China/Kasachstan Rundreise

Antike Seidenstrasse

Tournummer 133249
Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Flexibler Stornieren
Ikarus Tours bei www.rundreisen.de
  • 24 bzw. 27-tägige Erlebnisreise durch China & Kasachstan
  • Durchquerung der Landschaftswunder der Taklamakan-Wüste
  • Neu: der gerade erst für Touristen zugänglich gemachte Geo-Park in Zhangye
ab 5.098 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Eine fantastische Tour, die umfassenste Seidenstraßen-Rundreise, wie sie heute in einem zeitlich begrenzten Rahmen möglich ist. Eine Überland-Tour, weitestgehend auf der Straße, also fortwährende Bodenberührung. Während der letzten fast zwanzig Jahre haben wir diese Tour in Pakistan beginnen lassen, mit einer Gebirgsfahrt zwischen dem Hindukusch und dem Karakorum und über den Khunjerab-Pass. Die Tücke politischer Entwicklung ließ uns die Anreise über Almaty, Kasachstan, prüfen. Und siehe da, es ergab sich eine mehr als äquivalente Alternative. Zumal als weiterer Tour-Höhepunkt sich die Möglichkeit einer Durchquerung der Taklamakan-Wüste und des Tarim-Beckens ergab. Letzteres nicht direkt gerade die Seidenstraße, doch wer wollte wohl auf diese Landschafts-Höhepunkte verzichten, wenn sie in "greifbarer" Nähe liegen. Und es gibt noch mehr großartige und vielfältige Landschaftsszenerien, wie das Tianshan-Gebirge mit seinen schneebedeckten Bergketten und unendlichem Grasland und dem, seit kurzem erst für ausländische Touristen geöffnete, Geo-Park in Zhang Ye mit seinem besonderen Farbenspiel. Die antike Seidenstraße ist aber auch für den Kulturliebhaber ein wahrer und abwechslungsreicher Genuss.
Keine komfortable Studienreise. Sehr viel "Sitzfleisch" für die Überlandfahrten, doch diese meist auf geteerten Straßen und Autobahnen in einem robusten Bus. Die Hotels von einfachem Komfort, was eine realistische Erwartungshaltung auf Seiten der Teilnehmer erfordert. Um es deutlich zu sagen: Es sollten sich nur Teilnehmer anmelden, für die das Erlebnis der Antiken Seidenstraße im Vordergrund steht, die deshalb einige Flexibilität und Komfortzugeständisse akzeptieren. Gerade für diese Tour gilt: Der Weg ist das Ziel!
Tour A: 24-Tage-Tour

1. Tag: Almaty
Ggf. innerdeutscher LUFTHANSA-Anschlussflug nach Frankfurt, vormittags siebenstündiger LUFTHANSA-Linienflug nonstop nach Almaty (früher: Alma Ata) in Kasachstan. Ankunft gegen Mitternacht. *** OTRAR Hotel.
2. Tag: Almaty - Urumqi
Stadtrundfahrt in Almaty: Senkow-Kathdrale, Zentralmuseum, Platz der Republik und die Zentrale Moschee. Ausflug nach Medeo in den Vorbergen des Zailiysky Alatau-Gebirges. Abends Transfer, Flug nach Urumqi, Hauptstadt von Xinjiang.
F7M/A
3. Tag: Urumqi
Nach Mitternacht Ankunft in Urumqi, Hauptstadt der autonomen Region Xinjiang. Transfer zum ****LU ZHOU-Hotel. Heute Vormittag besuchen wir das Xinjiang-Museum mit seinen hervorragenden Ausgrabungen und Kulturgegenständen. Danach Ausflug zum Naturschutzgebiet Nanshan (ca. 80 km von Urumqi entfernt). Übernachtung wieder in Urumqi.
F/M/A
4. Tag: Urumqi - Korla
Busfahrt nach Korla (ca. 470 km), Übernachtung im ****HOTEL LOULAN.
F/M/A
5. Tag: Korla - Kuqa
Vormittags fahren wir von Korla nach Kuqa. Am Nachmittag Besichtigung der Ruinenstadt Subashi in Kuqa und der Großen Moschee. Übern. in Kuqa im ****KUCHAa Hotel.
F/M/A
6. Tag: Kuqa (Kizil-Höhlen) - Aksu
Auf dem Weg nach Aksu machen wir einen Abstecher zu den Tausend-Buddha-Höhlen von Kizil, ein Höhepunkt der Seidenstraßen-Kultur. Sie zählen zu den Ältesten und sind von den frühen europäischen Entdeckern und deren portativem Ehrgeiz verschont geblieben. Weiterfahrt nach Aksu (266 km). ***INTERNATIONAL Hotel.
F/M/A
7. Tag: Kashgar
Busfahrt durch den Westteil der Taklamakan-Wüste nach Kashgar (480 km). Übernachtung im ****- BANGCHEN INTERNATIONAL Hotel (2 Nächte).
F/M/A
8. Tag: Kashgar
Der Sonntagsmarkt in Kashgar ist das wichtigste Wochenereignis in Xinjiang. Vorm. Bummel auf dem (inzwischen überdachten) Sonntagsmarkt und Tiermarkt am Stadtrand. Danach Besichtigungen in Kashgar: Hodja-Mausoleum und Idkab-Moschee.
F/M/A
9. Tag: Hotan
Fahrt am südlichen Rand der Taklamakan-Wüste entlang, über Yarkand nach Hotan (500 km). ****XIHU HOTEL.
F/M/A
10. Tag: Minfeng
Weiterfahrt nach Minfeng, einst das antike Neya, eine der wichtigsten Stationen der südlichen Seidenstraße. **NIYA HOTEL.
F/M/A
11. Tag: Korla
Frühmorgens auf Asphaltstraße (780 km) durch die Taklamakan-Wüste (ca. 14 Std.). Der letzte Abschnitt durch das Tarim-Becken. ****LOULAN HOTEL in Korla.
F/M/A
12. Tag: Turfan
Von Korla Fahrt in die "Tiefe" des Turfan-Beckens (154m.u.M.). In Turfan ****HUOZHOU HOTEL (3 Nächte).
F/M/A
13. Tag: Turfan
Vormittags Beginn unserer Besichtigungen. Im "Ofen Zentralasiens" sehen wir Jiaohe, die Flammenden Berge und das Kiziltagh-Tal.
F/M/A
14. Tag: Turfan
Fortsetzung der Besichtigung: die Beizeklek-Höhlen, Gaochang, die Hastana-Gräber, Karenz und das Minarett. Übernachtung noch in Turfan.
F/M/A
15. Tag: Turfan - Dunhuang
Vorm. Bahnfahrt (ca. 3,5 Std.) von Turfan nach Liuyuan, Bahnhof von Dunhuang. Transfer zum ****TIAN RUN INTERNATIONAL HOTEL. Fahrt zu den Sanddünen im Randbereich der Wüste Gobi und zum Mondsichel-See. Nach dem Abendessen empfehlen wir einen individuellen Rundgang über den Nachtmarkt.
F/M/A
16. Tag: Dunhuang - Jiayu Guan
Besichtigung der Mogao-Höhlen (27 km entf.) mit den Tausend-Buddha-Grotten, dem Höhepunkt der Seidenstraßen-Hochkultur. Nachm. Fahrt nach Jiayuguan (knapp 400 km). Übern. im ***HUI LI HOTEL.
F/M/A
17. Tag: Jiayuguan - Zhangye
Besichtigung des Jiayu-Passes, hier endet die Chinesische Mauer. Weiterfahrt nach Zhangye (ca. 230 km). Kurz vor Zhangye (ca. 40 km) Abstecher zum Danxia-Geo-Park, ein Naturwunder. Übern. im ***DIAN LI HOTEL in Zhangye.
F/M/A
18. Tag: Zhangye - Xining
Vorm. Besichtigungen: Tempel des Großen Buddhas mit fantastischen Wandmalereien aus der Ming-Dynastie und Fahrt zu den Matisi-Grotten. Danach eine lange Überlandfahrt durch das Qilian-Gebirge nach Xining (ca. 370 km). ***SAN JIANG YUAN HOTEL.
F/M/A
19. Tag: Kumbum
Besuch des Gelbmützen-Großklosters Kumbum (23 km entf.), Geburtsort von Tsongkhapa. Weiterfahrt nach Tongren. In Tongren besuchen wir das Großkloster Wutunshangxiasi, die über 700 Jahre alte Burg Guomari und das neue Museum. Übern. im ***-RE GONG Hotel in Tongren.
F/M/A
20. Tag: Labrang
Große Überlandfahrt durch die Löß-Szenerien zum Gelben Fluss. Durch das Grasland des Nomadengebiets Auffahrt zum tibet. Hochplateau, zum Großkloster Labrang (3.000m) nach Xiahe. ***XI LING HOTEL.
F/M/A
21. Tag: Labrang - Linxia
Vormittags Besichtigung des Klosters Labrang. Rundgang im Groß-Kloster, neben Kumbum das Bedeutendste in Amdo, heute in großen Teilen wiederaufgebaut. Nachmittags Busfahrt nach Linxia, eine Kreisstadt in der Provinz Gansu. Übern. im ****MING ZU INTERNATIONAL HOTEL.
F/M/A
22. Tag: Bingling Si - Peking
Vorm. Fahrt zum Stausee. Bootsfahrt zu den Grottentempeln von Bingling Si am Gelben Fluss, ein kulturhistorischer Höhepunkt der Seidenstraße. Anschließend Busfahrt nach Lanzhou. Abends Transfer zum Flughafen, Flug nach Peking. Übernachtung im ****QIANMEN JIANGUO HOTEL.
F/M/A
23. Tag: Peking
Der Tag in Peking zur freien Verfügung. Gelegenheit für eine individuelle Entdeckung der Hauptstadt. Am Abend unser Abschiedsessen mit einem leckeren Peking-Ente-Dinner.
F/A
24. Tag: Rückflug - Ankunft
Vormittags LUFTHANSA-Linienflug von Peking nach Frankfurt. Ankunft nachmittags.
F

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Tour B: 27-Tage-Tour
1.- 22. Tag: wie Tour A
23. Tag: Xian
Am Vorabend des 22. Reisetages Bahnfahrt nach Xian. Heute ganztägige Besichtigungen in Xian: Kaisergrab, Hua Qing Park, Wildgans-Pagode, Große Moschee. Übern. im ****JIAN GUO Hotel.
F/M
24. Tag: Xian - Peking
Besuch des Historischen Museums der Provinz Shanxi und der kleinen Wildgans-Pagode mit dem Xian-Museum. Nachmittags Flug nach Peking. ****QIAN MEN JIAN GUO Hotel (3 Nächte).
F/M
25. Tag: Peking
Besichtigungen in der Hauptstadt: Kaiserpalast, Sommerpalast, Himmelstempel, Tiananmen-Platz. Am Abend Besuch einer Peking-Oper.
F/M
26. Tag: Peking
Ein ganztägiges Ausflugsprogramm zur Großen Mauer und zu den Ming-Gräbern. Am Abend erfolgt unser Abschiedsessen.
F/M/A
27. Tag: Rückflug - Ankunft
Vormittags Rückflug und Ankunft am selben Tag nachmittags in Frankfurt.
F

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Am Rande der legendären Seidenstraße liegt die Wüste Gobi. Sie gehört sowohl zu China, als auch zur Mongolei. Mitten durch dieses Gebiet fährt seit über 50 Jahren die Transmongolische Eisenbahn. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es einen Ort, an dem so wenige Menschen leben wie hier. Es sind mongolische Nomaden, die mit ihren Kamelen durch dieses Gebiet ziehen.

Im Gegensatz zu anderen Wüsten gibt es hier ein kontinentales Klima. Die Winter können sehr kalt werden und Temperaturen von minus 40 Grad Celsius sind keine Seltenheit. In den Sommermonaten können hier allerdings auch Temperaturen von rund 60 Grad Celsius herrschen.

Wer auf seiner Rundreise die Wüste Gobi besucht, wird von der Vielseitigkeit der Landschaft überrascht sein. Im Gegensatz zu den typischen Sanddünen findet der Besucher hier Gebirge, Salzseen und große Steppengebiete vor. Trotz der extremen Hitze existiert eine große Pflanzenvielfalt. Die beste Reisezeit sind die Sommermonate.
Bilder:
Die große Wildganspagode ist eine Sehenswürdigkeit der chinesischen Stadt Xi´an. Die Pagode entstand 652 n. Chr. im Hofe des Klosters der großen Wohltätigkeit.

Es war ein Tempel, den der Kaiser Gaozong zum Gedenken an seine verstorbene Mutter errichten ließ. In früheren Zeiten waren Pagoden Gebäude, in denen die Reste verstorbener buddhistischer Mönche aufbewahrt wurden. Es handelt sich hierbei um ein turmartiges Gebäude, bei dem das nächste Geschoss durch dachartige Vorsprünge vom darüber liegenden Geschoss getrennt wird.

Ursprünglich bestand die Tempelanlage aus mehr als zehn einzelnen Höfen. Der Mönch Xuanzang widmete sich hier ausgiebig der Übersetzung und Deutung von buddhistischen Texten.

Zu den ältesten und berühmtesten Moscheen Chinas gehört zweifelsohne auch die Große Moscee zu Xian. Die Stadt Xian liegt im Zentrum Chinas und beheimatet zahlreiche beeindruckende und atemberaubende Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Eine davon befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trommelturm (Gulou) in der Huajue Gasse.

Die imposante Moschee wurde zur Zeit der Tang-Dynastie, während der Herrschaft Xuanzongs (685-762) am östlichen Ende der Seidenstraße errichtet. Auch heute wird sie noch von chinesischen Muslimen als Gebetsort genutzt, aber auch für Touristen ist sie ein starker Anziehungspunkt. Dies liegt wahrscheinlich auch in ihrer besonderen Bauweise, denn anders die meisten Moscheen ist diese vom Architekturstil her ausschließlich chinesisch geprägt.
Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Ein Besuch in Peking ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Zeugen der Geschichte, Architektur und Kunst reihen sich aneinander. Viele Sehenswürdigkeiten schmücken noch heute das Bild der Stadt.

Von einmaliger Größe in der Welt ist der Platz des Himmlischen Friedens. In China heißt er Tian’anmen- Platz. Der mit einer angegebenen Größe von 39,6 ha gilt als der größte befestigte Platz weltweit. Das Tor des Himmlischen Friedens steht an der Nordseite, direkt hinter dem Kaiserpalast. Wegen seiner Säulen ist es unverkennbar. Da er früher zum Kaiserplatz gehörte, war er für die Öffentlichkeit gesperrt. Erst ab dem Jahr 1911 wurde der Platz des Himmlischen Friedens für alle Menschen zugänglich gemacht. Seit dieser Zeit ist er zu einem wichtigen Platz in Peking geworden. Hier finden seither Demonstrationen, Kundgebungen und Feierlichkeiten von großem Ausmaß statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnehmen können.


Der Himmlische Platz des Friedens ist aber auch ein Ort des Gedenkens. Das Denkmal für die Helden des Volkes steht für den Kampf um die Befreiung. Auf der Westseite des Platzes befindet sich die Große Halle des Volkes. Das Chinesische Nationalmuseum grenzt im Osten an den Platz.

Dem früheren Vorsitzenden der kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, ist ein imposantes Mausoleum gewidmet. Es befindet sich im Süden des Platzes. Vor dem Tor des Himmlischen Friedens steht eine Ehrenwache.
Seit der Öffnung des Platzes ist der Ort geprägt von  Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Als herausragendes Ereignis steht heute das Tian’anmen- Massaker vom Juni 1989 in den Geschichtsbüchern.
Monate lang wurde der Platz des Himmlischen Friedens durch eine Studentenbewegung besetzt. Die gewaltsame Zerschlagung durch das Militär forderte auch Todesopfer. Seither wird dieser Tag in China als Zwischenfall vom 4. Juni bezeichnet.

Heute ist der Himmlische Platz des Friedens eine Touristenattraktion. Einheimische aus dem ganzen Land kommen hierher, um diesen geschichtsträchtigen Platz zu sehen.
Bilder:
Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
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Die zentralasiatische Metropole Urumqi liegt im nordwestlichen Teil der Volksrepublik China. Die Megapolis ist Bestandteil von vielen Rundreisen durch Nordchina und ist umgeben von einer malerischen Naturkulisse aus den endlosen Weiten der Dsungarei-Wüstenregion und den schneebedeckten Gebirgszügen vom Bogodo Ola.

Der wohlklingende Name der Stadt bedeutet im Mongolischen »liebliche Weide«. Urumqi liegt dreitausend Kilometer vom Meer entfernt in einer Höhe von etwa neunhundert Metern. Am Fuße liegt die berühmte Turfan-Oase knapp 150 Meter unter Meeresniveau, die sich im Sommer in einen Glutofen verwandelt. Im Gegensatz dazu stehen die mit Eis und Schnee bedeckten Gipfel des Bogodo Ola in knapp viertausend Meter Höhe.

Urumqui ist eine pulsierende, geräuschvolle wie auch farbenfrohe Stadt.
Korla
Aksu
Die Oasenstadt Kashgar war einst ein wichtiger Knotenpunkt der Seidenstraße und befindet sich am Rande des Tarimbeckens, nahe der Grenze zu Kirgisistan. Deshalb ist die Bevölkerung Kashgars auch vorwiegend islamisch geprägt.
Das Wahrzeichen der Stadt ist das beeindruckende Minarett. Ein allwöchentliches Highlight ist der Sonntagsmarkt, bei dem alles erdenklich Mögliche von Lebensmitteln über Haushaltsgegenstände bis hin zu Tieren angeboten wird.
Hotan
An der nördlichen Route der Seidenstraße, im Westen der Volksrepublik China liegt die Oasenstadt Turpan. Heute ist sie Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks und erstreckt sich auf einer Fläche von 13.650 km². Es leben etwa 255.000 Einwohner in der Stadt.

Turpan befindet sich am Nordrand der Turpan-Senke, deren tiefste Stelle bei 154,50 Metern unter null liegt, hier befindet sich der Aydingkol See, welcher damit nach dem Toten Meer der am zweittiefsten gelegene See der Erde ist.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Emin-Minarett, welches aus dem Jahr 1776 stammt und dessen Besonderheit darin besteht, dass es aus ungebranntem Lehm errichtet wurde. Mitte August findet jährlich das Highlight von Turpan statt, das sogenannte Weintraubenfest, der Anbau dieser Frucht hat in der Stadt eine sehr lange Tradition und wird deshalb einmal im Jahr gefeiert.
Auch im Westen Chinas verliefen Routen der Seidenstraße, eine wichtige Station auf dieser war die Oasenstadt Dunhuang in der Provinz Gansu. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihrer zahlreichen Attraktionen in der umliegenden Umgebung bekannt. So befinden sich nur 25 Kilometer weiter im Südosten die berühmten buddhistischen Mogao-Grotten, rund 1000 Höhlen wurden hier zwischen dem 4. Und dem 11. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen in Sandsteinfelsen geschlagen.
Nur 5 Kilometer südlich der Stadt befindet sich ein weiteres Highlight, die sogenannten widerhallenden Sanddünen der Mingsha Shan. Unmittelbar davor erstreckt sich der eindrucksvolle Mondsichelsee, der wie es der Name verspricht, die Form eines Halbmondes hat und zusammen mit den umliegenden Sanddünen für einen imposanten Anblick sorgt, bei dem man leicht vergessen kann, dass man sich noch in China befindet.
Jiayuguan liegt im Westen der chinesischen Provinz Gansu und ist eine beliebte Tourismusstadt entlang der Seidenstraße, die bei Rundreisen durch Zentralchina oft besucht wird. Der Jiayuguan- oder Jiayu-Pass wird im Chinesischen "Pass zum Gepriesenen Tal" genannt und ist der erste Übergang am Westende der Chinesischen Mauer, die während der Ming-Dynastie in den Jahren 1368-1644 erbaut wurde. Die Große Mauer verläuft auf beiden Seiten des Jiayuguan-Passes und durchquert die sehenswerte Naturlandschaft der Gobi-Wüste. Viele Reisende besichtigen hier die hängende Große Mauer im Norden, die Überreste des Leuchtturms auf der Südseite sowie das Große Mauer Museum.

Weitere Attraktionen in Jiayuguan sind die Xincheng Freskengräber, die Wenshu Berggrotte, der Qiyi Gletscher, die Heishan Steinschnitzereien und der Qilian Berg. Man nennt Jiayuguan im Volksmund auch "die Stahlstadt in Chinas Nordwesten", denn im Jahre 1958 wurde hier die Jiuquan Stahlfabrik gegründet, die sich im Laufe der Zeit zur größten Stahlfabrik in der Region entwickelt hat.
Noch in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts lebten in der relativ kleinen Stadt Xining in Zentralchina nur etwa 50.000 Einwohner. Heute ist Xining ein modernes Industriezentrum, eine aufstrebende Metropole, Hauptstadt der chinesischen Provinz Qinghai und zudem Heimat von knapp zwei Millionen Menschen. Schon die nachts farbenfroh erstrahlende Skyline der Stadt mit ihren zahllosen Wolkenkratzern und Bürokomplexen verrät, dass die Stadt am Puls der Zeit ist.
Auf einer Fläche von 6.674 km² erstreckt sich im Südosten der chinesischen Provinz Gansu der Kreis Xiahe. Hier leben etwa 80.000 Menschen. Von touristischer Bedeutung ist der Ort vor allem wegen des nahegelegenen Labrang Klosters und der Stadt Bajiachong, welche beide aus der Zeit der Tang- und Ming-Dynastien stammen und zu den Denkmälern der Volksrepublik China gehören.
Besonders das Labrang Kloster, welches 1709 erbaut wurde ist bemerkenswert. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 86 Hektar und besteht aus 48 Tempelhallen sowie rund 500 buddhistischen Mönchzellen und Kapellen. Das größte und imposanteste Gebäude der Anlage ist die sechsstöckige Maitreya-Halle, hier befindet sich auch eine etwa 10 Meter hohe Statue des zukünftigen Buddhas. Das Dach besteht aus vergoldeten Kupferziegeln und wird von ebenfalls vergoldeten Kupferlöwen geziert.
Lanzhou liegt im Norden Zentralchinas und bietet als Binnenstadt ein anderes Bild als Quingdao oder Hong Kong. Hier gibt es keine Kolonialgeschichte, somit betreten Sie in Lanzhou ein gänzlich chinesische Stadt.

Der Ort erstreckt sich von Westen nach Osten, orientiert am Laufe des Huan He, des gelben Flusses. Dieser stellte für die Menschen in der Region seit jeher eine Lebensader dar. In den umliegenden Bergen entstand Bingling Si, eine buddhistische Tempelanlage in den Höhlen der Berge.

In Lanzhou gibt es einige Wolkenkratzer, welche den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt symbolisieren. Dennoch findet sich hier nicht nur das geschäftige Leben: Der Wassermühlenpark zeigt Ihnen das Leben der Chinesen inder Region vor bis zu nicht einmal allzu langer Zeit, während im Park der weißen Pagode am Huan He heute auch Einheimische, wie Touristen die Natur genießen.
Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
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Xi´an ist mit einer Fläche von 9983 Quadratkilometer und seinen 8,3 Millionen Einwohnern Hauptstadt der Provinz Shaanxi in China. Die Stadt besitzt eine vollständig erhaltene Stadtmauer und war früher der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße. Heute ist Xi´an Sitz der Nordwest-Universität und für den Tourismus Anlaufziel für die Besichtigung der Terrakotta-Armee.
Die Stadtmauer ist eine von vielen Sehenswürdigkeiten dieser alten Stadt. Auf einer Länge von 13,6 Kilometer umschließt sie den gesamten Innenstadtbereich. Wie bei vielen historischen Städten üblich, gewähren vier Stadttore aus jeder Himmelsrichtung Einlass. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die große Wildganspagode, ein Tempel aus der Sui-Dynastie aus dem Jahre 647.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

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China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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Bilder:
Kasachstan

Das neuntgrößte Land unserer Erde ist in seiner landschaftlichen Vielfältigkeit überwältigend. Von riesigen Sanddünen und unendlich scheinenden Steppen über eine imposante Bergwelt bis hin zu in sattem Grün erstrahlenden Ebenen und malerisch gelegenen Seen. Besonders für Aktivurlauber ist Kasachstan ein wahres Paradies, denn in den zumeist menschenleeren und unglaublich schönen Landschaften lässt es sich herrlich Wandern, auch das Trekking ist hier weit verbreitet und Touren werden oft angeboten. Zudem erstreckt sich im Südosten des Landes der Tien Shan von vielen auch als Himmelsgebirge bezeichnet,  welcher bei Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt ist.
Für alle Kulturinteressierten dürfte die Hauptstadt Kasachstans von besonderer Bedeutung sein. Astana ist ein typisches Beispiel für eine Stadt mit dem belebenden Mix aus Tradition und Moderne. So findet man hier zwischen altertümlichen Gebäuden wie der Nur-Astana-Moschee auch hoch moderne Gebäude wie Kazakhstan Central Concert Hall, den Astana Tower oder die Konzertzentrale von KazMunayGas. Doch natürlich ist nicht nur die Hauptstadt von kultureller Bedeutung sondern auch weiter Orte wie beispielsweise Almaty mit der beeindruckenden Christi-Himmelfahrt-Kathedrale, der Zentralmoschee und dem Abai Opernhaus. Ein ganz besonderes Highlight auf einer Reise durch Kasachstan ist das Mausoleum von Khoja Ahmed Yasawi, diese wurde bereits Ende des 14. Jahrhunderts errichtet und gehört seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Und auch die Mashkhur-Jusup-Moschee in Pawlodar gehört zu den top Attraktionen in Kasachstan.

beste Reisezeit:
Mai bis Oktober


Klima:
Es herrscht ein trockenes Kontinentalklima, die Winter sind ausgesprochen kalt und reich an Schnee, die Sommer sehr lang und zum Teil extrem heiß.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kasachstansicherheit/206342

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Tenge = 100 Tiyin
 

Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 25 Minuten
 

Ortszeit:
Kasachstan verfügt über 3 Zeitzonen: Ost-Kasachstan (Astana, Almaty) MEZ +5h bzw. MESZ +4h, Zentral-Kasachstan (Oral, Aqtöbe) MEZ +4h bzw. MESZ +3h, West-Kasachstan (Aktau, Atirau) MEZ +3h bzw. MESZ +2h 


Gut zu wissen:
Besonders in ländlichen Gegenden ist es nicht üblich Frauen bei der Begrüßung die Hand zu geben. Weiterhin sollten die weiblichen Besucher einer Moschee ihren Köper, vor allem die Knie und Schultern bedeckt halten. Nach Möglichkeit sollten auch die Haare der Frauen mit einem Tuck bedeckt sein.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.


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