Italien Rundreise

Apulien: Höhepunkte

Tournummer 135609
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Flexibel Stornieren
SKR Reisen
  • 10-tägige Busrundreise durch Apulien
  • Castel del Monte: der achteckige Bau gibt bis heute Rätsel auf
  • Genießen Sie typische Focaccia in Altamura
ab 1.999 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Apulien ist historisch sehr bedeutsam und bietet doch gleichzeitg einen Einblick in das authentische, italienische Alltagsleben. Während dieser 10-tägigen Reise lernen Sie die Höhepunkte Apuliens ebenso wie weniger bekannte, aber genauso beeindruckende Sehenswürdigkeiten kennen. Apulische Spezialitäten dürfen dabei nicht fehlen. Durch zwei Hotelwechsel haben Sie die Möglichkeit, die herrliche Region entspannt und mit Zeit für eigene Erkundungen zu entdecken.
1. Tag: Bari
Sie reisen nach Süditalien und werden am Flughafen Bari in Empfang genommen. In Ihrem Hotel angekommen, können Sie je nach Ankunftszeit die apulische Hauptstadt bei einem ersten Erkundungsspaziergang entdecken. Verschiedene Restaurants befinden sich fußläufig zu Ihrer Unterkunft, so dass Sie abends frei wählen können, wo Sie zu Abend essen. Sprechen Sie auch gerne Ihr Hotel auf Empfehlungen an. 2 Nächte in Bari. (Fahrstrecke: ca. 10 km)
2. Tag: Bari - Castel del Monte - Bari
Nach dem Frühstück lernen Sie Ihre Reiseleitung kennen und erfahren Wissenswertes zu den nächsten Tagen. Ihr erstes Ziel ist heute Bari und seine liebevoll restaurierte Altstadt, in der das italienische Leben direkt auf den Straßen und Plätzen stattfindet. Wie für einen Werbefilm geschrieben, sieht man Frauen mit ihren flinken Fingern auf Nudelbrettern die typischen „orecchiette“ formen. Gleichzeitig ist die Hauptstadt Apuliens ein Wirtschaftszentrum und wichtige Universitätsstadt. Besonders sehenswert ist neben anderen beeindruckenden Bauwerken die romanische Wallfahrtskirche San Nicola. Die Portale der Basilika sind aufwändig gestaltet und zeigen beispielsweise Stiere am Hauptportal. Gegen Mittag freuen Sie sich über die apulische Spezialität „panzerotto“. In Form und Zubereitung vergleichbar mit einer Calzone, kosten Sie die typische Speise. Danach besuchen Sie die geheimnisvolle Burg aus der Zeit Kaiser Friedrichs II. Das Castel del Monte (UNESCO Weltkulturerbe) wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist weltweit als ein geniales Beispiel mittelalterlicher Architektur bekannt, vereint jedoch Bauelemente unterschiedlicher Stile und Epochen: von den römischen Löwen am Eingang zu den gotischen Türmen. (Fahrstrecke: ca. 110 km) (F)
3. Tag: Bari - Trani - Barletta - Uggiano La Chiesa
Morgens erkunden Sie Trani, eine der schönsten Hafenstädte an der Costa di Bari. Heller Kalkstein, der nach wie vor in der Umgebung gebrochen wird, lässt die Gebäude und die Stadt leuchten. Dazu gehört auch die Kathedrale S. Nicola Pellegrino, direkt über dem Meer gelegen. Die „Königin der apulischen Kathedralen“ wirkt trotz mehrerer Bauunterbrechungen und einer insgesamt langen Bauzeit in sich geschlossen. Gegenüber befindet sich das Stauferkastell, das einst von Wasser umgeben war undfür einige Jahre als Gefängnis diente. In Barlettas hübscher Altstadt staunen Sie dann über die verschiedenen Reminiszenzen aus längst vergangenen Zeiten. Einst befand sich hier der italienische Hauptsitz des Deutschen Ritterordens sowie ein florierender Orienthafen. Anschließend machen Sie sich auf den Weg ganz in den Süden Apuliens und beziehen dort Ihr Hotel. 4 Nächte in Uggiano La Chiesa. (Fahrstrecke: ca. 325 km) (F)
4. Tag: Uggiano La Chiesa - Porto Badisco - Uggiano La Chiesa
Gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung besuchen Sie heute Uggiano La Chiesa und schlendern durch die schöne Stadt mit ihrem historischen Zentrum. Dabei bleibt Zeit für eigene Erkundungen und, wer möchte, für das Einkaufen von Souvenirs. Bei gutem Wetter fahren Sie anschließend nach Porto Badisco, einem kleinen Fischerort. Herrlich gelegen an einer Art kleinem Fjord mit Sandstrand empfiehlt sich hier eine Abkühlung im Meer. Am Nachmittag bleibt genügend Zeit sich im schönen Garten Ihres Hotels, auf der Sonnenterrasse oder am Außenpool zu entspannen. Abends entscheiden Sie, ob Sie gerne die schmackhafte Küche Ihres Hotels kosten oder sich ein schönes Restaurant suchen möchten. (Fahrstrecke: ca. 10 km) (F)
5. Tag: Uggiano La Chiesa
Den heutigen Tag gestalten Sie ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen. Lassen Sie die Seele baumeln, lesen Sie ein gutes Buch im herrlichen Garten des Hotels. Wenn Sie es aktiver mögen, können Sie mit Ihrer Reiseleitung nach Gallipolli fahren. Gemeinsam schlendern Sie durch die auf einer Insel errichtete Altstadt mit ihrer stolzen Kathedrale. Auf dem Wochenmarkt erleben Sie das quirlige Alltagsleben der Apulier. Vielleicht möchten Sie auch etwas frisches Obst einkaufen? Anschließend fahren Sie Richtung Leuca, und am Hafen von Torre Vado beginnt Ihr Bootsausflug entlang der Steilküste mit einmaligen Ausblicken und einer erfrischenden Badepause (optional, buchbar und zahlbar vor Ort). (F)
6. Tag: Uggiano La Chiesa - Galatina - Otranto - Uggiano La Chiesa
Morgens machen Sie sich auf nach Galatina. Die versteckte Perle des authentischen Südens überzeugt besonders durch die Basilika Santa Caterina. Alle fünf Kirchenschiffe sind fast vollständig mit Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert geschmückt. Damit stellen sie den zweitgrößten Freskenzyklus in Italien dar. Am Nachmittag besuchen Sie Otranto, das gerade einmal 80 km von Albanien trennen. Die Altstadt ist sehr gut erhalten und präsentiert sich als wahres Juwel. Ihr Abendessen genießen Sie gemeinsam mit Ihren Mitreisenden und Ihrer Reiseleitung in einem lokalen Fisch-Restaurant. Fangfrischer Fisch und typisch apulische Küche machen das Beisammensein ideal. (Fahrstrecke: ca. 70 km) (F/A)
7. Tag: Uggiano La Chiesa - Lecce - Polignano a Mare - Noicattaro
Bekannt als „das Florenz des Südens“ ist Lecce eine herrliche Barockstadt. Dies spiegelt sich in kunstvoll verzierten Gebäuden der Altstadt aus örtlichem Tuffstein wider. Vorbei an der Porta Napoli gehen Sie zum Dom, sehen die Piazza Sant‘Oronzo und das römische Amphitheater. Bei der Basilika Santa Croce, dem Herzstück des Lecceser Barocks, endet Ihr Rundgang. Daraufhin fahren Sie Richtung Bari und machen an der Küste bei Polignano a Mare Halt. Auf einem steilen Felsvorsprung thront die Ortschaft mit ihren weiß gestrichenen Häusern über dem Meer. Besonders köstlich soll hier das italienische „gelato“ sein. Sie sind eingeladen, sich davon selbst ein Bild zu machen. Am Abend erreichen Sie Ihr Hotel in Noicattaro. 3 Nächte dort. (Fahrstrecke: ca. 190 km) (F)
8. Tag: Noicattaro - Ostuni - Alberobello - Noicattaro
Nach dem Frühstück brechen Sie auf in die „Weiße Stadt“ Ostuni. Vorbei an mächtigen Olivenbäumen gelangen Sie auf eine Hügelkuppel über der Küste. Was für eine traumhafte Lage! Zuvor erfahren Sie in einer Ölmühle Interessantes über das beliebte Olivenöl und verkosten dieses. Gegen Mittag fahren Sie weiter nach Alberobello. 1996 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet, staunen Sie hier über die Trulli-Häuser. Die niedlichen kleinen Rundhäuser mit den charakteristischen Zipfeldächern sind aus Kalksteinplatten errichtet und das Wahrzeichen der Region Apulien. Sie schlendern bei Ihrem Besuch durch die Stadtteile Aia piccola und Rione Monti, in denen ganze Straßenzüge von Trulli-Bauten geschmückt sind. Zum Abschluss Ihres erlebnisreichen Tages stoßen Sie in einer typischen Enothek mit lokalen Weinen an und freuen sich über kleine, schmackhafte Häppchen. Cin cin! (Fahrstrecke: ca. 145 km) (F)
9. Tag: Noicattaro - Altamura - Matera - Torre a Mare - Noicattaro
Eine wunderschöne Landschaft begleitet Sie am Morgen auf dem Weg nach Altamura. Unterwegs halten Sie an einer lokalen Bäckerei an, um die Focaccia zu probieren. Das Fladenbrot wird aus Hefeteig hergestellt und vor dem Backen mit Salz, Olivenöl und meistens Kräutern belegt. Buon Appetito! Aus den Resten hoher Mauern wurde Altamura im Auftrag von Kaiser Friedrich II. 1231 gegründet. Sie besichtigen die Stadt bei einem gemütlichen Spaziergang durch die idyllischen Altstadtgassen. Später fahren Sie nach Matera. In den weichen Kalkstein wurden hier Höhlensiedlungen in die Felswand geschlagen (UNESCO Weltkulturerbe). Aufgrund der schlechten Lebensbedingungen wurden die Wohnungen Mitte 1950 geräumt. Heute befinden sich in den Felsenwohnungen, genannt Sassi, Museen, Restaurants und Unterkünfte. Den Abend lassen Sie bei einem schmackhaften Essen in Torre a Mare ausklingen. (Fahrstrecke: ca. 160 km) (F/A)
10. Tag: Noicattaro - Bari
Mit vielen Erinnerungen im Gepäck verabschieden Sie sich je nach Flugzeiten nach dem Frühstück von Apulien. Transfer zum Flughafen Bari und Rückflug. (Fahrstrecke: ca. 35 km) (F)

F = Frühstück, A = Abendessen
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

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Ein Besuch in der Basilika San Nicola in Bari gehört zum Pflichtprogramm, wenn Sie bei einer Rundreise durch Italien die bedeutendsten Reliquien der römisch-katholischen Kirche bewundern wollen. Denn in diesem Bauwerk werden die sterblichen Überreste des heiliggesprochenen Nikolaus von Myra aufbewahrt.
Bei einer Führung durch die Basilika San Nicola erfahren Sie, wie Seeleute die Reliquie in der türkischen Stadt Myra gestohlen haben und schließlich nach Bari brachten. An den äußeren Mauern sind die Namen dieser Seefahrer eingraviert.
Den Sarg, in dem der Heilige Nikolaus seine letzte Ruhe fand, sehen Sie in der Krypta der Basilika San Nicola. Außerdem haben Sie dort die Chance, einen im 11. Jahrhundert konstruierten Bischofsstuhl zu bewundern. Das ungewöhnliche Untergestell des Stuhls beinhaltet einige der ältesten und berühmtesten romanischen Skulpturen der Welt.
Unvollendete Turmstümpfe und eine schlichte Fassade prägen die Basilika. Daneben liegen ein Pilgerheim, ein Kloster und die Kirche San Gregorio.
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Bei einer Rundreise durch die sich  in der Mitte von Apulien erstreckenden Hochebene Murge ist ein Besuch des etwa 15 Kilometer  südlich vom Zentrum der Stadt  Andria auf einem Hügel gelegenen Castel del Monte ein Muss. Dieses Mitte des 13. Jahrhunderts auf Befehl des römisch-deutschen, von vielen Zeitgenossen "Das Staunen der Welt" genannten  Kaisers  Friedrich II. erbaute Kastell ist in mancher Hinsicht bemerkenswert
Trotz seines auf den ersten Blick festungsmäßigen Anblicks ist das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Castel del Monte kein Wehrbau. Es fehlen festungstypische Elemente wie Schießscharten, Munitionsräume oder Kasernen. Aufgrund der dürftigen Quellenlage kann nur vermutet werden, ob Friedrich II. den Bau als Lust- oder Jagdschloss, als kontemplativen Rückzugsort oder als steingewordenes Symbol Hohenstaufischer Macht in Italien in Auftrag gegeben hat. Bemerkenswert ist das sich im Kalkstein-Bau mehrmals wiederholende Acht-Prinzip. So ist der Grundriss achteckig, der Innenhof ebenfalls und es gibt an jeder der acht Ecken einen 24 Meter hohen Turm.
Man kann das Kastell übrigens auch leicht in die Tasche stecken: Es ist nämlich das Rückseiten-Motiv auf den italienischen  Ein-Cent-Stücken
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Während einer Rundreise durch Süditalien sollten Sie auf gar keinen Fall Lecce, das "Florenz des Südens", auslassen. Ein weicher Tuffstein wird im Umland von Lecce abgebaut, sodass zahlreiche Bauwerke des Lecceser Barocks in der Stadtmitte zu bewundern sind.
Die Basilica di Santa Croce ist eines der berühmtesten Beispiele des Barockstils von Lecce.
Der Bau der Kirche begann 1353, doch der Förderer Gualtiero VI di Brienne verstarb bereits drei Jahre später. 1582 wurde die untere Fassade beendet und erst acht Jahre später der gesamte Dom fertiggestellt.
Francesco Antonio Zimbalo fügte 1606 die Portale hinzu. Seine Nachfolger Cesare Penna und Giuseppe Zimbalo erstellten die obere Fassade mit ihrer vollzähligen Dekoration und auch das Rosenfenster, welches in ganz Italien bekannt ist.
Im Inneren ist die Basilica di Santa Croce in fünf Schiffe mit 17 Altären eingeteilt. Der Hauptaltar ist mit dem Wappen der Familie Adorni dekoriert. Deren Gräber befinden sich in der Basilika.
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Wer eine Rundreise durch Süditalien plant, kommt an den eigentümlichen, weiß gekalkten Steinhäusern mit den grauen Dächern nicht vorbei. Die typisch apulischen Kegelbauten dienten in Italien auf dem Land häufig als Unterschlupf für Landarbeiter. Die auf dem Feld gefundenen Steine konnten so gleichzeitig sinnvoll verbaut und schnell wieder abgebaut werden. Im Trulli Gebiet fühlt sich der geneigte Besucher nicht selten wie in einer Märchenwelt. Denn Apulien verzaubert und verblüfft zugleich. Ein Ausflug nach Alberobello, der Hochburg der Trulli, empfiehlt sich vor allem im Frühsommer. Der kleine malerische Ort liegt etwa in 60 km Entfernung südlich der apulischen Hauptstadt Bari und besteht nahezu ausschließlich aus Trulli, die unterschiedliche weiße Zeichen auf ihren Dächern tragen. Die bedeutende Hafen- und Universitätsstadt Bari bietet einen hervorragenden Ausgangspunkt für Ihre Rundreise. Wer nach Italien reist, kommt nicht selten als Apulien-Liebhaber zurück. Hier gibt es nicht nur eine der besten Küchen, sondern auch viel Geschichtliches zu entdecken.
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Auf einer Rundreise durch Italien Sie unbedingt die berühmten Sassi di Matera einplanen. Die Stadt Matera liegt in der süditalienischen Region Matera, ihre Altstadt ist bekannt für die Felsenhöhlen, die seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Die steilen Felsensiedlungen sind am zerklüfteten Flusstal der Gravina gelegenen Altstadt Materas zu finden. Etwa ein Drittel der Sassi sind heutzutage noch immer dem Verfall überlassen. Die anderen zwei Drittel sind renoviert worden, sie beherrbergen gemütliche Wohnungen, Restaurants, Andenken- und Weinläden, private Museen und einige originelle, teure Hotels. Zu den ältesten Bereichen zählt das Viertel Civita mit dem romanischen Dom. In Sasso Cavesoso finden Sie die Felsenhöhlen fast vollständig erhalten. Der Hauptplatz mit der bezaubernden Kirche San Pietro Cavesoso bietet einen einzigartigen Ausblick auf das Tal, die Kirchen und die zahlreichen verwinkelten Gassen der Stadt. Auch die Parks der Felsenkirchen von Matera sind einen Besuch wert. Auch die neuere Stadt mit ihren unzähligen Kirchen und Palazzi ist sehenswert.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

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Bei einer Rundreise durch Süditalien dürfen Sie sich einen Besuch in Bari an der Adriaküste nicht entgehen lassen, wenn Sie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region erkunden wollen. Durch Fähren ist die Stadt mit vielen anderen Touristenmetropolen verbunden.
Das Wahrzeichen von Bari ist der Hafen. Für eine Rundreise durch Süditalien ist diese Anlage, die aus fünf Hafenbecken besteht, der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zu anderen Orten an der Adria. Für Sportboote finden Sie an drei Marinas des Hafens von Bari Liegeplätze.
Eine malerische Atmosphäre bietet auch der Fischerhafen im Norden der Stadt. Die Kathedrale San Sabino ist eine weitere Sehenswürdigkeit in Bari. Bei einer Besichtigung der Basilika San Nicola erhalten Sie ebenfalls Informationen zu den religiösen Bräuchen der Stadtbewohner.
Wenn Sie sich für die Antike interessieren, ist das Museo Archeologico Nazionale ein besonders lohnenswertes Ziel. Dort sehen Sie Ausgrabungsgegenstände aus der ganzen Region.
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In Apulien, dem "Stiefelabsatz" Italiens, liegt die Hafenstadt Barletta, die bekannt ist für die industrielle Meersalzgewinnung, aber auch viele Sehenswürdigkeiten bietet, die es sich während einer Rundreise zu entdecken lohnt. Spazieren Sie entlang des großen Hafens, und betrachten Sie den Koloss von Barletta, eine Bronzestatue von mehr als 5 Metern Höhe, von der man weder ihre genaue Herkunft kennt noch weiß, wie Sie an ihren heutigen Standort gelangte. Danach lockt die vielfältige Kulturlandschaft der süditalienischen Stadt. Mittelalterfans besuchen das im 10. Jahrhundert errichtete Stauferkastell, welches während der Kreuzzüge Stützpunkt für die Kreuzritter war. Wer sich gerne Kirchen anschaut, besichtigt Santa Maria Maggiore. In dieser auf einem Neptuntempel errichteten Kathedrale finden sich sowohl romanische als auch gotische Bauformen und Stilelemente, auch das angeschlossene Museum ist sehenswert. Wie immer in Italien sollten natürlich auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen: Nach dem ausgiebigen Stadtbummel locken zahlreiche Restaurants in die Innenstadt Barlettas.
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Trani, in Apulien gelegen, eignet sich hervorragend als Zwischenstopp während einer Rundreise durch Süditalien. Eine Besonderheit im Hafenbild stellt die fast direkt am Kai gebaute Kathedrale San Nicola Pellegrino dar. Diese Spezialität hat die Stadt ihrer Funktion als Dreh- und Angelpunkt zu Zeiten der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert zu verdanken.
Trani ist Mitglied der Cittàslow-Bewegung, die sich für die Entschleunigung von urbanem Leben einsetzt und ihren Mitgliedern einen Wertekanon von Gastfreundschaft, verbesserter Umweltpolitik, landschaftlicher Qualität und Aufwertung einheimischer Erzeugnisse vorgibt.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen viele historische Gebäude aus dem hellroten Naturstein, der ein Markenzeichen der Stadt ist. Zu nennen wären hier etwa das Castello Svevo, das als wuchtiges Bollwerk direkt an der Küste liegt, und die Klosterkirche Maria di Colonna. Weitere bekannte kirchliche Bauwerke sind der später als Kloster genutzte Palazzo Caccetta und eine alte Synagoge. Wer auf der Suche nach etwas Entspannung ist, kann im Stadtpark "Villa Communale" zwischen pittoresken Wasserspielen und liebevoll angelegten Alleen flanieren.
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Die Stadt Galatina liegt in Apulien und gilt als eine der schönsten Kunststädte in Salento. In ihrem historischen Zentrum befindet sich die berühmte Basilika Santa Caterina di Alessandria. In der Altstadt werden Besucher von einem schönen Bronzebrunnen begrüßt, der auch in Venedig auf der Biennale ausgestellt wurde. Eine der wichtigsten Kirchen des Landes, die imposante "Chiesa dei Santi Pietro e Paolo" steht im Herzen des barocken Dorfes Galatina. Ihre spektakuläre Fassade ist reich an Statuen, Nischen und Friesen. Ein Besuch sollte auf einer Rundreise durch Italien immer mit eingeplant werden. Die alte Kapelle von St.Paul liegt unweit der Kirche und verfügt über einen wunderbaren Brunnen. Einer Legende nach hatte sein Wasser die Macht, die von der Tarantel gestochenen Frauen wieder gesund werden zu lassen. Einer Überlieferung nach floss das Wasser von innen in die Kirche und die Menschen konnten von seiner heilenden Wirkung Nutzen ziehen.
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Die kleine Stadt Otranto liegt in der Provinz Lecce in Apulien. Dieser Teil von Süditalien ist hervorragend für eine erlebnisreiche Rundreise geeignet, denn außer romantischen Städtchen wie Otranto hat Süditalien auch andere Attraktionen zu bieten.
Otranto liegt auf der Halbinsel Salento und ist eine der schönsten Hafenstädte der Region. Wer auf einer Rundreise durch Apulien hier vorbei kommt, der sollte sich die Kathedrale Santa Annunziata mit den Mosaiken aus dem 12. Jahrhundert anschauen. Besonders das Bodenmosaik ist gut erhalten und eines der schönsten und größten seiner Art.
Auch das Hypogaeum von Torre Pinta ist eine besondere Sehenswürdigkeit, die mit ihrem verfallenden Charme alle Besucher verzaubert. Neben Otranto sollte auf einer Rundreise durch Apulien auch die schöne Stadt Bari mit ihrem bekannten Hafen auf dem Programm stehen. Ganz in der Nähe von Otranto liegen die Alimini-Seen, die eine schöne Abwechslung zu den malerischen Stränden an der Küste Apuliens bieten.
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Für eine Süditalien Rundreise sollten Sie Lecce unbedingt in Ihre Reisevorbereitungen einplanen. Bereits seit Römerzeiten ist Lecce ein wichtiger Standort für Militär- und Handelsstützpunkte. Diese beiden Themenschwerpunkte sieht man unmittelbar im Zentrum der Stadt, am Piazza Sant'Oronzo.
Zusätzlich zu den historischen Sehenswürdigkeiten ist Lecce ein wichtiger Mittelpunkt für Kunst und Kultur geworden. Zahlreiche Museen und Veranstaltungen können Sie als Besucher dieser Stadt genießen. Die Gebäude im typischen Barrockstil (Florenz des Barock)tauchen die Stadt in ein ganz besonderes Ambiente. Wer Nostalgie liebt, wird sich in dieser Stadt wohlfühlen. Aber auch für Nachtschwärmer, sollte Lecce genauer unter die Lupe genommen werden. Besonders am Abend wird die Stadt lebhaft und quirlig und damit zu einem Muss für jede Süditalien Rundreise.
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In Polignano a Mare finden Sie einen der malerischsten Orte an der Adriaküste. Besonders die hohen Klippen am Meer erzeugen eine wunderschöne Atmosphäre.
Die weiß gekalkten Gebäude in Polignano a Mare veranschaulichen Ihnen die besondere Baukunst der Bewohner, denn eine riesige Felslandschaft bildet das Fundament, auf dem die Stadt errichtet wurde. Weil das Meer die Karstküste ausgespült hat, erkennen Sie von außen Löcher in dem Gestein, auf dem der Ort liegt.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen die Grotten, von denen die Felslandschaft durchsetzt wird. Am besten lassen sich diese Phänomene bei einer Bootstour erkunden. Dabei geben Reiseführer Ihnen zahlreiche Informationen über die Entstehung der Stadt.
Die bekannteste Grotte in Polignano a Mare ist die Grotta Palazzese, in der das gleichnamige Restaurant liegt. In dieser Gaststätte erhalten Sie die Möglichkeit, einheimische Spezialitäten und Getränke zu genießen.
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Alberobello ist eine sehenswerte Stadt in Apulien, die Sie auf Ihrer Rundreise durch Süditalien auf jeden Fall besuchen sollten. Denn Alberobello ist vor allem durch die zahlreichen Kegelbauten ("Trulli") bekannt, welche nach dem Vorbild von alten Hirtenhütten in dieser Gegend entstanden sind. Trulli sind meistens runde, aber auch rechteckige, weiß gestrichene Bauten mit hohen Kegeldächern aus aufeinander geschichteten Kalksteinplatten.
Die hohen Gewölbe wurden ganz ohne Mörtel aus Steinquadern geformt und dienten den Bauern früher als Vorratsspeicher für das Getreide. Von außen wurden sie zum Schutz vor der Witterung schuppenartig mit Bruchsteinplatten belegt.
In der Stadt Alberobello, die auf zwei Hügeln liegt, gibt es insgesamt über 1400 Trulli. Die außergewöhnlichen Bauten sind ein "Monumento nazionale" in Italien und zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Heute haben zwar viele der alten Bewohner die kleinen Häuser verlassen, aber die Bauten haben vor den Toren der Stadt immer noch viel von ihrem ursprünglichen Zauber bewahrt.
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Ostuni ist eine Kleinstadt in Apulien. Es liegt nicht weit von der Adriaküste entfernt und ist ein beliebtes Ziel auf einer Rundreise durch Süditalien.
Der spezielle Charme des auch "weiße Stadt" genannten Orts liegt in der ungewöhnlich hübschen Altstadt, die sehr gut erhalten ist. Die große, historische Kathedrale ist mit einer besonders schön gestalteten Fensterrose ausgestattet. Neben dieser und der Barockkirche, die Maria Magdalena geweiht wurde, zählen auch das Rathaus, ein ehemaliges Kloster und die zentral gelegene Piazza della Libertà zu den Sehenswürdigkeiten. Auf einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Stadt lässt sich die besondere Atmosphäre zwischen den weiß gekalkten Häuschen und Bögen genießen. Als beeindruckend werden sowohl der Blick aus der Ferne auf die Stadt, als auch die Aussicht von dieser heraus, auf die weitläufigen Olivenhaine in der Umgebung beschrieben. Diese stellen, ebenso wie der Weinanbau, eine der Haupteinnahmequellen der Region dar - wer mehr über die historische Geschichte der Landwirtschaft erfahren möchte, sollte einen Besuch im Museo di Civiltà Preclassiche della Murgia Meridionale in Betracht ziehen.

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Matera befindet sich in Süditalien und wurde zur italienischen Kulturhauptstadt Europas 2019 gewählt. Sie zählt gut 60.000 Einwohner und liegt in der Murgia, einer Kalkhochebene Apuliens. Per Zug, Auto oder Bus ist sie gut zu erreichen. Das Mittelmeer liegt nur etwa 30 Kilometer von der Stadt entfernt und wartet mit angenehmen Badestränden auf.
Als Ziel während einer Rundreise eignet sich Matera vor allem wegen der berühmten "Sassi di Matera", uralten Höhlensiedlungen, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Die Grundlagen der Stadt lassen sich bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen, danach stand sie unter Anderem unter griechischer, langobardischer, römischer, byzantinischer und normannischer Herrschaft. Heutzutage bilden die Höhlen eine faszinierende Museumsstadt, in der viele Filme - darunter "Die Passion Christi" von Mel Gibson - gedreht wurden.
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Die Stadt Altamura befindet sich in der Provinz Bari, die zu Apulien gehört und liegt 470 Meter über dem Meeresspiegel. Bekanntgeworden ist die Kleinstadt für ihr hergestelltes Brot. Es wurde mit dem Qualitätssiegel für italienische Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung ausgezeichnet. Auch ein bekannter Likör stammt aus Altamura. Der Liquore Padre Peppe ist dunkelbraun und erinnert stark an Kaffee. Hergestellt wird er aus grünen Nussfrüchten und diversen Kräutern. Auf einer Rundreise durch Italien sollte man auf keinen Fall auf eine Kostprobe dieses exzellenten Likörs verzichten. Die Kathedrale von Altamura wurde auf Wunsch im Jahr 1232 von Friedrich II erbaut und gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die rechteckige Kalkhochebene Murgia umfasst rund 7000 Quadratkilometer und ist von zahlreichen unterirdischen Flüssen durchzogen. Altamura befindet sich etwas abseits von den klassischen Touristenrouten und ist daher noch sehr unberührt. Ein Geheimtipp für jeden, der Ruhe und Abgeschiedenheit zu schätzen weiß.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Italien (IT)
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Italien
Italien, das Land zwischen Alpen und Mittelmeer, steht besonders bei Selbstfahrern oder Mietwagenfahrern hoch im Kurs. Dank der verhältnismäßig kurzen Entfernung zu Deutschland, der vielfältigen Landschaften, den traumhaften Stränden und der Jahrtausende alten Kultur ist es eines der Top-Reiseziele für Bade- oder Rundreisen.

Schon allein in der italienischen Hauptstadt Rom gibt es eine Menge zu entdecken. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist nach wie vor das Kolloseum. Aber es gibt noch wesentlich mehr in Rom zu bestaunen.
So zum Beispiel den Petersdom, den Trevi-Brunnen, die Piazza Venezia mit dem Monumento Vittorio Emanuele II, die Engelsburg, die Villa Torlonia oder auch die Galleria Borghese im Park Villa Borghese.
Doch Rom ist nicht die einzige Stadt der man einen Besuch abstatten sollte.

Auch das berühmte Venedig mit seinen eindrucksvollen Wasserstraßen und malerischen Gebäuden muss man gesehen haben, ebenso wie die Stadt Pisa mit dem berühmt berüchtigten Schiefen Turm von Pisa.

Die pulsierende Metropole Mailand im Norden des Landes ist nicht nur die Heimat der Mode und des Designs in Italien, sondern beherbergt auch imposante Prachtbauten wie den Mailänder Dom, das Castello Sforzesco, die Kirche Santa Maria delle Grazie, in welcher sich das weltberühmte Secco „Das Abendmal“ vom Großmeister Leonardo da Vinci befindet und die Galleria Vittorio Emanuele II.

Bei so viel überragender Kultur möchte man natürlich auch einmal abschalten und einfach das angenehme italienische Klima genießen. Und wo könnte man das besser als an einem der vielen traumhaften Mittelmeerstrände.

Ein herrliches Kontrastprogramm zu den Traumstränden des Südens bildet das Bergland im Norden Italiens. Im Sommer lässt es sich hier herrlich Wandern und im Winter entpuppt sich die Gegend als Eldorado für Wintersportfans.

Aber auch die zahlreichen italienischen Seen, wie der Lago Maggiore, der Gardasee oder der Comer See in Oberitalien, nicht zu vergessen der Lago Trasimeno und der Lago di Bolsena in Mittelitalien laden zum Entspannen und Verweilen ein.

Beste Reisezeit:

Mai bis Oktober

Klima:
Im Großteil Italiens herrscht Mittelmeerklima, nur in den Alpen und den Apenninen ist es deutlich kühler. Die Sommer sind besonders in Süditalien heiß und zumeist trocken, im Frühling und Herbst sind die Temperaturen mild. In Oberitalien sind die Winter kalt und schneereich.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/italiensicherheit/211322

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 
Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 45 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
In der Gesellschaft Italiens spielt die römisch-katholische Kirche eine sehr wichtige Rolle. Die meisten Italiener sind streng gläubig, was vom Besucher respektiert werden sollte.
In Italien besteht ein starkes Nord-Süd-Gefälle, das bedeutet dass der wohlhabende Norden und der weniger entwickelte Süden im starken Kontrast zueinander stehen.


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