schnellkurs. Bei der Altstadtrunde wird rasch klar: In Tiflis ist Kontrast Programm. Weinumrankte Terrassenhäuschen treffen auf Glasfassaden treffen auf Jugendstilpaläste. Der Prunk der Sameba-Kathedrale beeindruckt, genauso wie der Blick von der Stadtmauer über den bunten Mix der Stadt. Wir schauen noch in den Schwefelbädern und in der Schatzkammer des Nationalmuseums vorbei, dann erfahren wir beim Abendessen in einem traditionellen Lokal, warum Georgien auch für seine Küche berühmt ist.
7. Tag: Tiflis – Stepantsminda
Vor den Toren der heutigen Hauptstadt liegt die 3000 Jahre alte Stadt Mzcheta. Ihr Scout weiß, wo der Blick auf das Flusstal am schönsten ist, und lotst weiter zur Dschwari-Kirche. Großer Kaukasus voraus: Kurve um Kurve schlängeln wir uns dann die Georgische Heerstraße entlang. Noch ein Halt an der Klosterfestung Ananuri, dann erklimmt unser Bus den Kreuzpass. Geschafft! Angekommen in Stepantsminda mit seinem quirligen Bergdorfcharme. Gleich mal das Hotel beziehen für zwei Nächte – von den Zimmern aus schaut man direkt auf das über 5000 m hohe Kasbekmassiv.
8. Tag: Stepantsminda
Bereit für ein Fotoshooting? Unser Model ist die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche, die sich auf einem Hügel vor dem Großen Kaukasus kokett in Szene gesetzt hat. Im sanften Licht wandern wir hinauf (Gehzeit ca. 3,5 Std.; auf Wunsch auch Fahrt mit Jeeps möglich, ca. 30 € pro Auto). Vielleicht stiehlt ihr aber doch noch jemand die Show: Wenn die Wolken den Blick auf den 5047 m hohen Kasbek freigeben, ist alles andere vergessen. Zurück im Dorf, legen wir erst mal die Füße hoch. Am besten gemütlich mit einem Buch, z. B. der georgischen Saga "Das achte Leben" von Nino Haratischwili.
9. Tag: Stepantsminda – Telavi
Von Schneegipfeln zu Weinbergen ist es in Georgien nur ein Katzensprung. In Kachetien entdecken wir, wie Georgiens leckere Tropfen produziert werden. Saperavi, Rkatsiteli, Mtsvane: Ihr Scout verrät Ihnen alles über die unterschiedlichen Weinsorten. Dann geht's in den Weinkeller eines Bauernhofs, wo wir die edlen Tropfen natürlich auch probieren. In Georgien reifen die Weine in Kvevris – Tonamphoren, die im Erdboden vergraben werden. Danach drehen wir noch eine Runde durch die herausgeputzte Kleinstadt Signagi und spähen hinter die Mauern des Nonnenklosters Bodbe. Übernachtung in Telavi.
10. Tag: Telavi – Tiflis
Schafskäse, Maisbrot, Estragon stapeln sich auf dem Bauernmarkt von Telavi. Zum Glück klimpern ein paar Lari-Münzen in unseren Taschen, denn das Feilschen macht Laune. Dann zurück nach Tiflis. Am Nachmittag macht jeder, was ihm gefällt. Nach Souvenirs stöbern? Noch auf eine Minzlimo ins Café? Abends treffen wir uns alle zum Abschiedsessen mit Chatschapuri & Co. wieder.
11. Tag: Rückflug von Tiflis
Nachts Transfer zum Flughafen von Tiflis und Rückflug mit LOT Polish Airlines nach Warschau oder alternativ mit Lufthansa nach München. Ankunft morgens.

Änderung des Reiseverlaufs und der Hotels vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Eriwan - Etschmiadsin
Bilder:
7. Tag Berg Kasbek
Mzcheta - Dschwari-Kirche
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Etschmiadsin
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Dilijan
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Mzcheta
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Telawi
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Bilder:
Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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Bilder:
Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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